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DE20204674U1 - Befestigungsvorrichtung für Geräteeinsätze in Arbeitsplatten - Google Patents

Befestigungsvorrichtung für Geräteeinsätze in Arbeitsplatten

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Publication number
DE20204674U1
DE20204674U1 DE20204674U DE20204674U DE20204674U1 DE 20204674 U1 DE20204674 U1 DE 20204674U1 DE 20204674 U DE20204674 U DE 20204674U DE 20204674 U DE20204674 U DE 20204674U DE 20204674 U1 DE20204674 U1 DE 20204674U1
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DE
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locking
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recess
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Expired - Lifetime
Application number
DE20204674U
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English (en)
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Fischerwerke Artur Fischer GmbH and Co KG
Original Assignee
Fischerwerke Artur Fischer GmbH and Co KG
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Publication date
Application filed by Fischerwerke Artur Fischer GmbH and Co KG filed Critical Fischerwerke Artur Fischer GmbH and Co KG
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Publication of DE20204674U1 publication Critical patent/DE20204674U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B5/00Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them
    • F16B5/06Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of clamps or clips
    • F16B5/0607Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of clamps or clips joining sheets or plates to each other
    • F16B5/0621Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of clamps or clips joining sheets or plates to each other in parallel relationship
    • F16B5/0628Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of clamps or clips joining sheets or plates to each other in parallel relationship allowing for adjustment parallel or perpendicular to the plane of the sheets or plates
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/12Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
    • E03C1/32Holders or supports for basins
    • E03C1/33Fastening sinks or basins in an apertured support

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

M 2077 21.03.2002
Beschreibung
5
Befestigungsvorrichtung für Geräteeinsätze in Arbeitsplatten
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 zum Befestigen von Geräteeinsatzen in Arbeitsplatten, insbesondere von Spülen in Küchenarbeitsplatten.
Bei der Montage wird zunächst eine Aussparung in die Arbeitsplatte eingebracht, beispielsweise mit einer Stichsäge. Zur eigentlichen Befestigung sind unterschiedliche Systeme bekannt. Sie können einerseits eingeteilt werden in Systeme, die nach dem Einsetzen des Geräteeinsatzes von unten montiert werden (z. B. DE 30 40 180 A1, EP 0 769 591 B1), und andererseits in Systeme, deren Bauteile zuvor vormontiert werden. Beim Einsetzen des Geräteeinsatzes greifen die Bauteile ineinander und sichern so einen festen Halt. Derartige Systeme bieten den Vorteil, dass nicht Überkopf an schwer zugänglichen Stellen montiert werden muss. Eine weitere Unterteilung solcher Systeme kann anhand der Art des Ineinandergreifens erfolgen. Während beispielsweise in DE 43 18 828 C2 ein einfacher Eingriff eines Haltelements mit Kontakt- und Anlaufschräge in ein Federelement beschrieben ist, schlagen sowohl DE 44 37 630 C1 als auch DE 195 17 868 C2 eine stufenweise Verrastung vor. Diese haben gegenüber einem einfachen Eingriff den Vorteil, dass das an der Arbeitsplatte zu befestigende Bauteil nicht exakt in Eingriffsrichtung positioniert werden muss. Dies ist gerade bei unterschiedlichen Plattendicken vorteilhaft.
Ein grundsätzliches Problem dieser Befestigungen liegt in der mangelnden Fähigkeit, einen fertigungsbedingten ungewollten Versatz senkrecht zur Aussparungskante zwischen Aussparung und Geräteeinsatzes auszugleichen. In DE 195 17 868 C2 erfolgt die Rasterung durch Sperrklinken in Verbindung mit einer Riffelung. Dabei sind die Sperrklinken an dem an der Arbeitsplatte angebrachten Halteelement angeordnet, während die Riffelung Teil des am Geräteeinsatzes befestigten Ankerteils ist. Ein derartiger Formschluss erfolgt nur sicher, wenn das Ankerteil ohne signifikante Schiefstellung von den Sperrklinken gefasst wird. Ähnlich problematisch ist die in DE 44
37 630 C1 vorgeschlagene Einrastung eines Raststegs in Rastzacken. Der Raststeg ist Teil des am Geräteeinsatzes befestigten Ankerteils. Das an der Arbeitsplatte angebrachte Halteelement weist U-förmig geformte Schenkel auf, dessen einer Schenkel der Anbringung an der Arbeitsplatte und dessen anderer, elastisch auffederbare Schenkel zum Halteschenkel weisende Rastzacken aufweist. Da das Ankerteil nicht beidseitig vom Haltelement geklemmt wird, kann es bei einer toleranzbedingten Schiefstellung des Raststegs leicht zum Ausklinken der Verbindung kommen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsvorrichtung für Geräteeinsätze in Arbeitsplatten zu schaffen, die eine Vormontage der Bauteile erlauben, so dass der Geräteeinsatz abschließend von oben eingesetzt werden kann. Dabei soll ebenfalls eine stufenweise Verrastung die Vormontage der Bauteile vereinfachen. Im Gegensatz zu den bekannten Lösungen sollen Ungenauigkeiten insbesondere in Bezug auf einen Versatz von des Geräteeinsatzes senkrecht zur Aussparungskante durch die Befestigungsvorrichtung ausgleichbar sein und dabei eine sichere Verbindung gewährleisten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Die Befestigungsvorrichtung besteht aus einem Halteelement, das an die Aussparungskante der Arbeitsplatte angebracht wird und einen Rastkanal aufweist.
An den Geräteeinsatz wird ein Ankerteil mit einem eine Zahnleiste aufweisenden Fußteil angebracht, welches in das Halteelement in verschiedenen Raststufen verankerbar ist. Das Fußteil rastet in einen mindestens eine Rastkante aufweisenden Rastkanal ein und wird dabei beidseitig geklemmt und geführt.
Der Vorteil einer derart ausgeführten Verrastung liegt in den wesentlich verbesserten Halteeigenschaften insbesondere bei einem toleranzbedingten Versatz des Geräteeinsatzes senkrecht zur Aussparungskante. Bei einem solchen Versatz bleibt das Ankerteil von dem Rastkanal geführt und damit eine zuverlässige Verrastung gewährleistet. Grundsätzlich bleibt es neben der Montage von oben offen, den Geräteeinsatz zusätzlich von unten am Fußteil des Ankerteils nach zu ziehen, um ggf. einen höheren Anpressdruck des Geräteeinsatzes auf der Arbeitsplatte zu erreichen.
In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung weist der Rastkanal des Halteelements mehrere, federnde Zähne auf. Beim Einführen des Fußteils des Ankerteils schwenken die Zähne des Rastkanals von der Zahnleiste des Ankerteils weg. Sobald das Ankerteil nach oben Zug erfährt, schwenken die Zähne des Rastkanals zurück und greifen in die Zähne der Zahnleiste des Ankerteils. Hierdurch kommt es zum Verrasten und Verankern des Ankerteils im Halteelement.
Zur Demontage des Ankerteils aus dem Halteteil kann die Rastkante des Halteleements einen Schwenkhebel aufweisen. Durch die Betätigung des Schwenkhebels beispielsweise mit einem Schraubendreher schwenkt die Rastkante des Halteelements von der Zahnleiste des Ankerteils weg und entrastet hierdurch. Das Ankerteil kann somit aus dem Halteelement geführt werden.
Grundsätzlich steht offen, ob das Ankerteil als ein Stück ausgeformt an dem Geräteeinsatz z. B. durch Schweißen angebracht ist, oder ob es aus zwei Teilen, einem Halteblech und einem Eingriffsteil, besteht. Im Fall der Zweiteiligkeit ist es vorteilhaft, Haltebleche mit länglichen Einklipsaussparungen an den Geräteeinsatz anzubringen. In die Einklipsaussparungen wird das Eingriffsteil eingeklipst, das an seinem Ende das Fußteil mit der Zahnleiste aufweist. Die Klipsverbindung von Eingriffsteil und Halteblech ist vorzugsweise so gestaltet, dass eine einfache zerstörungsfreie Demontage der Bauteile möglich ist, beispielsweise indem eine nachgiebige Rastnase verwendet wird, die mit einem Schraubendreher aus der Einklipsaussparung des Halteblechs gelöst werden kann. Weiterhin sieht eine bevorzugte Ausführung der Erfindung vor, dass das Eingriffsteil verschiebbar entlang der länglich gestalteten Einklipsaussparung_ des Halteblechs ist. Dies ermöglicht die einfache Justage der Position längs der Aussparungskante.
Um einen toleranzbedingten Versatz von Einbaugerät senkrecht zur Aussparungskante ausgleichen zu können, weist das Ankerteil eine entsprechende Nachgiebigkeit auf. Dies wird beispielsweise durch ein Spiel in der Klipsverbindung zwischen Halteblech und Eingriffsteil, oder eine schlanke Ausführung des Ankerteils oder die Wahl von Kunststoff für das Eingriffsteil erreicht.
Zur Vereinfachung der Befestigung des Halteelements an der Arbeitsplatte im Rahmen der Vormontage weist das Halteelement eine Anschlagrippe zum Anschlag an der
Unterseite der Arbeitsplatte auf. Das Einsetzen des Einbaugeräts kann durch Einführschrägen an den Halteelementen für das Ankerteil vereinfacht werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 die Vorrichtung bei der Montage; und
Figur 2 das Halteelement in einem Längsschnitt.
In Figur 1 ist die Vorrichtung bei der abschließenden Montage gezeigt. In die Arbeitsplatte 1 wird zuvor eine Aussparung eingebracht, wodurch sich die Aussparungskante 2 ergibt. An dieser wird das Halteelement 3 angebracht, so dass die Anschlagrippe 4 am unteren Rand der Arbeitsplatte 1 anschlägt. Zur Befestigung kann ein Nagel 5 oder eine Schraube verwendet werden. In einem weiteren Schritt der Vormontage wird das Ankerteil 6 am Geräteeinsatz 7 angebracht. Figur 1 stellt das Ankerteil 6 zweiteilig dar. Es besteht einerseits aus dem Halteblech 8, das am Geräteeinsatz 7 angebracht ist, und andererseits aus dem Eingriffsteil 9, das mit dem Halteblech 8 durch eine Klipsverbindung verbunden ist. Hierzu weist das Halteblech 8 eine Einklipsaussparung 10 und das Eingriffsteil 9 eine Rastnase 11 auf. Das Eingriffsteil 9 weist ein Fußteil 13 mit einer Zahnleiste 12 auf. Mit Hilfe der Einführschrägen 14 wird das Fußteil 13 in das Haltelement 3 eingeführt.
Figur 2 zeigt einen Längsschnitt durch das Halteelement 3 mit einem in den Rastkanal 15 eingeführten Eingriffsteil 9. Mit der Zahnleiste 12 rastet das Eingriffsteil 9 in den Zähnen 16 des Halteelements 3 ein. Mit der der Zahnleiste gegenüberliegenden Rückseite 17 liegt das Eingriffsteil 9 im Rastkanal 15 an und wird hierdurch geklemmt.
Aufgrund des schmal ausgeführten Stegs 18 zwischen dem Grundkörper 19 des Halteelements 3 und den Zähnen 16 können die Zähne 16 federnd von der Zahnleiste 12 schwenken. Hierdurch wird das Einführen des Eingriffsteils 9 in den Rastkanal 15 erleichtert und gleichzeitig ein sicheres Einrasten der Zahnleiste 12 in die Zähne 16 gewährleistet. Mit dem Schwenkhebel 20 können die Zähne 16 beispielsweise mit einem Schraubendreher entrastet werden. Damit ist das Eingriffsteil 9 freigegeben und kann aus dem Halteelement 3 geführt werden. Mit dem Fußteil 13 kann das Eingriffsteil 9 auch nach der Montage von oben noch manuell von unten weiter durch das
- ft- ♦ ♦··
Halteelement 3 gezogen werden, um beispielsweise einen größeren Anpressdruck zwischen Geräteeinsatz 7 und Arbeitsplatte 1 zu erreichen.
Im Falle eines ungewollten Versatzes, der sich aus einer begrenzten Fertigungsgenauigkeit ergeben kann, ist der Geräteeinsatz 7 sowie die daran befestigten Elemente Halteblech 8 und Eingriffsteil 9 entlang der Aussparungskante 2 verschiebbar. Auch bezüglich eines Versatzes senkrecht zur Aussparungskante 2 weist das System eine Nachgiebigkeit auf, die beispielsweise durch ein Spiel in der Klipsverbindung erreicht wird. Gleichzeitig passt sich das Fußteil 13, das beispielsweise aus Kunststoff gefertigt ist, elastisch an den versetzten Rastkanal 15 an und bleibt weiterhin optimal im Eingriff.
• ♦· *·

