DE20205715U1 - Bauelement - Google Patents
BauelementInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
- E04F13/07—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
- E04F13/08—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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Description
Bauelement
Die Erfindung betrifft ein Bauelement aus einem expandierbaren Kunststoff mit oder ohne Gewebearmierung zum Anbringen an Gebäudewänden zur Wärmedämmung oder zur Verkleidung.
Zur Wärmedämmung von Gebäuden werden üblicherweise an der Außenseite der Gebäudemauern Dämmplatten angebracht. Diese bestehen überwiegend aus Polystyrol-Hartschaum. Das Anbringen erfolgt durch Auftragen eines Klebstoffes oder Ansetzbinders auf der der Mauerseite zugewandten Seite der Dämmplatte und anschließendem Andrücken an die Wandfläche. Nach dem Antrocknen werden die Dämmplatten mittels Ankerdübel an der Mauerwand befestigt. Unebenheiten in der Wandfläche bzw. bei aus dem Lot laufenden Wandflächen werden durch entsprechendes Auftragen von Klebstoff oder Ansetzbinder ausgeglichen. Dadurch entstehen zwischen Wandfläche und Dämmplatte Hohlräume. Beim Anziehen der Ankerdübel kann es dann in diesen Bereichen zum Bruch kommen. Da die Ankerdübel so fest angezogen werden müssen, daß die Dübelankerplatten in die Dämmplatte einsinken, um eine glatte Oberfläche zu erhalten, kann dies zum Verzug der Dämmplatten führen.
Bekannt ist aus dem DE 296 12 810 Ul eine Klinkerträgerplatte und eine Klinkerträgerplatten-Fräsvorrichtung.
Gemäß der Erfindung sind bei einer Klinkerträgerplatte mit einer Mauerseite und einer Klinkerabstützrippen tragenden Klinkerseite Dübelankeraufnahmeöffnungen vorgesehen, die sich von der Klinkerseite bis zur Mauerseite erstrecken und auf der Klinkerseite eine der Aufnahme von Dübelankerplatten dienende Erweiterung aufweisen. Die Tiefe der Erweiterung unterhalb von Klinkereinbettflächen der Klinkerträgerplatte ist dabei größer als die Dicke der Dübelankerplatten. Die Dübelankeraufnahmeöffhungen dienen quasi als Markierungen und erlauben es bei der Montage einer Klinkerträgerplatte,
Klebstoff oder Mörtel an den Stellen der Klinkerträgerplatte aufzutragen, an denen später Dübelanker gesetzt werden. Dadurch wird sichergestellt, daß die Klinkerträgerplatte an den Stellen, an denen Dübelanker auf sie einwirken ausreichend abgestützt ist, so daß ein Brechen oder Verziehen der Klinkerträgerplatte ausgeschlossen ist. Die Erweiterungen der Dübelankeraufnahmeöffnungen zur Aufnahme von Dübelankerplatten erlauben es ferner, die Dübelankerplatten zu versenken, ohne daß dabei die Klinkerplatte verzogen wird.
Der Nachteil des Bruchs bzw. des Verzuges wird hier vermieden. Bei großen Unebenheiten bzw. bei aus dem Lot laufenden Wänden muß relativ viel Kleber oder Ansetzbinder aufgetragen werden, um dieses auszugleichen. Beim Ansetzen der Platten kann es dann zum Abrutschen des Klebers oder Ansetzbinders kommen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Bauelement aus einem expandierbaren Kunststoff zu schaffen, die mit einfachen Mitteln verzugsfrei an einer Mauerwand befestigbar ist und bei Unebenheiten bzw. bei aus dem Lot laufenden Wänden ein Ausgleich in einfacher Art und Weise möglich ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Bauelement eine vorgegebene Anzahl von Durchbrüchen und in diese einsetzbare Gewindebolzen aufweist, wobei das Bauelement aus einem expandierbaren Kunststoff mit geringerer Dichte als der Gewindebolzen besteht. Die Durchbrüche können entweder mit einem Gewinde versehen sein, oder so ausgebildet sein, daß, wenn der Bolzen als selbstschneidender Gewindebolzen auslegt ist, der Durchmesser der Durchbrüche geringfügig größer als der Kerndurchmesser des Gewindes ist. Der Gewindebolzen ist in einer Bohrung zur Aufnahme des Ankerelementes versehen sowie auf einer der Stirnseiten mit einer Aufnahme für ein Werkzeug.
Diese kann beispielsweise als Schlitz oder als Innensechskant ausgebildet sein.
Neben den Durchbrüchen weist das Bauelement zusätzlich hinterschnitten ausgeführte Bohrungen zum Einpressen von 2K-Schäumen auf. Mit Hilfe der Gewindebolzen können Unebenheiten in den Wänden ausgeglichen werden. Gleichzeitig können die Bauelemente lotgerecht eingestellt werden. Dadurch, daß die Gewindebolzen eine durchgehende Bohrung zur Aufnahme des Ankerelementes aufweisen, ist eine verzugsfreie Montage des Bauelementes an der Wand möglich. Die Durchbrüche im Bauelement zur Aufnahme des Gewindebolzens weisen vorzugsweise einen solchen Durchmesser auf, daß die Platte des Ankerelementes aufgenommen werden kann.
Anhand eines Ausführungsbeispieles soll die Erfindung näher beschrieben werden. Die dazugehörige Zeichnung zeigt einen Ausschnitt des erfindungsgemäßen Bauelementes.
