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DE202021002124U1 - Erweiterungs-Einsatz zur Aufnahme in einem Zubereitungsgefäß einer Küchenmaschine sowie Küchenmaschine mit dem Erweiterungs-Einsatz - Google Patents

Erweiterungs-Einsatz zur Aufnahme in einem Zubereitungsgefäß einer Küchenmaschine sowie Küchenmaschine mit dem Erweiterungs-Einsatz Download PDF

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DE202021002124U1
DE202021002124U1 DE202021002124.8U DE202021002124U DE202021002124U1 DE 202021002124 U1 DE202021002124 U1 DE 202021002124U1 DE 202021002124 U DE202021002124 U DE 202021002124U DE 202021002124 U1 DE202021002124 U1 DE 202021002124U1
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DE
Germany
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container
guide ring
preparation vessel
insert
side wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE202021002124.8U
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English (en)
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Wundermix GmbH
Original Assignee
Nobellgo UG
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Publication date
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Publication of DE202021002124U1 publication Critical patent/DE202021002124U1/de
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Active legal-status Critical Current
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J43/00Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
    • A47J43/04Machines for domestic use not covered elsewhere, e.g. for grinding, mixing, stirring, kneading, emulsifying, whipping or beating foodstuffs, e.g. power-driven
    • A47J43/07Parts or details, e.g. mixing tools, whipping tools
    • A47J43/0716Parts or details, e.g. mixing tools, whipping tools for machines with tools driven from the lower side

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Abstract

Erweiterungs-Einsatz zur Aufnahme in einem Zubereitungsgefäß einer Küchenmaschine, in das ein Rotationselement ragt, das mittels eines Elektromotors um eine Rotationsachse rotierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz ein Behältnis umfasst, das über ein Kupplungselement mit dem Rotationselement verbindbar und innerhalb des Zubereitungsgefäßes rotierbar ist.

Description

  • Technologischer Hintergrund
  • Die Erfindung betrifft einen Erweiterungs-Einsatz zur Aufnahme in einem Zubereitungsgefäß einer Küchenmaschine, in das ein Rotationselement ragt, das mittels eines Elektromotors um eine Rotationsachse rotierbar ist.
  • Außerdem betrifft die Erfindung eine Küchenmaschine mit einem Basisgerät, das ein Zubereitungsgefäß umfasst, in das ein Rotationselement ragt, das mittels eines im Basisgerät angeordneten Elektromotors rotierbar ist.
  • Stand der Technik
  • Aus der DE 102 104 42 A1 ist eine elektrisch betriebene Küchenmaschine als kombiniertes Koch-Mix-Gerät bekannt. Die Küchenmaschine umfasst ein Basisgerät und einen Mixtopf zur Aufnahme und thermo-mechanischen Behandlung von Lebensmitteln. Das Basisgerät enthält einen Motor, der eine Welle antreibt, die am Boden in den Mixtopf hineinragt und die einen rotierbaren Messersatz zum Zerkleinern, Kneten oder Mischen von Lebensmitteln trägt. Der Mixtopf ist mit einem Deckel verschließbar.
  • Es sind auch Ergänzungssets für derartige Küchenmaschinen zur Schaffung weiterer Funktionalitäten bekannt. So wird beispielsweise in der DE 10 2017 123 689 A1 eine Ergänzungsset in Form eines behälterförmigen Kegelmahlwerks vorgeschlagen. Dazu wird mit dem Messersatz des Basisgeräts ein Mahlelement verbunden, das von unten nach oben in ein Mahlgefäß ragt, welches innerhalb des Zubereitungsgefäßes drehfest montiert ist. Die Verbindung zwischen Messersatz und Mahlelement erfolgt über ein Kupplungselement, das mit gabelförmigen Mitnehmern ausgestattet ist, die zwischen die Messer des Messersatzes greifen. Bei Rotation des Messersatzes rotiert das Kupplungselement und das damit verbundene Mahlelement. Damit das Mahlgefäß nicht mitrotiert, ist es mit der Innenwandung des Zubereitungsgefäßes oder mit dem Deckel des Zubereitungsgefäßes verbunden.
  • Die DE 20 2020 106 270 U1 beschreibt eine derartige Küchenmaschine, die um die Funktionalität einer Saftpresse erweitert ist. Dabei wird auf den Messersatz, der in den Mixtopf hineinragt, drehfest ein Rotationsstab aufgesetzt, dessen zweites Stabende durch eine Bodenöffnung eines behälterförmigen Deckelsiebs steckbar ist, das auf dem Rand des Mixtopfes fest aufliegt. Auf das zweite Stabende ist drehfest ein herkömmlicher Auspresskegel mit kuppelförmiger, strukturierter Oberseite steckbar. Auf dem rotierenden Auspresskegel, der keinen Kontakt mit dem Deckelsieb hat, kann von Hand eine halbierte Orange, Zitrone und dergleichen gedrückt und ausgepresst werden. Dabei kann der Auspresskegel im Uhrzeigersinn und entgegen dem Uhrzeigersinn rotiert werden. Fruchtsaft oder Fruchtstücke gelangen durch das Deckelsieb in den Mixtopf.
  • Technische Aufgabenstellung
  • Die bekannten Erweiterungssets beziehungsweise erweiterten Küchenmaschinen nutzen den Rotationsachsantrieb des Basisgeräts zur Realisierung einer über die standardmäßige Zerkleinerungs- und Mischfunktion des Messersatzes hinausgehenden, zusätzlichen Funktion.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Küchenmaschine mit erweiterter Funktionalität zur Verfügung zu stellen. Außerdem liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen dafür geeigneten und einfach zu handhabenden Einsatz als Erweiterungsset für eine bekannte Küchenmaschine zur Verfügung zu stellen.
  • Allgemeine Darstellung der Erfindung
  • Hinsichtlich des Einsatzes wird diese Aufgabe ausgehend von einem Einsatz der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Einsatz ein Behältnis umfasst, das über ein Kupplungselement mit dem Rotationselement verbindbar und innerhalb des Zubereitungsgefäßes rotierbar ist.
  • Das Rotationselement ist beispielsweise eine rotierende Antriebswelle oder ein auf einer Antriebswelle montiertes Messer oder ein auf einer Antriebswelle montierter Messersatz. Es ist mittels des Elektromotors der Küchenmaschine rotierbar. Das Kupplungselement ist mit dem Rotationselement unmittelbar oder mittelbar - über ein Zwischenelement - verbunden. Es rotiert mit dem Rotationselement um eine Rotationsachse, die koaxial zu einer Mittelachse des Zubereitungsgefäßes verläuft. Die Zubereitungsgefäß-Mittelachse und die Rotationsachse sind vorzugsweise vertikal orientiert.
  • Das Kupplungselement ist mit dem Behältnis drehfest verbunden. Diese Verbindung ist lösbar oder unlösbar. Bei Rotation des Kupplungselements rotiert auch das Einsatz-Behältnis um die Rotationsachse. Die Richtung der Rotation (im Uhrzeigerinn oder gegen den Uhrzeigersinn) ist festgelegt oder sie ist veränderbar. Die Rotationsgeschwindigkeit ist ebenfalls festgelegt oder sie ist veränderbar.
