DE2020338A1 - Befestigungsvorrichtung fuer grossflaechige Deckelemente - Google Patents
Befestigungsvorrichtung fuer grossflaechige DeckelementeInfo
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- E04B7/14—Suspended roofs
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- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D3/00—Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
- E04D3/02—Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets of plane slabs, slates, or sheets, or in which the cross-section is unimportant
- E04D3/06—Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets of plane slabs, slates, or sheets, or in which the cross-section is unimportant of glass or other translucent material; Fixing means therefor
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Description
Dl PL.-I NQ. H. STEH MAN N 85 Nürnberg 2
TELEX 04-23135
DEUTSCHE BANK AG. NÜRNBERG NR. 341164
9 Π 9 Π *3 *5 QPOSTSCHECKICONTO: NÜRNBERG 47081
Nürnberg, den 24,4.70 17/47
Firma Rheinhold & Mahla GmbH,, 68 Mannheim, Augusta-Anlage
"Befestigungsvorrichtung für großflächige Deckelemente"
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für großflächige
Deckelemente, insbesondere bei leichten Flächentragwerken mit Stahlnetzen oder Gitterwerken.
Zur Überdachung größerer Flächen werden in zunehmendem Maße zeltartige Konstruktionen verwendet, bei denen auf sogenannten
leichten Flächentragwerken, beispielsweise auf Stahlseilnetzen
die Abdeckung aufgebracht wird. Neben langen Bahnen, Folien oder auch Planen werden, insbesondere bei Dauerdächern großformatige
Abdeckelemente in Form dünner Platten verwendet. Die Verbindung derartiger Abdeckelemente mit den Flächentragwerken
ergibt eine Reihe von Problemen, da einerseits die Bedachung als Ganzes relativ steifer sein soll, andererseits
dem Winddruck und dem Windsog Rechnung getragen werden muß und schließlich auch der Aufwand an Montagemitteln und Montagezeit
möglichst gering bleiben soll. Hinzu kommen noch Forderungen·
nach Begehbarkeit des Daches,-nach schonender Behandlung
der Abdeckelemente, insbesondere dann, wenn diese aus lletafedarchlKseigea Material, beispielsweise Acrylglas bestehen
und dergleichen mehr.
Es i®t bereits bekannt, für derartige Abdeckelemente gesonderte
Tragkomstruktionen zu verwenden, die ihrerseits mit dem leichten
Fläehentragwerte verbunden werden.
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Btfestigungsvorfür
großflächige Deckelemente der eingangs4rläuterten
Art zu schaffen, die besser als die bisher bekannten den Erfordernissen der Praxis gerecht wird und insbesondere in
sich steif elastisch sind, um die Abdeckelemente festzuhalten. Schließlich soll zugleich eine sichere Abdichtung an dem Befestigungspunkten
erreicht und eine möglichst gleichmäßige Kräfteverteilung auf den Abdeckelementen, auch bei wechselnden Beanspruchungen
erzielt werden.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung im wesentlichen dadurch
gelöst, daß zwei auf beiden Seiten eines Abdeckelementes angeordnete, elastische, glockenförmige Zwischenelemente vorgesehen sind
mit zwei die Zwischenelemente übergreifenden Abdecktellern und einen mit einem Knotenpunkt des Tragwerkes verbindbaren Befestigungsbolzen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Abdeckteller eben ausgebildet
und mit einem Ringrand versehen sind und der Hingrand innen einen schrägen Wandteil aufweist.
Ein besonders guter Halt für die Abdeckelemente und eine außerordentlich
günstige Abdichtung wird dann erreicht, wenn die elastischen, glockenförmigen Zwischenelemente konzentrische
Rillen auf beiden Auflageflächen aufweisen und die jeweils
äußerste Kante über die Ebenen der Auflageflächen hinausragt
und als Dichtlippen ausgebildet sind. Durch diese Ausbildung wird beim Verschrauben der Befestigungsvorrichtung eine Saugwirkung
erzielt, so daß die Zwischenelemente, beispielsweise aus Kunstgummi, fest durch Unterdruck an den Abdeckelementen haften
und die deformierten Dichtlippen eine besondere Abdichtung nach außen hin ergeben.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel· der Erfindung sind
die elastischen Zwischenelemente als Hohlzylinder ausgebildet und deren Mantelfläche ist etwa zur Hälfte zylindrisch und zur
anderen Hälfte kegelstumpfförmig. Eine zusätzliche Abdichtung
durch Überdruckwird dann erreicht, wenn nach einem weiteren
Merkmal der Erfindung, die elastischen Zwischenelemente in ihren jeweils den Abdeckelementen zugeordneten Auflageflächen
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eine tiefe Rille aufweisen. Dabei ist vorteilhafterweise der Durchmesser der RiIe etwa dem mittleren Durchmesser der Zwischenelemente
entsprechend gewählt und ihre Höhe beträgt etwa 2/5 der
Qesamthöhe.
