DE2021421A1 - Vorrichtung zur Steuerung der Schmelzenzufuhr zu einer Stranggiesskokille - Google Patents
Vorrichtung zur Steuerung der Schmelzenzufuhr zu einer StranggiesskokilleInfo
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Description
Vorrichtung zur Steuerung der Schmelzenzufuhr zu einer
Stranggießkokille.
Die Erfindung befaßt sich mit einem System zur Steuerung des Schmelzenspiegels in der Kokille bei einem Stranggießverfahren
und betrifft insbesondere ein RUckkopplungssteuer«
system für ein Stranggießverfahren, bei dem ein Gießkasten und ein Entgasungsgefäß Verwendung finden.
Ein System zur Steuerung der Schmelzf liissigkei tshöhe in der Kokille eines Stranggießverfahrens ist in der U.S.A.
Patentschrift 3 300 820 beschrieben. Dieses System ist für
das direkte Gießen ausgelegt, und hierbei werden durch zusätzliche Verwendung eines Giekastens und eines Entgasungsgefäßes im Steuersystem große Zeitverschiebungen (Einfluß
zu Ausfluß) verursacht. Dadurch entstehen unerwünscht große
Patentanwälte Dipl.-Ing. Martin Licht, Dftl^rtfchT-lPa/A)AmAf.s«nnn nw
1 ..PU.
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Höhenschwankungen in der Kokille, hervorgerufen durch
Störungen im System, beispielsweise durch DUsenverstopfung
oder Erosion. Diese Störungen können das System so unstabil machen, daß der ganze Gießprozess gestoppt
werden nuß.
Erfindungsgemäß wir,d nun der Schmelzenspiegel im
Gießkasten wahrend des ganzen Giaßvorgangs kontinuierlich
innerhalb eines Bereiches zyklisch verändert, indem die Stopfenstange der Gießpfanne auf di© volle Auslaufs teilung
geöffnet wird, und zwar solange, bis eine obere iiareiehsgrenze
erreicht ist, und darauf durch Schließen in die volle Sparrstellung gebracht wird, bis eine untere Bereichs™
grenze des Sohiaelsem.piegels erreicht ist· Die Grenzen
werden durch gewünschte Fliissigkeitshiihen innerhalb des
Bereiches feotgol@^^>3 Die Bereichsfliissigkeitshahe wird
diiroh" ein Riickkopplungasignal eingestellt, das von der
iluiijfefiishiiifetlldBn Crloßgeschwindigkoit des vorhergehenden
Zyklus abgeleitet wird,
Erfindungsgealiß wird alao eine 'Vorrichtung zur
Stduorung der Flüssigkeit®-» bzw. Sehnelzenzufuhr asu einer
Stranggießkokille geschafften, die ©ine Gießpfanne, ein
Mwischengefäß ^ur Belieferung der Kokille mit Flüssigkeit,
eine Crießpfannenstopfstange zur Steuerung der Flüssigkeitsabgabe
aus der Gießpfanne in das Zwisohengafäß, ferner auf
die Kokillenflüieoigkaitiiliöhe ansprechende Mittel zur ¥er»>
änderung dor @i@dg©a<Dhwindi£ki»it und Mittel zur Erzeugung.
eines Signale aufweist, das proportional der Giaßge.sehwiniligkeit
ist» Bias® Yorriohtung ketinszeichnet sich nun erfindungs«
gamäü dureli auf die FlMasigkeitehöh® in dem Zwie&hmig&l&B
ansprechende Miüiel, mit Hilf® derer die Fliiesi^keitshölia
intierhall) oinoB Boreiolieo während des GießTergangs duroii
Öffnen der Gießpfannenotopfstange, sobald iie FIüesigk@itshuhe
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eine unter· Beraichagranze erreicht, und durch Schließen
der Gießpfannenstopfstange, sobald die Flüssigkeitshöhe
eine obere Bereiohagrenze erreicht, zyklisch verändert werden kann. Aufierdeai kennzeichnet aich die oben genannte
Vorrichtung durch Mittel, die auf die Geschwindigkeit des
aus der Kokille austretenden GuOstrange während eines
Zyklus ansprechen und dazu dienen, die Bereichshöhe des nächstfolgenden Zyklus zu ändern.
