DE20206037U1 - Büstenhalter-Bügel - Google Patents
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Die Erfindung betrifft einen Büstenhalter-Bügel mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Bei bekannten Büstenhalter-Bügeln dieser Gattung liegen die U-Schenkel und der U-Grund in einer Ebene. Diese Bügel geben dem Büstenhalter Festigkeit und Stützvermögen, jedoch hauptsächlich nur gegenüber in dieser Ebene wirkenden Kräften. Bei längerem Tragen und bei erhöhter körperlicher Aktivität klagen die Trägerinnen außerdem regelmäßig über mangelhaften Tragekomfort, insbesondere durch ein unangenehmes Drücken oder Scheuerstellen, verursacht durch den Bügel des Körbchens.
Ferner sind Büstenhalter ohne Bügel bekannt, die wegen ihres hohen Tragekomforts von den Trägerinnen sehr geschätzt werden und besonders als Sport-Büstenhalter verwendet werden. Diese Büstenhalter bieten jedoch aufgrund des fehlenden Büstenhalter-Bügels weniger Festigkeit und Stützvermögen, insbesondere ein instabileres Körbchen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen möglichst einfach ausgebildeten, stabilen Bügel-Büstenhalter der eingangs genannten Gattung mit verbessertem Tragekomfort zu schaffen, ähnlich dem eines bügellosen Büstenhalters.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Büstenhalter-Bügel durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die räumlich gebogene Ausbildung des Büstenhalter-Bügels ermöglicht eine besonders vorteilhafte Anpassung des Büstenhalter-Bügels an die Anatomie der Trägerin, insbesondere an die Anatomie des Brustkorbes und der weiteren Körperpartien, in deren Bereich der Büstenhalter-Bügel anliegt. Hierdurch wird ein besonders hoher Tragekomfort erzielt. So werden mit Hilfe der vorgeformten Ausbildung des Büstenhalter-Bügels die auf die Trägerin wirkenden Kräfte besser verteilt und die maxima-
len Flächenpressungen vermindert, was nicht nur zur Vermeidung von Druck- und Scheuerstellen, sondern auch zu einem angenehmen Tragegefühl führt. Zusätzlich werden die in verschiedenen Richtungen wirkenden Kräfte besser aufgenommen, verteilt und übertragen. Dies trifft in besonderem Maße auf in etwa in Umfangsrichtung des Büstenhalters wirkende Kräfte zu, wie sie beispielsweise durch körperliche Aktivitäten hervorgerufen werden, bei denen relativ zur Umfangsrichtung des Oberkörpers der Trägerin Trägheitskräfte der weiblichen Brust aufzufangen sind, unter anderem bei schnellerem Laufen. Gleichzeitig sind dadurch die Kräfte in Umfangsrichtung durch den Büstenhalter günstiger aufzunehmen und zu übertragen, was den Tragekomfort des Büstenhalters insgesamt deutlich erhöht und außerdem unangenehmen Walkerscheinungen des Büstenhalter-Bügels Rechnung trägt. Dies trifft ferner auch auf den Fall zu, dass vertikale Kräfte aufzunehmen und zu übertragen sind, da durch die räumliche Ausbildung des Büstenhalter-Bügels Verbesserungen analog zu den in Umfangsrichtung erzielten Vorteilen zum Tragen kommen. Darüber hinaus wird durch die räumliche Ausbildung des Büstenhalter-Bügels eine Erhöhung der Biege- und Verdrehsteifigkeit gegenüber Kräften und Momenten in verschiedenen Richtungen erreicht. Erstaunlicherweise wurde demgegenüber bislang die flache, in einer Ebene gebogene Ausführung von Büstenhalter-Bügeln als das Optimum betrachtet, obwohl hier nur in der Ebene wirkenden Kräften eine gewisse Steifigkeit entgegengesetzt wird, Kräften aus anderen Richtungen und Torsion jedoch kaum begegnet wird.
