DE20205450U1 - Spender zur Aufnahme und selektiven Abgabe von Spendegut - Google Patents
Spender zur Aufnahme und selektiven Abgabe von SpendegutInfo
- Publication number
- DE20205450U1 DE20205450U1 DE20205450U DE20205450U DE20205450U1 DE 20205450 U1 DE20205450 U1 DE 20205450U1 DE 20205450 U DE20205450 U DE 20205450U DE 20205450 U DE20205450 U DE 20205450U DE 20205450 U1 DE20205450 U1 DE 20205450U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- dispenser
- slide
- slots
- slider
- chambers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 37
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 7
- 235000012820 baking ingredients and mixes Nutrition 0.000 claims description 6
- 238000011161 development Methods 0.000 claims description 5
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims description 5
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 5
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 5
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 5
- 239000002023 wood Substances 0.000 claims description 4
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 3
- 244000309464 bull Species 0.000 description 30
- 238000013461 design Methods 0.000 description 12
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 10
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 description 7
- 239000003814 drug Substances 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 5
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 5
- 238000012856 packing Methods 0.000 description 5
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 4
- 239000000123 paper Substances 0.000 description 4
- 229940079593 drug Drugs 0.000 description 3
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 3
- 230000002354 daily effect Effects 0.000 description 2
- 235000005911 diet Nutrition 0.000 description 2
- 230000037213 diet Effects 0.000 description 2
- 230000003203 everyday effect Effects 0.000 description 2
- 239000004615 ingredient Substances 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 239000011120 plywood Substances 0.000 description 2
- 230000001737 promoting effect Effects 0.000 description 2
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 2
- 208000016261 weight loss Diseases 0.000 description 2
- 230000004580 weight loss Effects 0.000 description 2
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 239000013590 bulk material Substances 0.000 description 1
- 235000019219 chocolate Nutrition 0.000 description 1
- 235000009508 confectionery Nutrition 0.000 description 1
- 238000010411 cooking Methods 0.000 description 1
- 239000006260 foam Substances 0.000 description 1
- 235000013305 food Nutrition 0.000 description 1
- 230000036630 mental development Effects 0.000 description 1
- 230000003340 mental effect Effects 0.000 description 1
- 230000008092 positive effect Effects 0.000 description 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 1
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 1
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 1
- 235000019640 taste Nutrition 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000003442 weekly effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47F—SPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
- A47F5/00—Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features
- A47F5/10—Adjustable or foldable or dismountable display stands
- A47F5/11—Adjustable or foldable or dismountable display stands made of cardboard, paper or the like
- A47F5/112—Adjustable or foldable or dismountable display stands made of cardboard, paper or the like hand-folded from sheet material
- A47F5/116—Shelving racks
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47F—SPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
- A47F1/00—Racks for dispensing merchandise; Containers for dispensing merchandise
- A47F1/04—Racks or containers with arrangements for dispensing articles, e.g. by means of gravity or springs
- A47F1/08—Racks or containers with arrangements for dispensing articles, e.g. by means of gravity or springs dispensing from bottom
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47F—SPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
- A47F5/00—Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features
- A47F5/0018—Display racks with shelves or receptables
Landscapes
- Cartons (AREA)
Description
Beschreibung
Spender zur Aufnahme und selektiven Abgabe von Spendegut
Spender zur Aufnahme und selektiven Abgabe von Spendegut
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Spender zur Aufnahme und selektiven Abgabe von Spendegut nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Spender für Geschenke, Präsente oder Werbeartikel sollen das darin enthaltene Spendegut einem Besucher oder Präsentempfänger so darbieten, daß dieser das Spendegut als solches nicht sofort erkennt und damit beim Entgegennehmen desselben ein Überraschungsmoment wirksam werden kann. Das Überraschungsmoment bei aus der Vorweihnachtszeit bekannten industriell gefertigten Spendern, wie beispielsweise Adventskalendern, erschöpft sich in der Regel im Öffnen eines kleinen Papptürchens des Adventskalenders und dem damit einhergehenden Sichtbarmachen eines dahinter liegenden Bildabschnittes und/oder dem zusätzlichen Entnehmen eines Stückchens Schokolade oder dergleichen.
Ähnliches gilt in Bezug auf den Überraschungseffekt bei der Verteilung von Werbemitteln, beispielsweise auf Messeständen oder in einem Foyer bzw. einem Empfangsraum eines Unternehmens. Wenngleich hier die Zielgruppe nicht Kinder, sondern erwachsene Menschen sind, wird auch hier auf die menschliche Neugier und den menschlichen Drang, die Dinge zu erforschen, abgestellt. Das mit einem Überraschungseffekt gleichzeitig erzielbare Erinnerungsmoment ist für eine erfolgreiche Werbung nicht zu unterschätzen. Dabei ist die übliche Vorgehensweise des freien Auslegens von Werbemitteln in Schalen, auf Präsentationstellern oder Werbemittelständern nicht zielführend, da das zu verteilende Präsent oder Werbemittel offen aufliegt und ein Überraschungseffekt dabei gänzlich entfällt.
Aus der DE 299 09 165.1 desselben Anmelders ist ein universell einsetzbarer Spender, insbesondere für Geschenke, Präsente, Werbemittel oder dergleichen, bekannt
[File: lOO347661.doc//ZUO5KO6] Beschreibung 21. März 2002
Spender II Adventi
Dipl.-Ing. Andreas Zumkeller
Spender II Adventi
Dipl.-Ing. Andreas Zumkeller
geworden, mittels dem ein gewünschter Überraschungseffekt beim Empfänger von Spendegut erzielbar ist.
Dieser bekannte Spender weist jedoch zu große Packmaße auf. Ferner ist dessen Herstellung in einer Serienproduktion nicht ohne weiteres wirtschaftlich zu realisieren.
Zuletzt ist dessen Ausgestaltung in befülltem Zustand nicht gegen ein Umkippen derart gesichert, daß das in den Kammern befindliche Spendegut in denjenigen Kammern bleibt, in die es eingefüllt worden ist.