  • Das Einsatz-Behältnis ist somit dazu ausgelegt, innerhalb des Zubereitungsgefäßes der Küchenmaschine, um die Rotationsachse rotiert zu werden. Dabei kann das rotierbare gelagerte Behältnis mehrere Funktionen erfüllen. Beispielsweise kann ein innerhalb des Behältnisses aufgenommenes Lebensmittel gewaschen, geschleudert, vermischt, erwärmt, fermentiert oder in einer anderen Art und Weise verändert oder verarbeitet werden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist das Behältnis einen Boden und eine mit dem Boden verbundene Seitenwand auf, wobei der Boden mit dem Kupplungselement verbunden ist.
  • Das Kupplungselement ist für eine lösbare Verbindung mit dem Rotationselement ausgelegt. Die Verbindung ist im einfachsten Fall als Steckverbindung zwischen einer Bohrung seitens des Kupplungselements und einer Welle seitens des Rotationelements ausgeführt. Dabei hat es sich im Hinblick auf eine hohe Laufruhe bei der Rotation bewährt, wenn die lösbare Steckverbindung als Spielpassung mit geringem Spiel ausgeführt ist, insbesondere mit Spielpassungen, deren Toleranzgrenzklassen für Bohrung und Welle in der DIN 7157 als H8/h9, H7/g6, oder H7/f7 bezeichnet werden.
  • Die Rotation des Behältnisses um seine Mittelachse wird durch einen möglichst tief liegenden Schwerpunkt stabilisiert. Im Hinblick darauf hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das Gewicht des Bodens und des Kupplungselements zusammen mindestens 30%, vorzugsweise mindestens 40% und besonders bevorzugt mindestens 45% des Gesamtgewichts des Behältnisses ausmacht.
  • Die dem Rotationselement zugewandte Unterseite des Kupplungselements ist dabei vorteilhafterweise so gestaltet, dass daraus ein umlaufender Ring oder mindestens zwei, vorzugsweise mindestens drei Abstützstellen herausragen, die auf gleicher Höhenebene enden. Der umlaufende Ring beziehungsweise die Abstützstellen sind geeignet, das Behältnis mitsamt dem Boden auf einer Unterlage abzustellen. Die Abstützstellen können dabei punktförmig oder flächig ausgeführt sein.
  • Der Boden des Behältnisses ist im einfachsten Fall eben. Es ist aber auch ein Behältnis mit abgerundetem Boden geeignet, der halbschalenförmig mit rundem oder ovalem Querschnitt ausgeführt ist.
  • Das Behältnis weist eine Einfüll-Öffnung zum Befüllen mit einem Lebensmittel auf. Das obere Ende der umlaufenden Seitenwand kann verschiedenartig geformt sein; beispielsweise mit einer ebenen oder gebogenen Stirnseite, mit einem nach innen und/oder nach außen weisenden Flansch.
  • Bei einem Behältnis, bei dem das obere Ende der umlaufenden Seitenwand in einen nach innen weisenden Flansch übergeht, ist der Durchmesser der Einfüll-Öffnung durch den Durchmesser des Flansches bestimmt. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass der nach innen weisende Flansch das Herausschleudern von Lebensmittelbestandteilen aus dem Behältnis entgegenwirkt. Diese Wirkung wird noch verstärkt, wenn der Flansch schräg nach unten gerichtet ist. Für diese Wirkung genügt es, wenn der Flansch eine geringe Breite von etwa 0,5 cm oder mehr, aber weniger als 3 cm aufweist. Wenn das Kupplungselement lösbar mit dem Boden verbunden ist, kann dies das Reinigen des Einsatzes erleichtern. Im Hinblick auf eine einfache Handhabbarkeit ist es besonders vorteilhaft, wenn der Boden, die Seitenwand und das Kupplungselement aus einem Stück gefertigt sind.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weisen die Seitenwand und/oder der Boden Perforationen auf.
  • Die Perforationen sind zum Beispiel Löcher mit beliebigem Querschnitt oder Schlitze. Bei dieser Ausführungsform des Einsatz-Behältnisses, das im Folgenden auch als „perforiertes Behältnis“ bezeichnet wird, befindet sich bei der bestimmungsgemäßen Verwendung innerhalb und außerhalb des Behältnisses das gleiche Medium, beispielsweise Luft oder eine Flüssigkeit. Durch Rotation des perforierten Behältnisses kann ein Lebensmittel schnell oder langsam durch das Medium hindurchbewegt werden. Insbesondere kann etwa Gemüse oder Salat in Wasser durch langsame Rotation gewaschen und danach durch schnelle Rotation an Luft geschleudert und dabei getrocknet werden.
  • Um ein möglichst großes Volumen für das Befüllen mit Lebensmittel zur Verfügung zu stellen, ist das Behältnis vorteilhafterweise so ausgelegt, dass es den im Zubereitungsgefäß zur Verfügung stehenden Raum möglichst vollständig ausfüllt. Im Hinblick darauf ist bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform die Seitenwand rotationssymmetrisch und sie weist eine bauchige Form auf.
  • Die Rotationssymmetrie vermeidet Unwuchten bei der Rotation und die bauchige Form trägt zu einem großen Befüllungsvolumen bei.
  • Der erfindungsgemäße Einsatz kann zusätzlich zum Behältnis mindestens ein weiteres Teil umfassen. Bei einer vorteilhaften Weiterbildung umfasst er als weiteres Teil einen Führungsring, der in einem oberen Bereich des Zubereitungsgefäßes drehfest lagerbar ist, wobei die Behältnis-Seitenwand ein oberes Ende hat, das so ausgelegt ist, dass es im oder am Führungsring direkt oder mittelbar zur Anlage kommt.
  • Das obere Ende des Behältnisses kann - wie auch immer es geformt ist - bei der Rotation an der Innenwandung des Zubereitungsgefäßes gleitenden Kontakt haben, was die Rotation stabilisiert. Insbesondere bei schnellen Rotationsgeschwindigkeit oder durch Unwuchten kann die Qualität der Innenwandung im Lauf der Zeit leiden. Dies vermeidet der Führungsring. Der Führungsring ist zur weiteren Stabilisierung der Rotation geeignet. Er ist dazu ausgelegt, an der Innenwandung des Zubereitungsgefäßes oder an einem etwaigen Deckel des Zubereitungsgefäßes drehfest fixiert zu werden. Bei Rotation des Behältnisses kommt dessen oberes Ende im oder am Führungsring direkt oder mittelbar - über ein Zwischenelement oder mehrere Zwischenelemente - zur Anlage. Bei der direkten Anlage bilden die auf- oder aneinander liegenden Flächen ein Gleitlager. Dies ist die konstruktiv einfachste Bauform.
  • Bei den Zwischenelementen handelt es sich beispielsweise um rollende oder rotierende Körper, wie Kugeln, Rädchen, Zylinder oder Nadeln. Diese können beispielsweise nach innen oder oben zeigend am Führungsring angebracht sein, so dass das Behältnis darauf aufliegend oder daran anliegende abrollen kann.