Als Variante der Erfindung kann sich die räumliche Ausbiegung des U-Grundes über etwa 1/6 bis 1/5, vorzugsweise &Lgr;&Agr; bis 3A, der Länge entlang des U-Verlaufes des Bügels erstrecken. Bei einer Ausgestaltung der Ausbiegung des U-Grundes über etwa 1/6 bis 1/5 der Länge entlang des U-Verlaufes kann die Stabilität und der Stützkomfort des Büstenhalter-Bügels besonders erhöht werden. Als besonders ideal hat sich eine Länge der räumlichen Ausbiegung des U-Grundes von &Lgr;&Lgr; bis 3A der Länge entlang des U-Verlaufes herausgestellt, um eine besonders gute Einleitung von in Umfangsrichtung auftretenden Kräften in den Oberkörper der Trägerin zu erreichen.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Übergangsbereich von der räumlichen Ausbiegung des U-Grundes wenigstens zu einem der
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U-Schenkel hin zu der räumlichen Ausbiegung gegensinnig ausgerundet. Damit wird der Anlagebereich des Bügels benachbart zu seinem U-Grund wesentlich verbessert. Insbesondere ergibt sich ein höherer Tragekomfort bei Beugungen des Oberkörpers, bei welchem die Schulter und die Brust relativ zum Bauchbereich nach vorne gebogen wird. Bei diesen Bewegungen ist der Bügel weniger störend und gewährleistet trotzdem seine formerhaltende, stützende Wirkung.
Günstigerweise kann der räumliche Verlauf des Bügels stetig sein. Der stetige Übergang zwischen den gegensinnigen Ausrundungen und der räumlichen Ausbiegung des U-Grundes bedeuten für die Trägerin ein gleichmäßigeres, sanftes Anliegen des Büstenhalter-Bügels.
Besonders vorteilhaft können an die jeweiligen Enden der U-Schenkel imaginär angelegte Tangenten windschief sein. Hierdurch wird eine besonders gute Verteilung und Einleitung von vertikalen und von zum Oberkörper der Trägerin gerichteten Kräften möglich. Insbesondere bei einer Kombination dieser Kräfte verleiht der derart ausgeformte Büstenhalter-Bügel dem Büstenhalter, insbesondere dem Körbchen, einen besonders guten Halt bei gleichzeitiger und gut verteilter Weitergabe der Kräfte an den Oberkörper der Trägerin.
In einer Ausführungsform der Erfindung kann, ausgehend vom U-Grund, die an das Ende des zweiten U-Schenkels angelegte Tangente stärker vom Körper weggerichtet sein als die an das Ende des ersten U-Schenkels angelegte Tangente. Dies gestattet eine noch bessere Anpassung des Büstenhalter-Bügels an die Anatomie des Brustkorbes und der beteiligten Körperpartien auf der der Körpermitte abgewandten Seite. Dabei wirkt der Bügel bei Bewegungen des Oberkörpers weniger störend und insbesondere vertikale Kräfte können sanfter in den Körper eingeleitet werden.
Günstigerweise kann der erste U-Schenkel länger als der zweite U-Schenkel sein. Bei dieser Ausgestaltungsvariante der Erfindung wird die Anlagefläche des Bügels erhöht, was eine Absenkung der auftretenden Flächenpressungen bedeutet. Dies erhöht den Tragekomfort.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann, ausgehend von einer Ebene, die durch die an das Ende des ersten U-Schenkels angelegte Tangente und durch einen Endpunkt des zweiten U-Schenkels definiert wird, die Höhe der am weitesten ausgebogenen Stelle der räumlichen Ausbiegung des U-Grundes 5 bis 25 mm betragen, vorzugsweise 10 bis 20 mm. Im Bereich von 5 bis 25 mm kann besonders vielen anatomischen Varianten gut entsprochen werden, im Bereich von 10 bis 20 mm wird jedoch ein besonderes Optimum erreicht.
In einer weiteren Ausgestaltungsform der Erfindung kann der Büstenhalter-Bügel aus Flachmaterial mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt bestehen. Hierdurch werden die auf den Körper zu übertragenden Kräfte besser verteilt, die Werte der Flächenpressungen somit verringert.
