DE2021660B2 - Nahrungsmittelmischmaschine - Google Patents
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Mischmaschine für Nahrungsmittel mit einem Behälter mit nach unten
zusammenlaufenden Seitenwänden, mit einem drehbaren Mischglied zwischen den Seitenwänden über einer
unten im Behälter vorgesehenen Entleerungsöffnung, unter der eine Entleerungsschnecke drehbar vorgesehen ist ferner mit einem Antriebsmotor, einem
Reduziergetriebe zwischen Motor und Schnecke, mit einer Antriebsverbindung zwischen Mischglied und
Motor und mit einer Kupplung zwischen dem Reduziergetriebe und der Schnecke.
Eine solche Mischmaschine für Nahrungsmittel ist aus der belgischen Patentschrift 7 23 009 bekannt Es
handelt sich dort aber um einen Antriebsmotor, der nur in einer Drehrichtung antreibt und zwar immer die
Welle des Mischgliedes und — über eine Kupplung ein- oder ausschaltbar — die Welle einer Entleerungsschnecke. Die Kupplung ist eine einfache Klauenkupplung, die bei eingeschaltetem Motor und sich drehendem
Mischglied beim Schalten beschädigt werden kann. Die Lager der Wellen und des Reduziergetriebes können bei
unachtsamem Schalten leiden. Abgesehen von der Verletzungsgefahr des Benutzers, der im Betrieb mit der
Kupplung in Berührung kommen kann, ist das Ein- und Ausschalten des Entleerungsvorganges jedenfalls als
umständlich zu bezeichnen.
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Selbst wenn aber der Entleerungsvorgang bei der bekannten Maschine mit Erfolg eingeleitet worden ist,
erfolgt diese Entleerung nicht durchgreifend genug, denn die Entleerungsöffnung ist nur ein kieines, im
Boden des Behälters bogenförmig ausgebildetes Rechteck. Die an den Armen des Mischgliedes angebrachten
Mischschaufeln sind so ausgebildet, daß sie das Mischgut nämlich das Nahrungsmittel, in den mittleren
Bereich des Behälters fördern, und dort läuft eine stets am Mischglied befestigte Entleerungseinrichtung mit an
stabilen Armen mindestens diametral gegenüberliegenden Entleerungsschaufeln um. Diese sollen das zur Mitte
des Behälters geförderte Gut zu der rechteckförmigen Entleerungsöffnung schieben. Dadurch benötigt der
Entleerungsvorgang bei der bekannten Maschine mit Nachteil eine lange Entleerungszeit. Außerdem eignen
sich die Entleerungsschaufeln nicht besonders für das Vermischen des Nahrungsmittels, so daß auch der
Wirkungsgrad des Mischens bei der bekannten Maschine zu wünschen übrig läßt.
Ein weiterer Machteil der bekannten Maschine besteht in der schlechten Reinigungsmöglichkeit der
Mischmaschine, deren Mischglied nicht ohne weiteres aus dem Behälter herausgenommen werden kann.
Dadurch aber sammeln sich Naiirungsmittelreste an
Kanten oder Ecken und zwischen den Armen und Schaufeln des Mischgliedes an, die Bszillenherde
darstellen können. Strengen Hygienebestimmungen würde die bekannte Maschine daher nicht genügen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die
oben beschriebene bekannte Mischmaschine so zu verbessern, daß sie einfacher herzustellen und bequemer zu bedienen sowie gut zu reinigen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Antriebsnnotor ein durch einen Schalter in
entgegengesetzten Drehrichtungen steuerbarer Umkehrmotor ist, die Kupplung an der Entleerungsschnekke eine Einwegkupplung ist, die Entleerungsöffnung
eine an den unteren Teilen der Seitenwände gebildete Rinne ist und das Mischglied eine leicht demontierbare
Antriebskupplung mit Gegenlager aufweist. Ohne großen technischen Aufwand, d. h. bei einfacher und
wirtschafilich vertretbarer Herstellungsmöglichkeit kann die Bedienung für den Benutzer mit Hilfe der
erwähnten erfinderischen Maßnahmen erheblich bequemer gestaltet werden. Durch den Einsatz der Einwegkupplung, z. B. einer Klemmrollen-Freilaufkupplung,
braucht der Benutzer beim Umschalten vom Misch- auf den Entleerungsbetrieb eine Kupplung nicht mehr zu
betätigen. Hierdurch ergibt sich auch eine vergrößerte Lebensdauer infolge weniger dem Verschleiß unterworfener Maschinenelemente. Durch die Erfindung hat man
nämlich gefunden, daß man die Entleerungsschnecke mit dem Mischglied so verkuppeln kann, daß die
Entleerungsschnecke in der einen Drehrichtung mitdreht in der anderen Drehrichtung des Antriebes aber
der Freilauf der Kupplung wirkt, so daß die Entleerungsschnecke hierbei nicht mitläuft. Die letzterwähnte
Stellung ist der Mischbetrieb.
