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DE20207525U1 - Schleifwerkzeug mit Aufnahmemöglichkeit mehrerer streifenförmiger Schleifmittelträger - Google Patents

Schleifwerkzeug mit Aufnahmemöglichkeit mehrerer streifenförmiger Schleifmittelträger

Info

Publication number
DE20207525U1
DE20207525U1 DE20207525U DE20207525U DE20207525U1 DE 20207525 U1 DE20207525 U1 DE 20207525U1 DE 20207525 U DE20207525 U DE 20207525U DE 20207525 U DE20207525 U DE 20207525U DE 20207525 U1 DE20207525 U1 DE 20207525U1
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DE
Germany
Prior art keywords
abrasive
carrier body
possibility
carriers
grinding tool
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20207525U
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE20207525U1 publication Critical patent/DE20207525U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D13/00Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor
    • B24D13/02Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by their periphery
    • B24D13/06Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by their periphery the flaps or strips being individually attached

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Schleifwerkzeug mit der Aufnahmemöglichkeit mehrerer streifenförmiger Schleifmittelträger.
Werkzeuge die ebenfalls in diese Richtung tendieren gibt es in unterschiedlichsten Varianten und Ausführungen. Zu nennen wäre an erster Stelle der Fächerschleifer. Unter allen an dieser Stelle vergleichbaren Werkzeugen zeichnet er sich, in etwa gleiche Körnung der Schleifmittelträger vorausgesetzt, durch optimalen Abrieb im Arbeitseinsatz aus. Sein Nachteil liegt darin, dass nach Abrieb der Schleifmittelträger, das komplette Teil einschließlich Aufnahmewelle entsorgt werden muss. Aus diesem Grund sind die Kosten für einen Fächerschleifer relativ hoch. Weiterhin sind die Außendurchmesser je nach Hersteller standardisiert und der kleinstmögliche Durchmesser fertigungstechnischen Vorgaben unterworfen. Für spezielle Anwendungsfälle beim Innenschliff, wie sie im weiteren erläutert werden, besteht somit keine Möglichkeit den Schleifdurchmesser auf einen vorhandenen, z. B. sehr kleinen Innendurchmesser anzugleichen.
Daneben existieren auch Schleifmittelaufnahmen mit einem Schlitz, wie sie z. B. im DE 0008006949 aufgeführt sind. Ein einzelner Schleifstreifen wird im Schlitz fixiert und entsprechend seiner Länge um die Aufnahme gewickelt. Der zentrale Nachteil zeigt sich in der praktischen Anwendung, wenn ein deutlicher Abrieb durch den Schleifmittelträger gefordert wird. Der Umfang der Schleiffläche wird im Unterschied zum Fächerschleifer nur durch jeweils einen Schleifmittelträgerstreifen gebildet. Nach kürzester Zeit ist diese Umfangsfläche stumpf, d. h. der Abrieb durch die Körnung wird stark eingeschränkt. Im Praxiseinsatz hat der Schleifer zwei Möglichkeiten. Entweder schaltet er die Antriebsmaschine aus und entfernt durch manuellen Abriss den stumpfen Anteil am Streifen, oder er schleift mit eingeschränkter Abriebsleistung weiter, bis der Kornanteil und der Schleifmittelträgeranteil selbst vollends entfernt sind und die nächste Schicht des Schleifmittelträgers an die Oberfläche kommt.
Weitere Aufnahmen zeichnen sich durch komplizierte Arretiervorrichtungen für den Schleifmittelträger aus, wie z. B. in DE 29602440. Durch diese Vorrichtungen ist die Anzahl der streifenförmigen Schleifmittelträger, bezogen auf den Durchmesser der Aufnahme, bauartbedingt eingeschränkt.
Die bisher genannten Werkzeuge sind generell für Schleiftätigkeiten an Innen- wie auch an Außenwänden konzipiert. Im weiteren soll gezielt die Bearbeitung von Innenwänden mit relativ kleinem Durchmesser betrachtet werden. Der Anwendungsfall betrifft im Speziellen die Bearbeitung der Kanäle am Zylinderkopf oder die Innenbearbeitung von Komponenten des Ansaug- und Auspufftraktes bei 2- oder 4-Takt-Motoren. Unter dem Gesichtspunkt der Strömungsoptimierung ist es Aufgabe des Motorentuners die aufgezählten Bereiche zu erweitern und zu glätten. Neben dem Einsatz von Fräsern und maschineller Bearbeitung, wird ein Großteil nach wie vor mittels den vorher beschriebenen Werkzeugen durchgeführt.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, ein Werkzeug zu entwickeln, das vorteilhafterweise einen hohen Abrieb erzeugt, also mehrere Schleifmittelträger aufnehmen kann, und ein schnelles und einfaches auswechseln dieser Schleifmittelträger ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in den Ansprüchen angegebenen Merkmale gelöst. Wird der streifenförmige Schleifmittelträger einige mm vor Streifenende senkrecht unter einem Winkel von ca. 120-150° abgewinkelt, so kann dieser Streifen zwischen zwei benachbarten Schlitzen fixiert werden. Der „lange" Streifenbereich steht senkrecht aus dem einen Schlitz nach außen und dient für den Abrieb. Der „kurze", abgewinkelte Streifenbereich wird im, entgegen der Drehrichtung, nachfolgenden Schlitz verhakt und verhindert somit ein herausgleiten des Schleifstreifens während des Schleifbetriebs.
Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der Figuren 1-2 erläutert: Fig. 1: Das Schleifwerkzeug (mit 4 Einschnitten) im Betriebszustand Fig. 2: Das Schleifwerkzeug (mit 12 Einschnitten) ohne Schleifmittelträger Fig. 2a: Das Schleifwerkzeug ohne Schleifmittelträger in der Draufsicht Fig. 2b: Das Schleifwerkzeug mit Schleifmittelträger in der Draufsicht
Die Beschreibung im Einzelnen:
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel unmittelbar vor dem Bearbeitungseinsatz. Der Trägerkörper (2) hat 4 Einschnitte (4), die senkrecht ausgeführt sind und bis zur Mittenbohrung (3) reichen. Die Welle (1), auf die der Trägerkörper aufgepresst ist, wurde in einem Durchmesser ausgewählt, der sich an den Vorgaben von Spannzangen oder Bohrfutteraufnahmen handelsüblicher Schleifer orientiert. 2 Schleifstreifen (5) wurden an den Einschnitten (4) bereits befestigt. Die Länge der Schleifstreifen wird dabei in Abhängigkeit des Innendurchmessers des Bearbeitungsteils ausgewählt.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit 12 Einschnitten und dementsprechender Aufnahmemöglichkeit von 6 Schleifstreifen. Auch hier ist der Trägerkörper (2) auf die Welle (1) aufgepresst. Alternativ wäre auch eine Verschraubung an gleicher Stelle möglich. Fig. 2a zeigt den Trägerkörper in Draufsicht mit den 12 Einschnitten (4) und der Mittenbohrung (3), die mit zunehmenden Außendurchmesser tendenziell größer ausfallen kann. Fig. 2b zeigt den Trägerkörper nach Anbringen der 6 Schleifstreifen (5).

