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DE202020005339U1 - Bausatztreppe und modulares Treppensystem - Google Patents

Bausatztreppe und modulares Treppensystem Download PDF

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DE202020005339U1
DE202020005339U1 DE202020005339.2U DE202020005339U DE202020005339U1 DE 202020005339 U1 DE202020005339 U1 DE 202020005339U1 DE 202020005339 U DE202020005339 U DE 202020005339U DE 202020005339 U1 DE202020005339 U1 DE 202020005339U1
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Abstract

Bausatztreppe (1), umfassend zwei Treppenwangen (2) und zumindest zwei Stufenplatten (20), die zwischen den zwei Treppenwangen (2) an deren einander gegenüberliegenden Wangeninnenseiten (3) befestigt sind, wobei die Stufenplatten (20) mit einstellbarem Treppenwinkel (11) in Bezug zu den Treppenwangen (2) entlang von deren Wangeninnenseiten (3) installiert sind, wobei jede Treppenwange (2) in Einbaulage an ihrem unteren Wangenende (8) mit einem Bodenschuh (30) an einem Fußbodenabschnitt (40) eines Gebäudes oder einer Freifläche unter Bildung eines Treppenwinkels (11) befestigt ist sowie an ihrem gegenüberliegenden oberen Wangenende (9) mit einem Wandanschlusswinkel (50) an einem Gebäudeteil wie einer Gebäudewand (45) oder einem Podest (60) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Wandanschlusswinkel (50) ein Klappscharnier (53) umfasst, wobei ein erster Scharnierflügel (51) in Einbaulage an einer Stirnseite (10) am oberen Wangenende (9) einer Treppenwange (2) befestigt ist und ein mit dem ersten Scharnierflügel (51) gelenkig verbundener zweiter Scharnierflügel (52) an einem Gebäudeteil (45) befestigt ist, wobei zwischen den beiden gelenkig verbundenen Scharnierflügeln (51, 52) zwei zumindest abschnittsweise einander überlappende Abdeckblenden (54, 55) angeordnet sind, wobei die erste Abdeckblende (54) am ersten Scharnierflügel (51) und die zweite Abdeckblende (55) am zweiten Scharnierflügel (52) befestigt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Bausatztreppe. In einer Weiterbildung der Erfindung wird ein modulares Treppensystem angegeben, das zumindest eine solche Bausatztreppe mit zumindest einem an die Bausatztreppe angrenzenden Treppenpodest umfasst.
  • Aus dem Stand der Technik sind bereits zahlreiche Ausführungsformen von Bausatztreppen bekannt. Beispielsweise zeigt die US 2003/0093959 A1 eine Treppe, die aus einem festen Rahmen aus Metallstreben besteht, von denen eine Metallstrebe typischerweise an einem Fachwerk befestigt ist. Vertikal verlaufende Stufenstützen sind entlang der Wangen befestigt und umfassen jeweils obere und vordere Flansche, die an einer Stufe bzw. an einer Setzstufe jeder Stufe der Treppe befestigt werden können. Verschiedene Stützsysteme, einschließlich eines Eckpfostens und daran angebrachter Konsolen, sind vorgesehen, um verschiedene horizontale und abgewinkelte Bauteile des Rahmens der Treppe zu stützen, wenn die Treppe L- oder U-förmig ist, wobei sie eine Wendung in der Treppe mit sich verbreiternden Stufen und möglicherweise auch ein Podest aufweist. Wenn die Treppe eine freiliegende Seite hat, sind verschiedene dekorative oder abschließende Holzbauteile, einschließlich Trittstufen, Setzstufen, falsche oder dekorative Wangen, Leisten usw., vorgesehen, um den strukturellen Metallrahmen einschließlich der Wangen vollständig zu bedecken. An den äußeren oder großen Enden der Eckstufen können metallische L-förmige Wangen an der Unterkonstruktion der Wohnung angebracht werden, die anstelle der vorgenannten Stufenstützen zur Abstützung der Stufen dienen.
  • Nachteilig an dieser Ausführung ist zumindest, dass diese Treppe aus zahlreichen Einzelteilen besteht, die jeweils passgenau und teilweise auch genau auf Gehrung, also exakt an den jeweiligen Steigungswinkel der Treppe angepasst, abgeschnitten werden müssen. Die Montage einer solchen Treppe ist daher äußerst aufwendig und es werden dazu mehrere gelernte Handwerker benötigt. Weiters ist von Nachteil, dass der strukturelle Metallrahmen der Unterkonstruktion nicht formschön ist und es daher verschiedenster dekorativer Blenden und Abdeckungen bedarf, um den darunterliegenden Metallrahmen samt den erforderlichen Befestigungselementen abdecken zu können und um damit eine einigermaßen optisch ansprechende Treppe zu erhalten.