  • Der Führungsring ist vorzugsweise aus einem mechanisch besonders stabilen oder die Gleiteigenschaften verbessernden Werkstoff gefertigt, insbesondere aus einem Kunststoff aus Polytetrafluorethylen (PTFE) oder Metall, wie zum Beispiel Edelstahl. Insbesondere die Flächen, die bei der Rotation in Kontakt mit dem Behältnis kommen, können zur Verminderung des Gleitwiderstandes auch eine Beschichtung aus Polytetrafluorethylen aufweisen.
  • Der Führungsring kann beispielsweise mit einer nach unten offenen Ringnut versehen sein, in die die obere freie Stirnseite des Behältnisses gleitend hineinragt. Im einfachsten Fall liegt die Behältnis-Stirnseite aber an einer Unterseite des Führungsrings an, so dass sich eine ebene Gleitfläche bildet. Die ebene Gleitfläche vermindert das Eindringen von Teilchen zwischen die aufeinander gleitenden Flächen. Durch Einbringen von Noppen, Rippen oder Wellen in die ansonsten ebene Gleitfläche können die Kontaktfläche und damit der Gleitwiderstand verringert werden.
  • Vorzugsweise weist der Führungsring ein mehrschenkliges Querschnittsprofil auf, bei dem ein erster Profilschenkel zur Anlage an der Innenwandung des Zubereitungsgefäßes und ein anderer, zweiter Profilschenkel zur Anlage an der oberen umlaufenden Stirnseite des Behältnisses ausgelegt ist.
  • Der zweite Profilschenkel des Führungsrings weist dabei radial nach innen und kann die Öffnung des Behältnisses vollständig oder teilweise abdecken. An dieser vollständigen oder teilweisen Abdeckung können Rühr- oder Mischelemente befestigt sein, die nach unten in das Behältnis ragen. Das sind zum Beispiel, Stäbe, Fäden, Lamellen und dergleichen. Bei Rotation des Behältnisses um die Rotationsachse sind die Rühr- oder Mischelemente ortsfest und halten das im Behältnis vorhandene und infolge der Rotation vorbeistreifende Lebensmittel in Bewegung. Dies ist beispielsweise hilfreich beim Waschen von Salat oder Gemüse.
  • Bei der bestimmungsgemäßen Verwendung des Führungsrings liegt die obere, freie Stirnseite des Behältnisses am oder im Führungsring an. Um bei Rotation des Behältnisses um die Rotationsachse ein Mitdrehen des Führungsrings zu verhindern, kann dieser an der Innenwandung des Zubereitungsgefäßes oder an einem etwaigen drehfesten Deckel des Zubereitungsgefäßes fixiert werden. Die Fixierung kann beispielsweise auf Reibschluss durch Verwendung von klebendem oder rutschfestem Material erreicht werden. Bei einer besonders bevorzugten Art der Fixierung ist der Profilschenkel zur Anlage an der Innenwandung des Zubereitungsgefäßes mit Rastmitteln versehen, die dazu ausgelegt sind, mit Gegenrastmitteln an der Innenseite des Zubereitungsgefäßes eine Formschluss-Verbindung zu bilden.
  • Rastmittel und Gegenrastmittel wirken nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip zusammen, um ein Mitdrehen des Führungsrings zu verhindern. Eine geeignete Ausführungsform des Rastmittels beziehungsweise der Rastmittel am Führungsring sind Auswölbungen, insbesondere Längsrippen, die senkrecht zur Führungsring-Umfangslinie verlaufen.
  • Die Auswölbungen beziehungsweise Längsrippen korrespondieren mit entsprechenden Gegenrastmitteln an der Innenwandung des Zubereitungsgefäßes, also beispielsweise mit Mulden oder Längsnuten.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Erweiterungs-Einsatzes mit Führungsring weist das obere Ende der Behältnis-Seitenwand eine nach oben und innen gerichtete Abschrägung auf, die mit einer Abschrägung des Führungsrings korrespondiert.
  • Die Oberseite der nach oben und innen gerichtete Abschrägung der Behältnis-Seitenwand korrespondiert mit der Unterseite einer Abschrägung des Führungsrings und kann mit dieser zusammen eine Gleitfläche bilden. Die Abschrägung schließt mit der Vertikalen beispielsweise einen Winkel im Bereich von 30 bis 60 Grad ein, vorzugsweise einen Winkel im Bereich von 40 bis 50 Grad.
  • Zur Verminderung der Kontaktfläche und des Gleitwiderstandes können die Abschrägung des Führungsrings und/oder die Abschrägung der Behältnis-Seitenwand mit von der Gleitfläche abstehenden Strukturelementen versehen sein, wie beispielsweise mit Wellen oder mit Noppen. Die Noppen oder andere abstehende Strukturelemente bestehen vorzugsweise aus einem Material mit geringem Gleitwiderstand, wie zum Beispiel aus einem Kunststoff aus Polytetrafluorethylen. Dabei genügt eine kleine Anzahl von beispielsweise 3 bis 10 derartiger Strukturelemente.
  • Alternativ dazu können insbesondere auf der Abschrägung des Führungsring auch Wälzlagerelemente montiert sein, die bei der Rotation an der nach oben und innen gerichteten Abschrägung der Behältnis-Seitenwand anliegen. Die Wälzlagerelemente sind mit rollenden oder rotierenden Körpern ausgestattet, beispielsweise Rädchen (insbesondere aus einem elastischen Material, wie Gummi), Rollen oder Zylinder. Die Wälzlagerelemente können federgelagert sein, um etwaige Unwuchten besser abfangen zu können. Dabei genügt eine kleine Anzahl von beispielsweise 3 bis 10 derartiger Wälzlagerelemente.
  • Die nach oben und innen gerichtete Abschrägung der Behältnis-Seitenwand hat die zusätzliche Funktion, dass sie den Austrag von Lebensmittelteilen aus dem Behältnis weiter vermindert. Dazu trägt eine weitere Modifikation des oberen Endes der Behältnis-Seitenwand bei, bei der die Abschrägung am oberen Ende der Behältnis-Seitenwand in eine nach oben weisende Abschlusskante übergeht, wobei die Abschlusskante vertikal nach oben gerichtet ist oder mit der Abschrägung einen Winkel ungleich 180 Grad einschließt, und wobei die Abschlusskante aus einer zentralen Öffnung des Führungsrings herausragt oder bündig mit dieser abschließt.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst der erfindungsgemäße Einsatz ein weiteres Teil, nämlich einen in das Behältnis einsetzbaren Innenbehälter, der drehfest mit dem Behältnis verbunden ist. Der Innenbehälter ist dabei bevorzugt mit einem nach außen gewölbten, beispielsweise halbkugelförmigen, halbschalenförmigen oder einem kalottenförmigen Boden ausgebildet, über dem strudelbildende Elemente angeordnet sind.
