DE20215093U1 - Schneeschieber - Google Patents
SchneeschieberInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E01H—STREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
- E01H5/00—Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice
- E01H5/02—Hand implements
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- E01H5/06—Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by non-driven elements, e.g. scraper blades, snow-plough blades, scoop blades
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Landscapes
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Description
PATENTANWALT
Koblenz, den 25.09.2002 p-al-me
Gebrauchsmusteranmeldung
Roland Wittelsberger
Hauptstraße 60
D-56337 Simmern Schneeschieber
Beschreibung:
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Die Erfindung betrifft einen per Hand führbaren Schneeschieber, bestehend aus einem Griffstiel mit daran befestigter, in Gebrauchsstellung zum Boden hin flach gebogener Schaufel aus Metall, Kunststoff oder Holz sowie einer auf die freie Kante der Schaufel aufgesetzten, verstärkenden Leiste.
Es sind Schneeschieber der eingangs genannten Art bekannt geworden. Zur Verstärkung der vorderen Schaufelkante ist bei diesen ein im Querschnitt u-förmiges Profil aufgesetzt, das aus Metall besteht und dazu dient, die Kante der Schaufel vor zu schnellem Verschleiß zu schützen. Dieses bekannte Profil ist als Leiste auf die Schaufelkante des Schiebers aufgesetzt und hart und unflexibel ausgebildet. Es ist in der Regel durch Aufklemmen fixiert.
Es hat sich gezeigt, dass die so ausgebildeten bekannten Schneeschieber mit ihrer Schaufel an durch die Gehweg-Pflasterung gebildeten Vorsprüngen und Kanten hängen bleiben, weil sie aufgrund ihrer unflexiblen Schaufelkante nicht in der Lage sind,, derartige Hindernisse zu überwinden.
Diesen Nachteil weisen jedoch nicht nur die Schieber mit aufgeklemmtem, harten Kantenschutz, sondern auch solche auf, die keinen derartigen Kantenschutz besitzen, wie beispielsweise Schieber deren Schaufeln aus Metall, Holz oder Kunststoff bestehen. Auch die Schaufelkanten dieser bekannten Schieber sind also auch ohne den bekannten, metallenen Kantenschutz nicht in der Lage, Vorsprünge in der Pflasterung auszugleichen und bleiben immer wieder hängen.
Es wurde versucht, die bekannten Schieber auch zur Beseitigung von Schlamm in durch Hochwasser gefluteten Kellern einzusetzen. Diese Versuche sind jedoch fehlgeschlagen, da derartige Schieber auch an den Bodenfliesen hängen bleiben und es hierbei sogar zu Beschädigungen der Fliesen oder Platten gekommen ist.
Die herkömmlichen Schieber haben darüber hinaus aber auch noch den Nachteil, dass sie -wenn sie aus Kunststoff oder Holz bestehen- beim Anschlagen z. B. an die Randsteine eines Bürgersteiges, beschädigt werden können, da hierdurch Risse im Material entstehen.
Auch die Ausstattung mit einem Kantenschutzprofil bekannter Art sorgt hierbei nicht für Abhilfe, da dieses zu unflexibel ist. Dieses schützt zwar gegen den Verschleiß der Kante aber bietet keinen Schutz gegen Schlagbeanspruchung.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Schneeschieber zu vermeiden und diese derart weiterzubilden, dass sie sich dazu eignen, auf Gehwegen eingesetzt zu werden, ohne dass diese an der Pflasterung hängen bleiben und darüber hinaus auch bei der Beseitigung von Schlamm z. B. aus überfluteten, gefliesten Kellerräumen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Leiste aus flexiblem, elastischem und verschließfestem Kunststoff besteht und an ihrem freien Ende eine Abschrägung aufweist, wobei die untere Spitze der Abschrägung in Gebrauchsrichtung vorragt.
Der erfindungsgemäße Schieber ermöglicht dank der besonderen Flexibilität und Elastizität seiner Kantenleiste einmal das Räumen von Schnee auf gepflasterten Gehwegen, ohne dass es zu einem Hängen bleiben an den Kanten der Pflastersteine kommt, zum anderen eignet er sich auch zur Beseitigung von Schlamm in durch Hochwasser gefluteten, gefliesten Kellerräumen, da er an Fliesenkanten nicht hängen bleiben oder diese beschädigen kann.
