DE20210941U1 - Fußboden- und/oder Wandheizungssystem - Google Patents
Fußboden- und/oder WandheizungssystemInfo
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Description
Anwaltsakte: 46 825 VIE
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fußboden- und/oder Wandhe:.zungssystem mit einem Wandheizungsaufbau und/oder einem Fußbodenheizungsaufbau, wobei mindestens eine Vorlaufanschluss- sowie mindestens eine Rücklaufanschlussleitung zum Anschließen von wenigstens einem der Aufbauten an ein zentrales Heizungssystem vorgesehen ist und wobei der Wand- und/oder Fußbodenheizungsaufbau bevorzugt eine wesentlich geringe Aufbauhöhe aufweist als die Vorlauf- und/oder Rücklaufanschlussleitungen, gemäß dem Anspruch 1.
Es sind Fußboden- und/oder Wandheizungssysteme bekannt, die sowohl in Neubauten als auch in sanierungsbedürftige Altbauten eingesetzt werden können. [Dabei wird es angestrebt, eine möglichst geringe Aufbauhöhe zu erzielen, wobei andererseits die Funktion des Heizungsaufbaus und Wärmedämmeigenschaften des Aufbaus nicht leiden dürfen.
Die Aufbauhöhe hängt damit unmittelbar von der Dicke der einzubauenden Dämmung und der Dimensionen der Heizrohre sowie der Verbindungsrohre ab. In den Fällen, in denen Fußbodenheizungen bzw. Wandheizungen in den Fußbodenaufbau bzw. in einen Wandaufbau integriert werden, werden an einen Dämmaufbau keine speziellen Anforderungen gestellt, insoweit gleichartig beheizte Räume oder Altbausanierungen betroffen sind. In diesen Fällen wird die Aufbauhöhe nur durch den Rohrdurchmesser und die Höhe des Fußbodenestrichs bzw. des Wandputzes bestimmt.
Besonders gravierend kann dies werden, wenn beispielsweise für eine Fußbodenheizung oder für eine Wandflächenheizung eine Kapillarrohrmatte eingesetzt wird. Dann können die Anbindungsleitungen zur Anbindung an ein zentrales Heizungssystem eine Aufbauhöhe verursachen, die bis zu fünf mal größer ist, als die Aufbauhöhe der Kapillarrohrmatte selbst.
Es ist folglich die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Aufbauhöhe so weit als möglich zu reduzieren, ohne dass die Funktionsfähigkeit eingeschränkt wird bzw. ohne dass die Erfüllung der einschlägigen Wärmeschutzverordnung gefährdet wird.
Die besagte Aufgabe wird durch ein System mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Zweckmäßige Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Systems gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Gemäß der Erfindung werden die Vorlauf- und Rücklaufanschlussleitungen für den Wand- und/oder Fußbodenheizungsaufbau durch ein Sockelleistenprofil aufgenommen, das entlang einer Wand eines Raumes montiert wird. Ausgehend von den Vorlauf- und/oder Rücklaufanschlussleitungen können jeweils Verbindungsleitungen vorgesehen werden, die wenigstens in etwa die Aufbauhöhe des Wandheizungsaufbaus bzw. des Fußbodenheizungsaufbaus aufweisen. Alternativ kann gemäß der Erfindung auch der Wand- und/oder Fußbodenheizungsaufbau in den Bereich des Sockelleistenprofils hineinreichend verlegt werden, um dort an die Vorlauf- und Rücklaufleitungen angeschlossen zu werden. Auch eine Mischung dieser beiden erfindungsgemäßen Aspekte ist möglich, wobei dann die vorlaufseitige Anschlussleitung etwa innerhalb des Sockelleistenprofils an den Heizungsaufbau angeschlossen werden kann, während die Rücklaufanschlussleitung durch eine Verbindungsleitung mit geringer Aufbauhöhe an den Heizungsaufbau angebunden werden kann und umgekehrt.
Durch diese Maßnahmen ist es möglich, den Aufbau für ein Fußboden- und/oder Wandheizungssystem ganz erheblich zu verringern, wobei die Aufbauhöhe in dem Fall, dass keine Wärmedämmung nötig ist, sogar ganz erheblich reduziert werden kann
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Vorteilhafterweise wird gemäß der Erfindung für den Wand- und/oc.er den Fußbodenheizungsaufbau eine Kapillarrohrmatte verwendet. Gerade bei derartigen Kapillarrohrmatten kann die Erfindung besonders zum Tragen kommen.
