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DE20221889U1 - Zusammenklappbarer Schraubenschlüssel - Google Patents

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DE20221889U1
DE20221889U1 DE20221889U DE20221889U DE20221889U1 DE 20221889 U1 DE20221889 U1 DE 20221889U1 DE 20221889 U DE20221889 U DE 20221889U DE 20221889 U DE20221889 U DE 20221889U DE 20221889 U1 DE20221889 U1 DE 20221889U1
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wrench
handle
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wrench according
slot
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DE20221889U
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    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract

Zusammenzusammenklappbarer Schraubenschlüssel mit einem Handgriff (2) und einem Schraubenschlüsselkopf (9), der an dem Handgriff zu Gunsten einer Schwenkbewegung in Bezug auf diesen angebracht ist, wobei der Schraubenschlüsselkopf einen offenen, flexiblen Ringsockel (3a) zum Eingriff mit einem Fixierungsmittel aufweist, das bewegt werden soll, wobei Mittel auf dem Schraubenschlüssel vorgesehen sind, um den offenen, flexiblen Ringsockel um das Fixierungsmittel zu schließen, wenn der Handgriff in einer vorbestimmten Richtung gedreht wird, wobei der Schraubenschlüsselkopf aus einer Bevorratungsstellung innerhalb des Handgriffs in eine Betriebsstellung verschwenkbar ist, in der er sich aus dem Handgriff heraus erstreckt, wobei der offene, flexible Ringsockel auf einem Achszapfen (10) auf dem Handgriff an einem Ende des Sockelrings schwenkbar angebracht ist, und wobei die Schließmittel einen Stützpunktzapfen (17) aufweisen, der mit dem Handgriff verbunden und mit dem gegenüberliegenden Ende des flexiblen Ringsockels zum Schließen des Sockels über einem Fixierungsmittel in Eingriff bringbar ist.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung betrifft einen zusammenklappbaren Schraubenschlüssel bzw. einen zusammenklappbaren Sechskantschlüssel. Schraubenschlüssel bzw. Sechskantschlüssel werden in ihrem Einsatzgebiet Großbritannien zum Festziehen oder Lockern von Muttern, Bolzen oder Schrauben (nachfolgend als Fixierungsmittel bezeichnet) verwendet.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Der Kopfabschnitt eines Ringschraubenschlüssels besitzt üblicherweise eine Innenform und -größe komplementär zu denjenigen eines typischen sechseckigen oder quadratischen Fixierungsmittelkopfs. Der Kopf eines derartigen Schraubenschlüssels besitzt eine Innenfläche, die den Fixierungsmittelkopf unter lediglich einem geringen Spiel zwischen der Innenfläche des Schraubenschlüssels und dem Fixierungsmittelkopf umgibt. Wenn an den Schraubenschlüssel ein Drehmoment angelegt wird, wird das Drehmoment an den Fixierungsmittelkopf zum Drehen des Fixierungsmittels in der geeigneten Richtung übertragen.
  • Schraubenschlüssel vom Ringtyp dienen bevorzugt zum Öffnen von Schraubenschlüsseln vom Maultyp, weil das an den Schraubenschlüssel angelegte Drehmoment an das Fixierungsmittel über eine viel größere Kontaktfläche übertragen wird, und der Ringkopf des Schraubenschlüssels kann, wenn er geschlossen ist, ein viel größeres Drehmoment ohne schädliche Verwindung des Fixierungsmittelkopfs übertragen, wobei eine geringere Gefahr besteht, dass der Schraubenschlüssel von dem Fixierungsmittel abgleitet. Schraubenschlüssel vom Ringtyp sind jedoch so gestaltet, dass sie komplementär zu den Fixierungsmittelkopfgrößen sind. Selbst dann, wenn die Innenringschraubenschlüsselkopffläche geeignete Form besitzt, ist lediglich eine geringe Größenabweichung zwischen dem Fixierungsmittelkopf und der Innenringschraubenschlüsselkopffläche möglich. Schraubenschlüssel werden deshalb normalerweise in Sätzen bereitgestellt, beispielsweise als Satz von Schraubenschlüsseln, die für die üblichen Fixierungsmittelgrößen von etwa 10 bis 19 mm einsetzbar sind, wodurch der Satz aus zehn unterschiedlichen Schraubenschlüsselkopfgrößen besteht, wobei die nahezu äquivalenten nicht metrischen oder metrischen Größen aus weiteren 5 Whitworth- oder B.S.P.-Größen und 8-Inch-A/F-Größen bestehen würden.
  • Schraubenschlüsselsätze guter Qualität sind recht problemlos herstellbar, und im Einsatz lassen sich individuell gewählte Sätze nach Bedarf finden und mit einem geeignet bemessenen Kopf eines Fixierungsmittels verwenden. Wenn ein Fixierungsmittel anderer Größe verwendet wird, wird der erste Schraubenschlüssel zur Seite gelegt und ein weiterer Schraubenschlüssel geeigneter Größe wird verwendet. Wenn eine Anzahl von Schraubenschlüsseln verwendet wird, besteht für den Nutzer die Gefahr, dass ein Schraubenschlüsselgröße verlegt wird, wodurch die Zeit und damit die Kosten der Vervollständigung einer bestimmten Arbeit verlängert werden.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die vorstehend genannten Nachteile zu überwinden.
