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DE20203215U1 - Rolladen- oder Jalousienkasten für ein Fenster oder eine Tür eines Gebäudes - Google Patents

Rolladen- oder Jalousienkasten für ein Fenster oder eine Tür eines Gebäudes

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DE20203215U1
DE20203215U1 DE20203215U DE20203215U DE20203215U1 DE 20203215 U1 DE20203215 U1 DE 20203215U1 DE 20203215 U DE20203215 U DE 20203215U DE 20203215 U DE20203215 U DE 20203215U DE 20203215 U1 DE20203215 U1 DE 20203215U1
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Germany
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box
front cover
roller shutter
blind
insulating
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DE20203215U
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • E06B9/11Roller shutters
    • E06B9/17Parts or details of roller shutters, e.g. suspension devices, shutter boxes, wicket doors, ventilation openings
    • E06B9/17007Shutter boxes; Details or component parts thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

G 211HK 02
Beschreibung
Rollladen- oder Jalousienkasten für ein Fenster oder eine Tür eines Gebäudes
&iacgr;&ogr; Die Erfindung betrifft einen Rollladen- oder Jalousienkasten für ein Fenster oder eine Tür eines Gebäudes nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Rollladen- oder Jalousienkästen sind in vielfältigen Ausführungen bekannt und sind für die Unterbringung von Rollläden oder Jalousien unterschiedlicher Art is geeignet. Für die Wärmedämmung eines Gebäudes stellt neben Fenster und Türen der Rollladen- oder Jalousienkasten eine Schwachstelle dar, so dass es zahlreiche Vorschläge für eine Verbesserung der Wärmedämmung im Bereich des Rollladen- oder Jalousienkastens gibt.
Ein allgemein bekannter gattungsgemäßer Rollladen- oder Jalousienkasten weist einen langgestreckten, quaderförmigen und stabilen Kastenkörper auf, mit einem langgestreckten Aufnahmeraum zur Aufnahme einer Rollladen-Wickeiwelle oder einer Jalousien-Tragschiene, wobei der Aufnahmeraum durch Kasten-Seitenwände als jeweils gebäudebezogene Kasten-Innenwand und Kasten-Außenwand, durch eine Kasten-Oberwand und durch endseitig formschlüssig abschließende Kasten-Stirndeckel begrenzt ist. Die Kasten-Stirndeckel weisen jeweils eine stabile Stirndeckel-Tragwand auf.
Als Problemstellen bezüglich der Wärmedämmung des Kastenkörpers sind u. a. diese Kasten-Stirndeckel anzusehen, die aus stabilem, wenig wärmedämmenden Material hergestellt und direkt an die Kasten-Innenwand und die
Kasten-Außenwand angeschlossen sind und damit von einer Gebäudeaußenumgebung zu einem Gebäudeinnenraum je eine Kältebrücke bilden. Eine stabile Ausführung der Kasten-Stirndeckel ist beispielsweise für eine stabile Lagerhalterung einer Rollladen-Wickelwelle erforderlich und unterstützt eine stabile Auflage der Kastenkörper-Endbereiche auf einem Mauerwerk.
Es sind zudem bereits Wärmedämmmaßnahmen an Kasten-Stirndeckeln bekannt, wobei an einer oder an beiden Flachseiten der jeweiligen stabilen, nicht wärmegedämmten Stimdeckel-Tragwand eine Schicht aus wärmedämmenden &iacgr;&ogr; Material, insbesondere als aufgeklebte Wärmedämmplatte angebracht ist. Die Stimdeckel-Tragwand bildet aber auch hier die vorstehend erläuterte Problemstellung hinsichtlich der Wärmedämmung als Kältebrücke zwischen einer Gebäudeaußenumgebung und einem Gebäudeinnenraum.
is Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen Rollladen- oder Jalousienkasten so weiterzubilden, dass die Wärmedämmung verbessert wird.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Gemäß Anspruch 1 ist jeweils ein Kasten-Stimdeckel als Verbundbauteil ausgebildet mit einer stabilen Stimdeckel-Tragwand und jeweils seitlich anschließenden Dämmstoff-Seitenstegen zwischen den Stirndeckel-Seitenrändern und den benachbarten Kasten-Seitenwänden, so dass keine querverlaufende Kältebrücken-Verbindung zwischen der stabilen Stimdeckel-Tragwand und den benachbarten Kasten-Seitenwänden vorliegt.