&ogr; Demzufolge ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diesen bekannten Spender
derart weiterzuentwickeln, daß das in den Kammern befindliche Spendegut auch bei einem Verkippen oder Anstoßen des Spenders in der jeweiligen Kammer verbleibt. Ferner ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den bekannten Spender derart weiterzuentwickeln, daß er in einer Serienproduktion wirtschaftlich herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1.
Dabei wird erfindungsgemäß ein Spender zur Aufnahme und selektiven Abgabe von Spendegut, wie Bausätzen, Fertigbackmischungen, Geschenkartikeln, Präsenten, Waren, Werbemittel oder dergleichen, vorgeschlagen, mit einer Außenwandung, welche Schlitze aufweist, in die entsprechend angepaßte Schieber derart einführbar sind, daß der Spender in eine Mehrzahl von übereinander angeordneten Kammern unterteilbar ist, deren untere Begrenzungsfläche jeweils vom zugeordneten Schieber ausgebildet ist. Hierbei wird erstmals vorgeschlagen, daß der Spender pro Kammer jeweils zwei einander zugeordnete waagerechte Schlitze in gegenüberliegenden Seiten der Außenwandung aufweist, die in derselben Ebene angeordnet sind, wobei ein Schieber durch den ersten Schlitz dieses Schlitzpaares soweit einführbar ist, daß der Schieber durch den Spender hindurch durch den zweiten Schlitz wieder herausführbar ist.
Damit wird in vorteilhafter Weise sichergestellt, daß in den jeweiligen Kammern befindliches Spendegut auch bei einem Anstoßen des Spenders, Verkippen oder Ver-
[File: 100347661 .doc // ZU05K06] Beschreibung 21. März 2002 Spender Il Advenli Dipl.-Ing. Andreas Zumkeller
wackeln desselben in der jeweils korrekten Kammer verbleibt. Dabei wird in vorteilhafter Weise der Effekt ausgenutzt, daß der durch beide Schlitze des Schlitzpaares geschobene Schieber vom jeweiligen Schlitzrand aufgrund der natürlich gegebenen Reibung als auch aufgrund eines nie gänzlich auszuschließenden minimalen Verkantens gerade so ausreichend gehalten wird, daß der Schieber einmal eingeführt an Ort und Stelle verbleibt, gleichgültig, ob der Spender angestoßen, geschüttelt oder verkippt wird. Damit ist vorteilhaft sichergestellt, daß die durch die Schieber abgegrenzten Kammern nach Befüllung des Spenders bis zur Entnahme des Spendegutes dauerhaft definiert bzw. abgegrenzt bleiben, so daß darin befindliches Spendegut auch bei außergewöhnlichen Betriebszuständen des Spenders an der für das jeweilige Spendegut vorgesehene Stelle bzw. in der jeweils dafür vorgesehenen Kammer verbleibt.
Hierbei entfällt in vorteilhafter Weise das beim aus der DE 299 09 165.1 bekannten Spender gegenüber dem einzigen Schlitz pro Schieber angeordnete Widerlager zur Abstützung des Schiebers im Inneren des Spenders. Demzufolge kann u.a. auf den besonders aufwendigen Montageschritt des Einbringens und Befestigens dieses Widerlagers im Inneren des Spenders vollständig verzichtet werden. Statt dessen wird in vorteilhafter Weise erstmals ein gegenüber dem ersten Schlitz angeordneter zweiter Schlitz in der Außenkontur des Spenders vorgesehen, durch den der Schieber wieder heraus geschoben und in die Endposition gebracht werden kann, so daß der Schieber durch das Hindurchgreifen durch zwei Schlitze auf zwei Lagern bzw. Auflagerkanten ruht und zugleich von der jeweiligen Schlitzkontur festgehalten wird.
Darüber hinaus ist der erfindungsgemäße Spender aufgrund dessen verbesserter Ausgestaltung in einer Serienproduktion besonders kostengünstig herstellbar. Zudem wird durch eine Serienproduktion des Spenders in vorteilhafter Weise seine Massenproduktion und weiterhin ein Versand auch nach Übersee kostendeckend möglich.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte ergeben sich aus den Unteran-Sprüchen.
[File: 100347661.doc//ZU05K06] Beschreibung 21. März 2002 Spender Il Adventi Dipl.-Ing. Andreas Zumkeller
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist der erfindungsgemäße Spender beim ersten und/oder zweiten Schlitz des jeweiligen Schlitzpaares eine mit dem zugeordneten Schieber zusammenwirkende Einschubsicherung auf, vermittels der ein eingeschobener Schieber in dessen Endposition arretierbar ist. Damit wird in vorteilhafter Weise sichergestellt, daß Spendegut in der jeweiligen Kammer verbleibt, selbst wenn der Spender aufgrund welcher Umstände auch immer einmal vollständig um seine eigene Achse gedreht, auf den Kopf gestellt, oder gar umgeschmissen wird. Zudem ist darüber hinaus sichergestellt, daß einem unbeabsichtigten Ziehen des Schiebers ein gewisses Gegenmoment bzw. eine gewisse Haltekraft entgegengesetzt wird, so daß ein Nutzer des Spenders zur Überwindung dieser Anfangshaltekraft zunächst etwas kräftiger am Schieber ziehen muß. Damit ist gewährleistet, daß ein Herausziehen des Schiebers nur bewußt erfolgen kann. Ein unbeabsichtigtes Ziehen des Schiebers ist somit ausgeschlossen.