  • Aus der US 7,866,443 B2 ist beispielsweise eine verstellbare Treppenwange und Geländerkonstruktion bekannt. Die Baugruppe ist so angepasst, dass ein Paar paralleler Wangenarme für jede Seite der Treppe, eine Setzstufen- bzw. Tritthalterung für jede Treppe sowie Ausrichtungs- und Abstandshalterelemente für die Abstände der Halterungen entlang der Wangen verwendet werden können. Die Halterungen umfassen Formationen zum Beabstanden der Wangen zueinander und zum Beabstanden benachbarter Halterungen entlang der Wangen. Die Konsolen sind zunächst schwenkbar an jeder der Wangen befestigt, so dass sie bei axialer Bewegung der Wangen um ihre Schwenkbefestigung drehbar sind. Die axiale Bewegung der Wangen zueinander bestimmt den Steigungswinkel der Treppe. An den Konsolen werden Stufen und Setzstufen zur Bildung der Treppe befestigt, und an der Wange und der Konsolengruppe können Geländer befestigt werden, um die Konstruktion zu vervollständigen. Die parallelen Wangen, Konsolen und Abstandhalter werden auch bei der Vorbereitung der Schalung zum Gießen von Zuschlagstofftreppen verwendet, wobei die Wangen, Konsolen und Abstandhalter wiederverwendbar sind.
  • Auch bei dieser Ausführung ist zumindest von Nachteil, dass die seitlichen Treppenwangen exakt auf Gehrung geschnitten werden müssen, um die Wangen an den jeweils individuellen Steigungswinkel der Treppe anzupassen und um einen sicheren Stand des Treppenbausatzes zu gewährleisten. Zur Montage dieses Treppenbausatzes werden daher auch bei dieser Ausführung mehrere gelernte Handwerker benötigt. Weiters sind bei dieser Treppe Befestigungswinkel als Wandanschlusswinkel erforderlich, um die Treppenwangen an ihrem oberen Ende beispielsweise an einer Gebäudewand oder einem Bodenpodest eines Gebäudes befestigen zu können. Ein ästhetisch ansprechender, formschöner Wandanschluss, bei dem Befestigungselemente wie beispielsweise Befestigungswinkel oder Befestigungsschrauben für den Benutzer unsichtbar sind, ist somit bei der aus der US 7,866,443 B2 bekannt gewordenen Ausführung ebenfalls nicht vorgesehen.
  • Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bausatztreppe anzugeben, welche die eingangs genannten Nachteile des Stands der Technik überwindet, bei der insbesondere die Wandanschlüsse am oberen Treppenende möglichst formschön und ohne sichtbare Befestigungselemente wie beispielsweise Befestigungsschrauben gestaltet sind und die besonders einfach von Jedermann montiert werden kann, ohne dass dazu die Treppenwangen auf Gehrung geschnitten werden müssen oder zur Montage gelernte Handwerker erforderlich wären. Weiters ist es Aufgabe der Erfindung, ein modulares Treppensystem anzugeben, das zumindest eine solche Bausatztreppe mit zumindest einem an die Bausatztreppe angrenzenden Treppenpodest umfasst und das besonders flexibel an unterschiedlichste Einbausituationen angepasst werden kann.
  • Diese Aufgaben werden bei einer Bausatztreppe gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teiles des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die Unteransprüche betreffen weitere besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
  • Bei einer erfindungsgemäßen Bausatztreppe, die zwei Treppenwangen und zumindest zwei Stufenplatten umfasst, wobei die Stufenplatten zwischen den zwei Treppenwangen an deren einander gegenüberliegenden Wangeninnenseiten befestigt sind, sowie die Stufenplatten mit einstellbarem Treppenwinkel in Bezug zu den Treppenwangen entlang von deren Wangeninnenseiten installiert sind, wobei jede Treppenwange in Einbaulage an ihrem unteren Wangenende mit einem Bodenschuh an einem Fußbodenabschnitt eines Gebäudes oder einer Freifläche unter Bildung eines Treppenwinkels befestigt ist sowie an ihrem gegenüberliegenden oberen Wangenende mit einem Wandanschlusswinkel an einem Gebäudeteil wie einer Gebäudewand oder einem Podest befestigt ist, umfasst jeder Wandanschlusswinkel ein Klappscharnier, wobei ein erster Scharnierflügel in Einbaulage an einer Stirnseite am oberen Wangenende einer Treppenwange befestigt ist und ein mit dem ersten Scharnierflügel gelenkig verbundener zweiter Scharnierflügel an einem Gebäudeteil befestigt ist, wobei zwischen den beiden gelenkig verbundenen Scharnierflügeln zwei zumindest abschnittsweise einander überlappende Abdeckblenden angeordnet sind, wobei die erste Abdeckblende am ersten Scharnierflügel und die zweite Abdeckblende am zweiten Scharnierflügel befestigt ist.
  • Der Einsatz von Wandanschlusswinkeln, die als Klappscharnier ausgeführt sind, bietet den wesentlichen Vorteil, dass zur Montage einer erfindungsgemäßen Bausatztreppe die Treppenwangen nicht auf Gehrung geschnitten werden müssen. Dies führt erfahrungsgemäß bei herkömmlichen Bausatztreppen regelmäßig zu Problemen, da Heimwerker beim Maßnehmen eines Gehrungswinkels und Zuschnitt von Bauteilen auf Gehrung meist überfordert sind und daher professionelle Hilfe zur Montage benötigen. Im Gegensatz dazu bietet die erfindungsgemäße Bausatztreppe den Vorteil, dass je nach Einbausituation und gewähltem Treppenwinkel bloß die Treppenwangen ihrer Länge nach im Wesentlichen senkrecht zu deren Längsrichtung abgelängt werden müssen. Einen Ausgleich zwischen den entsprechend abgelängten Stirnseiten der Treppenwangen an deren oberen Wangenenden und dem entsprechenden Abschnitt einer Gebäudewand oder eines Podests, an dem die Bausatztreppe befestigt werden soll, stellen die Wandanschlusswinkel her. Vorteilhaft greifen die beiden Abdeckblenden zumindest abschnittsweise ineinander bzw. überlappen einander zumindest abschnittsweise, sodass ein optisch durchgehender Eindruck der Abdeckblenden entsteht und damit die Treppenwangen so erscheinen, als ob diese nahtlos in das angrenzende Mauerwerk der Gebäudewand oder entsprechende Anschlussflächen eines Podests übergehen. Vorteilhaft sind Befestigungsmittel wie beispielsweise Befestigungsschrauben, mit denen die Wandanschlusswinkel am Bauwerk bzw. Podest sowie an den Stirnseiten der Treppenwangen befestigt sind, in Einbaulage unsichtbar unterhalb der Abdeckblenden angeordnet.
  • Zweckmäßig können bei einer Bausatztreppe gemäß der Erfindung in Einbaulage Befestigungsschrauben zum Befestigen des ersten Scharnierflügels an der Stirnseite der Treppenwange sowie Befestigungsschrauben zum Befestigen des zweiten Scharnierflügels an einem Gebäudeteil von den beiden Abdeckblenden unsichtbar abgedeckt sein.
  • Diese Ausführung bietet den Vorteil, dass insbesondere die Befestigungsschrauben am oberen Wangenende, die zum Befestigen der Wandanschlusswinkel erforderlich sind, besonders formschön unsichtbar unter den Abdeckblenden angeordnet sind. Die Abdeckblenden der Wandanschlusswinkel bieten überdies auch den Vorteil, dass die oberen Wangenenden nicht auf Gehrung entsprechend dem jeweils gewählten Treppenwinkel geschnitten sein müssen, sondern durch die Abdeckblenden der Wandanschlusswinkel ein besonders formschöner Übergang von den Treppenwangen zu einem Podest oder einer Gebäudewand, an der die Wandanschlusswinkel befestigt sind, geschaffen wird.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung können bei einer Bausatztreppe die beiden Abdeckblenden jeweils in Form von Kreissektoren gestaltet sein und einander abschnittsweise fächerartig überlappen.
  • Diese Ausführungsform bietet den Vorteil, dass die einander fächerartig überlappenden Abdeckblenden gemeinsam einen Kreissektor mit variablem Mittelpunktswinkel bzw. Zentriwinkel bilden. Somit können übliche Treppenwinkel meist zwischen 30° und 60° von den Abdeckblenden problemlos abgedeckt werden.
  • Besonders vorteilhaft kann bei einer erfindungsgemäßen Bausatztreppe zumindest eine Abdeckblende an einem Scharnierflügel verstellbar und/oder abnehmbar befestigt sein.
  • Zur Montage oder gegebenenfalls auch zur Demontage einer Bausatztreppe ist es vorteilhaft, wenn eine oder beide Abdeckblenden beschädigungsfrei vom jeweiligen Scharnierflügel abgenommen oder entsprechend verschoben werden können, um den Zugang zum darunterliegenden Klappscharnier bzw. den entsprechenden Befestigungsschrauben zu ermöglichen.
