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DE20217344U1 - Hotmeltkleber-Verpackung bestehend aus einer Verbundfolie - Google Patents

Hotmeltkleber-Verpackung bestehend aus einer Verbundfolie

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DE20217344U1
DE20217344U1 DE20217344U DE20217344U DE20217344U1 DE 20217344 U1 DE20217344 U1 DE 20217344U1 DE 20217344 U DE20217344 U DE 20217344U DE 20217344 U DE20217344 U DE 20217344U DE 20217344 U1 DE20217344 U1 DE 20217344U1
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TESSERAUX SPEZIALVERPACKUNGEN
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TESSERAUX SPEZIALVERPACKUNGEN
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Description

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11.11.2002 00216-02 T/sh
Tesseraux Spezialverpackungen GmbH D-68642 B Urs ta dt
Hotmeltkleber-Verpackung bestehend aus einer Verbundfolie
Die vorliegende Erfindung betrifft Verpackungen zur Heißabfüllung von reaktiven Produkten, insbesondere Hotmeltkleber-Verpackungen, bestehend aus zumindest einer Verbundfolie, die aus einem mehrlagigen Folienverbund besteht, der zwei Kunststofflagen als Außenseiten und eine dazwischenliegende Metalllage aufweist, wobei zumindest eine der beiden Kunststofflagen aus einer Polypropylenfolie besteht.
Schmelzkleber auf Polyurethanbasis, sogenannte Hot-Melt-Kleber, werden gerne in Rundbodenbeuteln verpackt. Ein Problem besteht jedoch darin, dass der Hot-Melt bei einer Temperatur von über 13O0C abgefüllt wird. Insofern muss die Verpackung bzw. die Verbundfolie, aus der sie besteht, entsprechend hitzebeständig sein. Andererseits soll die Verpackung sowie die hierzu verwendete Verbundfolie eine gute Flexibilität besitzen, was jedoch nur schwer mit der erforderlichen Temperaturbeständigkeit zu vereinen ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Verpackung der eingangs genannten Art zu schaffen, die Nachteile des Standes der Technik vermeidet und letzteren in vorteilhafter Weise weiterbildet. Vorzugs-
weise soll eine einfach zu fertigende Verpackung geschaffen werden, die ausreichende Hitzebeständigkeit, die das Abfüllen von Hot-Melt erlaubt, mit hoher Flexibilität verbindet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Verpackung gemäß Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Es ist also erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Verpackung einen Boden aus einer Verbundfolie, deren beiden Kunststofflagen aus Polypropylenfolie bestehen, sowie einen mit dem Boden verbundenen Mantel aus einer Verbundfolie, deren beiden Kunststofflagen aus einer Polypropylenfolie und einer Polyethylenterephthalat-Folie bestehen, aufweist, wobei die Kunststofflage des Mantels aus Polyethylenterephthalat-Folie die Mantelaußenseite und die Kunststofflage des Mantels aus Polypropylenfolie die Mantelinnenseite bildet. Überraschenderweise gibt dieser spezielle Schichtaufbau der Verbundfolie einerseits die ausreichende Hitzebeständigkeit und andererseits eine erstaunliche Flexibilität, die eine leichte Verarbeitung der Folie und Handhabung der daraus bestehenden Verpackungen erlaubt. Im Bereich des Mantels erlaubt die Innenseite aus PP eine Heißabfüllung auch bei sehr hohen Temperaturen, während die Außenseite aus PETP eine Weiterverarbeitung des Folienbeutels erleichtert. Der Schichtaufbau des Bodens aus PP-Metall-PP erlaubt hingegen neben der Heißabfüllbarkeit des Klebers eine leichte Verbindung des Bodens mit dem Mantel ungeachtet der konkreten Anordnung der Bodenfolienbahn bzw. deren Falzbildung, da stets eine der außenliegenden PP-Schichten mit der innenliegenden PP-Schicht des Mantels versiegelt werden kann. Das Polypropylen ist leicht zu schmelzen und verklebt hervorragend mit angrenzenden Verpackungsteilen.
Insbesondere werden für die PP-Kunststofflagen blockcopolimerisierte cPP-Folien, d.h. sogenannte cast-Polypropylenfolien verwendet, deren Erweichungstemperatur nach der Vicat-Norm etwa 75° Celsius beträgt und deren Kristallitschmelzpunkt etwa 160° Celsius bis 165° Celsius beträgt. Die Verpackung erhält hierdurch hervor-
ragende Zähigkeit, Beständigkeit gegenüber den reaktiven Hotmeltklebern und dennoch leichte Verarbeitbarkeit der verpackten Hotmeltklebereinheiten.
Die sandwichartig eingeschlossene Metalllage besteht vorteilhafterweise aus Aluminium. Eine Aluminiumfolie erlaubt bei geringer Dicke eine einfache Verarbeitung und gibt dem Folienverbund hohe Flexibilität und große Wärmefestigkeit.
Vorzugsweise sind die beiden außenliegenden Kunststofflagen mit der Aluminiumlage mittels eines Kaschierklebers verbunden. Insbesondere kann ein Kaschierkleber auf PUR-Basis Verwendung finden.
