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DE20213806U1 - Steckkupplung - Google Patents

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DE20213806U1
DE20213806U1 DE20213806U DE20213806U DE20213806U1 DE 20213806 U1 DE20213806 U1 DE 20213806U1 DE 20213806 U DE20213806 U DE 20213806U DE 20213806 U DE20213806 U DE 20213806U DE 20213806 U1 DE20213806 U1 DE 20213806U1
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adapter
plug
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Veritas AG
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/08Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
    • F16L37/084Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking
    • F16L37/098Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking by means of flexible hooks
    • F16L37/0985Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking by means of flexible hooks the flexible hook extending radially inwardly from an outer part and engaging a bead, recess or the like on an inner part

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Steckkupplung zum Verbinden einer Leitung vorzugsweise mit einem einen umlaufenden Vorsprung aufweisenden Rohr, mit einem Gehäuse (2) und einer Halteeinrichtung (4), in die das Rohr in einer Einsteckrichtung einsteckbar ist und die das Rohr gegen Herausziehen sichert, wobei zusätzlich zwischen Gehäuse (2) und Halteeinrichtung (4) ein in das Gehäuse (2) einsetzbarer Adapter (3) vorgesehen ist, der vom Gehäuse (2) abschnittsweise umgriffen wird, so dass der Adapter (3) in Einsteckrichtung des Rohres gegen Herausfallen gesichert ist und die Halteeinrichtung (4) sich entgegen der Einsteckrichtung am Adapter (3) abstützt, dadurch gekenn zeichnet, dass der Adapter (3) aus Kunststoff besteht und flexibel ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Steckkupplung zum Verbinden einer Leitung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Eine derartige Steckkupplung ist z. B. aus der US 5 161 834 bekannt. Die darin beschriebene Steckkupplung wird zum Verbinden einer Leitung mit einem Rohr, einem Gehäuse und einer Halteeinrichtung verwendet. Das Rohr, das einen umlaufenden Vorsprung aufweist kann in die Halteinrichtung eingesteckt werden. Die Halteeinrichtung sichert das Rohr gegen Herausziehen. Zwischen dem Gehäuse und der Halteeinrichtung ist ein Adapter vorgesehen, der in das Gehäuse eingesetzt werden kann und der vom Gehäuse abschnittsweise umgriffen wird. Der Adapter ist somit in Einsteckrichtung des Rohres gegen Herausfallen gesichert. Die Halteeinrichtung stützt sich entgegen der Einsteckrichtung am Adapter ab.
  • Eine derartige Steckkupplung ist weiterhin z. B. aus der US 2001/0048225 A1 bekannt. Derartige Steckkupplungen werden z. B. zum Verbinden von Fluidleitungen im Automobilbereich verwendet. Solche Steckkupplungen weisen ein Gehäuse mit einer Halteeinrichtung auf. Ein Rohr, z. B. eine Kraftstoffleitung, kann in das Gehäuse und die Halteeinrichtung eingesteckt werden. Durch die Halteeinrichtung wird das Rohr gegen Herausziehen gesichert.
  • Im Automobilbereich werden hohe Anforderungen an die Stabilität und an das Crashverhalten von derartigen Kupplungen gestellt. Weiterhin sollen solche Steckkupplungen flexibel einsetzbar sein. Derzeitige Steckkupplungen genügen diesen Anforderungen nicht immer.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Steckkupplung der eingangs genannten Art zu verbessern, insbesondere die Festigkeit und die Haltbarkeit zu erhöhen. Darüber hinaus soll das Crashverhalten verbessert, ein universaler Einsatz der Steckkupplung möglich sein und die Kosten gesenkt werden.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Steckkupplung der eingangs genannten Art, bei der der Adapter aus Kunststoff besteht und flexibel ist.
  • Diese Lösung hat den Vorteil, dass die Festigkeit und die Haltbarkeit sowie das Crashverhalten verbessert werden. Des weiteren ist ein universeller Einsatz der Steckkupplung möglich und die Kosten können gesenkt werden. Durch die modulare Bauweise können die einzelnen Bauteile optimal an ihren Einsatzzweck angepasst werden. Dadurch, dass der Adapter aus Kunststoff besteht und flexibel ist, wird das Einstecken des Adapters in das Gehäuse erleichtert.
  • Von Vorteil kann es sein, wenn das Gehäuse aus Metall besteht, da dadurch die Festigkeit und das Crashverhalten weiter verbessert werden können.
