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DE20216485U1 - Gerät zur Prüfung der Gasdichte von offenen Hohlkörpern - Google Patents

Gerät zur Prüfung der Gasdichte von offenen Hohlkörpern

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Publication number
DE20216485U1
DE20216485U1 DE20216485U DE20216485U DE20216485U1 DE 20216485 U1 DE20216485 U1 DE 20216485U1 DE 20216485 U DE20216485 U DE 20216485U DE 20216485 U DE20216485 U DE 20216485U DE 20216485 U1 DE20216485 U1 DE 20216485U1
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DE
Germany
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pressure
hollow body
side walls
cover surface
closure plate
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20216485U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gardner Denver Thomas GmbH
Original Assignee
ILMVAC GmbH
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Publication date
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Publication of DE20216485U1 publication Critical patent/DE20216485U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/26Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors
    • G01M3/32Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors for containers, e.g. radiators
    • G01M3/3281Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors for containers, e.g. radiators removably mounted in a test cell

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

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Gerät zur Prüfung der Gasdichtheit von offenen Hohlkörpern
Die vorliegende Neuerung betrifft ein Gerät zur Prüfung der Gasdichtheit von offenen Hohlkörpern, insbesondere von Fahrzeugrädern (Aluminiumfelgen) , aber auch von anderen, vorzugsweise zylindrischen Hohlkörpern, die zumindest eine Öffnung besitzen.
Insbesondere im Rahmen der Herstellung von Aluminiumrädern für Kraftfahrzeuge besteht der Bedarf, die Gasdichtheit dieser Räder zu überprüfen, um einen dauerhaft sichere Nutzung garantieren zu können. Auf modernen Aluminiumrädern werden üblicherweise die Gummireifen ohne einen zusätzlichen Luftschlauch montiert. Der für die Nutzung erforderliche Luftdruck im Reifen kann über einen längeren Zeitraum nur aufrecht erhalten werden, wenn auch die Aluminiumräder eine hohe Dichtheit aufweisen. Bei der Herstellung solcher Aluminiumräder ist es möglich, dass durch Unstetigkeiten im Material kleine Poren oder feinste Haarrisse entstehen, durch welche Luft aus dem Reifen entweichen könnte, auch wenn dies natürlich erst über einen längeren Zeitraum spürbar wird.
Es besteht jedoch auch für andere Hohlkörper der Bedarf, die Gasdichtheit zu überprüfen, bevor die entsprechenden Gegenstände ihrem Einsatzzweck zugeführt werden. Beispielsweise werden hohe Anforderungen an Rohre, Flansche oder Kessel gestellt, wenn darin aggressive oder umweitschädliche Medien geführt werden sollen.
Die Überprüfung der Gasdichtheit kann allgemein erfolgen, indem der Hohlkörper in einer Druckkammer geprüft wird. Dabei ist es erforderlich, ein Druckgefälle zwischen dem Innenraum des Hohlkörpers und dem Außenraum in der Druckkammer aufzu-
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bauen, um auch kleinste Gasströmungen feststellen zu können. Häufig erfolgt die Dichteprüfung bei Drücken, die deutlich unterhalb des Atmosphärendrucks liegen, also mehr oder weniger im Vakuum.
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Aus einer Betriebsanleitung für eine Dichtheitsprüfanlage für Aluminiumfelgen Typ FPA 602-2 der ILMVAC GmbH (Ausgabe 06/2000) ist eine Prüfeinheit bekannt, mit welcher Lecks in Aluminiumfelgen erkannt werden können, in einer Größenordnung von 10~3 bis 10~5 mbar-l-s"1. Dazu wird eine Prüfglocke verwendet, in die Felgen eingebracht werden können, deren Felgenbreite jedoch in einem relativ engen Bereich vorbestimmt ist. Die Funktionsweise einer solchen bisher bekannten Prüfglocke wird weiter unten in Bezug auf Fig. 1 kurz erläutert.
Es besteht der Bedarf, derartige Prüfanlagen ohne aufwendige Umrüstungen für verschiedenartige Aluminiumfelgen einzusetzen. Insbesondere ist es wünschenswert, die Prüfanlagen ohne Änderung des Anlagenaufbaus für Felgen mit unterschiedlichsten Felgenbreiten zu verwenden. Verallgemeinert bedeutet dies, dass in der Prüfanlage zylindrische Hohlkörper mit unterschiedlichsten Abmessungen getestet werden sollen.
