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DE20203787U1 - Testgerät für ISDN-S.-Bussysteme zur Überprüfung der Kontaktbelegung und der Datenaktivität - Google Patents

Testgerät für ISDN-S.-Bussysteme zur Überprüfung der Kontaktbelegung und der Datenaktivität

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DE20203787U1
DE20203787U1 DE20203787U DE20203787U DE20203787U1 DE 20203787 U1 DE20203787 U1 DE 20203787U1 DE 20203787 U DE20203787 U DE 20203787U DE 20203787 U DE20203787 U DE 20203787U DE 20203787 U1 DE20203787 U1 DE 20203787U1
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KURTH ELECTRONIC
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Description

Beschreibung
Testgerät für ISDN-S0-Bussysteme zur Überprüfung der Kontaktbelegung und der Datenaktivität
Die Erfindung betrifft ein Testgerät für ISDN-S0-Bussysteme zum Überprüfen der Installation der Bussysteme, insbesondere für Kontakte einer Anschlussdose eines Bussystems und der Datenaktivität über dieses Bussystem.
Mit den derzeit druckschriftlich bekannten oder am Markt befindlichen ISDN-Testern kann im Wesentlichen nur überprüft werden, ob eine ISDN-Anschlussdose korrekt installiert wurde, ob also die Belegung der Kontakte der Anschlussdose mit den zwei Sendeadern und den zwei Empfangsadern des ISDN-S0-Bus korrekt durchgeführt worden ist.
Das deutsche gattungsbildende Gebrauchsmuster 297 08 161.6 offenbart eine Vorrichtung zum Testen der Installation der Anschlussdosen eines ISDN-S0-Bussystems, welche mittels eines Steckers in die Buchse der Anschlussdose eingesteckt wird und über Leuchtdioden anzeigt, ob die Anschlussdose korrekt installiert ist oder nicht. In einer Ausführungsform sind sogenannte DUO-LEDs vorgesehen, die in beiden Polungsrichtungen leuchten, jedoch polungsabhängig mit unterschiedlicher Farbe. Insgesamt vier dieser an einer Oberfläche des Gehäuses sichtbar angeordneter DUO-LEDs zeigen an, ob die Installation korrekt ist oder eine Adernvertausehung, eine Unterbrechung oder ein Kurzschluss vorliegt. Es wird ebenfalls angezeigt, wenn die den S0-BuS normalerweise versorgende Phantomspeisung des NTBA (Net Terminal Block Adapter) ausfällt und stattdessen die Notspeisung des Amtsnetzes zum Einsatz kommt.
Nach dem gleichen Prinzip arbeitet ein ISDN-Tester der Fa. DeTeWe, wobei ebenfalls mittels der bereits genannten bipola-
• ·· ·&phgr; · · I 1 I .
ren LED's die Polarität der von dem NTBA gelieferten Spannungen ausgewertet werden.
Diese bekannten Vorrichtungen sind darauf beschränkt, die Installation einer Anschlussdose zu testen, d.h. zu überprüfen, ob an den Kontakten der Anschlussdose die korrekten Gleichspannungen vorhanden sind. Es ist nicht möglich, die Datenaktivität am ISDN-Bus zu überprüfen. Es ist andererseits wünschenswert, die Datenaktivität zu überwachen, insbesondere dann, wenn ein PC an den ISDN-Bus angeschlossen ist, mit welchem Internet-Einwahlen getätigt werden sollen. Mit Hilfe einer Überwachung der Datenaktivität auf dem ISDN-Bus lassen sich nicht-gewollte Aktivitäten des PC in Verbindung mit von außen oder innen selbständig aufgebauten Internet-Einwahlen feststellen. Dies kann entweder als gezielter feindlicher Eingriff von außen oder aber durch unkontrollierten Verbindungsaufbau der selbst installierten Software erfolgen.
Es ist demzufolge Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Testgerät für ISDN-S0-Bussysteme anzugeben, mit welchem sich über die Überprüfung der Installation einer Anschlussdose hinaus auch die Datenaktivität an dem ISDN-S0-Bus überwachen lassen kann.
Diese Aufgabe wird durch ein Testgerät für Bussysteme, insbesondere ISDN-So-Bussysteme mit den kennzeichnenden Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Testgerätes sind in den Unteransprüchen angegeben.