Der verwendete Kunststoff der Kantenleiste beim erfindungsgemäßen Schieber hat darüber hinaus neben seiner besonderen Flexibilität, die es ihm erlaubt, Hindernisse auszugleichen, die notwendige Härte und Verschleißfestigkeit um ohne Beschädigung optimal medianisch zur Wirkung gebracht zu werden.
Durch die erfindungsgemäße, spezielle Querschnittsform in Kombination mit der vorderen Abschrägung der Kantenleiste des erfindungsgemäßen Schiebers wird seine Wirkung noch verstärkt. Es ist aber auch denkbar, dass die Leiste auch ohne Abschrägung die erfindungsgemäße Wirkung erzielt.
In vorteilhafter Weise ist als Kunststoff für die Leiste des erfindungsgemäßen Schiebers ein Elastomer gewählt, insbesondere Polyurethan. Dieses Material gewährleistet die besonderen Eigenschaften des erfindungsgemäßen Schiebers, nämlich die Verschleißfestigkeit seiner Kantenleiste bei gleichzeitiger notwendigen Härte und Flexibilität (Ansprüche 2 und 3).
Dank des verwendeten, besonderen Kunststoffmaterials wiedersteht diese auch bei winterlichen Kälte und wird nicht brüchig. Darüber hinaus sorgt das Material zur Abfederung der so ausgestatteten Schaufel des Schneeschiebers, so dass eine Bruchgefah.c auch der Schaufel deutlich verringert wird.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn Polyurethan mit einer Härte im Bereich von etwa 80 bis 90 Shore zum Einsatz kommt. Bevorzugt ist jedoch, wenn der Kunststoff der Leiste eine Härte von ca. 90 Shore aufweist (Anspruch 4 und 5) .
Auch durch die vorteilhafte erfindungsgemäße Ausgestaltung der Leiste gemäß Anspruch 6 wird erreicht, dass der Schieber besonders gut in der Lage ist, Hindernisse auszugleichen. Darüber hinaus kann die Leiste leicht auf der Schaufelkante angeordnet und fixiert werden, so dass sie sich auch zur Nachrüstung von alten Schneeschiebern eignet (Anspruch 6).
Dank der Anordnung einer Aufnahmenut für die SchaufeLkante des Schiebers kann die erfindungsgemäße Leiste durch Aufschrumpfen oder auch durch Klebung befestigt werden.
Zusätzlich oder anstelle dieser Befestigungsmöglichkelten hat es sich aber auch als besonders sicher herausgestellt, wenn Befestigungsmittel vorgesehen sind, die im Bereich der Nut angeordnet sind und das Kantenprofil mitsamt :3chaufelrand durchdringen, wie beispielsweise Schrauben oder Nieten. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die Schraubenköpfe (Muttern) oder Nietköpfe vertieft im Kunststoffmaterial der Leiste angeordnet sind (Anspruch 7 bis 8).
Der Winkel der vorderen Abschrägung der Leiste ist beliebig. Vorteilhaft ist ein solcher von 45 ° gewählt, da sich dann bei der Herstellung zwei gleiche Leisten ergeben, was besonders wirtschaftlich ist (Anspruch 10).
Dadurch das die Unterkante der Leiste des erfindungsgemäßen Schiebers in Gebrauchsposition horizontal verläuft, kann der Schieber so geführt werden, dass die Leiste parallel zum Boden verläuft, und zwar mit deren spitzen Ende voran (Anspruch 11). Auch diese Anordnung trägt dazu bei, dass ein Hängenbleiben an vorstehenden Stein- oder Fliesenkanten im Einsatz vermieden wird.
Der Gegenstand der Erfindung wird anhand eines Ausführuncsbeispieles schematisch in den Zeichnungen dargestellt und nachfolgend näher beschrieben. In dieser zeigt:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Schneeschieber in räumlicher Darstellung mit Blick auf die Schaufel mit daran befestigter Kantenleiste und verkürzt dargestelltem Griffstiel u.nd
Fig. 2 einen Teil-Querschnitt durch das freie Ende der Schaufel des erfindungsgemäßen Schneeschiebers mit Kantenschutz und schematisch dargestellten Befestigungsmibteln in vergrößerter Darstellung.