Eine weitere Verbesserung der Dichtwirkung kann dann erzielt
werden, wenn eines der Zwischenelemente einen über die einem Abdeckelement zugewandte Auflagefläche vorspringenden hülsenförmigen
Fortsatz aufweist, dessen Innendurchmesser etwa dem Außendurchmesser des Befestigungsbolzens entspricht.
Zum Verschrauben der einzelnen Teile miteinander dient eine
Befestigungssehraube, die in den Befestigungsbolzen einschraubbar ist und die mit Hilfe einer Dichtungsscheibe einen elastischen
Dichtungsring an den oberen Abdeckfceller preßt.
Nach einem abgewandelten Ausführungsbeispiel der Erfindung kann die Dichtungsscheibe in Form einer" rechteckigen Lasche ausgebildet
sein und eine zusätzliche öse, beispielsweise zur Befestigung von
Montagehilfsmitteln, aufweisen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläutert, die schematisch im Schnitt ein Ausführungsbeispiel
darstellt. Die Zeichnung zeigt im Querschnitt einen fertig montierten Befestigungspunkt für eine Abdeckscheibe
an einem Stahlseiltragwerk. Dabei sind an dem Kreuzungspunkt der Stahlseile 21 Seilschellen 19 und 20 befestigt. Die Seilschellen
werden durch einen Bolzen 22 verbunden. An seinem dachseitigen Ende trägt der Bolzen 22 eine Seilschellenmutter
Diese Seilschellenmutter 18 verbindet den Bolzen 22 mit einem Befestigungsbolaen 6, in den wiederum eine Befestigungsschraube
17 eingesehraubt ist.
Bei der Montage wirkt zunächst auf die Seilschelle I9 ein unterer
Abdeckteller 5 und auf diesen ein glockenförmiges elastisches
Zwischenelement 3. Ein Abdeckelement 1, das im Bereich der Befestigungspunkte
bereits mit einer entsprechenden öffnung ver-
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sehen ist oder in das an Ort und Stelle, beispielsweise mit einem Kreisschneider, ein entsprechendes Loch geschnitten wird,
wird sodann auf die obere Auflagefläche des elastischen Zwischenelementes 3 aufgelegt. Nunmehr wird auf die äußere Oberfläche
des Abdeckelementes 1 ein weiteres elastisches Zwischenelement aufgelegt und dieses durch einen zweiten Abdeckteller 4 abgedeckt.
Nach Zwischenfügen eines elastischen Dichtungsringes wird mit Hilfe der Dichtungsscheibe 15 und der BefestigungsschrauDe
17 die feste Verbindung der vorgenannten Teile untereinander erzielt.
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß die elastischen glockenförmigen
Zwischenelemente 2 und 3 an ihren Auflageflächen mit Rillen
versehen sind, durch die beim Zusammenpreßen ein Saugeffekt
erzielt wird. Dabei sind die äußersten Kanten derart bemessen, daß sie im unverspannten Zustand über die Oberfläche der Rillen
hinausragen. Beim Verbinden der Befestigungsteile werden diese äußeren Kanten elastisch verformt und nach außen gedrückt, so
daß sie als Abdichtlippen wirken.
Die elastischen Zwischenelemente 2 und 3 sind im wesentlichen als Hohlzylinder ausgebildet, deren Mantelfläche 11 im Bereich der
Abdeckteller 4 und 5 zylinderförmig und im Bereich 12 des Abdeckelementes
1 kegelförmig ausgebildet ist, undin eine Dichtlippe übergeht.
Der Durchmesser der inneren öffnung des du^ch die beiden zusammengehörigen Zwischenelemente 2 und 3 gebildeten zylindrischen
Hohlraumes ist wesentlich größer gewählt als der Durchmesser des Befestigungsbolzens 6. Dadurch ist die Möglichkeit geschaffen,
daß sich, bedingt durch die Elastizität der Zwischenelemente, der Befestigungsbolzen 6 bei entsprechender Beanspruchung mit
seiner Achse zeitweilig schräg zur Oberfläche des Abdeckelementes stellen kann. Durch die entsprechende Höhe der Zwischenelemente
2 bzw. 3 ergibt sich somit ein relativ steifer aber dennoch nach allen Richtungen elastischer Befestigungspunkt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist das elastische
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glockenförmige Zwischenelement 2 noch einen hülsenförinigen Fortsatz 14 auf, der sich durch die Befestigungsöffnung im
Abdeckelement 1 nach unten erstreckt. Durch diese Ausbildung wird ein evtl. Scheuern des Bolzens 6 an der Innenfläche des
Befestigungsloches im Abdeckelement 1 vermieden,Anstelle des
hülsenförmigen Fortsatzes 14 kann auch ein über den Bolzen 6
geschobener Schlauch oder dergl. Verwendung finden.