Ein AusfUhrungsbeispiel des Erfindungegegenstandes
ist in der Zeichnung, auf die sich die folgende Beschreibung bezieht, soheaiatlsch dargestellt. In der Zeichnung zeigen:
Fig» 1 ein Fließbild eines erfindungsgemäfi gesteuerten Stranggießverfahrene und
Fig. 2 ein Schaltbild des Höhensteuergerätes, Integrationssteuergerätes und Rttckstellzeitgebers nach der
Erfindung.
Das Bezugszeiohen 2 bezeichnet eine BodenausgieB-pfanne, in der sich geschmolzenes Metall M befindet. Der
Metallfluß aus dar Gießpfanne wird durch eine Stopfenstange k gesteuert, die »it Hilfe einer Hydraulikeinheit 6 verstellt wird. Diese Hydraulikeinheit hebt die Stopfenstange
an, sobald ein elektrisches Öffnungssignal β empfangen wird,
und senkt die Stopfenstange beim Empfang eines elektrischen Schließsignals 10. Die Metallschmelze M fHeBt aus der
Gießpfanne 2 aus, sobald die Stopfenstange 4 angehoben wird, und strömt dann in einen Gießkasten 12 und von dort in
ein Entgasungegefäß 14. Das Gefäß 14 weist eine an eine
nicht dargestellte Vakuumvorrichtung angeschlossene Leitung 16 auf durch die während des Gießvorgangs freigesetztes
Gas abgesaugt wird. Die Meta 11 se lime 1 ze M strömt aus dem
Gefäß IVin eine Kokille 18, wo sie sich verfestigt und
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kontinuierlich ait Hilfe von durch einen Motor 22 angetriebene Klemmweizen 20 abgezogen wird. Ein KokillenflUssigkeitshöhenabtaster 24 ist an einen FlUssigkeitshöhenableitungssohaltkreis 26 angeschlossen, der Bit
eine* Klemmwalzendrehzahlreglersohaltkreis 28 in Verbindung
steht. Der Motor 22 treibt außerdem einen Tachometergenerator 30 en, um ein GieBgasohwindigkeltssignal 32 zu
erzeugen, da β deai Schaltkreis 28 zugeführt wird. Andere
Einrichtungen, beispielsweise optische Gesohwindigkeits- bzw. Drehzahlmeßsysteme können zur Erzeugung des Signals
" 32, daβ proportional der Gieflgeschwindigkeit ist, herangezogen werden. Die bis hierher beschriebenen Teile sind
bekannt. Der Schaltkreis 26 und der Schaltkreis 28 können de» Typ entsprechen, der in der obengenannten U.S.A.Patentschrift dargestellt ist, jedoch ohne einen Totbereich in
den Klemmwalzendrehzahlregulierschaltkreis 28.
