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DE2020373A1 - Elektronisches Alarmschloss fuer bewegliche und unbewegliche Sicherungsobjekte - Google Patents

Elektronisches Alarmschloss fuer bewegliche und unbewegliche Sicherungsobjekte

Info

Publication number
DE2020373A1
DE2020373A1 DE19702020373 DE2020373A DE2020373A1 DE 2020373 A1 DE2020373 A1 DE 2020373A1 DE 19702020373 DE19702020373 DE 19702020373 DE 2020373 A DE2020373 A DE 2020373A DE 2020373 A1 DE2020373 A1 DE 2020373A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
key
electronic alarm
alarm lock
security
lock according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702020373
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MATT FRIEDRICH
Original Assignee
MATT FRIEDRICH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MATT FRIEDRICH filed Critical MATT FRIEDRICH
Priority to DE19702020373 priority Critical patent/DE2020373A1/de
Publication of DE2020373A1 publication Critical patent/DE2020373A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C9/00Individual registration on entry or exit
    • G07C9/00174Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys
    • G07C9/00658Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated by passive electrical keys
    • G07C9/00714Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated by passive electrical keys with passive electrical components, e.g. resistor, capacitor, inductor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

  • Elektronisches Alarmschloß für bewegliche und unbewegliche Sicherungsobjekte Die Erfindung betrifft ein elektronisches Alarmschloß zur Sicherung von beweglichen und unbeweglichen Objekten gegen unerlaubtes Eindringen bzw. gegen unerlaubte Benutzung; es eignet sich insbesondere zur Sicherung von Tresoren oder Kraftfahrzeugen.
  • Bei derartigen Sicherungsobjekten ist es wtinschenswert, daß, abgesehen von der eigentlichen Schließfunktion, Versuche unberechtigter Dritter, sich zum Sicherungsobjekt Zugang zu verschaffen, sofort optisch oder akustisch angezeigt werden.
  • Gleichzeitig sollen bei geringste Energieaufwand, einfachster Bedienung und optimaler Betriebssicherheit Fehlalarme weitgehend ausgeschlossen sein.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe gibt es bereits eine Anzahl von Sioherungsvorkehrungen, die den das Sicherungsobjekt umgebenden Raum durch Ruhestromnetze, elektrische Felder, hochfrequente Felder oder dadurch kapazitive Brückenschaltungen ohUtsen bzw. kontrollieren. Ferner ist es bekannt, die mechanischen Schließvorrichtungen des Sicherungsobjekts selbst mit elektrischen oder elektronischen Vorrichtungen zu koppein7 wobei entweder bei Betätigung durch unberechtigte Dritte eine Öffnung der Schließvorrichtung gänzlich unmöglich gemacht oder beim Stecken eines Schlüssels infolge Störung eines Hochfrequenzfeldes Alarm gegeben wird.
  • Diese Sicherungseinrichtungen des Standes der Technik sind entweder mechanisch oder elektrisch bzw. elektronisch recht aufwendig und/oder größtenteils im Interesse einer ständigen Funktionseicherheit von einer starken externen Energiequelle abhängig, Ferner sind sie im Hinblick auf eine fehlerfreie Funktion auch für Eingeweihte nicht gerade einfach zu bedienen.
  • Vorliegender Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die gewünschte Sicherungsfunktion mit einem minimalen Aufwand an Material und Energie ohne zusätzliche Bedienungsanforderungen dauerhaft und unter Ausschaltung von zu Irrtümern führenden Fremdeinflüssen zu gewährleisten.
  • Ein wesentlicher Teil des neuen Alarmschlosses, das diese Aufgabe auf überraschende Weise löst, ist ein Schlüssel, der aus einem mit vorzugsweise zwei Kontaktringen versehenen runden Isoliermaterial besteht, der mit einem äußerlich scheinbar konventionellen Schloß zusammenarbeitet.
  • Im Innern des Schlüssels befindet sich ein mit den Kontaktringen in Verbindung stehender vorabgeati, ter Kondensator.
  • Dieser Schlüssel vervollständigt mit dem Kondensator beim Einstecken in die isolierte Sohloßbuohae nach Kontaktgabe üb.r Ringkontakte in der Sohloßbuchse einen im Sioh.rungsob Jekt befindlichen aehr selektiven Resonanzkreis, der, gespeist von einem kleinen Tongenerator, im Falle der Resonanz die Schließvorrichtung elektromagnetisch oder über Servomotoren bzw. Servoantriebe freigibt, Die Vorrichtung arbeitet ohne Ruhestrom; dies bedeutet, daß erst durch Einstecken des Schlüssels in das Schloss die Anlage stromführend wird und zwangsläufig, bei Verwendung eines falschen Schlüssels oder eines sonstigen Gegenstandes, die Alarmeinrichtung betätigt.
  • Wegen des geringen Arbeitsstromes kann die erfindungsgemäße Anlage unabhängig von äußeren Stromquellen betrieben werden.
  • ihre Funktionsdauer ist wegen des fehlenden Ruhestrom bei interner Stromversorgung ungleich größer als die anderer von einer Stromversorgung abhängiger Sicherungsanlagen.
  • Die hieraus resultierenden Vorteile bestehen einmal im geringen Aufwand an Material, im wesentlichen zwei Transistoren und einige billige Schaltelemente, ferner im minimalen Energiebedarf, der überhaupt nur im Augenblick der. Bedienung auftritt. Weitere Vorteile sind höchste Betriebssicherheit und, wegen der besonderen Eigenart des rein elektronisch wirkenden Schlüssels, eine größtmögliche Sicherheit vor unberechtigen Eindringlingen.
  • Mehrere Zugänge lassen sich vom Zentralschloß aus über Servomotoren bzw. Servoantriebe analog überwachen oder steuern.
  • Bei Verwendung integrierter Schaltkreise läßt sich der elektrontsche Teil der Anlage betriebssicher auf die Größe einer Streichholzschachtel reduzieren.
  • Als Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung wird das neue elektronische Alarmschloß anhand der Sicherung eines Kraftwagens dargestellt, wobei zur näheren Erläuterung die beiliegende Figur dient.
