DE20210106U1 - Klappbox - Google Patents
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Description
·„■·
Klappbox
Die Erfindung betrifft eine Klappbox.
Klappboxen werden insbesondere im Rahmen von Lebensmitteleinkäufen in Supermärkten zum anschließenden Transport der Waren verwendet. Sie sind in der Regel aus Kunststoffmaterial spritzgegossen. Üblicherweise sind lange und kurze Seitenwände in unterschiedlichen Mechanismen klappbar. Im zusammengeklappten Zustand weist die
&iacgr;&ogr; Klappbox eine geringere Höhe von wenigen Zentimetern auf. Die langen und die kurzen Klappboxwände sind dabei im Klappboxinneren zusammen- bzw. eingeklappt parallel zum Klappboxboden angeordnet. Im aufgeklappten Zustand stehen die Klappboxwände senkrecht vom Klappboxboden ab und bilden die Höhe der Klappbox aus.
Nachteilig an den bekannten aufgeklappten Klappboxen ist die geringe Steifigkeit, insbesondere die geringe Verwindungsstabilität in Längsrichtung.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Klappbox zur Verfügung zu stellen, die im aufgeklappten Zustand besonders steif, insbesondere verwindungsstabil ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Klappbox mit vier im Rechteck angeordneten Klappboxenwänden und einem die Klappboxwände außenseitig umgreifenden öffnungsseitigen Rand gelöst, der entlang der Klappboxwände eine gleichbleibende Tiefe und in Klappboxecken eine größere Tiefe als entlang der Klappboxwände aufweist.
IV
-2-Es
hat sich überraschend gezeigt, daß zur Erzielung einer höheren Verwindungsstabilität lediglich die Klappboxecken des öffnungsseitigen Klappboxrandes verdickt werden müssen. Insbesondere die Klappboxecken herkömmlicher Klappboxen sind
hat sich überraschend gezeigt, daß zur Erzielung einer höheren Verwindungsstabilität lediglich die Klappboxecken des öffnungsseitigen Klappboxrandes verdickt werden müssen. Insbesondere die Klappboxecken herkömmlicher Klappboxen sind
Stabilitätsschwachpunkte. Durch Verstärkung dieser Schwachpunkte wird eine insgesamt erhöhte Steifigkeit und Verwindungsstabilität erzielt.
Günstigenfalls weisen Klappboxwände parallel zum Klappboxboden verlaufende Sicken auf. Sicken versteifen Klappboxwänden zusätzlich. Es &iacgr;&ogr; ist möglich, auch den Klappboxboden mit Sicken zu versehen. Die Wandsicken können auch senkrecht oder in irgendeinem beliebigen anderen Winkel zum Klappboxboden angeordnet sein. Entsprechendes gilt für die Bodensicken.
Als besonders günstig hat es sich herausgestellt, kurze Klappboxwände über ein Filmscharnier mit einem öffnungsseitigen Klappboxrand zu verbinden. Diese Ausführungsform einer Klappbox ermöglicht durch Spritzgußverfahren eine einstückige Herstellung von kurzen Klappboxwänden und öffnungsseitigem Klappboxrand durch eine einzige Spritzgußform. Die beiden langen Klappboxwände sind formidentisch und somit beide durch eine zweite Spritzgußform herstellbar. Der Klappboxboden ist ebenfalls einstückig ausgebildet und in einer dritten Spritzgußform herstellbar. Durch die Verwendung der Filmscharniere kann die gesamte Klappbox mittels nur drei unterschiedlicher Spritzgußformen hergestellt werden.