Günstigerweise können bei einem Büstenhalter-Bügel mit rechteckigem Querschnitt die zum Körper gerichteten Flächen der U-Schenkel winklig zueinander angeordnet sein. Hierdurch wird die Anlage des Büstenhalter-Bügels an den Oberkörper der Trägerin weiter verbessert, sowie eine besonders gute Verteilung der Kräfte über die Breite des Büstenhalter-Bügels erreicht. Somit wird das Abstützvermögen des Büstenhalter-Bügels und mit ihm das des gesamten Büstenhalters bei gleichzeitiger Verbesserung des Tragekomforts unter Berücksichtung und Zuhilfenahme der anatomischen Gegebenheiten erhöht.
In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung kann der Winkel ein stumpfer Winkel sein, vorzugsweise zwischen 90° und 170°. In diesem Bereich ist eine besonders guter Anlage des Büstenhalter-Bügels an den Oberkörper der Trägerin möglich, wobei die Beschaffenheit der verschiedenen Regionen des Anlagebereiches jeweils berücksichtigt wird.
Günstigerweise kann der Winkel der zum Körper gerichteten Fläche des U-Grundes gegenüber der zum Körper gerichteten Flächen wenigstens eines U-Schenkels variieren. Neben den Vorteilen die sich hieraus analog zu der Winkligkeit der traganlageseitigen Flächen der U-Schenkel ergeben, kann durch diese besondere Ausges-
taltungsform der Anlagebereich des U-Grundes im Übergangsbereich zwischen Brust und Brustkorb besonders sanft ausgestaltet werden. Insbesondere kommt der traganlageseitigen Fläche des U-Grundes nunmehr eine bessere abstützende Funktion in vertikaler Richtung zu.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung kann der Büstenhalter-Bügel in seitlicher Blickrichtung eine im Wesentlichen entenschnabelförmige Kontur annehmen. Dadurch wird eine besonders gute Anpassung an die Anatomie einer besonders hohen Zahl von Trägerinnen erzielt. Gleichzeitig bildet dieser Ansatz einen guten Ausgangspunkt für die konstruktive Gestaltung von erfindungsgemäßen Büstenhalter-Bügeln.
Vorzugsweise können Büstenhalter oder Kleidungsstücke mit mindestens einem Büstenhalter-Bügel gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10 ausgeführt sein. Dabei werden alle Vorteile des erfindungsgemäßen Büstenhalter-Bügels auch für Büstenhalter oder Kleidungsstücke erzielt. Insbesondere ergibt sich eine bessere Verteilung der von dem Kleidungsstück aufzunehmenden Kräfte, gerade im Schulterbereich und im Bereich des seitlichen Brustkorbes.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend erläutert. Es zeigen:
Figur 1 einen mit erfindungsgemäßen Bügeln versehenen Büstenhalter in perspektivischer Darstellung,
Figur 2 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Büstenhalter-Bügels,
Figur 3 eine Draufsicht des in Figur 2 dargestellten erfindungsgemäßen Büstenhalter-Bügels,
Figur 4 eine Vorderansicht des in Figur 2 dargestellten erfindungsgemäßen
Büstenhalter-Bügels, und
Figur 5 eine Seitenansicht des in Figur 2 dargestellten erfindungsgemäßen Büstenhalter-Bügels.
In Fig. 1 ist ein Bügel-Büstenhalter 1 dargestellt, der zwei Bügel 2 aufweist. Die Büstenhalter-Bügel 2 sind in Körbchen 3 des Büstenhalters 1 eingearbeitet. Die Körbchen 3 sind im hinteren Umfangsbereich durch ein Umfangsband 4 miteinander verbunden, im vorderen Umfangsbereich mit Hilfe eines Körbchenverbinders 5, der eine Art Fortsetzung des Umfangsbandes 4 darstellt. An die Körbchen 3 sind im oberen Bereich jeweils Träger 6 angefügt, die im hinteren Bereich jeweils mit dem Umfangsband 4 verbunden sind.