  • Die TUr des Sicherungsobjektes ist, solange die Anlage stromlos ist, über die (nicht dargestellte) Klinke des im Ruhezustand befindlichen Entriegelungsmagneten EM mechanisch gesperrt. Bei entsprechender mechanischer Konstruktion der Schließmechanismen und bei Anbringung zusätzlicher Servomotoren bzw.
  • Servoantrieben an weiteren Türen lassen sich diese selbst gegen das Öffnen von innen - bei etwa eingeschlagenen Scheiben -arretieren.
  • Die Anlage wird entweder i Augenblick des Einfüirens des Schlüssels S oder durch Einführen eines sonstigen Gegenstandes über den in der Schloßbuchse befindlichen Mikroschalter SM stromführend.
  • Wird der Schalter SM über einen falschen Schlüssel bzw. über einen sonstigen Gegenstand eingeschaltet, so bleiben der Transistor T 2 und damit dessen Relais RLS stromlos, und es wird sofort über RLS - Ruhe das Alarmsignal über AS betätigt.
  • Wird hingegen der richtige Schlüssel S mit dem vorabgeglichonen Kondensator CR benutzt, so schaltet sich zunächst wieder die Anlage über SM ein; der Generator TG erzeugt über die frequenzbestimmenden Glieder CF und LF eine bestimmte Frequenz, diese wird über CK und ein Regelpotentiometer an dem Kontrollkreis KM gekoppelt.
  • Der Kondensator CR im Schlüssel S bringt zusammen mit der Induktivität LR im Kontrollkreis KK diesen in Resonanz mit der Generatorfrequenz; nur in diesem Zustand wird sodann die Schaltstufe ST 2, bestehend aus Transistor T2 und Relais RLS, angesteuert. Die Kondensatoren CE 1 und CE 2 im Kontrollkreis dienen der galvanischen Entkopplung der Schloßbuchse; sie haben einen Wert von vorzugsweise ca. 0,25 MF.
  • Nach Ansteuerung von T 2 über die Resonanzfrequenz schaltet im Schaltkreis ST 2 das Relais RLS; dessen Umschaltkontakt schaltet die Alarmvorrichtung AS über RLS - Ruhe ab sowie ber RLS-Arbeit den bzw. die Entriegelungsmagneten EM an den positiven Pol der Stromquelle; die Tür kann geöffnet werden.
  • Aus Sicherheitsgründen muß im vorliegenden Beispiel dafür gesorgt sein, daß bei fahrendem Personenkraftwagen die Türen entriegelt sind; dies wird durch einen mit dem Zündschloß gekuppelten Schalter ZS erreicht, der bei steckendem Zündschlüssel den Entriegelungsmagneten unter Strom hält. Im Augenblick, in dem der Zündschlüssel abgezogen wird, sind die TUren automatisch gesichert.
  • Andererseits kann sich dadurch der Fahrer nicht mehr bei steckendem Zündschlüssel ungewollt aus dem Fahrzeug ausschliessen.
  • Der Kontrollkreis ist so selektiv, daß eine kleine prozentuale Abweichung des im Schlüssel befindlichen Kondensators CR unverzüglich zum Einsetzen des Alarmsignals AS führt, ein "Probieren" ist also ausgeschlossen, da selbst zum Probieren die Anlage zunächst einmal über den Schlüsseischalter SM unter Strom gesetzt werden muß, was sofort AS betätigt.
  • Bei mißbräuchlicher Benutzung des Schlosses wird also sofort die Alarmanlage ausgelöst.
  • Die Tatsache, daß das erfi-';1ungsgemäße elektronische Alarmschloß keinerlei Ruhestrom benötigt, und damit mit einer eingebauten relativ schwachen Stromquelle für lange Zeit funktionssicher bleibt, bringt den weiteren Vorteil und Fortschritt mit sich, daß das erfindungsgemäße Alarmschloß unabhängig von evenquellen äußeren zufälligen oder vorsätzlichen Störungen der energieversorgung ist.
  • Lin weiterer Vorteil besteht darin, daß dieses neue elektronische Alarmschloß infolge seiner Eigenart und der einfachen Bauart sowohl des Schlüssels als auch der Schlüsselbuchse eine extreme Betriebssicherheit auch bei ungünstigen Witterungseinflüssen (Vereisen) sicherstellt.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das erfindungsgemäße elektronische Alarmschloß im Gegensatz zu anderen mechanischen, elektrischen oder elektronischen Sioherungseinrlchtungen des Standes der Technik praktisch keinen Bedienungsaufwand erfordert.
  • Wiederum ein anderer Vorteil besteht darin, daß bei dem geoffenbarten elektronischen Alarmschloß durch Änderung der Generatorfrequenz bzw. durch Änderung der frequenzbestimmenden Teile des Resonanzkontrollkreises eine Vielzahl von Kombinationen möglich sind und damit eine größtmögliche Sicherheit vor zufällig identischen Schlüsseln in der Hand unberechtigter Dritter bewährleistet ist.
  • Bin weiterer Vorteil besteht darin, daß durch Aufteilung der Resonanzkapazität (cR) in Serien- bzw. Parallelkapazitäten der Zugang zum Sicherungsobjekt huber den Schüssel S nur an einem vorbestimmten Ort möglich sein kann, etwa bei einem Tresor, dessen Raum- bzw. Bodenkapazität in die Resonanzkapazitrat mit einbezogen wird.
  • Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Alarmschlosses ergibt sich bei Ausgestaltung eines der beiden frequenzbestim menden Glieder des Tongenerators (CF) bzw. (LF) als zweiten Schlüssel (S). Der Zugang zum Sicherungsobjekt kann dann nur von zwei mit entsprechenden Schlüsselns (CR) und (CF) bzw.
  • (LF) ausgestatteten Personen gemeinsam bewirkt werden..
  • Wiederum ein anderer Vorteil ergibt sich aus dem erfindungsgemäßen Alarmschloß, wenn es einerseits darum geht, daß eine Vielzahl von Schlössern mit den jeweils passenden Schlüsseln (S) geöffnet werden soll, andererseits jeder Schlüssel (S) nur zu einem bestimmten Schloß passen soll, wie die z.B. bei Schlössern eingebauter Banksafes der Fall ist; man verwendet hierzu einen zentralen Generator (TG), der eventuell zusätzlich über einen Zeitschalter nur zu einer bestimmten Zeit eingeschaltet wird. Dieser Generator (TG) erzeugt für sämtliche Schlösser eine einheitliche Kontrollfrequenz; die Induktivitäten (LR) in den einzelnen Kontrollkreissn (KK) der Schlösser sind unterschiedlich und führen allein Fit der passenden Kapazität (CR) im jeweiligen Schlüssel (S) zur Resonanzfrequenz, die dann den Schaltvorgang über 5T2 auslöst.
  • 'PatentanaprUche-