  • Der Innenbehälter hat eine perforierte, vorzugsweise jedoch eine geschlossene Seitenwand. Er dient dazu, innerhalb des Behältnisses einen von den Medien und Strömungen im Behältnis weitgehend unbeeinflussten und abgeschlossenen Raum zur Verfügung zu stellen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform dient der Innenbehälter zum Pochieren von Eiern. Dazu verfügt er über einen halbschalenförmigen, halbkugelförmigen oder kalottenförmigen Boden zur Aufnahme eines pochierten Eis und über strudelbildende Elemente, wie beispielsweise lamellenförmige Mischelemente, die in den Innenbehälter ragen und die für einen Wasserstrudel sorgen, in dem das Ei beim Pochieren eingeschlossen ist.
  • Bei einer alternativen bevorzugten Ausführungsform weist das Behältnis einen nach außen gewölbten, vorzugsweise halbkugeligen, halbschalenförmigen oder kalottenförmigen Boden auf, über dem strudelbildende Elemente angeordnet sind.
  • Im Unterscheid zur vorher beschriebenen Ausführungsform, bei der das Behältnis zur Aufnahme eines Innenbehälters mit einem nach außen weisenden Boden ausgelegt ist, ist das Behältnis bei dieser Ausführungsform selbst mit einem derartigen Boden versehen. Das Behältnis hat dabei vorzugsweise eine nicht perforierte, geschlossene Seitenwand. Das Kuppungselement ist dabei direkt mit der Unterseite des Behältnisses verbunden. Mit dieser Variante ist es ebenfalls möglich, pochierte Eier zu kochen.
  • Bei einer anderen Ausführungsform ist als zusätzliches Bauteil des Erweiterungseinsatzes ein Verbindungsstab vorgesehen, der dazu ausgelegt ist, sich zwischen dem Rotationselement und dem Führungsring zu erstrecken. Die Verbindung mit dem Rotationselement ist dabei vorzugsweise drehfest und die Verbindung mit dem Führungsring drehbar. Der Führungsring ist zu diesem Zweck beispielsweise mit nach innen ragenden Haltearmen ausgestatte, die sternförmig angeordnet sein können, und die einen hohlen Schaft tragen, durch den sich der Verbindungsstab rotierbar erstreckt. Oder der Führungsring überdeckt die Einfüll-Öffnung des Behältnisses vollständig, abgesehen von einer zentralen Durchgangsöffnung, durch die sich der Verbindungsstab drehbar erstreckt.
  • Hinsichtlich der Küchenmaschine wird die oben angegebene technische Aufgabe ausgehend von einer Küchenmaschine der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass sie einen erfindungsgemäßen Erweiterungs-Einsatz zur Behandlung von Lebensmittel aufweist, der ein Behältnis umfasst, das über ein Kupplungselement mit dem Rotationselement verbunden und innerhalb des Zubereitungsgefäßes rotierbar ist.
  • Das Rotationselement ist beispielsweise eine rotierende Antriebswelle oder ein auf einer Antriebswelle montiertes Messer oder ein auf einer Antriebswelle montierter Messersatz. Es ist mittels des Elektromotors rotierbar. Das Kupplungselement des Erweiterungs-Einsatzes ist mit dem Rotationselement unmittelbar oder mittelbar - über ein Zwischenelement - verbunden. Es rotiert mit dem Rotationselement um eine Rotationsachse, die koaxial zu einer Mittelachse des Zubereitungsgefäßes verläuft. Die Zubereitungsgefäß-Mittelachse und die Rotationsachse sind vorzugsweise vertikal orientiert.
  • Das Kupplungselement ist mit dem Behältnis drehfest verbunden. Diese Verbindung ist lösbar oder unlösbar. Bei Rotation des Kupplungselements rotiert auch das Einsatz-Behältnis um die Rotationsachse. Die Richtung der Rotation (im Uhrzeigerinn oder gegen den Uhrzeigersinn) ist festgelegt oder sie ist veränderbar. Die Rotationsgeschwindigkeit ist ebenfalls festgelegt oder sie ist veränderbar.
  • Das Einsatz-Behältnis ist kann somit innerhalb des Zubereitungsgefäßes der Küchenmaschine um die Rotationsachse rotiert werden. Es kann dabei mehrere Funktionen erfüllen. Beispielsweise kann ein innerhalb des Behältnisses aufgenommenes Lebensmittel gewaschen, geschleudert, vermischt, erwärmt, fermentiert oder in einer anderen Art und Weise verändert oder verarbeitet werden. Dies ist insbesondere für Lebensmittel wichtig, die bei der Behandlung zwar bewegt werden sollten, dabei aber keinen hohen Scherbeanspruchungen oder hohen Temperaturen unterworfen werden sollen. Diese Bedingungen können durch die separierte Aufnahme im Einsatz-Behältnis der Erfindung erfüllt werden, wo das Lebensmittel dem direkten Einfluss eines Rühr- oder Schneidwerkzeugs entzogen ist, und wo es beispielsweise mittels eines Zubereitungsgefäß vorhandenen Wasserbades mittelbar erwärmt werden kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Rotationselement einen Messersatz mit mehreren Messern, wobei das Kupplungselement Mitnehmerelemente aufweist, die zwischen den Messern angreifen.
  • Der Messersatz umfasst mindestens zwei Messer, häufig sind es drei oder vier Messer. Diese stehen senkrecht von der Rotationsachse ab, so dass die Messerflanken zwischen sich Winkelbereiche von 180 oder weniger einschließen. In diese Winkelbereiche ragen die Mitnehmerelemente des Kupplungselements. Jedes Mitnehmerelement liegt dabei an mindestens einer der Messerflanken an, bevorzugt liegt jedes Mitnehmerelement jedoch an den beiden Messerflanken an, die einen gemeinsamen Winkelbereich definieren. Dadurch wird vermieden, dass es bei einer Umkehr der Rotationsrichtung zu einem impulsartigen Anschlagen der Messer gegen die Mitnehmer kommt.
  • Bei einer besonders bevorzugten Modifikation weisen die Mitnehmerelemente einen Unterschneidungsbereich auf, an dem die Messerflanken bei der Rotation anliegen, und die ein Ausweichen des Kupplungselements und damit das Behältnisses in vertikaler Richtung verhindern.
  • Der Unterschneidungsbereich ist beispielsweise als einfache Einkerbung im Mitnehmer-Basiskörper ausgeführt, in die eine Messerflanke passt. Die bei der Rotation im Unterschneidungsbereich anliegende Messeflanke verhindert eine absichtliche und unabsichtliche Bewegung des Mitnehmers nach oben. Dadurch kann das Behältnis nicht aus dem Zubereitungsgefäß nach oben entnommen werden, solange es mittels des Messersatzes rotiert wird. Erst bei Stillstand kann das Mitnehmerelement nach leichtem Verdrehen entgegen der vorherigen Rotationsrichtung außer Eingriff mit dem Messersatz gebracht und dann nach oben entnommen werden.
  • Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Küchenmaschine umfasst der Erweiterungs-Einsatz einen in dem Zubereitungsgefäß drehfest gelagerten Führungsring, der mit Rastmitteln in Form von Längsrippen ausgeführt ist, wobei das Zubereitungsgefäß eine Innenwandung aufweist, in der von oben nach unten mehrere Längsnuten verlaufen, die mit den Längsrippen eine formschlüssige Verbindung bilden.
