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Die Erfindung bezieht sich auf ein
Gehäuse oder
Gestell mit einer Kabelführungsvorrichtung,
insbesondere für
Glasfaserkabel, mit mindestens einem auf der Oberfläche eines
Tragkörpers
von dieser mit seiner Krümmungsachse
senkrecht abstehend angebrachten Führungsansatz mit gerundetem
Umlenkabschnitt.
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Ein derartiges Gehäuse in Form
eines Geräteschrankes
ist in der
EP 1 1 1
1 747 A2 angegeben. Bei diesem bekannten Gehäuse sind
in einem asymmetrisch seitlich innerhalb des Gehäuses angeordneten Freiraum
für die
Kabelführung
horizontal plattenförmige
Kabelträger
mit senkrecht darauf fixierten Umlenkelementen angeordnet. Außerdem sind schwenkbare
Tragarme, beispielsweise eine Kabelführungskette in dem Freiraum
vorgesehen.
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Ein weiteres Gehäuse mit einer Kabelführungsvorrichtung
ist für
einen Glasfaser-Verteilpunkt in dem BE-Prospektblatt Line Management
System, Firma Krone gezeigt. Die Kabelführungsvorrichtung weist dabei
von einem plattenartigen Tragkörper senkrecht
nach vorne abstehende Führungsansätze mit
gerundeten Umlenkabschnitten auf, wobei die Krümmungsachse senkrecht zu dem
vertikal angeordneten Tragkörper
horizontal nach vorne absteht, wie das Bild in dem lin-ken oberen
Eckbereich zeigt. Die Rundung bzw. Krümmung des Umlenkabschnitts dient
bei derartigen Kabeldurchführungsvorrichtungen
dazu, ein zu scharfes Abknicken der Glasfaserkabel zu vermeiden.
Die Glasfaser werden bei dieser bekannten Ausführung in einer senkrechten
Ebene umgelenkt.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Gehäuse
oder Gestell mit einer Kabelführungsvorrichtung
der eingangs genannten Art bereitzustellen, das bei einfachem Aufbau
vielfältige
Variationsmöglichkeiten
für die
Kabelführung
zulässt.
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Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
Hierbei ist vorgesehen, dass in Verlaufsrichtung einer aufzulegenden
Glasfaser vor oder hinter dem gerundeten Umlenkabschnitt mindestens
ein mit seiner Krümmungsachse
parallel zu der Oberfläche
des Tragkörpers
ausgerichteter separater weiterer gerundeter Umlenkabschnitt an
einer getrennten Umlenkeinheit angeordnet ist, die mit einem plattenartigen
Verbindungsabschnitt ebenfalls an dem Gehäuse oder Gestell angebracht
ist. Mit dieser unterschiedlichen Anordnung verschiedener Umlenkabschnitte
kann ein Wechsel der Glasfaserführung
aus einer Ebene in eine dazu senkrechte Ebene, beispielsweise aus
einer horizontalen Ebene in eine vertikale Ebene oder aber aus einer
zur Front- bzw. Rückseite
des Gehäuses
oder Gestells parallelen Ebene in eine in Tiefenrichtung verlaufende
verti kale Ebene auf einfache Weise vorgenommen werden. Eine solche
Umlenkung ist z.B. günstig,
wenn Glasfaserkabel an einer Frontseite oder Rückseite eines z.B. horizontal
angeordneten Einbaugehäuses angeschlossen
und anschließend
nach oben oder unten geführt
werden sollen.
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Eine für die Ausgestaltung vorteilhafte
Ausführung
besteht dabei darin, dass der Tragkörper als Tragplatte ausgebildet
ist, die zum Anbringen an Rahmenschenkeln oder Montageschienen des
Gehäuses
oder Gestells beidseitig Befestigungsabschnitte aufweist.
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Zu einem einfachen Aufbau tragen
die Maßnahmen
bei, dass die zwei Befestigungsabschnitte an zwei zueinander parallelen
Rändern
der im Wesentlichen rechteckförmig
ausgebildeten Trageplatte angeordnet sind.
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Bei einfacher Ausbildung ergibt sich
dabei eine einfache Montage, wenn vorgesehen ist, dass die einstückig oder
mit Befestigungsmitteln an der Trageplatte angebrachten Befestigungsabschnitte senkrecht
von der Ebene der Trageplatte nach unten oder oben abstehen und
einen paiallel zu dem benachbarten Rand der Trageplatte und einen
dazu senkrechten Schenkel mit Befestigungsbohrungen aufweisen, die
an Befestigungsaufnahmen in zugeordneten Seiten der Rahmenschenkel
oder Montageschienen angepasst sind.
