-
Gebiet der Erfindung
-
Diese
Erfindung betrifft einen zusammenklappbaren Schraubenschlüssel bzw.
einen zusammenklappbaren Sechskantschlüssel. Schraubenschlüssel bzw.
Sechskantschlüssel
werden in ihrem Einsatzgebiet Großbritannien zum Festziehen
oder Lockern von Muttern, Bolzen oder Schrauben (nachfolgend als
Fixierungsmittel bezeichnet) verwendet.
-
Hintergrund der Erfindung
-
Der
Kopfabschnitt eines Ringschraubenschlüssels besitzt üblicherweise
eine Innenform und -größe komplementär zu denjenigen
eines typischen sechseckigen oder quadratischen Fixierungsmittelkopfs.
Der Kopf eines derartigen Schraubenschlüssels besitzt eine Innenfläche, die
den Fixierungsmittelkopf unter lediglich einem geringen Spiel zwischen der
Innenfläche
des Schraubenschlüssels
und dem Fixierungsmittelkopf umgibt. Wenn an den Schraubenschlüssel ein
Drehmoment angelegt wird, wird das Drehmoment an den Fixierungsmittelkopf
zum Drehen des Fixierungsmittels in der geeigneten Richtung übertragen.
-
Schraubenschlüssel vom
Ringtyp dienen bevorzugt zum Öffnen
von Schraubenschlüsseln
vom Maultyp, weil das an den Schraubenschlüssel angelegte Drehmoment an
das Fixierungsmittel über
eine viel größere Kontaktfläche übertragen
wird, und der Ringkopf des Schraubenschlüssels kann, wenn er geschlossen
ist, ein viel größeres Drehmoment
ohne schädliche
Verwindung des Fixierungsmittelkopfs übertragen, wobei eine geringere Gefahr
besteht, dass der Schraubenschlüssel
von dem Fixierungsmittel abgleitet. Schraubenschlüssel vom
Ringtyp sind jedoch so gestaltet, dass sie komplementär zu den
Fixierungsmittelkopfgrößen sind.
Selbst dann, wenn die Innenringschraubenschlüsselkopffläche geeignete Form besitzt,
ist lediglich eine geringe Größenabweichung
zwischen dem Fixierungsmittelkopf und der Innenringschraubenschlüsselkopffläche möglich. Schraubenschlüssel werden
deshalb normalerweise in Sätzen
bereitgestellt, beispielsweise als Satz von Schraubenschlüsseln, die
für die üblichen
Fixierungsmittelgrößen von
etwa 10 bis 19 mm einsetzbar sind, wodurch der Satz aus zehn unterschiedlichen
Schraubenschlüsselkopfgrößen besteht,
wobei die nahezu äquivalenten
nicht metrischen oder metrischen Größen aus weiteren 5 Whitworth-
oder B.S.P.-Größen und
8-Inch-A/F-Größen bestehen
würden.
-
Schraubenschlüsselsätze guter
Qualität
sind recht problemlos herstellbar, und im Einsatz lassen sich individuell
gewählte
Sätze nach
Bedarf finden und mit einem geeignet bemessenen Kopf eines Fixierungsmittels
verwenden. Wenn ein Fixierungsmittel anderer Größe verwendet wird, wird der
erste Schraubenschlüssel
zur Seite gelegt und ein weiterer Schraubenschlüssel geeigneter Größe wird
verwendet. Wenn eine Anzahl von Schraubenschlüsseln verwendet wird, besteht
für den
Nutzer die Gefahr, dass ein Schraubenschlüsselgröße verlegt wird, wodurch die
Zeit und damit die Kosten der Vervollständigung einer bestimmten Arbeit
verlängert
werden.
-
Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die vorstehend
genannten Nachteile zu überwinden.
-
In Übereinstimmung
mit der Erfindung wird ein zusammenklappbarer Schraubenschlüssel bereitgestellt,
der einen Handgriff und einen Schraubenschlüsselkopf aufweist, der an dem
Handgriff für eine
Schwenkbewegung relativ zu diesem vorgesehen ist, wobei der Schraubenschlüsselkopf
einen offenen, flexiblen Ringsockel zum Eingriff mit einem Fixierungsmittel
aufweist, damit dieses bewegt werden kann, und wobei Mittel an bzw.
auf dem Schraubenschlüssel
zum Schließen
des offenen, flexiblen Ringsockels um ein Fixierungsmittel vorgesehen sind,
wenn der Handgriff in einer vorbestimmten Richtung gedreht wird,
wobei der Schraubenschlüsselkopf
aus einer Bevorratungsstellung innerhalb des Handgriffs in eine
Betriebsstellung verschwenkbar ist, in der er sich nach außen vom
Handgriff (weg) erstreckt, wobei der offene, flexible Sockel schwenkbar auf
einem Achszapfen auf dem Handgriff an einem Ende des Sockelrings
abgebracht ist, und wobei das Schließmittel einen Stützpunktzapfen
aufweist, der mit dem Handgriff verbunden und mit dem gegenüberliegenden
Ende des flexiblen Ringsockels zum Schließen des Sockels über einem
Fixierungsmittel in Eingriff bringbar ist.