Für den Einsatz einer solchen Einwegkupplung wird erfindungsgemäß der durch einen Schalter in entgegengesetzten Drehricltitungen steuerbare Umkehrmotor
verwendet. Der Benutzer kann den jeweiligen Betrieb »Mischen« bzw. »Entleeren« durch entsprechenden
Schalterdruck auslösen. Der Antriebsmotor schaltet dann je nach Befehl in die eine oder andere
Antriebsdrehrichtuirig um.
Mischglied gegenüber der bekannten Maschine dadurch vereinfacht wird, daß die besonderen Entleerungsschaufeln
entfallen können. Wenn erfindungsgemäß nämlich die Entleerungsöffnung sich über die gesamte Länge des
Behälters an dessen Boden unten und über die gesamte Breite der Rinne erstreckt, können die Mischschaufeln
das zumeist pastöse Nahrungsmittel bzw. Mischgut beim Entleerungsbetrieb, d. h. wenn die Entleerungsschnecke fördert, in die Rinne schieben, so daß es in den
Eingriffsbereich der Entleerungsschnecke gelangt
Nach dem Mischen und Entleeren mit der auf diese Weise einfach und preiswert herstellbaren Maschine
ergibt sich außer der bequemen Bedienung während des Betriebes auch eine bequeme Reinigungsmöglichkeit.
Die leicht demontierbaren Lager für das Mischglied erlauben nämlich mit einfachen Handgriffen das
Herausnehmen des ganzen Mischgliedes, so daß das Behälterinnere schnell und durchgreifend gereinigt
werden kann. Auf diese Weise kann man der Gesundheit des Menschen einen besseren Dienst leisten
und insbesondere die bekannten Salmoneüenvergiftungen in erheblich größerem Maße verhindern, als dies
bislang bei der bekannten Maschine möglich war.
Zwar ist es aus der US-PS 33 10 086 rn sich auch
schon bekannt, ein Rührglied durch einfache Handgriffe zu demontieren, nämlich Abschrauben und Herausziehen
eines Stiftes aus einer Manschette und anschließendes axiales Bewegen des Rührgliedes, um dieses aus
einer Vierkantantriebshülse abzuziehen. Bei dieser Maschine gibt es aber weder einen Umkehrmotor mit
entsprechender Kupplung, und auch die Entleerungsschnecke arbeitet nicht in einer besonderen Rinne unter
dem Behälter, sondern in dem halbzylinderförmig ausgebildeten Boden des Behälters selber. Man kann
daher mit dieser Maschine nicht besondere Mischzeiten is
einstellen, denn das oben in den im Querschnitt dreieckförmigen Behälter eingefüllte Mischgut wird
laufend von der Rühreinrichtung zum Boden des Behälters geführt, ohne daß eine Umwälzbewegung wie
im Falle der Erfindung oder der eingangs beschriebenen Mischmaschine gegeben wäre.
Ferner ist es aus der US-PS 17 50 645 bekannt, daß
man zwei sich über die gesamte Länge des Behälters erstreckende Mischglieder und eine Entleerungsschnekke
anordnet Dort ist aber wieder eine ein- und 4s
ausrückbare, kompliziert aufgebaute Kupplung notwendig, und außerdem befindet sich die Entleerungsschnekke
nicht in einer besonderen, unter dem Behälter befindlichen Rinne. Der Grund hierfür liegt darin, daß
die Entleerungsschnecke zur Vermeidung von toten Bereichen im Behälter selbst am Mischen teilnimmt und
daher laufend in Betrieb ist. Außerdem ist die Befestigung der schraubenförmig ausgebildeten Mischbänder
und auch des Entleerungsbandes umständlich und wenig zuverlässig, denn diese Schneckenbänder
sind mindestens einseitig an Haken eingehängt.
Die bekannten Maschinen bieten daher keine Ansatzpunkte, eine Kombination verschiedener Konstruktionsmerkmale
miteinander vorzunehmen, um eine Mischmaschine für Nahrungsmittel der beschriebenen
Art zu schaffen, mit welcher ein durchgreifendes Mischen und schnelles Entleeren bei guter Reinigung,
einfachem Bedienen und wirtschaftlicher Herstellung möglich wäre. Diese Lösung aber gelingt mit dei
Erfindung in der beschriebenen Weise durch die unerwartete Anwendung einer Einwegkupplung in
Kombination mit dem Umkehrmotor, welcher das Mischen in der einen Drehrichtung und das Entleeren in
der anderen Drehrichtung des Mischgliedes erlaubt
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den
Zeichnungen, die eine bevorzugte Ausbildungsform der Erfindung darstellen. Es zeigt
F i s. 1 den Vertikalquerschnitt durch eine Nahrungsmittelmischmaschine,
wobei der Behälter abgebrochen dargestellt ist urn die Höhe der Ansicht zu verkleinern,
und der Antriebsmotor in Draufsicht dargestellt ist
F i g. 2 die Querschnittansicht des Behälters und der Entleerungsschnecke entlang der Linie 2-2 in F i g. 1,
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht eines Antriebsgelenks für das Mischglied und
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht des entfernbaren, das Mischglied halternden Montagebolzens.
Der Grundrahmen 10 der Nahrungsmittelmischmaschine dient als Halterung für einen Antriebsmotor 12,
ein Reduziergetriebe 14 und einen Behälter 15. Dessen Rückseite ist am Reduziergetriebe 14 befestigt, während
seine Vorderseite durch einen Arm 16 gehaltert ist, der zwecks Höheneinstellung des Behälters eine einstellbare
Verbindung 17 zum Grundrahmen aufweist. Da die Maschinen in erster Linie für die Handhabung von
Nahrungsmitteln eingerichtet sind, ist der Behälter vorzugsweise aus nichtrostendem Stahl hergestellt um
eine Korrosion infolge des nötigen häufigen Reinigens zu vermeiden.
Der Behalte weist eine Rückwand 20, eine Vorderwand 21 und Seitenwände 22 mit unteren Teilen
23 auf, die sich nach unten und innen, vorzugsweise symmetrisch zu einer Rinne oder Einsenkung 25
erstrecken, die im Boden des Behälters angeordnet ist Innerhalb des Behälters befindet sich ein Mischglied 28
mit einer Welle 30 mit mehreren nach außen ragenden Armen 32 und gekrümmten Schaufeln 33, die im
Mischbetrieb das im Behälter befindliche Mischgut anheben und mischen. Der Behälter kann eine offene
Oberseite aufweisen, da sich das Mischglied während des Betriebes recht langsam dreht. Er hat jedoch
vorzugsweise einen nicht dargestellten Deckel mit Sicherheitsschaltern im Steuerkreis des Motors 12, die
durch Öffnen des Deckels betätigt werden, um den Betrieb des Motors zu verhindern. Die Schaufeln 33 sind
vorzugsweise gekrümmt, um eine Art Rührflügel zu bilden, der das Mischgut zuerst entlang einer Wand (die
linke Wand, wie in F i g. 2 gezeigt) des Behälters anhebt und es dann nach unten entlang der anderen Wand zu
der Rinne 25 trägt.