  • Wenn das Gehäuse aus Edelstahl besteht, wird die Robustheit weiter erhöht.
  • Weiterhin kann es von Vorteil sein, wenn das Gehäuse aus einer Cr-Ni-Legierung besteht. Auf diese Weise kann die Robustheit weiter erhöht werden.
  • Außerdem kann es von Vorteil sein, wenn das Gehäuse aus V2A-Stahl besteht. Somit kann die Robustheit weiter erhöht werden. Weiterhin ist eine gute Beständigkeit gegen aggressive Medien und eine geringe Emission gewährleistet.
  • Zudem kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn die Halteeinrichtung in Einsteckrichtung in den Adapter einsteckbar ist. Dadurch ist eine noch kompaktere Bauweise gewährleistet und ein universeller Einsatz möglich.
  • Auch kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn der Adapter aus einem polymeren Kunststoff besteht. Dadurch können die Kosten weiter gesenkt werden.
  • Vorteilhaft kann es zudem sein, wenn der Adapter in das Gehäuse eingebördelt ist, da dadurch eine dauerhafte Befestigung des Adapters im Gehäuse gewährleistet werden kann.
  • Wenn der Adapter im wesentlichen ringförmig ist, ist ein universeller Einsatz möglich.
  • Von Vorteil kann es sein, wenn an der Halteeinrichtung oder am Adapter elastische Zungen, die beim Einsetzen zusammengedrückt und im eingebauten Zustand gespreizt sind, oder Ausnehmungen vorgesehen sind, wobei im montierten Zustand die zugeordneten Zungen und Ausnehmungen ineinander greifen. Mit einer derartigen Anordnung kann die Festigkeit der Verbindung weiter erhöht werden.
  • Ebenfalls kann es von Vorteil sein, wenn Gehäuse, Adapter und Halteeinrichtung ineinandersetzbar sind. Auf diese Weise ist eine noch kompaktere Bauweise möglich.
  • Weiterhin kann es von Vorteil sein, wenn im montierten Zustand Gehäuse und Adapter konzentrisch zueinander angeordnet sind, da dadurch eine noch kompaktere Bauweise möglich ist.
  • Es kann sich auch als günstig erweisen, wenn im montierten Zustand Adapter und Halteeinrichtung konzentrisch zueinander angeordnet sind. Somit ist eine noch kompaktere Bauweise möglich.
  • Außerdem kann es von Vorteil sein, wenn im montierten Zustand ein Formschluss zwischen Adapter und Halteeinrichtung besteht. Auf diese Weise kann die Festigkeit der Verbindung weiter erhöht werden.
  • In einer vorteilhaften Weiterentwicklung der Erfindung kann das Gehäuse einen umlaufenden Rand aufweisen, der den Adapter umgreift. Auf diese Weise kann der Halt des Adapters im Gehäuse weiter verbessert werden.
  • Es kann sich auch als vorteilhaft erweisen, wenn eine Verdrehsicherung vorgesehen ist, durch die die Halteeinrichtung gegenüber dem Adapter im montierten Zustand in Umfangsrichtung drehfest gehalten wird, da dadurch der Halt der Verbindung weiter erhöht wird.
  • Günstig kann es ebenfalls sein, wenn die Verdrehsicherung gebildet wird durch einen am Adapter oder an der Halteeinrichtung angeordneten Sicherungsvorsprung, der in eine zugeordnete am Adapter oder an der Halteeinrichtung angebrachte Sicherungsausnehmung eingreift. Durch eine derartige Anordnung kann die Bauweise noch kompakter gestaltet werden.
  • Zudem kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn das Gehäuse einen Anlageabschnitt für einen Schlauch aufweist. Eine derartige Anordnung kann die Kompaktheit weiter erhöhen.
  • Von Vorteil kann es zudem sein, wenn eine Dichteinrichtung in der Halteeinrichtung angeordnet ist. Dadurch kann die Dichtheit der Verbindung weiter verbessert werden.
  • Ferner kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn die Dichteinrichtung ein Dichtring ist, da dadurch die Dichtheit der Verbindung weiter erhöht werden kann.
  • Es kann sich auch als günstig erweisen, wenn der Dichtring zwischen Halteeinrichtung und Gehäuse angeordnet ist. Somit kann die Dichtheit der Verbindung noch weiter verbessert werden.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiel und zugehöriger Zeichnungen näher erläutert.
