DE2021659C3 - Aus Blechen zusammengesetzter Magnetkern - Google Patents
Aus Blechen zusammengesetzter MagnetkernInfo
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Description
Gegenstand des Hauptpatents ist ein aus Blechen zusammengesetzter U-ftrmiger Magnetkern für
Schütze mit einem zusätzlich zr dem Arbeitsluftspalt zur Herabsetzung der Remanenzkraft vorgesehenen
Luftspalt, wobei die Bleche über einen Teil ihrer Breite sich erstreckende schlitzförmige Ausstanzungen
größerer als dem Luftspalt entsprechender Breite haben und die gewünschte wirksame Luftspaltbreite
durch in die Schlitze eingefügte ferromagnetische Teile eingestellt ist.
Durch die vorliegende Erfindung soll der Gegenstand des Hauptpatents dahingehend verbessert
werden, daß zusätzliche Verluste durch die eingefügten ferromagnetischen Teile vermieden werden
sollen, wenn diese aus Blech hergestellt werden.
Dies wird dadurch erreicht, daß als ferromagnetische Teile ein oder mehrere perforierte Bleche verwendet
werden. Hierdurch ist es möglich, eine unzulässig hohe Erwärmung des ferromagnetischen Teiles zu
verhindern. Besonders vorteilhaft ist es hierfür, wenn die Perforierungen durch schlitzförmige Ausstanzungen
gebildet sind. Bei einem Kernschenkel für ölgekühlte Transformatoren ist es an sich bekannt (deutiche
Patentschrift 520 547), die mit in Längsreihen angeordneten Längsschlitzen versehenen Bleche derert
zu stapeln, daß die Schlitze eines jeden Stapels je rwei in derselben Längsreihe liegende Schlitze der
benachbarten Stapel miteinander verbinden. Durch diese Maßnahme soll die Wärmeabfuhr aus den Blechen
des Transformators verbessert werden.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Magnetkernes sollen im wesentlichen die Wirbelströme
vermieden werden. Dies läßt sich besonders wirkungsvoll dadurch erreichen, wenn die Längsrichtung
der schlitzförmigen Ausstanzungen senkrecht zur Einfügungsrichtung der Bleche verläuft. Eine einfache
Befestigung der ferromagnetischen Teile ergibt sich, wenn die perforierten Bleche gewölbt ausgeführt
sind und iclbstfedernd an Rändern der schlitzförmigen
Ausstanzungen anliegen. Zum Zusammenhalten der Magnetbleche von Elektromagneten unter
Verwendung eines Halterahmens ist es ebenfalls an sich bekannt (deutsche Patentschrift 714 651), Magnetbleche
in den zweigeteilten Halterahmen gespreizt einzulegen und die Magnetbleche durch Verbinden
der beiden Rahmenteil zusammenzupressen.
An Hand der Zeichnung wird ein AusfüWungsbeispiel
gemäß der Erfindung beschrieben. Es zeigt
b '■ g. I einen U-fÖrmigen Magnet mit den erfrndungh^emäßen
Ausstanzungen in den einzelnen Blechen mit einem teilweise in die schlitzförmigen Ausstanzungen
eingeschobenen perforierten Blech,
F i g. 2 zeigt eine weitere Möglichkeit der Ausbildung
eines perforierten Bleches.
Die Magnetbleche des Magnetkernes I sind mit 2 bezeichnet. In den Blechen 2 sind Aii--.tinzungen 3
eingebracht, die symmetrisch zur Mittellinie der einzelnen Bleche 2 liegen. Der veroleibende Reststeg in
den Blechen 1 trägt das Bezugszeichen 4. Die Ausstanzungen 3 der einzelnen Bleche liegen deckungsgleich
übereinander, so daß die hier entstehende öffnung im Magnetkern I mit einem ferromagnetischen
Teil gemäß der Erfindung mit einem perforierten Blech 6 ausgefüllt werden kann. Das perforierte
Blech ist im Ausführungsbeispiel nach Fig. I teilweise eingeschoben gezeichnet, es hat vorteilhafterweise
eine Länge, die der Breite des Magnetkernes 1 entspricht. Das perforierte Blech 6 hat schlitzförmige
Ausstanzungen 7, deren Längsrichtung senkrecht zu der E/.ischubrichtung des Bleches 6 steht. Hierdurch
ergibt sich die Möglichkeit, besonders viele Wirbelstromkreise zu unterbrechen. Das perforierte Blech 8
nach F i g. 2 ist dem perforierten Blech 6 ähnlich aufgebaut, jedoch sind hier die schlitzförmigen Ausstanzungen
6 durch kreisförmige Löcher 9 ersetzt worden. Das perforierte Blech 8 ist «,'.anztechnisch einfacher
herzustellen und vermeidet praktisch im nahezu gleichen Maße wie das Blech 6 die Entstehung von
Wirbelströmen. Die Ausstanzungen 7 bzw. 9 in den Blechen 6 bzw. 8 können in beliebiger Weise variiert
werden, jedoch ist darauf zu achten, daß 'veitgehendst die Entstehung von Wirbelströmen u'.iterbunden
wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Magnetkern ist somit der Luftspalt, der zur Herabsetzung der Remanenzkraft
dient, auf einfache Weise herzustellen, da die Breite der Ausstanzungen 3 beispielsweise größer als
C,6 mm gewählt werden kann, so daß mit üblichen Werkzeugen gestanzt werden kann. Die Standfestigkeit
der Magnetkerne ist gegenüber bekannten Anordnungen, die aus getrennten Magnetkernteilen zusammengesetzt
sind, durch das Vorsehen der Reststege 4 wesentlich verbessert, so daß in fast allen Fällen
die bei den bekannten Magnetkernen vorgesehenen Deckbleche entfallen können. Die eingesetzten, perforierten
Bleche können, um seitlich nicht zu verrutschen, sofern auf die Deckbleche verzichtet wird, mit
einer Wölbung versehen werden, so daß sie sich nach dem Eindrücken in den Spalt in diesem selbstfedernd
halten oder eingeklebt oder eingegossen werden, so daß sie in ihrer Lage auf vorteilhafte Weise fest fixiert
sind.
Der praktische Betrieb eines Magnetkernes mit eingesetzten perforierten Blechen hat ergeben, daß
praktisch keine Erwärmung der Bleche durch auftretende Wirbelströme eintritt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Aus Blechen zusammengesetzter U-förmiger Magnetkern für Schütze mit einem zusätzlich zu
dem Arbeitsluftspalt zur Herabsetzung der Remanenzkraft vorgesehenen Luftspalt, wobei die
Bleche über einen Teil ihrer Breite sich erstrekkende
schlitzförmige Ausstanzungen größerer als dem Luftspalt entsprechender Breite haben und
die gewünschte wirksame Luftspaltbreite durch in die Schlitze eingefügte ferromagnetische Teile ιό
eingestellt ist, nach Patent I 944 888, dadurch
gekennzeichnet, daß die ferromagnetischen Teile aus einem oder mehreren perforierten Blechen
(6,8) bestehen.
2. Magnetkern nach Anspruch I, dadurch ge- t5
kennzeichnet, daß die Perforierung durch schlitzförmige Ausstanzungen (7) gebildet sind.
3. Magnetkern nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsrichtung der schlitzförmigen Ausstanzungen (7) senkrecht zur Einfü- ac
gungsrichtung der Bleche (6, 8) verläuft.
4. Magnetkern nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die perforierten
Bleche (6, 8) gewölbt ausgeführt sind und selbstfedernd an den Rändern der schlitzförmigen
Ausstanzungen (7) unliegen.
Priority Applications (7)
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