Am Boden des Behälters in der Rinne 25 erstreckt sich längs dieser eine Entleerungsschnecke 35 mit einer
Antriebsbuchse 36. Der vordere Teil 37 dieser Schnecke 35 arbeitet in einer Zerkleinerungstrommel 38, die unten
an der vorderen Wand 21 angebracht ist und teilweise von dem Arm 16 am vorderen Ende der Rinne 25
gehaltert wird. Die Zerkleinerungseinrichtung weist innerhalb der Trommel 38 eine innere Rippe 39, eine
perforierte Zerkleinerungsplatte 40, die am Ende der Trommel 38 angebracht ist und durch einen Ring 42 an
Ort und Stelle gehalten wird, und ein Messer 43 auf, das am Ende der Schneckenwelle angebracht ist und mit der
inneren Oberfläche der Zerkleinerungsplatte 40 zusammenwirkt. Bei den Anlagen, bei denen diese Zerkleinerungseinrichtung
nicht erwünscht ist, erstreckt sich die Entleerungsschnecke 35 nur in eine röhrenförmige
öffnung am unteren vorderen Teil der Behähervorderwand.
Der Antrieb für die Mischmaschine weist am Ende der Abgangswelle des Antriebsmotors 12 ein Ritzel 45
auf, das sich in das Reduziergetriebe 14 erstreckt. Dieses Ritzel treibt ein Hauptzahnrad 47, das an der in den
Lagern 49 innerhalb des Getriebes getragenen Welle 48 angebracht ist. Innerhalb des Reduziergetriebes ist am
vorderen Ende der Welle 48 ebenfalls eine Einweg- oder Freilaufkupplung 50 angebracht, die eine übliche von
der Welle 48 angetriebene Klemmrollen-Freilaufkupplung sein kann. Der Ausgang dieser Kupplung liegt an
einer Zwischenwelle 52, die in Lagern 53 angeordnet ist und sich am vorderen Ende durch die Rückwand 20 des
Behälters erstreckt und in einem Antriebsansatz 55 von nicht kreisförmigem (z. B. quadratischem) Querschnitt
endet, auf welchen die Buchse 36 paßt um die Drehung auf die Schnecke 35 zu übermitteln.
Die Antriebswelle 48 ragt aus dem Reduziergetriebe 14 nach außen und hinten und trägt ein kleines Ritzel 60,
das über eine Kette 61 für die Drehung eines größeren Ritzels 62 verbunden ist, welches am äußeren Ende
einer Gegenwelle 63 angeordnet ist Diese Welle wird von vorderen und hinteren Lagern 64 gehaltert, die
entsprechend von einer auf der hinteren Behälterwand 20 befestigten Kappe 65 getragen werden, wobei an der
Wand 20 eine öffnung 66 angeordnet ist, die zum Vorderende der Welle 63 führt Die Lager werden am
hinteren Ende von einer ähnlichen Klappe 67 getragen, die an einer sich vom Reduziergetriebe nach oben
erstreckenden Platte 68 befestigt ist.
Das vordere Lager 64 weist eine nicht dargestellte Dichtung auf. Das vordere Ende der Welle 63 ist mit
einem in F i g. 3 dargestellten Schlitz 70 versehen, der einen Teil des Antriebsgelenkes für das Mischglied 28
bildet Das auf der Welle 30 des Mischgliedes getragene Teil des Gelenkes weist zwei Verlängerungen der Stege
72 auf, zwischen denen sich ein Querstift 73 befindet der für ein bündiges Einpassen in den Schlitz 70 mit
geeigneten Maßen versehen ist
An ihrem vorderen Ende ist die Mischarmwelle 30 mit einer eine Lagerbüchse 76 haltenden Bohrung 75
versehen. Ein Montagebolzen 78 erstreckt sich durch eine öffnung in der Behälterwand 21 in diese
Lagerbuchse 76. Eine Querplatte 80 ist am äußeren Ende des Montagebolzens befestigt und kann zum
Einklinken hinter zwei an der Außenseite der
Vorderwand 21 angeschweißte oder in anderer Weise
befestigte Ohren 82 gedreht werden.