Die Verbundfolie ist hinsichtlich der Dicke ihrer Schichten nicht auf bestimmte Maße eingeschränkt. Die Schichten der Verbundfolie als solche sowie die Verbundfolie insgesamt können verschiedene Dicken besitzen. Gemäß einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die beiden Kunststofflagen jeweils eine größere Dicke als die Aluminiumlage besitzen. Die Kunststofflagen selbst können verschiedene Dicken aufweisen, insbesondere je nach Material. Nach einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist die Polypropylen-Schicht mindestens fünfmal, vorzugsweise siebenmal so dick wie die Aluminiumlage. Die PET-Schicht kann um mindestens 20 % dicker sein als die Aluminiumlage. Vorzugsweise ist sie etwa 4/3mal so dick wie die Aluminiumlage.
Wie bereits erwähnt, können die Schichtdicken grundsätzlich variieren. Nach einer bevorzugten Ausführung der Erfindung kann die bzw. können die Polypropylen-Kunststofflagen jeweils eine Dicke im Bereich von 50 bis 90 pm, vorzugsweise etwa 60 bis 80 &mgr; besitzen. Die PET-Kunststofflage kann eine Dicke im Bereich von 5 bis 20 &mgr;, vorzugsweise etwa 10 bis 15 &mgr; besitzen.
Die Aluminiumlage kann 5 bis 15 &mgr;&igr;&eegr;, vorzugsweise etwa 7 bis 11 &mgr;&igr;&eegr; dick ausgebildet sein. In Abhängigkeit der Foliendicke bzw. der Schichtdicke des Folienverbunds kann die Verbundfolie unterschiedliche Flächengewichte besitzen. Nach einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung ist der Folienverbund derart aufgebaut,
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dass die Verbundfolie im Falle eines Polypropylen-Aluminium-Polypropylen-Sandwiches ein Flächengewicht von 100 bis 200 g/m2, vorzugsweise etwa 130 bis 170 g/m2 aufweist. Im Falle eines Polypropylen-Aluminium-Polyethylenterephthalat-Sandwiches kann die Verbundfolie vorzugsweise ein Flächengewicht von 75 bis 150, vorzugsweise 100 bis 120 g/m2 besitzen.
Die Gesamtdicke der Verbundfolie kann in Weiterbildung der Erfindung im Bereich von etwa 50 bis 190 pm, vorzugsweise 80 bis 175 pm betragen. Bei einem Folienaufbau, bei dem beide Kunststofflagen aus PP bestehen, kann die Gesamtfoliendicke etwa 140 bis 170 pm betragen. Bei einem Polypropylen-Aluminium-Polyethylenterephthalat-Sandwich kann die Gesamtdicke etwa 85 bis 115 pm betragen. Die Abweichung der Gesamtdicke von der Summe der Schichtdicken ergibt sich durch die Herstellung des Folienverbunds, insbesondere durch das Kaschieren der Aluminiumlage unter Zuhilfenahme eines Kaschiermittels, das die Kunststofflagen mit der Aluminiumlage verbindet.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles und zugehöriger Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Verpackung in Form eines Rundbodenbeutels zur Heißabfüllung von Hot-Melt-Klebern in einer schematischen, perspektivischen Darstellung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch das für den Mantel der Verpackung aus Figur 1 verwendete Folienstück, und
Fig. 3 einen Querschnitt durch das für den Boden der Verpackung aus Figur 1 verwendete Folienstück.
Wie Figur 1 zeigt, besteht der Rund boden beutel 1 zum Verpacken von Hot-Melt aus einem Bodenstück 2, das mit einem etwa zylindrischen Mantel 3 verbunden ist,
-5-
insbesondere versiegelt ist. In an sich bekannter Weise kann in die Verpackung 1 in Form des Rundbodenbeutels Hot-Melt-Kleber abgefüllt werden.
Die Verbundfolie, die den Mantel 3 bildet, besitzt den in Figur 2 gezeigten Aufbau. Der Folienverbund besteht aus einer mittleren Schicht 4, die sandwichartig auf beiden Seiten mit einer Kunststofflage kaschiert ist. Die Außenseite des Mantels 3, d. h. die in Figur 2 linke Kunststofflage 5, ist eine PET-Schicht. Die gegenüberliegende Kunststofflage 6, die die Innenseite des Mantels 3 bildet, besteht hingegen aus Polypropylen. Die beiden Kunststofflagen 5 und 6 sind mittels eines Kaschierklebers auf PUR-Basis mit der Aluminiumlage 4 verklebt.
Wie Figur 2 zeigt, besitzen die verschiedenen Lagen bzw. Schichten der Verbundfolie unterschiedliche Dicken. Wie bereits erwähnt, können die Dicken variieren. In der gezeichneten, bevorzugten Ausführungsform besitzt die PET-Schicht 5 eine Dicke von etwa 12 pm, die Aluminiumlage 4 eine Dicke von etwa 9 pm sowie schließlich die Polypropylenlage 6 eine Dicke von etwa 70 pm. Die insgesamte Dikke der Verbundfolie beträgt in der gezeichneten Ausführung etwa 98 pm +/- 10 %. Dies entspricht nicht der Summe der Schichtdicken, was an den Klebeschichten 7 zwischen den beiden Kunststofflagen 5 und 6 und der Aluminiumlage 4 liegt.
Der Boden 2 des Rundbodenbeutels 1 aus Figur 1 besitzt den in Figur 3 gezeigten Schichtaufbau. Eine mittig angeordnete Aluminiumlage 4 ist beidseitig mit jeweils einer Kunststofflage 6 und 8 kaschiert. Beide Kunststofflagen 6 und 8 bestehen aus einer Polypropylenfolie, die mittels eines Kaschierklebers 7 auf PUR-Basis mit der Aluminiumlage 4 verklebt sind. In der gezeichneten Ausführungsform besitzt die Aluminiumlage 4 eine Schichtdicke von etwa 9 pm. Die beiden Kunststofflagen 8 und 6 besitzen jeweils eine Dicke von 70 pm. Die Gesamtdicke der Verbundfolie beträgt in der gezeichneten Ausführungsform etwa 155 pm +/-10 %.
Durch entsprechende Inhaltsstoffe im Polypropylen wird eine Nicht-Benetzbarkeit gegenüber dem Hotmeltkleber erreicht, d.h. ein Anhaften des Klebers am Verpakkungsbeutel verhindert.