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Der Aufbau wird weiterhin dadurch
begünstigt,
dass zwei noch weitere gerundete Umlenkabschnitte mittels einer
jeweiligen Abbiegung oder Ausbiegung an oder in dem Tragkörper gebildet
sind, wobei der Umlenkabschnitt am Rand oder auch innerhalb der
Oberfläche
des Tragkörpers
angeordnet sein kann.
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Hierbei besteht eine vorteilhafte
Ausgestaltung darin, dass die zwei noch weiteren Unterkabelschnitte
an beiden parallelen Rändern
der Trageplatte als einstückige
Abschnitte abgebogen oder als ursprünglich separate Abschnitte
daran befestigt sind.
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Ist weiterhin vorgesehen, dass die
noch weiteren Umlenkabschnitte und die an dem entsprechenden Rand
angeordneten Befestigungsabschnitte bezüglich der Ebene der Trageplatte
entgegengesetzt gerichtet sind, so ergibt sich eine zusätzliche Führung für das oder
die Kabel. Auch die Zugänglichkeit
der Befestigungsabschnitte wird begünstigt.
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Die Führung der Kabel wird weiterhin
dadurch begünstigt,
dass die parallelen Ränder
der Trageplatte, an denen die Befestigungsabschnitte angeordnet
sind, die Schmalseiten sind, dass ein Längsrand der Trageplatte rechtwinklig
in Abstehrichtung des mindestens einen Führungsansatzes abgekantet ist
und dass der mindestens eine Führungsansatz
in Ebenenrichtung der Trageplatte von dem abgekanteten Längsrand
beabstandet ist. Über
die beiden weiteren Umlenkabschnitte an den Schmalseiten der Trageplatte
können
die Kabel z.B. in einem angrenzenden Wandbereich eines schrankförmigen Gehäuses nach
oben oder unten geführt
werden.
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Eine vorteilhafte Ausgestaltung besteht
dabei darin, dass die noch weiteren Umlenkabschnitte einen in Längsverlängerung
des abgekanteten Längsrandes
verlaufenden Rand aufweisen.
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Die Maßnahmen, dass die Führungsansätze mittels
auf ihrer Innenseite befindlicher Laschen oder eingeformter Schraubkanäle und in
diese eingreifender Schrauben auf dem Tragkörper befestigt sind und an
ihrem von dem Tragkörper
abgekehrten Endbereich mit einem nach außen über den Umfang des Umlenkabschnitts
vorstehenden Halterand versehen sind, ergeben einfache Montagemöglichkeiten
und zudem Vorteile bei der Fertigung, wobei die Umlenkabschnitte
von entsprechenden Profilabschnitten einfach abgelängt werden
können.
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Hierbei bestehen verschiedene Variationsmöglichkeiten
darin, dass der Halterand angeformt oder als an den Schraubkanälen angebrachte
Halteplatte ausgebildet ist.
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Eine für den Aufbau und die Kabelführung günstige Ausbildung
besteht weiterhin darin, dass der Umlenkabschnitt halbzylinderförmig mit
einer im Bereich des Durchmessers vorhandenen Abschlusswand ausgebildet
ist.
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Eine beispielsweise für den Anschluss
von Kabeln an einer Rückwand
oder Frontseite eines Einbaugehäuses
vorteilhafte Ausbildung besteht darin, dass mehrere Führungsansätze in der
Nähe des
dem abgekanteten Längsrand
gegenüberliegenden Längsrandes
in einer Längsreihe
aufeinander ausgerichtet angeordnet sind, wobei die Abschlusswände dem
in der Nähe
liegenden Längsrand
zugekehrt sind.
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Sollen z.B. auf einer oberen Ebene
der Trageplatte geführte
Kabel in dem Gehäuse
oder Gestell nach oben geführt
werden, so werden die Kabel zunächst
unter dem weiteren Umlenkabschnitt hindurch und dann nach oben geführt, so
dass die horizontale Anordnung auf der Trageplatte erhalten bleibt.
Der weitere Umlenkabschnitt ist dabei von dem benachbarten Rand
der Trageplatte zum Durchführen
der Kabel entsprechend beabstandet.