In einer weiter bevorzugten Ausführungsform liegt der Spender als vor Ort aufstellbarer Bausatz vor, wobei die Abwicklung der die Kontur des Spenders erzeugenden Außenwandung faltbar ist. Dies erhöht in vorteilhafter Weise die Transportfähigkeit des erfindungsgemäßen Spenders. Denn durch die Faltbarkeit der Abwicklung bzw. der die Außenwandung erzeugenden Kontur können derart geringe Packmaße erzielt werden, daß ein beispielsweise in zusammengebautem Zustand 1 m hoher turmartiger oder pyramidenförmiger Spender direkt nach der Herstellung im in Einzelteile zerlegten und gefalteten Zustand ein besonders geringes Packmaß aufweist, daß beispielsweise weniger als die Fläche eines DIN A5 Blattes beansprucht bei einer Dicke von weniger als beispielsweise 5 cm. Eine andere Variante des Spenders mit einer Höhe von etwa 0,5 m im zusammengebauten Zustand weist im zerlegten und ggf. gefalteten Zustand für den Versand ein noch geringeres Packmaß auf, das beispielsweise etwa die Fläche eines DIN A4 Blattes beansprucht, bei einer Dicke von weniger als etwa 4 cm. Damit kann in vorteilhafter Weise eine besonders große Anzahl von Spendern dicht gepackt in entsprechenden Transporteinrichtungen kostengünstig über große Strecken, beispielsweise nach Übersee, versandt werden. Zudem bietet das geringe Packmaß den weiteren Vor-
l I It
[File: 100347661 .doc // ZU05K06] Beschreibung 21. Maß 2002 Spender II Adventi Dipl.-Ing. Andreas Zumkeller
teil, daß eine geringe Lagerfläche zur Bevorratung des Spenders benötigt wird, was wiederum die Lagerkosten senkt.
Ungeachtet dessen bietet der erfindungsgemäße Spender den weiteren Vorteil, daß er von beiden Seiten in zerlegtem Zustand bedruckbar ist, so daß beispielsweise die Außenfläche der die Kontur des Spenders erzeugenden Abwicklung mit Motiven, wie beispielsweise Werbebotschaften, Slogans, Kunst oder dergleichen bedruckt werden kann, ebenso kann die Innenseite der Abwicklung mit Motiven, beispielsweise Bausätzen oder Scherenschnitten bedruckt werden, so daß der Spender nach dessen ursprüngli-&ogr; eher Nutzung, anstelle ihn einem direkten Recycling zuzuführen, zunächst noch in einer weiteren Nutzungsphase beispielsweise als Mobile oder Modellbausatz Verwendung finden kann.
In einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist der erfindungsgemäße Spender als Bausatz aus ausgestanzten flächigen Bauteilen zusammenfügbar. Damit kann der Spender in vorteilhafter Weise besonders kostengünstig durch Ausstanzen hergestellt werden. Gerade das Ausstanzen von flächigen Bauteilen ist ein besonders effizientes Herstellungsverfahren, bei dem hohe Stückzahlen bei gleichzeitig hoher Taktfrequenz ausgestoßen werden können, so daß auch große Mengen des erfindungsgemäßen Spenders in kurzer Zeit preiswert hergestellt werden können. Ungeachtet dessen können die flächigen Bauteile auch vermittels anderer bekannter Verfahren, wie beispielsweise Wasserstrahl- oder Laserstrahlschneiden hergestellt werden.
Gemäß einer weiter bevorzugten Ausführungsform sind die Spenderbauteile aus Pappe, Holz, insbesondere Sperrholz, Kunststoff oder Blech, insbesondere Lochblech, hergestellt. Eine Herstellung aus Pappe bietet dabei mehrere Vorteile. Pappe ist ein hervorragend stanzbarer Werkstoff. Pappe kann problemlos beidseitig bedruckt und dennoch zur Reduzierung der Packmaße mehrfach gefaltet werden. Pappe ist recycelbar. Pappe ist mehrfach verwendbar. Zudem ist Pappe ein besonders preiswerter Werkstoff. Auch Holz, insbesondere Sperrholz mit einer Wandstärke von weniger als 6 mm, Kunststoff mit einer Wandstärke von weniger als 5 mm und Bleche, insbesondere die
| • |
•
• |
•
• |
• | I | • | • | • | • · · · | • · · · | • | • |
•
• |
• · |
|
•
• |
• | * * ♦ < |
• ·
• · |
•
• • |
|||||||||
[File: I00347661.doc//ZU05K06] Beschreibung 21. März 2002 Spender II Adventi Dipl.-lng. Andreas Zumkeller
ästhetisch besonders wirkungsvollen Lochbleche mit einer Wandstärke beispielsweise von weniger als 4 mm sind ebenso wie Pappe ein zufriedenstellend in großen Stückzahlen stanzbarer Werkstoff, so daß der erfindungsgemäße Spender in vorteilhafter Weise auch aus höherwertigen bis besonders hochwertigen Materialien hergestellt werden kann, je nach Wunsch der Kunden. Somit kann - je nach Wunsch und Geschmack beim erfindunsgemäßen Spender die Bandbreite vom preiswerten Massenprodukt bis hin zum edlen Designerstück hergestellt werden, ohne auf eine kostengünstige und effiziente Serienfertigung verzichten zu müssen.
In einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist jedem Schieber eine mit dem darüber angeordneten Schieber zusammenwirkende Sicherungslasche zugeordnet, die zur Sicherstellung der Einhaltung einer korrekten Reihenfolge beim Herausziehen der Schieber dient. Damit ist sichergestellt, daß insbesondere bei der Benutzung des Spenders durch Kinder nicht versehentlich ein Schieber gezogen wird, der noch gar nicht an der Reihe ist. Zudem kann auf diese Weise beispielsweise bei der Nutzung des erfindungsgemäßen Spenders für Backmischungen oder für Schlankheitskuren sichergestellt werden, daß die Kammern des Spenders exakt in der Reihenfolge entleert werden, in der die jeweiligen Backzutaten beim Herstellen beispielsweise eines Kuchens nacheinander dem Teig zuzugeben sind oder bestimmte Speisen bei einer Schlankheitskur gemäß einer vorgegebenen Reihenfolge zubereitet und verzehrt werden.