  • In Übereinstimmung mit der Erfindung wird ein zusammenklappbarer Schraubenschlüssel bereitgestellt, der einen Handgriff und einen Schraubenschlüsselkopf aufweist, der an dem Handgriff für eine Schwenkbewegung relativ zu diesem vorgesehen ist, wobei der Schraubenschlüsselkopf einen offenen, flexiblen Ringsockel zum Eingriff mit einem Fixierungsmittel aufweist, damit dieses bewegt werden kann, und wobei Mittel an bzw. auf dem Schraubenschlüssel zum Schließen des offenen, flexiblen Ringsockels um ein Fixierungsmittel vorgesehen sind, wenn der Handgriff in einer vorbestimmten Richtung gedreht wird, wobei der Schraubenschlüsselkopf aus einer Bevorratungsstellung innerhalb des Handgriffs in eine Betriebsstellung verschwenkbar ist, in der er sich nach außen vom Handgriff (weg) erstreckt, wobei der offene, flexible Sockel schwenkbar auf einem Achszapfen auf dem Handgriff an einem Ende des Sockelrings abgebracht ist, und wobei das Schließmittel einen Stützpunktzapfen aufweist, der mit dem Handgriff verbunden und mit dem gegenüberliegenden Ende des flexiblen Ringsockels zum Schließen des Sockels über einem Fixierungsmittel in Eingriff bringbar ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist der offene, flexible Ringsockel schwenkbar auf einem Achszapfen auf dem Handgriff auf einer offenen Seite des Sockels angebracht, und der Stützpunktzapfen ist mit der gegenüberliegenden offenen Seite des flexiblen Ringsockels zum Schließen des Sockels über einem Fixierungsmittel in Eingriff bringbar. Bevorzugt sind der Achszapfen und der Stützpunktzapfen längs einer Linie parallel zur Längsachse des Handgriffs ausgerichtet. Der Stützpunktzapfen bildet bevorzugt den am weitesten außen liegenden Zapfen in Bezug auf das Zentrum des Handgriffs, und er ist mit dem Achszapfen längs des Handgriffs zweckdienlich beweglich.
  • Der Schraubenschlüssel umfasst bevorzugt einen Schlitz in dem Handgriff, entlang welchem der Stützpunktzapfen und der Achszapfen gleitverschiebbar sind. Der Schlitz besitzt bevorzugt konstante Breite längs seiner Längserstreckung. In einer alternativen Ausführungsform umfasst der Schlitz jedoch ein wulstiges Innenende relativ zur Länge des Handgriffs mit einem Durchmesser, der größer ist als die Breite des Schlitzes. In der zuletzt genannten Ausführungsform umfasst der Schlitz bevorzugt zwei gegenüberliegende konkave Eintiefungen, die mit dem Achszapfen zur Flucht gebracht werden können, wenn der Stützpunktzapfen das am weitesten außen liegende Ende des Schlitzes entfernt von dem wulstigen Ende in Eingriff nimmt.
  • Bevorzugt sind der Achszapfen und der Stützpunktzapfen jeweils zylindrisch und sie umfassen einen Bereich diametrisch gegenüberliegender, planarer Flächen. Die zylindrischen Flächen bzw. Oberflächen des Achszapfens entsprechen bevorzugt dem Durchmesser des wulstigen Endes des Schlitzes sowie gegenüberliegender Eintiefungen, so dass sich der Achszapfen darin zu drehen vermag.
  • Die diametral gegenüberliegenden, planaren Flächen des Achszapfens sind bevorzugt um ein Ausmaß entsprechend der Breite der planaren Seitenwände des Schlitzes beabstandet, so dass der Achszapfen in dem Schlitz gleitverschiebbar ist, wobei die planaren Flächen des Zapfens parallel zu den planaren Seitenwänden des Schlitzes ausgerichtet sind. Bevorzugt erstrecken sich die gegenüberliegenden parallelen planaren Flächen des Achszapfens über die gesamte Längenausdehnung des Achszapfens.
  • Die gegenüberliegenden planaren Flächen des Stützpunktzapfens können sich über einen Teil der Längserstreckung des Stütz punktzapfens von jedem Ende desselben aus erstrecken, wobei ein Zwischenraum zwischen den beiden planaren Flächenabschnitten zylindrische Form besitzt.
  • Der Schraubenschlüsselkopf kann zwei miteinander verbundene, offene flexible Ringsockel aufweisen, die gemeinsam um denselben Achszapfen verschwenkbar sind. Es können zwei miteinander verbundene Ringsockel vorgesehen sein, wobei jeweils einer an jedem Ende des Handgriffs zu Gunsten einer Relativbewegung zu diesem zu liegen kommt. Bevorzugt umfasst jedes Paar von miteinander verbundenen flexiblen Ringsockeln Sockel unterschiedlicher Größen.
  • Bevorzugt umfasst jeder offene, flexible Ringsockel einen Arm, der sich von einem offenen Ende desselben nach außen erstreckt zu Gunsten einer Verbindung mit dem Achszapfen, und wobei sich ein frei beweglicher Arm ausgehend von dem anderen offenen Ende des flexiblen Rings erstreckt und mit dem Stützpunktzapfen in Eingriff bringbar ist zu Gunsten einer Bewegung in Richtung auf den zuerst genannten Arm, um den Sockel um ein Fixierungsmittel, das bewegt werden soll, zu schließen. Bevorzugt umfasst der Schraubenschlüsselkopf einen einzigen offenen, flexiblen Ringsockel, der zu Gunsten einer Schwenkbewegung relativ zu dem Handgriff auf einem Drehpunkt angebracht ist. Der Schraubenschlüssel kann ein Paar von einzelnen offenen, flexiblen Ringsockeln umfassen, wobei ein Sockel am jeweiligen Ende des Handgriffs zu Gunsten einer Schwenkbewegung relativ zum Handgriff angeordnet ist.
  • Alternativ kann der Schraubenschlüssel ein Paar einzelner offener, flexibler Ringsockel aufweisen, die auf jeder Seite der zentralen Platte angebracht sind, wobei ein Sockel von jedem Paar der Sockel am jeweiligen Ende des Handgriffs angeordnet ist.
