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DE2021685C - Zahnrad für Präzisionsgetriebe - Google Patents

Zahnrad für Präzisionsgetriebe

Info

Publication number
DE2021685C
DE2021685C DE2021685C DE 2021685 C DE2021685 C DE 2021685C DE 2021685 C DE2021685 C DE 2021685C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plastic
ring
gear
metal core
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich 2083 Halstenbek. C23b 5-08 Müller
Original Assignee
Aristo-Werke Dennert & Pape Kg, 2000 Hamburg
Publication date

Links

Description

Deswegen können in axialer Richtung erhebliche Verspannkräfte zugelassen werden, so daß durch Krafi-■»« sehluß die für Präzisionsgetriebe wichtige genaue
Festlegung des Kunststoffzahnkranzes gegenüber dem
Metallkem erreicht wird. Die Durchsteckbolzen dienen ausschließlich zur Verdrehsicherung des Andrückrings, ohne Kräfte auf den Kunststoffzahnkranz Die Erfindung bezieht sich auf ein Zahnrad für 45 auszuüben.
Präzisionsgetriebe zur Übertragung mäßiger Um- Es ist zwar ein Kunststoffzahnkranz bekannt,
fangskräfte mit einem im Diametralschnitt im wesent- (USA.-Patentschrift 3 203 268) der auf einem Metal!- lichen H-förmigen, aus einer festen Anschlagschulter kern mit Gleitsitz angeordnet und über eine Anlage- und einem losen Andrückring bestehenden Metall- schulter und einen Andrückring kraftschlüssig zur kern und einem Kunststoffzahnkranz, der im Radial- 50 Übertragung geringer Umfangskräfte auf den Seitenschnitt im wesentlichen T-förmig mit einem in radialer flächen angepreßt ist. Dieser Gegenstand hat jedoch Richtung bis nuf den Metallkem sich erstreckenden die Funktion einer Rutschkupplung und unterliegt Ringteil und einem am Radumfang senkrecht /ur daher grundsätzlich einer anderen Problemstellung. Radflanke verlaufenden, die Verzahnung tragenden Der Zahnkranz wird zweckmäßig aus Acetalharz
Kranzteil ausgebildet ist. SS oder Polyamid hergestellt, was an sich bekannt ist.
Ein derartiges Zahnrad ist mit eingepreßtem Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
Metallkern bekannt (»Maschinenmarkt«, Jg 72, ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Nr. 34, S. 19). Die aus einer einzigen Figur bestehende Zeichnung
Bei anderen Zahnrädern dieser Art wird der Kunst- zeigt ein Zahnrad im Querschnitt.
stoffzahnkranz auf den Metallkem entweder gespritzt 60 Das Zahnrad besteht im wesentlichen aus einem im oder geschraubt. Alle diese Verbindungsarten Ik- Querschnitt H-förmigen Metallkem 2 und einem im friedigen hinsichtlich der Fertigungsqualität und Querschnitt T-förmigen Kunststolfzahnkranz 1. Der Formtreue im Betrieb nur durchschnittlichen Quali- Metallkem 2 hat einen im wesentlichen H-förmigen tätsanspriichen. Die Zahnräder verformen sich auf Querschnitt. Er weist an einer Nabenflanke eine AnGrund der durch Polymerisation und Struktur- 65 schlagscluilter4 auf, die sich von einem Mittelstück schrumpfung im Kunststoff auftretenden Spannun- 14 in Richtung auf den Kunststoffzahnkranz 1 erl'/'ii, die insbesondere bei Schraubverbindungen hebt. Die im übrigen zylindrische Außenfläche 7 des (L1SA.-Patentschrift I 338 672) auch zu Rißbildiin- Metallkerns 2 ist auf der der anderen Nabenflanke
benachbarten Seite mit einem Gewinde 8 versehen. Auf dieses wird ein als Mutter ausgebildeter Andrückring 3 aufgeschraubt, dessen Außendurchmesser dem der Anschlagschulter 4 entspricht. Dabei wird das Gewinde 8 so hergestellt, daß es in sich Spiel hat. Auf diese Weise paßt sich dei Andrückring 3 beim Verspannen des Kunststoffzahnkranzes 1 an und erzeugt eine gleichmäßige Pressung zwischen der AnschlagschulUv 4, den Seitenflächen des Kunststoffzahiikranzes 1 und dem Andrückring 3.