Claims (9)

1. Vorrichtung zur Befestigung eines Geräteeinsatzes (7) in einer Arbeitsplatte (1), insbesondere einer Spüle in einer Küchenarbeitsplatte, bestehend aus einem an der Aussparungskante (2) der Arbeitsplatte anbringbaren Halteelement (3) und einem am Geräteeinsatz angeordneten Ankerteil (6), welches in das Halteelement (3) in verschiedenen Raststufen verankerbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltelement (3) einen Rastkanal (15) mit mindestens einer Rastkante (16) aufweist, und dass das Ankerteil (6) ein Flußteil (13) mit einer Zahnleiste (12) aufweist, das in dem Rastkanal (15) klemmbar und mindestens auf einer Seite in der Rastkante (16) einrastbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltelement (3) einen Rastkanal (15) mit mehreren Zähnen (16) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltelement (3) einen Rastkanal (15) mit einer federnden Rastkante (16) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastkante (16) einen Schwenkhebel (20) aufweist und entrastbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ankerteil (6) aus einem an den Geräteeinsatz (7) anbringbaren Halteblech (8) mit einer Einklipsaussparung (10) sowie einem in die Aussparung einklipsbaren Eingriffsteil (9) besteht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingriffsteil (9) des Ankerteils (6) in der Einklipsaussparung (10) des Halteblechs (8) horizontal verschiebbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingriffsteil (9) aus Kunststoff gefertigt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (3) an der zur Aussparungskante (2) gewandten Seite eine Anschlagrippe (4) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastkanal (15) Einführschrägen (14) für das Ankerteil (6) aufweist.
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NICHTS ERMITTELT

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