Die Aufgabe der vorliegenden Neuerung besteht somit darin, ein Gerät zur Prüfung der Gasdichtheit von offenen Hohlkörpern bereitzustellen, welches ohne weiteres an unterschiedliche Abmessungen der Hohlkörper angepasst werden kann. Weiterhin wird durch die Neuerung angestrebt, den Aufwand für die Abdichtung der Druckkammer eines solchen Gerätes zu verringern.
Diese und weitere Aufgaben werden durch das neuerungsgemäße Gerät gemäß dem angefügten Schutzanspruch 1 gelöst.
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Durch die Ankopplung einer Verschlussplatte über einen Balgzylinder wird es möglich, den Abstand zwischen der Verschlussplatte, die dem Verschließen des Hohlkörpers innerhalb der Druckkammer dient, und der Bodenfläche, auf welcher der Hohlkörper aufliegt, variabel einzustellen, ohne dass dafür beispielsweise unterschiedliche Seitenwände eingebaut werden müssen.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der Balgzylinder einen Abschnitt der Seitenwände bildet, während die Verschlussplatte fest mit der Deckelfläche verbunden ist. Um bei dieser Ausführungsform ein Implodieren des Balgzylinders zu verhindern, wenn der Kammerdruck unterhalb des umgebenden Atmosphärendrucks liegt, ist auf der Innenseite des Balgzylinders weiterhin eine Stützwand ausgebildet, an welche sich der Balgzylinder anlegen kann, ohne weiter in die Druckkammer hineingezogen zu werden.
Eine abgewandelte Ausführungsform besitzt feste Seitenwände, wobei der Balgzylinder zwischen der Deckelfläche und der Verschlussplatte angeordnet ist. Die gewünschte Höhenvariabilität zwischen der Bodenfläche und der Verschlussplatte wird durch Verschiebung der Verschlussplatte innerhalb der Druckkammer erzielt.
Es ist besonders vorteilhaft, wenn die Seitenwände einen zur Deckelfläche nicht senkrecht stehenden Abschnitt aufweisen, so dass sich der freie Querschnitt innerhalb der Druckkammer in diesem Abschnitt vergrößert. Da bei derartigen Geräten innerhalb der Druckkammer ein Unterdruck erzeugt wird, wirkt der Atmosphärendruck auf die verbreiterten Bereiche der Seitenwände, so dass diese auf die Bodenfläche gepresst
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werden. Durch diese Maßnahme können zusätzliche Vorrichtungen entfallen, die normalerweise die zur Abdichtung erforderlichen Kräfte bereitstellen müssen.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und Weiterbildungen ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Neuerung, unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 ein Gerät zur Prüfung der Gasdichtheit von Aluminiumfelgen nach dem Stand der Technik;
Fig. 2 eine erste Ausführungsform eines neuerungsgemäßen Gerätes zur Prüfung der Gasdichtheit von offenen Hohlkörpern mit einem Balgzylinder, der einen
Abschnitt der Seitenwände bildet;
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform des Gerätes zur Prüfung
der Gasdichtheit, bei welchem der Balgzylinder zwischen einer Verschlussplatte im Inneren einer
Druckkammer und einer Deckelfläche der Druckkammer
angeordnet ist.
Fig. 1 zeigt eine vereinfachte seitliche Schnittansicht eines Gerätes zur Prüfung der Gasdichtheit von Aluminiumfelgen nach dem Stand der Technik. Dieses Gerät besteht im wesentlichen aus einer Druckkammer 1, in welche ein offener Hohlkörper 2 (im dargestellten Beispiel eine Aluminiumfelge) eingesetzt werden kann. Die gasdicht zu verschließende Druckkammer 1 wird durch eine Deckelfläghe 3, eine dazu im wesentlichen parallel liegende Bodenfläche 4 und Seitenwände 5 gebildet. Zumeist besitzt die Druckkammer einen kreisförmigen Quer-
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schnitt, wobei auch andere Formen denkbar sind. Die Deckelfläche 3 ist mit den Seitenwänden 5 fest verbunden, so dass die damit gebildete Glocke vollständig von der Bodenfläche abgehoben werden kann, wie dies durch den Bewegungspfeil 6 angedeutet ist.