Im Betrieb wird das in dem Behälter befindliche Mischgut durch die Drehung des Antriebsmotors in eine
Richtung, z. B. eine Drehung des Mischgliedes 28 in Gegenuhrzeigersinn, wie in Fig. 2 und von der linken
Seite der F i g. 1 gesehen, gemischt. Bei dieser Drehrichtung ist die Einwegkupplung 50 jedoch derart
angeordnet, daß sie auf die Zwischenwelle 52 keine Kraft überträgt. Die Entleerungsschnecke 35 bleibt
dann stationär. Wenn die Richtung des Antriebsmotors 12 umgekehrt wird, dreht sich das Mischglied 28 in
entgegengesetzter Richtung, und die Schnecke 35 dreht sich, wie in F i g. 2 gezeigt ist im Uhrzeigersinn und
trägt das Mischmaterial nach vorn in die Trommel 38 der Zerkleinerungseinrichtuiig oder zu einer beliebigen
anderen Entleerungsvorrichtung, die an der Maschine angebracht ist.
Wenn man die Maschine reinigen will, kann der Montagebolzen 78 durch Drehen der Querplatte 80
außer Eingriff mit den Ohren 82 vom Gehäuse abgezogen werden. Der Bolzen 78 kann dann durch die
Vorderwand 21 herausgezogen werden. Das Antriebsgelenk 70—73 kann dann leicht abgetrennt werden, so
daß man das ganze Mischglied zur Reinigung der Maschine herausnehmen kann. Die Entleerungsschnekke 35 kann durch die Vorderseite der Trommel 38
herausgezogen werden, nachdem der Ring 42 und die Platte 40 in der üblichen Weise entfernt sind. Hierdurch
liegen dann nur der Antriebsansatz 55 und das geschlitzte vordere Ende der Gegen- bzw. Mischarmsteuerwelle 63 in der Zerkleinerungs- oder Aufbereitungsmaschine frei, die aber leicht gewaschen und
ausgespült werden können, um ein Anhaften von Nahrungsmittelresten an diesen Teilen zu verhindern.
An dem Antriebsmotor 12 kann auch eine übliche Umkehrsteuerung vorgesehen sein, so daß der Benutzer
durch bloßen Knopfdruck eines Schalters oder dgl. die Funktion »nur Mischen« oder »Mischen und Entleeren«
wählen kann. Das Reduziergetriebe, der Zahnradantrieb
und Teile des Rahmens daneben können auch von einem nicht dargestellten Gehäuse umgeben sein.
Claims (3)
1. Mischmaschine für Nahrungsmittel mit einem Behälter mit nach unten zusammenlaufenden Seitenwändei), mit einem drehbaren Mischglied zwischen
den Seitenwänden über einer unten im Behälter vorgesehenen Entleerungsöffnung, unter der eine
Entleerungsschnecke drehbar vorgesehen ist ferner mit einem Antriebsmotor, einem Reduziergetriebe
zwischen Motor und Schnecke, mit einer Antrieb::- verbindung zwischen Mischglied und Motor und mit
einer Kupplung zwischen dem Reduziergetriebe und der Schnecke, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antriebsmotor (12) ein durch einen Schalter
in entgegengesetzten Drehrichtungen steuerbarer
Umkehrmotor ist die Kupplung (50) an der Entleerungsschnecke (35) eine Einwegkupplung ist,
die Entleerungsöffnung eine ar den unteren Teilen (23) der Seitenwände (22) gebildete Rinne (25) ist
und daß das Mischglied (28) eine leicht demontierbare Antriebskupplung (70—73) mit Gegenlager
(75—78) aufweist
2. Mischmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebskupplung des
Mischgliedes (28) ein sich durch die hintere Behälterwand (20) erstreckendes Gelenk (70—73) ist
und das Gegenlager einen an der vorderen Behälterwand (21) anbringbaren Montagebolzen
(78) aufweist, der mit einer am vorderen Ende der Welle (30) des Mischgliedes (28) vorgesehenen so
Bohrung (75) in Eingriff bringbar ist
3. Mischmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Querplatte (80)
am äuüeren Ende des Moniagebolzens (78) angebracht ist und an der Außenseite der Vorderwand
(21) zwei winkelförmige Ohren (82) für den Halterungseingriff mit der Querplatte (80) befestigt
sind.
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