-
In
einer bevorzugten Ausführungsform
in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung ist der offene, flexible Ringsockel
schwenkbar auf einem Achszapfen auf dem Handgriff auf einer offenen
Seite des Sockels angebracht, und der Stützpunktzapfen ist mit der gegenüberliegenden
offenen Seite des flexiblen Ringsockels zum Schließen des
Sockels über
einem Fixierungsmittel in Eingriff bringbar. Bevorzugt sind der
Achszapfen und der Stützpunktzapfen
längs einer
Linie parallel zur Längsachse
des Handgriffs ausgerichtet. Der Stützpunktzapfen bildet bevorzugt
den am weitesten außen
liegenden Zapfen in Bezug auf das Zentrum des Handgriffs, und er
ist mit dem Achszapfen längs
des Handgriffs zweckdienlich beweglich.
-
Der
Schraubenschlüssel
umfasst bevorzugt einen Schlitz in dem Handgriff, entlang welchem
der Stützpunktzapfen
und der Achszapfen gleitverschiebbar sind. Der Schlitz besitzt bevorzugt
konstante Breite längs
seiner Längserstreckung.
In einer alternativen Ausführungsform
umfasst der Schlitz jedoch ein wulstiges Innenende relativ zur Länge des Handgriffs
mit einem Durchmesser, der größer ist
als die Breite des Schlitzes. In der zuletzt genannten Ausführungsform
umfasst der Schlitz bevorzugt zwei gegenüberliegende konkave Eintiefungen,
die mit dem Achszapfen zur Flucht gebracht werden können, wenn
der Stützpunktzapfen
das am weitesten außen
liegende Ende des Schlitzes entfernt von dem wulstigen Ende in Eingriff
nimmt.
-
Bevorzugt
sind der Achszapfen und der Stützpunktzapfen
jeweils zylindrisch und sie umfassen einen Bereich diametrisch gegenüberliegender, planarer
Flächen.
Die zylindrischen Flächen
bzw. Oberflächen
des Achszapfens entsprechen bevorzugt dem Durchmesser des wulstigen
Endes des Schlitzes sowie gegenüberliegender
Eintiefungen, so dass sich der Achszapfen darin zu drehen vermag.
-
Die
diametral gegenüberliegenden,
planaren Flächen
des Achszapfens sind bevorzugt um ein Ausmaß entsprechend der Breite der
planaren Seitenwände
des Schlitzes beabstandet, so dass der Achszapfen in dem Schlitz
gleitverschiebbar ist, wobei die planaren Flächen des Zapfens parallel zu
den planaren Seitenwänden
des Schlitzes ausgerichtet sind. Bevorzugt erstrecken sich die gegenüberliegenden
parallelen planaren Flächen
des Achszapfens über
die gesamte Längenausdehnung
des Achszapfens.
-
Die
gegenüberliegenden
planaren Flächen des
Stützpunktzapfens
können
sich über
einen Teil der Längserstreckung
des Stütz punktzapfens
von jedem Ende desselben aus erstrecken, wobei ein Zwischenraum
zwischen den beiden planaren Flächenabschnitten
zylindrische Form besitzt.
-
Der
Schraubenschlüsselkopf
kann zwei miteinander verbundene, offene flexible Ringsockel aufweisen,
die gemeinsam um denselben Achszapfen verschwenkbar sind. Es können zwei
miteinander verbundene Ringsockel vorgesehen sein, wobei jeweils
einer an jedem Ende des Handgriffs zu Gunsten einer Relativbewegung
zu diesem zu liegen kommt. Bevorzugt umfasst jedes Paar von miteinander
verbundenen flexiblen Ringsockeln Sockel unterschiedlicher Größen.
-
Bevorzugt
umfasst jeder offene, flexible Ringsockel einen Arm, der sich von
einem offenen Ende desselben nach außen erstreckt zu Gunsten einer
Verbindung mit dem Achszapfen, und wobei sich ein frei beweglicher
Arm ausgehend von dem anderen offenen Ende des flexiblen Rings erstreckt
und mit dem Stützpunktzapfen
in Eingriff bringbar ist zu Gunsten einer Bewegung in Richtung auf
den zuerst genannten Arm, um den Sockel um ein Fixierungsmittel,
das bewegt werden soll, zu schließen. Bevorzugt umfasst der
Schraubenschlüsselkopf
einen einzigen offenen, flexiblen Ringsockel, der zu Gunsten einer
Schwenkbewegung relativ zu dem Handgriff auf einem Drehpunkt angebracht
ist. Der Schraubenschlüssel
kann ein Paar von einzelnen offenen, flexiblen Ringsockeln umfassen,
wobei ein Sockel am jeweiligen Ende des Handgriffs zu Gunsten einer Schwenkbewegung
relativ zum Handgriff angeordnet ist.
-
Alternativ
kann der Schraubenschlüssel
ein Paar einzelner offener, flexibler Ringsockel aufweisen, die
auf jeder Seite der zentralen Platte angebracht sind, wobei ein
Sockel von jedem Paar der Sockel am jeweiligen Ende des Handgriffs
angeordnet ist.
-
Bereitgestellt
wird damit ein verbesserter Schraubenschlüssel vom Ringtyp, wobei ein
Schraubenschlüsselkopf
dazu ausgelegt ist, ein Drehmoment in geeigneter Weise auf mehrere
Größen von Fixierungsmitteln
auszuüben.
Beispielsweise kann ein einziger Schraubenschlüsselkopf dazu ausgelegt sein,
für unterschiedliche
Größen zu passen,
nämlich 12,
13, 14 mm-Größen, an
1/2, 9/16 Inch-A/F-Größen und
an eine 1/4 B.S.P.- oder eine äquivalente
Whitworth nicht metrische Größe eines
Fixierungsmittelkopfs. Der Schraubenschlüssel kann bevorzugt einen Teil
eines Satzes von Schraubenschlüsseln
bilden, die in geeigneter Weise in einer zusammenklappbaren Verpackung
oder einer Verpackung, die zur Aufnahme in einer Tasche geeignet
ist, verstaut ist, wobei der Schraubenkopfhalter bzw. der Betätigungshandgriff
den erforderlichen Satz von Schraubenschlüsselköpfen enthält. Der Schraubenschlüsselkopf
ist dazu ausgelegt, um eine Achse auf dem Handgriff zu verschwenken,
bis er mit einem Anschlag in Eingriff gelangt. Wenn der Schraubenschlüsselkopf
auf ein Fixierungsmittel geeigneter Größe angewendet wird und eine
Kraft in der geeigneten Richtung ausgeübt wird, dreht sich der Schraubenschlüsselkopf
um den Achszapfen, der in dem Handgriff enthalten ist, bis der freie
Arm des Schraubenschlüsselkopf
in Kontakt mit dem Anschlag/Stützpunktzapfen
gelangt, der ebenfalls in dem Handgriff enthalten ist. Wenn an den
Handgriff ein Drehmoment ausgeübt
wird, übt
der Schraubenschlüsselkopf eine
Drehkraft an das Fixierungsmittel aus. Je größer das an das Fixierungsmittel
anzulegende Drehmoment ist, desto größer ist die Kraft, die auf
den freien Arm des Schraubenschlüsselkopfs
gegen den Stützpunktzapfen
wirkt. Diese Kraft zwischen dem Stützpunktzapfen und dem freien
Arm des Schraubenschlüssel kopfs
schließt
den Spalt zwischen dem freien Arm und dem stationären Arm
des Schraubenschlüsselkopfs
unter Schließen
der inneren Schraubenschlüsselkopffläche um das
Fixierungsmittel und unter deutlicher Verstärkung des Griffs, der auf das Fixierungsmittel
ausgeübt
wird. Der Schraubenschlüsselkopf
verengt sich in elastischer Weise zunehmend um das Fixierungsmittel,
bis sich entweder das Fixierungsmittel dreht oder die Fixierungsmittelgröße verhindert,
dass sich der Schraubenschlüsselkopf
weiter verengt, was die Verwendung eines anderen Schraubenschlüsselsockels
annähernd
passender Größe erforderlich
macht, der ohne Beschädigung
des Fixierungsmittels betätigt
werden kann. Da das Metallmaterial des elastischen bzw. nachgiebigen
Rings des Schraubenschlüsselkopfs
um den Fixierungsmittelkopf ausgehend vom freien Ende zum stationären Ende
gezogen wird, ist dieser Kopf an sich widerstandsfähiger als
bekannte Ringschraubenschlüsselköpfe. Bei
dem zusammenklappbaren Schraubenschlüssel gemäß der vorliegenden Erfindung
handelt es sich im Wesentlichen um eine in eine Richtung wirkende
Vorrichtung (ein Betrieb in entgegengesetzter Richtung erfordert,
dass der Handgriff bezüglich
seiner Längsachse
um 180° gedreht
wird). Die Schraubenschlüsselkopfinnenfläche bzw.
-seite kann profiliert sein, um zwischen dem Schraubenschlüsselkopf
und dem Fixierungsmittel maximale Hebelkraft zu ermöglichen,
wobei jedoch eine größere Vielfalt
von Fixierungsmittelgrößen aufgenommen werden
kann. Wenn eine allgemeine polygonale Innenseite eines Schraubenschlüsselkopfsockels
betätigt
wird, ist die Drehwirkung am größten an
dem Punkt, der am nahesten zu den Ecken der polygonalen bzw. mehrseitigen
Fläche
liegt, jedoch nur bezüglich
solcher, die in der Richtung liegen, in der die erforderliche Drehung
stattfindet. Keinerlei Drehmoment wird über die gegenüberliegenden
Ecken übertragen.
Die Schraubenschlüsselkopfinnenfläche muss
deshalb lediglich auf die Hälfte
jeder Fläche
der mehrseitigen Fläche
einwirken, die in Richtung des Drehmoments liegt, das angelegt wird,
wodurch es möglich
ist, das Profil der Schraubenschlüsselkopfinnenfläche so zu
formen, dass ein Kontakt zwischen dem Fixierungsmittel und der Schraubenschlüsselkopfinnenfläche ausschließlich in
Richtung des Drehmoments vorliegt, das angelegt wird, was es erlaubt, eine
größere Vielfalt
von Größen von
Fixierungsmittelköpfen
mit einem bestimmten Schraubenschlüsselkopfsockel handzuhaben.
-
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
-
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nunmehr beispielhaft unter Bezug
auf die anliegenden Zeichnungen erläutert; in diesen zeigen:
-
1 eine
perspektivische Ansicht eines zusammenklappbaren Schraubenschlüssels, wobei
ein Schraubenschlüsselkopf
so angeordnet ist, dass er aus einem Handgriff herausgeschwenkt
werden kann;
-
2 eine
perspektivische Ansicht eines zusammenklappbaren Schraubenschlüssels, wobei
der Schraubenschlüsselkopf
aus dem Handgriff geschwenkt ist und mit einem Fixierungsmittel
im Eingriff steht;
-
3 eine
perspektivische Ansicht des zusammenklappbaren Schraubenschlüssels von 1 und 2,
wobei die Schraubenschlüsselköpfe zu Gunsten
einer kompakten Bauform in dem Handgriff angeordnet sind;
-
4A eine
Seitenaufrissansicht eines ersten Schraubenschlüsselkopfs, der in den Schraubenschlüsseln von 1 bis 3 zum
Einsatz kommt;
-
4B eine
Seitenaufrissansicht eines zweiten Schraubenschlüsselkopfs, der in den Schraubenschlüsseln von 1 bis 3 zum
Einsatz kommt;
-
5(a) bis (g) eine Frontaufrissansicht
in Gestalt einer Explosionsansicht der Bestandteile des Schraubenschlüssels unter
Darstellung der Bewegung der Schraubenschlüsselköpfe in Bezug auf den Handgriff;
-
6 eine
vergrößerte Frontaufrissansicht eines
Teils des Schraubenschlüsselkopfs
von 4A unter Darstellung der Übertragung von Drehmoment zwischen
dem Schraubenschlüsselkopf
und dem Fixierungsmittel;
-
7 eine
perspektivische Ansicht ähnlich derjenigen
von 3 unter Darstellung einer alternativen Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Schraubenschlüssels;
-
8(a) bis (k) eine Frontaufrissansicht
in Gestalt einer Explosionsansicht des Schraubenschlüssels von 7 unter
Darstellung einzelner Bestandteile, die einzeln gezeigt und zusammengebaut gezeigt
sind;
-
9(a), (b) und (c) jeweils perspektivische Ansichten
des Schraubenschlüssels
von 7 und 8 unter Darstellung
unterschiedlicher Betriebsstellungen eines Schraubenschlüsselkopfs;
-
10(a), (b) und (c) perspektivische Ansichten
entsprechend 9(a), (b) und (c) unter
Darstellung der Art und Weise, in der die Schraubenschlüsselköpfe in Nuten
in den Seitenplatten, die den Handgriff des Schraubenschlüssels bilden,
Gleitverschiebungs- und Schwenkbewegungen ausführen; und
-
11(a), (b) und (c) jeweils Frontaufrissansichten
unterschiedlicher Ausführungsformen
eines erfindungsgemäßen, zusammenklappbaren
Schraubenschlüssels.
-
Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
-
Die
vorliegend erläuterten
Ausführungsformen
werden unter Bezug auf 1 bis 6 bzw. 7 bis 10 bzw. 11(a),
(b) und (c) näher
erläutert.
In sämtlichen
Zeichnungen sind gleiche Teile mit denselben Bezugsziffern bezeichnet.
-
1 zeigt
einen länglichen
Schraubenschlüssel 1,
aufweisend einen Handgriff 2, der zwei schwenkbare bzw.
schwenkverstellbare Schraubenschlüsselköpfe 3, 4 aufweist,
und zwar jeweils an einem der gegenüberliegenden Enden 5, 6 des
Handgriffs 2.
-
Der
Handgriff 2 umfasst zwei übereinander liegende längliche
parallele beabstandete Platten 7, 8 mit einer
Längsachse 9.
Die Schraubenschlüsselköpfe 3, 4 sind
jeweils zwischen den Platten 7, 8 zu Gunsten einer
Schwenkbewegung um einen jeweiligen Achszapfen 10 angebracht.
Ein Längsschlitz 15 ist
an jedem Ende der jeweiligen Platte 7, 8 derart
angebracht, dass die Schlitze in jeder Platte an den jeweiligen
Enden der Platten übereinander
zu liegen kommen. Der Achszapfen 10 an jedem Ende steht über ein
Schlitzpaar jeweils vor und er ist abgeschlossen in einer gleitverstellbaren
Platte 16 auf jeder Seite des Handgriffs, so dass die Schraubenschlüsselköpfe, während sie
schwenkbar sind, außerdem
nach hinten und vorne entlang der Längsachse 9 des Handgriffs
jeweils beweglich sind.
-
Ein
weiterer Zapfen, ein Stützpunktzapfen 17,
ist benachbart zum Achszapfen 10 angeordnet und erstreckt
sich parallel zum Achszapfen 10 durch einen jeweiligen
der Paare von Schlitzen 15 und er endet in Platten 16 auf
gegenüberliegenden
Seiten des Handgriffs 2 derart, dass er mit dem Achszapfen (gemeinsam)
beweglich ist.
-
Jeder
Schraubenschlüsselkopf
ist mit zwei flexiblen, geteilten Ringsockeln 3a versehen,
von denen jeweils einer an den gegenüberliegenden Enden des Schraubenschlüsselkopfs
vorgesehen ist. Eine stationäre
Brücke 3c verbindet
die beiden entfernt liegenden Sockel des Schraubenschlüsselkopfs
auf einer Seite der Teilung in jedem Sockel. Jeder Sockel besitzt
eine innere polygonale bzw. mehrseitige Schraubenschlüsselkopffläche 3b.