Das erfindungsgemäße Testgerät ist prinzipiell für alle Arten von Bussystemen einsetzbar, in denen über bestimmte Leitungen Gleichspannungen zur Spannungsversorgung von an das Bussystem anzuschließenden Endgeräten geliefert werden und in denen ferner über Sende- und Empfangsleitungen Datensignale gesendet und empfangen werden können. Das Testgerät eignet sich somit insbesondere für ein ISDN-So-Bussystem, bei welchem be-
kanntermaßen die sogenannte Phantomschaltung des NTBA-Basisanschlusses (Net Terminal Block Adapter) den S0-BuS mit einer Gleichspannung versorgt. .
Das erfiridungsgemäße Testgerät ermöglicht gleichzeitig die Überprüfung der ihm über die Leitungen des Bussystems zugeführten Gleichspannungen und deren korrekter Kontaktbelegung und die Überprüfung der Datenaktivität auf den Sende- und Empfangsleitungen des Bussystems.
Zu diesem Zweck weist das erfindungsgemäße Testgerät eine geräteseitige Anschlusseinrichtung wie einen Stecker oder eine Buchse auf, deren Kontakte mit den. Leitungen des Bussystems verbindbar sind. Im Falle eines ISDN-S0-Bussystems weist die geräteseitige Anschlusseinrichtung erste Kontakte auf, die mit den zwei Sendeleitungen und zweite Kontakte, die mit den zwei Empfangsleitungen des S0-Bussystems verbindbar sind.
Die Kontakte der geräteseitigen Anschlusseinrichtung sind durch Schaltkreise miteinander verbunden, in denen optische oder akustische Signalgeber enthalten sind und die einen mit den Kontakten verbundenen ersten Schaltungsteil zur Auswertung und Signalisierung der an den Kontakten auftretenden Gleichspannung und einen mit den Kontakten verbundenen zweiten Schaltungsteil zur Auswertung und Signalisierung der an den Kontakten auftretenden, sich ändernden Spannungssignale aufweisen. In dem ersten Schaltungsteil sind erste Signalgeber und in dem zweiten Schaltungsteil sind zweite Signalgeber enthalten. Die ersten Signalgeber zeigen die an den Kontakten auftretende Gleichspannung an, während die zweiten Signalgeber die an den Kontakten auftretenden, sich ändernden Spannungssignale anzeigen.
Die Signalgeber können mindestens teilweise optische Signalgeber, insbesondere. Leuchtdioden sein. In dem noch zu zeigenden Ausführungsbeispiel werden sämtliche Signalgeber durch Leuchtdioden gebildet. Hierbei sind die ersten Signalgeber
des ersten Schaltungsteils bipolare Leuchtdioden, also solche die in beiden Stromdurchflussrichtungen leuchten, jedoch polungsabhängig mit unterschiedlicher Farbe. Die Signalgeber können jedoch auch mindestens teilweise durch akustische Signalgeber wie Sinusgeneratoren oder dergleichen gebildet sein. Es können alle Signalgeber durch akustische Signalgeber gegeben sein oder auch ein Teil der Signalgeber optische Signalgeber und ein anderer Teil akustische Signalgeber sein.
In dem noch zu zeigenden Ausführungsbeispiel, welches sich auf ein ISDN-S0-Bussystem bezieht, ist der erste Schaltungsteil im Prinzip in an sich bekannter Weise aufgebaut, indem er eine erste Kontaktschleife enthält, die die mit den Sendeleitungen des Bussystems verbundenen Kontakte miteinander verbindet und indem er eine zweite Kontaktschleife enthält, die die mit den Empfangsleitungen des Bussystems verbundenen Kontakte miteinander verbindet, wobei die Schaltkreise derart angeordnet sind, dass im Betrieb Strom von einer Kontaktschleife zur anderen fließt. In jeder Kontaktschleife sind 0 zwei bipolare Leuchtdioden (DUO-LED's) derart geschaltet, dass bei richtiger Installation der Anschlussdose alle DUOLED 's grün leuchten.