  • Diese Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine Explosionsdarstellung der Steckkupplung und
  • 2 eine Darstellung der Steckkupplung im montierten Zustand.
  • 1 zeigt eine Explosionsdarstellung einer Steckkupplung 1 mit einem Gehäuse 2, einem Adapter 3 und einer Halteeinrichtung 4. Der im wesentlichen ringförmige Adapter 3 ist zwischen dem Gehäuse 2 und der Halteeinrichtung 4 angeordnet.
  • Das Gehäuse 2 weist einen umlaufenden Rand 5 und einen Anlegeabschnitt 6 für einen nicht dargestellten Schlauch auf. Der im wesentlichen ringförmige Adapter 3 weist vier gleich beabstandete Erhöhungen 8 auf, an deren Stirnseiten 9 sich Anlageflächen 10 befinden. Weiterhin sind Sicherungsausnehmungen 7 und Ausnehmungen 11 mit Zungenanlageflächen 12 dargestellt. Dabei sind die Erhöhungen 8 und die Ausnehmungen 11 abwechselnd am Umfang des Adapters 3 angeordnet. Die Sicherungsausnehmungen 7 sind an der Innenseite 13 des Adapters 3 gegenüber den Erhöhungen 8 angebracht. Außerdem ist die Halteeinrichtung 4 dargestellt, an deren Umfang abwechselnd Sicherungsvorsprünge 14 und Zungen 15 mit Zungenflächen 16 angeordnet sind. Die Sicherungsvorsprünge 14 bilden zusammen mit den Sicherungsausnehmungen 7 des Adapters 3 eine Verdrehsicherung. Darüber hinaus sind zwei Dichtringe 17 dargestellt, die in Dichtnuten 18 aufgenommen sind. Weiterhin sind die Zungen 15 an ihren Innenseiten jeweils als Rohrhaltevorrichtung 19 ausgebildet. Sie sind ringförmig angeordnet und umgeben ein nicht dargestelltes, in die Rohrhaltevorrichtung eingestecktes Rohr.
  • 2 zeigt die Steckkupplung 1 im montiertem Zustand. Es ist gut zu sehen, dass Gehäuse 2, Adapter 3 und Halteeinrichtung 4 ineinander gesetzt sind. Im montierten Zustand sind Gehäuse 2 und Adapter 3 sowie die Halteeinrichtung 4 konzentrisch zueinander angeordnet. In diesem montierten Zustand besteht ein Formschluss zwischen Adapter 3 und Halteeinrichtung 4. Weiterhin umgreift der umlaufende Rand 5 des Gehäuses 2 den Adapter 3. Die Sicherungsvorsprünge 14 sind in den Sicherungsausnehmungen 7 angeordnet. In diesem montierten Zustand hintergreift die Zunge 15 der Halteeinrichtung 4 die Ausnehmung 11 des Adapters 3. Die Rohrhaltevorrichtungen 19 sind ebenfalls dargestellt.
  • Nachfolgend wird die Wirkungs- und Funktionsweise der Erfindung näher erläutert.
  • Die erfindungsgemäße Steckkupplung 1 dient z. B. zum Verbinden von Fluidleitungen, wie z. B. Kraftstoffleitungen, im Automobilbereich.
  • Die erfindungsgemäße Steckkupplung 1 besteht aus dem Gehäuse 2, dem Adapter 3 und der Halteeinrichtung 4, in die ein nicht dargestelltes Rohr in Einsteckrichtung eingesteckt werden kann, so dass das Rohr gegen Herausziehen gesichert ist.
  • Das Gehäuse 2 besteht üblicherweise aus Metall, vorzugsweise aus einem Edelstahl wie z. B. V2A-Stahl. Dadurch ist das Gehäuse 2 besonders robust und hoch temperaturfest. Das Gehäuse 2 weist sich weiterhin durch eine hohe Verformbarkeit im Crashfall und durch eine sehr gute Beständigkeit gegenüber aggressiven Medien aus. Darüber hinaus ist nur eine geringe Emission zu beobachten.