Das Bauelement 1 ist als plattenförmiges Bauteil ausgebildet. In der Plattenebene sind im Abstand zu den Kanten Durchbrüche 2 vorgesehen. Diese dienen zur Aufnahme 2 der Gewindebolzen 3. Der Durchmesser der Durchbrüche 2 ist geringfügig größer als der Kerndurchmesser des Gewindebolzens 3 ausgeführt. Das plattenförmige Bauteil und der Gewindebolzen 3 sind vorzugsweise aus EPS hergestellt, wobei das Material des plattenförmigen Bauteils 1 eine geringere Dichte als das Material des Gewindebolzens 3 aufweist. Der Gewindebolzen 3 weist eine Bohrung 5 zur Aufnahme eines Ankerdübels und eine Aufnahme für ein Werkzeug in Form eines Schlitzes 4 auf. Der Gewindebolzen 3 wird in den Durchbruch 2 eingebracht. Durch Drehen schneidet sich der Gewindebolzen in den Mittelbereich des Durchbruches 2 ein. Der Gewindebolzen wird nun so weit eingedreht, bis er an der Wandoberfläche anliegt. Durch weiteres Verdrehen kann nun der Abstand des plattenförmigen Bauteils zur Wandoberfläche eingestellt werden und zwar soweit, bis sich das plattenförmige Bauteil in der Lotrechten befindet.
• ·
Durch die Bohrung 5 im Gewindebolzen 3 erfolgt das Bohren der Befestigungsbohrung in der Wand. Anschließend kann dann der Ankerdübel eingeschlagen werden. Der Durchmesser des Durchbruches 2 entspricht dabei dem Durchmesser der Ankerdübelplatte. Da der Ankerdübel auf den Gewindebolzen 3 wirkt und dieser fest an der Wand anliegt, kann ein Verzug des plattenförmigen Bauteils 1 bzw. ein Bruch in diesem Bereich sicher verhindert werden. Zusätzlich kann über die hinterschnitten ausgeführten Bohrungen 6 ein 2K-Schaum eingepreßt werden. Dieser füllt die Hohlräume zwischen der Wandoberfläche und dem Bauteil 1 aus und verbindet beide miteinander. Bei relativ weit eingedrehten Gewindebolzen kann in das entstandene Loch ein weiterer Gewindebolzen 3 eingedreht werden und der Überstand dann abgeschnitten werden. Dadurch entsteht dann eine glatte Oberfläche.
Die Erfindung ist nicht auf diese eine Ausführungsform beschränkt. Weitere geometrische Querschnittsformen sind denkbar. Beispielsweise U-Formen, mittels derer Leitungen oder Rohre abgedeckt werden können.
Claims (4)
1. Bauelement aus einem expandierbaren Kunststoff mit oder ohne Gewebearmierung zum Anbringen an Gebäudewänden zur Wärmedämmung oder zur Verkleidung, wobei das Bauelement unmittelbar unter Verwendung von Dübeln an der Wand befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement eine vorgegebene Anzahl von Durchbrüchen und in diese einsetzbare Gewindebolzen aufweist, wobei das Bauelement aus einem expandierbaren Kunststoff mit geringerer Dichte als der Gewindebolzen besteht.
2. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindebolzen als selbstschneidender Bolzen ausgelegt ist und mit einer Bohrung zur Aufnahme des Ankerelementes versehen ist.
3. Bauelement nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindebolzen auf einer der Stirnseiten mit einer Aufnahme für ein Werkzeug versehen ist.
4. Bauelement nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement neben den Durchbrüchen zusätzlich hinterschnitten ausgeführte Bohrungen aufweist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20205715U DE20205715U1 (de) | 2002-04-11 | 2002-04-11 | Bauelement |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE20205715U DE20205715U1 (de) | 2002-04-11 | 2002-04-11 | Bauelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20205715U1 true DE20205715U1 (de) | 2002-10-17 |
Family
ID=7969970
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20205715U Expired - Lifetime DE20205715U1 (de) | 2002-04-11 | 2002-04-11 | Bauelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20205715U1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT404271B (de) | 1996-06-07 | 1998-10-27 | Holzinger Alois Sen | Einrichtung zur distanzierten befestigung von wärmedämmplatten an wänden, decken o. dgl. |
| DE10000059A1 (de) | 2000-01-03 | 2001-10-18 | Peter Kellner | Befestigungselement zur Befestigung von Fassadenelementen |
| DE19947913C2 (de) | 1999-10-06 | 2002-08-29 | Karl-Heinz Fingerling | Befestigungselement zur Anbringung von Lasten an eine eine Wärmedämmung aufweisende Gebäudewand |
-
2002
- 2002-04-11 DE DE20205715U patent/DE20205715U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT404271B (de) | 1996-06-07 | 1998-10-27 | Holzinger Alois Sen | Einrichtung zur distanzierten befestigung von wärmedämmplatten an wänden, decken o. dgl. |
| DE19947913C2 (de) | 1999-10-06 | 2002-08-29 | Karl-Heinz Fingerling | Befestigungselement zur Anbringung von Lasten an eine eine Wärmedämmung aufweisende Gebäudewand |
| DE10000059A1 (de) | 2000-01-03 | 2001-10-18 | Peter Kellner | Befestigungselement zur Befestigung von Fassadenelementen |
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