Ein Gießkastenhöhenabtaster 34 gibt ein Signal 36
an ein Höheneteuergerät 38 ab. Der Abtaster 34 kann ein
Gießpfannenhöhenkapazitätagehäuse sein, das von der Brun Corporation, Columbus, Ohio, hergestellt wird. Nicht gezeigte Kraftmeßdosen, die den Gießkasten 12 tragen, können
anstelle des Abtasters 34 Verwendung finden. Das Höhensteuergerät 38 erzeugt ein "Öfinungs"-Signal 8 und ein
"Schließe-Signal 10 für die Hydraulikeinheit 6, und zwar
in Abhängigkeit von der Höhe oder dem Füllstand des Metalls M in dem Gießkasten 12. Der Ausgang 32 des Tachometergenerators 30 oteht außerdem mit einem Integrationssteuergerät kO in Verbindung, das ein Einstellbereiohshöhensignal
42 liefert und an das Htfhensteuergerät 38 abgibt0 Das Höhensteuergerät 38 gibt ein Zeitgebersignal kk an einen Rück-Stellzeitgeber 46 ab, der seinerseits das Integrationssteuergerät 40 mit einem RUckstellsignal 48 versorgt. Das Höhensteuergerät 38 weist ein Potentiometer 50 für einen maximal
zulässigen Gießkastenfüllstand auf, das an einen Verstärker
angeschlossen ist, der seinerseits mit einem Eingang einer
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Vergleichsvorrichtung 54 in Verbindung steht. Ein Durehschnittsbereichshöhenpotentiometer
56ist an den einen Eingang eines Summiervers tä'rkers 58 angeschlossen, üer
Ausgang 42 des Integrationssteuergerätes 40 steht mit dem anderen Eingang des Verstärkers 58 in Verbindung. Ein
Potentiometer 62 für die minimal zulässige Gießkastenfüllstandshöhe
ist an den Eingang eines Verstärkers 64
angeschlossen. Der Ausgang dieses Verstärkers 64 stoht mit dem einen Eingang einer Vergleichsvorrichtung 66 in
Verbindung. Der Ausgang des Verstärkers 58 ist an den zweiten Eingang der Vergleichsvorrichtung 54, den zweiten
Eingang der Vergleichsvorrichtung 66 und an den Eingang eines Verstärkers 68 angeschlossen. Der Ausgang der Vergleiehsvorriohtung
54 ist an eine Belaisspule 7Ö angeschlossen.Der
Ausgang des Verstärkers 52 steht mit einem
normalerweise offenen Kontakt 7OG in Verbindung, während
der Ausgang des Verstärkers 68 an einen normalerweise geschlossenen
Kontakt 70Gl angeschlossen ist. Der Ausgang der Vergleiehsvorriohtung 66 steht mit einer Relaisspule
72 in Verbindung. Der Ausgang des Verstärkers 64 steht mit
einem normalerweise offenen Kontakt 72C in Verbindung, Die Kontakte 7OC und 70Cl sind an den normalerweise gesoliosöonen
Kontakt 72Cl angeschlossen. Die Kontakte 72Cl und 72C sind
so angeschlossen, daß sie ein zyklisches Höhenbereichssignal 74 liefern.
Ein Potentiometer 76 zur oberen Begrenzung des Gießkastenhöhenbereichs
ist an den einen Eingang eines Summierverstärkers 78 angeschlossen, dessen zweiter Eingang das
Signal 74 empfängt. Ein Potentiometer 80 zur unteren Begrenzung des Gießkastenhöhenbereichs ist an den einen
Eingang eines Summierverstärkers 82 angeschlossen, dessen zweiter Eingang das Signal 74 aufnimmt. Der Ausgang des
Verstärkers 78 steht mit dem einen Eingang einer Vergleichsvorrichtung 84 in Verbindung. Der Auegang des Verstärkers
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ist ait den einen Eingang einer Vergleichevorrichtung 86
verbunden. Das vom Höhenabtaster 34 gelieferte Signal 36 wird dem Eingang eines Verstärkers 90 zugeführt. Der
Ausgang des Verstärkers 90 steht Hit den zweiten Eingang
der Vergleichevorrichtung 84 und den zweiten Eingang der
Vergleichsvorriehtung 86 in Verbindung;der Ausgang der
VergleiohBvorriohtung 84 ist an eine Relaisspule 92 angeschlossen,
die einen normalerweise offenen Kontakt 92C aufweist, der so geschaltet ist, daß er den Stopfenstangenijohlieiiachaltkreis
IO in der HydrauliksiühaiS 6 betätigt,
]);)i· Auegang der Verglelchsvorriohtung 86 steht mit einer
Hol liüfjpulo 9'* itt Verbindung, die einen ersten, normaler«
weise offenen Kontakt 94G aufweist, der so geschaltet ist,
daß er mit dem Stopfenstangenöffnungssohaltkreis 8 in
dor Hydraiilikeinhei fc 6 verbunden ist, sowie mit einem
zwoiton, normalerweise offenen Kontakt 94Cl, dor so geschaltet
ist, dad erf das Üäeitgebersignal 44 auslöst, indem
or oinoii Einsselssykluevielnockenscheibonzeitgeber 96 an
vino Spaimungaquolle 98 ia aUckatellaeifcgeber 46 anschließt.