Wie aus Fig. 2 und 3 besser erkennbar, besteht der Büstenhalter-Bügel 2 aus länglichem, formbeständigem Flachmaterial, vorzugsweise Metall, das einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt hat. Das Flachmaterial ist von einer Lack- oder Kunststoffschicht umhüllt. An seinen Enden ist das Flachmaterial verdickt ausgeführt, wobei die Endstücke 7 aus Lack oder Kunststoff bestehen. Der Büstenhalter-Bügel ist U-förmig ausgebildet und räumlich gebogen. Die U-Form des Bügels 2 setzt sich aus einem U-Grund 8 und aus sich daran anschließenden ersten und zweiten U-Schenkeln 9, 10 zusammen, wobei der erste U-Schenkel 9 länger ist als der zweite U-Schenkel 10. Weiterhin ist die U-Form des Bügels 2 in zwei U-Hälften 11 unterteilbar. Dabei ist der Begriff der U-Hälfte 11 nicht als exakte Halbierung des Bügels 2 zu verstehen, sondern als ungefähr hälftiger Teil des Bügels 2.
Im Bereich des U-Grundes 8 weist der Büstenhalter-Bügel 2 eine räumliche Ausbiegung 12 auf. Die räumliche Aubiegung 12 ist von der zum Körper gerichteten Fläche 13 weggerichtet ausgebaucht. Dabei ist die zum Körper gerichtete Fläche 13 die Seite, die im angelegten Zustand des Büstenhalter-Bügels 2 benachbart zum Brustkorb einer Trägerin liegt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel grenzt die räumliche Ausbiegung 12 zu jeder Seite der U-Schenkel 9, 10 hin an Ausrundungen 14 an, welche im Raum ge-
gensinnig zu der räumlichen Ausbiegung 12 gebogen sind. Der räumliche Verlauf des Büstenhalter-Bügels 2 ist dabei stetig, das heißt ohne Knick, ausgebildet.
Fig. 4 veranschaulicht gut die Erhebung der räumlichen Ausbiegung 12 und den Zulauf zu der räumlichen Ausbiegung 12 aus dem Bereich der U-Schenkel 9, 10. Dabei entspricht diese Ansicht einer in Fig. 2 dargestellten vorderen Blickrichtung 15. Ferner ist ein Winkel 16 dargestellt, der anzeigt, wie die traganlageseitigen Flächen der beiden U-Schenkel 9, 10 zueinander angeordnet sind. Die imaginären Linien 17 schließen den Winkel 16 der traganlageseitigen Flächen der beiden U-Schenkel 9, 10 in dieser Ansicht ein.
In Fig. 5 ist der in Fig. 2 dargestellte Büstenhalter-Bügel 2 in einer in Fig. 2 verdeutlichten seitlichen Blickrichtung 18 dargestellt, wobei die seitliche Blickrichtung 18 eine leicht perspektivische seitliche Blickrichtung ist. In Fig. 5 wird dabei gezeigt, wie der Bereich des U-Grundes 8, ausgehend von den U-Schenkeln 9, 10, eine im wesentlichen entenschnabelförmige Kontur annimmt.
Ferner zeigt Fig. 5 eine an das Ende des ersten U-Schenkels 9 angelegte Tangente 19 und eine an das Ende des zweiten U-Schenkels 10 angelegte Tangente 20. Die Tangenten 19, 20 verlaufen windschief zueinander, wobei die Tangente 20 stärker vom Körper einer Trägerin weggerichtet ist als die Tangente 19.
Die Höhe der am weitesten ausgebogenen Stelle der räumlichen Ausbiegung 12 des U-Grundes 8 wird durch ein auf eine Ebene 22 gefälltes Lot 23 verdeutlicht. Die Ebene 22 wird durch die Tangente 19 und einen Endpunkt 21 des zweiten U-Schenkels 10 definiert.
Im folgenden wird die Wirkungs- und Funktionsweise des erfindungsgemäßen Bügel-Büstenhalters erläutert.
Die erfindungsgemäßen Büstenhalter-Bügel 2 sind hierbei nicht nur für die Formgebung der Körbchen 3 von Bedeutung, sondern von ihrem Sitz, von ihrer Ausgestal-
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tung und von ihrer Passgenauigkeit hängen auch das Stützvermögen der Körbchen 3 sowie der Tragekomfort des Büstenhalters 2 ab.