Für die Anbindung der verschiedenen Anschlussleitungen sowie Verbindungsleitungen können verschiedene bekannte Verbindungssysteme eingesetzt werden, etwa Steckverbindungen, Schraubverbindungen und/oder dgl. Vorteilhafterweise wird die wenigstens eine Verbindungsleitung als flexible Kunststoffleitung, als Metall-Kunststoffverbundrohr-Leitung, als Wellrohrleitung oder Metallleitung ausgebildet.
Auch können die Verbindungsleitungen in vorteilhafter Weise einstückig mit der Fußbodenheizung und/oder der Wandflächenheizung ausgebildet werden, insbesondere wenn die Fußbodenheizung und/oder die Wandflächenheizung in der Form einer Kapillarrohrmatte vorliegt. Die Anformung kann etwa durch Verkleben, Reibschweißung oder vergleichbare Verfahren durchgeführt werden.
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügten Darstellungen näher beschrieben. Dabei werden weitere Vorteile, Merkmale gemäß der Erfindung sowie Zielsetzungen offenbart. In den Darstellungen zeigen:
Fig. 1 einen Aufbau in einer Schnittdarstellung, der eine Fußbodenheizung betrifft;
Fig. 2 einen Aufbau in einer querschnittlichen Darstellung, der eine Wandflächenheizung betrifft; und
Fig. 3 einen Aufbau in schematischer, querschnittlicher Darstellung, bei dem sowohl eine Fußbodenheizung als auch eine Wandflächenheizung angeschlossen werden.
In den Figuren sind gleiche oder vergleichbare Bestandteile mit gleichen Bezugszeichen benannt worden. Eine mehrfache Erläuterung der Bestandteile wird deshalb unterlassen.
In der Fig. 1 ist ein Sockelleistenprofil 10 dargestellt, in dem eine Vorlaufanschlussleitung 12 und eine Rücklaufanschlussleitung 14 verlegt sind. Das Sockelleistenprofil kann ein
beliebiges Design aufweisen, um sich optisch ansprechend zu präsentieren. Auch kann das Sockelleistenprofil innen mit einer Wärmedämmung versehen sein, um die Sockelleiste als zusätzliche Wärmequelle für den Raum auszuschließen. Umgekehrt kann das Sockelleitenprofil auch als zusätzliche Wärmequelle verwendet werden.
Das Sockelleistenprofil ist auf einen Untergrund aufgesetzt, der mit einer Wärmedämmung 32 versehen ist. Ein Randdämmstreifen 30 sorgt sowohl für eine Trittschallabkopplung als auch für eine Dehnfuge und eine zusätzliche Wärmedämmung zu einer Wand bzw. einem Wandaufbau 34 hin.
Auf die Wärmedämmung 32, unter der eine Rohbetondecke lediglich durch Schraffur angedeutet ist, liegt eine Fußbodenheizung auf, die insbesondere in der Form einer Kapillarrohrmatte vorgesehen sein kann.
Um die erfindungsgemäße Ausgestaltung verwirklichen zu können, isind Verbindungsleitungen 22, 24 vorgesehen, deren Durchmesser wenigstens im Bereich außerhalb des Sockelleistenprofils wenigstens in etwa der Aufbauhöhe des Fußbodenheizungsaufbaus 16 entspricht. Es kann sich hierbei insbesondere um flexible Kunststcffleitungen handeln. Gemäß Fig. 2 ist ein erfmdungsgemäßes System dargestellt, das eine Wandheizung betrifft. Auch hier sind eine Vorlaufanschlussleitung 12 sowie eine Rücklaufanschlussleitung 14 vorgesehen, um einen Anschluss an ein zentrales Heizungssystem zu bilden. Eine Sockelleiste 10 wird auf einen Fußbodenaufbau aufgesetzt, der eventuell auch mit Fliesen bedeckt, mit Parkettboden verkleidet oder sonst wie bedeckt sein kann. Zwischen dem Boden 33 und dem Wandheizungsaufbau ist wiederum ein Randdämmstreifen 30 vorgesehen. Eine Dämmung 36 ist zwischen der Wand des Raumes und einer Wandflächenheizung 18 angeordnet, um eine Wärmeabgabe in die Richtung des zu beheizenden Raumes so weit als möglich zu beschränken. Die Wandflächenheizung 18 insbesondere in der Form einer Kapillarrohrmatte ist über Verbindungsleitungen 26, 28 an die Vorlauf- und Rücklaufanschlussleitungen 12, 14 strömungstechnisch angeschlossen. Diese Verbindungslsitungen 26, 28 sind wiederum mit einem Durchmesser ausgebildet, so dass deren Durchmesser lediglich in etwa, insbesondere genau der Aufbauhöhe der Kapillarrohrmatte entspricht, die als Wandflächenheizung dient.