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Eine einfache Montage wird dadurch
begünstigt,
dass an dem plattenartigen Verbindungsabschnitt mindestens eine
Befestigungsbohrung oder eine Kombination aus mindestens einer Befestigungsbohrung
und mindestens einer Haltenase angebracht ist/sind, die auf die
Befestigungsaufnahme der Rahmenschenkel oder der Montageschienen
abgestimmt sind.
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Eine sichere Führung wird dadurch unterstützt, dass
hierbei der weitere Umlenkabschnitt Umlenkabschnitt auf seiner freien
Stirnseite entsprechend dem Umlenkabschnitt einen Halterand aufweist.
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Für
den Aufbau und die Montage sind weiterhin die Maßnahmen vorteilhaft, dass der
weitere Umlenkabschnitt wie der Umlenkabschnitt in seinem Inneren
längsverlaufende
Schraubkanäle
zum Anbringen des Verbindungsabschnitts und/oder des Halterands
aufweist.
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Der Aufbau und die Kabelführung werden ferner
dadurch begünstigt,
dass der weitere Umlenkabschnitt zylinderförmig, halbzylinderförmig mit
einer flachen Abschlusswand im Bereich des Durchmessers oder aus
zwei solchen, mit ihren Abschlusswänden aneinandergrenzenden Halbzylindern
gebildet ist.
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Eine günstige Anordnung für die Kabelführung ergibt
sich weiterhin mit den Maßnahmen,
dass die Umlenkeinheit mit der Krümmungsachse ihres Umlenkabschnitts
parallel zu einem benachbarten schmalen Rand an dem zugeordneten
Rahmenschenkel oder der zugeordneten Montageschiene angebracht oder
an bringbar ist, wobei die Ebene der Trageplatte auf halber Höhe oder
Breite ihres Umlenkabschnitts der Umlenkeinheit liegt.
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Eine eindeutige und dabei platzsparende
Anordnung z.B. in Verbindung mit Einbaugeräten wird dadurch erhalten,
dass die Trageplatte horizontal ausgerichtet ist und dass der mindestens
eine Führungsansatz
sowie ein über
die Ebene der Führungsplatte
ragender Teil des weiteren Umlenkabschnitts oder der Umlenkeinheit
höchstens
eine Höheneinheit HE
oberhalb der Ebene der Führungsplatte
vorsteht und dass der weitere oder noch weitere Umlenkabschnitt
oder die Umlenkeinheit auch unterhalb der Ebene der Führungsplatte
um höchstens
eine Höheneinheit
HE vorsteht.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand
eines Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
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1 eine
perspektivische Darstellung einer in einem Schrank oder Rahmengestell
angeordneten Kabelführungsvorrichtung
im montierten Zustand und
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2 die
in 1 gezeigte Kabelführungsvorrichtung
in teilweise auseinandergezogener Darstellung.
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Eine in 1 gezeigte Kabelführungsvorrichtung 1 weist
einen an vertikalen Montageschienen 2 z. B. innerhalb eines
Gehäuses
in Form eines Schaltschranks montierten, als horizontale Trageplatte 3 ausgebildeten
Tragekörper
mit drei auf seiner Oberseite vorstehenden Führungsartsätzen 4 sowie eine
seit lich parallel zu einer Schmalseite der Trageplatte 3 von
dieser beabstandet an einer der Montageschienen angeordnete Umlenkeinheit 5 auf.
In 2 ist die Kabelführungsvorrichtung 1 in
teilweise auseinandergezogenem Zustand gezeigt.
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Die im Wesentlichen rechteckförmige Trageplatte 3 ist
an ihren parallelen Schmalseiten etwa mittig im Bereich dieses Randes
mit nach oben gerichteten, im Querschnitt L-förmigen Befestigungsabschnitten 3.3 mit
einem parallel zur Schmalseite verlaufenden und einem senkrecht
zur Schmalseite verlaufenden Schenkel versehen und wird zwischen
den beiden vertikalen Montageschienen 2, deren Abstand
an die Länge
der Trageplatte 3 angepasst ist, in der Weise angeordnet,
dass die senkrechten Schenkel der Befestigungsabschnitte 3.3 flanschartig an
dazu parallelen Schienenschenkeln der im Querschnitt ebenfalls L-förmigen Montageschienen
anliegen. In den parallelen Schienenschenkeln der Montageschienen 2 sind
Reihen von Befestigungsaufnahmen 2.1 angeordnet, auf die
Befestigungsbohrungen in den senkrechten Schenkeln 3.3 der
Trageplatte 3 in ihrer Position abgegstimmt sind, um die Trageplatte 3 an
den Montageschienen 2 mittels Befestigungsschrauben 6 festzulegen,
die in in den entsprechenden Befestigungsaufnahmen 2.1 fixierten Einklippsmuttern 6.1 eingreifen.