Der zweite Schaltungsteil des erfindungsgemäßen Testgerätes kann im Falle von ISDN-Bussystemen einen Sendepfad und einen Empfangspfad aufweisen, wobei in dem Sendepfad die sich ändernden Spannungssignale zwischen den mit den Sendeleitungen des S0-BuS verbundenen ersten Kontakten mittels eines Sende-Signalgebers anzeigbar sind und die in dem Empfangspfad sich ändernden Spannungssignale zwischen den mit den Empfangsleitungen des S0-BuS verbundenen zweiten Kontakten mittels eines Empfangs-Signalgebers anzeigbar sind.
In dem Sende- und dem Empfangspfad kann jeweils ein Differenzverstärker vorhanden sein, dessen Eingänge jeweils mit. den ersten Kontakten bzw. den zweiten Kontakten der Anschlusseinrichtung verbunden sind, und dessen Ausgänge mit
dem Sende- bzw. Empfangs-Signalgeber verbunden sind. In den Verbindungsleitungen der Kontakte mit den Eingängen der Differenzverstärker können Kondensatoren enthalten sein, so dass über diese Verbindungsleitungen nur die sich ändernden Spannungssignale übertragen werden.
Die Versorgungsspannung für die Differenzverstärker kann vorteilhafter Weise von dem ersten Schaltungsteil zugeführt werden, wobei der erste Schaltungsteil die Spannung über die mit den spannungsführenden Leitungen des Bussystems verbundenen Kontakte erhält. Wie noch anhand des Ausführungsbeispiels zu sehen sein wird, kann dabei jeweils ein erster Versorgungsspannungseingang der beiden Differenzverstärker an eine gemeinsame Masse des Gerätes gelegt sein und die Kontaktschleifen können jeweils über eine in Flussrichtung geschaltete Diode mit einem zweiten VersorgungsSpannungseingang der beiden Differenzverstärker verbunden sein. Desweiteren kann die gemeinsame Masse jeweils über eine in Flussrichtung geschaltene Diode mit den Kontaktschleifen verbunden sein. Auf diese Wei-0 se wird sichergestellt, dass den beiden Differenzverstärkern stets eine in gleicher Weise gerichtete Versorgungsspannung zugeführt wird, auch wenn sich die Polung der den Kontaktschleifen über die Leitungen des Bussystems zugeführten Gleichspannungen umkehrt. Die in dem ersten Schaltungsteil enthaltenen Leuchtdioden und Vorwiderstände wirken als Spannungsteiler und bewirken somit, dass nur ein Teil der von den Kontaktschleifen gelieferten Gleichspannung an die Differenzverstärker angelegt wird.
0 Die Anschlusseinrichtung des Testgerätes kann durch einen oder mehrere Stecker oder Buchsen gegeben sein, welche durch RJ45-Stecker und/oder RJ45-Buchsen gegeben sein können. Es können auch zwei Buchsen, insbesondere zwei RJ45-Buchsen an dem Testgerät angeordnet sein, so dass das Testgerät in vorteilhafter Weise in eine Leitung eingeschleift werden kann.
Im Folgenden wird anhand der Zeichnungsfiguren ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Testgerätes näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine fotografische Darstellung einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Testgerätes;
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel für eine Schaltungsanordnung eines erfindungsgemäßen Testgerätes.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Testgerätes für ISDN-S0-Bussysteme, welches als Anschlusseinrichtung eine in der oberen Stirnfläche angeordnete Eingangsbuchse aufweist, in die ein Verbindungskabel eingesteckt werden kann, welches beispielsweise mit einer Anschlussdose des Bussystems verbunden wird. Das Testgerät weist an seiner Oberseite insgesamt 6 Leuchtdioden auf, von denen die vier mit al, a2, bl, b2 bezeichneten Leuchtdioden die korrekte Kontaktbelegung und Polung der mit den Sendeleitungen und Empfangsleitungen des Bussystems verbundenen Kontakte signalisieren. Es handelt sich dabei um DUO-LEDs, die in beiden Stromdurchflussrichtungen leuchten, jedoch polungsabhängig mit unterschiedlicher Farbe (grün oder rot). Die weiteren mit Rx und Tx bezeichneten Leuchtdioden sind unipolare Leuchtdioden und signalisieren die Datenaktivität des S0-BuS, wobei die Diode Tx das Senden von Daten auf den Sendeleitungen des S0-BuS anzeigt, während die mit Rx bezeichnete Diode das Empfangen von Daten auf den Empfangsleitungen des So-Bus anzeigt. Die Bezeichnungen der DUO-LEDs al und bl auf dem Testgerät gemäß der Fig. 1 entsprechen den Bezugszeichen D2 und D3 in dem Schaltplan der Fig. 2 und die Bezeichnungen a2 und b2 auf dem Testgerät entsprechen den Bezugszeichen Dl und D4 in dem Schaltplan der Fig. 2. Auf dem Testgerät ist symbolhaft angedeutet, dass die DUO-LED1s in einer die Kontakte 4 (K4) und 5 (K5) verbindenden Kontaktschleife enthalten sind
und dass die DUO-LED's a2 und b2 in einer die Kontakte 3 (K3) und 6 (K6) enthaltenden Kontaktschleife enthalten sind.