In der Zeichnung ist ein erfindungsgemäß ausgebildeter Schneeschieber 1 gezeigt, der aus einem hölzernen Griffstiel 2 und einer gebogenen Schaufel 3 beispielsweise aus Metall, Kunststoff oder Schichtholz besteht. Die Schaufel 3 ist derart konvex gewölbt, das sie in Gebrauchsstellung flach zum Boden hin ausläuft.
Auf der freien Kante 3 a der Schaufel 3 ist eine Leiste 4 aus Polyurethan befestigt, deren Kunststoffmaterial eine Härte von ca. 90 Shore aufweist.
Die Leiste 4 ist im Querschnitt im wesentlichen trapezförmig ausgebildet und weist an ihrem Befestigungsende eine Nut 5 zur Aufnahme der Schaufelkante 3 a auf.
An ihrem freien Ende besitzt die Leiste 4 eine Abschrägung 6, deren untere Spitze 7 in Gebrauchsrichtung vorragt. Gemäß dem Ausführungsbeispiel ist die Abschrägung 6 in einem Winkel von 45 ° angeordnet.
Zur Befestigung der Leiste 4 ist bei dem Ausführungsbeispiel eine Niet-Anordnung 8 vorgesehen, deren Köpfe 9 in Vertiefung 10 des Kunststoffmaterials der Leiste 4 angeordnet sind.
Die Leiste 4 gemäß dem Ausführungsbeispiel weist eine in vertikaler Richtung gemessene Dicke von ca. 8 mm auf. Die Material stärke der Schaufel 3 misst ca. 2 mm.
Bezugszeichenliste:
1 - Schneeschieber
2 - Griffstiel
3 - Schaufel
3 a - freie Kante der Schaufel
4 - Leiste
5 - Nut
6 - Abschrägung
7 - Spitze
8 - Nut-Anordnung
9 - Köpfe
10 - Vertiefungen
Claims (11)
1. Per Hand führbarer Schneeschieber, bestehend aus einem Griffstiel mit daran befestigter, in Gebrauchsstellung zum Boden hin flach abgebogener Schaufel aus Metall, Kunststoff oder Holz sowie einer auf die freie Kante der Schaufel aufgesetzten, verstärkenden Leiste, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (4) aus flexiblem, elastischem und verschleißfestem Kunststoff besteht und an ihrem freien Ende eine Abschrägung (6) aufweist, deren untere Spitze in Gebrauchsrichtung vorragt.
2. Schneeschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff, aus dem die aufgesetzte Leiste (4) gebildet ist, ein verschleißfestes Elastomer ist.
3. Schneeschieber nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (4) aus Polyurethan besteht.
4. Schneeschieber nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff eine Härte von ca. 80 - ca. 90 Shore aufweist.
5. Schneeschieber nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff eine Härte von etwa 90 Shore aufweist.
6. Schneeschieber nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (4) im Querschnitt im wesentlichen trapezförmig ausgebildet ist und an ihrem Befestigungsende eine Nut (5) zur Aufnahme der Schaufelkante (3 a) aufweist und dass ferner die Leiste (4) mit der in die Nut eingesteckten Schaufelkante (3a) mittels geeigneter Befestigungsmittel kraftschlüssig verbunden ist. eingesteckten Schaufelkante (3a) mittels geeigneter Befestigungsmittel kraftschlüssig verbunden ist.
7. Schneeschieber nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Befestigung der Leiste (4) an der Kante (3a) der Schaufel (1) vertieft in der Leiste (4) angeordnet sind.
8. Schneeschieber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestfestigungsmittel Nieten (8) sind.
9. Schneeschieber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel Schrauben sind.
10. Schneeschieber nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschrägung (6) der Leiste (4) im Querschnitt gesehen in einem Winkel von 45 Grad schräg nach oben und in Richtung Schaufel (3) verläuft.
11. Schneeschieber nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterkante der trapezförmigen Leiste (4) im Querschnitt gesehen in Gebrauchsposition des Schiebers horizontal verläuft.
Priority Applications (1)
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-
2002
- 2002-10-01 DE DE20215093U patent/DE20215093U1/de not_active Expired - Lifetime
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