  • Besonders stabil kann eine Bausatztreppe gemäß der Erfindung ausgeführt sein, wenn jede Treppenwange jeweils zumindest drei, vorzugsweise fünf Längsnuten an ihrer Wangeninnenseite sowie zumindest zwei, vorzugsweise drei Längsnuten an ihrer Wangenaußenseite aufweist.
  • Besonders bewährt haben sich Bausatztreppen, deren Treppenwangen aus Aluprofilen gefertigt sind. Solche Treppenwangen sind einerseits leicht und andererseits besonders robust und formstabil. Zweckmäßig sind an den jeweiligen Wangeninnenseiten der Treppenwangen bis zu fünf Längsnuten parallel zueinander sowie voneinander beabstandet jeweils in Längsrichtung der Treppenwange angeordnet. Damit wird gewährleistet, dass die Bausatztreppe je nach den individuellen Erfordernissen mit einem flexiblen Anstellwinkel bzw. Treppenwinkel von 30° bis 60° eingesetzt werden kann. Die bis zu fünf parallel zueinander vorgesehen Längsnuten ermöglichen eine flexible Montage der zwei oder meist mehreren Stufenplatten, die zu diesem Zwecke Befestigungslaschen an deren Unterseiten mit einer Bohrung und zumindest einem oder gegebenenfalls auch mehreren Langlöchern aufweisen. Vorteilhaft können je nach Treppenwinkel bzw. je nach Neigung der Treppenwangen in den innenseitigen Längsnuten entsprechende Nutensteine eingesetzt werden, die mit korrespondierenden Schrauben die Stufenplatten entsprechend in horizontaler Einbaulage befestigen. Entsprechend der aktuellen Normung DIN EN ISO 14122-2 werden somit zumindest zwei unterschiedliche Nuten an jeder Wangeninnenseite zur Befestigung der Stufenplatten verwendet.
  • Umgekehrt bieten bis zu drei Längsnuten, die parallel zueinander sowie voneinander beabstandet an den Wangenaußenseiten der Treppenwangen angeordnet sind, den Vorteil, dass der Bodenschuh mittels Nutensteinen beispielsweise an diesen außenseitigen Längsnuten leicht zugänglich befestigt und mittels entsprechender Justierungen auch in seinem Treppenwinkel von außen eingestellt werden kann. Weiters dienen die bis zu drei außenseitigen Längsnuten entsprechende Befestigungsmöglichkeiten für Geländer, Handläufe oder Brüstungen, die von der Wangenaußenseite leicht zugänglich gegebenenfalls auch erst nachträglich an der Bausatztreppe oder entsprechendem Podestteilen befestigt werden können.
  • Zweckmäßig kann bei einer erfindungsgemäßen Bausatztreppe der Bodenschuh mit Nutensteinen in den Längsnuten an der Wangeninnenseite und/oder in den Längsnuten an der Wangenaußenseite der Treppenwange befestigt sein.
  • Von Vorteil kann es sein, wenn bei einer erfindungsgemäßen Bausatztreppe der Bodenschuh in einem gegenüber der Horizontalen gemessenen Treppenwinkel von 30° bis 60° stufenlos verstellbar ist.
  • Besonders zweckmäßig kann in einer Weiterbildung der Bausatztreppe zumindest an einer Treppenwange an deren Wangenaußenseite ein Geländer mit einem Handlauf in den außenseitigen Längsnuten befestigt sein.
  • Die Erfindung betrifft weiters ein modulares Treppensystem, umfassend zumindest eine Bausatztreppe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, sowie weiterhin umfassend zumindest ein Podest mit einer Trittfläche sowie mit Podestwangen an zumindest einer Stirnseite des Podests, wobei die zumindest eine Bausatztreppe mit ihren Wandanschlusswinkeln an einer Podestwange des Podests befestigt ist.
  • Vorteilhaft ist bei einem solchen Treppensystem, dass eine oder mehrere Bausatztreppen im Zusammenspiel mit einem oder mit mehreren Podesten, die jeweils am oberen Ende einer Bausatztreppe angeordnet sind, eine besonders flexible Gestaltung unterschiedlichster Treppenlösungen ermöglichen. Beispielsweise können so Freitreppen außenseitig an Gebäudefassaden befestigt werden, wobei ein oder mehrere Podeste vorgesehen sind. Jedes Podest weist eine Trittfläche sowie eine Podestwange an zumindest einer Stirnseite des Podests auf, wobei die zumindest eine Bausatztreppe mit ihren Wandanschlusswinkeln an einer Podestwange des Podests befestigt ist.