  • Bei der bestimmungsgemäßen Verwendung des Führungsrings liegt die obere, freie Stirnseite des Behältnisses am oder im Führungsring an. Um bei Rotation des Behältnisses um die Rotationsachse ein Mitdrehen des Führungsrings zu verhindern, wird dieser an der Innenwandung des Zubereitungsgefäßes fixiert. Zu diesem Zweck weist der Führungsring einen an der Innenwandung des Zubereitungsgefäßes anliegenden umlaufenden, Schenkelabschnitt auf, auf dem mehrere Längsrippen ausgebildet sind, die senkrecht zur horizontalen Umfangslinie verlaufen, also von oben nach unten. Diese bilden mit Längsnuten eine formschlüssige Verbindung, die an der Innenwandung des Zubereitungsgefäßes von oben nach unten verlaufen.
  • Diese Rastmittel und Gegenrastmittel wirken nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip zusammen, um ein Mitdrehen des Führungsrings zu verhindern.
  • Eine besonders geeignete Ausführungsform der Küchenmaschine verfügt über einen Deckel, der auf dem Führungsring aufliegt.
  • Der Deckel schließt das Behältnis und das Zubereitungsgefäß nach oben hin ab. Vorteilhafterweise betätigt der Deckel bei korrekter Positionierung einen elektrischen Kontakt, der erst ermöglicht, dass das Rotationselement der Küchenmaschine gestartet werden kann.
  • Figurenliste
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und einer Patentzeichnung näher erläutert. Im Einzelnen zeigt in schematischer Darstellung
    • 1 eine Ausführungsform des behälterförmigen Erweiterungs-Einsatzes in einer dreidimensionalen Ansicht auf die Behälter-Seitenwand,
    • 2 eine dreidimensionale Ansicht in den Behälter-Innenraum,
    • 3 eine Ansicht auf den Behälter-Boden,
    • 4 eine dreidimensionale Ansicht auf den Behälter in Verbindung mit einem Messersatz,
    • 5 eine dreidimensionale Ansicht auf den Behälter-Boden in Verbindung mit dem Messersatz,
    • 6 einen kappenförmigen Führungsring für den Behälter in einer Draufsicht,
    • 7 den Behälter und den kappenförmigen Führungsring in einer Explosionsdarstellung,
    • 8 den Behälter und den kappenförmigen Führungsring in einer dreidimensionalen Seitenansicht,
    • 9 einen Mixtopf und den Deckel einer Küchenmaschine, den Behälter und den kappenförmigen Führungsring in einer Explosionsdarstellung,
    • 10 den Behälter mit aufgesetztem Führungsring in einem per Deckel geschlossenen Mixtopf einer Küchenmaschine in einer Seitenansicht,
    • 11 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Küchenmaschine in einer dreidimensionalen Ansicht auf die Vorderseite mit dem Mixtopf und dem Bedienungstableau,
    • 12 eine Ausführungsform eines Pochiereinsatzes in einer dreidimensionalen Ansicht,
    • 13 den Pochiereinsatzes innerhalb des Behälters in einer Seitenansicht,
    • 14 eine weitere Ausführungsform des behälterförmigen Erweiterungs-Einsatzes mit einem Führungsring in Explosionsdarstellung bei Ansicht auf die Behälter-Seitenwand,
    • 15 die Ausführungsform des behälterförmigen Erweiterungs-Einsatzes von 14 in einer dreidimensionalen Ansicht auf die Behälter-Unterseite mit der Kupplungseinheit,
    • 16 eine weitere Ausführungsform eines Führungsrings in einer Draufsicht auf die Unterseite.
    • 17 eine weitere Ausführungsform des behälterförmigen Erweiterungs-Einsatzes in einer dreidimensionalen Ansicht auf die Behälter-Unterseite, und
    • 18 den Behälter von 17 in einer Seitenansicht.
  • Der im Folgenden näher erläuterte Erweiterungs-Einsatz für eine multifunktionale Küchenmaschine umfasst im einfachsten Fall einen Behälter, der innerhalb des Mixtopfes der Küchenmaschine rotierbar gelagert ist.
  • 1 zeigt eine Ausführungsform des Behälters 1 in einer dreidimensionalen Ansicht. Der Behälter 1 ist im Wesentlichen hohlzylindrisch mit einer leicht bauchig ausgeformten, um die Mittelachse 9 umlaufenden Seitenwand 2 ausgebildet. Die Seitenwand 2 geht in einen integral verbundenen Boden 3 über. Höhe und Durchmesser des Behälters 1 sind an das Innenvolumen des Mixtopfes angepasst und füllen diesen möglichst weitgehend aus.
  • Vom Boden 3 steht eine Kupplungseinheit 4 nach unten ab. Die Kupplungseinheit 4 umfasst vier Mitnehmer 5 und einen zentral angeordneten Anschlussstutzen 6. Diese Elemente 5; 6 sind zur lösbaren Verbindung mit einem rotierbaren Messersatz der Küchenmaschine ausgelegt, wie dies weiter unten anhand der 4 und 5 noch näher erläutert wird.
  • Die Seitenwand 2 ist perforiert und mit schräg von oben nach unten verlaufenden Schlitzen 8 versehen. Auch der Boden 3 ist perforiert und mit teilkreisförmig angeordneten Schlitzen 8 versehen. Der Behälter 1 einschließlich des Bodens 3 und der Kupplungseinheit 4 ist ein integral geformtes Spritzgussteil und besteht aus einem temperaturstabilen und lebensmittelechten Kunststoff, beispielsweise aus talkum-verstärktem Polypropylen des Typs PP-T20. Das Gewicht des Bodens 3 und der Kupplungseinheit 4 macht etwas mehr als 45% des Gesamtgewichts des Gesamt-Bauteils aus.
  • Das obere stirnseitige Ende des Behälters 1 ist als flacher, umlaufender Rand 7 ausgebildet, wie dies aus der dreidimensionalen Draufsicht auf die Behälter-Oberseite in 2 besser zu erkennen ist.
  • Der Blick auf den Behälterboden 3 in 3 zeigt insbesondere die Kupplungseinheit 4 mit den vier Mitnehmen 5 und dem Anschlussstutzen 6 sowie die in Teilkreisen um die Kupplungseinheit 4 verteilten schlitzförmigen Perforationen 8.
  • Die dreidimensionale Ansicht des Behälters 1 in 4 zeigt das Zusammenspiel der Kupplungseinheit 4 und einem Messersatz 22 der multifunktionalen Küchenmaschine. Der Messersatz 22 ragt in den (in der 4 nicht gezeigten) Mixtopf der Küchenmaschine. Der Messereinsatz 22 ist mit vier radial nach außen weisenden Messern 24 ausgestattet, die in einem Winkel von 90° gleichmäßig um einen Antriebswellen-Adapter 26 verteilt sind. Die Messer 24 sind bidirektional um die Rotationsachse (=Mittelachse 9) rotierbar. der Antriebswellen-Adapter 26 überragt die Messer-Rotationsebene beidseitig und der Anschlussstutzen 6 ist auf den nach oben herausragenden Teil des Antriebswellen-Adapters 26 aufgesetzt.