Claims (3)

1. Schleifwerkzeug mit Aufnahmemöglichkeit mehrerer streifenförmiger Schleifmittelträger (5), vornehmlich zum Einsatz abtragender Bearbeitung an Innenwänden insbesondere dem Kanalbereich von Zylinderköpfen, bestehend aus einer Welle (1) und einem aufgeschraubten oder aufgepressten zylindrischen Trägerkörper (2) dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper mit einer Bohrung (3) in Achsrichtung, beginnend an der Gegenseite der Wellenbefestigung, ausgestattet ist und mit 2 oder einer höheren geradzahligen Anzahl von Einschnitten (4), die achsparallel und von der Trägerkörperaussenseite bis hin zur Mittenbohrung (3) verlaufen.
2. Schleifwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte (4) am Trägerkörper (2) aus axialer Sicht an der Gegenseite der Wellenbefestigung beginnen und sich maximal bis zu einer Tiefe erstrecken, die durch die eingeschraubte, bzw. eingepresste Welle (1) vorgegeben ist.
3. Schleifwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte (4) in einem bestimmten Winkel zur Mittelachse geneigt sind.
DE20207525U 2002-05-14 2002-05-14 Schleifwerkzeug mit Aufnahmemöglichkeit mehrerer streifenförmiger Schleifmittelträger Expired - Lifetime DE20207525U1 (de)

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DE20207525U1 true DE20207525U1 (de) 2002-08-14

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004070294A1 (de) 2003-02-10 2004-08-19 Dieter Marx Vorrichtung zum kühlen von flüssigen nahrungsmitteln
CN103240686A (zh) * 2013-05-29 2013-08-14 重庆旭源摩托车工业有限公司 一种精打磨砂布轮

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