Eine weitere Dichtwirkung durch Ausbildung eines kleinen Überdruckes
bei der Montage kann dann erzielt werden, wenn, wie dargestellt, die Zwischenelemente 2 bzw. 3 in ihren dem Abdeckelement
zugewandten Auflageflächen je eine tiefe Rille 1j aufweisen, deren
Radius etwa dem mittleren Radius der Zwischenelemente entspricht und deren axiale Höhe etwa 2/3 der Höhe der Zwischenelemente
umfaßt. Dabei ist es zweckmäßig, zur Erhöhung der inneren Festigkeit,
die innere Begrenzung 23 der Rillen etwa kreisförmig auszubilden.
In den Rillen 13 entsteht durch das Zusammendrücken der
Gummipuffer 2 und 3 ein Überdruck, der das Eindringen von Wasser im
Bereich der Rillen 9 verhindert.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung
ist ohne weiteres auch bei einfachen Seilnetzknoten
möglich. Die Abdeckteller 4 und 5 können anstelle der
Ringränder 7 mit schrägen inneren Wandteilen 8 schräg nach auswärts verlaufende Ränder aufweisen; Höhe und Durchmesser der
Zwischenelemente 2 bzw. 3 können an die jeweils bestehenden Forderungen hinsichtlich der Steifheit der Befestigungspunkte
angepaßt werden; und anstelle einer tiefen Rille können in den Zwischenelementen mehrere tiefe Rillen vorgesehen sein und
dergl. mehr.
Die Erfindung umfaßt daher auch alle Teil- und Unterkombinationen
der beschriebenen und/oder dargestellten Merkmale,
- Ansprüche -
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Claims (1)
- Ansprüche(l .^Befestigungsvorrichtung für großflächige Abdeckelemente, insbesondere bei leichten Plächentragwerken mit Stahlseilnetzen oder Gitterwerken, gekennzeichnet durch zwei auf beiden Seiten eines Abdeckelementes (l) angeordnete, elastische, glockenförmige Zwischenelemente "(2,5)* durch zwei die Zwischenelemente (2,3) übergreifende Abdeckteller (4,5) und einen mit einem Knotenpunkt des Tragwerkes verbindbaren Befestigungsbolzen (6).2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckteller (4,5·) eben ausgebildet und mit einem Ringrand (7) versehen sind"und daß der Ringrand (7) innen einen schrägen'Wandteil (8) aufweist.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen, glockenförmigen Zwischenelemente (2,3) konzentrische Rillen (9) auf beiden Auflageflächen aufweisen und daß die jeweils äußerste Kante über die Ebene der· Auflageflächen hinausragt und als Dichtlippe/ausgebildet ist.4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet! daß die elastischen Zwischenelemente (2,3) als Hohlzylinder ausgebildet sind und daß deren Mantelfläche etwa zur Hälfte zylindrisch und zur anderen Hälfte kegelstumpfartig geformt ist.5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Zwischenelemente (2,3) in ihrer jeweils dem Abdeckelement (l) zugewandten Auflagefläche eine tiefe Rille (13) aufweisen.6t Vorrichtung nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser der Rillen (I3) etwa dem mittleren Durchmesser der Zwischenelemente (2,3) entspricht und ihre Höhe etwa 2/3 der Gesamthöhe.-2-109852/06927. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Zwischenelemente (2) einen über die einem Abdeckelement (l) zugewandte Auflagefläche vorspringenden, hülsenförmigen Fortsatz (14) aufweist, dessen Innendurchmesser etwa dem Durchmesser des'Befestigungsbolzens (6) entspricht.8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, gekennzeichnet durch eine Dichtungsscheibe (I5) und einen Dichtungsring (ΐβ) zwischen einer Befestigungsschraube (I7) und dem oberen Abdeckteller (4). '9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsscheibe (I5) als Lasche ausgebildet ist und eine zusätzliche öse (24) aufweist.1098 52/0692Leerseite
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Also Published As
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