Die feile 96 und 98 bilden den Riickstellzeitgaber 46,
während die übrigen ToiIo dieses Abschnitts das HuhensteuergiU-Ht
38 bilden. Die Potentiometer 50s 56, 62, 76 und 80
sind gewöhnliche Potentiometer« Die Vergleiohsvorriohtungen 54,
66, 84 und 86 können je einem Modell 19-501 entsprechen, das
von der Consolidated Electrodynamics, Bridgeport,Connecticut,
hergestellt wird. Der Zeitgeber 96 kann ein Reihen-RO-Einzelzyklusvielnoekensoheibenaeitgetoer
sein, der von der Industrial Timer Corporation, Parsippany, New Jersey, hurgestellt
wird.
Das Infcagrationesteuergerät 40 enthält ein Klommwalzendrehaiihlbesngspotentiometer
100, das über einen Widerstand 104 an einen operativen, integrierenden Verstärker
102 angasohlossen ist. Der Ausgang 32 des Klemmwaliendrehzahltachometers
steht mit Einern Klemmwalzendreh-
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zahlpotentiometer 106 in Verbindung. Das Potentiometer
106 ist ebenfall· ait de« Verstärker 102 rerbunden, und
zwar über einen Widerstand 108, Ein Kondensator 110 ist
de* Verstärker 102 parallelgesohaltet. Der normalerweise
offene Kontakt 96C ist de« Kondensator 110 parallelgesohaltet. Der Ausgang des Verstärkers 102 ist an den Eingang
eines operativen, integrierenden Verstärkers 112 Über einen Widerstand 11% und einen normalerweise offenen
Kontakt 96CI des Zeitgebers 96 angeschlossen. Ein Widerstand 116 ist zwischen den Widerstand 114 und den Ausgang
des Verstärkers 112 gesohaltet. Ein Kondensator 118 ist
parallel zum Verstärker 112 geschaltet, D*r Ausgang des
Verstärkers 112 ist an ein Huhenbereichseinstellpotentio-■eter 120 angeschlossen, dessen Ausgangssignal 42 de«
Integrationssteuergerät 40 zugeführt wird* Die Potentiometer 100, 106 und 120 sind gewöhnliche Potentiometer.
Die Verstärker 102 und 112 können alle Modell 19-407 Integratoren sein, die von der Consolidated Electrodynamics,
Bridgeport, Connecticut, hergestellt werden« Die Widerstände 104, 106, 114 und II6 sowie die Kondensatoren 110 und
sind an die Erfordernisse der Verstärker 102 und 112 angepaßt. Der Widerstand 114 sollte gleich dem Widerstand
sein, und die Zeitkonstante de· Kondensators 118 und des
Widerstandes 114 sollte etwa 0,01 betragen.