Die Sockel 3a sind jeweils auf der gegenüberliegenden
Seite der Teilung vorgesehen mit einer nachgiebigen bzw. federnden
Zone 3d, die eine konkave Eintiefung 3e an einem
freien Ende aufweist, die im Gebrauch mit dem Stützpunktzapfen 17 im
Eingriff steht, wie nachfolgend erläutert. Ein Spalt 3g erstreckt
sich ausgehend von der Sockelinnenfläche 3b zwischen der
Brücke 3c und
der Zone 3d und er ist, wie nachfolgend erläutert, dahingehend
wirksam, den Sockel zu verschließen.
-
Wenn
sich der Schraubenschlüssel
nicht in Gebrauch befindet, sind beide Schraubenschlüsselköpfe 3, 4 üblicherweise
im Handgriff 2 derart untergebracht bzw. verstaut, wie
für den
Schraubenschlüsselkopf 4 in 1 gezeigt.
Beide Schrauben schlüsselköpfe arbeiten
in derselben Weise und diese Beschreibung der Bewegung des Schraubenschlüsselkopfs 3 wird
lediglich deshalb näher
erläutert,
um den Betrieb des Schraubenschlüssels
ausgehend von der in 5(f) gezeigten,
geschlossenen Stellung in die in 5(g) gezeigte,
offene Stellung zu verdeutlichen. Andere Schraubenschlüsselköpfe, die
vorliegend offenbart sind, arbeiten jeweils in derselben oder in
einer ähnlichen
Weise.
-
Um
den Schraubenschlüssel
für den
Gebrauch vorzubereiten, wird ein ausgewählter Schraubenschlüsselkopf,
beispielsweise der Kopf 3, anfänglich aus einer Seite des
Handgriffs 2 oder der anderen Seite gestoßen bzw.
geschoben, bis die in 1 gezeigte Stellung erreicht
ist. Die spezielle Größe des Sockels,
der verwendet werden soll, wird gewählt, beispielsweise der obere
Sockel 3a in 1, und bei sich in Lateralrichtung
relativ zum Handgriff erstreckendem Schraubenschlüsselkopf
werden die Platten 16 gemeinsam mit dem Achszapfen 10 und dem
Stützpunktzapfen 17 entlang
dem Schlitz 15 aus der in 1 gezeigten,
am weitesten innen liegenden Stellung in die in 2 gezeigte,
am weitesten außen
liegende Stellung gleitend verschoben. Der Schraubenschlüsselkopf 3 wird
daraufhin um den Achszapfen 10 verschwenkt, bis er sich
in der in 2 gezeigten Stellung befindet
bzw. wie beispielsweise deutlicher im oberen Teil von 5(g) gezeigt.
-
Diese
zuletzt genannte Stellung des Schraubenschlüsselkopfs 3 ist in
den vergrößerten Ansichten
von 4A und 4B deutlich
gezeigt. In der in 4A gezeigten Stellung ist der
Schraubenschlüsselkopf 3 um
den Achszapfen 10 verschwenkt worden, und bei dieser Verschwenkung
gelangt die konkave Eintiefung 3e des Kopfs der flexiblen
Zone 3d eines ausgewählten
der geteilten Ringsockel in Eingriff mit dem Stützpunktzapfen 17.
-
Das
Schraubenschlüsselwerkzeug
ist daraufhin in dem in 2 gezeigten Zustand gebrauchsbereit.
-
Wenn
in der Uhrzeigerrichtung D ein Drehmoment ausgeübt wird, um das Fixierungsmittel
zu ergreifen, wie in 2 gezeigt, wird zwischen dem Stützpunktzapfen 17 und
dem Achszapfen 10 ein Kraftmoment ausgeübt und dieses zwingt die Zunge 3d dazu,
sich so zu bewegen, dass der Spalt 3g zwischen der Zunge
und der Brücke 3c geschlossen wird,
wodurch der Ring 3a auf dem bzw. an dem Fixierungsmittel
verspannt wird. Je mehr Drehmoment auf den Handgriff 2 ausgeübt wird,
desto stärker
ist der Griff des Rings 3a auf das Fixierungsmittel, und umso
unwahrscheinlicher ist es, dass der Schraubenschlüssel ausrutscht.
-
Wenn
die Kraft auf den Handgriff nachlässt, um den Griff des Rings 3a auf
das Fixierungsmittel freizugeben, öffnet das Federvermögen des
Rings 3a den Spalt 3g erneut und der Ring 3a kann
um das Fixierungsmittel entgegen Uhrzeigersinn gedreht werden, um
den Handgriff auf dem Schraubenschlüssel erneut zu positionieren,
um ihm eine zusätzliche
Drehung im Uhrzeigersinn zu verleihen, um das Fixierungsmittel weiter
zu bewegen.
-
Wenn
die Arbeit am Fixierungsmittel beendet ist, wird der jeweilige geteilte
Ringsockel vom Fixierungselement abgenommen und der Schraubenschlüsselkopf
wird um den Achszapfen 10 derart verschwenkt, dass er erneut
quer zum Handgriff 2 verläuft. Die Platten 16 und
die Schwenk- und Stützpunktzapfen 10 und 17 und
der Schraubenschlüsselkopf
werden daraufhin entlang dem Schlitz 15 in dessen innerste
Stellung geschoben, woraufhin der Schraubenschlüsselkopf 3 in die
in 3 gezeigte Bevorratungsstellung verschwenkt werden
kann.