Claims (10)

1. Hotmeltkleber-Verpackung zur Heißabfüllung von reaktivem Hotmeltkleber bestehend aus zumindest einer Verbundfolie, die aus einem dreilagigen Folienverbund besteht, der zwei Kunststofflagen (5, 6; 6, 8) als Außenseiten sowie eine dazwischenliegende, mit den beiden Kunststofflagen (5, 6; 6, 8) verbundene Metalllage (4) aufweist, wobei zumindest eine der beiden Kunststofflagen (6; 6, 8) aus einer Polypropylenfolie besteht, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Boden (2) aus einer Verbundfolie, deren beiden Kunststofflagen (6, 8) aus Polypropylenfolie bestehen, sowie einen mit dem Boden (2) verbundenen Mantel (3) aus einer Verbundfolie, deren beiden Kunststofflagen (5, 6) aus einer Polypropylenfolie (6) und einer Polyethylenterephthalat- Folie (5) bestehen, aufweist, wobei die Kunststofflage des Mantels (3) aus Polyethylenterephthalat-Folie (5) die Mantelaußenseite und die Kunststofflage des Mantels (3) aus Polypropylenfolie (6) die Mantelinnenseite bildet.
2. Verpackung nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Polypropylen- Kunststofflagen (6) jeweils aus blockcopolymerisiertem cPP bestehen.
3. Verpackung nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das cPP eine Vicat- Erweichungstemperatur im Bereich von 70°Celsius bis 80°Celsius und einen Kristallitschmelzpunkt im Bereich von 155°Celsius bis 170°Celsius aufweist.
4. Verpackung nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Metalllage (4) aus einer Leichtmetallfolie, insbesondere Aluminiumfolie, besteht.
5. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kunststofflagen (5, 6; 6, 8) mit der Metalllage (4) mittels eines Kaschierklebers auf PUR-Basis verklebt sind.
6. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die beiden Kunststofflagen (5, 6; 6, 8) eine größere Dicke als die Metalllage (4) besitzen.
7. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die oder jede Polypropylenkunststofflage (6, 8) eine um ein Vielfaches größere Dicke als die Polyethylenterephthalatkunststofflage (5) aufweist.
8. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die oder jede Polypropylenkunststofflage (6, 8) jeweils eine Dicke im Bereich von 50 bis 90 µ, vorzugsweise etwa 60 bis 80 µ besitzt, die PET-Kunststofflage (5) eine Dicke im Bereich von 5 bis 20 µ, vorzugsweise etwa 10 bis 15 µ besitzt und/oder die Metalllage (4) eine Dicke im Bereich von 5 bis 15 µ, vorzugsweise etwa 7 bis 11 µ besitzt.
9. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Folienverbund derart aufgebaut ist, dass die Verbundfolie ein Flächengewicht von 100 bis 200 g/m2, bei dem Polypropylen-Aluminium-Polypropylen-Verbund etwa 130 bis 170 g/m2 und/oder bei dem Polypropylen-Aluminium- Polyethylenterephthalat-Verbund etwa 90 bis 130 g/m2 besitzt.
10. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Folienverbund derart aufgebaut ist, dass die Verbundfolie eine Gesamtdicke von etwa 50 bis 190 µm, vorzugsweise 80 bis 175 µm, bei dem Polypropylen- Aluminium-Polypropylen-Verbund insbesondere etwa 140 bis 170 µm sowie bei dem Polypropylen-Aluminium-Polyethylenterephthalat etwa 85 bis 115 µm besitzt.
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