Gemäß einer weiter bevorzugten Ausführungsform sind die Schlitze des Spenders näherungsweise senkrecht zur Längsrichtung des aufrecht stehenden Spenders oder horizontal zur Umgebung des hängenden Spenders angeordnet. Damit ist in vorteilhafter Weise sichergestellt, daß die untere Begrenzungsfläche der jeweiligen Kammer ausbildenden Schieber bei bestimmungsgemäßer Benutzung des Spenders horizontal ausgerichtet sind und damit auch rieselfähiges Schüttgut oder kugelförmiges Spendegut in die Kammern gegeben werden kann, ohne daß die Gefahr besteht, daß dieses aufgrund einer schiefstehenden Grundfläche die Kammer verläßt.
· iseite - &ogr; - ·
[File: 10034766l.doc//ZUO5KO6] Beschreibung 21. März 2002 Spender &Pgr; Adventi Dipl.-Ing. Andreas Zumkeller
In einer weiter bevorzugten Ausführungsform erfolgt das BefüUen des Spenders der Schwerkraft folgend vorzugsweise von oben indem man einen Schieber in die Schlitze eines Schlitzpaares einführt und dann das betreffende Spendegut von oben durch eine Befüllöffming in den Spender gibt, so daß dieses auf dem eingeschobenen Schieber zu ruhen kommt. Ebenso ist es möglich, den Spender, beispielsweise bei einer pyramidenförmigen Kontur, selbige auf die Spitze stellend sozusagen rückwärts zu befüllen und zunächst die in der Spitze der Pyramide ausgebildete Kammer mit Spendegut zu befüllen, dann einen Schieber einzuschieben und die nächste Kammer mit Spendegut zu befüllen, bis der Spender vollständig befüllt ist.
Gemäß einer weiter bevorzugten Ausführungsform wird die Entnahme von Spendegut durch das Herausziehen eines Schiebers eingeleitet, wobei das betreffende Spendegut aus der durch diesen Schieber begrenzten Kammer der Schwerkraft folgend nach unten aus dem Spender, beispielsweise durch eine im Bodenbereich des Spenders vorgesehene Austrittsöffnung, herausrutscht. Bei Bedarf kann im Auswurfbereich des Spenders gegebenenfalls eine Schaumstoffeinlage oder dergleichen vorgesehen werden, um bei besonders zerbrechlichem Spendegut eine Beschädigung desselben beim Herunterplumpsen bzw. Herausrutschen zu vermeiden.
Bei einer weiter bevorzugten Ausführungsform des Spenders sind die Kammern in regelmäßigen Abständen angeordnet. Dies ergibt ein ebenmäßiges Erscheinungsbild und damit einen besonders ansprechenden ästhetischen Gesamteindruck des Spenders.
Gemäß einer weiter bevorzugten Variante des erfindungsgemäßen Spenders sind die Kammern mittels entsprechender Trennwände nebeneinander angeordnet. Auf diese Weise kann beispielsweise eine Spendervariante erstellt werden, bei der in einer Spalte mehrere Kammern übereinander angeordnet sind und zugleich mehrere Spalten nebeneinander vorgesehen sind. Damit ist beispielsweise ein an der Wand aufhängbarer Spender herstellbar, der z.B. zur gezielten Entnahme von Medikamenten in Abhängigkeit vom jeweiligen Wochentag und der jeweiligen Uhrzeit durch den Patienten möglich ist. Zum Befüllen des Spenders kann dieser entweder oben eine separate Öffnung aufweisen
[File: 100347661 .doc // ZU05K06] Beschreibuflg 21. März 2002 Spender II Adventi Dipl.-lng. Andreas Zumkeller
oder rückwärts durch die Auswurf Öffnung befüllt werden. Zur Entnahme des Spendegutes ist wenigstens eine Öffnung, nämlich die Auswurföffnung vorgesehen. Bei einer anderen bevorzugten Variante des Spenders in einer Form, die einer schlanken Taille oder dem mittleren Stück einer Sanduhr nachempfunden ist, kann auch in der Mitte des Spenders ein feststehender Zwischenboden vorgesehen sein, so daß diese Variante von oben und von unten befüllt werden kann und beim Entnehmen zunächst die untere Hälfte entleert sowie nach Ablauf der Halbzeit nach dem Umdrehen des Spenders - wie bei einer Sanduhr - dementsprechend das Spendegut der Reihe nach aus der anderen Hälfte entnommen werden kann.
Der erfindungsgemäße Spender kann jeden beliebigen Querschnitt aufweisen. Besonders vorteilhaft haben sich insbesondere mit Blick auf rieselfähiges Spendegut oder Spendegut mit kleiner Fläche quadratische oder rechteckige Querschnitte erwiesen.
Ferner können die Schieber des erfindungsgemäßen Spenders beschrift- oder bedruckbar sein. Damit können diese z.B. numeriert werden, zur Festlegung der Reihenfolge beim Herausziehen oder mit Text oder dergleichen bedruckt werden, zur Wiedergabe von Back-, Bastei-, Bau- oder dergleichen Anleitungen.
Ferner kann die Innenseite der Abwicklung der die Kontur des Spenders erzeugenden Außenwandung - wie vorstehend erwähnt - mit einem Schnittmuster oder dergleichen, z.B. für Mobile, Bausätze, Scherenschnitte oder dergleichen bedruckt werden, so daß der den Spender erzeugende Werkstoff einer zweiten oder gar dritten Verwendung zugeführt werden kann.
Die vorstehend diskutierte Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Zuhilfenahme der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt:
30
30
•
9 · 9 ·
♦ ♦ »**
[File: 100347661 .doc // ZU05K06] Beschreibung 21. Märe 2002 Spender II Adventi Dipl.-Ing. Andreas Zumkeller
S*
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer ersten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Form einer Pyramide;
Fig. 2 eine Vorderansicht gemäß Pfeil II in Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Detaildarstellung des erfindungsgemäßen Gegenstandes gemäß Fig. 1, teilweise geschnitten;
Fig. 4 eineVperspektivische Darstellung eines Schiebers aus Fig. 1;
Fig. 5 eine Detailvergrößerung gemäß dem Ausschnitt V in Fig. 3;
Fig. 6 eine Abwicklung des Erfindungsgegenstandes gemäß Fig. 1;
Fig. 6 eine Abwicklung des Erfindungsgegenstandes gemäß Fig. 1;
Fig. 7 eine perspektivische Darstellung des erfindungsgemäßen Gegenstan
des gemäß Fig. 1, in Verwendung als Schultüte;
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gegenstandes in Form eines Towers;
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Form einer Fertigbackmischungsverpackung;
Fig. 10 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform des
Erfindungsgegenstandes in Form eines Tabletten-Wandspenders; und
Fig. 11 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gegenstandes in Form einer Art Sanduhr „Slim-Line".