Um eine günstige Kraftübertragung von Grifföffnungen an kurzen Klappboxwänden auf die Klappbox zu ermöglichen, weisen die Grifföffnungen umlaufende nach außen abstehende Kragen auf, deren Außenumfang klappboxöffnungsseitig gegen eine bodenseitige Kante des
-3-Randumgriffs
stößt. Bei dieser bevorzugten Klappboxausführung werden die Tragekräfte in den Grifföffnungen zum einen klappboxinnenseitig über die kurzen Klappboxwände und zum anderen klappboxaußenseitig über den Kragen und den Randumgriff auf den Klappboxrand übertragen. Um ein Abrutschen des Randumgriffs vom Kragen zu verhindern, weist Letzterer eine kragenaußenseitig angeordnete vorzugsweise die Grifföffnung ganz umlaufende Verdickung auf.
stößt. Bei dieser bevorzugten Klappboxausführung werden die Tragekräfte in den Grifföffnungen zum einen klappboxinnenseitig über die kurzen Klappboxwände und zum anderen klappboxaußenseitig über den Kragen und den Randumgriff auf den Klappboxrand übertragen. Um ein Abrutschen des Randumgriffs vom Kragen zu verhindern, weist Letzterer eine kragenaußenseitig angeordnete vorzugsweise die Grifföffnung ganz umlaufende Verdickung auf.
Eine günstig herzustellende Variante der erfindungsgemäßen Klappbox &iacgr;&ogr; hat an langen Klappboxwänden an den bodenseitigen und den öffnungsseitigen Kanten parallel zum Klappboxboden angeordnete Stege zum Umgriff für am Klappboxboden und Klappboxrand angeordnete Haken zur Ausbildung von Scharnieren. Die Scharniere werden somit durch einen einfachen Steckmechanismus ausgebildet.
Günstigenfalls weisen lange Klappboxwände an ihren kurzen im aufgeklappten Zustand senkrecht vom Klappboxboden abstehenden Seitenkanten auf halber Klappboxhöhe Haken zum Eingriff in an Seitenkanten der kurzen Klappboxwände angeordnete Aufnahmen auf. Die aufgeklappte Klappbox rastet durch den Eingriff von Haken und Aufnahme an jeder Klappboxecke ein und fördert somit die Stabilität der aufgeklappten Klappbox.
Die Klappboxhöhe sollte im wesentlichen der halben Klappboxlänge entsprechen, so daß beide kurzen Klappboxwände ins Klappboxinnere parallel zum Boden ohne gegenseitige Überlagerung einklappbar sind.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Dabei zeigt:
-4-Figur
1 Perspektivische Ansicht einer kurzen Klappboxwand
1 Perspektivische Ansicht einer kurzen Klappboxwand
Figur 2 Seitenansicht der kurzen Klappboxwand
Figur 3 Seitenansicht der langen Klappboxwand
Figur 4 Obenansicht der zusammengeklappten Klappbox
Figur 5 Schnittdarstellung durch die kurze Klappboxwand gemäß
Figur 3 Seitenansicht der langen Klappboxwand
Figur 4 Obenansicht der zusammengeklappten Klappbox
Figur 5 Schnittdarstellung durch die kurze Klappboxwand gemäß
Figur 1
Figur 6 perspektivische Ansicht einer Ecke des Klappboxrahmens.
Figur 6 perspektivische Ansicht einer Ecke des Klappboxrahmens.
Die Klappbox 1 weist zwei sich gegenüberstehende lange Klappboxwände
&iacgr;&ogr; 2 und zwei sich gegenüberstehende kurze Klappboxwände 3 auf. Eine Klappboxöffnung 4 ist im wesentlichen rechteckig. Ein öffnungsseitiger Rand 5 der Klappbox umgreift die Klappboxwände 2, 3 außenseitig. Der Klappboxrand 5 weist entlang der Klappboxwände 2, 3 eine gleichbleibende Tiefe d auf. In den vier Klappboxecken 6 ist der Klappboxrand 5 tiefer als entlang der Klappboxwände 2, 3. Die zwei kurzen Klappboxwände 3 sind über jeweils ein Filmscharnier 7 mit dem Klappboxrand 5 einstückig verbunden. Die Höhe der Klappboxwände 2, 3 entspricht in etwa der halben Klappboxbreite. Die beiden kurzen Klappboxwände 3 und der Klappboxrand 5 sind einteilig spritzgegossen.