Gemäß dem Schaltplan der Fig. 2 weist das vorliegende Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Testgerätes zwei Anschlusseinrichtungen Jl und J2 auf, die durch Stecker wie RJ45-Stecker oder Buchsen wie RJ45-Buchsen gegeben sein können. In den Anschlusseinrichtungen sind die Kontakte K3 bis K6 belegt, und miteinander durch eine noch zu beschreibende ■ Schaltung miteinander verbunden. Diese Kontakte sind in den Anschlusseinrichtungen derart angeordnet) dass sie mit den entsprechend nummerierten Sendeleitungen 3 und 6 sowie Empfangsleitungen 4 und 5 eines ISDN-S0-Bussystems verbunden werden können.
Der Schaltplan der Fig. 2 weist einen in der rechten Bildhälfte erkennbaren ersten Schaltungsteil auf, in welchem die an den Kontakten K3 bis K6 auftretende Gleichspannung ausgewertet und durch die DUO-LED1s Dl bis D4 entsprechend angezeigt wird. In jeder der zwei Kontaktschleifen K3/K6 und K4/K5 sind zwei DUO-LEDs. enthalten. Durch die 4 DUO-LEDs Dl bis D4 wird zusammen mit den Anpassungswiderständen Rl bis R4 die Phantom-Einspeisung der BUS-Versorgungsspannung symmetrisch belastet. Die DUO-LEDs zeigen an, ob die Versorgungsspannung auf dem NTBA vorhanden ist, ob Leitungsfehler vorhanden sind und ob die Einspeisung auf Normalbetrieb oder Notbetrieb läuft.
Der Strom fließt von einer Kontaktschleife zur anderen, wobei die Stromrichtung von der Polung der Phantom-Einspeisung abhängt. Insoweit ist die Schaltung an sich aus dem eingangs genannten Stand der Technik bekannt. Das erfindungsgemäße Testgerät geht nun aber in seiner Schaltung dahingehend über den Stand der Technik hinaus, dass in den Strompfad zwischen den Kontaktschleifen ein in einem zweiten Schaltungsteil (siehe linke Bildhälfte) enthaltener Verbraucher geschaltet ist. Dieser Verbraucher wird durch 2 Differenzverstärker IClA
und IClB gebildet. Durch den zweiten Schaltungsteil wird die Datenaktivität, also die Sende- oder Empfangsaktivität auf dem S0-BuS ausgewertet und angezeigt.
Die Dioden D7 bis DlO stellen sicher, dass unabhängig von der Polungsrichtung der Phantom-Einspeisung stets dieselbe Versorgungsspannung den Differenzverstärkern IClA und IClB zugeführt wird. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist die Versorgungsspannung nur für den Baustein IClB eingezeichnet, wird aber in gleicher Weise an den Baustein IClA angelegt. An dem Punkt 8 der Schaltung liegt im Betrieb durch die Wirkung der Dioden D7 bis DlO stets dasselbe Potential an. Wenn die Kontaktschleife K3/K6 aufgrund der Polung der Phantom-Einspeisung auf positivem Potential liegt, so fließt der Strom durch die Diode D8 über die Differenzverstärker IClA und IClB an Masse (GND) und von dort durch die Diode D9 in die Kontaktschleife K4/K5. Wenn umgekehrt aufgrund der Polung der Phantom- Einspei sung die Kontaktschleife K4/K5 auf positivem Potential liegt, so fließt der Strom von dort über die Diode DlO durch die Differenzverstärker IClA und IClB an Masse (GND) und von dort durch die Diode D7 zu der Kontaktschleife K3/K6. Der erstgenannte Fall betrifft den Normalfall, in dem sich der NTBA im Netzspeisemodus befindet, während der zuletzt genannte Fall den Notbetrieb bezeichnet, bei welchem der NTBA durch die Vermittlungsstelle gespeist wird. Je nach Polungsrichtung leuchten dann die DUO-LEDs Dl bis D4 einheitlich grün oder rot.