Im Betriebszustand wird des Potentiometer 100 von
der Bedienungsperson auf eine Spannung eingestellt, die der Klemmwalzenbezugsgesohwindigkeit entspricht, die die
gewünschte, durchschnittliche Gießgeschwindigkeit ist. Das Potentiometer I06 wird so eingestellt, dafi der Ausgang
32 des Tachometergeneratore 30 mit dem Potentiometer 100 vereinbar ist. Die Potentiometer 50, 56, 62, 76 und 80
werden von der Bedienungsperson vor dem Anfahren der Stranggieflanlage eingestellt. Das Potentiometer 76 wird auf den
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festen Wert oder festen Bereich eingestellt, um den sich
die Gießkastenhöhe oder der GießkastenfUlletand über die
Durchsohnittebereichshöhe während eines Zyklus erheben
soll, während das Potentiometer 80 auf den festen Wert oder Bereich eingestellt wird, um den die Gießkastenhöhe
unter die Durchsohnittsbereichshöhe während eines Zyklus
fallen soll. Das Potentiometer 56 wird auf die zu Beginn des Gießvorgangs gewünschte, durchschnittliche Gießkasten»
bereichshöhe eingestellte Das Potentiometer 50 wird auf die maximale Zykluebereiclishöhe eingestellt, die während
" eines Zyklus zulässig ißt und die gleich der maximal zulässigen
PlüßSigkeitßhöhG minus dem festen Wert ist, um
den die Höhe in irgendeinem Zyklus über der Zyklusbereichshöh«
liegt. Do© Potentioraeter 62 wird auf die während eines
Zyklus kloiiiBt—zulttseigQ Bereiohshö'he eingestellt, die
gleich der minimal zulässigen Flüssigkeitshöhe in dem
Gießkastenyvermehrt um den festen Wert ist, um den die
Höhe in irgendeinem Zyklus unter die Zyklusbereichshöhe fallen soll.
Die Differenz zwischen dem Potentiometer 100 und wird im Verstärker 102 integriert. Einmal in jedem Gießt
kßstenzykluß gibt die Vergleichsvorrichtung 86 ein Ausgangesignal aIj, das den Kontakt 94 Cl veranlaßt, sich
zu schließe« und den Zeitgeber 96 zu aktivieren, der einen
Zyklus durchläuft, sich ausschaltet und beim nächsten Mal, wenn die Vergleichevorrichtung 86 wieder ein Ausgangssignal
abgibt, wieder einschaltet. Der Zeitgeber 96 schließt zuerst
den Kontt! i 96CI, der das Ausgangssignal des Verstärkers
auf den Verstärker 112 überträgt und den Kondensator 118
be lädt. Der Kontakt 96C1 öffnet sich dann, und hält den Ausgang parallel zum Kondensator 118. Als nächstes schließt
der Kontakt 96C, der den Kondensator 110 entlädt und den Integrator 102 auf Null zurückstellt. Der Kontakt 96C öffnet
dann, und die Integration für den nächsten Gießkastenzyklus
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beginnt. Der Zeitgeber 96 vollendet seinen Zyklus in etwa iO Sekunden, was eine im Vergleich zum Gießkastenzyklus,
der 2-5 Minuten dauert, kurze Zeit ist. Die Zeitkonstante des Kondensators 118 und des Widerstandes II6 sollte
etwa 0,01 betragen, um zu den Charakteristiken der verschiedenen Komponenten im Steuergerät 40 zu passen«, Das
Potentiometer 120 wird so eingestellt, daß es die Höhe der Änderung im Ausgang des Verstärkers 112 verstellt
und damit auoh die Rückkopplungsverstärkung so verstellt, daß sie zu dem Gesamtsystem paßt.
Die Klemmwalzengeschwindigkeitsänderung fällt
während eines ganzen Gießvorgangs an0 Die Größe dieser
Änderung wird für die Wirkung des Integrationssteuerungsgeräts
40, das eine Bereichshöhe bestimmt, die die Durohschnibtsgießgeschwindigkeit
konstant hält, auf ein Mindestmaß beschränkt» Wenn die durch den Integrator 102 durchgeführte
Integration über einen Gieflkastenzyklus positiv ist,
indem sie eine Durchschnittsgeschwindigkeit anzeigt, die
unter der entsprechenden Spannung des Klemmwalzengesohwindigkeitsbezugspotentiometers
100 liegt, dann steigt das Einstellbereichshöhensignal 42 für den nächsten Zyklus an.
Falls der Wert der Integration eines Gießkastenzyklus negativ ist, angezeigt durch eine Durchschnittsgeschwindigkeit,
die über der entsprechenden Spannung des Klemmwalzen—
geschwindigkeitsbezugspotentiometers 100 liegt, dann nimmt
das Einstellbereichshöhensignal 42 für den nächsten Zyklus ab.