Vorteilhaft bei dieser Ausführung ist, dass einerseits eine hohe Stabilität der Kasten-Stimdeckel vorhanden ist und andererseits eine Kältebrücken-Bildung in Kastenquerrichtung durch die Stimdeckel-Tragwand vermieden ist. Mittels der stabilen Stimdeckel-Tragwand, die aus einem nicht oder nur wenig wärmedämmenden Material herstellbar ist, ist eine hohe Auflagestabilität im Be-
reich der Kastenkörperendbereiche gegeben und eine stabile Lagerhalterung z. B. für eine Rollladen-Wickelwelle ist möglich. Zudem erfüllt die Stirndeckel-Tragwand eine Schallschutzfunktion für Rollgeräusche während des Betriebs des Rollladens oder der Jalousie. Mittels der Dämmstoff-Seitenstege, die im montierten Zustand des Kasten-Stirndeckels zwischen den Stirndeckel-Seitenrändern und den benachbarten Kasten-Seitenwänden angeordnet sind, ist eine Wärmedämmung von einer Gebäudeaußenumgebung zu einem Gebäudeinnenraum gegeben und somit eine querlaufende Kältebrücken-Verbindung von der Außenseite des Mauerwerks zur Innenseite des Mauerwerks vermieden.
In einer Weiterbildung gemäß Anspruch 2 weist der Kasten-Stimdeckel als Verbundbauteil eine mit der Stirndeckel-Tragwand verbundene Stirndeckel-Dämmwand auf, die die Stirndeckel-Tragwand seitlich mit DämmstoffrSeitenstegen übergreift. Damit ist neben der Dämmung in Querrichtung von einer Gebäudeaußenumgebung zu einem Gebäudeinnenraum eine Wärmedämmung in Axialrichtung der Rollladen-Wickelwelle oder der Jalousien-Tragschiene gegeben.
Zur nochmaligen Erhöhung bzw. Verbesserung der Wärmedämmung in Axialrichtung weist der Kasten-Stimdeckel gemäß Anspruch 3 jeweils eine mit der Stirndeckel-Tragwand verbundene kastenäußere und kasteninnere Stirndeckel-Dämmwand auf und die Stirndeckel-Tragwand ist von den Stirndeckel-Dämmwänden und den Dämmstoff-Seitenstegen umgeben. Dadurch ist im Bereich der Kasten-Stimdeckel im Rollladen- oder Jalousienkasten eine optimale Dämmung gegeben, sowohl in Querrichtung von einer Gebäudeaußenumgebung zu einem Gebäudeinnenraum als auch in Axialrichtung der Rollladen-Wickelwelle oder der Jalousien-Tragschiene. Die Lagerung z. B. der Rollladen-Wickelwelle ist durch die Stirndeckel-Tragwand gewährleistet, je nach Ausführung der Lager kann an der kasteninneren Stirndeckel-Dämmwand eine Aussparung für die Lager vorgesehen sein, womit eine direkte Anbindung an die Stirndeckel-Tragwand möglich ist. Ebenso kann die Materialstärke der Stirn-
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deckel-Dämmwand mit Abstandshaltern überbrückt werden, so dass eine Anbindung der Lager auf die Abstandshalter erfolgt und dementsprechend die Lager auf der Stirndeckel-Dämmwand angeordnet sind.
Die beiden Dämmstoff-Seitenstege und ggf. eine oder zwei Stirndeckel-Dämmwände sind gemäß Anspruch 4 aus einem Polystyrol-Material und/oder aus einem PUR-Schaum-Material hergestellt. Damit sind allgemein bekannte Wärmedämmmaterialien verwendet, die gut verarbeitbar sind. Grundsätzlich kann jede Art von Wärmedämmmaterial verwendet werden, die die gewünschten Wärmedämmeigenschaften erfüllen.