Der Kunststoffzahnkranz 1 weist — verglichen mit dem großen Durchmesser des Metallkems 2 - - eine relativ kleine radiale Stärke auf. Er besteht aus einem sich in radialer Richtung bis auf den Metallkern 2 erstreckenden Ringteil 10 und einem am Radumfang senkrecht zur Raufianke verlaufenden, die Verzahnung tragenden Kranzteil II. DerT-förmige Querschnitt des Kunsistoffzahnkranzes 1 kann Abrundungen zwischen seinen einzelnen Teiler aufweisen. Der Ringteil iOkann s "hWaibenschWanZformig oder kreisförmig ausgebildei sein. Die Abstand 4' zwischen den Seitenflächen des Ringteils 10 und den Seitenflanken des Kranzteils 11 sind so bemessen, daß die Anschlagschulter 4 einerseits und der Andrückring 3 andererseits im verspannten Zustand ebene Radflanken mit den Seitenflanken des Kranzteils 11 bilden.
Der Kunststorfzahnkranz ! sitzt am Fuße des Ringteiles 10 mit Spiel-Übergangspassung auf den Außenflächen 6 der Anschlagschulter 4 und de-, Andrückrings 3 und der Außenfläche 7 des Metallkerns 2.
Der Zahnradkörper wird von mehreren achsparallelen Bohrungen 9 durchdrungen, die in Höhe der Anschlagschulter 4 auf dem Radumfang verteilt sind. In die Bohrungen 9 sind Durchsteckbolzen 5 eingezogen, die den Kunststoffzahnkranz 1, die Anschlagschulter 4 und den Andrückring 3 durchdringen, den s'e auf diese Weise gegen Verdrehen sichern. Sie sind in axialer Richtung weder auf Zug noch auf Druck belastet, um den Rundlauf des Zahnrades durch eine mögliche Verspannung des Kunststoffes nicht zu beeinträchtigen.
Als Werkstoff Für den Kunststoffzahnkranz I wird ein getempertes Acetalharz verwendet, das eine hohe Wechselbiegebeanspruchung aushält. Es ist leicht verformbar, so daß sich die Zähne unter Last elastisch verhalten. Diese Elastizität führt zu der gewünschten Spielfreiheit hochqualifizierter Getriebe. Außerdem ist das Acetalharz nicht hygroskopisch, wodu.ch ein Festigkeitsverlust durch Feuchtigkeitsaufnahme verhindert wird. Es zeigt gute Gleiteigenschaften und
ίο verschleißt daher wenig. Eine Behandlung mit Molybdänsulfat bei der Montage der Räder erübrigt jede weitere Wartung. Bei der Verwendung anderer Kunststoffe muß auf ähnlich gute Eigenschaften geachtet werden. Insbesondere kommen Polyamide in Frage.
Als Material für den Metallkern 2 wird Leichtmetall verwendet, wodurch das dynamische Verhalten des Getriebes begünstigt wird. Da wegen der geringeren Festigkeit des Kunststc'fes ohnehin große Rad-
breiten gewählt werden müssen, reicht die Festigkeit von Leichtmetall für den Bau von Kunststoffzahnrädern aus.
Bei der Fertigung des Kunststoffzahnrades wird dir vorgedrehte Kunststoffkranz 1 auf den Metallkern 2 gepaßt, bis er fest an der Anschlagmutter 4 des Metallkernes 2 anliegt. Dann wird der Andruckring 3 auf das Gewinde 8 des Metallkernes 2 aufgeschraubt. Dabei muß daraui geachtet werden, daß der Andriickring 3 nur so stark angezogen wird, daß die Spannungswerte des Kunststoffes nHit überschritten werden. Auf jeden Fall muß ein Fließen des Kunststoffes vermieden werden, um den guten Reibungsschluß auf den Außenflächen 6, 7 zwischen Kunststoffkranz I und Metallkern 2 zu erhalten. Anschließend wird das Rad in Höhe der Anschlagschulter 4 an mehreren, auf den Umfa.-.g des Metallkerns 2 verteilten Stellen achsparallel durchbohrt. In die Bohrungen werden entsprechende Durchsteckbolzen 5 eingezogen, die den Andrückring 3 gegen Lockern sichern. Hiernach wird die Verzahnung des Kunststoffkranzes 1 hergestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