  • Aus der Draufsicht auf die Unterseite gemäß 5 ist zu erkennen, dass die vier Mitnehmer 5 der Kupplungseinheit 4 in die Zwischenräume zwischen den Flanken benachbarter Messer 24 ragen und dabei beiderseits unter Belassung eines kleinen Spalts 28 am nicht scharf geschliffenen Teil der Flanken der Messer 24 anliegen.
  • Im Folgenden wird eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Erweiterungs-Einsatzes erläutert, der mit einem optionalen Zusatzelement ausgestattet ist. Das optionale Zusatzelement ist ein kappenförmiger Führungsring 10, der in 6 anhand einer Draufsicht gezeigt ist. Der Führungsring 10 dient zur Stabilisierung der Rotation und zur Verbesserung der Laufruhe des Behälters 1 innerhalb des Mixtopfes. Dies kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn das im Behälter 1 enthaltene und zu behandelnde Lebensmittel dazu neigt, Unwuchten bei der Rotation des Behälters 1 zu erzeugen.
  • Der Führungsring 10 besteht ebenfalls aus einem lebensmittelechten und temperaturstabilen Kunststoff wie beispielsweise aus PE 100-RC. Sein Querschnittsprofil bildet im Wesentlichen einen Rechteckwinkel, wobei der eine, horizontal verlaufende Profilschenkel 11 locker auf der planen Behälter-Stirnseite 7 aufliegt und mit dieser zusammen eine Gleitfläche definiert, und der andere, vertikal verlaufende Profilschenkel 12 zur Anlage an der (leicht bauchig nach außen gewölbten Behälter-Seitenwand 2) ausgelegt ist.
  • Für die Gewährleistung seiner Führungsfunktion genügt es, wenn sich der horizontal verlaufende Profilschenkel 11 über eine kurze Strecke von beispielsweise 3 mm bis 10mm radial nach innen erstreckt. Bei der in 6 gezeigten Ausführungsform ist die radiale Erstreckung des horizontal verlaufenden Profilschenkels 11 jedoch so groß, dass er die Öffnung des Behälters 1 - abgesehen von einer kleinen zentralen Öffnung 13 - vollständig abdeckt. Diese Abdeckung verhindert das Herausschleudern von Lebensmittelteilen aus dem rotierenden Behälter 1
  • Der vertikal verlaufende Profilschenkel 12 ist mit drei um den Umfang gleichmäßig verteilten Längsnuten 14 mit abgerundetem Nutenboden versehen, die durchgängig von oben n ach unten verlaufen. Die Längsnuten 14 sind so ausgelegt, dass sie mit Längsrippen an der Innenwandung des Mixtopfes korrespondieren. Die korrespondieren und nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip eine formschlüssige, verdrehfeste Verbindung zwischen Führungsring und dem Mixtopf bilden.
  • Bei der dreidimensionalen Explosionsdarstellung von 7 ist der Führungsring 10 oberhalb des Behälters 1 angeordnet. Nach dem Zusammenfügen ragt die Oberseite 7 des Behälters 1 in die kappenförmige Abdeckung hinein bis zur Anlage an der Unterseite des horizontal verkaufenden Profilschenkels 11 und bildet mit diesem eine ebene umlaufende Gleitfläche, durch die der Führungsring 10 und der Behälter 1 leichtgängig gegeneinander rotierbar sind.
  • Aus der Draufsicht auf den Führungsring 10 von 8 sind die Längsnuten 14 sowie die kappenförmige Abdeckung durch den horizontal verlaufenden Profilschenkel 11 mit der zentralen Öffnung 13 gut zu erkennen.
  • Die Explosionsdarstellung von 9 zeigt einen Mixtopf 20 mit Abschlussdeckel 30 zum Einsatz in einer multifunktionalen Küchenmaschine in Verbindung mit dem Erweiterungs-Einsatz gemäß der vorliegenden Erfindung, nämlich in der Ausführungsform mit Behälter 1 und Führungsring 10.
  • Am Boden des Mixtopf 20 ist der mit der (nicht dargestellten) Antriebswelle des Elektromotors der Küchenmaschine verbundene, rotierbare Messersatz 22 zu erkennen. Auf den Messersatz 22 wird die Kupplungseinheit 4 des Behälters 1 aufgesteckt. Auf die obere freie Stirnseite 7 des Behälter 1 wird der Führungsring 10 so aufgelegt, dass die drei um den Umfang verteilte Längsnuten 14 des Führungsrings 10 auf drei Längsrippen einrasten, die von der Innenwandung des Mixtopfes 20 vorstehen und in 9 als Einbeulung 14a erkennbar sind. Dabei kommt die plane obere Stirnseite 7 des Behälters 1 zur Anlage mit dem horizontal verlaufenden Profilschenkel 11 des Führungsrings 10 unter Ausbildung einer ebenen Gleitfläche.
  • Der Abschussdeckel 30 ist Bestandteil der Küchenmaschine. Der Abschlussdeckel 30 hat eine zentrale Öffnung (hier nicht sichtbar), durch die beispielsweise ein Befüllen des Mixtopfes 20 beziehungsweise des Behälters 1 möglich ist.
  • Die Seitenansicht von 10 zeigt einen Mixtopf 20 mit darin eingesetztem Behälter 1 und Führungsring 10, dem Messersatz 22 und der Kupplungseinheit 5 und aufgesetztem Abschlussdeckel 30. Nach dem korrekten Aufsetzen löst der Abschlussdeckel 30 einen elektrischen Kontakt aus, der das Einschalten der Küchenmaschine ermöglicht. Das korrekte Aufsetzen des Abschussdeckels 30 ist nur dann möglich, wenn auch der Behälter 1 und der Führungsring 10 korrekt im Mixtopf 20 platziert sind.
  • 11 zeigt schematisch eine Küchenmaschine 100, die mit einem Erweiterungs-Einsatz gemäß der Erfindung ausgestattet ist. Die Küchenmaschine 100 weist wie aus dem Stand der Technik bekannt, ein Basisgerät 101 auf, das eine Aufnahme 104 für den Mixtopf 20 bereitstellt, und das ein übliches Bedienungstableau einschließlich eines Displays 102 zum Überwachen und Einstellen von Rezepturen oder von Parametern einer thermo-mechanischen Behandlung von Lebensmittel im Mixtopf 20 ermöglicht. Eine der drei an der Innenwandung des Mixtopfes 20 von oben nach unten verlaufenden Längsrippen ist auf der Mixtopf-Außenwandung als Eindellung 14a erkennbar. Die Bezugsziffer 103 symbolisiert die Einschalttaste. Im Unterschied zu der in den 6 bis 10 gezeigten Ausführungsform des Führungsrings mit kappenartiger Abdeckung (11) der Behälter-Öffnung ragt bei der hier gezeigten Ausführungsform der horizontal verlaufende Schenkel 111 des Querschnittsprofils nur wenige Millimeter in den Innenraum des Behälters 1 hinein, so dass er nur dessen obere Stirnseite überdeckt.