• t ·
Sjte
| BeschreibuHg | 21. | März 2002 | * |
·· ·
• ·* |
|
| [File: 100347661 .doc //ZUO5K06] | |||||
| Spender II Adventi | *** | ||||
| Dipl.-lng. Andreas Zumkeller | |||||
In Fig. 1 bis Fig. 6 ist eine beispielhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spenders als Designvariante „Pyramide" gezeigt. Diese Designvariante „Pyramide" als auch die in Fig. 7 bis Fig. 11 dargestellten Spender-Designvarianten „Schultüte", „Tower", „Fertigbackmischungsverpackung", „Tabletten-Wandspender" oder „Slim-Line" können je nach Ausführungsform und Verwendungszweck beispielsweise in Form eines Adventskalenders ,Adventi 500", ,Adventi 1000" oder als „Wellness"-, „Fitness"-, „Kochen in Schritten"-, ,Abnehmen in Schritten"- oder „Noch X Tage bis zum Ereignis X"-Spender vorgesehen werden. Zur Vereinfachung der weiteren Beschreibung werden in den Fig.'1 bis 11 für gleiche oder gleichwirkende Teile die selben Bezugszeichen verwendet.
In Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spenders 1 in Form einer Pyramide gezeigt. Eine Vielzahl von Schiebern 2 sind durch Schlitze 4, die in der Außenkontur 6 des Spenders 1 ausgebildet sind, hindurch geführt. Die Schieber 2 ruhen dabei auf den Unterkanten in der selben Ebene angeordneter gegenüberliegender Schlitze 4. Die Schieber 2 sind dabei von der Umrandung der Schlitze 4 gehalten.
Wie u.a. in Fig..3 bis Fig. 5 gezeigt, können die Schieber 2 sowohl bei der dort dargestellten Spender-Designvariante „Pyramide" als auch bei den anderen Designvarianten im Bedarfsfalle in den Schlitzen 4 vermittels damit zusammenwirkender Einschubsicherungen 8, die hier beispielsweise als Laschen ausgebildet sein können, in deren Endposition arretierbar ausgestaltet sein.
Wie in Fig. 2 in einer Vorderansicht gemäß des in Fig. 1 angegebenen Pfeiles II symbolisch mit einem kleinen gestrichelten Rechteck vereinfacht angedeutet, befindet sich Spendegut 10 im befüllten Zustand des Spenders 1 oberhalb einer Auswurföffnung 12 in den durch die Schieber 2 begrenzten Kammern 14.
Bei der Einschubsicherung greift im gezeigten Beispiel die Lasche 8 in einen entsprechenden Gegenschlitz 16 des Schiebers 2 ein, wie in Fig. 5, einer Detailvergröße-
[File: 100347661 .doc // ZU05K06] Beschreibung 21. März 2002 Spender II Adventi Dipl.-[ng. Andreas Zumkeller
■'■·
rung gemäß dem Ausschnitt V des in Fig. 3 geschnitten dargestellten Spenders 1, schematisch gezeigt.
Ergänzend zur beispielsweise aus Lasche 8 und Gegenschlitz 16 bestehenden Einschubsicherung kann zusätzlich eine nicht näher dargestellte Sicherungslasche vorgesehen sein, die mit dem Gegenschlitz 16 des nächsten übergeordneten Schiebers 2 zusammenwirkt, so daß dieser erst gezogen werden kann, nachdem der darunter angeordnete Schieber 2 zusammen mit der Sicherungslasche entfernt worden und damit der übergeordnete Schieber 2 frei gegeben worden ist.
Der pyramidenförmige Spender 1 weist eine beispielsweise aus Pappe hergestellte Außenwandung 18 auf, welche die Kontur 6 des Spenders 1 ergibt. Deren Abwicklung 20 ist in Fig. 6 gezeigt. Der Spender 1 kann aber auch anstatt aus Pappe aus Holz, Kunststoff oder Blech hergestellt werden.
Je nach Designvariante dient die Auswurföffnung 12 zugleich als Befüllöffnung 22 oder es ist eine gesonderte Befüllöffnung 22 vorgesehen.
Wie Fig. 6 entnehmbar, weist die Abwicklung 20 des Spenders 1 in der hier dargestellten Variante aus faltbarer Pappe Laschen 24 auf, die beim Falten und Erzeugen der Kontur 6 in entsprechende Schlitze 26 beim Aufbauen des Spenders 1 gesteckt werden. Eine umfaltbare Schulter bzw. Falzflanke 28 dient dabei zur Stabilisierung derjenigen Ecke, bei der die Laschen 24 in die Schlitze 26 gesteckt werden. Gegebenenfalls kann die Falzflanke 28 mit einem Klebstoff oder dergleichen bestrichen werden, um eine zusätzliche Verbindung zwischen der Außenfläche der Falzflanke 28 und der darauf zu liegen kommenden Innenfläche der Abwicklung 20 erzeugen zu können.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Variante des Spenders 1 als Pyramide weist die als Stanzteil aus Pappe hergestellte Abwicklung 20 zugleich einen angeformten Boden 30 auf, der beim Aufbauen des Spenders 1 nach innen gefaltet wird. Zur Stabilisierung und zur Verbindung mit der Kontur 6 weist der Boden 30 Falzflanken 32 mit Schlitzen 34
| • · · | • | • · · ♦ · · | • | |
|
• * ·
• · · |
• *
• * |
•
• |
• | |
[File: 100347661.doc//ZU05K06] Beschreibung 21.März2002 Spender Il Adventi
Dip!.-Ing. Andreas Zumkeller
Dip!.-Ing. Andreas Zumkeller
auf, in die Laschen 36 eingreifen, die an den Unterkanten 38 der Seitenwände 40 des Spenders 1 angeformt sind. Zum Öffnen der Auswurföffnung 12 kann die Klappe 42 nach dem Aufstellen und Befüllen des Spenders 12 heraus geklappt werden.
Die in Fig. 1 bis Fig. 6 gezeigte Design-Variante „Pyramide" ist nach Entleerung des Spenders 1 auch als Schultüte verwendbar, wie in Fig. 7 gezeigt. Hierfür wird der Spender 1 auf seine Spitze gestellt und nach Befüllung - ohne dabei Schieber in die Schlitze einzuschieben - mit einer Haube 44 verschlossen.
Es werden bei der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spenders 1 als Schultüte als auch bei den in Fig. 8 bis 11 gezeigten sonstigen Ausführungsformen die selben Bezugszeichen für gleiche bzw. gleichwirkende Teile verwendet.
In Fig. 8 ist dabei der erfindungsgemäße Spender 1 in einer perspektivischen Darstellung in Form eines Towers gezeigt. Schieber 2 sind durch Schlitze 4 in die Kontur 8 eingeschoben, um die Kammern für das Spendegut auszubilden. Dieses Spendegut kann durch ziehen der Schieber 2 im Spender der Schwerkraft folgend nach unten fallen und durch die Ausgabeöffnung 12 entnommen werden. Der als Tower ausgebildete Spender 1 ist sowohl durch die Ausgabeöffnung 12 als auch durch die unter der aufgesetzten Towerspitze 46 befindliche Befüllöffnung 22 mit Spendegut zu befüllen.
Bei der in Fig. 9 in einer perspektivischen Ansicht dargestellten Variante des Spenders 1 wird dieser als Fertigbackmischungsverpackung verwendet. In den durch die Schieber 2 abgegrenzten Kammern 14 können die Zutaten lose oder abgepackt enthalten sein. Durch ziehen der Schieber 2 werden die Kammern 14 geöffnet und darin befindliches Spendegut, wie z.B. Zutaten einer Backmischung können nach unten durch die Öffnung 12 herausfallen und der zusammen zu mischenden Backmischung bzw. dem daraus zu erzeugenden Teig zugegeben werden. Der in Fig. 9 gezeigte Spender 1 kann auch für andere Zwecke Verwendung finden. Die Schieber 2 können zur Festlegung der Zugreihenfolge durchnumeriert werden. Ferner können diese mit Teilen der
SpÄp""
[File: 100347661.doc//ZU05K06] Beschreibung 21. März2002
Spender II Adventi
Dipl.-lng. Andreas Zumkeller
Spender II Adventi
Dipl.-lng. Andreas Zumkeller
Backanleitung bedruckt werden, die dann nach dem Ziehen des Schiebers gelesen werden können.
Die in Fig. 10 gezeigten Variante des erfindungsgemäßen Spenders 1 als Medikamenten-Wandspender weist Trennwände 48 auf, vermittels derer eine Mehrzahl von Spalten mit mehreren übereinander angeordneten Kammern 14 nebeneinander angeord-. net werden können, so daß beispielsweise mit vier Spalten zu sieben Zeilen eine für eine ganze Woche ausreichende Anzahl von Kammern für Medikamente bereit gestellt werden kann, wobei in dem hier betrachteten Beispiel dann jeden Tag in der Woche Vormittags, Mittags abends und nachts von einem Patienten Medikamente einzunehmen wären. Der in Fig. 10 gezeigte Wandspender 1 kann auch für andere Zwecke Verwendung finden. Der Spender 1 kann beispielsweise an einer hier nicht näher dargestellten Wand aufgehangen werden, wobei Abstandhalter 50 diesen gegen die Wand abstützen.
In Fig. 11 ist eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spenders 1 in Form einer Art Sanduhr „SlimLine" abgebildet. Schieber 2 sind wiederum durch Schlitze 4 in die Kontur 6 des Spenders 1 eingeführt und begrenzen Kammern 14 für nicht näher dargestelltes Spendegut. Das Spendegut kann durch die Ausgabe- bzw. Befüllöffnung 12 bzw. 22 in den Spender 1 gegeben werden und aus diesem dann wieder nach ziehen des entsprechenden Schiebers 2 entnommen werden.
Die vorliegende Erfindung schafft damit erstmals einen Spender zur Aufnahme und selektiven Abgabe von Spendegut, wie Bausätzen, Fertigbackmischungen, Geschenkartikeln, Präsenten, Waren, Werbemitteln oder dergleichen, vor, mit einer Außenwandung, welche Schlitze aufweist, in die entsprechend angepaßte Schieber derart einführbar sind, daß der Spender in eine Mehrzahl von übereinander angeordneten Kammern unterteilbar ist, deren untere Begrenzungsfläche jeweils vom zugeordneten Schieber ausgebildet ist. Hierbei wird erstmals vorgeschlagen, daß der Spender pro Kammer jeweils zwei einander zugeordnete waagerechte Schlitze in gegenüberliegenden Seiten der Außenwandung aufweist, die in derselben Ebene angeordnet sind, wobei
[File: 100347661.doc // ZU05K06] Beschreibuflg 21. März 2002 Spender II Adventi Dipl.-Ing. Andreas Zumkeller
ein Schieber durch den ersten Schlitz dieses Schlitzpaares soweit einführbar ist, daß der Schieber durch den Spender hindurch durch den zweiten Schlitz wieder herausführbar ist. Ferner gibt die vorliegende Erfindung erstmals ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Spenders an.