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Der in den 1 und 2 vordere
Längsrand der
Trageplatte 3, der im Einbauzustand in einem Gehäuse bzw.
Gestell auch der hintere Längsrand
sein kann, ist nach oben abgekantet, während der gegenüberliegende,
in der Figur hintere Längsrand,
der im Einbauzustand auch der vordere Längsrand sein kann, eine nach
unten gerichtete Abkantung trägt. Die
Führungsansätze 4 sind
in einer Reihe nahe dem nach unten abgekanteten Längsrand
beispielsweise in gleichen Ab ständen
angeordnet, so dass sich zwischen dem nach oben abgekanteten Längsrand 3.2 und
den Führungsansätzen 4 eine
genügend
große Ablagefläche zum
Durchführen
von Kabeln 7, insbesondere Glasfaserkabeln ergibt.
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Zwischen dem nach oben abgekanteten Längsrand 3.2 und
dem Befestigungsabschnitt 3.3 ist die Trageplatte 3 an
ihren beiden Schmalseiten mit über
einen Winkelbereich von etwa 90° stetig
nach unten gekrümmten
bzw. gerundeten Endabschnitten 3.1 versehen, über die
die Kabel 7 aus der oberen Ebene der Trageplatte 3 senkrecht
nach unten geführt
werden können,
wobei ein scharfes Abknicken vermieden wird. Die Führungsansätze 4 weisen
einen im Querschnitt halbkreisförmigen, über ihre
Länge halbzylinderförmigen,
im Innern hohlen Umlenkabschnitt 4.2 auf, der an dem freien
stirnseitigen Ende über
den Halbkreis umlaufend mit einem rechtwinklig nach außen vorragenden
Halterand 4.1 versehen ist. Im Bereich des Durchmessers
weisen die Führungsansätze 4 eine
Abschlusswand 4.3 auf, die dem nach unten abgekanteten
Längsrand
zugekehrt ist, so dass die von diesem Längsrand herkommenden Kabel 7 unter
stetiger Krümmung
in die Längsrichtung
der Trageplatte 3 umgeleitet und zur Schmalseite hin bzw.
von dieser kommend geführt werden.
Der Halterand 4.1 ist vorliegend an dem Umlenkabschnitt 4.2 angeformt,
kann aber auch als getrenntes Element mit dem Umlenkabschnitt 4.2 verbunden
werden. Im Innern der Umlenkabschnitte 4.2 sind seitlich
am Innenumfang etwas von der Abschlusswand 4.3 beabstandet
Schraubkanäle 4.4 in Längsrichtung
durchlaufend angeformt. Zum Befestigen der Führungsansätze 4 werden von der
gegenüberliegenden
Seite der Trageplatte 3 Schrauben in die Schraubkanäle 4.4 durch
entsprechende Bohrungen in der Trageplatte 3 eingedreht.
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An der in den 1 und 2 rechten
vertikalen Montageschiene 2 ist in Höhe der Trageplatte 3 mittels
eines flanschartigen Verbindungsabschnitts 5.2 die Umlenkeinheit 5 mit
einem weiteren Umlenkabschnitt 5.1 angebracht. Der Verbindungsabschnitt 5.2 weist
dazu, wie insbesondere aus 2 ersichtlich, eine
weitere Bohrung zum Durchführen
einer Befestigungsschraube 6' auf,
die in eine unterhalb der Trageplatte 3 liegende Befestigungsaufnahme 2.1 in eine
dort fixierte Einklippsmutter 6.1 eingreift. Des Weiteren
weist der Verbindungsabschnitt 5.2 im Rasterabstand der
Befestigungsaufnahmen 2.1 oberhalb der weiteren Bohrung
eine senkrecht von dem Verbindungsabschnitt 5.2 zu dem
parallelen Schienenschenkel der Montageschiene 2 vorstehende
Haltenase 5.6 auf, die ebenfalls unterhalb der Trageplatte 3 in
eine zugeordnete Befestigungsaufnahme 2.1 eingreift, so
dass die Umlenkeinheit 5 mit dem Verbindungsabschnitt 5.2 auf
einfache Weise an der Montageschiene 2 befestigt werden
kann. Im Bereich des senkrecht nach außen abstehenden Schenkels des
Befestigungsabschnitts 3.3 ist der plattenartige Verbindungsabschnitt 5.2 ausgespart,
so dass die Umlenkeinheit 5 etwa mittig neben der benachbarten Schmalseite
positioniert werden kann, wobei etwa die Hälfte des weiteren Umlenkabschnitts 5.1 oberhalb
und die Hälfte
unterhalb der Ebene der Trageplatte 3 liegt. In horizontaler
Richtung besteht ein genügender
Abstand zum Durchführen
von Kabeln 7 zwischen dem gerundeten Endabschnitt 3.1 der
Trageplatte 3 und dem weiteren Umlenkabschnitt 5.1, wie
aus 1 ersichtlich. Die
Umlenkeinheit 5 steht dabei mit ihrem weiteren Umlenkabschnitt 5.1 mindestens
soweit von dem parallelen Schienenschenkel der Montageschiene 2 parallel
zu der Schmalseite der Trageplatte 3 ab, wie der nach oben
abgekantete Längsrand 3.2.
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Der weitere Umlenkabschnitt 5.1 der
Umlenkeinheit 5 ist aus zwei halbzylinderförmigen Umlenkbaschnitten
zusammengesetzt, die jeweils in ihrem Querschnitt einem der Umlenkabschnitte 4.2 des Führungsansatzes 4 entsprechen,
so dass sich ein im Wesentlichen kreisförmiger bzw. um 360° gekrümmt umlaufender
Umlenkabschnitt 5.1 ergibt. Die halbzylinderförmigen Teilabschnitte
des weiteren Umlenkabschnitts 5.1 sind vorzugsweise aus
dem gleichen Profilmaterial wie die Umlenkabschnitte 4.2 der
Führungsansätze 4 abgelängt und
können
entsprechend mittels durch den Verbindungsabschnitt 5.2 durchzuführender
und in die Schraubkanäle 5.5 einzudrehender
Schrauben an dem Verbindungsabschnitt 5.2 festgelegt werden.
Die beiden Abschlusswände 5.4 der
beiden halbzylinderförmigen
Abschnitte liegen dabei aneinander. An der von dem Verbindungsabschnitt 5.2 abgekehrten
Stirnseite ist der weitere Umlenkabschnitt 5.1 mit einem
umlaufenden Halterand 5.3 versehen, so dass die über den
weiteren Umlenkabschnitt 5.1 geführten Kabel 7 nicht
unbeabsichtigt abrutschen können.
Der Halterand 5.3 kann ebenso wie der Halterand 4.1 des
Führungsansatzes 4 an
dem weiteren Umlenkabschnitt 5.1 angeformt oder als getrenntes
Teil flanschartig unter Zuhilfenahme der Schraubkanäle 5.5 angebracht
sein.
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Die Abschlusswände 4.3 der Führungsansätze 4 sind
beispielsweise einer Rückwand
oder Frontseite eines Einbaugehäuses
zugekehrt, um an dieser die Kabel 7 anzuschließen und
zunächst
horizontal über
die Trageplatte 3 zu einem Seitenwandbereich des Gehäuses bzw.
Schaltschranks und dann dort über
den gerundeten Endabschnitt 3.1 und/oder den weiteren Umlenkabschnitt 5.1 nach oben
oder unten weiterzuführen.
Vorzugsweise stehen die Führungsansätze 4 nach
oben höchstens
um eine Höheneinheit
HE über
die Trageplatte 3 vor, ebenso wie auch die obere Hälfte der
Umlenkeinheit 5, während
die untere Hälfte
der Umlenkeinheit 5 und der gerundete Endabschnitt 3.1 höchstens
um eine Höheneinheit
HE nach unten über
die Trageplatte 3 vorstehen. Dadurch können eine Vielzahl von Einbaugehäusen in
Höhe der
jeweils zugeordneten Kabelfüh rungsvorrichtungen 1 in
dem Schaltschrank bzw. Gestell übersichtlich
mit guten Handhabungsmöglichkeiten
angeordnet werden.