  • Besonders vorteilhaft kann bei einem modularen Treppensystem das zumindest eine Podest mittels zumindest einer Dreieckskonsole an einer Gebäudewand befestigt sein.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Erläuterung von in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen.
  • Generell wird im Weiteren die Zuordnung der Begriffe hinsichtlich eines Ortes oder einer Orientierung, wie beispielsweise „horizontal“, „vertikal“, „in horizontaler Richtung“, „in vertikaler Richtung“, „oben“, „unten“, „vorne“, „darunter“, „darüber“ etc. lediglich zur Vereinfachung gewählt und diese Begriffe beziehen sich möglicherweise auf die Darstellung in den Zeichnungen, nicht jedoch notwendigerweise auf eine aktuelle Gebrauchslage oder Einbaulage der Bausatztreppe oder eines Podests.
  • In den Zeichnungen zeigen:
    • - 1 in einer Schrägansicht von vorne eine Bausatztreppe gemäß der Erfindung in Einbaulage;
    • - 2 in einer Detailansicht schräg von vorne einen Wandanschlusswinkel zur Befestigung einer Treppenwange an ihrem oberen Wangenende an einer Gebäudewand oder einem Podest;
    • - 3 in einer Detailansicht einen Wandanschlusswinkel von der Seite;
    • - 4 in einer Detailansicht schräg von vorne eine Innenseite eines Bodenschuhs;
    • - 5 in einer Detailansicht schräg von hinten den in 4 gezeigten Bodenschuh von seiner Außenseite;
    • - 6 in einer Detailansicht schräg von der Außenseite eine Bausatztreppe samt Bodenschuh in Einbaulage mit geneigtem Treppenwinkel;
    • - 7 in einer Detailansicht schräg von der Innenseite eine Bausatztreppe samt Bodenschuh in Einbaulage mit geneigtem Treppenwinkel;
    • - 8 in einer Detailansicht schräg von der Seite das obere Wangenende einer Bausatztreppe samt Wandanschlusswinkel in Einbaulage an einer Gebäudewand befestigt, wobei die Abdeckblenden durchsichtig skizziert sind;
    • - 9 in einer Detailansicht schräg von der Seite das obere Wangenende einer Bausatztreppe samt Wandanschlusswinkel in Einbaulage an einer Gebäudewand befestigt, wobei die Abdeckblenden in Einbaulage die darunterliegenden Befestigungselemente abdecken;
    • - 10 in einer Detailansicht schräg von der Seite das obere Wangenende einer Bausatztreppe samt Wandanschlusswinkel in Einbaulage an einem Podest befestigt, wobei die Abdeckblenden durchsichtig skizziert sind;
    • - 11 eine Stirnseite einer Treppenwange;
    • - 12 in einer Seitenansicht die in 1 gezeigte Treppe;
    • - 13 in einer Schrägansicht von der Seite ein modulares Treppensystem mit einer Bausatztreppe sowie mit einem anschließenden Podest;
    • - 14 in einer Seitenansicht ein Detail des in 13 gezeigten modularen Treppensystems;
    • - 15 in einer Schrägansicht von oben das in 13 gezeigte modulares Treppensystem samt Geländer;
    • - 16 eine Bausatztreppe von der Seite samt Geländer;
    • - 17 die in 16 gezeigte Bausatztreppe samt Geländer schräg von der gegenüberliegenden Seite aus betrachtet.
  • 1 zeigt eine Bausatztreppe 1 gemäß der Erfindung in Einbaulage. Die Bausatztreppe 1 umfasst zwei Treppenwangen 2, die spiegelsymmetrisch gestaltet sind und die in Einbaulage an ihren einander gegenüberliegenden Wangeninnenseiten 3 jeweils fünf Längsnuten 4 an jeder Wangeninnenseite 3 aufweisen. Die innenliegenden Längsnuten 4 sind parallel zueinander sowie voneinander beabstandet an den Wangeninnenseiten 3 der Treppenwangen 2 angeordnet. An den Wangenaußenseiten 5 jeder Treppenwange 2 sind hier jeweils drei Längsnuten 6 vorgesehen, die ebenfalls parallel zueinander sowie voneinander beabstandet an den Wangenaußenseiten 5 angeordnet sind. Die innenliegenden Längsnuten 4 sowie die außenliegenden Längsnuten 6 erstrecken sich jeweils in Längsrichtung 7 der Treppenwangen 2. Die Längsrichtung 7 ist in 1 als strichpunktierte Längsachse der Treppenwange 2 veranschaulicht. Jede Treppenwange 2 weist ein in Einbaulage unteres Wangenende 8 sowie ein oberes Wangenende 9 auf.