Darüber hinaus kann der erfindungsgemäße Spender als Adventskalender für Kinder oder Erwachsene Verwendung finden. Dabei ist er je nach Zielgruppe mit den Bauteilen von Bausätzen, Puzzles, Süßigkeiten oder Spielzeug bestückbar. Der erfindungsgemäße Spender kähri als Überraschungstower zum x-ten Geburtstag mit einer entsprechenden Anzahl von Kammern bzw. Schiebern ausgestaltet sein. Ebenso ist an eine Variante für die letzten 14 Tage vor dem Schulanfang oder den letzten Monat zum Ende des Grundwehrdienstes oder bis zum Pensionsanfang herstellbar.
Der erfindungsgemäße Spender kann als Überraschungsverpackung beispielsweise für Backmischungen mit vorgeschriebenen Backschritten oder für ein Wochenkochprogramm herangezogen werden. Der erfindungsgemäße Spender kann als Verpackung für Spendegut zur Überbrückung der Wartezeit bis zur Auslieferung eines vom Kunden bestellten Neuwagens oder zur Abgabe von Give-Away Artikeln bei Bestellungen mit definierten Zeitabständen oder zur Abgabe von Werbeartikeln, beispielsweise innerhalb der letzten 14 Tage vor einer anstehenden Wahl vorgesehen werden.
Hierfür sind neben den vorstehend diskutierten Ausgestaltungsvarianten als Turm, Tower, Hochhaus, Pyramide, Schultüte, Wandspender, Medikamentenausgabebox, Schlankheitssymbol, oder dergleichen eine unbegrenzte Anzahl von Gestaltungsmöglichkeiten realisierbar.
So kann der erfindungsgemäße Spender beispielsweise als Gesundheitsverpakkung Verwendung finden, bei der vordefinierte Mengen individuell abgestimmter Tagesrationen eines Schlankheitsprogrammes in den Spender hineingegeben werden können und dann aus diesem tageweise entnehmbar sind.
[File: lOO347661.doc //ZU05K06] Beschreibung 21. März 2002 Spender II Adventi Dipl.-Ing. Andreas Zumkeiler
Zudem ist der erfindungsgemäße Spender geeignet, beim schrittweisen Zusammenbauen des Spenders das modulare Aufbauen strukturierter Gegenstände zu erlernen und zu trainieren, um damit beispielsweise bei Kindern einen positiven Effekt auf deren geistige Entwicklung auszuüben und bei Erwachsenen einen Anreiz zu geben, die geistige Beweglichkeit zu fördern.
Eine bevorzugte Vorgehensweise beim Zusammenbauen des vorstehend diskutierten Spenders kann wie folgt beschrieben werden: Der Spender ist durch die im Bausatz enthaltenen Bauteile einfach zusammenbaubar. Die z.B. aus Pappe gefertigten Kartonagebauteile können leicht auseinandergefaltet und zusammengesteckt werden. Zunächst wird der Hauptkörper, der bei den Ausführungsformen „Tower", ,Adventi 500" oder ,Adventi 1000" z.B. aus zwei Teilen besteht, zusammengesteckt und die Befüllung mit den individuellen Spendegütern kann erfolgen. Dabei wird das Spendegut Nummer 1 von unten (der Spender sollte hierfür auf den Kopf gestellt werden) eingelegt. Danach kann der kleinste Schieber (bei aufgestelltem Spender der oberste Schieber) eingeschoben werden. Daran anschließend geht die Befüllung weiter mit dem Spendegut Nummer 2. Ist dieses wiederum eingefüllt, wird der Schieber Nr. 2 eingesteckt. So kann der Spender individuell Zug um Zug mit verschiedenem Spendegut befüllt werden. Zum Schluß, nach Einschieben des Schiebers Nummer 24 kann der Boden zugeklappt und der Spender aufrecht hingestellt werden.
Der Empfänger des in dieser Variante als Adventskalender genutzten Spenders kann nun jeden Tag von unten her beginnend einen Schieber herausziehen und das vorher eingefüllte Spendegut bzw. Geschenk fällt heraus.
Der erfindungsgemäße Spender kann auch fertig aufgebaut und vollständig mit Spendegut befüllt bezogen werden.
Den Spender gibt es beispielsweise in der Ausführungsvariante ,Adventi 500" mit einer befüllbaren Höhe von ca. 0,5 m bei einer Bodenfläche von etwa 7,5 cm &khgr; 7,5 cm und einer Zwischenfachhöhe der Kammern von etwa 2 cm.
[File: 100347661.doc//ZU05K06] Beschreibung 21. März 2002 Spender II Adventi Dipl.-Ing. Andreas Zumkeller
Den Spender gibt es weiterhin in der Variante „Adventi 1000" mit einer befüllbaren Höhe von ca. 1 m bei einer Bodenfläche von etwa 15 cm &khgr; 15 cm und einer Zwischenfachhöhe der Kammern von etwa 4 cm.
Dabei ist ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Spenders dessen Wiederverwendbarkeit über mehrere Jahre. Der Spender ist vollständig recyclebar. Es ist eine einfache Handhabung und eine individuelle Befüllung gegeben.
Die vorstehend diskutierten Varianten sind Beispiele bezüglich der An- bzw. der Verwendung des erfindungsgemäßen Spenders. Die diskutierten Figuren zeigen lediglich einen kleinen Ausschnitt der vielfältigen Möglichkeiten von dessen Verwendung. Die Größe, Form und Gestalt des Grundkörpers und der Schieber sind je nach Kundenwunsch frei definierbar.
Claims (11)
1. Spender (1) zur Aufnahme und selektiven Abgabe von Spendegut (10), wie Bausätzen, Fertigbackmischungen, Geschenkartikeln, Präsenten, Waren, Werbemitteln oder dergleichen, mit einer Außenwandung (18), welche Schlitze (4) aufweist, in die entsprechend angepasste Schieber (2) derart einführbar sind, daß der Spender (1) in eine Mehrzahl von übereinander angeordneten Kammern (14) unterteilbar ist, deren untere Begrenzungsfläche jeweils vom zugeordneten Schieber (2) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Spender (1) pro Kammer (14) jeweils zwei einander zugeordnete waagrechte Schlitze (4) in gegenüberliegenden Seiten der Außenwandung (18) aufweist, die in der selben Ebene angeordnet sind, wobei ein Schieber (2) durch den ersten Schlitz (4) dieses Schlitzpaares soweit einführbar ist, daß der Schieber (2) durch den Spender (1) hindurch durch den zweiten Schlitz (4) wieder herausführbar ist.
