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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Seitenverkleidung für ein Fahrzeug mit einem schalenartigen langgestreckten Hauptelement, welches eine außenliegende Sichtseite und eine dieser gegenüberliegende Innenseite aufweist und einem sich von einer ersten Längsseite des Hauptelements in eine erste Richtung weg erstreckenden ersten Flügelelement sowie einem sich von einer zweiten Längsseite des Hauptelements in eine der ersten Richtung weitgehend gegenüberliegenden zweiten Richtung weg erstreckenden zweiten Flügelelement, wobei das erste und das zweite Flügelelement jeweils eine außenliegende Sichtseite und eine dieser gegenüberliegende Innenseite aufweist, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Eine gattungsgemäße Seitenverkleidung ist von der Anmelderin bekannt geworden und wird üblicherweise auch als Seitenspoiler bezeichnet, der an den beiden Längsseiten eines Motorrads im Bereich eines Wärmetauschers und eines Kraftstofftanks angeordnet wird und daher in einer jeweiligen Seitenansicht auf die beiden Längsseiten des Motorrads den Kraftstofftank oder einen Teilbereich des Kraftstofftanks abdeckt und sich von einer Sitzbank oder einem Sattel des Motorrads in Fahrtrichtung des Motorrads in Richtung nach vorne erstreckt. Wenn das Motorrad einen Verbrennungsmotor aufweist, wird vom Seitenspoiler üblicherweise auch ein Wärmetauscher seitlich abgedeckt und der Seitenspoiler dient auch als Einrichtung zur Zuführung von Kühlluft zum Wärmetauscher.
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Obwohl sich die genannte Seitenverkleidung in der Praxis bestens bewährt hat, besitzt sie dennoch Raum für Verbesserungen insbesondere hinsichtlich des Fahrkomforts und der Benutzerfreundlichkeit eines damit ausgestatteten Fahrzeugs, bei dem es sich um ein Offroad Motorrad handeln kann.
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Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Seitenverkleidung bereitzustellen, auch soll ein mit der Seitenverkleidung ausgestattetes Motorrad bereitgestellt werden.
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Die Erfindung weist zur Lösung dieser Aufgabe hinsichtlich der Seitenverkleidung die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale auf, vorteilhafte Ausgestaltungen hiervon sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben. Darüber hinaus weist die Erfindung hinsichtlich des Motorrads die im Anspruch 20 angegebenen Merkmale auf, eine vorteilhafte Ausgestaltung hiervon ist im Anspruch 21 angegeben.
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Die Erfindung schafft eine Seitenverkleidung für ein Fahrzeug mit einem schalenartigen langgestreckten Hauptelement, welches eine außenliegende Sichtseite und eine dieser gegenüberliegende Innenseite aufweist und einem sich von einer ersten Längsseite des Hauptelements in eine erste Richtung weg erstreckenden ersten Flügelelement sowie einem sich von einer zweiten Längsseite des Hauptelements in eine der ersten Richtung weitgehend gegenüberliegenden zweiten Richtung weg erstreckenden zweiten Flügelelement, wobei das erste und das zweite Flügelelement jeweils eine außenliegende Sichtseite und eine dieser gegenüberliegende Innenseite aufweist, wobei das zweite Flügelelement an einem vom Hauptelement beabstandeten Endbereich einen in Richtung zur Innenseite des zweiten Flügelelements gekrümmten Endabschnitt aufweist.
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Die nach der Erfindung vorgesehene Seitenverkleidung, welche auch als Seitenspoiler bezeichnet wird, weist also ein schalenartiges langgestrecktes Hauptelement auf, welches relativ zu den beiden vorgesehenen Flügelelementen als Mittelteil fungiert, an dem die beiden Flügelelemente angeordnet sind und sich vom Mittelteil weg erstrecken. Das Hauptelement und die beiden Flügelelemente können aus einem Kunststoffwerkstoff beispielsweise mittels eines Spritzvorgangs gefertigt werden und dies sorgt dafür, dass das Hauptelement und die beiden Flügelelemente einstückig miteinander ausgebildet sind.
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Sowohl das Hauptelement als auch die beiden Flügelelemente besitzen eine Sichtseite, welche also bei der bestimmungsgemäßen Anordnung der Seitenverkleidung am Fahrzeug oder Motorrad außen liegt und dem auf die Seitenverkleidung blickenden Betrachter oder Benutzer zugewandt ist.
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Auch besitzen das Hauptelement und die beiden Flügelelemente eine der Sichtseite gegenüberliegende Innenseite, welche also bei der bestimmungsgemäßen Anordnung der Seitenverkleidung am Fahrzeug oder Motorrad dem Korpus des Fahrzeugs oder Motorrads zugeordnet ist, also beispielsweise in Richtung zum Kraftstofftank des Motorrads ausgerichtet sind. Der Kraftstofftank wird also von der erfindungsgemäßen Seitenverkleidung zumindest teilweise nach außen abgedeckt. In ähnlicher Weise werden auch andere Bauteile des Fahrzeugs oder Motorrads, entlang derer sich die Seitenverkleidung bei der bestimmungsgemäßen Anordnung am Fahrzeug oder Motorrad erstreckt, von der Seitenverkleidung zumindest bereichsweise oder abschnittsweise abgedeckt.
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Die erfindungsgemäße Seitenverkleidung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass eines der beiden Flügelelemente, nämlich das zweite Flügelelement an einem vom Hauptelement beabstandeten Endbereich einen in Richtung zur Innenseite des zweiten Flügelelements gekrümmten Endabschnitt aufweist.
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Bei der bestimmungsgemäßen Anordnung der Seitenverkleidung am Fahrzeug oder Motorrad handelt es sich bei dem zweiten Flügelelement um ein Flügelelement, welches in Hochachsrichtung des Fahrzeugs oder Motorrads in Richtung nach unten ausgerichtet ist, also in Richtung zur Fahrbahnoberfläche oder Standfläche des Fahrzeugs oder Motorrads, auf der dieses angeordnet ist.
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Blickt der Betrachter oder Benutzer auf das Fahrzeug oder Motorrad von der Seite aus, also auf eine Seitenansicht des Fahrzeugs oder Motorrads, dann erstreckt sich das zweite Flügelelement der am Fahrzeug oder Motorrad angeordneten Seitenverkleidung vom Hauptelement oder Mittelteil aus in Richtung nach unten, also zur Fahrbahnoberfläche oder Standfläche hin.
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Wenn sich die Seitenverkleidung am Motorrad angeordnet befindet, überdeckt das zweite Flügelelement einen seitlichen Bereich des Wärmetauschers und der gekrümmte Endabschnitt des zweiten Flügelelements reicht in Hochachsrichtung des Motorrads unter einen unteren Endabschnitt des Wärmetauschers, sodass sich der in Richtung zur Innenseite des zweiten Flügelelements erstreckende gekrümmte Endabschnitt in Hochachsrichtung des Motorrads bis unter einen unteren Endbereich des Wärmetauschers erstreckt und damit auch den unteren Endbereich des Wärmetauschers überdeckt.
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Diese Konfiguration weist zwei Vorteile auf, da der untere Endabschnitt des zweiten Flügelelements einerseits den unteren Endbereich des Wärmetauschers schützt und zwar beispielsweise gegen beim Betrieb des Fahrzeugs hoch geschleuderte Steine und dergleichen und die nach innen gerichtete Krümmung des Endabschnitts sorgt dafür, dass ein auf dem Fahrzeug oder Motorrad sitzender Benutzer sich nicht mit seinen Beinen oder Füßen oder Stiefeln mit dem Endabschnitt des zweiten Flügelelements verhaken kann.