-
Zwei
stationäre
Verriegelungs- bzw. Blockierzapfen 20, 21 sind
intern auf zumindest einer der Handgriffplatten vorgesehen, um als
Rasten zu wirken, um zu verhindern, dass die Schraubenschlüsselköpfe 3, 4 aus
dem Handgriff heraus verschwenken, wie in 5(f) gezeigt,
es sei denn, diese werden aus dieser Stellung kräftig herausgedrückt. Andere
Verrastungsmittel, beispielsweise solche vom federbelasteten Kugeltyp,
können
alternativ vorgesehen sein.
-
Jeder
Sockel kann mit einer Anzahl unterschiedlich bemessener Fixierungsmittel
verwendet werden, wobei das Federvermögen der Sockelringe und die
Breite der Spalte 3g diese Möglichkeit bereitstellen, und
die vier unterschiedlich bemessenen Sockel, die am Schraubenschlüssel vorgesehen
sind, ermöglichen
es, einen weiten Bereich unterschiedlicher Fixierungsmittelgrößen handzuhaben.
Ein einziger Schraubenschlüssel,
wie vorstehend erläutert, kann übliche Fixierungsmittelgrößen handhaben,
wie etwa 6 bis 19 mm, oder nahezu äquivalente nicht metrische
oder metrische Größen, Whitworth-
oder B.S.P.-Größen und
8 Inch-A/F-Größen.
-
Wie
am besten aus 6 hervorgeht, besitzt bei einem
erfindungsgemäßen Schraubenschlüssel die
Innenseite 3b des Schraubenschlüsselsockels bevorzugt allgemein
sechseckige Form, jedoch mit konvexen Lagerflächen 22, die an ihren
Enden 23 konkav sind, wenn sie in Verbindung stehen. Dies verhindert
ein übermäßiges Abstützen auf
den Rändern
eines hexagonalen Fixierungsmittels zur Entwicklung der Drehkraft.
-
7 bis 10 zeigen eine andere Ausführungsform
der Erfindung, die in ähnlicher
Weise aufgebaut ist und arbeitet wie die vorstehend unter Bezug
auf 1 bis 6 erläuterte Ausführungsform. Die nachfolgende
Beschreibung bezieht sich des halb lediglich auf diejenigen Teile
des Schraubenschlüssels,
die in den vorstehend erläuterten
Ausführungsformen
nicht offenbart sind.
-
Der
substantielle Unterschied zwischen dem vorstehend erläuterten
Schraubenschlüssel
und dem Schraubenschlüssel
gemäß 7 bis 10 betrifft die Konstruktion der Schlitze 15 und
der Achsen und Stützpunktzapfen 10, 17.
-
Jeder
Schlitz 15 in der Ausführungsform
gemäß 7 bis 10 besitzt an seinem am weitesten innen
liegenden Ende 30 bezogen auf den Handgriff 2 ein
wulstförmiges
Ende 31 mit einer vergrößerten Breite
relativ zur lateralen Breite des länglichen Schlitzes 15.
Ein zweiter Bereich 32 vergrößerter Breite des Schlitzes 15 ist
beabstandet von dem wulstförmigen
Ende 31 in etwa dreiviertel des Wegs entlang der Längserstreckung
des Schlitzes 15 ausgehend vom wulstförmigen Ende 31 in
Richtung auf das am weitesten außen liegende Ende des Schlitzes vorgesehen.
Die vergrößerte Breite
des Schlitzes 15 im zweiten Bereich 32 ist durch
gegenüberliegende, konkave
Eintiefungen 33 in Schlitzwänden 34 vorgesehen.
-
Die
verschiedenen Ansichten gemäß 8 zeigen die Ansicht des Schraubenschlüssels in
Explosionsansicht mit seinen einzelnen Teilen. Der Achszapfen 10 und
der Stützpunktzapfen 17 sind
in 8(i) und 8(j) näher gezeigt.
Bei dem Achszapfen 10 handelt es sich im Kern um einen
zylindrischen Zapfen mit einer Zylinderfläche 34 eines Durchmessers
entsprechend dem Durchmesser des wulstförmigen Endes 31 und
des eingetieften Bereichs 32, die dieselbe Durchmesserweite
besitzen. Der Achszapfen ist ferner mit diametral gegenüberliegenden flachen
planaren Flächen 35 versehen,
die sich über die
gesamte axiale Länge
des Zapfens erstrecken. Die Breite zwischen den diametral gegenüberliegenden
Flächen 35 entspricht
im Wesentlichen der Breite des Schlitzes 15 zwischen gegenüberliegenden
planaren Wandflächen
bzw. Wandseiten 34 des Schlitzes.
-
Der
Stützpunktzapfen 17 ist
ebenfalls ein zylindrischer Zapfen mit derselben Länge und
demselben Durchmesser wie der Achszapfen 10, und er besitzt
eine zylindrische Außerfläche 36.
Ein zentraler Abschnitt 37 des Zapfens 17 sorgt
für eine
Beibehaltung seiner zylindrischen Form. Jedes Ende 38, 39 des
Zapfens 17 besitzt zwei diametral gegenüberliegende planare Seiten
bzw. Flächen 40,
die um eine Distanz beabstandet sind, die im Wesentlichen der Breite
des Schlitzes 15 zwischen gegenüberliegenden planaren Wandflächen 34 des
Schlitzes entspricht.