  • In 11 ist die Stirnseite 10 der Treppenwange 2, die hier beispielsweise als Aluminium-Profil ausgeführt ist, dargestellt. In dieser Ansicht ist die Anordnung der fünf innenliegenden Längsnuten 4 sowie der drei außenliegenden Längsnuten 6 besonders gut zu erkennen.
  • Zurück zu 1 ist die Bausatztreppe 1 in einem Treppenwinkel 11 von etwa 45° montiert. Zwischen den beiden Treppenwangen 2 sind mehrere Stufenplatten 20 montiert. Jede Stufenplatte 20 weist jeweils Schmalseiten 21 auf, wobei an den Schmalseiten 21 an der Unterseite der Stufenplatte 20 jeweils Befestigungslaschen 22 zur Montage der Stufenplatten 20 an den Wangeninnenseiten 3 der Treppenwangen 2 dienen.
  • Wie in 7 gut erkennbar, weisen die Befestigungslaschen 22 jeweils eine Bohrung 23 sowie ein Langloch 24 auf, um mittels Nutensteinen und entsprechenden Schrauben die Stufenplatten 20 exakt in jeweils horizontaler Lage an den in Einbaulage unter dem Treppenwinkel 11 geneigten Treppenwangen 2 befestigen zu können. Die Längsseiten 25 der Stufenplatten 20 bilden dabei die Vorderseite jeder der Stufentrittflächen 26.
  • Wie in 1 zu erkennen und im Detail in den Abbildungen 4 und 5 veranschaulicht ist jede Treppenwange 2 an ihrem unteren Wangenende 8 jeweils in einem Bodenschuh 30 befestigt. Der Bodenschuh 30 weist einen Montagewinkel 31 mit einem Drehgelenk 32 auf, an dem ein Wangenhalter 33 drehbar gelenkig befestigt ist. Drei Nutensteine 34 samt der zugehörigen Verschraubung 35 dienen hier zur Befestigung des Wangenhalters 33 in den drei Längsnuten 6 an der Wangenaußenseite 5 einer Treppenwange 2. Zur Treppenwinkeljustierung 36 ist im Montagewinkel 31 ein gebogenes Langloch 37 vorgesehen, in dem eine Befestigungsschraube je nach eingestelltem Treppenwinkel 11 entsprechend fixiert wird und somit der Wangenhalter 33 in seiner Winkellage gegenüber dem Montagewinkel 31 des Bodenschuhs 30 fixiert ist. Der Bodenschuh 30 dient zur Befestigung der Bausatztreppe 1 an einem Fußbodenabschnitt 40 eines Gebäudes oder an einer Freifläche, beispielsweise auf einem mit Betonplatten oder mit Asphalt befestigten Bodenabschnitt. Zur Befestigung des oberen Wangenendes 9 an einer Gebäudewand 45 dient ein Wandanschlusswinkel 50. Dieser Wandanschlusswinkel 50 umfasst einen ersten Scharnierflügel 51 sowie einen zweiten Scharnierflügel 52, die nach Art eines Klappscharniers 53 drehbar gelenkig miteinander verbunden sind.
  • Unter Verweis auf die beiden Abbildungen 2 und 3 ist eine erste Abdeckblende 54 dazu am ersten Scharnierflügel 51 befestigt. Eine weitere zweite Abdeckblende 55 ist am zweiten Scharnierflügel 52 befestigt. Die beiden Abdeckblenden 54 und 55 sind dazu so gestaltet, dass für gängige Treppenwinkel 11 von rund 30° bis 60° bzw. für die entsprechenden Öffnungswinkel des Klappscharniers 53 von 30° bis 60° die beiden Abdeckblenden 54 und 55 bei diesen Öffnungswinkeln einen Überlappungsbereich 56 gewährleisten, wobei die beiden Abdeckblenden 54 und 55 einander somit in Einbaulage abschnittsweise überlappen. Dies bietet den Vorteil, dass in Einbaulage Befestigungsschrauben 57, die zur Befestigung der Scharnierflügel 51 und 52 einerseits an der Stirnseite 10 der Treppenwangen 2 und andererseits an einer Gebäudewand 45 oder einem Podest erforderlich sind, formschön von den Abdeckblenden 54, 55 abgedeckt werden. Auch die Scharnierflügel 51, 52 des Klappscharniers 53 werden entsprechend abgedeckt.
  • In 2 ist zur einfacheren Montage eine Abdeckblende 55 entlang des Scharnierflügels 52 in Pfeilrichtung 59 abgezogen dargestellt. In dieser Lage kommt man während der Montage zu den Befestigungsschrauben 57 gut dazu.