Die Ausgänge der Potentiometer 120 und 56 werden
im Verstärker 58 addiert, um das Zykluebereichshöhensignal
für den nächsten Zyklus zu liefern. Dieses Ausgangssignal wird mit den maximal und minimal zulässigen Höhen verglichen.
Falls es größer ist als die maximal zulässige Höhe, dann wird das Ausgangssignal des Potentiometers 50 Mit dem Ausgang
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verbunden. Falls es kleiner ist als das minimal zulässige, dann wird das Ausgangssignal des Potentiometers 62 Mit dem
Ausgang 74 verbunden· Falle das Ausgangssignal des Verstärkers 58 sich zwischen diesen Grenzen befindet, dann
wird der Ausgang des Verstärkers 58 im Verstärker 68 umgekehrt und mit dem Ausgang 74 verbunden.
Das Signal 36 vom Höhenabtaster 3k wird durch den
Verstärker 90 verstärkt, so daß es mit anderen Signalen vereinbar ist. Der Verstärker 78 addiert dia Zyklusbereichs-
W höhe für den nächsten Zyklus, das Signal 74, und den festen
Wert, um den die Gießkastenhöhe Über der Zyklusbereiohshöhe
7k liegen soll. Die Vergleichsvorrichtung 8k liefert Dia Ausgangssignal, sobald das Ausgangssignal des Verstärkers
90 das Auegangssignal des Verstärkers 78 übersteigt. Dadurch
wird der Heiaiskontakt S)20 geschlossen, wodurch ein Signal
10 an die Hydraulilceitiheit 6 abgegeben wird* das die
(lioflpfunnonstopföirtange k vollständig schließt. Der Verutürker
82 addiert das Zykiusboreichssignal für den
nächsten Zyklus, das Signal 7k und den festen Vert, um den die Höhe unter die Zykluabereichshöhe 7k fallen kann.
Die Vergleichsvorrichtung 86 gibt ein Ausgangssignal ab, sobald das Ausgangesignal des Verstärkers 82 das Ausgangssignal
des Verstärkers 90 übersteigt. Dieses Signal schließt den Relaiskontakfc 94C, wodurch ein Signal β an
die Hydraulikeinheit 6 abgegeben wird, das die Stopfenstange
k vollständig auffährt. Gleichzeitig schließt sich auch der Relaiskontakt 94Cl, wodurch der Hüokstellzyklus
zum Integrationssteuergerät 40 beginnt, der bereits beschrieben wurde.
Auf diese Weise wird die Gieökastenfüllstandshöhe
während des ganzen Gießvorgangs in dem Maße kontinuierlich
angehoben und abgesenkt, wie das Höiiensteuergerät 38 die
Hydraulikeinheit 6 veranlaßt, die Gießpfannonshopfenstange
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aufzufahren und zuzufahren. Die Größe der Gießkastenhöhenabweichung Über und unter dem gewünschten Durchschnittswert
wird von der Betriebspereon eingestellt und bleibt für einen Gießvorgang unveränderlich. Die Zyklusbereichshöhe
wird durch Summierung der durch die Betriebeperson vorgenommenen Durchschnittsbereiohshöheneinstellung für den
Gießvorgang und des Einstellbereichshöhensignals bestimmt, das durch das Integrationssteuergerät 40 festgelegt wird.
Obgleich im obigen ausgeführt wurde, daß das Integrationssteuergerät kO jedesmal rUckgestellt wird, wenn
die Gießpfannenstopfenstange k geöffnet wird, läßt sich
das. Steuergerät offensichtlich auch immer dann rückstellen, wenn die Gießpfannenstopfenstange geschlossen wird, oder
wenn die Gießpfannenstopfenstange geöffnet oder geschlossen wird oder bei einer Kombination aus diesen beiden Vorgängen
und zwar in Abhängigkeit von den Flüssigkeitszurückhaltezeiten und den Strömungsgeschwindigkeiten der Flüssigkeit
durch das System.