Innerhalb der Druckkammer 1 befindet sich eine Verschlussplatte 8, die über eine Membran 9 gasdicht an die Seitenwände 5 angeschlossen ist. Die Verschlussplatte 8 wird während der Dichteprüfung auf den oberen Rand des Hohlkörpers 2 aufgesetzt, so dass der Innenraum 10 des Hohlkörpers 2 vom Außenraum 11 (innerhalb der Druckkammer 1) abgeschlossen ist.
Weiterhin ist ein innerer Gasstutzen 12 vorgesehen, über den der Innenraum 10 im Hohlkörper 2 evakuiert werden kann. Über einen äußeren Gasstutzen 13 wird im Außenraum 11 ein Kammerdruck eingestellt, der vom Innendruck innerhalb des Hohlkörpers verschieden ist. Mit einer geeigneten Messeinheit (nicht dargestellt) kann nun untersucht werden, ob eine Gasströmung 0 zwischen dem Innenraum 10 und dem Außenraum 11 stattfindet. In der Praxis wird der Innendruck (z.B. < 1 mbar) zumeist niedriger eingestellt als der Kammerdruck (z.B. 200 mbar), wobei beide Druckwerte unterhalb des umgebenden Atmosphärendrucks liegen. Damit eine Gasströmung leicht feststellbar ist, kann in den Außenraum 11 ein spezielles Gas eingeleitet werden (z.B. Helium), dessen Vorhandensein im Innenraum 10 dann auf Undichtigkeiten des Hohlkörpers hinweisen würde.
Bei der Prüfung ist es wichtig, dass die Verschlussplatte 8 den Hohlkörper dicht verschließt und auch an der Bodenfläche keine Lecks entstehen. Die Abdichtung zwischen dem Hohlkörper 2 und der Bodenfläche 4 wird vorzugsweise durch ein elasti-
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sches Dichtmaterial 15 erreicht, welches auf der Bodenfläche aufgebracht ist.
Die Abdichtung zwischen der Verschlussplatte und dem Hohlkörper ist gewährleistet, solange die Verschlussplatte mit ausreichender Kraft auf den oberen Rand des Hohlkörpers gepresst wird. Die entsprechende Dichtkraft entsteht durch den Unterdruck im Innenraum 10, jedoch nur solange die Membran 9 eine ausreichende Positionierung der Verschlussplatte 8 gestattet. Sofern die zu prüfende Aluminiumfelge 2 eine zu geringe Höhe aufweist, kann die Verschlussplatte nicht mehr auf den oberen Rand der Felge aufgebracht werden, oder es kommt zu einer Überdehnung bzw. Zerstörung der Membran 9. Für unterschiedliche Felgen müssen aus diesem Grund im Stand der Technik verschiedene Prüfglocken verwendet werden, wobei die Höhe der Seitenwände 5 an die Größe der zu prüfenden Hohlkörper anzupassen ist.
Ein weiteres Problem der Geräte nach dem Stand der Technik besteht darin, dass die Prüfglocke mit hoher Kraft auf die Bodenfläche aufgepresst werden muss, um Gasdichtheit zwischen dem unteren Rand der Seitenwände und der Bodenfläche zu erzielen.
Fig. 2 zeigt eine vereinfachte seitliche Schnittansicht einer ersten Ausführungsform eines neuerungsgemäßen Gerätes zur Prüfung der Gasdichtheit von offenen Hohlkörpern, insbesondere Aluminiumfelgen. Soweit Übereinstimmungen mit den Elementen des Gerätes nach dem Stand der Technik bestehen, werden dieselben Bezugszeichen verwendet wie in Fig. 1.
Auch das neuerungsgemäße Gerät besitzt eine Druckkammer 1, die durch die Deckelfläche 3, die im wesentlichen parallel
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liegende Bodenfläche 4 und die Seitenwände 5 gebildet ist. Innerhalb der Druckkammer 1 wird wiederum der Hohlkörper 2 angeordnet, bei welchem es sich auch in dem hier dargestellten Beispiel um eine Aluminiumfelge handelt. Der innere Gasstutzen 12 und der äußere Gasstutzen 13 dienen wiederum der Einstellung des Innendrucks bzw. des Kammerdrucks. Vorzugsweise liegen sowohl der Innendruck als auch der Kammerdruck deutlich unter dem umgebenden Atmosphärendruck, wobei ein Druckgefälle zwischen dem Kammerdruck im Außenraum 11 und dem Innendruck im Innenraum 10 besteht.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Aus führungs form ist die Verschlussplatte 8 unmittelbar an der Deckelfläche 3 befestigt. Die Verschlussplatte 8 besitzt vorzugsweise an der zum Hohlkörper gewandten Seite einen konisch verlaufenden Wandabschnitt 17, an welchem wiederum elastisches Dichtmaterial 15 befestigt ist. Diese Wandgestaltung gestattet die Prüfung von Hohlkörpern mit unterschiedlichem Durchmesser, da immer eine dichte Anlage der Verschlussplatte 8 am oberen Rand des Hohlkörpers gewährleistet ist.