  • In 3 ist der Wandanschlusswinkel 50 in seiner Einbaulage von der Seite dargestellt. Im Vergleich zu 2 ist hier die Abdeckblende 55 wiederum in Pfeilrichtung 59 zurückgeschoben in ihrer Einbaulage dargestellt. Die beiden Abdeckblenden 54, 55 befinden sich unter Bildung eines zwischenliegenden Überlappungsbereichs 56 in ihren Einbaulagen und schließen den Öffnungswinkel zwischen den beiden Scharnierflügeln 51, 52 komplett ab.
  • 8 zeigt das obere Wangenende 9 einer Bausatztreppe 1 samt Wandanschlusswinkel 50 in Einbaulage an einer Gebäudewand 45 befestigt, wobei die Abdeckblenden 54 und 55 mit punktierten Linien scheinbar durchsichtig skizziert sind. Damit werden die darunterliegenden Befestigungsschrauben 57 zur Befestigung an ein der Gebäudewand 45 erkennbar.
  • 9 zeigt das obere Wangenende 9 einer Bausatztreppe 1 samt Wandanschlusswinkel 50 in Einbaulage an einer Gebäudewand 45 befestigt, wobei die Abdeckblenden 54 und 55 hier in Einbaulage die darunterliegenden Befestigungselemente unsichtbar abdecken. Es wird vorteilhaft ein besonders gleichmäßiger und formschöner Übergang von den Treppenwangen 2 zum Anschluss an einer Gebäudewand 45 erreicht.
  • 10 zeigt das obere Wangenende 9 einer Bausatztreppe 1 samt Wandanschlusswinkel 50 in Einbaulage an einem Podest 60 befestigt, wobei die Abdeckblenden 54, 55 mit punktierten Linien scheinbar durchsichtig skizziert sind. Das Podest 60 bildet eine Trittfläche 61 am oberen Ende der Bausatztreppe 1 und dient zu deren Befestigung. Die Wandanschlusswinkel 50 sind hier mit Befestigungsschrauben 57 an Podestwangen 62 an den Stirnseiten des Podests 60 befestigt.
  • 12 veranschaulicht in einer Seitenansicht die in 1 gezeigte Bausatztreppe 1.
  • 13 zeigt ein modulares Treppensystem mit einer Bausatztreppe 1 sowie mit einem anschließenden Podest 60. Die Wandanschlusswinkel 50 der Bausatztreppe 1 sind an Podestwangen 62 an den Stirnseiten des Podests 60 befestigt. Die Trittfläche 61 des Podests 60 wird hier beispielsweise durch einen Gitterrost gebildet.
  • 14 zeigt in einer Seitenansicht ein Detail des in 13 gezeigten modularen Treppensystems. Eine Dreieckskonsole 63 an der Unterseite des Podests 60 dient zur Unterstützung und Befestigung des Treppensystems. Die Dreieckskonsole 63 kann dazu beispielsweise an einer hier nicht dargestellten Gebäudewand befestigt sein.
  • 15 zeigt das in 13 gezeigte modulares Treppensystem samt Geländer 70. Das Geländer 70 umfasst hier einen Handlauf 71 samt Geländerstützen 72 und Geländerstreben 73.
  • 16 zeigt eine Bausatztreppe 1 von der Seite samt Geländer 70.
  • 17 zeigt die in 16 gezeigte Bausatztreppe 1 samt Geländer 70 schräg von der gegenüberliegenden Seite aus betrachtet.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Bausatztreppe
    2
    Treppenwange
    3
    Wangeninnenseite
    4
    Nut an der Wangeninnenseite
    5
    Wangenaußenseite
    6
    Nut an der Wangenaußenseite
    7
    Längsrichtung der Treppenwange
    8
    unteres Wangenende
    9
    oberes Wangenende
    10
    Stirnseite der Treppenwange
    11
    Treppenwinkel
    20
    Stufenplatte
    21
    Schmalseite der Stufenplatte
    22
    Befestigungslasche der Stufenplatte
    23
    Bohrung
    24
    Langloch
    25
    Längsseite der Stufenplatte, Vorderseite
    26
    Stufentrittfläche
    30
    Bodenschuh
    31
    Montagewinkel
    32
    Drehgelenk
    33
    Wangenhalter
    34
    Nutenstein
    35
    Verschraubung
    36
    Treppenwinkeljustierung
    37
    Langloch
    40
    Fußbodenabschnitt eines Gebäudes, Freifläche
    45
    Gebäudewand
    50
    Wandanschlusswinkel
    51
    erster Scharnierflügel
    52
    zweiter Scharnierflügel
    53
    Klappscharnier
    54
    erste Abdeckblende
    55
    zweite Abdeckblende
    56
    Überlappungsbereich
    57
    Befestigungsschraube
  • LISTE DER POSITIONSZEICHEN (FORTSETZUNG)
  • 59
    Abziehrichtung (Doppelpfeil)
    60
    Podest
    61
    Trittfläche des Podests
    62
    Stirnseite des Podests, Podestwange
    63
    Dreieckskonsole
    70
    Geländer
    71
    Handlauf
