DE2020611B2 - Dämpfungsglied für Kondensatormikrophone - Google Patents
Dämpfungsglied für KondensatormikrophoneInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R19/00—Electrostatic transducers
- H04R19/04—Microphones
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- H04R1/00—Details of transducers, loudspeakers or microphones
- H04R1/02—Casings; Cabinets ; Supports therefor; Mountings therein
- H04R1/04—Structural association of microphone with electric circuitry therefor
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Dämpfungsglied mit frequenzunabhängiger oder frequenzabhängiger Dämpfungscharakteristik
für Kondensatormikrophone, bei denen die Mikrophonkapsel mit dem Vorverstärker eine Einheit bildet und lösbar mit dem genannten
Verstärker verbunden ist.
Bekanntlich haben Kondensatormikrophone wegen ihrer hohen Übertragungsgüte bereits eine sehr große
Verbreitung gefunden. Unter anderem werden sie auch bei der Aufnahme von Beat- und Popmusik eingesetzt,
wobei es wegen der großen Dynamikunterschiede dieser Art von Musik oft zu einer Übersteuerung des
Vorverstärkers und bzw. oder des nachfolgenden Verstärkers kommt. Solche Übersteuerungen treten
insbesondere dann auf, wenn beispielsweise ein Soloinstrument (z. B. eine Trompete) in üblicher Weise
unmittelbar vor dem Mikrophon gespielt wird.
Um diesem Mangel abzuhelfen, ist es bekanntgeworden, bei Kondensatormikrophonen, deren Kapsel
mit dem Vorverstärker fest verbunden ist, einen von außen bedienbaren Schalter vorzusehen, mit dem das
oder die Dämpfungsglieder nach Bedarf ein- oder ausgeschaltet werden können. Eine solche Anordnung
hat aber nicht nur den Nachteil, daß ein möglicherweise störanfälliger Schalter am sehr hochohmigen Ausgang
des Kondensatormikrophons bzw. Eingang des Vorverstärkers liegt, sondern es kann auch der Tonmeister, der
sich ja in größerer Entfernung vom Mikrophon befindet, nicht erkennen, ob die Dämpfung eingeschaltet ist oder
nicht, ,und schließlich besteht auch die Möglichkeit, daß
unbeabsichtigt oder durch einen Unbefugten die Schalterstellung verändert wird.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß das Dämpfungsglied in ein besonderes Gehäuse
eingebaut ist, das als ein schraub- oder steckbares Zwischenstück ausgebildet ist, das zwischen dem
Vorverstärker und der Mikrophonkapsel eingesetzt wird. Voraussetzung für die Anwendungsmöglichkeit
des erfindungsgemäßen Dämpfungsgliedes ist allerdings
ίο ein Kondensatormikrophon, bei dem die Mikrophonkapsel
mit dem Vorverstärker zwar eine Einheit bildet, jedoch lösbar mit diesem verbunden ist. Solche
Kondensatormikrophone sind bekannt und daher nicht ein Teil der Erfindung.
Das in ein solches Gehäuse eingesetzte Dämpfungsglied kann nun ein einfacher Kondensator sein, der bei
zwischen Vorverstärker und Mikrophon eingesetztem anmeldungsgemäßen Zwischenstück eine Parallelkapazität
zur Kapazität des Kondensatormikrophons darstellt und als frequenzunabhängige Dämpfung wirkt, es
kann aber auch zur Erzielung eines besonderen Frequenzganges ein mittels des Zwischenstückes in den
Weg zwischen Wandlerausgang und Vorverstärker einschaltbares ÄC-Netzwerk vorgesehen sein, so daß
sich beispielsweise eine Höhen- und bzw. oder Tiefenanhebung erzielen läßt.
Es hat sich erfindungsgemäß als sehr zweckmäßig erwiesen, die Außenseite des als Zwischenstück
ausgebildeten Gehäuses des Dämpfungsgliedes mit einer sich von der Oberfläche des Vorverstärkergehäuses
und der Mikrophonkapsel auch auf größere Entfernung deutlich abhebenden Signalmarkierung zu
versehen, so daß der Tonmeister vom Regieplatz aus ohne weiteres erkennen kann, ob eine Dämpfung
verwendet wird oder nicht. Stehen mehrere Zwischenstücke mit verschiedenen Däinpfungselementen zur
Verfügung, ist es zweckmäßig, auch unterschiedliche Signalmarkierungen zu verwenden, so daß auch die Art
der Dämpfung (z. B. frequenzabhängig oder frequenzunabhängig) auf größere Entfernung feststellbar ist. Im
einfachsten Fall kann die Signalmarkierung darin bestehen, daß die Oberfläche des Zwischenstückes mit
einem weithin sichtbaren Farbüberzug oder einer farbigen Kunststoffhülle versehen wird. Unter anderem
•»5 könnte die Oberfläche auch direkt veredelt sein (z. B.
versilbert, vergoldet oder eloxiert) oder aber auch ein entsprechend großes Schild tragen.
In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 im teilweisen Schnitt den Vorverstärkerteil,
In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 im teilweisen Schnitt den Vorverstärkerteil,
F i g. 2 im Schnitt das erfindungsgemäße Zwischenstück und
F i g. 3 schließlich den Mikrophonkopf.
Im Falle, daß keine Dämpfung erwünscht bzw. erforderlich ist, werden der in F i g. 1 dargestellte Vorverstärker 1 und die Mikrophonkapsel 2 mit der Schraub- oder Steckverbindung 7, 8 unmittelbar miteinander vereinigt, wobei die elektrische Verbindung über die Buchse 9 im Vorverstärker 1 und den Steckerstift 10 an der M ikrophonkapsel 2 erfolgt.