  • Bereitgestellt wird damit ein verbesserter Schraubenschlüssel vom Ringtyp, wobei ein Schraubenschlüsselkopf dazu ausgelegt ist, ein Drehmoment in geeigneter Weise auf mehrere Größen von Fixierungsmitteln auszuüben. Beispielsweise kann ein einziger Schraubenschlüsselkopf dazu ausgelegt sein, für unterschiedliche Größen zu passen, nämlich 12, 13, 14 mm-Größen, an 1/2, 9/16 Inch-A/F-Größen und an eine 1/4 B.S.P.- oder eine äquivalente Whitworth nicht metrische Größe eines Fixierungsmittelkopfs. Der Schraubenschlüssel kann bevorzugt einen Teil eines Satzes von Schraubenschlüsseln bilden, die in geeigneter Weise in einer zusammenklappbaren Verpackung oder einer Verpackung, die zur Aufnahme in einer Tasche geeignet ist, verstaut ist, wobei der Schraubenkopfhalter bzw. der Betätigungshandgriff den erforderlichen Satz von Schraubenschlüsselköpfen enthält. Der Schraubenschlüsselkopf ist dazu ausgelegt, um eine Achse auf dem Handgriff zu verschwenken, bis er mit einem Anschlag in Eingriff gelangt. Wenn der Schraubenschlüsselkopf auf ein Fixierungsmittel geeigneter Größe angewendet wird und eine Kraft in der geeigneten Richtung ausgeübt wird, dreht sich der Schraubenschlüsselkopf um den Achszapfen, der in dem Handgriff enthalten ist, bis der freie Arm des Schraubenschlüsselkopf in Kontakt mit dem Anschlag/Stützpunktzapfen gelangt, der ebenfalls in dem Handgriff enthalten ist. Wenn an den Handgriff ein Drehmoment ausgeübt wird, übt der Schraubenschlüsselkopf eine Drehkraft an das Fixierungsmittel aus. Je größer das an das Fixierungsmittel anzulegende Drehmoment ist, desto größer ist die Kraft, die auf den freien Arm des Schraubenschlüsselkopfs gegen den Stützpunktzapfen wirkt. Diese Kraft zwischen dem Stützpunktzapfen und dem freien Arm des Schraubenschlüssel kopfs schließt den Spalt zwischen dem freien Arm und dem stationären Arm des Schraubenschlüsselkopfs unter Schließen der inneren Schraubenschlüsselkopffläche um das Fixierungsmittel und unter deutlicher Verstärkung des Griffs, der auf das Fixierungsmittel ausgeübt wird. Der Schraubenschlüsselkopf verengt sich in elastischer Weise zunehmend um das Fixierungsmittel, bis sich entweder das Fixierungsmittel dreht oder die Fixierungsmittelgröße verhindert, dass sich der Schraubenschlüsselkopf weiter verengt, was die Verwendung eines anderen Schraubenschlüsselsockels annähernd passender Größe erforderlich macht, der ohne Beschädigung des Fixierungsmittels betätigt werden kann. Da das Metallmaterial des elastischen bzw. nachgiebigen Rings des Schraubenschlüsselkopfs um den Fixierungsmittelkopf ausgehend vom freien Ende zum stationären Ende gezogen wird, ist dieser Kopf an sich widerstandsfähiger als bekannte Ringschraubenschlüsselköpfe. Bei dem zusammenklappbaren Schraubenschlüssel gemäß der vorliegenden Erfindung handelt es sich im Wesentlichen um eine in eine Richtung wirkende Vorrichtung (ein Betrieb in entgegengesetzter Richtung erfordert, dass der Handgriff bezüglich seiner Längsachse um 180° gedreht wird). Die Schraubenschlüsselkopfinnenfläche bzw. -seite kann profiliert sein, um zwischen dem Schraubenschlüsselkopf und dem Fixierungsmittel maximale Hebelkraft zu ermöglichen, wobei jedoch eine größere Vielfalt von Fixierungsmittelgrößen aufgenommen werden kann. Wenn eine allgemeine polygonale Innenseite eines Schraubenschlüsselkopfsockels betätigt wird, ist die Drehwirkung am größten an dem Punkt, der am nahesten zu den Ecken der polygonalen bzw. mehrseitigen Fläche liegt, jedoch nur bezüglich solcher, die in der Richtung liegen, in der die erforderliche Drehung stattfindet. Keinerlei Drehmoment wird über die gegenüberliegenden Ecken übertragen. Die Schraubenschlüsselkopfinnenfläche muss deshalb lediglich auf die Hälfte jeder Fläche der mehrseitigen Fläche einwirken, die in Richtung des Drehmoments liegt, das angelegt wird, wodurch es möglich ist, das Profil der Schraubenschlüsselkopfinnenfläche so zu formen, dass ein Kontakt zwischen dem Fixierungsmittel und der Schraubenschlüsselkopfinnenfläche ausschließlich in Richtung des Drehmoments vorliegt, das angelegt wird, was es erlaubt, eine größere Vielfalt von Größen von Fixierungsmittelköpfen mit einem bestimmten Schraubenschlüsselkopfsockel handzuhaben.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nunmehr beispielhaft unter Bezug auf die anliegenden Zeichnungen erläutert; in diesen zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines zusammenklappbaren Schraubenschlüssels, wobei ein Schraubenschlüsselkopf so angeordnet ist, dass er aus einem Handgriff herausgeschwenkt werden kann;
  • 2 eine perspektivische Ansicht eines zusammenklappbaren Schraubenschlüssels, wobei der Schraubenschlüsselkopf aus dem Handgriff geschwenkt ist und mit einem Fixierungsmittel im Eingriff steht;
  • 3 eine perspektivische Ansicht des zusammenklappbaren Schraubenschlüssels von 1 und 2, wobei die Schraubenschlüsselköpfe zu Gunsten einer kompakten Bauform in dem Handgriff angeordnet sind;
  • 4A eine Seitenaufrissansicht eines ersten Schraubenschlüsselkopfs, der in den Schraubenschlüsseln von 1 bis 3 zum Einsatz kommt;
  • 4B eine Seitenaufrissansicht eines zweiten Schraubenschlüsselkopfs, der in den Schraubenschlüsseln von 1 bis 3 zum Einsatz kommt;
  • 5(a) bis (g) eine Frontaufrissansicht in Gestalt einer Explosionsansicht der Bestandteile des Schraubenschlüssels unter Darstellung der Bewegung der Schraubenschlüsselköpfe in Bezug auf den Handgriff;
  • 6 eine vergrößerte Frontaufrissansicht eines Teils des Schraubenschlüsselkopfs von 4A unter Darstellung der Übertragung von Drehmoment zwischen dem Schraubenschlüsselkopf und dem Fixierungsmittel;
  • 7 eine perspektivische Ansicht ähnlich derjenigen von 3 unter Darstellung einer alternativen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schraubenschlüssels;
  • 8(a) bis (k) eine Frontaufrissansicht in Gestalt einer Explosionsansicht des Schraubenschlüssels von 7 unter Darstellung einzelner Bestandteile, die einzeln gezeigt und zusammengebaut gezeigt sind;
  • 9(a), (b) und (c) jeweils perspektivische Ansichten des Schraubenschlüssels von 7 und 8 unter Darstellung unterschiedlicher Betriebsstellungen eines Schraubenschlüsselkopfs;
  • 10(a), (b) und (c) perspektivische Ansichten entsprechend 9(a), (b) und (c) unter Darstellung der Art und Weise, in der die Schraubenschlüsselköpfe in Nuten in den Seitenplatten, die den Handgriff des Schraubenschlüssels bilden, Gleitverschiebungs- und Schwenkbewegungen ausführen; und
  • 11(a), (b) und (c) jeweils Frontaufrissansichten unterschiedlicher Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen, zusammenklappbaren Schraubenschlüssels.
  • Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
  • Die vorliegend erläuterten Ausführungsformen werden unter Bezug auf 1 bis 6 bzw. 7 bis 10 bzw. 11(a), (b) und (c) näher erläutert. In sämtlichen Zeichnungen sind gleiche Teile mit denselben Bezugsziffern bezeichnet.
  • 1 zeigt einen länglichen Schraubenschlüssel 1, aufweisend einen Handgriff 2, der zwei schwenkbare bzw. schwenkverstellbare Schraubenschlüsselköpfe 3, 4 aufweist, und zwar jeweils an einem der gegenüberliegenden Enden 5, 6 des Handgriffs 2.
  • Der Handgriff 2 umfasst zwei übereinander liegende längliche parallele beabstandete Platten 7, 8 mit einer Längsachse 9. Die Schraubenschlüsselköpfe 3, 4 sind jeweils zwischen den Platten 7, 8 zu Gunsten einer Schwenkbewegung um einen jeweiligen Achszapfen 10 angebracht. Ein Längsschlitz 15 ist an jedem Ende der jeweiligen Platte 7, 8 derart angebracht, dass die Schlitze in jeder Platte an den jeweiligen Enden der Platten übereinander zu liegen kommen. Der Achszapfen 10 an jedem Ende steht über ein Schlitzpaar jeweils vor und er ist abgeschlossen in einer gleitverstellbaren Platte 16 auf jeder Seite des Handgriffs, so dass die Schraubenschlüsselköpfe, während sie schwenkbar sind, außerdem nach hinten und vorne entlang der Längsachse 9 des Handgriffs jeweils beweglich sind.
  • Ein weiterer Zapfen, ein Stützpunktzapfen 17, ist benachbart zum Achszapfen 10 angeordnet und erstreckt sich parallel zum Achszapfen 10 durch einen jeweiligen der Paare von Schlitzen 15 und er endet in Platten 16 auf gegenüberliegenden Seiten des Handgriffs 2 derart, dass er mit dem Achszapfen (gemeinsam) beweglich ist.
  • Jeder Schraubenschlüsselkopf ist mit zwei flexiblen, geteilten Ringsockeln 3a versehen, von denen jeweils einer an den gegenüberliegenden Enden des Schraubenschlüsselkopfs vorgesehen ist. Eine stationäre Brücke 3c verbindet die beiden entfernt liegenden Sockel des Schraubenschlüsselkopfs auf einer Seite der Teilung in jedem Sockel. Jeder Sockel besitzt eine innere polygonale bzw. mehrseitige Schraubenschlüsselkopffläche 3b. Die Sockel 3a sind jeweils auf der gegenüberliegenden Seite der Teilung vorgesehen mit einer nachgiebigen bzw. federnden Zone 3d, die eine konkave Eintiefung 3e an einem freien Ende aufweist, die im Gebrauch mit dem Stützpunktzapfen 17 im Eingriff steht, wie nachfolgend erläutert. Ein Spalt 3g erstreckt sich ausgehend von der Sockelinnenfläche 3b zwischen der Brücke 3c und der Zone 3d und er ist, wie nachfolgend erläutert, dahingehend wirksam, den Sockel zu verschließen.
  • Wenn sich der Schraubenschlüssel nicht in Gebrauch befindet, sind beide Schraubenschlüsselköpfe 3, 4 üblicherweise im Handgriff 2 derart untergebracht bzw. verstaut, wie für den Schraubenschlüsselkopf 4 in 1 gezeigt. Beide Schrauben schlüsselköpfe arbeiten in derselben Weise und diese Beschreibung der Bewegung des Schraubenschlüsselkopfs 3 wird lediglich deshalb näher erläutert, um den Betrieb des Schraubenschlüssels ausgehend von der in 5(f) gezeigten, geschlossenen Stellung in die in 5(g) gezeigte, offene Stellung zu verdeutlichen. Andere Schraubenschlüsselköpfe, die vorliegend offenbart sind, arbeiten jeweils in derselben oder in einer ähnlichen Weise.
  • Um den Schraubenschlüssel für den Gebrauch vorzubereiten, wird ein ausgewählter Schraubenschlüsselkopf, beispielsweise der Kopf 3, anfänglich aus einer Seite des Handgriffs 2 oder der anderen Seite gestoßen bzw. geschoben, bis die in 1 gezeigte Stellung erreicht ist. Die spezielle Größe des Sockels, der verwendet werden soll, wird gewählt, beispielsweise der obere Sockel 3a in 1, und bei sich in Lateralrichtung relativ zum Handgriff erstreckendem Schraubenschlüsselkopf werden die Platten 16 gemeinsam mit dem Achszapfen 10 und dem Stützpunktzapfen 17 entlang dem Schlitz 15 aus der in 1 gezeigten, am weitesten innen liegenden Stellung in die in 2 gezeigte, am weitesten außen liegende Stellung gleitend verschoben. Der Schraubenschlüsselkopf 3 wird daraufhin um den Achszapfen 10 verschwenkt, bis er sich in der in 2 gezeigten Stellung befindet bzw. wie beispielsweise deutlicher im oberen Teil von 5(g) gezeigt.
  • Diese zuletzt genannte Stellung des Schraubenschlüsselkopfs 3 ist in den vergrößerten Ansichten von 4A und 4B deutlich gezeigt. In der in 4A gezeigten Stellung ist der Schraubenschlüsselkopf 3 um den Achszapfen 10 verschwenkt worden, und bei dieser Verschwenkung gelangt die konkave Eintiefung 3e des Kopfs der flexiblen Zone 3d eines ausgewählten der geteilten Ringsockel in Eingriff mit dem Stützpunktzapfen 17.
  • Das Schraubenschlüsselwerkzeug ist daraufhin in dem in 2 gezeigten Zustand gebrauchsbereit.
  • Wenn in der Uhrzeigerrichtung D ein Drehmoment ausgeübt wird, um das Fixierungsmittel zu ergreifen, wie in 2 gezeigt, wird zwischen dem Stützpunktzapfen 17 und dem Achszapfen 10 ein Kraftmoment ausgeübt und dieses zwingt die Zunge 3d dazu, sich so zu bewegen, dass der Spalt 3g zwischen der Zunge und der Brücke 3c geschlossen wird, wodurch der Ring 3a auf dem bzw. an dem Fixierungsmittel verspannt wird. Je mehr Drehmoment auf den Handgriff 2 ausgeübt wird, desto stärker ist der Griff des Rings 3a auf das Fixierungsmittel, und umso unwahrscheinlicher ist es, dass der Schraubenschlüssel ausrutscht.
  • Wenn die Kraft auf den Handgriff nachlässt, um den Griff des Rings 3a auf das Fixierungsmittel freizugeben, öffnet das Federvermögen des Rings 3a den Spalt 3g erneut und der Ring 3a kann um das Fixierungsmittel entgegen Uhrzeigersinn gedreht werden, um den Handgriff auf dem Schraubenschlüssel erneut zu positionieren, um ihm eine zusätzliche Drehung im Uhrzeigersinn zu verleihen, um das Fixierungsmittel weiter zu bewegen.
  • Wenn die Arbeit am Fixierungsmittel beendet ist, wird der jeweilige geteilte Ringsockel vom Fixierungselement abgenommen und der Schraubenschlüsselkopf wird um den Achszapfen 10 derart verschwenkt, dass er erneut quer zum Handgriff 2 verläuft. Die Platten 16 und die Schwenk- und Stützpunktzapfen 10 und 17 und der Schraubenschlüsselkopf werden daraufhin entlang dem Schlitz 15 in dessen innerste Stellung geschoben, woraufhin der Schraubenschlüsselkopf 3 in die in 3 gezeigte Bevorratungsstellung verschwenkt werden kann.
  • Zwei stationäre Verriegelungs- bzw. Blockierzapfen 20, 21 sind intern auf zumindest einer der Handgriffplatten vorgesehen, um als Rasten zu wirken, um zu verhindern, dass die Schraubenschlüsselköpfe 3, 4 aus dem Handgriff heraus verschwenken, wie in 5(f) gezeigt, es sei denn, diese werden aus dieser Stellung kräftig herausgedrückt. Andere Verrastungsmittel, beispielsweise solche vom federbelasteten Kugeltyp, können alternativ vorgesehen sein.
  • Jeder Sockel kann mit einer Anzahl unterschiedlich bemessener Fixierungsmittel verwendet werden, wobei das Federvermögen der Sockelringe und die Breite der Spalte 3g diese Möglichkeit bereitstellen, und die vier unterschiedlich bemessenen Sockel, die am Schraubenschlüssel vorgesehen sind, ermöglichen es, einen weiten Bereich unterschiedlicher Fixierungsmittelgrößen handzuhaben. Ein einziger Schraubenschlüssel, wie vorstehend erläutert, kann übliche Fixierungsmittelgrößen handhaben, wie etwa 6 bis 19 mm, oder nahezu äquivalente nicht metrische oder metrische Größen, Whitworth- oder B.S.P.-Größen und 8 Inch-A/F-Größen.
  • Wie am besten aus 6 hervorgeht, besitzt bei einem erfindungsgemäßen Schraubenschlüssel die Innenseite 3b des Schraubenschlüsselsockels bevorzugt allgemein sechseckige Form, jedoch mit konvexen Lagerflächen 22, die an ihren Enden 23 konkav sind, wenn sie in Verbindung stehen. Dies verhindert ein übermäßiges Abstützen auf den Rändern eines hexagonalen Fixierungsmittels zur Entwicklung der Drehkraft.
  • 7 bis 10 zeigen eine andere Ausführungsform der Erfindung, die in ähnlicher Weise aufgebaut ist und arbeitet wie die vorstehend unter Bezug auf 1 bis 6 erläuterte Ausführungsform. Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich des halb lediglich auf diejenigen Teile des Schraubenschlüssels, die in den vorstehend erläuterten Ausführungsformen nicht offenbart sind.
  • Der substantielle Unterschied zwischen dem vorstehend erläuterten Schraubenschlüssel und dem Schraubenschlüssel gemäß 7 bis 10 betrifft die Konstruktion der Schlitze 15 und der Achsen und Stützpunktzapfen 10, 17.
  • Jeder Schlitz 15 in der Ausführungsform gemäß 7 bis 10 besitzt an seinem am weitesten innen liegenden Ende 30 bezogen auf den Handgriff 2 ein wulstförmiges Ende 31 mit einer vergrößerten Breite relativ zur lateralen Breite des länglichen Schlitzes 15. Ein zweiter Bereich 32 vergrößerter Breite des Schlitzes 15 ist beabstandet von dem wulstförmigen Ende 31 in etwa dreiviertel des Wegs entlang der Längserstreckung des Schlitzes 15 ausgehend vom wulstförmigen Ende 31 in Richtung auf das am weitesten außen liegende Ende des Schlitzes vorgesehen. Die vergrößerte Breite des Schlitzes 15 im zweiten Bereich 32 ist durch gegenüberliegende, konkave Eintiefungen 33 in Schlitzwänden 34 vorgesehen.