    72
    Geländerstütze
    73
    Geländerstrebe
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • US 2003/0093959 A1 [0002]
    • US 7866443 B2 [0004, 0005]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • DIN EN ISO 14122-2 [0018]

Claims (10)

  1. Bausatztreppe (1), umfassend zwei Treppenwangen (2) und zumindest zwei Stufenplatten (20), die zwischen den zwei Treppenwangen (2) an deren einander gegenüberliegenden Wangeninnenseiten (3) befestigt sind, wobei die Stufenplatten (20) mit einstellbarem Treppenwinkel (11) in Bezug zu den Treppenwangen (2) entlang von deren Wangeninnenseiten (3) installiert sind, wobei jede Treppenwange (2) in Einbaulage an ihrem unteren Wangenende (8) mit einem Bodenschuh (30) an einem Fußbodenabschnitt (40) eines Gebäudes oder einer Freifläche unter Bildung eines Treppenwinkels (11) befestigt ist sowie an ihrem gegenüberliegenden oberen Wangenende (9) mit einem Wandanschlusswinkel (50) an einem Gebäudeteil wie einer Gebäudewand (45) oder einem Podest (60) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Wandanschlusswinkel (50) ein Klappscharnier (53) umfasst, wobei ein erster Scharnierflügel (51) in Einbaulage an einer Stirnseite (10) am oberen Wangenende (9) einer Treppenwange (2) befestigt ist und ein mit dem ersten Scharnierflügel (51) gelenkig verbundener zweiter Scharnierflügel (52) an einem Gebäudeteil (45) befestigt ist, wobei zwischen den beiden gelenkig verbundenen Scharnierflügeln (51, 52) zwei zumindest abschnittsweise einander überlappende Abdeckblenden (54, 55) angeordnet sind, wobei die erste Abdeckblende (54) am ersten Scharnierflügel (51) und die zweite Abdeckblende (55) am zweiten Scharnierflügel (52) befestigt ist.
  2. Bausatztreppe (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Einbaulage Befestigungsschrauben (57) zum Befestigen des ersten Scharnierflügels (51) an der Stirnseite (10) der Treppenwange (2) sowie Befestigungsschrauben (57) zum Befestigen des zweiten Scharnierflügels (52) an einem Gebäudeteil (45) von den beiden Abdeckblenden (54, 55) unsichtbar abgedeckt sind.
  3. Bausatztreppe (1) gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Abdeckblenden (54, 55) jeweils in Form von Kreissektoren gestaltet sind und einander abschnittsweise fächerartig überlappen.
  4. Bausatztreppe (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Abdeckblende (54, 55) an einem Scharnierflügel (51, 52) verstellbar und/oder abnehmbar befestigt ist.
  5. Bausatztreppe (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Treppenwange (2) jeweils zumindest drei, vorzugsweise fünf Längsnuten (4) an ihrer Wangeninnenseite (3) sowie zumindest zwei, vorzugsweise drei Längsnuten (6) an ihrer Wangenaußenseite (5) aufweist.
  6. Bausatztreppe (1) gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenschuh (30) mit Nutensteinen (34) in den Längsnuten (4) an der Wangeninnenseite (3) und/oder in den Längsnuten (6) an der Wangenaußenseite (5) der Treppenwange (2) befestigbar ist.
  7. Bausatztreppe (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenschuh (30) in einem gegenüber der Horizontalen gemessenen Treppenwinkel (11) von 30° bis 60° stufenlos verstellbar ist.
  8. Bausatztreppe (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest an einer Treppenwange (2) an deren Wangenaußenseite (5) ein Geländer (70) mit einem Handlauf (71) in den außenseitigen Längsnuten (6) befestigt ist.
  9. Modulares Treppensystem, umfassend zumindest eine Bausatztreppe (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, sowie weiterhin umfassend zumindest ein Podest (60) mit einer Trittfläche (61) sowie mit einer Podestwange (62) an zumindest einer Stirnseite des Podests (60), dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Bausatztreppe (1) mit ihren Wandanschlusswinkeln (50) an einer Podestwange (62) des Podests (60) befestigt ist.
  10. Modulares Treppensystem gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Podest (60) mittels zumindest einer Dreieckskonsole (63) an einer Gebäudewand (45) befestigt ist.
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