  • Zunächst wird der ringförmige Adapter 3 in das Gehäuse 2 gesteckt. Der Adapter 3 besteht aus Kunststoff und ist flexibel. Zum Einsetzen wird der Adapter 3 etwas zusammengedrückt und in das Gehäuse 2 eingesetzt. Befindet sich der Adapter 3 im Gehäuse 2 wird die Krafteinwirkung auf den Adapter 3 beendet, so dass der Adapter 3 auf Grund der Flexibilität des Materials wieder in seine ursprüngliche Form zurückkehrt und sich mit den Erhöhungen 8 am Gehäuse 2 abstützt. Weiterhin stützen sich die an den Stirnseiten 9 der Erhöhungen 8 angebrachten Anlageflächen 10 am umlaufenden Rand 5 des Gehäuses 2 ab, der den Adapter 3 umgreift, wodurch ein Herausfallen des Adapters 3 verhindert wird. In diesem montierten Zustand sind das Gehäuse 2 und der Adapter 3 konzentrisch zueinander angeordnet. Wenn es sich um einen starren Adapter 3 aus Kunststoff handelt, kann alternativ der Adapter 3 in das Gehäuse 2 eingebördelt werden.
  • Jetzt wird die Halteeinrichtung 4, die üblicherweise aus Kunststoff besteht, in den Adapter 3 eingesteckt, wodurch der Halt des Adapters 3 im Gehäuse 2 noch weiter erhöht wird.
  • An der Halteeinrichtung 4 sind Sicherungsvorsprünge 14 am Umfang angebracht. Die Halteeinrichtung 4 wird so in den Adapter 3 eingesteckt, dass diese Sicherungsvorsprünge 14 in die Sicherungsausnehmungen 7 des Adapters 3 eingreifen.
  • Danach wird die Halteeinrichtung 4 weiter in den Adapter 3 eingeschoben, so dass die an der Halteeinrichtung 4 angebrachten elastischen Zungen 15 zusammengedrückt werden.
  • Die Halteeinrichtung 4 wird so weit in den Adapter 3 eingeschoben, bis sich die Zungen 15 wieder spreizen und die Zungenflächen 16 der Zungen 15 die Ausnehmungen 11 des Adapters 3 hintergreifen, so dass die Zungenflächen 16 an den Zungenanlageflächen 12 des Adapters 3 anliegen. In diesem Zustand sind der Adapter 3 und die Halteeinrichtung 4 konzentrisch zueinander angeordnet und es besteht ein Formschluss zwischen dem Adapter 3 und der Halteeinrichtung 4.
  • Durch die Verdrehsicherung, die aus den Sicherungsausnehmungen 7 des Adapters 3 und den Sicherungsvorsprüngen 14 der Halteeinrichtung 4 besteht, wird die Halteeinrichtung 4 in montiertem Zustand gegenüber dem Adapter 3 in Umfangsrichtung drehfest gehalten. Die Halteeinrichtung 4 stützt sich im montierten Zustand entgegen der Einsteckrichtung am Adapter 3 ab.
  • An der Halteeinrichtung 4 sind zwei Dichtringe 17 angeordnet, die in den beiden Dichtnuten 18 aufgenommen sind und eine axiale Sicherung bewirken. Im montierten Zustand sind die Dichtringe 17 zwischen der Halteeinrichtung 4 und dem Gehäuse 2 angeordnet.
  • Jetzt kann in die Halteeinrichtung 4 ein Rohr eingesteckt und ein Schlauch am Anlagenabschnitt 6 angebracht werden. Dabei wird das Rohr in die Rohrhaltevorrichtungen 19, die sich in Einsteckrichtung verjüngen, eingesteckt. Beim Einstecken des Rohres werden die Zungen bzw. Rohrhaltevorrichtungen zunächst auseinandergespreizt und hintergreifen dann im montierten Zustand durch ihre klauenartige Gestaltung das Rohr im Bereich des umlaufenden Vorsprungs, wodurch ein fester Halt des Rohres gewährleistet wird.
  • Die erfindungsgemäße Steckkupplung 1 weist sich durch eine besonders hohe Robustheit, eine sehr gute Beständigkeit gegenüber aggressiven Medien und eine geringe Emission aus.
  • Zur Kostensenkung trägt bei, dass durch die modulare Bauweise bestehend aus Gehäuse 2, Adapter 3 und Halteeinrichtung 4 eine Art Baukastensystem entsteht. Aus einem Standardausgangsteil können somit verschiedene Varianten durch unterschiedliche Weiterbearbeitung mit Montage ohne Werkzeugänderung erzeugt werden. So ist z. B. die Lage des Verriegelungsmechanismusses im Gehäuse in Umfangsrichtung frei wählbar. Die Winkelstellung des Anlageabschnitts 6 zur Steckachse ist durch unterschiedli che Biegegrade variabel. Darüber hinaus kann die Ausführung des Anlageabschnitts 6 für den Schlauch verschieden gestaltet werden.