-
Die
zylindrischen Flächen 34, 36 der
Achs- und Drehstützpunktzapfen 10, 17 dienen
bei dem Schraubenschlüssel
gemäß 10 dazu, es den Schraubenschlüsselköpfen 3, 4 zu
erlauben, sich mit dem Achszapfen 10 um seine Drehachse
zu drehen, und der Drehstützpunktzapfen
stellt einen gekrümmten
zentralen Abschnitt 37 zum Eingriff durch die konkave Eintiefung 3e jeder
Zunge 3d des Schraubenschlüsselkopfs 3, 4 bereit.
-
Jeder
Schraubenschlüsselkopf
besitzt einen Durchbruch 41, der eine Querschnittsform
entsprechend der Querschnittsform des Achszapfens 10 in 8 entspricht. Der Schraubenschlüsselkopf
und sein Achszapfen 10 sind deshalb in Bezug aufeinander
bei montiertem Schraubenschlüssel
miteinander verblockt und sie können
sich lediglich gemeinsam drehen, wenn sie sich im wulstförmigen Ende 31 bzw. im
eingetieften Bereich 32 des Schlitzes 15 befinden.
-
Wenn
sich, wie in 10(a) gezeigt, der Schraubenschlüssel nicht
in Gebrauch befindet und die Schraubenschlüsselköpfe 3, 4 im
Handgriff 2 zu liegen kommen, positioniert der Achszapfen 10 das wulstförmige Ende 31 und
seine gegenüberliegenden
planaren Flächen 35 kommen
quer zum Schlitz 15 zu liegen, wodurch eine Bewegung des
Achszapfens entlang des Schlitzes 15 verhindert wird. In
dieser Position kann der Schraubenschlüsselkopf jedoch derart gedreht
werden, dass die gegenüberliegenden
planaren Flächen 35 mit
dem Schlitz 15 fluchten und es dem Schraubenschlüsselkopf
erlauben, in Längsrichtung
des Schlitzes 15 gleitend verschoben zu werden, wie in 10(b) gezeigt. Der Schraubenschlüsselkopf 3, 4 kann
in dieser Position innerhalb des Schlitzes 15 nicht gedreht
werden.
-
Sobald
der Schraubenschlüsselkopf
so weit nach außen
gleitverschoben ist, wie der Schlitz dies zulässt und unter Anlage des Stützpunktzapfens 17 am
Außenende
des Schlitzes 15, kommt der Achszapfen 10 zwischen
den Eintiefungen 33 zu liegen. Der Schraubenschlüsselkopf 3, 4 und
der Achszapfen 10 sind daraufhin drehverstellbar, bis der
Schraubenschlüsselkopf
in der in 9(c) und 10(c) gezeigten
Stellung zu liegen kommt. Wie am besten aus 9(c) hervorgeht,
steht die Eintiefung 3e der Zunge des Schraubenschlüsselkopfs
im Eingriff mit dem zentralen Abschnitt 37 des Drehstützpunktzapfens 17.
Im Übrigen
arbeitet der Schraubenschlüssel
so, wie vorstehend unter Bezug auf die Ausführungsform gemäß 1 bis 6 erläutert.
-
Sowohl
der Achszapfen 10 wie der Stützpunktzapfen 17 besitzen
einen zentralen länglichen Gewindedurchbruch 42 (8(g), 8(i) und 8(j)), in dem Schrauben 43 an
jedem Ende der Zapfen zu liegen kommen sowie festgelegt an gleitverschiebbaren Platten 16 bezüglich der
Position auf den Außenseiten
des Handgriffs 2. Ein Rastzapfen 18, der ebenfalls
einen zentra len länglichen
Gewindedurchbruch zur Aufnahme weiterer Schrauben 43 darin
aufweist, dient dazu, als Rastmittel eine unmäßige Bewegung der Schraubenschlüsselköpfe in der
im Handgriff (7) bevorrateten Stellung zu
verhindern, und dazu die Seiten des Handgriffs 2 in Position
zu halten. Der Rastzapfen 18 ist so angeordnet, dass er
mit einer kleinen Ausnehmung 44 zusammenwirkt, die durch
einen Vorsprung 45 auf jedem flexiblen Ringsockel und der
Außenseite
des flexiblen Rings 3a festgelegt ist, um eine Drehung
des Schraubenschlüsselkopfs
in der Bevorratungsstellung zu unterbinden. Falls es erforderlich
ist, den Schraubenschlüsselkopf zu
drehen, wird der Kopf freigegeben durch Ausüben eines geringen Drucks,
um den Vorsprung 45 am Rastzapfen vorbei zwangsweise zu
bewegen. Der Rastzapfen befindet sich außerdem im Eingriff mit dem
Vorsprung 46, wenn der Schraubenschlüsselkopf 4 in 7 im
Uhrzeigersinn gedreht wird. Ein kleiner, zusätzlicher Druck führt zur
Bewegung des Vorsprungs 46 am Rastmittel 18 vorbei,
so dass der Schraubenschlüsselkopf 4 in
eine Stellung gedreht werden kann, in der die planaren Flächen des
Achszapfens 10 mit dem Schlitz 15 fluchten, wie
für den Schraubenschlüsselkopf 3 erläutert.
-
In
weiteren Ausführungsformen,
die eine ähnliche
Konstruktion und Arbeitsweise aufweisen wie die vorstehend erläuterten
Ausführungsformen, werden
lediglich nachfolgend die Unterschiede erläutert. Im Übrigen arbeitet der Schraubenschlüssel in derselben
Weise wie für
die Ausführungsformen
gemäß 1 bis 6 und 7 bis 10 erläutert.