  • Nachfolgend wird ein Verfahren zum Waschen und Trocknen von Salat oder Gemüse unter Einsatz der erfindungsgemäßen Küchenmaschine beispielhaft erläutert.
  • Der Mixtopf 20 wird bis etwa zur Hälfte mit Wasser befüllt. In den Behälter 1 wird Salat oder Gemüse gefüllt und der Behälter 1 wird in den Mixtopf 20 eingesetzt, so dass die Kupplungseinheit 4 auf dem Messersatz 22 einrastet. Anschließend wird der Führungsring 10 aufgesetzt, so dass die Formschluss-Rastverbindung (14; 14a) zur Mixtopf-Innenwandung entsteht. Der Abschlussdeckel (in 11 aus Darstellungsgründen weggelassen) wird aufgesetzt. Die Rotationsgeschwindigkeit des Messersatzes 22 wird auf einen niedrigen Wert eingestellt. Die Küchenmaschine 100 wird eingeschaltet, so dass der Behälter 1 im Wasserbad langsam um seine Mittelachse 9 rotiert, um den Salat/das Gemüse nicht zu beschädigen. Das Waschwasser gelangt über die Schlitze 8 in den Behälter 1 und reinigt den Salat/das Gemüse. Nach wenigen Minuten wird die Rotation beendet und die Küchenmaschine 100 ausgeschaltet. Der Behälter 1 wird entnommen und auf einer Abtropfunterlage abgestellt. Die Kupplungseinheit 4 dient dabei als Standfuß und über die Schlitze 8 läuft das Waschwasser ab. Das im Mixtopf 20 verbleibende Waschwasser wird abgegossen. Der Mixtopf 20 mitsamt dem Behälter 1 werden erneut in die Aufnahme 104 der Küchenmaschine 100 eingesetzt. Die Rotationsgeschwindigkeit des Messersatzes 22 wird auf einen höheren Wert eingestellt, so dass nach dem Einschalten der Küchenmaschine 100 der Behälter 1 an Luft schnell rotiert und dadurch der vorher gewaschene Salat/das Gemüse geschleudert und getrocknet wird.
  • Im Folgenden wird eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Erweiterungs-Einsatzes erläutert, der mit einem optionalen Zusatzelement ausgestattet ist. Das optionale Zusatzelement ist ein Pochiereinsatz 40 zum Pochieren von Eiern, wie er schematisch in 12 anhand einer dreidimensionalen Ansicht gezeigt ist. Der Pochiereinsatz 40 wird in den Behälter 1 eingesetzt. Er hat einen oberen umlaufenden Rand 41, der nach unten in einen kalottenförmigen Boden 42 übergeht. Im Bereich des oberen umlaufenden Randes 41 ist eine Vielzahl von Lamellen 43 angeordnet, die nach innen ragen und die nur einen zentralen Bereich mit einem Durchmesser von etwa 4 bis 8 cm freilassen.
  • 13 zeigt eine Seitenansicht des um den Pochiereinsatz 40 ergänzten Erweiterungs-Einsatzes. Der Pochiereinsatz 40 ist in den Behälter 1 eingesetzt. Der obere umlaufende Rand 41 hat einen Außendurchmesser der in Presspassung an den Innendurchmesser des Behälters 1 angepasst ist, so dass sich beim Einsetzen eine reibschlüssige Verbindung zwischen Pochiereinsatz 40 und Behälter 1 ergibt und der Pochiereinsatz 40 zusammen mit dem Behälter 1 rotiert. Die in einem erhitzten Wasserbad um die Mittelachs 9 rotierenden Lamellen 43 erzeugen dabei einen Wasserstrudel, in dem ein zu pochierendes Ei eingeschlossen werden kann. das pochierte Ei gelangt in die Aufnahme des kalottenförmigen Boden 42 und kann dort entnommen werden.
  • 14 und 15 zeigen eine weitere Ausführungsform des Behälters 141. 14 in einer Ansicht auf die Seitenwand 142, und 15 in einer Ansicht auf die Kupplungseinheit 144.
  • Der Behälter 141 ist im Wesentlichen hohlzylindrisch mit einer leicht bauchig ausgeformten, um die Mittelachse 9 umlaufenden Seitenwand 142 ausgebildet. Die Seitenwand 142 geht in ihrem unteren Bereich in einen Boden 143 über, von dem eine Kupplungseinheit 144 nach unten absteht. Die Seitenwand 142, der Boden 143 und die Kupplungseinheit 144 bilden ein im Spritzgussverfahren erzeugtes, integrales Bauteil aus einem temperaturstabilen und lebensmittelechten Kunststoff, beispielsweise aus talkum-verstärktem Polypropylen mit der Typenbezeichnung PP-T20.
  • Die Kupplungseinheit 144 umfasst vier Mitnehmer 145 und einen zentral angeordneten Anschlussstutzen 146. Diese Elemente 145; 146 sind zur lösbaren Verbindung mit einem rotierbaren Messersatz der Küchenmaschine ausgelegt, wie dies weiter oben für die Ausführungsform der 1 bis 10 bereits erläutert worden ist. Das Gewicht des Bodens 143 und der Kupplungseinheit 144 macht etwa 40% des Gesamtgewichts des Gesamt-Bauteils aus.
  • Das obere stirnseitige Ende des Behälters 141 weist eine nach oben und innen gerichtete und in einem Winkel von 45 Grad zur Mittelachse 9 geneigte Abschrägung 142a auf. Die Abschrägung 142a geht in eine vertikal nach oben weisende Abschlusskante 142b mit einer Höhe von 5mm über, die mit der Abschrägung 142a somit einen Winkel von 135 Grad einschließt.
  • Der Führungsring 150 umfasst im Wesentlichen ein zweischenkliges umlaufendes Querschnittsprofil, wobei der erste Profilschenkel 151 zur Anlage an der Innenwandung des Zubereitungsgefäßes ausgelegt ist, und der zweite Profilschenkel 152 zur Anlage am oberen Ende (142a) des Behältnisses 141. Der zweite Profilschenkel 152 des Führungsrings 150 schließt mit der Mittelachse 9 einen Winkel von 45 Grad ein. Seine Abschrägung korrespondiert mit der Abschrägung des umlaufenden oberen Endes 142a des Behälters 141. Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die beiden Abschrägungen 142a, 152 beim bestimmungsgemäßen Einsatz im Kontakt miteinander und bilden eine gemeinsame Gleitfläche. Bei der in 14 gezeigten Ausführungsform sind auf der Abschrägung 152 des Führungsrings 150 drei um den Umfang gleichmäßig verteilt Wälzlager 153 montiert. Auf diesen ist die Abschrägung 142a des Behälters 140 beim bestimmungsgemäßen rotierbar gelagert. Dabei ragt die nach oben weisende Abschlusskante 142b durch eine zentrale Öffnung 154 des Führungsrings 150 und schließt bündig mit dessen Oberseite ab.