Bei der üblichen Polung des NTBA (Sendeleitungen auf -40 V, 0 Empfangsleitungen auf 0 V) bewirken die in dem ersten Schaltungsteil vorhandenen Leuchtdioden und deren Vorwiderstände Rl - R4, deren Widerstandswerte in der Größenordnung von 4 kQ liegen, dass an den Differenzverstärkern IClA, IClB Versorgungsspannungen von 10 - 15 V, insbesondere ca. 12 V, anliegen.
Dem zweiten Schaltungsteil werden die an den Kontakten K3 bis K6 auftretenden, sich ändernden Spannungssignale zugeführt. Zu diesem Zweck sind in den entsprechenden Zuführungsleitungen Kondensatoren Cl bis C 4 enthalten, damit nur die Spannungsänderungen übertragen werden. Die Eingänge des Differenzverstärkers IClB werden solchermaßen mit den Kontakten K3 und K6 verbunden, so dass im Falle der Übertragung von Daten auf den Sendeleitungen des S0-BuS ein Spannungsdifferenzsignal dem Baustein IClB zugeführt und von diesem verstärkt wird und die Sendediode D6 zum Leuchten bringt. In ebensolcher Weise ist der Baustein IClA mit den Kontakten K4 und K5 verbunden, so dass eine entsprechende Empfangsaktivität auf den S0-BuS in der Empfangsdiode D5 zur Anzeige gebracht wird.
Desweiteren sind zusätzlich Verbindungsleitungen vorgesehen, in denen die Widerstände R7 und RIl bzw. R12 und'R14 enthalten sind. Diese Verbindungsleitungen dienen als Spannungsteiler für die Signalspannung, die über die Kondensatoren Cl und C4 bzw. C2 und C3 ausgekoppelt und von den Differenzverstär-0 kern IClA und IClB verstärkt und von den Dioden D5 und &Oacgr;6 angezeigt wird.
In dem'Ausführungsbeispiel haben die Widerstände Rl bis R15 Widerstandswerte von 4 kQ, während der Widerstand Rl6 einen Widerstandswert von 220 &OHgr; aufweist. Mit diesen Werten beträgt die Gesamtstrombelastung des Testgerätes ca. 8 mA und liegt damit weit unter der eines Endgerätes. Gleichwohl muss, um eine Datenverfälschung durch eine eventuelle asymmetrische Belastung des Phantom-Übertragers des NTBA zu verhindern, die Versorgungsspannung für die Auswerteelektronik in Form der Bausteine IClA und IClB symmetrisch entnommen werden. Infolge der relativ geringen Strombelastung kann das Testgerät gewünschten Falls auch ständig an dem ISDN-S0-Bus angeschlossen bleiben.
Die Flexibilität des erfindungsgemäßen Testgerätes wird u.a. dadurch erreicht, dass es mittels den beiden RJ45-Buchsen je-
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es' ■·*■·■»
derzeit in eine Leitung eingeschleift werden kann, wenn keine Buchsen mehr frei sind. Damit erübrigt sich eine zusätzliche Installation einer weiteren Anschlussdose. Zum einfachen Anschließen an den ISDN-Bus wird das erfindungsgemäße Testgerät einfach mit dem mitgelieferten kurzen Verbindungskabel in eine beliebige ISDN-Anschlussdose eingesteckt. Damit kann dann der gesamte auf dem Bus ablaufende Datenverkehr überwacht werden.