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Wenn im Gegensatz zur erfindungsgemäßen Konfiguration der Seitenverkleidung mit einem zweiten Flügelelement mit einem nach innen gekrümmten Endabschnitt der Endabschnitt geradlinig ausgebildet ist, dann besteht die Gefahr, dass der Benutzer sich beim Betrieb des Motorrads im Offroad Bereich mit seinen Beinen oder Füßen oder Stiefeln mit dem geradlinigen Endabschnitt verhakt und somit die Gefahr eines Sturzes des Benutzers samt Motorrad einhergeht.
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Die erfindungsgemäße Konfiguration der Seitenverkleidung sorgt dafür, dass diese Sturzgefahr beseitigt wird, da die Gefahr eines Einhakens oder Verhakens des Benutzers mit seinen Beinen oder Stiefeln mit dem unteren Endabschnitt des zweiten Flügelelements beseitigt wird.
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Auch sorgt die nach innen gerichtete Krümmung des Endabschnitts des zweiten Flügelelements dafür, dass dieses bei seiner Anordnung am Motorrad auch einen von der Unterseite des Wärmetauschers ausgehenden Fluidleitungsanschluss in Richtung zur Seite des Motorrads abdeckt und somit aufgeschleuderte Steine oder dergleichen, welche in Richtung zum Fluidleitungsanschlusses fliegen, von dem nach innen gerichteten Endabschnitt des zweiten Flügelelements davon abgehalten werden, auf den Fluidleitungsanschluss zu treffen.
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Es ist also nach einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass bei der Anordnung der Seitenverkleidung am Fahrzeug der Endabschnitt des zweiten Flügelelements benachbart zu einem unteren Endbereich eines Wärmetauschers des Fahrzeugs angeordnet ist. Es bedeutet dies mit anderen Worten, dass die Seitenverkleidung so konfiguriert ist, dass der Endabschnitt des zweiten Flügelelements benachbart zum unteren Endbereich des Wärmetauschers angeordnet ist, sodass das Flügelelement den Wärmetauscher insgesamt seitlich überdecken kann und der nach innen gekrümmte Endabschnitt des Flügelelements den unteren Bereich des Wärmetauschers überdeckt.
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Es ist dabei nach einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass der Endabschnitt weitgehend entlang seiner gesamten weitgehend parallel zur zweiten Längsseite des Hauptelements verlaufenden Längserstreckung in Richtung zur Innenseite des zweiten Flügelelements gekrümmt ausgebildet ist. Diese Konfiguration sorgt dafür, dass der Endabschnitt den Wärmetauscher im Bereich seiner gesamten in Fahrzeuglängsrichtung des Fahrzeugs betrachteten Längserstreckung abdeckt und somit der Wärmetauscher insgesamt geschützt ist.
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Speziell beim Einsatz eines Motorrads im Offroad Bereich, beispielsweise also beim Enduro fahren oder Motocross Fahren, kommt es häufiger zu einem Sturz des Motorrads und die erfindungsgemäße Konfiguration sorgt dafür, dass dann, wenn das Motorrad beim Sturz auf die Seite fällt, etwaige Erhebungen aus der Bodenoberfläche heraus, also beispielsweise Steine oder Wurzeln die Unterseite oder Seitenfläche des Wärmetauschers nicht berühren können, da sich das Motorrad über das zweite Flügelelement und insbesondere den in Richtung zur Innenseite des zweiten Flügelelements gekrümmten Endabschnitt an der Bodenoberfläche und den genannten Erhebungen abstützt.
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Es ist nach einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass das erste Flügelelement auf der Sichtseite einen mit einer Textur versehenen Flächenbereich aufweist.
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Wenn die Seitenverkleidung am Motorrad angeordnet ist, erstreckt sich das erste Flügelelement vom Hauptelement weg in Hochachsrichtung des Motorrads in Richtung nach oben oder nach oben und innen und der mit einer Textur versehene Flächenbereich auf der Sichtseite des ersten Flügelelements befindet sich daher in einer Seitenansicht des Motorrads oberhalb des Hauptelements angeordnet, also in einem Bereich, mit dem ein Benutzer des Motorrads während einer Offroad Fahrt oftmals mit seinem ausgestreckten Bein in Kontakt kommt.
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Eine solche Fahrstellung nimmt der Benutzer des Motorrads beispielsweise dann ein, wenn er einen engen Anlieger, also eine enge Kurve, durchfährt und dabei zur Stabilisierung der Fahrt des Motorrads das Bein nach vorne nimmt und aus dem Bereich auf der Längsseite des Motorrads herausnimmt, welches der vom Motorrad befahrenen Oberfläche sehr nahekommt, da das Motorrad in großer Schräglage bewegt wird.
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Wenn das Bein dann auf der Textur des ersten Flächenelements aufliegt, wird die Wahrscheinlichkeit eines unbeabsichtigten Abrutschens des Beins vom ersten Flächenelement reduziert. Der Benutzer kann also sein Bein in der von ihm beabsichtigten Stellung halten, ohne dafür großen Kraftaufwand aufbringen zu müssen, da die Textur ein unbeabsichtigtes Herunterrutschen des Beins vom ersten Flächenelement verhindert.
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Es ist nach einer Weiterbildung der Erfindung auch vorgesehen, dass das Hauptelement im Bereich eines in Längsrichtung des Hauptelements vom zweiten Flügelelement beabstandeten Endabschnitt einen im Winkel zur Sichtseite des Hauptelements in Richtung zur Innenseite ausgerichteten Abschnitt aufweist.
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Mit dieser Konfiguration wird erreicht, dass mit dem zur Innenseite ausgerichteten Abschnitt ein von der Sitzbank oder dem Sattel des Motorrads nach der Anordnung des Sattels oder der Sitzbank am Motorrad ein davon abgedeckter Abschnitt der Seitenverkleidung bereitgestellt wird, der einerseits der lösbaren Anordnung der Seitenverkleidung an einem Bauteil des Motorrads dient und andererseits diese Anbindungsfläche der Seitenverkleidung von der Sitzbank oder dem Sattel von oben her abgedeckt und damit geschützt ist und somit der Abschnitt von einem unbeabsichtigten Eingriff durch Fremdkörper oder dergleichen während eines Offroad Einsatzes des Motorrads geschützt ist.
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Zudem kann der Abschnitt Aufnahmen zur Anordnung von Befestigungsmitteln in der Form von beispielsweise Pilzschrauben aufweisen, mit denen einerseits die Seitenverkleidung am Motorrad festgeschraubt werden kann und andererseits die Pilzschrauben gleichzeitig Aufnahmen für die Anordnung der Sitzbank oder des Sattels des Motorrads bilden dergestalt, dass die Sitzbank oder der Sattel bei der Montage einfach über die Pilzschrauben geschoben werden kann und automatisch zentriert wird und so eine eigenständige und separate Aufnahme für die Befestigung der Sitzbank oder des Sattels eingespart werden kann.
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Es ist nach einer Weiterbildung der Erfindung auch vorgesehen, dass der Abschnitt einen sich aus der Ebene des Abschnitts im Winkel nach außen weg erstreckenden Wandabschnitt aufweist.
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Dieser Wandabschnitt erstreckt sich also vom genannten Abschnitt aus betrachtet in Richtung nach oben weg, sodass der Wandabschnitt bei am Motorrad angeordneter Seitenverkleidung in Hochachsrichtung des Motorrads betrachtet vom Abschnitt nach oben weg steht. Auf diese Weise bilden die beidseits der Längsseiten des Motorrads angeordneten Seitenverkleidungen mit ihrem jeweiligen Wandabschnitten einen zwischen den Wandabschnitten liegenden Bereich aus, der zur Aufnahme elektronischer Bauteile oder beispielsweise einer Kraftstoffpumpe des Motorrads vorgesehen ist und gegen das Eindringen von Wasser von den Längsseiten des Motorrads her geschützt ist.
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Es ist nach einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass an einem Übergangsbereich zwischen dem Abschnitt und dem Wandabschnitt eine rinnenförmige Vertiefung ausgebildet ist, welche sich wenigstens entlang einer Teillängserstreckung des Übergangsbereichs erstreckt.
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Mit dieser rinnenförmigen Vertiefung, die ähnlich einem Kanal ausgebildet ist, und an der Übergangskante zwischen dem Abschnitt und dem Wandabschnitt ausgebildet sein kann oder auch am Abschnitt ausgebildet sein kann und zwar benachbart zum Wandabschnitt, wird erreicht, dass Wasser, welches beispielsweise beim Waschen des Motorrads mit Wasser oder auch bei einer Regenfahrt des Motorrads in diesen Bereich eintreten kann, über die als Wasserablauf wirkende rinnenförmige Vertiefung wieder ablaufen kann und somit die vorgenannten elektrischen oder elektronischen Bauteile, die sich zwischen den Wandabschnitten angeordnet befinden, wie beispielsweise ein Steuergerät, eine Zündbox oder eine elektrische Kraftstoffpumpe oder auch ein Sicherungskasten vor dem Eintreten von Wasser geschützt sind.
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Es ist nach einer Weiterbildung der Erfindung auch vorgesehen, dass zwischen der entlang der zweiten Längsseite des Hauptelements verlaufenden Längskante des Hauptelements und einer an der Längskante angrenzenden Kante des zweiten Flügelelements eine Freistellung angeordnet oder ausgebildet ist, welche ein Ausströmen einer Luftströmung gestattet.
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Mit dieser Freistellung wird erreicht, dass von einem beispielsweise elektrisch angetriebenen Lüfter durch den Wärmetauscher gesaugte Kühlluft durch diese Freistellung einfach und ohne großen Strömungswiderstand austreten kann und somit dafür gesorgt wird, dass der Wärmetauscher mit einem hohen Wirkungsgrad arbeitet und einer etwaigen Überhitzung einer Brennkraftmaschine auch dann vorgebeugt werden kann, wenn der Wärmetauscher beispielsweise durch Verunreinigungen beim Offroad Einsatz des Motorrads teilweise verschmutzt oder abgedeckt ist.
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Auch ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass am Hauptelement und/oder mindestens einem Flügelelement vorgesehene Durchlässe ausgebildet sind, welche zur Aufnahme von Befestigungsmitteln ausgebildet sind und die Durchlässe mit diese zumindest abschnittsweise umgebenden Vertiefungen ausgebildet sind. Die Durchlässe können dabei als Bohrungen oder Öffnungen oder Langlöcher ausgebildet sein, welche bei der Herstellung der Seitenverkleidung bereits ausgebildet werden können und bei denen durch die Vertiefungen dafür gesorgt wird, dass die Befestigungsmittel in der Form von beispielsweise Schrauben bei der Montage selbsttätig zentrierend eingesetzt werden können und somit Fehlverschraubungen vermieden werden und darüber hinaus durch die Ausbildung der Durchlässe mit sanften Übergangsradien die Kerbspannungsgefahr reduziert ist, sodass auch ein Weißbruch bei Sonderfarben vermieden ist. Auch dienen die Langlöcher zum Toleranzausgleich.
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Es ist nach einer Weiterbildung der Erfindung auch vorgesehen, dass am Hauptelement mindestens eine sich von der Innenseite weg erstreckende Haltenase und/oder Lasche angeordnet ist, welche zur lösbaren Anordnung an einem Bauteil des Fahrzeugs ausgebildet ist.
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Diese Konfiguration sorgt dafür, dass die Seitenverkleidung bei der Montage nach der Art einer Steckverbindung an dem Fahrzeug angeordnet werden kann und durch die Haltenase und/oder Lasche bereits soweit am Fahrzeug gehalten wird, dass die für die Montage zuständige Person die Seitenverkleidung nicht mehr mit der Hand fixieren muss, bis zusätzliche Befestigungsmittel in der Form von beispielsweise Schrauben in die Durchlässe eingesetzt und festgezogen worden sind. Ein einfaches Aufsetzen der Seitenverkleidung an dem Fahrzeug in der Form beispielsweise des genannten Motorrads sorgt dafür, dass die Seitenverkleidung über die Lasche an einem Gegenbauteil des Motorrads zentriert und fixiert wird und über ein Einrasten der Haltenase an einem Gegenbauteil in der Form beispielsweise eines Auslegers des Motorrads dafür Sorge getragen wird, dass die Seitenverkleidung auch ohne Schraubmitteln oder dergleichen bereits am Fahrzeug gehaltert wird. Auch sorgt diese Konfiguration dafür, dass die Spaltmaße am Fahrzeug immer gleich sind. Der Monteur hat also für die weiteren Montageschritte, beispielsweise dem Anbringen der Schraubmittel beide Hände zur Verfügung.
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Es ist nach einer Weiterbildung der Erfindung auch vorgesehen, dass die Seitenverkleidung im Bereich der Durchlässe Rippen aufweist, welche einstückig mit dem Hauptelement und/oder Flügelelement ausgebildet sind.
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Diese Konfiguration sorgt dafür, dass die Anschraubpunkte Verstärkungen aufweisen und die Steifigkeit und Festigkeit der Seitenverkleidung erhöht wird und damit auch die Standzeit der Seitenverkleidung erhöht werden kann.
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Es ist nach einer Weiterbildung der Erfindung auch vorgesehen, dass die Durchlässe diese durchsetzende Buchsen aufweisen, welche zur Aufnahme von Befestigungsmitteln ausgebildet sind und die Buchsen vom Werkstoff der Seitenverkleidung wenigstens teilweise umfasst sind. Die Buchsen können also bei der Fertigung der Seitenverkleidung mittels eines Kunststoffspritzverfahrens eingeformt werden und sind somit stoffschlüssig mit der Seitenverkleidung verbunden, was dazu führt, dass die Buchsen bei der Montage des Fahrzeugs bereits in den Seitenverkleidungen fixiert vorliegen und nicht mehr nachträglich in entsprechende Durchlässe oder Öffnungen der Seitenverkleidung eingepresst werden müssen, sodass auch erreicht wird, dass ein Verlieren der Buchsen vermieden wird und auch die Lagerhaltung vereinfacht werden kann, da separate Buchsen nicht mehr vorgehalten werden müssen. Auch wird damit die Montagezeit für das Fahrzeug reduziert.
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Es ist nach einer Weiterbildung der Erfindung auch vorgesehen, dass die Seitenverkleidung mindestens eine am Hauptelement und am Flügelelement angebundene und sich von der Innenseite der Seitenverkleidung weg erstreckende Rippe aufweist, welche zur lösbaren Festlegung an einem Koppelbauteil ausgebildet ist. Bei dem Koppelbauteil kann es sich beispielsweise um den bereits erwähnten Wärmetauscher oder einem Gehäusebauteil des Wärmetauschers handeln. Dadurch wird dafür gesorgt, dass der Wärmetauscher oder das genannte Gehäusebauteil des Wärmetauschers bei einem Sturz des Motorrads im Gelände vor Bodenkontakt geschützt ist und damit vor Beschädigungen geschützt ist.
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Auch ist nach einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass Umrißkanten der Seitenverkleidung nichtscharfkantig und in Richtung zur Innenseite des Hauptelements und/oder Flügelelements gekrümmt ausgebildet sind. Durch die nichtscharfkantige Konfiguration, also beispielsweise abgerundete Konfiguration der Umrißkanten der Seitenverkleidung wird dafür Sorge getragen, dass vermieden wird, dass der Benutzer des Motorrads mit seiner Kleidung an etwaigen Umrißkanten hängenbleibt und der Benutzer sich somit nicht mehr mit der Seitenverkleidung verhaken kann. Auch sorgt die Ausbildung der Umrißkanten mit einer in Richtung zur Innenseite gekrümmten Konfiguration dafür, dass die Umrißkanten oder Abschlusskanten innenliegend angeordnet sind, wodurch die Gefahr eines Hängenbleibens des Benutzers mit seiner Kleidung oder auch seinen Stiefeln an der Seitenverkleidung verringert wird.
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Es ist nach einer Weiterbildung der Erfindung auch vorgesehen, dass zwischen dem Hauptelement und den Flügelelementen jeweilige Übergangsflächen an den Sichtseiten jeweilige Übergangsflächen ausgebildet sind, welche abgerundet oder mit einem offenen Winkel versehen ausgebildet sind.
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Der offene Winkel bedeutet dabei, dass zwischen dem Hauptelement und dem Flügelelement an der jeweiligen Sichtseite ein Winkel von 180 Grad und mehr vorgesehen ist, also beispielsweise ein Winkel im Bereich von 180 Grad bis 270 Grad, sodass der Benutzer des Fahrzeugs, der diesen Übergangsbereich beispielsweise bei der Offroad Fahrt mit seinem Bein ständig überstreift, am Übergangsbereich nicht hängen bleiben kann und somit stets die Kontrolle über das Fahrzeug aufrechterhalten kann.
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Es ist nach einer Weiterbildung der Erfindung auch vorgesehen, dass die Umrißkanten der Seitenverkleidung zur Ermöglichung einer Sichtkontrolle von am Fahrzeug angeordneter Befestigungsmittel konfiguriert sind. Es bedeutet dies mit anderen Worten, dass die Umrißkanten der Seitenverkleidung beispielsweise auch mit Rücksprüngen versehen sind, sodass der Benutzer des Fahrzeugs den Zustand der Schraubverbindungen oder dergleichen am Fahrzeug kontrollieren kann, ohne dass er hierzu die Seitenverkleidung vom Fahrzeug abnehmen muss.
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Es ist nach einer Weiterbildung der Erfindung auch vorgesehen, dass der vorstehend erwähnte Abschnitt des Hauptelements zur Aufnahme von Pilzschrauben ausgebildet ist. Die Pilzschrauben dienen gleichzeitig der Aufnahme und Zentrierung einer Unterseite der Sitzbank oder des Sattels für den Fahrer, sodass dafür Sorge getragen ist, dass die Sitzbank oder der Sattel bei der Montage lediglich auf die Pilzschrauben aufgeschoben werden muss und somit eine selbsttätig zentrierende Konfiguration geschaffen wurde und die Montage der Sitzbank oder des Sattels und damit des Fahrzeugs an sich erleichtert ist und weniger Rüstzeiten bei der Montage benötigt werden.
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Es ist nach einer Weiterbildung der Erfindung auch vorgesehen, dass das erste Flügelelement eine sich in Längsrichtung des Hauptelements über das Hauptelement hinaus erstreckende dreieckförmige Spitze aufweist, welche als Luftleitelement ausgebildet ist. Damit wird erreicht, dass bei der Fahrt des mit der Seitenverkleidung ausgestatteten Fahrzeugs mittels der dreieckförmigen Spitze Kühlluft in Richtung zum Wärmetauscher geleitet wird und damit die Effizienz des Wärmetauschers gesteigert wird. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn das Fahrzeug ein Offroad Motorrad ist, da bei der Offroad Fahrt eines solchen Motorrads oftmals damit zu rechnen ist, dass von vorausfahrenden Fahrzeugen hochgewirbelte Verunreinigungen in der Form von Erde oder Schlamm in Richtung zum nachfolgenden Fahrzeug geschleudert wird und sich die Erde oder Schlamm am Wärmetauscher festsetzt. Die dreieckförmige Spitze sorgt dafür, dass auch bei einer solchen teilweisen Reduzierung der wärmeübertragenden Fläche des Wärmetauschers ausreichend Kühlluft zum Wärmetauscher gelangt und der Wärmehaushalt des Motorrads stabil bleibt.
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Auch ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass das zweite Flügelelement bei am Fahrzeug angeordneter Seitenverkleidung im Abstand zu einem dem Endabschnitt benachbarten Fahrzeugbauteil angeordnet ist. Dies führt dazu, dass der Austritt von Kühlluft, die den Wärmetauscher durchströmt hat oder von dem am Wärmetauscher angeordneten Lüfter durch den Wärmetauscher hindurchgesaugt worden ist, an der Rückseite des Wärmetauschers ohne große Strömungswiderstände austreten kann.
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Die Erfindung schafft schließlich auch ein Motorrad mit einem Vorderrad und einem Hinterrad und einem Antriebsmotor, wobei das Motorrad mindestens eine Seitenverkleidung aufweist, wie sie vorstehend erläutert wurde. Dabei ist es nach einer Weiterbildung des Motorrads vorgesehen, dass das Motorrad auf beiden Längsseiten des Motorrads im Bereich des Wärmetauschers angeordnete Seitenverkleidungen aufweist.
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Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Diese zeigen in:
- 1 eine Seitenansicht einer Seitenverkleidung nach einer Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung, welche zur Anordnung an einer in Fahrtrichtung eines Motorrads linken Seite des Motorrads vorgesehen ist;
- 2 eine Ansicht eines Ausschnitts von der linken Seite des Motorrads mit der daran angeordneter Seitenverkleidung nach 1, wobei die Ansicht unterhalb der Seitenverkleidung angeordnete Bauteile des Motorrads in Phantomdarstellung zeigt;
- 3 eine Ansicht von oben auf ein Paar von Seitenverkleidungen mit der bereits anhand von 1 und 2 ersichtlichen linksseitigen Seitenverkleidung und der symmetrisch ausgebildeten rechtsseitigen Seitenverkleidung;
- 4 zwei ausschnittsweise Darstellungen des zweiten Flügelelements mit seinem unteren Endabschnitt aus unterschiedlichen Perspektiven;
- 5 zwei Darstellungen der Seitenverkleidung nach 1 mit einer ausschnittsweisen Darstellung zur Erläuterung der Befestigung der Sitzbank des Motorrads;
- 6 zwei Darstellungen der Seitenverkleidung nach 1 mit einer ausschnittsweisen Darstellung der Oberseite des Motorrads zur Erläuterung der Anordnung der Seitenverkleidung am Motorrad;
- 7 eine ausschnittsweise Darstellung der Oberseite des Motorrads und eines vergrößerten Ausschnitts der rechtsseitigen Seitenverkleidung;
- 8 eine ausschnittsweise Darstellung der am Motorrad angeordneten rechtsseitigen Seitenverkleidung;
- 9 eine perspektivische Ansicht der linken Seitenverkleidung nach 1 und eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts davon;
- 10 drei Darstellungen, die einerseits die linksseitige Seitenverkleidung von der Innenseite her zeigt und andererseits eine ausschnittsweise Darstellung eines Endabschnitts der Seitenverkleidung zur Erläuterung der dort angeordneten Haltenase und eine Darstellung zur Erläuterung der Funktionsweise der an der Seitenverkleidung angeordneten Lasche;
- 11 zwei Darstellungen, welche einerseits die linksseitige Seitenverkleidung von der Innenseite her und eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts der Seitenverkleidung zeigt;
- 12 zwei Darstellungen, welche einerseits einen Ausschnitt eines Durchlasses der Seitenverkleidung zeigt, der zur Aufnahme eines Befestigungsmittels in der Form einer Schraube ausgebildet ist und andererseits eine vergrößerte Darstellung von an der Seitenverkleidung ausgebildeter Rippen zeigt;
- 13 zwei Darstellungen, welche einerseits die linksseitige Seitenverkleidung von der Innenseite her zeigt und andererseits deren Anordnung im Bereich eines Wärmetauschers des Motorrads;
- 14 zwei Darstellungen, welche einerseits in einer perspektivischen Ansicht die linksseitige Seitenverkleidung in ihrer Anordnung am Motorrad zeigt und andererseits eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts davon;
- 15 eine ausschnittsweise Darstellung auf die linksseitige Seitenverkleidung in ihrer Anordnung im Bereich eines Wärmetauschers des Motorrads;
- 16 eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts der linksseitigen Seitenverkleidung am Motorrad;
- 17 eine vergrößerte Darstellung der linksseitigen Seitenverkleidung in ihrer Anordnung am Motorrad zur Erläuterung der durch die Seitenverkleidung erreichten Kühlluftführung;
- 18 eine Ansicht auf das Motorrad von vorne mit den im Bereich des Wärmetauschers angeordneten Seitenverkleidungen;
- 19 eine Ansicht auf die linksseitige Seitenverkleidung in ihrer Anordnung am Motorrad zu Erläuterung der durch sie erreichten Kühlluftführung; und
- 20 eine schematische Darstellung eines Motorrads in einer linken Seitenansicht mit einer am Motorrad angeordneten Seitenverkleidung.
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1 der Zeichnung zeigt eine Seitenansicht einer Seitenverkleidung 1 nach einer Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung, welche zur Anordnung einer in Fahrtrichtung eines Motorrads linken Seite des Motorrads vorgesehen ist, wie es darüber hinaus anhand von 20 der Zeichnung ersichtlich ist.
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Eine solche Seitenverkleidung 1 wird im Handel auch als Seitenspoiler bezeichnet.
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Die Seitenverkleidung 1 besitzt ein schalenartiges, langgestrecktes Hauptelement 2, welches eine außenliegende Sichtseite 3 aufweist, die in 1 der Zeichnung sichtbar ist. Auf der der Sichtseite 3 gegenüberliegenden Rückseite 4 besitzt das Hauptelement eine Innenseite 5, welche beispielsweise anhand von 10 der Zeichnung ersichtlich ist.
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Von einer, anhand von 1 der Zeichnung ersichtlichen ersten Längsseite 6 des Hauptelements 2 erstreckt sich in eine erste Richtung 7, welche bei dem in 20 der Zeichnung dargestellten Motorrad 8 der Hochachsrichtung H entspricht, ein erstes Flügelelement 9 weg und ein zweites Flügelelement 10 erstreckt sich in eine der ersten Richtung 7 weitgehend gegenüberliegende oder entgegengesetzte Richtung 11 vom Hauptelement 2 weg und zwar von einer zweiten Längsseite 12 des Hauptelements 2 aus.
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Das erste Flügelelement 9 besitzt eine Sichtseite und eine der Sichtseite 13 gegenüberliegende Innenseite 14, wie dies ebenfalls anhand von 10 der Zeichnung ersichtlich ist. Auch das zweite Flügelelement 10 weist eine außenliegende Sichtseite 15 auf und besitzt eine innenliegende Innenseite 16, welche wiederum anhand von 10 der Zeichnung ersichtlich ist.
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Das zweite Flügelelement 10 weist an einem Endbereich 17, welcher vom Hauptelement 2 und deren zweiter Längsseite 12 beabstandet ist, einen in Richtung zur Innenseite 16 des zweiten Flügelelements 10 nach innen gerichtet, also zur Innenseite 16 des zweiten Flügelelements 10 gekrümmten Endabschnitt 18 auf, welcher näher beispielsweise von 4 der Zeichnung ersichtlich ist.
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2 der Zeichnung zeigt eine Ansicht eines Ausschnitts von der linken Seite des Motorrads 8 mit der daran angeordneten Seitenverkleidung 1 nach 1, wobei die Ansicht unterhalb der Seitenverkleidung 1 angeordnete Bauteile des Motorrads 8 in Phantomdarstellung zeigt.
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Das Motorrad 8 weist eine Sitzbank 19 für den Benutzer oder Fahrer des Motorrads auf und besitzt einen Kraftstofftank 20 und einen Antriebsmotor 21, welcher bei der dargestellten Ausführungsform des Motorrads 8 als Brennkraftmaschine ausgebildet ist, aber auch ein Elektromotor sein kann, der von einem nicht näher dargestellten Batteriepack gespeist werden kann, welcher dann den Kraftstofftank 20 ersetzt.
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Das Motorrad 8 weist auch einen Rahmen 22 und einen Lenkkopf 23 auf, der zur Verdeutlichung des exemplarisch dargestellten Motorrads ebenfalls gezeigt ist.
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Bei der dargestellten Ausführungsform des Motorrads 8 besitzt der Antriebsmotor 21 in der Form einer Brennkraftmaschine einen Wärmetauscher 24, wobei ein weiterer Wärmetauscher an der gegenüberliegenden Rückseite des Motorrads 8 vorgesehen ist, auch weist die Rückseite eine weitere Seitenverkleidung 25 auf, welche im Folgenden auch als rechtsseitige Seitenverkleidung 25 bezeichnet wird.
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Wie es anhand der Darstellung in 2 ersichtlich ist, schmiegt sich die Seitenverkleidung 1 - und auch die Seitenverkleidung 25 - an den Kraftstofftank 20 und die Sitzbank 19 sowie den Wärmetauscher 24 an, wie dies nachfolgend noch näher erläutert werden wird.
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3 der Zeichnung zeigt eine Ansicht von oben auf ein Paar von Seitenverkleidungen 1, 25 mit der bereits beschriebenen Seitenverkleidung 1 und der spiegelsymmetrisch zur Seitenverkleidung 1 ausgebildeten Seitenverkleidung 25, welche anhand von 2 der Zeichnung ersichtlich ist.
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Da die Seitenverkleidung 25 spiegelsymmetrisch zur Seitenverkleidung 1 ausgebildet ist, gilt die hier offenbarte Beschreibung der Merkmale und Funktionen der Seitenverkleidung 1 auch für die Seitenverkleidung 25.
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Es bedeutet dies mit anderen Worten, dass auch die Seitenverkleidung 25 ein Hauptelement 2 aufweist, wie es vorstehend bereits erläutert wurde und nachfolgend noch weiter erläutert werden wird und auch ein erstes Flügelelement 9 mit den hier erläuterten Merkmalen und ein zweites Flügelelement 10 mit den hier erläuterten Merkmalen besitzt.
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4 der Zeichnung zeigt zwei ausschnittsweise Darstellungen des zweiten Flügelelements 10 mit dem in Richtung zur Innenseite 10 gekrümmten Endabschnitt 18. Lediglich der nochmaligen Verdeutlichung halber sei an dieser Stelle erwähnt, dass auch die Seitenverkleidung 25 einen nach innen gerichtet gekrümmten Endabschnitt 18 am zweiten Flügelelement 10 aufweist.
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Wie es anhand der in der Zeichnungsebene der 4 linken Darstellung der 4 ersichtlich ist, ist der Endabschnitt 18 in Richtung nach innen gerichtet gekrümmt ausgebildet, also in Richtung der anhand von 3 der Zeichnung ersichtlichen Längsmittelachse 26, welche gleichzeitig eine Symmetrieebene der beiden Seitenverkleidungen 1 und 25 zeigt.
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Bei dem in 20 der Zeichnung schematisch dargestellten Motorrad 8 entspricht die mit dem Pfeil F bezeichnete Richtung der Fahrtrichtung des Motorrads 8 und die Symmetrieebene 26 verläuft rechtwinklig zur Fahrbahnoberfläche 27.
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Wie es anhand von 4 in der linken Darstellung der Zeichnung ersichtlich ist, befindet sich der Endabschnitt 18 benachbart zu einem unteren Endbereich 28 des Wärmetauschers angeordnet, sodass der Endabschnitt 18 und damit das zweite Flügelelement 10 den Wärmetauscher 24 von der Seite her überdeckt und schützt.
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Durch die Konfiguration des Flügelelements 10 mit dem nach innen gerichtet zur Innenseite gekrümmten Endabschnitt 18 wird auch erreicht, dass der Spaltraum 29 zwischen dem unteren Endbereich 28 des Wärmetauschers 24 und dem zweiten Flügelelement 10 minimiert wird, sodass auch die Gefahr eines Eindringens von Fremdkörpern in diesen Spaltraum 29 minimiert wird und daher diese Fremdkörper auch den Anschluss 30 einer Fluidleitung 31 zum Antriebsmotor 21 nicht mehr beschädigen können.
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Wie es anhand der rechten Darstellung der 4 der Zeichnung ersichtlich ist, erstreckt sich der Endabschnitt 18 entlang seiner weitgehend parallel zur zweiten Längsseite 12 des Hauptelements 2 verlaufenden Längserstreckung in Richtung zur Innenseite 10 des zweiten Flügelelements 2 hin, sodass der gesamte Längserstreckungsbereich des Wärmetauschers 24 und des Anschlusses 30 vom Endabschnitt 18 überdeckt wird und geschützt ist.
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5 der Zeichnung zeigt, dass das erste Flügelelement 9 an der Sichtseite 13 einen mit einer Textur 32 versehenen Flächenbereich 33 aufweist, welche also in Hochachsrichtung H des Motorrads 8 bei der Anordnung der Seitenverkleidung 1, 25 am Motorrad 8 in Fahrtrichtung F des Motorrads an der Seitenverkleidung 1, 25 oben angeordnet ist wie dies auch anhand von 2 der Zeichnung ersichtlich ist.
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Der Benutzer oder Fahrer des Motorrads 8 nimmt dann, wenn er mit dem Motorrad 8 beispielsweise einen engen Anlieger durchfährt, sein Bein von der Fußraste des Motorrads und streckt dieses in Fahrtrichtung F betrachtet nach vorne weg, sodass sich das Bein des Fahrers dann, wenn das Motorrad in Schräglage den Anlieger durchfährt, in Höhe des Flächenbereich 33 angeordnet befindet.
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Der Fahrer kann dann sein ausgestrecktes Bein auf dem mit der Textur 32 versehenen Flächenbereich 33 der Seitenverkleidung 1, 25 ablegen und die Textur 32 sorgt mit ihrer Oberflächenrauigkeit dafür, dass das Bein ohne großen Kraftaufwand durch den Fahrer in dieser Position gehalten werden kann, wodurch eine Erleichterung für den Fahrer geschaffen wird, da sein Kraftaufwand zur Aufrechterhaltung dieser im Offroad Sport oftmals vorkommenden Körperhaltung minimiert wird.
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5 der Zeichnung zeigt in der linken Darstellung auch, dass das Hauptelement 2 im Bereich einer in Längsrichtung des Hauptelements 2 vom zweiten Flügelelement 10 beabstandeten Endabschnitt 34 des Hauptelements 2 einen im Winkel zur Sichtseite 15 in Richtung zur Innenseite 10 ausgerichteten Abschnitt 35 aufweist, an dem sich ein aus der Ebene des Abschnitts 35 im Winkel nach außen weg erstreckender Wandabschnitt 36 ausgebildet ist, welcher näher noch anhand von 7 der Zeichnung ersichtlich ist.
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6 der Zeichnung zeigt, dass der Abschnitt 35 zwei Durchlässe 37 aufweist, welcher zur Aufnahme von Befestigungsmitteln in der Form von Schrauben zur lösbaren Festlegung der Seitenverkleidung 1, 25 am Motorrad 8 vorgesehen sind.
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Wie es sich anhand der rechten Darstellung der 5 der Zeichnung erschließt, können die Durchlässe 37 Pilzschrauben 38 aufnehmen, an denen gleichzeitig die Sitzbank 39 angeordnet werden kann.
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6 der Zeichnung zeigt in der linken Darstellung eine Darstellung ähnlich derjenigen nach 5 der Zeichnung mit einem liniert dargestellten Aufnahmebereich 39 für einen näher anhand von 8 der Zeichnung ersichtlichen Lüfter 40, der dazu vorgesehen ist, einen Kühlluftstrom durch den Wärmetauscher 24 hindurch zu saugen und so den Antriebsmotor 21 zu kühlen und zwar auch dann, wenn der Wärmetauscher 24 aufgrund von Verschmutzungen oder Verunreinigungen auch bereits einen Wirkungsgradverlust erlitten hat. Zu diesem Zweck besitzt die Seitenverkleidung 1, 25 im Bereich einer Längskante 66 des zweiten Hauptelements 2 und einer benachbarten Kante 67 des zweiten Flügelelements 10 eine Freistellung 68, welche das Ausströmen von erwärmter Kühlluft aus diesem Bereich gestattet.
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6 der Zeichnung zeigt in der rechten Darstellung eine Oberseite des Motorrads 8 zur Erläuterung der Anordnung der Seitenverkleidungen 1, 25 am Motorrad 8.
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Zwischen dem Abschnitt 35 und dem Wandabschnitt 36 ist eine anhand von 6 in der linken Darstellung ersichtlichen Zeichnung eine rinnenförmige Vertiefung 41 ausgebildet, die sich entlang eines Teilbereichs der Längserstreckung des zwischen dem Abschnitt 35 und dem Wandabschnitt 36 erstreckenden Übergangsbereich 42 ausgebildet.
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Der an der jeweiligen Seitenverkleidung 1, 25 ausgebildete Wandabschnitt sorgt dafür, dass in dem zwischen den Wandabschnitten 36 ausgebildete Zwischenraum 43 vorgesehene Bauteile des Motorrads, in der Form beispielsweise einer Kraftstoffpumpe oder anderer elektrischer beziehungsweise elektronischer Komponenten gegen das Eindringen von Wasser von der Seite her geschützt sind und die gezielte Abführung von Wasser mittels der rinnenförmige Vertiefung 41 sorgt dafür, dass beispielsweise auch beim Reinigen des Motorrads 8 mit Wasser in diesen Bereich gelangendes Wasser gezielt abgeführt werden kann und die genannten Bauteile und/oder Komponenten gegen das Eindringen von Wasser geschützt sind.
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7 zeigt in einer vergrößerten Darstellung den soeben besprochenen Bereich mit dem Wandabschnitt 36 und der Vertiefung 41 sowie dem Aufnahmeraum 43 für die besprochenen elektrischen und/oder elektronischen Komponenten. 7 zeigt in der rechten Darstellung auch nochmals die anhand von 5 der Zeichnung bereits besprochenen Pilzschrauben 38 zur Aufnahme der Sitzbank 19 des Motorrads 8.
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8 der Zeichnung zeigt eine ausschnittsweise Darstellung der am Motorrad 8 angeordneten rechtsseitigen Seitenverkleidung 25 mit dem Hauptelement 2 und dem zweiten Flügelelement 10 mit dem nach innen gerichtet zur Innenseite gekrümmten Endabschnitt 18 und dem ersten Flügelelement 9 mit dem Flächenbereich 33 mit der Textur 32. Alle Merkmale beziehungsweise Komponenten sind vorstehend bereits erläutert worden unter Bezugnahme auf die linke Seitenverkleidung 1.
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9 der Zeichnung zeigt eine perspektivische Darstellung der linken Seitenverkleidung 1 und eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts A davon.
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Der vergrößerte Ausschnitt A zeigt einen Durchlass 37, wie er vorstehend unter Bezugnahme auf 6 der Zeichnung bereits erläutert wurde und einen Ausleger 44 des Motorrads 8, an dem die Seitenverkleidung 1 mittels der die Durchlässe 37 durchsetzender Befestigungsmittel, bei denen es sich beispielsweise um die vorstehend bereits erwähnten Pilzschrauben 38 handeln kann, festgelegt werden kann.
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Wie es ohne weiteres ersichtlich ist, ist der Durchlass 37 von einer den Durchlass 37 umgebenden Ausnehmung 45 umfasst, die abgerundet ausgebildet ist, um die Kerbspannungsgefahr im Bereich des Durchlasses 37 zu verringern und gleichzeitig ein zentrierendes Einführen des Befestigungsmittels in den Durchlass 37 zu erleichtern.
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10 der Zeichnung zeigt drei Darstellungen, die einerseits die linksseitige Seitenverkleidung 1 von der Innenseite her zeigt und andererseits eine ausschnittsweise Darstellung eines Endabschnitts der Seitenverkleidung 1 zur Erläuterung der dort angeordneten Haltenase 46 und eine Darstellung zur Erläuterung der Funktionsweise der an der Seitenverkleidung 1 an der Innenseite angeordneten Lasche 47 zeigt.
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Die Haltenase 46 erstreckt sich von einem Endabschnitt 48 des Hauptelements 2 weg und zwar weitgehend in einem rechten Winkel davon und dient der lösbaren Anordnung an einem Bauteil des Motorrads 8, bei dem es sich beispielsweise um den soeben erwähnten Ausleger 44 handeln kann, der wiederum am Rahmen 22 des Motorrads 8 festgelegt ist.
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Die Lasche 47 ist an der Innenseite 16 des Hauptelements 2 angeordnet, sodass bei der Montage der Seitenverkleidung 1 am Motorrad die Seitenverkleidung 1 so am Motorrad angebracht wird, dass die Lasche 47 in die Aufnahme 49 (siehe 2) eingreift und gleichzeitig die Haltenase 46 am Ausleger 44 eingreift, sodass dadurch die Seitenverkleidung 1 - dies gilt ebenso für die Seitenverkleidung 25 - am Motorrad bereits festgelegt und gehalten wird und der die Montagearbeiten durchführende Monteur somit beide Hände frei hat für das Einführen der Befestigungsmittel in die Durchlässe 47, wie dies vorstehend bereits erläutert wurde. Die Aufnahme 49 ist auch in 10 der Zeichnung in der Detailansicht zu sehen.
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11 der Zeichnung zeigt zwei Darstellungen, welche einerseits die linksseitige Seitenverkleidung 1 von der Innenseite her zeigt und eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts B der Seitenverkleidung zeigt.
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Wie es ohne weiteres ersichtlich ist, besitzt die Seitenverkleidung an der Innenseite eine am Hauptelement 2 und dem zweiten Flügelelement 10 stoffschlüssig angebundene Rippe 50, welche zur lösbaren Festlegung an einem Koppelbauteil des Motorrads 8 in der Form beispielsweise des vorstehend bereits erwähnten Wärmetauschers 24 ausgebildet ist.
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Zu diesem Zweck weist die Rippe 50 zwei Durchlässe 37 auf, die jeweils von Buchsen 51 durchsetzt sind, in welche die Befestigungsmittel eingesetzt werden können, wobei die Buchsen vom Werkstoff der Seitenverkleidung 1 umfasst sind. Es bedeutet dies mit anderen Worten, dass die Buchsen 51 bei der Herstellung der Seitenverkleidung beispielsweise mittels eines Kunststoffwerkstoffes umspritzt werden, sodass die Buchsen 51 stoffschlüssig mit der Seitenverkleidung 1, 25 ausgebildet sind und somit ein nachträgliches Einpressen der Buchsen 51 in die Durchlässe am Montageband nicht mehr erforderlich ist und somit auch die Rüstzeiten bei der Herstellung beziehungsweise Fertigung des Motorrads 8 reduziert werden können.
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12 der Zeichnung zeigt zwei Darstellungen, welche einerseits einen Ausschnitt eines Durchlasses der Seitenverkleidung 1 zeigt, der zur Aufnahme eines Befestigungsmittels in der Form der dargestellten Schraube 52 ausgebildet ist und andererseits eine vergrößerte Darstellung von an der Seitenverkleidung 1 ausgebildeter Rippen 53 zeigt.
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Der Bereich der Durchlässe 37, in denen sich auch die soeben besprochenen Buchsen 51 angeordnet befinden können, ist mit Rippen 53 versehen, welche einstückig mit der Seitenverkleidung 1 ausgebildet sind und somit der Verstärkung der Kraftaufnahmefläche im Bereich der Durchlässe 37 dienen. Auch sorgt die Ausbildung von Vertiefungen oder Ausnehmungen 45, welche die Durchlässe 37 zumindest bereichsweise umgeben, für die Reduzierung der im Bereich der Durchlässe vorhandenen Kerbspannungen und dienen auf diese Weise der Erhöhung der Festigkeit und Steifigkeit der Seitenverkleidung 1, 25 und verlängern auch deren Standzeit.
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13 zeigt zwei Darstellungen, welche einerseits die linke Seitenverkleidung 1 von der Innenseite her zeigt und andererseits deren Anordnung im Bereich des Wärmetauschers 24 des Motorrads 8.
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Die Seitenverkleidung 1 weist an der Oberseite die bereits angesprochene Textur 32 auf und die Rippe 50 dient der Anordnung am Wärmetauscher 24 beziehungsweise einem sogenannten Wasserkasten des Wärmetauschers 24. Durch diese Anordnung der Seitenverkleidung 1 am Wärmetauscher 24 wird dieser bei einem unbeabsichtigten Sturz des Motorrads 8 mit Bodenkontakt gegen das Eindringen von Steinen oder dergleichen von der Seite her in den Wasserkasten beziehungsweise den Wärmetauscher 24 geschützt, wodurch auch die Gefahr einer Beschädigung des Motorrads bei einem solchen Sturz verringert wird.
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14 der Zeichnung zeigt zwei Darstellungen, welche einerseits in einer perspektivischen Ansicht die linksseitige Seitenverkleidung 1 in ihrer Anordnung am Motorrad 8 zeigt und andererseits auch eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts C davon.
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Wie es anhand des vergrößerten Ausschnitts C ersichtlich ist, ist im Bereich zwischen dem Hauptelement 2 und dem zweiten Flügelelement 10 eine sanfte Übergangsfläche 54 ausgebildet, welche einen nicht scharfkantigen Übergang zwischen dem Flügelelement 10 und dem Hauptelement 2 erzeugt, sodass der Gefahr begegnet wird, dass der Benutzer an der Übergangsfläche hängenbleibt, wenn er beispielsweise zum bereits angesprochenen Durchfahren eines Anliegers sein Bein in engem Kontakt zur Seitenverkleidung 1 in Richtung zur mit der Textur 32 versehenen Fläche anhebt.
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15 der Zeichnung zeigt eine ausschnittsweise Darstellung auf die linksseitige Seitenverkleidung 1 in ihrer Anordnung im Bereich des Wärmetauschers 24 des Motorrads 8.
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Wie es bereits vorstehend erläutert wurde, dient die Rippe 50 mit ihren Durchlässen 37 der Anordnung der Seitenverkleidung 1 am Wärmetauscher 24 beziehungsweise dem den Wärmetauscher 24 umgebenden Wasserkasten 55 und darüber hinaus deckt die Seitenverkleidung 1 den Wasserkasten 55 von der Seite ab und schützt diesen, wie es bereits erläutert wurde. Vor dem Wärmetauscher kann auch ein Schutzgitter 56 angeordnet werden, welches mittels der die Durchlässe 37 durchsetzenden Befestigungsmittel am Wasserkasten 55 lösbar festgelegt werden kann, so dass die Gefahr verringert wird, dass hoch geschleuderte Steine oder Erde oder Schlamm auf die in Fahrtrichtung F des Motorrads 8 liegende Vorderseite des Wärmetauschers beziehungsweise der Wärmetauscher 24 geschleudert wird.
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16 zeigt eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts der linksseitigen Seitenverkleidung 1 am Motorrad 8. Wie es ohne weiteres ersichtlich ist, ist die Seitenverkleidung 1, 25 derart konfiguriert, dass Umrißkanten der Seitenverkleidung zur Ermöglichung einer Sichtkontrolle von am Motorrad 8 angeordneter Befestigungsmittel in der Form der bereits erwähnten Schrauben 52 ausgebildet sind. Dies sorgt dafür, dass die Schrauben 52 beziehungsweise deren sicherer Sitz am Motorrad 8 jederzeit durch eine Sichtkontrolle überprüft werden kann.
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17 zeigt eine vergrößerte Darstellung der linksseitigen Seitenverkleidung in ihrer Anordnung am Motorrad 8 zur Erläuterung der durch die erfindungsgemäße Seitenverkleidung 1, 25 erreichten Kühlluftführung.
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Wie es ohne weiteres ersichtlich ist, besitzt das erste Flügelelement 9 eine sich in Längsrichtung L des Hauptelements 2 hinaus erstreckende dreieckförmige Spitze 57, welche als Luftleitelement 58 ausgebildet ist. Wie es dargestellt ist, wird der durch die Fahrt des Motorrads 8 auf die Stirnseite des Motorrads 8 auftreffende Kühlluftstrom durch die Luftleitelemente 58 in Richtung zu den hinter der Seitenverkleidung 1, 25 liegenden Wärmetauscher 24 geleitet, durchströmt diese und tritt durch einen Spaltraum 59, der zwischen der rückseitigen Kante 60 der Seitenverkleidung und dem benachbarten Fahrzeugbauteil 61 des Motorrads 8, also den unterhalb der Unterseite des Tanks 21 angeordneten Bauteile in Richtung zur Seite aus, sodass der Kühlluftstrom verglichen mit der eingangs erwähnten bekannten Konfiguration verbessert ist.
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18 zeigt eine Ansicht auf das Motorrad 8 von vorne mit den im Bereich der Wärmetauscher 24 angeordneten Seitenverkleidungen 1, 25. Der von vorne auf die Stirnseite des sich bewegenden Motorrads 8 treffende Luftmassenstrom wird durch die als Spoiler wirkenden Seitenverkleidungen 1, 25 in Richtung zu den Wärmetauscher 24 geleitet, sodass der Kühlluftstrom die Wärmetauscher durchströmt und den Antriebsmotor 21 kühlt.
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19 zeigt nochmals eine linksseitige Seitenansicht auf das Motorrad 8 mit der daran angeordneten Seitenverkleidung 1 und eine schematische Darstellung des Austritts der erwärmten Kühlluft nach ihrem Durchtritt durch den Wärmetauscher 24. Wie es ohne weiteres ersichtlich ist, tritt die erwärmte Kühlluft im Bereich des vorstehend erwähnten Spaltraums 59 aus des in Fahrtrichtung hinteren Bereichs hinter dem ersten Flügelelement 9 und auch aus einem Bereich 62 und einem Bereich 63 hinterhalb und oberhalb des ersten Flügelelements 9 aus.
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20 der Zeichnung schließlich zeigt das Motorrad 8 in einer Seitenansicht mit der Sitzbank 19, dem Kraftstofftank 20, dem Antriebsmotor 21, dem Rahmen 22, dem Steuerkopf oder Lenkkopf 23, dem Vorderrad 64 und dem Hinterrad 65 sowie der Seitenverkleidung 1.
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Hinsichtlich vorstehend im Einzelnen nicht näher erläuterter Merkmale der Erfindung wird in übrigen ausdrücklich auf die Ansprüche und die Zeichnungen verwiesen.
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Bezugszeichenliste
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- 1.
- Seitenverkleidung
- 2.
- Hauptelement
- 3.
- Sichtseite
- 4.
- Rückseite
- 5.
- Innenseite
- 6.
- erste Längsseite
- 7.
- erste Richtung
- 8.
- Motorrad
- 9.
- erstes Flügelelement
- 10.
- zweites Flügelelement
- 11.
- zweite Richtung
- 12.
- zweite Längsseite
- 13.
- Sichtseite des ersten Flügelelements
- 14.
- Innenseite des ersten Flügelelements
- 15.
- Sichtseite des zweiten Flügelelements
- 16.
- Innenseite des zweiten Flügelelements
- 17.
- Endbereich des zweiten Flügelelements
- 18.
- Endabschnitt
- 19.
- Sitzbank
- 20.
- Kraftstofftank
- 21.
- Antriebsmotor
- 22.
- Rahmen
- 23.
- Lenkkopf
- 24.
- Wärmetauscher
- 25.
- Seitenverkleidung
- 26.
- Längsmittelachse
- 27.
- Fahrbahnoberfläche
- 28.
- unterer Endbereich des Wärmetauschers
- 29.
- Spaltraum
- 30.
- Anschluss
- 31.
- Fluidleitung
- 32.
- Textur
- 33.
- Flächenbereich
- 34.
- Endabschnitt
- 35.
- Abschnitt
- 36.
- Randabschnitt
- 37.
- Durchlass
- 38.
- Pilzschraube
- 39.
- Aufnahmebereich
- 40.
- Lüfter
- 41.
- rinnenförmige Vertiefung
- 42.
- Übergangsbereich
- 43.
- Aufnahmeraum
- 44.
- Ausleger
- 45.
- Vertiefung, Ausnehmung
- 46.
- Haltenase
- 47.
- Lasche
- 48.
- Endabschnitt
- 49.
- Aufnahme
- 50.
- Rippe
- 51.
- Buchse
- 52.
- Schraube
- 53.
- Rippe
- 54.
- Übergangsfläche
- 55.
- Wasserkasten
- 56.
- Schutzgitter
- 57.
- Spitze
- 58.
- Luftleitelement
- 59.
- Spaltraum
- 60.
- rückseitige Kante
- 61.
- Fahrzeugbauteil
- 62.
- Bereich
- 63.
- Bereich
- 64.
- Vorderrad
- 65.
- Hinterrad
- 66.
- Längskante des Hauptelements
- 67.
- Längskante des zweiten Flügelelements
- 68.
- Freistellung
- H:
- Hochachsrichtung
- F:
- Fahrtrichtung
- L:
- Längsrichtung