Die im Stand der Technik verwendete Membran zwischen der Verschlussplatte und der Seitenwand entfällt vollständig. Um unterschiedlich hohe Hohlkörper zu prüfen, muss die Höhe der Druckkammer an die Höhe des Hohlkörpers in relativ weiten Bereichen angepasst werden. Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform wird dies erreicht, indem ein oberer Abschnitt der Seitenwände 5 durch einen Balgzylinder 18 gebildet wird. Der Balgzylinder 18 besteht vorzugsweise aus mehreren ringförmigen Gummischalen, die über entsprechende Gelenke miteinander verbunden sind. Solche Balgzylinder sind beispielsweise aus hydraulischen oder pneumatischen Hubeinrichtungen bekannt. Der Balgzylinder 18 ist in seiner Höhe
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sehr variabel, so dass beispielsweise Aluminiumfelgen mit einem Breitenunterschied von mehr als 10 cm in ein und derselben Prüfeinrichtung geprüft werden können. Damit der Balgzylinder bei einem Unterdruck im Außenraum 11 nicht zu weit in den Außenraum der Druckkammer hineingezogen wird, ist auf der Innenseite des Balgzylinders 18 eine Stützwand 19 angeordnet, an die sich der Balgzylinder bei entsprechenden Druckverhältnissen anlegt.
Das neuerungsgemäße Gerät besitzt eine weitere Verbesserung, durch welche die bisher erforderlichen Vorrichtungen zur Einleitung einer Druckkraft auf die Deckelfläche vollständig eingespart werden können. Durch die Evakuierung des Innenraums 10 im Hohlkörper 2 über den inneren Gasstutzen 12 wird die Verschlussplatte 8 angesaugt, um den Innenraum abzudichten. Die Abdichtung zwischen der Bodenfläche 4 und dem unteren Rand des Hohlkörpers 2 erfolgt durch Anpressen des Hohlkörpers auf das elastische Dichtmaterial 15, welches auf der Bodenfläche angeordnet ist. Bei anderen Hohlkörpern muss ggf. eine spezielle Bodenabdichtung vorgesehen werden. Ebenso sind Hohlkörper prüfbar, die nur eine Öffnungsseite haben, die von der Verschlussplatte abgedeckt wird. Bei Bedarf ist der innere Gasstutzen an einer anderen Stelle zu positionieren, um mit dem Innenraum des Hohlkörpers zu kommunizieren.
Die durch den Atmosphärendruck auf die Deckelfläche 3 ausgeübte Druckkraft presst die Verschlussplatte 8 auf den oberen Rand des Hohlkörpers 2, so dass auch dort ein gasdichter Abschluss erfolgt.
Gleichzeitig ist es erforderlich, eine Abdichtung zwischen den Seitenwänden 5 und der Bodenfläche 4 zu erhalten, um im Außenraum 11 der Druckkammer ebenfalls einen Unterdruck zu
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erzeugen. Es hat sich gezeigt, dass dies bei im wesentlichen senkrecht zur Bodenfläche und zur Deckelfläche verlaufenden Seitenwänden 5 nicht möglich ist, ohne zusätzliche Druckkräfte auf die Seitenwände einwirken zu lassen. Im übrigen können keine Druckkräfte über den elastischen Balgzylinder auf die Seitenwände geleitet werden. Um trotzdem einen gasdichten Abschluss am unteren Rand der Seitenwände herzustellen, ist dort eine Dichtkante 20 ausgebildet. Außerdem wird an den Seitenwänden 5 eine zusätzliche Fläche bereitgestellt, auf welche der Atmosphärendruck einwirken kann. Dies geschieht durch eine Querschnittserweiterung der Druckkammer, d.h. im Bereich eines Dichtrandes 21 verläuft die Seitenwand 5 nicht senkrecht zur Deckelfläche 3 bzw. Bodenfläche 4. Dieser kreisförmige Dichtrand 21 stellt eine zusätzliche Fläche bereit, auf welcher der atmosphärische Luftdruck mit etwa 1 kp/cm2 lastet (bei etwa 2 00 mbar Kammerdruck im Außenraum 11 der Druckkammer), wodurch die benötigte Kraft zur Verfügung steht, um die Dichtkante 2 0 ausreichend in das elastische Dichtmaterial 15 zu pressen.