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Gemäß Fig. 3 ist eine Ausfuhrungsform darstellt, bei der über in einem Sockelleistenprofil 10 aufgenommene Vorlauf- und/oder Rücklaufanschlussleitungen 12, 14 sowohl eine Wandflächenheizung als auch eine Fußbodenheizung an ein zentrales Heizungssystem angebunden werden. Diese Anschlussweise entspricht prinzipiell einer Zusammenführung der wesentlichen in den Fig. 1 und 2 dargestellten Bestandteile.
Claims (5)
1. Fußboden- und/oder Wandheizungssystem mit den folgenden Merkmalen:
- einem Wandheizungsaufbau und/oder einem Fußbodenheizungsaufbau,
- mindestens einer Vorlaufanschluss- sowie mindestens einer Rücklaufanschlussleitung zum Anschließen von wenigstens einem der Aufbauten an ein zentrales Heizungssystem,
- der Wand- und/oder Fußbodenheizungsaufbau weist bevorzugt eine wesentlich geringere Aufbauhöhe auf als die Vorlauf und/oder Rücklaufanschlussleitungen, wobei
ein Sockelleistenprofil vorgesehen ist, in das die Vorlauf uni Rücklaufanschlussleitungen aufgenommen sind, und
ein Sockelleistenprofil vorgesehen ist, in das die Vorlauf uni Rücklaufanschlussleitungen aufgenommen sind, und
- dass ausgehend von der Vorlauf und/oder Rücklaufanschlussleitung jeweils wenigstens eine Verbindungsleitung vorgesehen ist, die wenigstens in etwa die Aufbauhöhe des Wandheizungsaufbaus bzw. des Fußbodenheizungsaufbaus aufweist, und/oder
- dass der Wand- und/oder Fußbodenheizungsaufbau in den durch das Sockelleistenprofil verkleideten Bereich reicht und dort an die Vorlauf und Rücklaufleitungen angeschlossen ist.
2. Fußboden- und/oder Wandheizungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wand- und/oder der Fußbodenheizungsaufbau eine Kapillarrohrmatte aufweisen bzw. daraus bestehen.
3. Fußboden- und/oder Wandheizungssystem nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Steckverbindungen, Schraubverbindungen und/oder dgl. die Anbindung zwischen der Vorlauf und/oder der Rücklaufanschlussleitung bewerkstelligen.
4. Fußboden- und/oder Wandheizungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Verbindungsleitung als flexible Kunststoffleitung, als Metall-Kunststoffverbundrohr-Leitung, als Wellrohleitung oder Metallleitung ausgebildet ist.
5. Fußboden- und/oder Wandheizungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 3, dass die Verbindungsleitung(en) einstückig mit der Fußbodenheizung und/oder Wandflächenheizung ausgebildet sind, insbesondere mit einer bzw. mit der Kapillarrohrmatte ausgebildet ist bzw. sind.
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104896635A (zh) * | 2015-05-07 | 2015-09-09 | 上海港旺实业有限公司 | 一种可制冷暖的地脚线对流、辐射热交换器 |
| CN109312930A (zh) * | 2013-09-20 | 2019-02-05 | 迪特尔·卡尔施塔特 | 多功能单元及其安装与使用方法 |
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2002
- 2002-07-19 DE DE20210941U patent/DE20210941U1/de not_active Expired - Lifetime
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| CN104896635A (zh) * | 2015-05-07 | 2015-09-09 | 上海港旺实业有限公司 | 一种可制冷暖的地脚线对流、辐射热交换器 |
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