Zur Vereinfachung der Montage des Kasten-Stirndeckels in den Rollladenoder Jalousienkasten sind gemäß Anspruch 5 die beiden Dämmstoff-Seitenstege und ggf. eine oder zwei Stirndeckel-Dämmwände an die Stirndeckel-Tragwand festhaftend angeordnet, vorzugsweise geklebt. Damit ist ein Bauteil geschaffen, dass mit einfachen Mitteln herstellbar ist, einfach und schnell in Rollladen- oder Jalousienkasten montierbar ist und sowohl die gewünschten Wärmedämmeigenschaften als auch die geforderten Trageigenschaften für die Lagerung der Rollladen-Wickelwelle erfüllt.
Für eine weitere Vereinfachung der Herstellung des Kasten-Stirndeckels sind gemäß Anspruch 6 die beiden Dämmstoff-Seitenstege und die beiden Stirndeckel-Dämmwände aus einem Stück hergestellt. Damit ist ein hohler und oben und/oder unten bezogen auf den montierten Zustand des Stirndeckels offener Dämmkörper ausgebildet, so dass in den Hohlraum die Stirndeckel-Tragwand einbringbar, vorzugsweise als Betonwand ausgießbar, ist. Wird als Wärmedämmmaterial z. B. Styropor verwendet, so ist aus einem der Größe des Kasten-Stirndeckels entsprechenden quaderförmigen Styroporblocks ein inneres Teilstück heraussschneidbar, so dass ein oben und unten offener
so Hohlkörper entsteht. Die Größe des Hohlraums entspricht genau der Größe der Stimdeckel-Tragwand, die in den Hohlkörper einbringbar ist. Ist als Mate-
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rial für die Stimdeckel-Tragwand z. B. Beton verwendet, so ist der Hohlkörper einfach mit Beton ausgießbar. Dadurch ist ein kompakter Kasten-Stirndeckel geschaffen, der einfach und gut in Rollladen- oder Jalousienkasten einbaubar ist.
Um die Anbringung der Rollladen-Wickelwelle oder der Jalousien-Tragschiene zu vereinfachen, ist gemäß Anspruch 7 an der Stirndeckel-Tragwand wenigstens ein Aufnahmeelement für eine Rollladen-Wickelwelle oder für eine Jalousien-Tragschiene vorgesehen.
In einer Weiterbildung gemäß Anspruch 8 ist das wenigstens eine Aufnahmeelement wenigstens eine in der Stirndeckel-Tragwand ortsfest angebrachte Schraube, an die die Rollladen-Wickelwelle oder die Jalousien-Tragschiene anschraubbar ist. Damit ist mit einfachen Mitteln die Anbringung der Rollladen-Wickelwelle oder der Jalousien-Tragschiene im Aufnahmeraum des Kastenkörpers möglich.
Um die Sicherheit der Stabilität der Verbindung zwischen dem Kasten-Stirndeckel und dem Kastenkörper zu erhöhen ist gemäß Anspruch 9 ein in der Stimdeckel-Tragwand integriertes Aussteifungselement dergestalt weiter geführt, dass eine feste Verbindung zwischen dem Kasten-Stirndeckel und dem Kastenkörper herstellbar ist. Damit ist ein seitliches Ausbrechen aufgrund der Kräfte, die bei einer Benutzung des Rollladens oder Jalousie entstehen können, verhindert. Auch bei der Lagerung und beim Transport des Rollladen- oder Jalousienkasten ist der Kasten-Stirndeckel sicher in dem Kastenkörper gehalten.
Gemäß Anspruch 10 ist das Aussteifungselement eine Baustahl-Armierung, die in einer unteren kanalförmigen Ausnehmung des Kasten-Stirndeckels verläuft und bogenförmig in den Bereich von Ausnehmungen in den Kasten-Seitenwänden verläuft und dort eingegossen ist. Im Bereich der Dämmstoff-Sei-
tenstege ist die Armierung mit Dämmmaterial umspritzt. Durch die Verwendung von Baustahl-Armierungen ist ein kostengünstiges Bauteil verwendet, das die geforderten Ansprüche bezüglich der Aussteifung der Verbindung zwischen dem Kasten-Stirndeckel und dem Kastenkörper erfüllt. Der Übergang der Armierung von der Stimdeckel-Tragwand in die kanalförmige Ausnehmung in den Kasten-Seitenwänden ist mit Dämmmaterial, z. B. PU-Schaum, umspritzt, so dass dort keine Kältebrücken-Verbindung entsteht.