  • Die verschiedenen Ansichten gemäß 8 zeigen die Ansicht des Schraubenschlüssels in Explosionsansicht mit seinen einzelnen Teilen. Der Achszapfen 10 und der Stützpunktzapfen 17 sind in 8(i) und 8(j) näher gezeigt. Bei dem Achszapfen 10 handelt es sich im Kern um einen zylindrischen Zapfen mit einer Zylinderfläche 34 eines Durchmessers entsprechend dem Durchmesser des wulstförmigen Endes 31 und des eingetieften Bereichs 32, die dieselbe Durchmesserweite besitzen. Der Achszapfen ist ferner mit diametral gegenüberliegenden flachen planaren Flächen 35 versehen, die sich über die gesamte axiale Länge des Zapfens erstrecken. Die Breite zwischen den diametral gegenüberliegenden Flächen 35 entspricht im Wesentlichen der Breite des Schlitzes 15 zwischen gegenüberliegenden planaren Wandflächen bzw. Wandseiten 34 des Schlitzes.
  • Der Stützpunktzapfen 17 ist ebenfalls ein zylindrischer Zapfen mit derselben Länge und demselben Durchmesser wie der Achszapfen 10, und er besitzt eine zylindrische Außerfläche 36. Ein zentraler Abschnitt 37 des Zapfens 17 sorgt für eine Beibehaltung seiner zylindrischen Form. Jedes Ende 38, 39 des Zapfens 17 besitzt zwei diametral gegenüberliegende planare Seiten bzw. Flächen 40, die um eine Distanz beabstandet sind, die im Wesentlichen der Breite des Schlitzes 15 zwischen gegenüberliegenden planaren Wandflächen 34 des Schlitzes entspricht.
  • Die zylindrischen Flächen 34, 36 der Achs- und Drehstützpunktzapfen 10, 17 dienen bei dem Schraubenschlüssel gemäß 10 dazu, es den Schraubenschlüsselköpfen 3, 4 zu erlauben, sich mit dem Achszapfen 10 um seine Drehachse zu drehen, und der Drehstützpunktzapfen stellt einen gekrümmten zentralen Abschnitt 37 zum Eingriff durch die konkave Eintiefung 3e jeder Zunge 3d des Schraubenschlüsselkopfs 3, 4 bereit.
  • Jeder Schraubenschlüsselkopf besitzt einen Durchbruch 41, der eine Querschnittsform entsprechend der Querschnittsform des Achszapfens 10 in 8 entspricht. Der Schraubenschlüsselkopf und sein Achszapfen 10 sind deshalb in Bezug aufeinander bei montiertem Schraubenschlüssel miteinander verblockt und sie können sich lediglich gemeinsam drehen, wenn sie sich im wulstförmigen Ende 31 bzw. im eingetieften Bereich 32 des Schlitzes 15 befinden.
  • Wenn sich, wie in 10(a) gezeigt, der Schraubenschlüssel nicht in Gebrauch befindet und die Schraubenschlüsselköpfe 3, 4 im Handgriff 2 zu liegen kommen, positioniert der Achszapfen 10 das wulstförmige Ende 31 und seine gegenüberliegenden planaren Flächen 35 kommen quer zum Schlitz 15 zu liegen, wodurch eine Bewegung des Achszapfens entlang des Schlitzes 15 verhindert wird. In dieser Position kann der Schraubenschlüsselkopf jedoch derart gedreht werden, dass die gegenüberliegenden planaren Flächen 35 mit dem Schlitz 15 fluchten und es dem Schraubenschlüsselkopf erlauben, in Längsrichtung des Schlitzes 15 gleitend verschoben zu werden, wie in 10(b) gezeigt. Der Schraubenschlüsselkopf 3, 4 kann in dieser Position innerhalb des Schlitzes 15 nicht gedreht werden.
  • Sobald der Schraubenschlüsselkopf so weit nach außen gleitverschoben ist, wie der Schlitz dies zulässt und unter Anlage des Stützpunktzapfens 17 am Außenende des Schlitzes 15, kommt der Achszapfen 10 zwischen den Eintiefungen 33 zu liegen. Der Schraubenschlüsselkopf 3, 4 und der Achszapfen 10 sind daraufhin drehverstellbar, bis der Schraubenschlüsselkopf in der in 9(c) und 10(c) gezeigten Stellung zu liegen kommt. Wie am besten aus 9(c) hervorgeht, steht die Eintiefung 3e der Zunge des Schraubenschlüsselkopfs im Eingriff mit dem zentralen Abschnitt 37 des Drehstützpunktzapfens 17. Im Übrigen arbeitet der Schraubenschlüssel so, wie vorstehend unter Bezug auf die Ausführungsform gemäß 1 bis 6 erläutert.
  • Sowohl der Achszapfen 10 wie der Stützpunktzapfen 17 besitzen einen zentralen länglichen Gewindedurchbruch 42 (8(g), 8(i) und 8(j)), in dem Schrauben 43 an jedem Ende der Zapfen zu liegen kommen sowie festgelegt an gleitverschiebbaren Platten 16 bezüglich der Position auf den Außenseiten des Handgriffs 2. Ein Rastzapfen 18, der ebenfalls einen zentra len länglichen Gewindedurchbruch zur Aufnahme weiterer Schrauben 43 darin aufweist, dient dazu, als Rastmittel eine unmäßige Bewegung der Schraubenschlüsselköpfe in der im Handgriff (7) bevorrateten Stellung zu verhindern, und dazu die Seiten des Handgriffs 2 in Position zu halten. Der Rastzapfen 18 ist so angeordnet, dass er mit einer kleinen Ausnehmung 44 zusammenwirkt, die durch einen Vorsprung 45 auf jedem flexiblen Ringsockel und der Außenseite des flexiblen Rings 3a festgelegt ist, um eine Drehung des Schraubenschlüsselkopfs in der Bevorratungsstellung zu unterbinden. Falls es erforderlich ist, den Schraubenschlüsselkopf zu drehen, wird der Kopf freigegeben durch Ausüben eines geringen Drucks, um den Vorsprung 45 am Rastzapfen vorbei zwangsweise zu bewegen. Der Rastzapfen befindet sich außerdem im Eingriff mit dem Vorsprung 46, wenn der Schraubenschlüsselkopf 4 in 7 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Ein kleiner, zusätzlicher Druck führt zur Bewegung des Vorsprungs 46 am Rastmittel 18 vorbei, so dass der Schraubenschlüsselkopf 4 in eine Stellung gedreht werden kann, in der die planaren Flächen des Achszapfens 10 mit dem Schlitz 15 fluchten, wie für den Schraubenschlüsselkopf 3 erläutert.