Obgleich das hier beschriebene Steuersystem mit zwei Zwischengefäßen, einem Gießkasten und einem Entgasungsgefäß arbeitet, die sich zwischen der Gießpfanne und der
Kokille befinden, kann es selbstverständlich auch in der
Kleichen Wqise mit einem einz-igen Zwisohengefäß oder
irgendeiner kaskadenartigen Gefäßanordnung arbeiten. So ließe' sich beispielsweise die Gießpfanne 2 auch direkt in
das Gefäß Ik entleeren, das dann mit Mitteln zur Erzeugung eines Höhensignals 36 ausgestattet wäre.
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Claims (7)
- PatentenSprüche1, Vorrichtung zur Steuerung der Schmelzenzufuhr zu einer Stranggießkokille, mit einer Gießpfanne, einem Zwischengefäß zur Flüssigkeitsabgabe an die Kokille, einer Stopfenstange zur Steuerung des Flüssigkeitsstrom^· aus der Gießpfanne in das Zwischengefäß hinein, eine Einrichtung, die auf die KokillenflUssigkeitshöhe zur Veränderung der Gießgeschwindigkeit anspricht und mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines Signals, das proportional der Gießgeschwindigkeit ist, gekennzeichnet durch auf die FlUssigkeitshöhe in dem Zwischengefäß (12) ansprechende Mittel (3*0, mit denen die FlUssigkeitshöhe während einee GieOvorgangc innerhalb eines Bereiches zyklisch durch Öffnen der Stopfenstange (4), sobald die FlUssigkeitoMsh© eine unter Bereichsgrenze erreicht. und durch Schließen der Stopfenstange (4), sobald die Flüssig"· kei tshöhe eine obere Bereichsgrenze erreicht, *j£k44*e4i. veränderbar ist, und durch euf die Geschwindigkeit des aus der Kokille (18) während eines Zyklus austretenden Gußstrangs ansprechende Mittel (22,24,26,28), mit denen die Bereichßhöhe für den nächstfolgenden Zyklus veränderbar ist,
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Mittel (34) zur zyklischen Veränderung der FlUs si/ikeitshöhe eine Vorrichtung zur Bestimmung des Flüssigkeit P--stand«i in aev:< Gelaß (12), ferner ein Höhensteuergerät (3^)» das auf dos Ausgongssignel (36) dc^r Höhenbestimmungsvor«- richtung aneprieht, un «rahlvtise ein Signal (8) zum Öffnen der Gießpfannenstopfenstange (4) und ein Signal (10) /,um. Schließen der Gi.eßpfannenstopfenstange su erzeugen, und0 0 9 8 U 6 / 1 3 0 9schließlich eine Vorrichtung (6) aufweist, die auf das Öffnungssignal (8) anspricht, um die Gießpfannenstopfenstange anzuheben, und außerdem auf das Schließsignal (10) anspricht, um die Gießpfannenstopfenstange abzusenken»
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Veränderung der Dereichshöhe ein erstes Potentiometer (l()6) zur Erzeugung eines Signals ,das einer gewünschten,festliegenden Gießgesehwindigkeit entspricht, ferner einen ersten Integrator (102) zum Integrieren der Differenz zwischen dem die ge~ wünschte, festliegende Gießgesohwindigkeit darstellenden Signal und dem Gieflgeschwindigkeitssignal, einen zweiten Integrator (112) und eine Rückstelleinrichtung (46) aufweist, die auf ein RUckstellsignal (48) in jedem Zyklus anspricht, um zunächst das Ausgangssignal des ersten Integrators (102) zu dem zweiten Integrator (112) zu transportieren und das Ausgangssignal bis zum nächstfolgenden Rückstellsignal aufrechtzuerhalten und dann den ersten Integrator auf Null zu steHau und mit dem ersten Integrator eine neue Integration zu beginnen, wodurch das Ausgangs— signal des zweiten Integrators ein Signal zur Einstellung der Bereichshöhe bildet.