  • Der zur Anlage an der Innenwandung des Zubereitungsgefäßes ausgelegte erste Profilschenkel 151 ist mit drei um den Umfang gleichmäßig verteilten, länglichen Einstülpungen 155 versehen, in die korrespondierende, längliche Ausstülpungen an der Innenwandung des Zubereitungsgefäßes nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip eingreifen, wie die oben anhand der ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Behälters 1 näher erläutert ist. Bei Rotation des Behälters 140 um die Rotationsachse (9) wird dadurch ein Mitdrehen des Führungsrings 150 verhindert.
  • Die Mitnehmerelemente 145 der Kupplungseinheit 144 weisen jeweils einen Unterschneidungsbereich 147 auf. Bei der Rotation des Messersatzes liegen die Messerflanken innerhalb des Unterschneidungsbereich 147 und fixieren dadurch die Kupplungseinheit 144 in dem Sinne, dass sie nicht nach oben ausweichen kann. Die in den Unterschneidungsbereichen 147 anliegenden Messeflanken verhindern so eine absichtliche und unabsichtliche Bewegung des Behälters 140 nach oben.
  • Die in 16 gezeigte Ausführungsform eines Führungsrings 160 entspricht im Wesentlichen derjenigen, wie sie anhand er 14 und 15 erläutert worden ist. Gleiche Bezugsziffern stehen auch hier für identische oder äquivalente Bauteile oder Bestandteile. Im Unterschied dazu sind auf der Abschrägung 152 (die mit der Abschrägung des umlaufenden oberen Endes 142a des Behälters 141 korrespondiert) drei um den Umfang gleichmäßig verteilte, halbkugelförmige Noppen 163 aus Polytetrafluoräthylen (PTFE) oder Edelstahl mit einem Durchmesser von 5mm aufgebracht. Die Noppen sind vorzugsweise federgelagert, um etwaige Unwuchten besser abfangen zu können. Auf diesen Noppen 163 ist die Abschrägung 142a des Behälters 140 beim bestimmungsgemäßen gleitbar gelagert.
  • Die 17 und 18 zeigen eine weitere Ausführungsform des Behälters 171. Dabei weist der Behälter 171 einen nach außen gewölbten, kalottenförmigen, insbesondere halbschalenförmigen oder halbrunden Boden 172 auf, über dem strudelbildende Elemente in Form von nach innen ragenden Lamellen 43 angeordnet sind. Die Kupplungseinheit mit den Kuppungselementen 5 ist direkt mit der Unterseite des Behälters 171 verbunden. Mit dieser Variante ist es ebenfalls möglich, pochierte Eier zu kochen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 10210442 A1 [0003]
    • DE 102017123689 A1 [0004]
    • DE 202020106270 U1 [0005]

Claims (17)

  1. Erweiterungs-Einsatz zur Aufnahme in einem Zubereitungsgefäß einer Küchenmaschine, in das ein Rotationselement ragt, das mittels eines Elektromotors um eine Rotationsachse rotierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz ein Behältnis umfasst, das über ein Kupplungselement mit dem Rotationselement verbindbar und innerhalb des Zubereitungsgefäßes rotierbar ist.
  2. Einsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältnis einen Boden und eine mit dem Boden verbundene Seitenwand aufweist, wobei der Boden mit dem Kupplungselement verbunden ist.
  3. Einsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden, die Seitenwand und das Kupplungselement aus einem Stück gefertigt sind.
  4. Einsatz nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand und/oder der Boden Perforationen aufweisen.
  5. Einsatz nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand rotationssymmetrisch ist und eine bauchige Form aufweist.
  6. Einsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz einen Führungsring umfasst, der in einem oberen Bereich des Zubereitungsgefäß drehfest lagerbar ist und dass die Behältnis-Seitenwand ein oberes Ende hat, das so ausgelegt ist, dass es im oder am Führungsring direkt oder mittelbar zur Anlage kommt.
  7. Einsatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsring ein mehrschenkliges Querschnittsprofil aufweist, bei dem ein erster Profilschenkel zur Anlage an der Innenwandung des Zubereitungsgefäßes und ein anderer, zweiter Profilschenkel zur Anlage an der oberen umlaufenden Stirnseite des Behältnisses ausgelegt ist.
  8. Einsatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilschenkel zur Anlage an der Innenwandung des Zubereitungsgefäßes mit Rastmitteln versehen ist, die dazu ausgelegt sind, mit Gegenrastmitteln an der Innenseite des Zubereitungsgefäßes eine Formschluss-Verbindung zu bilden.
  9. Einsatz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel als Auswölbungen, insbesondere als Längsrippen ausgelegt sind, die senkrecht zur Führungsring-Umfangslinie verlaufen.
  10. Einsatz nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende der Behältnis-Seitenwand eine nach oben und innen gerichtete Abschrägung aufweist, die mit einer Abschrägung des Führungsrings korrespondiert.
  11. Einsatz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschrägung am oberen Ende der Behältnis-Seitenwand in eine nach oben weisende Abschlusskante übergeht, wobei die Abschlusskante vertikal nach oben gerichtet ist oder mit der Abschrägung einen Winkel ungleich 180 Grad einschließt, und wobei die Abschlusskante aus einer zentralen Öffnung des Führungsrings herausragt oder bündig mit dieser abschließt.
  12. Einsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz einen in das Behältnis einsetzbaren Innenbehälter umfasst, der drehfest mit dem Behältnis verbunden ist, wobei der Innenbehälter vorzugsweise mit einem nach außen gewölbten, vorzugsweise halbschalenförmigen, halbkugeligen oder kalottenförmigen Boden ausgebildet ist, über dem strudelbildende Elemente angeordnet sind.
  13. Einsatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältnis einen nach außen gewölbten, vorzugsweise halbschalenförmigen, halbkugeligen oder kalottenförmigen Boden aufweist, über dem strudelbildende Elemente angeordnet sind.
  14. Küchenmaschine mit einer einen Elektromotor aufweisenden Basiseinheit und einem mit der Basiseinheit verbindbaren Zubereitungsgefäß, in welches ein Rotationselement ragt, das mittels des Elektromotors rotierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Einsatz zur Behandlung von Lebensmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 13 aufweist, der ein Behältnis umfasst, das über ein Kupplungselement mit dem Rotationselement verbunden und innerhalb des Zubereitungsgefäßes rotierbar ist.
  15. Küchenmaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Rotationselement einen Messersatz mit mehreren Messern umfasst, und das das Kupplungselement Mitnehmerelemente aufweist, die zwischen den Messern angreifen.
  16. Küchenmaschine nach Anspruch 14 oder 15 dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz einen in dem Zubereitungsgefäß drehfest gelagerten Führungsring umfasst, der mit Rastmitteln in Form von Längsrippen ausgeführt ist, und dass das Zubereitungsgefäß eine Innenwandung aufweist, in der von oben nach unten mehrere Längsnuten verlaufen, die mit den Längsrippen eine formschlüssige Verbindung bilden.
  17. Küchenmaschine nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Deckel umfasst, der auf dem Führungsring aufliegt.
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