Claims (3)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Elektronisches Alarmschloß für bewegliche und unbewegliche Sicherungsobjekte, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugang zum Sioherungsobjekt durch einen als Schlüssel benutzbaren vorabgelichenen Kondensator bewirkbar ist, der einen selektiven Schwingkreis vervollständigt und mit einer angelegten Schwingspannung in Resonanz bringt, wobei der zur Öffnung des Schlosses benötigte Schaltvorgang ausgelöst und die Zuhaltungen mechanisch oder elektromechanisch entriegelbar sind.
  2. 2.) Elektronisches Alarmschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich über ein Hauptschloß beliebig viele Servoschlösser elektromechanisch betätigen lassen.
  3. 3.) Elektronisches Alarmschloß nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Aufteilung der Rezonanzkapazität (CR) in eine Serien- bzw. Parallelkapazität, bestehend aus (CR) im Schlüssel (S) und der Raum- bzw, Bodenkapazität des Sicherungsobjekts, der Zugang zu diesem mit dem Schlüssel (S) nur an dem vorbestimmten Ort bewirkbar ist 4.) Elektronisches Alarmschloß nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, , daß bei Ausgestaltung einer der beiden frequenzbestimmenden Glieder (CP) bzw. (LF) des Tongenerators (TG), als zweiten Schlüssel der Zugang zum Sicherungsobjekt nur gleichzeitig von zwei mit entsprechenden Schlüsseln (S) versehenen Personen bewirkbar ist 5.) Elektronisches Alarmschloß nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein zentraler Generator eine Vielzahl von Schlössern getrennter Sicherungsobjekte mit einer einheitlichen Kontrollfrequenz versorgt, wobei die Verwendung unterschiedlicher Induktivitäten (LR) in den einzelnen Schlössern hierbei auch die Verwendung unterschiedlicher Schlüssel (S) mit den passenden Kapazitäten (CR) erfordert.
    L e e r s e i t e
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