- 4. Vorrichtung nach Anspruoh 3» dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Potentiometer (120) im Schaltkreis zur Erzeugung des die Bereiehshtthe einstellenden Signals (42) vorhanden ist, so daß die RUekkopplungeverstärkung variiert werden kann,
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein drittes Potentiometer (56) zur Erzeugung eines Signals vorhanden ist, das dlo gewünschte Durohsohnittsbereichshöhe zu Beginn eines Gießvorganjs wiedergibt, und00.9846/ 1309202U21daß ein erster Summierverstärker (58) in dem Höhensteuergerät (38) vorgesehen ist, mit dem das Signal (42) zur Einstellung der Bereichshöhe zu dem Signal hinzuaddiert wurden kann, das die gewünschte durchschnittliche Bereichshohe zu Beginn eines Gießvorgangs darstellt, um auf diese Weise ein ZykluebereichshUhensignal zu erzeugen.
- 6, Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Hbhanateuergerät (38) ein viertes ψ Potentiometer (?6) zur Erzeugung eines Signais enthält, das jine gewünschte obere Bereichegrenze darstellt, daß ein zweiter Suminiorverstärker (78) vorhanden ist, mit ilom das Zykluabereichohtjhenaignal zu doai Signal hinzu— addiert werden kann, daa die gin/ünsohte obere Bereichs— granze darstellt, daß Gin fünftes Potentiometer (80) zur Erzeugung eines eine gewünschte untere Bereichsgrenze darotollendan Signals vorgesehen ist, daß oin dritterar (82) zur Addition dos Zykluabereichs- und des die gewünschte untere Bereichsgrenze i'fjfcellondüu Signals vurgesehon ist, daß eino erste Vergleichsvorrichtung (84) zur Erzeugung dos Gieflpfannen™ stopfenstangensohließsignals (lO) vorgesehen lot, sobald dad Ausgangssignal des zweiten SumaiiervorjtärkorB (78) kleiner int als das Ausgangssignal (32) der Ho" hen be Stimmung svorriehtung (24), daß ferner eine zweite Vergleichsvorrichtung (86) zur Erzeugung des Gießpfaimenstopfonstangenoffnungsaignals (8) eingebaut ist, sobald das Au^gangssignal des dritten Summierverstärkers (82) kleiner ist als duo Ausgangaaignal dor Hühenbestimmungsvorrichtung, und daß auf die ausgewählten Gießpfannenstopfanotangonsignale unüpreohenda Mittel (46) vorgesehen sind, mit denen das HUokstellsignal (48) erzeugt werden'kann.009846/ 1309202H21
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein sechstes Potentiometer (50) zur Erzeugung eines Signalt vorhanden ist, das eine maxim«I zulässige FlUssigkeitshöhe in de« Zwischengefäß (12) darstellt, daß ein siebtes Potentiometer (62) zur Erzeugung eines Signals eingebaut ist, das eine minimal zulässige Flussigkeitshöhe in dem Zvischengefäß (12) kennzeichnet, und daß eine Einrichtung zur Begrenzung des Zyklusbereiohhb'hensignals zwischen dem die maxiaal zulässige FiUssigkeitshöhe und dem die minimal zulässige FiUssigkeitBhöhe darstellenden Signal vorhanden ist.8, Vorrichtung nach Anspruoh 7, wobei die Flüssigkeit geschmolzener Stahl ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (38,40) zur Erzeugung eines der Gleßgeschwindig~ keit proportionalen Signals Klemmwalzen (20) aufweist, mit denen der Gußstrang aus der Kokille (18) abgezogen wird, sowie einen Tachonietergenerator (30) ι der an die Klemmwalzen (20) angeschlossen ist, daß das Zwischengefäß (12) ein Gießkasten ist, und daß eine Vakuuaentgasungskämmer (1Ί,16) vorgesehen ist, durch die der geschmolzene Stahl zwischen dem Gießkasten und der Kokille (Ib) fließt.00S8£5 · 1 309
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