gen ausgehend von scharfen Kanten führen können. Patentansprüche: Diese Verbindungsarten eignen sich daher höchstens Für größere Dimensionen im Grobmaschinenbau.
1. Zahnrad für Präzisionsgetriebe zur Über- In besonderen Anwendungsfällen, beispielsweise tragung mäßiger Umfangskräfte mit einem Jm 5 Für die Herstellung von Präzisionsgetrieben, müssen Diametralschnitt im wesentlichen H-förmigen, aus höhere Ansprüche an die Laufgenauigkeit und die einer festen Anschlagschulter und einem losen Formtreue des Zahnrades gestellt werden. Verfor-Andrückring bestehenden Metallkem und einem mungen, die beispielsweise durch ungleirhe Span-Kunststoffzahnkranz, der im Radialschnitt im nungsverteilung im Kunststoff dazu führen können, wesentlichen T-förmig mit einem in radialer Rieh- jo daß das Zahnrad unrund wird, schließen dessen Vertung bis auf den Metallkem sich erstreckenden wendung in Präzisionsgetrieben von Zeichen- und Ringteil und einem am Radumfang senkrecht zur Meßmascfanen aus.
Radflanke verlaufenden, die Verzahnung tragen- Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufden Kranzteil ausgebildet ist, dadurch ge- gäbe zugrunde, Verformungen in der Nabenbefestik e η η ζ c i e h η c ί, daß der Kunststcffzahnkranz 15 gung zwischen Kunststoff und Metall sowohl während (1) mit Spiel-Übergangspassung auf dem Metall- des Bearbeitungsvorganges als während der gesamten kern (2) sitzt und der Kranzteil (11) das Drei- Lebensdauer im Betrieb auszuschließen,
fache der Zah .höhe nicht überschreitet und der Diese Aufgabe wird erfindungsgemali dadurch ge-Andrückring (-») zur Erzeugung einer gleich löst, daß der Kunststoffzahnkranz mit Spiel-Übermäßigen Flächenpressung zwischen der An- 20 gangspassung auf dem Metallkem sitzt und der Kran/-schlagschuiter (4), den Seirenflächen des Ringteils teil das Dreifache der Zahntiöhe nicht überschreitet (10) und dem Andrückring (3) auf dem Metall- und der Andrückring zur Erzeugung einer gleich ki.in (2) verschraubt und gegen Verdrehung rela- mäßigen Flächenpressung zwischen der Anschlagtiv /ur Anschlagschulter (4) mittels Durchsteck- schulter, den Seitenflächen des Ringteils und dem bolzen (5) gesichert ist. 25 Andrückring aur ucm Metallkem verschraubt und
2. Zahnrad nach Anspruch I, dadurch gekenn- gegen Verdrehung relativ zur Anschlagschulter miizeichnet, daß die Gewindegänge des Andrück- .j!s Durchsteckbol/en gesichert ist.
ringes (3) im un erspannten Zustand mit axialem Durch diese Befestigung wird das Auftreten von
Spiel in den Gewindegängen des Metallkerns (2) punktförmigen Spannungen im Kunstscoffzahnkraii/
angeordnet sind. 30 vermieden. Der Andrückring liegt gleichmäßig auf
3. Zahnrad nach Anspiuch 1, dadurch gekeiiü- der gesamten Seitenfläche des Ringteils und erzeugt zeichnet, daß der Zahnkranz (I) aus getempertem. im verspannten Zustand eine gleichmäßige Pressung nichthygroskopischem Kunststoff mit hoher des gesamten Ringteils. Auf diese Weise sind die Wechselbiege- und Abscherfestigkeit besteht. Spannungen gleichmäßig im Kunststoff verteilt. Sie
4. Zahnrad nach Anspruch 3, dadurch gekenn- 35 können Verformungen nicht hervorrufen, da der zeichnet, daß der Kunststoff ein Acetalharz, Poly- Kunststoffzahnkranz durch sein »eringe Höhe nur amid od. dgl. ist. eine verhältnismäßig kleine Kunststoffmasse aufweist.

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