Für eine einfache Montage sind die Kasten-Stimdeckel gemäß Anspruch 11 an &iacgr;&ogr; den Kastenkörper angeklebt. Damit ist einfach und schnell die Verbindung zwischen dem Kasten-Stimdeckel und dem Kastenkörper hergestellt. Bei einer Armierung, die von Kasten-Stirndeckel in Kastenkörper verläuft, wird diese noch z. B. mit Beton in die Ausnehmung am Kastenkörper eingegossen und somit ist eine sichere Verbindung zwischen dem Kasten-Stimdeckel und dem Kastenkörper gewährleistet.
Gemäß Anspruch 12 ist der Kastenkörper, vorzugsweise einstückig aus Ziegelmaterial hergestellt. Damit ist ein Kastenkörper in einer üblichen bekannten Art herstellbar, der bezüglich Lagerung, Transport und Montage die geforderten Anforderungen an einen Kastenkörper erfüllt. Der Kastenkörper kann in Verbindung mit dem erfindungsgemäßen Stirndeckel jedoch auch aus den für Rolladenkasten derzeit bekannten Materialien, z. B. Polystyrol, PUR-Schaum, Blähton, Liapor, als U-Schale oder Doppel-L-Schale hergestellt werden.
Anhand einer Zeichnung werden Ausführungsformen der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
so Fig. 1 eine schematische, perspektivische Darstellung eines Abschnittes eines Kastenkörpers und eines Kasten-Stirndeckels,
Fig. 2 eine schematische, perspektivische Darstellung des Kastenkörpers aus Fig. 1 mit montiertem Kasten-Stirndeckel,
Fig. 3 eine schematische Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie A - A in Fig. 2 mit einer ersten Ausführungsform des Kasten-Stirndeckels,
Fig. 4 die Schnittdarstellung aus Fig. 3 mit einer zweiten Ausführungsform des Kasten-Stirndeckels,
Fig. 5 die Schnittdarstellung aus Fig. 3 mit einer dritten Ausführungsform des Kasten-Stirndeckels, und
Fig. 6 eine schematische, perspektivische Darstellung eines Kasten-Stirndeckeis von unten mit einem Aussteifungselement.
, In Fig. 1 ist schemätisch und perspektivisch ein Abschnitt eines Kastenkörpers 1 eines Rollladen- oder Jalousienkastens 2 dargestellt. Der Kastenkörper besteht aus einem langgestreckten Aufnahmeraum 3, der durch Kasten-Seitenwände 4 und einer Kasten-Oberwand 5 gebildet ist. In dem Aufnahmeraum 2 ist eine nicht dargestellte Rollladen-Wickelwelle oder eine Jalousien-Tragschiene aufnehmbar. Endseitig ist der Aufnahmeraum 3 durch jeweils einen formschlüssig abschließenden Kasten-Stirndeckel 6 begrenzt. Der Kasten-Stirndeckel 6 ist aus einer stabilen Stirndeckel-Tragwand 7, Dämmstoff-Seitenstegen 8 und Stirndeckel-Dämmwänden 9 gebildet. Die Darstellung in Fig. zeigt den Kasten-Stirndeckel 6 im nicht montierten Zustand vor dem Kastenkörper 1.
In Fig. 2 ist schematisch der Kastenkörper 1 aus Fig. 1 dargestellt, wobei gleiehe Bauteile gleiche Bezugszeichen aufweisen. Der Kasten-Stimdeckel 6 ist in Fig. 2 im montierten Zustand im Kastenkörper 1 dargestellt.
Damit ist ein Rollladen- oder Jalousienkasten 2 geschaffen, bei dem eine Kältebrücken-Verbindung im Bereich des Kasten-Stirndeckels 6 von einer Gebäudeaußenumgebung 10 zu einem Gebäudeinnenraum 11 verhindert ist. In der Stirndeckel-Tragwand 7 sind Aufnahmen 16 vorgesehen, an denen im Aufnahmeraum 3 die Rollladen-Wickelwelle befestigbar ist. Durch die Stirndeckel-Tragwand 7 weist der Kasten-Stirndeckel 6 eine geforderte Stabilität bezüglich der Lagerung der Rollladen-Wickelwelle auf. Zugleich ist eine Abstützung und Auflagestabilität für ein darüber liegendes Mauerwerk gegeben.