  • In weiteren Ausführungsformen, die eine ähnliche Konstruktion und Arbeitsweise aufweisen wie die vorstehend erläuterten Ausführungsformen, werden lediglich nachfolgend die Unterschiede erläutert. Im Übrigen arbeitet der Schraubenschlüssel in derselben Weise wie für die Ausführungsformen gemäß 1 bis 6 und 7 bis 10 erläutert.
  • 11(a) offenbart einen Schraubenschlüssel mit einer zentralen länglichen Platte 50, auf der ein schwenkbarer Schraubenschlüsselkopf 51 an einem Ende angebracht ist.
  • In 11(a) ist zu Illustrationszwecken lediglich ein Schraubenschlüsselkopf gezeigt. Modifizierte Formen dieser Ausführungsform sind jedoch in 11(b) und 11(c) gezeigt und sie besitzen mehr als einen Schraubenschlüsselkopf.
  • Wie in 11(a) gezeigt, ist der Schraubenschlüsselkopf 3 zu Gunsten einer Schwenkbewegung um einen Achszapfen 10 angebracht, der bezüglich seiner Stellung in Bezug auf die zentrale Platte 7 stationär ist. Ein Stützpunktzapfen 17 ist in ähnlicher Weise in stationärer Stellung auf der Platte 7 benachbart zum Achszapfen 10 angebracht. Ein Rastzapfen 18 ist zentral zur Platte 7 angeordnet, um den Sockel bzw. den flexiblen Ring 3a in einer Stellung zu halten, in der er über der Platte liegt, und zwar durch den Zapfen, der in Eingriff mit einer Eintiefung 44 steht, die zwischen dem Vorsprung 45 und der Außenseite des flexiblen Rings 3a festgelegt ist.
  • Druck wird auf den Schraubenschlüsselkopf 3 ausgeübt, um den Kopf weg von dem Rastzapfen 18 nach außen ausgehend von der zentralen Platte 7 zu verschwenken, bis die Eintiefung 3e am Ende der flexiblen Zunge 3d mit dem Drehstützpunktzapfen 17 im Eingriff steht. Die Eintiefung 3e besitzt eine Größe, die es erforderlich macht, dass ein geringer Druck auf den Sockel ausgeübt werden muss, bis die Eintiefung 3e über dem Drehstützpunktzapfen einklickt unter vorübergehender Blockierung des Sockels in seiner Betriebsstellung und sich allgemein ausgehend von der zentralen Platte in einer Richtung nach außen erstreckt, im Wesentlichen parallel zur Längsachse der zentralen Platte 7. Der Schraubenschlüssel 1 arbeitet im Übrigen in derselben Weise wie vorstehend insbesondere unter Bezug auf 1 bis 6 erläutert, um ein Fixierungsmittel festzuziehen bzw. zu lockern.
  • Die Ausführungsform in 11(b) ist ähnlich zu der Ausführungsform von 11(a), besitzt jedoch zwei Schraubenschlüsselköpfe 3, 4. Beide Schraubenschlüsselköpfe arbeiten in derselben Weise wie die vorstehend offenbarten Schraubenschlüsselköpfe.
  • Die Ausführungsform von 11(c) arbeitet erneut ähnlich wie die Ausführungsformen von 11(a) und 11(b). In diesem in 11(c) gezeigten Fall kommen jedoch zwei Schraubenschlüsselköpfe auf einer Seite der zentralen Platte 7 zu liegen, und zwei weitere Schraubenschlüsselköpfe kommen auf der gegenüberliegenden Seite der Platte 7 zu liegen, wodurch an einem Schraubenschlüssel vier Köpfe vorhanden sind.
  • Wie vorstehend angeführt, erlaubt ein Schraubenschlüssel mit vier unterschiedlichen Sockelgrößen die Nutzung des Schraubenschlüssels in einem sehr weiten Größenbereich von Fixierungsmitteln, beispielsweise von 6 bis 19 mm sowie für metrische und nicht metrische Größen und für Whitworth-, B.S.P.und A/F-Größen.
  • Vorstehend sind verschiedene Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Schraubenschlüssels offenbart und erläutert. Diese Schraubenschlüssel besitzen den speziellen zusätzlichen Vorteil, dass unter extremen Bedingungen das Federungsmägen bzw. die Nachgiebigkeit des Metallmaterials des Schraubenschlüsselkopfs derart ist, dass die Zunge 3d und die Brücke 3c unter Schließen des Spalts 3g zwischen diesen in Kontakt stehen. Dieser Kontakt dient dazu, das Fixierungsmittel davor zu schützen, dass auf dieses zusätzliche Kräfte ausgeübt werden. Da der flexible Ring im Gebrauch um das Fixierungsmittel gezogen bzw. gespannt wird, ist der Schraubenschlüsselkopf beträchtlich standfester als bei bekannten Schraubenschlüsseln.
  • Die Dicke des federnden bzw. elastischen Schraubenschlüsselkopfs variiert bevorzugt in lateraler Richtung über den flexiblen Ring 3a, d. h., in einer Richtung ausgehend von der Zunge 3d zur Brücke 3c, wobei die Zunge dünner ist als die Brücke auf Grund der Spannungs- bzw. Zugbelastung des Kopfs im Gebrauch, wobei die Belastung in der Brücke größer ist als in der flexiblen Zunge.