Die räumlich gebogene Ausführung des Bügels 2 erhöht nicht nur den Tragekomfort, sondern trägt auch den von dem Bügel 2 aufzunehmenden Kräften in ihrer räumlichen Orientierung Rechnung. Die Ausbiegung 12 des U-Grundes 8 und die angrenzenden Ausrundungen 14 ermöglichen eine gute Stützwirkung und leiten die aufzunehmenden Kräfte verteilt in den Büstenhalter 1 ein. Erstaunlicherweise gibt die räumliche Ausbildung eine ausreichende Stabilität und erhöht gleichzeitig den Tragkomfort gegenüber bekannten, in einer Ebene verlaufenden Bügelformen. Unangenehme örtliche Druckstellen sind vermindert. Auch bei Bewegungen der Trägerin gewährleistet der Bügel ein angenehmes Traggefühl.
Trotzdem ist der erfindungsgemäße Büstenhalter-Bügel leicht herstellbar und wird in der räumlichen Ausbildung vorgeformt.
Claims (14)
1. Büstenhalter-Bügel (2) von im Wesentlichen U-förmiger Gestalt mit einem ersten U-Schenkel (9), der im zugehörigen Büstenhalter-Körbchen (3) auf der körpermittigen Seite zu liegen kommt, einem zweiten, auf der der Körpermitte abgewandten Seite zu liegen kommenden U-Schenkel (10) und einem die beiden U- Schenkel (9, 10) verbindenden U-Grund (8), dadurch gekennzeichnet, dass der U-Grund (8) bezüglich der U-Schenkel (9, 10) in vom Körper abgewandter Richtung räumlich, formbeständig ausgebogen ist.
2. Büstenhalter-Bügel (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die räumliche Ausbiegung (12) des U-Grundes (8) über etwa 1/6 bis 5/6, vorzugsweise ½ bis ¾, der Länge entlang des U-Verlaufes des Bügels erstreckt.
3. Büstenhalter-Bügel (2) nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergangsbereich von der räumlichen Ausbiegung (12) des U-Grundes (8) wenigstens zu einem der U-Schenkel hin zu der räumlichen Ausbiegung gegegensinnig ausgerundet ist.
4. Büstenhalter-Bügel (2)nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der räumliche Verlauf des Bügels stetig ist.
5. Büstenhalter-Bügel (2) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an die jeweiligen Enden der U-Schenkel (9, 10) imaginär angelegte Tangenten (19, 20) windschief zueinander sind.
6. Büstenhalter-Bügel (2) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass, ausgehend vom U-Grund (8), die an das Ende des zweiten U-Schenkels (10) angelegte Tangente (20) stärker vom Körper weggerichtet ist als die an das Ende des ersten U-Schenkels (9) angelegte Tangente (19).
7. Büstenhalter-Bügel (2) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste U-Schenkel (9) länger ist als der zweite U-Schenkel (10).
8. Büstenhalter-Bügel (2) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass, ausgehend von einer Ebene (22), die durch die an das Ende des ersten U-Schenkels (9) angelegte Tangente (19) und durch einen Endpunkt (21) des zweiten U-Schenkels (10) definiert wird, die Höhe der am weitesten ausgebogenen Stelle der räumlichen Ausbiegung (12) des U-Grundes (8) 5 bis 25 mm beträgt, vorzugsweise 10 bis 20 mm.
9. Büstenhalter-Bügel (2) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Büstenhalter-Bügel (2) aus Flachmaterial mit im Wesentlichen rechteckigem Querschnitt besteht.
10. Büstenhalter-Bügel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Körper gerichteten Flächen (13) der U-Schenkel (9, 10) winklig zueinander sind.
11. Büstenhalter-Bügel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (16) ein stumpfer Winkel ist, vorzugsweise zwischen 90° und 170°.
12. Büstenhalter-Bügel (2) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (16) der zum Körper gerichteten Fläche (13) des U-Grundes (8) gegenüber der zum Körper gerichteten Fläche (13) wenigstens eines U-Schenkels (9, 10) variiert.
13. Büstenhalter-Bügel (2) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Büstenhalter-Bügel (2) in seitlicher Blickrichtung (18) eine im Wesentlichen entenschnabelförmige Kontur hat.
14. Büstenhalter (1) oder Kleidungsstück mit mindestens einem Büstenhalter-Bügel (2) gemäß wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20031002 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20050127 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20080221 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20100618 |
|
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |