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Die Erfindung betrifft eine durch Anbaugeräte erweiterbare Entdeckerstation für Kinder. Bisher gibt es eigentlich keine Angebote für mitwachsende Spielmöglichkeiten, die das entdeckende Spielen und selbstbestimmte Spielen und Lernen bei Kindern über einen sehr langen Zeitraum (ca. 5 bis 10 Jahre) ermöglichen.
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Aktuell sind in diesem Bereich drei unterschiedliche Spielzeugkategorien auf dem Markt erhältlich. Erstens sind Spieltische (meist) aus Kunststoff für Kleinkinder zu nennen, die bunt gestaltet sind, teilweise Geräusche machen und aus vielen fest mit dem Tisch verbundenen beweglichen Elementen bestehen. Dadurch wird ein sehr begrenzter Altersbereich bedient (Kinder von ca. 6 Monaten bis 24 Monaten). Aus neurophysiologischer Sicht kann man davon ausgehen, dass Kinder in diesem Alter zwar stark auf diese vielen unterschiedlichen optischen, sensorischen und auditiven Reize anspringen, jedoch davon auch völlig überfordert sind, vor allem wenn alles gleichzeitig präsent ist. Auch die Wahl des Werkstoffs (meist Kunststoff) lässt im Hinblick auf Nachhaltigkeit und oft auch Langlebigkeit zu wünschen übrig.
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Den zweiten großen Bereich nehmen Spielküchen ein. Auch diese bedienen ein sehr überschaubares und festgelegtes Interessensspektrum. Sie sind oft nur für den Indoorbereich geeignet.
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Matschküchen für den Outdoorbereich bilden die dritte Kategorie. An diesen Tischen kann gemischt, geschüttet und gematscht werden, wodurch senso-motorische Fähigkeiten geschult werden. Darüber hinaus ergeben sich kaum weitere bzw. andere Einsatzmöglichkeiten.
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Alle drei Kategorien verbindet, dass sie eine festgelegte Spielhöhe haben und somit auf eine bestimmte Körpergröße und den damit verbundenen Altersbereich bzw. die entsprechenden Interessen festgelegt sind.
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Die vorgeschlagene Entdeckerstation bietet durch ihre Konzeption eine Lösung für die oben beschriebenen Einschränkungen und ist zudem multifunktional (Matschküchenfunktion, erweiterte Entdeckerfunktion, Kletterbereich mit mögl. Treppenposition, Essplatz durch Tisch-Bänke-Funktion...) einsetzbar. Die 1 und 2 vermitteln eine genauere Vorstellung der Erfindung. Wie aus 1 ersichtlich ist, besteht die Entdeckerstation aus mehreren Arbeitsflächen die auf unterschiedlichen Höhen, drehbar um eine zentrale Säule angeordnet sind. Diese Anordnung ermöglicht es den Kindern auch zwischen die einzelnen Arbeitsflächen zu laufen oder zu stehen, wodurch sie ihren Spielbereich aus mehreren Richtungen erreichen können. Die unterschiedlichen Ebenen (Höhenunterschied der Arbeitsflächen) ermöglichen eine ergonomische Spielhaltung, sowie auch verschiedene Spielpositionen (sitzen, knien, stehen). Daher finden Kinder jeder Körpergröße einen passenden Spielzugang. Die Drehbarkeit, sowie die Höhenunterschiede der Arbeitsflächen erschaffen eine Mehrdimensionalität, aus der ein deutlich komplexeres Spielverhalten resultiert (Brückenbau, Rutschenkonstruktion und vieles mehr). Diese Variabilität eröffnet weitere Interessensfelder vor allem im Hinblick auf das unterschiedliche Spielalter.
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Über die reine Matschküchenfunktion, die durch die herausnehmbaren Schüsseln gewährleistet ist, hinausgehend ist die Entdeckerstation durch eine Erweiterungsfunktion ausgezeichnet. Die verschiedensten Anbaugeräte (siehe 3-29) bieten die Möglichkeit, dass jedes spielende Kind seinen Spielbereich selbstbestimmt erweitern, gestalten oder umgestalten kann.
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Die eigens für die Entdeckerstation entwickelten Anbaugeräte sind alle mit demselben, einfachen Steckmechanismus ausgestattet. Wie in 3 erkennbar, ist an jedem Anbaugerät ein genau zur Lochbohrung in den Arbeitsflächen passender Zapfen angebracht. So können die einzelnen Anbaugeräte einfach eingesteckt, neu positioniert und herausgenommen werden. Diesen Mechanismus können Kinder schon recht früh (teilweise schon mit etwas mehr als einem Jahr) selbstständig handhaben, was wiederum dem selbstbestimmten Spielen zugutekommt. Die Gestaltung der einzelnen Anbaugeräte orientiert sich ebenfalls an Spielverhalten, Interessen und Entwicklungsstand der unterschiedlichen Altersgruppen. So gibt es beispielsweise das in 3 dargestellte Entdeckerglas mit Holzverschluss. Das Rohr (3/8) kann als durchsichtige Rutsche genutzt werden, was besonders gern von Kleinkindern genutzt wird. Es kann aber auch am unteren Ende verschlossen werden, was z.B. interessant für ältere Kinder ist, die mit gefärbtem Sand Farbverläufe oder verschiedenen Materialien Schichtkunstwerke machen wollen. Nach ähnlichem Prinzip sind alle Anbaugeräte so entwickelt, dass sie möglichst viele und vor allem unterschiedliche Interessen ansprechen. So werden technisch interessierte Kinder durch einen Schwenkkran, einen Baggerarm oder eine integrierte Hammerbank begeistert. Die kreativ künstlerischen Entdeckerinnen können in der Zauberdrehscheibe Muster legen, die Äste des Wunderbaums dekorieren oder Murmeln auf dem Wichtelwaldpilz balancieren lassen. Aus dieser Variabilität ergibt sich ein enorm großer Nutzungsbereich für Kinder jeden Alters. In der untenstehenden Figurenübersicht werden nicht alle Anbaugeräte ausführlich beschrieben, einige sollen jedoch detailliert dargestellt werden. Insgesamt sind alle Anbaugeräte, wie auch die Entdeckerstation aus naturbelassenem Wildholz gestaltet.
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Zunächst soll kurz eine genauere Vorstellung zur Entdeckerstation vermittelt werden.
- 1 zeigt die Seitenansicht auf die Entdeckerstation. Hier wird deutlich, dass die drei Entdeckermodule (2a,2b,2c) unterschiedlich lange Beine (1/3) haben und so auf verschiedenen Höhen montiert sind. So kann im Sitzen, Knien und Stehen gespielt werden. Außerdem sind die Arbeitsflächen der Entdecker-Module (2a,2b,2c) genauso für kleinere, wie auch für größere Kinder gut bespielbar. Werden die Edelstahlschüsseln (6) entnommen, können alle drei Entdeckermodule übereinander geschoben werden.
- 2 zeigt die Draufsicht auf die Entdeckerstation. Zu sehen ist die Anordnung der unterschiedlichen Arbeitsflächen der Entdecker-Module (2a,2b,2c) um eine zentrale Säule (1). Die einzelnen Entdecker-Module (2a,2b,2c) sind auf festem und glattem Untergrund um die zentrale Säule verdrehbar und können so unterschiedlich positioniert werden. In sandigem Untergrund oder auf Erde können längere Beine (3) gewählt und einbetoniert werden. In jede Arbeitsflächen sind ein oder mehrere herausnehmbare Edelstahlschüsseln (6) eingearbeitet. Außerdem befinden sich jeweils mehrere Lochbohrungen (7) zur Aufnahme von Anbaugeräten in jeder Fläche. Neben eine der Schüsseln ist beispielhaft ein Anbaugerät (4) gezeichnet. Es handelt sich um das Entdeckerglas (3).
- 3 zeigt das Entdeckerglas. Es besteht aus einer durchsichtigen Röhre (8), die am unteren Ende durch einen Holzdeckel (dieser ist auch als kleines Gefäß nutzbar) verschließbar ist. Die Röhre steckt schräg in einer dazugehören Holzhalterung (9), die am unteren Ende mit einem runden Zapfen versehen ist. Damit kann dieses Anbaugerät in jede der Lochbohrungen der Entdeckerstation eingesteckt werden.
- 4 zeigt das Sortierholz. Dieses Anbaugerät eignet sich mit seinen unterschiedlich hohen, durchsichtigen Röhren (13) hervorragend zum Sortieren und Füllmengen vergleichen. Die Röhren sind mit dem unteren Ende in ein Holz (12) eingesteckt, welches wiederum über den angebrachten Zapfen (10) an der Entdeckerstation befestigt werden kann werden kann.
- 5 zeigt die Pinzette zum Sortierholz. Die unterschiedlichen Gegenstände mit der Pinzette in die Sortierröhren zu geben fördert die feinmotorischen Fähigkeiten.
- 6 zeigt einen Schnitt durch die Hochachse der Murmeltreppe. Auf einen zentralen Holzstab (15), an dessen unterem Ende sich wieder die Steckverbindung (10) zur Befestigung an der Entdeckerstation befindet, sind unterschiedliche Holzscheiben (16 und 17) aufgesteckt. In jede Scheibe ist eine muldenförmige Vertiefung (21) und eine Übergangsbohrung (20) für Murmeln (19) eingearbeitet. Der erhöhte Randbereich (18) sorgt dafür, dass die Murmeln nicht aus den Mulden rollen. Über die weitere, etwas größere Aufsteckbohrung (7) können die einzelnen Scheiben auf den zentralen Stab aufgesteckt werden. Die Kinder können jede Scheibe verdrehen und so die Übergangsbohrungen anders positionieren, wodurch die Murmeln an einer anderen Stelle auf die nächste Ebene fallen, oder diese verfehlen. Da auch die Reihenfolge der Scheiben verändert werden kann, können immer wieder neue Murmelwege ausgetüftelt werden. Die Distanzscheiben (22) sorgen dafür, dass die Murmeln in den Mulden auch unter bzw. zwischen den einzelnen Holzscheiben frei rollen können.
- 7 zeigt die Draufsicht auf eine Ebene der Murmeltreppe.
- 8 zeigt die Draufsicht auf die Distanzscheibe der Murmeltreppe.
- 9 zeigt die Seitenansicht des Knobel-Tunnels. Der Knobel-Tunnel ist ähnlich aufgebaut wie die Murmel-Treppe (6). Eine Basis-Holzscheibe (23) trägt auf der unteren Seite die Steckverbindung (10) und auf der Oberen einen dünnen zentralen Stab (24). Auf diesen Stab sind fünf bis acht runde Holzscheiben (25) aufgesteckt. Jede der Scheiben trägt auf demselben Radius eine Übergangsbohrung (27) für Murmeln. Die Scheiben sind um ihr Zentrum (zentrale Bohrung 26) drehbar und nur, wenn die Bohrung der darunter liegenden Scheibe exakt unter der Bohrung der oberen Scheibe positioniert ist, kann die Murmel auf die nächste Ebene fallen. So kann man die Murmel durch den Knobel-Tunnel bringen, wenn man alle Bohrungen richtig positioniert. Für ältere Kinder kann der Knobeltunnel außen durch eingebrannte Symbole, Buchstaben oder Zahlen ergänzt werden, woraus sich spannende Knobel-Spiele entwickeln lassen.
- 10 zeigt die Draufsicht auf eine der Holzscheiben (9/25) des Knobel-Tunnels.
- 11 zeigt das Nussknacker-Modul mit Stempel in der Seitenansicht. Das Nussknacker-Modul besteht aus einem zentralen Korpus (28) in den durch eine obere Bohrung der Knack-Stempel (30) gesteckt wird. In eine seitliche, große Lochbohrung (29) können die Nüsse unter den Knack-Stempel gelegt werden. Schlägt ein Kind nun mit dem Holzhammer (31) oben auf den Knack-Stempel, wird dadurch die Nuss geknackt und kann einfach entnommen werden.
- 12 zeigt den zum Nussknacker gehörenden Hammer in der Seitenansicht.
- 13 zeigt den Wunderbaum. Die zentrale Säule (32) ist bei diesem Anbaugerät mit mehreren Lochbohrungen (33) versehen. In diese Lochbohrungen können über eine Zapfenverbindung verschiedene astförmige Holzelemente (34) eingesteckt werden. Auf diese Äste des Wunderbaums können z.B. Holzringe gesteckt oder Bänder gehängt werden. Besonders gestalterisch interessierte Kinder können hier beispielsweise jahreszeitlich dekorieren. Ergänzend können im Wunderbaum kleine Steckbohrungen für getrocknete Blätter, Früchte, Samen oder Nüsse angebracht werden.
- 14 zeigt das Eistablett in der Draufsicht. Dieses Anbaugerät dient der Aufnahme von Spielzeug-Eisförmchen. In die großen Lochbohrungen (36) in der Holzscheibe (35) können mehrerer Spielzeug-Eistüten gesteckt werden. Die Holzhalterung (38) läuft auf beiden Seiten in einem runden Verbindungszapfen (10) aus, über die das Eistablett (7) befestigt und das ganze Modul in die Entdeckerstation gesteckt werden kann. Optional kann das Eistablett durch ein „Sorten-Branding“ (37) ergänzt werden. Die Kinder können das Element entweder zum Servieren nutzen, oder sie stecken es in die Entdeckerstation und haben so beide Hände zur Gestaltung ihrer „Eiskreationen“ frei.
- 15 zeigt die Holzhalterung des Eistabletts in der Seitenansicht.
- 16 zeigt die Seitenansicht der Münzenrampe. In das schräg auf der Holzhalterung (38) befestigte Brett sind schmale Schlitze (40) eingearbeitet. In diese Schlitze können die kleinen Entdecker Münzen, Knöpfe, Steckblumen oder andere Gegenstände einsetzen und so das Rollverhalten beobachten, untersuchen und vergleichen. Natürlich können auch spannende Wettrennen veranstaltet werden, wenn die Münzenrampe in eine der mobilen Entdeckerstationen (vgl. Punkt bzw. 28) gesteckt wird und diese auf einen harten und glatten Untergrund gestellt wird.
- 17 zeigt die Draufsicht der Münzenrampe.
- 18 zeigt den Wichtelwaldpilz in der Seitenansicht. Die Holzhalterung (38) ist beim Wichtelwaldpilz gleichzeitig die Steckverbindung (10) zur Entdeckerstation und der Pilzstiel. Sowohl in den Pilzstiel als auch in den Pilz Hut sind durchgängige Löcher (43) eingearbeitet. In diese Löcher können Dekorationselemente gehängt oder gefädelt werden. Der Pilz Hut trägt außerdem einige Vertiefungen (42), um Murmeln oder andere kleine Kugeln hineinzulegen. Diese Vertiefungen sind bewusst so gearbeitet, dass die Kinder die Kugeln vorsichtig positionieren müssen, damit sie nicht herunterrollen. Dieses Anbaugerät spricht vor allem künstlerisch kreative Kinder an, die Freude am Dekorieren haben. Das Fädeln und Balancepunkte für die Kugeln finden unterstützt die Feinmotorik und Konzentrationsfähigkeit.
- 19 zeigt die Draufsicht auf den Wichtelwald-Pilz.
- 20 zeigt die Seitenansicht der Zauber-Drehscheibe. Der Holzfuß (45) ist im Fall der Zauber-Drehscheibe über eine Kugel-gelagerte-Verbindung (46) mit der darüber liegenden Drehscheibe (44) verbunden. In die Drehscheibe sind zahlreiche, spiralförmig angeordnete, ca. 3mm tiefe und 22mm breite Sacklochbohrungen (47) eingearbeitet. In diese Vertiefungen können dekorative Glassteinchen, Kugeln, Kastanien, Steine oder ähnliches gelegt werden. Dreht das Kind die Drehscheibe nun an, entsteht ein schönes Farbspiel und es kann die Rotationsbewegungen genau beobachten. Zusätzlich sind zentral in den größeren Vertiefungen kleinere (ca.5mm) und tiefere (ca.10mm) Sacklochbohrungen eingebohrt. Hier können Holzstecker, Ästchen, Trockenblumen oder anderes hineingesteckt werden. So ergibt sich mit Legen, Stecken und Rotationsmöglichkeit eine sehr vielseitige Verwendungsmöglichkeit.
- 21 zeigt die Zauber-Drehscheibe in der Draufsicht.
- 22 zeigt das Merks & Verbergs Brett. In dieses dicke Holzbrett ist (49) je nach Zielgruppe (Alter des Kindes) eine bestimmte Anzahl an ca. 20mm tiefen Sacklochbohrungen (50) eingearbeitet. Jedes dieser Merklöcher ist mit einem einfachen Holzdeckel (51) verschließbar. Über eine Standard-Aufnahmebohrung (7) kann das Merks & Verbergs Brett mit einer Holzhalterung (vgl. 38, in 13 nicht nochmals gesondert dargestellt) an der Entdeckerstation festgesteckt werden. Die spielenden Kinder bereiten ihr Spiel vor, indem sie zunächst die Merkfächer (50) mit einzelnen Gegenständen oder Gegenstandspaaren/ -gruppen füllen. Hierbei werden sie selbst kreativ und sammeln Gegenstände, die dann jedoch auch in die Fächer passen müssen, was eine ziemliche Herausforderung für das räumliche Vorstellungsvermögen sein kann. Anschließend werden die Merkfächer mit den Holzdeckeln verschlossen. Ist das Merks & Verbergs Brett auf die Holzhalterung gesteckt, kann durch Drehen sogar auf ganz einfache Art „gemischt“ werden. Dadurch lässt sich der Schwierigkeitsgrad einfach variieren. Natürlich muss sich dann erinnert, zugeordnet und Passendes gefunden werden. Bei einem richtigen Treffer können die Kinder die abgenommenen Deckel vor sich zu einem Turm stapeln, wodurch sie einerseits ihr motorischen Fähigkeiten verbessern und andererseits gut im Überblick behalten, welche/r Spielerin gerade vorne liegt. Mit diesem Anbaugerät können die verschiedensten Merk- bzw. Erinnerungsspiele gespielt werden.
- 23 zeigt den Holzdeckel des Merks & Verbergs in der Seitenansicht.
- 24 zeigt das Farben-Karussell in der Seitenansicht. Das Farben-Karussell ist ähnlich aufgebaut, wie die Zauber-Drehscheibe (12). Auf einem Holzfuß () mit Verbindungszapfen (10) ist über eine kugelgelagerte Verbindung (46) eine runde, durchsichtige Scheibe (53) montiert. Der äußere Rand der Scheibe (54) ist auf etwa 10mm erhöht. In dieses Farb-Karussell kann nun eine weitere durchsichtige Scheibe (55) eingelegt werden. Auf dieser Scheibe können dann mittig Farbkleckse (z.B. Fingerfarbe oder andere „flüssige“ Farben) positioniert werden. Dreht man das Farbkarussell dann an, entstehen aus der durch die wirkenden Fliehkräfte bewegten Farben tolle Rotationsbilder. Aufgrund des transparenten Materials kann man besonders gut die Farbverläufe beobachten. Natürlich lässt sich auch Papier als Trägermedium für die Farben einlegen.
- 25 zeigt das Farben-Karussell in der Draufsicht.
- 26 zeigt den Spiegelsee in der Draufsicht. In die Grundplatte (56) des Spiegelsees ist eine Spiegelfläche (57) eingearbeitet. Spiegelflächen wirken immer besonders faszinierend. In Kombination mit den ergänzenden Bausteinen (59) mit Steckbohrungen (60) können großartige dreidimensionale Gebilde erschaffen werden. Die asymmetrischen Holzbausteine (59) können um die Spiegelfläche (57) herum, oder brückenartig darübergelegt und gestapelt werden. In die kleinen (ca.4mm im Durchmesser und 10mm tief) Steckbohrungen (60) können Zweige, Trockenblumen oder ähnliches gesteckt werden, wodurch faszinierende 3D-Szenen mit Naturmaterialien gestaltet werden können. Die Holzscheibe mit der Spiegelfläche kann wieder über die Verbindungsbohrung (7) auf eine Holzhalterung (38) an der Entdeckerstation befestigt werden.
- 27 zeigt einen asymmetrischen Holzbaustein des Spiegelsees in der Draufsicht.
- 28 zeigt die Mobile Entdeckerstation. Damit die Anbaugräte nicht immer an die Entdeckerstation gebunden sind, gibt es tragbare und damit flexible Mobile Entdeckerstationen (61). Die halbierten Rundstämme oder Blöcke sind mit ein oder mehreren Lochbohrungen (7) zur Aufnahme der Anbaugeräte ausgestattet.
- 29 zeigt die Seitenansicht der mobilen Entdeckerstation.
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Mit diesen Anbaugeräten verfügt die Entdeckerstation über die Möglichkeit die Spielszenarien zu erweitern, zu variieren und altersgerecht abzustimmen, wodurch ein enormes Interessenspektrum bedient werden kann.
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Bezugszeichenliste
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- 1.
- Zentrale Säule
- 2a.
- Entdeckermodul 1
- 2b.
- Entdeckermodul 2
- 2c.
- Entdeckermodul 3
- 3.
- Tischbeine
- 4.
- Entdeckerglas (Beispielhaftes Anbaugerät)
- 5.
- Distanzscheibe
- 6.
- Aussparung für Edelstahlschüssel
- 7.
- Lochbohrungen für Anbaugeräte (Steckverbindungen)
- 8.
- Durchsichtiges Rohr
- 9.
- Holzhalterung
- 10.
- Verbindungszapfen (Steckverbindung zur Entdeckerstation)
- 11.
- Verschlussdeckel aus Holz
- 12.
- Holzhalterung mit Sacklochbohrungen
- 13.
- Durchsichtige Röhren (senkrecht)
- 14.
- Holzpinzette
- 15.
- Zentrale Steckachse (Holzstab)
- 16.
- Holzscheibenvariante mit Mulde
- 17.
- Holzscheibenvariante mit Mulde
- 18.
- Erhöhter Randbereich um die Mulde
- 19.
- Murmel (Beispiel => alle Kugeln bis 21mm Durchmesser sind mögl.)
- 20.
- Übergangsbohrung
- 21.
- Muldenförmige Vertiefung
- 22.
- Distanzscheiben
- 23.
- Basis-Holzscheibe
- 24.
- Dünner zentraler Stab
- 25.
- Runde Holzscheiben
- 26.
- Zentrale Bohrung (Aufsteckbohrung)
- 27.
- Übergangsbohrung für Murmeln
- 28.
- Zentraler Korpus
- 29.
- Große Lochbohrung zum Einlegen und Entnehmen von Nüssen
- 30.
- Knack-Stempel
- 31.
- Holzhammer
- 32.
- Zentrale Säule (Stamm des Wunderbaums)
- 33.
- Sacklochbohrungen zum Anstecken der Äste
- 34.
- Astförmige Holzelemente
- 35.
- Holzscheibe (Eistablett)
- 36.
- Große Lochbohrungen zum Einstecken der Eistüten
- 37.
- Beispielhaftes „Sorten-Branding“
- 38.
- Holzhalterung mit Zapfen (Steckverbindung)
- 39.
- Rampe
- 40.
- Nut (4mm)
- 41.
- Pilz Hut
- 42.
- Vertiefungen für Kugeln
- 43.
- Durchgängige Lochbohrungen (Fädelmöglichkeit)
- 44.
- Drehscheibe
- 45.
- Holzfuß
- 46.
- Kugel-gelagerte-Verbindung
- 47.
- Große Sacklochbohrungen (Lege-Plätze)
- 48.
- Kleine, tiefere Sacklochbohrungen (Steck-Plätze)
- 49.
- Dickes Holzbrett
- 50.
- Merklöcher (große Sacklochbohrungen, 30mm Durchmesser und 22mm Tiefe)
- 51.
- Holzdeckel (30mm Durchmesser und 25mm Höhe)
- 52.
- Beispielgegenstand
- 53.
- Durchsichtige, runde Scheibe
- 54.
- Erhöhter Rand
- 55.
- Eingelegte durchsichtige Scheibe (auch Papier mögl.)
- 56.
- „Wild-geformte“ Holzscheibe
- 57.
- Spiegelfläche
- 58.
- Beispielgegenstand (Trockenblume)
- 59.
- Asymmetrische Holzbausteine mit Steckplätzen
- 60.
- Sacklochbohrungen (Steckplätze)
- 61.
- Mobile Entdeckerstation