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In Fig. 3 ist schematisch eine Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie A-A 12 aus Fig. 2 dargestellt. Dabei ist der Kasten-Stirndeckel 6 in einer ersten Ausführungsform dargestellt, bei der die Stirndeckel-Tragwand 7 vollständig von den Dämmstoff-Seitenstegen 8 und von den Stirndeckel-Dämmwand 9 umgeben ist. Ein Kältebrücken-Verbindung von der Gebäudeaußenumgebung 10 zu dem Gebäudeinnenraum 11 ist durch die Dämmstoff-Seitenstege 8 verhindert.
In Fig. 4 ist schematisch eine Schnittdarstellung wie in Fig. 3 mit einer zweiten Ausführungsform des Kasten-Stirndeckels 6 dargestellt. Dabei ist die Stirndeckel-Dämmwand 9 nur einseitig an der Stirndeckel-Tragwand 7 angeordnet, die Dämmstoff-Seitenstege 8 sind beidseitig den jeweiligen Kasten-Seitenwänden 4 zugeordnet.
In der einfachsten Ausführung ist in Fig. 5 als dritte Ausführungsform die Schnittdarstellung aus Fig. 3 dargestellt, wobei an der Stirndeckel-Tragwand 7 die beiden Dämmstoff-Seitenstege 8 angeordnet sind. Auch mit dieser Ausführungsform ist eine Kältebrücke-Verbindung von der Gebäudeaußenumgebung 10 zu dem Gebäudeinnenraum 11 verhindert. Je nach Höhe der gewünschten Wärmedämmung kann eine der drei Ausführungsformen, die in den Fig. 3 bis 5 dargestellt sind, ausgewählt werden.
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In Fig. 6 ist schematisch und perspektivisch eine Darstellung von der Unterseite des Kasten-Stirndeckels 6 dargestellt. In einer Ausnehmung 13 entlang der Unterseite des Kasten-Stirndeckels verläuft ein Aussteifungselement 14, wie z. B. eine Baustahl-Armierung. Im Bereich der Stirndeckel-Tragwand 7 ist das Aussteifungselement 14 in der Stirndeckel-Tragwand 7 integriert, was aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellt ist. In den Bereichen der Dämmstoff-Seitenstege 8 des Kasten-Stirndeckels 6 ist das Aussteifungselement mit einem Dämmmaterial 17 umspritzt, so dass auch in diesem Bereich eine Kältebrücken-Verbindung weitgehend verhindert ist. Im Übergang zur Kasten-Seitenwand 4 verläuft das Aussteifungselement 14 bogenförmig in eine Ausnehmung 15 der Kasten-Seitenwand 4, wo sie z. B. mit Beton 18 eingegossen und fixiert ist. Die zweite Kasten-Seitenwand 4, die an dem Kasten-Stirndeckel 6 angrenzt, ist aus Übersichtlichkeitsgründen weggelassen. An der Stirndeckel-Dämmwand 9 ist schematisch eine Aufnahme 16 für z. B. die Rollladen-Wickelwelle (nicht dargestellt) gezeigt.

Claims (12)

1. Rollladen- oder Jalousienkasten für ein Fenster oder eine Tür eines Gebäudes
mit einem langgestreckten, quaderförmigen, stabilen Kastenkörper,
mit einem langgestreckten Aufnahmeraum im Kastenkörper zur Aufnahme einer Rollladen-Wickelwelle oder einer Jalousien-Tragschiene, der durch Kasten-Seitenwände als jeweils gebäudebezogene Kasten-Innenwand und Kasten-Außenwand, durch eine Kasten-Oberwand und durch endseitig formschlüssig abschließende Kasten-Stirndeckel begrenzt ist, und wobei
ein Kasten-Stirndeckel jeweils eine stabile Stirndeckel-Tragwand aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeweils ein Kasten-Stirndeckel (6) als Verbundbauteil ausgebildet ist mit einer stabilen Stirndeckel-Tragwand (7) und jeweils seitlich anschließenden Dämmstoff-Seitenstegen zwischen den Stirndeckel-Seitenrändern und den benachbarten Kasten-Seitenwänden (4), so dass keine querverlaufende Kältebrücken-Verbindung zwischen der stabilen Stirndeckel-Tragwand (7) und den benachbarten Kasten-Seitenwänden (4) vorliegt.