Die langen Klappboxwände 2 und der Klappboxboden 8 sind jeweils einteilig spritzgegossen.
Im öffnungsseitigen Bereich der kurzen Klappboxwände 3 sind längliche leicht elliptisch ausgeformte Grifföffnungen 9 vorgesehen. Die Grifföffnungen 9 weisen einen sie umlaufenden nach außen abstehenden Kragen 10 auf. Der Kragen 10 ist an seinem äußeren Rand verdickt. Der öffnungsseitige Außenumfang des Kragens 10 stößt klappboxöffnungsseitig gegen eine bodenseitige Kante des Randumgriffs 11. Die Verdickung des Kragens 10 verhindert ein Abrutschen des Randumgriffs 11.
Die Klappbox 1 weist parallel zum Boden 8 entlang ihrer kurzen Klappboxwände 3 verlaufende Sicken 12 auf. Die kurzen Klappboxwände 3 haben in regelmäßigen Abständen angeordnete Löcher.
Die Figur 2 zeigt die parallel zum Boden 8 entlang der kurzen Klappboxwände 3 verlaufenden Sicken 12. Die Grifföffnung 9 ist im wesentlichen elliptisch ausgeformt, wobei der bodenseitige Öffnungsrand der Grifföffnung 9 zur Klappboxöffnung hin hochgezogen ist. Die langen
&iacgr;&ogr; Klappboxwände 2 weisen an ihren kurzen senkrecht vom Klappboxboden 8 abstehenden Seitenkanten auf halber Höhe weitere Haken 13a auf, die mit an Seitenkanten der kurzen Klappboxwände angeordneten Aufnahmen 13b zusammenwirken und der Klappbox 1 im aufgeklappten Zustand zusätzlicher Stabilität verleihen. Die bodenseitige Kante des Randumgriffs 11 stößt öffnungsseitig auf den Außenumfang des Kragens 10.
Figur 3 zeigt parallel zum Boden entlang der langen Klappboxwände 2 verlaufende Sicken 12. Die langen Klappboxwände 2 weisen ebenfalls Löcher auf. Der Klappboxrahmen 5 umgreift die öffnungsseitigen Kanten der Klappboxwände.
Der Klappboxrand 5 gemäß Figur 4 weist entlang der Klappboxwände 2, 3 eine gleichbleibende Tiefe d auf. In den vier Klappboxecken 6 ist der Klappboxrand 5 tiefer als entlang der Klappboxwände 2, 3. Die Verdickung an der Klappboxecken 6 erhöht die Verwindungsstabilität der Klappbox in ihrer Längsrichtung.
Figur 4 zeigt auch, daß der Klappboxboden ohne Überlappung der kurzen Klappboxwände 3 ins Klappboxinnere einschwenkbar ist. Gezeigt ist die
-6-Anordnung
des Filmscharniers 7 zwischen kurzer Klappboxwand 2 und
des Filmscharniers 7 zwischen kurzer Klappboxwand 2 und
Rahmen 5.
Figur 5 zeigt deutlich die Sicken 12 der kurzen Klappboxwände 3. Der Klappboxrand 5 umgreift die öffnungsseitigen Kanten der kurzen Klappboxwände 3. Der Randumgriff ist an seinem bodenseitigen Ende verstärkt. Im Bereich der Grifföffnungen 9 stößt der bodenseitige Rand des Randumgriffs 11 auf den klappboxöffnungsseitigen Außenumfang des Kragens 10. Dadurch wird eine Kraftübertragung von den Grifföffnungen 9
&iacgr;&ogr; auf den Klappboxrand 5 verbessert. Der klappboxaußenseitige Umfang des Kragens 10 ist verdickt.