2. Spender (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und/oder der zweite Schlitz (4) über eine mit dem Schieber (2) zusammenwirkende Einschubsicherung (8) verfügt, vermittels der der Schieber (2) in dessen Endposition arretierbar ist.
3. Spender (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er als vor Ort aufstellbarer Bausatz vorliegt, wobei die Abwicklung (20) der die Kontur (6) des Spenders (1) erzeugenden Außenwandung (18) faltbar ist.
4. Spender (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spender (1) als Bausatz aus ausgestanzten flächigen Bauteilen zusammenfügbar ist.
5. Spender (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spenderbauteile aus Pappe, Holz, Kunststoff oder Blech hergestellt sind.
6. Spender (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Schieber (2) eine mit dem darüber angeordneten Schieber (2) zusammenwirkende Sicherungslasche zugeordnet ist, zur Sicherstellung der Einhaltung einer korrekten Reihenfolge beim Herausziehen der Schieber (2).
7. Spender (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (4) näherungsweise senkrecht zur Längsrichtung (8) des aufrecht stehenden Spenders (1) oder horizontal zur Umgebung des hängenden Spenders (1) angeordnet sind.
8. Spender (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Befüllen des Spenders (1) der Schwerkraft folgend vorzugsweise von oben erfolgt indem man einen Schieber (2) in die Schlitze (4) eines Schlitzpaares einführt und dann das betreffende Spendegut (10) von oben durch eine Befüllöffnung (22) in den Spender (1) gibt, so daß dieses auf dem eingeschobenen Schieber (2) zu ruhen kommt.
9. Spender (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahme von Spendegut (10) durch das Herausziehen eines Schiebers (2) einleitbar ist, wobei das betreffende Spendegut (10) aus der durch diesen Schieber (2) begrenzten Kammer (14) der Schwerkraft folgend nach unten durch eine Auswurföffnung (12) aus dem Spender (1) heraus rutscht.
10. Spender (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (14) in regelmäßigen Abständen angeordnet sind.
11. Spender (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß Kammern (14) mittels entsprechender feststehender Trennwände (24) nebeneinander angeordnet sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20205450U DE20205450U1 (de) | 2002-03-21 | 2002-03-21 | Spender zur Aufnahme und selektiven Abgabe von Spendegut |
| AU2003227534A AU2003227534A1 (en) | 2002-03-21 | 2003-03-19 | Distributor for the housing and selective release of goods for distribution and method for production thereof |
| PCT/EP2003/002869 WO2003079862A1 (de) | 2002-03-21 | 2003-03-19 | Spender zur aufnahme und selektiven abgabe von spendegut, sowie verfahren zu dessen herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20205450U DE20205450U1 (de) | 2002-03-21 | 2002-03-21 | Spender zur Aufnahme und selektiven Abgabe von Spendegut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20205450U1 true DE20205450U1 (de) | 2002-06-13 |
Family
ID=7969807
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20205450U Expired - Lifetime DE20205450U1 (de) | 2002-03-21 | 2002-03-21 | Spender zur Aufnahme und selektiven Abgabe von Spendegut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20205450U1 (de) |
-
2002
- 2002-03-21 DE DE20205450U patent/DE20205450U1/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2010084A1 (de) | Durchsichtige Tortenverpackung | |
| DE10212613B4 (de) | Spender zur Aufnahme und selektiven Abgabe von Spendegut | |
| DE69010013T2 (de) | Faltbarer Geschenkkorb. | |
| DE2004456B2 (de) | Stapelbarer kasten aus faltbarem blattmaterial | |
| DE20205450U1 (de) | Spender zur Aufnahme und selektiven Abgabe von Spendegut | |
| WO2003079862A1 (de) | Spender zur aufnahme und selektiven abgabe von spendegut, sowie verfahren zu dessen herstellung | |
| CH705885A2 (de) | Regal. | |
| DE202007004554U1 (de) | Kartonmöbel und Kartonmöbelbauteile | |
| DE29703479U1 (de) | Präsentdarbietungsträger, insbesondere Adventskalender | |
| EP0473996A1 (de) | Werbeträger | |
| DE202024000229U1 (de) | Behältnis zur Aufnahme einer Vielzahl von Objekten | |
| DE29707814U1 (de) | Adventskalender | |
| DE7202617U (de) | Imbiss-Teller mit Daumenloch und vorzugsweise Becherloch | |
| DE29619707U1 (de) | Adventskalender | |
| DE8808302U1 (de) | Ständer für Schreibtisch-Utensilien | |
| DE29607858U1 (de) | Verkaufsdisplay | |
| DE8812855U1 (de) | Display-Versandfaltschachtel | |
| DE20213348U1 (de) | Vorrichtung zur Ausgabe von Waren oder Packungen | |
| DE8526559U1 (de) | Flächenhafter Untersetzer für den Gebrauch bei Tisch | |
| DE202022107284U1 (de) | Ziervorrichtung für Kisten aus Pappe und Kunststoff | |
| DE1486565A1 (de) | Verpackung und Entnahmevorrichtung fuer Waren in Form eines Adventkalenders | |
| DE9114183U1 (de) | Kartonartige Verpackung mit einem Geschenkartikel | |
| DE8521457U1 (de) | Bauelementensatz zum Aufbau eines Ständers zur Darbietung und Werbepräsentation kleinerer Verkaufsgegenstände | |
| DE8022865U1 (de) | Legespiel | |
| DE202017104041U1 (de) | Hohlkammerbox |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20020718 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20050405 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20081001 |