Bei der Durchführung der Dichteprüfung wird in der Außenkammer 11 etwa ein Druck von 2 00 mbar und im Innenraum 10 ein Innendruck von etwa 1 mbar erzeugt. Wie oben bereits dargelegt wurde, überwacht eine geeignete Messeinheit einen möglichen Gasstrom vom Außenraum 11 in den Innenraum 10, der dann auf ein Leck im Hohlkörper 2 hinweisen würde.
Fig. 3 zeigt eine vereinfachte seitliche Schnittansicht einer zweiten Ausführung des neuerungsgemäßen Gerätes. Der wesent-0 liehe Unterschied zu der in Bezug auf Fig. 2 beschriebenen Ausführungsform besteht in der Positionierung des elastischen Balgzylinders 18. Die Verschlussplatte 8 ist in dieser Ausführungsform nicht unmittelbar an der Deckelfläche 3
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befestigt, sondern über den elastischen Balgzylinder 18 an die Deckelfläche angekoppelt. Die Seitenwände 5 sind anders als bei der oben beschriebenen Ausführungsform fest an der Deckelfläche 3 befestigt und bilden bei geschlossener Druckkammer eine starre Verbindung zwischen der Deckelfläche 3 und der Bodenfläche 4. Die Anpassung an unterschiedlich hohe Hohlkörper 2 kann wiederum durch eine entsprechende Höhenveränderung des Balgzylinders 18 erfolgen.
Damit bei einer Evakuierung des Innenraums 10 der atmosphärische Luftdruck auf die Verschlussplatte 8 zur Abdichtung einwirken kann, sind bei dieser Ausführungsform in der Deckelfläche 3 Belüftungsöffnungen 22 vorgesehen. Die Abdichtung zwischen den Seitenwänden 5 und der Bodenfläche 4 erfolgt wiederum durch Ausnutzung des Atmosphärendrucks, der auf die Außenbereiche der Deckel fläche 3 und auf den Dichtrand 21 einwirkt, wobei der Dichtrand 21 bei dieser Ausführungsform entfallen könnte und die Seitenwände ohne Querschnittsänderung der Druckkammer senkrecht zur Bodenfläche 0 verlaufen könnten.
Es sind weitere Ausführungsformen denkbar, wobei immer eine Kopplung der Verschlussplatte über den elastischen Balgzylinder und die Seitenwände hin zur Bodenfläche erforderlich ist, um die unterschiedlichen Höhen der zu prüfenden Hohlkörper einstellen zu können. Gegenüber dem Stand der Technik, bei dem mit der verwendeten Membran nur eine Höhenänderung um etwa 50 mm möglich ist, ermöglicht das neuerungsgemäße Gerät Höhenänderungen von 150 mm und mehr. Gleichzeitig werden die erforderlichen Dichtkräfte durch geeignete Nutzung des für den Prüfvorgang erforderlichen Vakuums automatisch bereitgestellt.