Claims (21)

  1. Zusammenzusammenklappbarer Schraubenschlüssel mit einem Handgriff (2) und einem Schraubenschlüsselkopf (9), der an dem Handgriff zu Gunsten einer Schwenkbewegung in Bezug auf diesen angebracht ist, wobei der Schraubenschlüsselkopf einen offenen, flexiblen Ringsockel (3a) zum Eingriff mit einem Fixierungsmittel aufweist, das bewegt werden soll, wobei Mittel auf dem Schraubenschlüssel vorgesehen sind, um den offenen, flexiblen Ringsockel um das Fixierungsmittel zu schließen, wenn der Handgriff in einer vorbestimmten Richtung gedreht wird, wobei der Schraubenschlüsselkopf aus einer Bevorratungsstellung innerhalb des Handgriffs in eine Betriebsstellung verschwenkbar ist, in der er sich aus dem Handgriff heraus erstreckt, wobei der offene, flexible Ringsockel auf einem Achszapfen (10) auf dem Handgriff an einem Ende des Sockelrings schwenkbar angebracht ist, und wobei die Schließmittel einen Stützpunktzapfen (17) aufweisen, der mit dem Handgriff verbunden und mit dem gegenüberliegenden Ende des flexiblen Ringsockels zum Schließen des Sockels über einem Fixierungsmittel in Eingriff bringbar ist.
  2. Schraubenschlüssel nach Anspruch 1, wobei der Achszapfen und der Drehstützpunktzapfen längs einer Linie parallel zur Längsachse des Handgriffs zur Flucht bringbar sind.
  3. Schraubenschlüssel nach Anspruch 2, wobei der Stützpunktzapfen in Bezug auf das Zentrum des Handgriffs der am weitesten außen liegende Zapfen ist.
  4. Schraubenschlüssel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Stützpunktzapfen und der Achszapfen in Längsrichtung des Handgriffs beweglich sind.
  5. Schraubenschlüssel nach Anspruch 4, aufweisend einen Schlitz in dem Handgriff, entlang welchem die Stützpunkt- und Achszapfen gleitverschiebbar sind.
  6. Schraubenschlüssel nach Anspruch 5, wobei der Schlitz entlang seiner Längserstreckung konstante Breite besitzt.
  7. Schraubenschlüssel nach Anspruch 5, wobei der Schlitz Bereiche vergrößerter Breite entlang seiner Längserstreckung aufweist.
  8. Schraubenschlüssel nach Anspruch 7, wobei der Schlitz in Bezug auf die Länge des Handgriffs ein wulstförmiges Innenende aufweist, dessen Durchmesser größer ist als die Breite des Schlitzes.
  9. Schraubenschlüssel nach Anspruch 7 oder 8, wobei der Schlitz zwei gegenüberliegende konkave Ausnehmungen aufweist, die mit dem Achszapfen zur Flucht bringbar sind, wenn der Stützpunktzapfen mit dem am weitesten außen liegenden Ende des Schlitzes entfernt von dem wulstförmigen Ende in Eingriff steht.
  10. Schraubenschlüssel nach Anspruch 7, 8 oder 9, wobei der Achszapfen und der Stützpunktzapfen jeweils zylindrisch sind und Bereiche mit diametral gegenüberliegenden planaren Flächen aufweisen.
  11. Schraubenschlüssel nach Anspruch 10, wobei die zylindrischen Flächen des Achszapfens den Durchmesser des wulstförmigen Endes des Schlitzes und der gegenüberliegenden Ausnehmungen derart entspricht, dass sich der Achszapfen darin zu drehen vermag.
  12. Schraubenschlüssel nach Anspruch 10 oder 11, wobei die diametral gegenüberliegenden parallelen planaren Flächen des Achszapfens um ein Ausmaß entsprechend der Breite der planaren Seitenwände des Schlitzes derart beabstandet sind, dass der Achszapfen in dem Schlitz gleitverschiebbar ist, wobei die planaren Flächen des Zapfens parallel zu den planaren Seitenwänden des Schlitzes ausgerichtet sind.
  13. Schraubenschlüssel nach Anspruch 10, 11 oder 12, wobei die gegenüberliegenden parallelen planaren Flächen des Achszapfens sich über die gesamte Länge des Achszapfens erstrecken.
  14. Schraubenschlüssel nach einem der Ansprüche 10 bis 13, wobei sich die gegenüberliegenden parallelen planaren Flächen des Achszapfens über einen Teil der Länge des Drehstützpunktzapfens von jedem Ende desselben erstrecken, wobei ein Zwischenraum zwischen den beiden planaren Flächenabschnitten eine zylindrische Form besitzt.
  15. Schraubenschlüssel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Schraubenschlüsselkopf zwei miteinander verbundene offene flexible Ringsockel aufweist, die um denselben Achszapfen gemeinsam verschwenkbar sind.
  16. Schraubenschlüssel nach Anspruche 15, aufweisend zwei miteinander verbundene Ringsockelsätze, von denen jeweils einer an einem Ende des Handgriffs zur Bewegung relativ zu diesem angeordnet ist.
  17. Schraubenschlüssel nach Anspruch 15 oder 16, wobei die miteinander verbundenen flexiblen Ringsockel Sockel unterschiedlicher Größen aufweisen.
  18. Schraubenschlüssel nach einem der Ansprüche 1 bis 17, wobei jeder offene flexible Ringsockel einen Arm aufweist, der sich ausgehend von einem offenen Ende desselben nach außen erstreckt zur Verbindung mit dem Achszapfen, und einen frei beweglichen Arm, der sich ausgehend vom anderen offenen Ende des flexiblen Rings erstreckt und mit dem Stützpunktzapfen zur Bewegung in Richtung auf den zuerst genannten Arm in Eingriff bringbar ist, um den Sockel um ein zu bewegendes Fixierungsmittel zu schließen.
  19. Schraubenschlüssel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Schraubenschlüsselkopf einen einzigen offenen flexiblen Ringsockel aufweist, der auf einem Drehpunkt für eine Schwenkbewegung relativ zu dem Handgriff angebracht ist.
  20. Schraubenschlüssel nach Anspruch 19, aufweisend ein Paar einziger offener flexibler Ringsockel, wobei jeweils ein Sockel an jedem Ende des Handgriffs für eine Schwenkbewegung relativ zu diesem zu liegen kommt.
  21. Schraubenschlüssel nach Anspruch 20, aufweisend ein Paar einziger offener flexibler Ringsockel, von denen jeweils einer auf einer Seite einer zentralen Platte angeordnet ist, wobei ein Sockel jedes Paars von Sockeln an jedem Ende des Handgriffs angeordnet ist.
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