Claims (14)

1. Testgerät für Bussysteme, insbesondere ISDN-S0-Bussysteme, mit
- einer geräteseitigen Anschlusseinrichtung (J1, J2), deren Kontakte (K3-K6) mit den Leitungen des Bussystems verbindbar sind,
- Schaltkreise, durch die die Kontakte (K3-K6) miteinander verbunden sind und in denen optische oder akustische Signalgeber (D1-D6) enthalten sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Schaltkreise aufweisen:
- einen mit den Kontakten (K3, K6) verbundenen ersten Schaltungsteil zur Auswertung und Signalisierung der an den Kontakten (K3-K6) auftretenden Gleichspannung, in welchem erste Signalgeber (D1-D4) enthalten sind, und
- einen mit den Kontakten (K3-K6) verbundenen zweiten Schaltungsteil zur Auswertung und Signalisierung der an den Kontakten (K3-K6) auftretenden, sich ändernden Spannungssignale, in welchem zweite Signalgeber (D5, D6) enthalten sind.
2. Testgerät nach Anspruch 1 für ISDN-S0-Bussysteme, dadurch gekennzeichnet, dass von der geräteseitigen Anschlusseinrichtung (J1, J2) erste Kontakte (K3, KG) mit den 2 Sendeleitungen und zweite Kontakte (K4, K5) mit den 2 Empfangsleitungen des So- Bussystems verbindbar sind.
3. Testgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalgeber (D1-D6) mindestens teilweise optische Signalgeber, insbesondere Leuchtdioden (D1-D6) sind.
4. Testgerät nach Ansprüch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Signalgeber (D1-D5) mindestens teilweise akustische Signalgeber sind.
5. Testgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
- der erste Schaltungsteil eine erste Kontaktschleife enthält, die die ersten Kontakte (K3, K6) miteinander verbindet, und dass er ferner eine zweite Kontaktschleife enthält, die die zweiten Kontakte (K4, K5) miteinander verbindet, und
- die Schaltkreise derart angeordnet sind, dass im Betrieb Strom von einer Kontaktschleife zur anderen fließt.
6. Testgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Kontaktschleife mindestens ein Signalgeber (D1- D4) enthalten ist.
7. Testgerät nach Anspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass in jeder Kontaktschleife zwei Signalgeber (D1-D4), insbesondere Leuchtdioden, insbesondere bipolare Leuchtdioden enthalten sind.
8. Testgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
- der zweite Schaltungsteil einen Sendepfad und einen Empfangspfad aufweist, und
- in dem Sendepfad die sich ändernden Spannungssignale zwischen den ersten Kontakten (K3, K6) mittels eines Sende- Signalgebers (D5) anzeigbar ist, und
- in dem Empfangspfad die sich ändernden Spannungssignale zwischen den zweiten Kontakten (K4, K5) mittels eines Empfangs-Signalgebers (D6) anzeigbar sind.
9. Testgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Sende- und dem Empfangspfad je ein Differenzverstärker (IC1A, IC1B) vorhanden ist, dessen Eingänge jeweils mit den ersten Kontakten (K3, K6) bzw. den zweiten Kontakten (K4, K5) verbunden sind und dessen Ausgänge mit dem Sende- (D5) bzw. dem Empfangs-Signalgeber (D6) verbunden sind.
10. Testgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in den Verbindungsleitungen der Kontakte (K3, K6; K4, K5) mit den Eingängen der Differenzverstärker (IC1A, IC1B) Kondensatoren (C1, C4) geschaltet sind, so dass nur die sich ändernden Spannungssignale übertragen werden.
11. Testgerät nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsspannung für die Differenzverstärker (IC1A, IC1B) von dem ersten Schaltungsteil zugeführt wird.
12. Testgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein erster Versorgungsspannungseingang (Punkt 4) der Differenzverstärker (IC1A, IC1B) an eine gemeinsame Masse (GND) gelegt ist und die Kontaktschleifen jeweils über eine in Flussrichtung geschaltete Diode (D9, D10) mit einem zweiten Versorgungsspannungseingang (Punkt 8) der Differenzverstärker (IC1A, IC1B) Verbunden sind,
13. Testgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Masse (GND) jeweils über eine in Flussrichtung geschaltete Diode (D7, D8) mit den Kontaktschleifen verbunden ist.
14. Testgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät 2 Anschlusseinrichtungen (J1, J2) derart aufweist, dass es in eine Leitung eingeschleift werden kann.
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