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Bezugszeichenliste
1 - Druckkammer
2 - Hohlkörper (Aluminiumfelge)
3 - Deckelfläche
4 - Bodenfläche
5 - Seitenwände
6 - Bewegungspfeil
8 - Verschlussplatte
9 - Membran
10 - Innenraum
11 - Außenraum
12 - innerer Gasstutzen
13 - äußerer Gasstutzen
15 - elastisches Dichtmaterial
17 - konischer Wandabschnitt der Verschlussplatte
18 - Balgzylinder
19 - Stützwand
20 - Dichtkante
21 - Dichtrand
22 - Belüftungsöffnung

Claims (11)

1. Gerät zur Prüfung der Gasdichtheit von offenen Hohlkörpern bestehend aus:
- einer Druckkammer (1), in welche der zu prüfende Hohlkörper (2) einsetzbar ist, mit einer Bodenfläche (4), Seitenwänden (5) und einer Deckelfläche (3);
- mindestens einer innerhalb der Druckkammer angeordneten Verschlussplatte (8), mit welcher der Hohlkörper verschließbar ist, so dass der Innenraum (10) des Hohlkörpers (2) gasdicht von dem Außenraum (11) in der Druckkammer (1) getrennt ist;
- einem inneren Gasstutzen (12), der in den Innenraum (10) des Hohlkörpers mündet und über welchen in diesem ein vorbestimmter Innendruck einstellbar ist;
- einem äußeren Gasstutzen (13), der außerhalb des Hohlkörpers in den Außenraum (11) der Druckkammer mündet und über welchen in diesem ein vorbestimmter Kammerdruck einstellbar ist, der sich vom Innendruck im Hohlkörper unterscheidet;
- einer Meßeinheit, mit welcher eine Gasströmung zwischen dem Innenraum des Hohlkörpers und dem Außenraum der Druckkammer feststellbar ist;
dadurch gekennzeichnet, dass eine Ankopplung der Verschlußplatte (8) an die Seitenwände (5) über die Deckelfläche (3) und einen Balgzylinder (18) erfolgt.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Verschlussplatte (8) fest mit der Deckelfläche (3) verbunden ist;
- der Balgzylinder (18) einen Abschnitt der Seitenwände (5) bildet, so dass der Abstand zwischen Deckelfläche und Bodenfläche variiert werden kann;
- an der Innenseite des Balgzylinders (18) eine Stützwand (19) ausgebildet ist, die im Falle eines Unterdrucks im Außenraum (11) der Druckkammer ein Implodieren des Balgzylinders (18) verhindert.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Verschlussplatte (8) über den Balgzylinder (18) abstandsvariabel an die Deckelfläche (3) angekoppelt ist, so dass der Abstand zwischen Deckelfläche (3) und Verschlussplatte (8) variiert werden kann;
- die Deckelfläche (3) fest mit den Seitenwänden (5) verbunden ist, so dass der Abstand zwischen Deckelfläche (3) und Bodenfläche (4) konstant ist.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Seitenwände (5) einen zur Deckelfläche (3) nicht senkrecht stehenden Abschnitt (21) aufweisen, so dass sich der freie Querschnitt innerhalb der Druckkammer in diesem Abschnitt vergrößert;
- die Seitenwände (5) an ihrem zur Bodenfläche (4) gewandten Rand eine Dichtkante (20) aufweisen;
- der Innendruck und der Kammerdruck unter dem umgebenden Atmosphärendruck liegen, so dass die zur Abdichtung zwischen der Dichtkante (20) der Seitenwände und der Bodenplatte (4) erforderlichen Kräfte aufgrund der Druckunterschiede entstehen.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenfläche (4) an ihrer nach Innen gewandten Seite zumindest abschnittsweise mit einem elastischen Dichtmaterial (15) beschichtet ist.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussplatte (8) an ihrer zum Hohlkörper gewandten Seite einen konisch verlaufenden Wandabschnitt (17) besitzt, der mit einem elastischen Dichtmaterial (15) beschichtet ist, um dichtend auf den Rand zylindrischer Hohlkörper (2) mit unterschiedlichem Durchmesser aufsetzbar zu sein.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der innere und der äußere Gasstutzen (12, 13) an die Bodenfläche durchdringenden Öffnungen angeordnet sind.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Prüfung der Gasdichtheit des Hohlkörpers (2) im Außenraum (11) der Druckkammer (1) ein gegenüber dem Atmosphärendruck reduzierter Kammerdruck und im Innenraum des Hohlkörpers (2) ein nochmals gegenüber dem Kammerdruck reduzierter Innendruck erzeugt wird.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass weiterhin eine Öffnungsvorrichtung vorgesehen ist, mit welcher die Deckelfläche (3), die Verschlussplatte (8), der Balgzylinder (18) und die Seitenwände (5) von der Bodenfläche (4) abgehoben werden können, um den Hohlkörper in die Druckkammer (1) einzubringen.
10. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Balgzylinder (18) aus mehreren ringförmigen Gummischalen zusammengesetzt ist, die eine Höhenveränderung von etwa 10 cm bis 25 cm gestatten.
11. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der zu prüfende Hohlkörper (2) eine Fahrzeugradfelge, insbesondere aus Aluminium ist und dass das Gerät an diese angepasst ist.
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