  • Üblicherweise wird die Halteeinrichtung 4 aus Kunststoff hergestellt, wodurch Kosten eingespart werden können. Weiterhin ist eine saubere Führung des zu steckenden Rohres möglich und es entfällt das Problem mit dem Entgraden, das bei Halteeinrichtungen aus Metall auftreten kann.
  • Außerdem weist die erfindungsgemäße Steckkupplung 1 eine äußerst kompakte Bauform auf, und die Anzahl der Teile wird verringert. Durch die modulare Bauweise können die Vorteile jedes Bauteils kombiniert werden.
  • Somit ist die erfindungsgemäße Steckkupplung robust, flexibel einsetzbar, kompakt, leicht montierbar und darüber hinaus noch kostengünstig.

Claims (21)

  1. Steckkupplung zum Verbinden einer Leitung vorzugsweise mit einem einen umlaufenden Vorsprung aufweisenden Rohr, mit einem Gehäuse (2) und einer Halteeinrichtung (4), in die das Rohr in einer Einsteckrichtung einsteckbar ist und die das Rohr gegen Herausziehen sichert, wobei zusätzlich zwischen Gehäuse (2) und Halteeinrichtung (4) ein in das Gehäuse (2) einsetzbarer Adapter (3) vorgesehen ist, der vom Gehäuse (2) abschnittsweise umgriffen wird, so dass der Adapter (3) in Einsteckrichtung des Rohres gegen Herausfallen gesichert ist und die Halteeinrichtung (4) sich entgegen der Einsteckrichtung am Adapter (3) abstützt, dadurch gekenn zeichnet, dass der Adapter (3) aus Kunststoff besteht und flexibel ist.
  2. Steckkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) aus Metall besteht.
  3. Steckkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) aus Edelstahl besteht.
  4. Steckkupplung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) aus einer Cr-Ni-Legierung besteht.
  5. Steckkupplung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) aus V2A-Stahl besteht.
  6. Steckkupplung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (4) in Einsteckrichtung in den Adapter (3) einsteckbar ist.
  7. Steckkupplung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (3) aus einem polymeren Kunststoff besteht.
  8. Steckkupplung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (3) in das Gehäuse (2) eingebördelt ist.
  9. Steckkupplung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (3) im wesentlichen ringförmig ist.
  10. Steckkupplung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Halteeinrichtung (4) oder am Adapter (3) elastische Zungen (15), die beim Einsetzen zusammengedrückt und im eingebauten Zustand gespreizt sind, oder Ausnehmungen (11) vorgesehen sind, wobei im montierten Zustand die zugeordneten Zungen (15) und Ausnehmungen (11) ineinander greifen.
  11. Steckkupplung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Gehäuse (2), Adapter (3) und Halteeinrichtung (4) ineinandersetzbar sind.
  12. Steckkupplung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im montierten Zustand Gehäuse (2) und Adapter (3) konzentrisch zueinander angeordnet sind.
  13. Steckkupplung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im montierten Zustand Adapter (3) und Halteeinrichtung (4) konzentrisch zueinander angeordnet sind.
  14. Steckkupplung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im montierten Zustand ein Formschluss zwischen Adapter (3) und Halteeinrichtung (4) besteht.
  15. Steckkupplung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) einen umlaufenden Rand (5) aufweist, der den Adapter (3) umgreift.
  16. Steckkupplung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verdrehsicherung vorgesehen ist, durch die die Halteeinrichtung (4) gegenüber dem Adapter (3) im montierten Zustand in Umfangsrichtung drehfest gehalten ist.
  17. Steckkupplung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherung gebildet wird durch einen am Adapter (3) oder an der Halteeinrichtung (4) angeordneten Sicherungsvorsprung (14), der in eine zugeordnete am Adapter (3) oder an der Halteeinrichtung (4) angebrachte Sicherungsausnehmung (7) eingreift.
  18. Steckkupplung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (2) eine Dichteinrichtung angeordnet ist.
  19. Steckkupplung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dichteinrichtung (17) in der Halteeinrichtung (4) angeordnet ist.
  20. Steckkupplung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichteinrichtung (17) ein Dichtring ist.
  21. Steckkupplung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring (17) zwischen Halteeinrichtung (4) und Gehäuse (2) angeordnet ist.
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