-
11(a) offenbart einen Schraubenschlüssel mit
einer zentralen länglichen
Platte 50, auf der ein schwenkbarer Schraubenschlüsselkopf 51 an
einem Ende angebracht ist.
-
In 11(a) ist zu Illustrationszwecken lediglich
ein Schraubenschlüsselkopf
gezeigt. Modifizierte Formen dieser Ausführungsform sind jedoch in 11(b) und 11(c) gezeigt
und sie besitzen mehr als einen Schraubenschlüsselkopf.
-
Wie
in 11(a) gezeigt, ist der Schraubenschlüsselkopf 3 zu
Gunsten einer Schwenkbewegung um einen Achszapfen 10 angebracht,
der bezüglich
seiner Stellung in Bezug auf die zentrale Platte 7 stationär ist. Ein
Stützpunktzapfen 17 ist
in ähnlicher
Weise in stationärer
Stellung auf der Platte 7 benachbart zum Achszapfen 10 angebracht.
Ein Rastzapfen 18 ist zentral zur Platte 7 angeordnet,
um den Sockel bzw. den flexiblen Ring 3a in einer Stellung
zu halten, in der er über
der Platte liegt, und zwar durch den Zapfen, der in Eingriff mit
einer Eintiefung 44 steht, die zwischen dem Vorsprung 45 und
der Außenseite des flexiblen Rings 3a festgelegt
ist.
-
Druck
wird auf den Schraubenschlüsselkopf 3 ausgeübt, um den
Kopf weg von dem Rastzapfen 18 nach außen ausgehend von der zentralen
Platte 7 zu verschwenken, bis die Eintiefung 3e am
Ende der flexiblen Zunge 3d mit dem Drehstützpunktzapfen 17 im
Eingriff steht. Die Eintiefung 3e besitzt eine Größe, die
es erforderlich macht, dass ein geringer Druck auf den Sockel ausgeübt werden
muss, bis die Eintiefung 3e über dem Drehstützpunktzapfen
einklickt unter vorübergehender
Blockierung des Sockels in seiner Betriebsstellung und sich allgemein
ausgehend von der zentralen Platte in einer Richtung nach außen erstreckt,
im Wesentlichen parallel zur Längsachse
der zentralen Platte 7. Der Schraubenschlüssel 1 arbeitet im Übrigen in
derselben Weise wie vorstehend insbesondere unter Bezug auf 1 bis 6 erläutert, um
ein Fixierungsmittel festzuziehen bzw. zu lockern.
-
Die
Ausführungsform
in 11(b) ist ähnlich zu der Ausführungsform
von 11(a), besitzt jedoch zwei Schraubenschlüsselköpfe 3, 4.
Beide Schraubenschlüsselköpfe arbeiten
in derselben Weise wie die vorstehend offenbarten Schraubenschlüsselköpfe.
-
Die
Ausführungsform
von 11(c) arbeitet erneut ähnlich wie
die Ausführungsformen
von 11(a) und 11(b).
In diesem in 11(c) gezeigten Fall
kommen jedoch zwei Schraubenschlüsselköpfe auf
einer Seite der zentralen Platte 7 zu liegen, und zwei
weitere Schraubenschlüsselköpfe kommen auf
der gegenüberliegenden
Seite der Platte 7 zu liegen, wodurch an einem Schraubenschlüssel vier Köpfe vorhanden
sind.
-
Wie
vorstehend angeführt,
erlaubt ein Schraubenschlüssel
mit vier unterschiedlichen Sockelgrößen die Nutzung des Schraubenschlüssels in einem
sehr weiten Größenbereich
von Fixierungsmitteln, beispielsweise von 6 bis 19 mm sowie für metrische
und nicht metrische Größen und
für Whitworth-, B.S.P.und
A/F-Größen.
-
Vorstehend
sind verschiedene Ausführungsformen
eines erfindungsgemäßen Schraubenschlüssels offenbart
und erläutert.
Diese Schraubenschlüssel
besitzen den speziellen zusätzlichen
Vorteil, dass unter extremen Bedingungen das Federungsmägen bzw.
die Nachgiebigkeit des Metallmaterials des Schraubenschlüsselkopfs
derart ist, dass die Zunge 3d und die Brücke 3c unter
Schließen
des Spalts 3g zwischen diesen in Kontakt stehen. Dieser
Kontakt dient dazu, das Fixierungsmittel davor zu schützen, dass
auf dieses zusätzliche
Kräfte
ausgeübt
werden. Da der flexible Ring im Gebrauch um das Fixierungsmittel
gezogen bzw. gespannt wird, ist der Schraubenschlüsselkopf beträchtlich
standfester als bei bekannten Schraubenschlüsseln.
-
Die
Dicke des federnden bzw. elastischen Schraubenschlüsselkopfs
variiert bevorzugt in lateraler Richtung über den flexiblen Ring 3a,
d. h., in einer Richtung ausgehend von der Zunge 3d zur
Brücke 3c,
wobei die Zunge dünner
ist als die Brücke
auf Grund der Spannungs- bzw. Zugbelastung des Kopfs im Gebrauch,
wobei die Belastung in der Brücke
größer ist
als in der flexiblen Zunge.