2. Rollladen- oder Jalousienkasten für ein Fenster oder eine Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten-Stirndeckel (6) als Verbundbauteil eine mit der Stirndeckel-Tragwand (7) verbundene Stirndeckel-Dämmwand (9) aufweist, die die Stirndeckel-Tragwand (7) seitlich mit Dämmstoff-Seitenstegen (8) übergreift.
3. Rollladen- oder Jalousienkasten für ein Fenster oder eine Tür nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten-Stirndeckel (6) als Verbundbauteil jeweils eine mit der Stirndeckel-Tragwand (7) verbundene kastenäußere und kasteninnere Stirndeckel-Dämmwand (9) aufweist und die Stirndeckel-Tragwand (7) von den Stirndeckel-Dämmwänden (9) und den Dämmstoff-Seitenstegen (8) umgeben ist.
4. Rollladen- oder Jalousienkasten für ein Fenster oder eine Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Dämmstoff-Seitenstege (8) und ggf. eine oder zwei Stirndeckel-Dämmwände (9) aus einem Polystyrol-Material und/oder aus einem PUR-Schaum-Material hergestellt sind.
5. Rollladen- oder Jalousienkasten für ein Fenster oder eine Tür nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Dämmstoff-Seitenstege (8) und ggf. eine oder zwei Stirndeckel-Dämmwände (9) an die Stirndeckel-Tragwand (7) festhaftend angeordnet, vorzugsweise geklebt, sind.
6. Rollladen- oder Jalousienkasten für ein Fenster oder eine Tür nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Dämmstoff-Seitenstege (8) und die beiden Stirndeckel-Dämmwände (9) aus einem Stück hergestellt sind dergestalt, dass ein hohler und oben und/oder unten bezogen auf den montierten Zustand des Kasten-Stirndeckels (6) offener Dämmkörper ausbildbar ist und dass in den Hohlraum die Stirndeckel- Tragwand (7) einbringbar, vorzugsweise als Betonwand ausgießbar, ist.
7. Rollladen- oder Jalousienkasten für ein Fenster oder eine Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Stirndeckel- Tragwand (7) wenigstens ein Aufnahmeelement (16) für eine Rollladen- Wickelwelle oder für eine Jalousien-Tragschiene vorgesehen ist.
8. Rollladen- oder Jalousienkasten für ein Fenster oder eine Tür nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Aufnahmeelement (16) wenigstens eine in der Stirndeckel-Tragwand (7) ortsfest angebrachte Schraube ist, an die die Rollladen-Wickelwelle oder die Jalousien-Tragschiene anschraubbar ist.
9. Rollladen- oder Jalousienkasten für ein Fenster oder eine Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein in der Stirndeckel-Tragwand (7) integriertes Aussteifungselement dergestalt weitergeführt ist, dass eine feste Verbindung zwischen dem Kasten-Stirndeckel (6) und dem Kastenkörper (1) herstellbar ist.
10. Rollladen- oder Jalousienkasten für ein Fenster oder eine Tür nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Aussteifungselement (14) eine Baustahl-Armierung ist, die in einer unteren kanalförmigen Ausnehmung (13) des Kasten-Stirndeckels (6) verläuft und bogenförmig in den Bereich von Ausnehmungen (15) in den Kasten-Seitenwänden (4) verläuft und dort eingegossen ist, wobei im Bereich der Dämmstoff-Seitenstege (8) die Armierung mit Dämmmaterial (17) umspritzt ist.
11. Rollladen- oder Jalousienkasten für ein Fenster oder eine Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kasten-Stirndeckel (6) an den Kastenkörper (1) angeklebt sind.
12. Rollladen- oder Jalousienkasten für ein Fenster oder eine Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kastenkörper (1), vorzugsweise einstückig, aus Ziegelmaterial hergestellt ist.
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