Im Falle, daß keine Dämpfung erwünscht bzw. erforderlich ist, werden der in F i g. 1 dargestellte Vorverstärker 1 und die Mikrophonkapsel 2 mit der Schraub- oder Steckverbindung 7, 8 unmittelbar miteinander vereinigt, wobei die elektrische Verbindung über die Buchse 9 im Vorverstärker 1 und den Steckerstift 10 an der M ikrophonkapsel 2 erfolgt.
Soll nun eine Dämpfung eingeschaltet werden, sind Mikrophonkapsel 2 und Vorverstärker I1 wie dargestellt,
voneinander zu trennen Und das Zwischenstück 3 dazwischen einzusetzen, das einerseits mit dem Teil 8' in'
den Verbindungsteil 7 des Vorverstärkers 1 eingreift,
hi anderseits ein entsprechendes Gegenstück T aufweist,
in das der Mikrophonkopf 2 mit seinem Verbindungselement 8 eingesetzt werden kann. Demnach steilen nach
der Verbindung der Vorverstärker 1, das Zwischenstück
3 und der Mikrophonkopf 2 wieder eine Einheit dar.
Das Zwischenstück besitzt an der dem Vorverstärker zugewendeten Seite einen Steckerstift 5, der nach dem
Zusammensetzen in die Buchse 9 des Vorverstärkers 1 eingreift, an der dem Mikrophonkopf 2 zugewendeten
Seite hingegen eine Buchse 9', die die Verbindung zum Wandler herstellt. Wenn nur ein Kondensator als
Dämpfungsglied dem Kondensatormikrophon parallel zu schalten ist, können der Stift 5 und die Buchse 9' als
durchgehende Verbindung ausgebildet sein. Soll hingegen ein ÄC-Glied eingeschaltet werden, ist die
elektrische Verbindung zwischen Buchse 9' und Stecker 5 durch ein isolierendes Zwischenstück 11 zu unterbrechen.
Das ÄC-Netzwerk kann auf einer Printplatte 6 im Zwischenstück beispielsweise in Form einer kreisförmigen
Scheibe angeordnet sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Dämpfungsglied mit frequenzabhängiger oder frequenzunabhängiger Dämpfungscharakteristik für
Kondensatormikrophone, bei denen die Mikrophonkapsel mit dem Vorverstärker eine Einheit bildet
und lösbar mit demselben verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsglied in
einem besonderen Gehäuse angeordnet ist, das als ein zwischen Vorverstärker (1) und Mikrophonkapsel
(2) einsetzbares, mit entsprechenden Schrauboder Steckverbindungen versehenes Zwischenstück
(3) ausgebildet ist.
2. Dämpfungsglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das im Zwischenstück (3)
eingebaute Dämpfungselement ein bei eingesetztem Zwischenstück (3) der Kapazität des Kondensatormikrophons
parallelliegender Kondensator ist.
3. Dämpfungsglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das im Zwischenstück (3)
eingebaute Dämpfungselement ein im Verbindungsweg zwischen Mikrophonkapsel (2) und Vorverstärker
(1) liegendes ÄC-Netzwerk ist.
4. Dämpfungsglied nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das ÄC-Netzwerk auf einer in
Form einer kreisförmigen Scheibe ausgebildeten Printplatte (6) angeordnet ist, welche Platte (6) im
Zwischenstück (3) auswechselbar gelagert ist.
5. Dämpfungsglied nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenseite
des als Zwischenstück (3) ausgebildeten Gehäuses mit einer sich von der Oberfläche des Vorverstärkergehäuses
(1) deutlich abhebenden Signalmarkierung versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT421269A AT289915B (de) | 1969-04-30 | 1969-04-30 | Dämpfungsglied für Kondensatormikrophone |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2020611A1 DE2020611A1 (de) | 1970-11-12 |
| DE2020611B2 true DE2020611B2 (de) | 1978-04-27 |
| DE2020611C3 DE2020611C3 (de) | 1978-12-14 |
Family
ID=3561108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702020611 Expired DE2020611C3 (de) | 1969-04-30 | 1970-04-28 | Dämpfungsglied für Kondensatormikrophone |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS4819248B1 (de) |
| AT (1) | AT289915B (de) |
| DE (1) | DE2020611C3 (de) |
| GB (1) | GB1305303A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3415088C1 (de) * | 1984-04-21 | 1985-09-12 | Eugen Beyer, Elektrotechnische Fabrik GmbH & Co, 7100 Heilbronn | Kondensatormikrofon |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2355778C3 (de) * | 1973-11-08 | 1986-01-02 | Schoeps, Karl, Dr.-Ing., 7500 Karlsruhe | Anordnung für ein Kondensatormikrophon |
| GB2003364B (en) | 1977-08-24 | 1982-03-03 | Post Office | Electroacoustic transducer for a microphone |
-
1969
- 1969-04-30 AT AT421269A patent/AT289915B/de not_active IP Right Cessation
-
1970
- 1970-04-28 GB GB2028570A patent/GB1305303A/en not_active Expired
- 1970-04-28 JP JP3619770A patent/JPS4819248B1/ja active Pending
- 1970-04-28 DE DE19702020611 patent/DE2020611C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3415088C1 (de) * | 1984-04-21 | 1985-09-12 | Eugen Beyer, Elektrotechnische Fabrik GmbH & Co, 7100 Heilbronn | Kondensatormikrofon |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2020611A1 (de) | 1970-11-12 |
| DE2020611C3 (de) | 1978-12-14 |
| JPS4819248B1 (de) | 1973-06-12 |
| GB1305303A (de) | 1973-01-31 |
| AT289915B (de) | 1971-05-10 |
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