Figur 6 zeigt die erfindungsgemäße Verdickung der Klappboxecken 6 in einer perspektivischen Ansicht. Entlang der Klappboxwände 2, 3 weist der Klappboxrand eine Tiefe d auf. Im Bereich der Klappboxecken 6 ist diese Tiefe d vergrößert. Der Radius der äußeren Klappboxrandes ist kleiner als der Radius des inneren Klappboxrandes.
Claims (11)
1. Klappbox mit vier im Rechteck angeordneten Klappboxwänden (2, 3) und einem die Klappboxwände (2, 3) außenseitig umgreifenden Öffnungsseitigen Rand (5), der entlang der Klappboxwände (2, 3) eine gleichbleibende Tiefe (d) und in Klappboxecken (6) eine größere Tiefe als entlang der Klappboxwände (2, 3) aufweist.
2. Klappbox nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an gegenüberliegenden kurzen Klappboxwänden (3) Grifföffnungen (9) vorgesehen sind, die jeweils einen die Grifföffnung (9) umlaufenden nach außen abstehenden Kragen (10) aufweisen, dessen Außenumfang klappboxöffnungsseitig gegen eine bodenseitige Kante des Randumgriffs (11) stößt.
3. Klappbox nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Klappboxwände (2, 3) parallel zum Klappboxrand (5) verlaufende Sicken (12) aufweisen.
4. Klappbox nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Klappboxboden (8) Sicken aufweist.
5. Klappbox nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegenüberliegende kurze Klappboxwände, jeweils über ein Filmscharnier mit dem Öffnungsseitigen Klappboxrand (5) einstückig verbunden sind.
6. Klappbox nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappboxhöhe im wesentlichen der halben Klappboxlänge entspricht.
7. Klappbox nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüberliegende lange Klappboxwände (2) in halber Höhe in Längsrichtung verlaufende Filmscharniere aufweisen.
8. Klappbox nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß lange Klappboxwände (5) an bodenseitigen und Öffnungsseitigen Kanten parallel zum Klappboxboden angeordnete Stege zum Umgriff für am Klappboxboden (8) und Klappboxrand (5) angeordnete Haken zur Ausbildung von Scharnieren aufweisen.
9. Klappbox nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß lange Klappboxwände (2) an ihren kurzen senkrecht vom Klappboxboden (8) abstehenden Seitenkanten auf halber Klappboxhöhe weitere Haken (13a) zum Eingriff in an Seitenkanten der kurzen Klappboxwände angeordneten Aufnahmen (13b) aufweisen.
10. Klappbox nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Öffnungsseitiger Rand (5) und die beiden kurzen Klappboxwände (3) einteilig spritzgegossen sind und die beiden langen Klappboxwände (2) und der Klappboxboden (8) jeweils einteilig spritzgegossen sind.
11. Klappbox mit vier im Rechteck angeordneten Klappboxwänden (2, 3) und mit einer Klappboxöffnung (4) und einem die Klappboxöffnung (4) außenseitig umgreifenden Rand (5) und mit an gegenüberliegenden kurzen Klappboxwänden (3) angeordneten Grifföffnungen (9), die jeweils einen die Grifföffnung (9) umlaufenden nach außen abstehenden Kragen (10) aufweisen, dessen Außenumfang klappboxöffnungsseitig gegen eine bodenseitige Kante des Randumgriffs (11) stößt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20210106U DE20210106U1 (de) | 2002-06-29 | 2002-06-29 | Klappbox |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20210106U DE20210106U1 (de) | 2002-06-29 | 2002-06-29 | Klappbox |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20210106U1 true DE20210106U1 (de) | 2002-10-24 |
Family
ID=7972692
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20210106U Expired - Lifetime DE20210106U1 (de) | 2002-06-29 | 2002-06-29 | Klappbox |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20210106U1 (de) |
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-
2002
- 2002-06-29 DE DE20210106U patent/DE20210106U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20021128 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20060103 |