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DE202024002036U1 - Beutelverschluss - Google Patents

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DE202024002036U1
DE202024002036U1 DE202024002036.3U DE202024002036U DE202024002036U1 DE 202024002036 U1 DE202024002036 U1 DE 202024002036U1 DE 202024002036 U DE202024002036 U DE 202024002036U DE 202024002036 U1 DE202024002036 U1 DE 202024002036U1
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articulated
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bag closure
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Jell & Co KG GmbH
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Jell & Co KG GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D33/00Details of, or accessories for, sacks or bags
    • B65D33/16End- or aperture-closing arrangements or devices
    • B65D33/1658Elements for flattening or folding the mouth portion
    • B65D33/1675Hinged clips

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Abstract

Beutelverschluss (10) umfassend einen ersten länglich geformten Gelenkarm (1a) und einen zweiten länglich geformten Gelenkarm (1b), wobei
- der erste Gelenkarm (1a) und der zweite Gelenkarm (1b) an einem Ende mittels einer Gelenkverbindung (2) aufklappbar miteinander verbunden sind,
- die Gelenkverbindung (2) derart ausgebildet ist, dass der erste Gelenkarm (1a) und der zweite Gelenkarm (1b) vollständig voneinander trennbar sind,
- der erste Gelenkarm (1a) an einem der Gelenkverbindung (2) gegenüberliegenden Ende zumindest drei Rastnasen (3a) aufweist,
- der zweite Gelenkarm (1b) an einem der Gelenkverbindung (2) gegenüberliegenden Ende eine Hinterschneidung (3b) aufweist, die in eine der drei Rastnasen (3a) des ersten Gelenkarms (1a) derart einrastbar ist, dass der erste Gelenkarm (1a) und der zweite Gelenkarm (1b) miteinander verbunden sind,
- der erste Gelenkarm (1a) an einer Unterseite eine Ausbuchtung (4a) aufweist, und
- der zweite Gelenkarm (1b) an einer Oberseite eine zur Ausbuchtung (4a) ausgebildete Negativform (4b) aufweist, mit der die Gelenkarme (1a, 1b) stapelbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Beutelverschluss umfassend einen ersten länglich geformten Gelenkarm und einen zweiten länglich geformten Gelenkarm.
  • Beutelverschlüsse oder Verschlussclips für Beutel dienen dazu, Verpackungen und Beutel sicher zu verschließen, um deren Inhalt frisch zu halten und vor äußeren Einflüssen zu schützen. Sie sind mit einem einfachen, effektiven Verschlusssystem ausgestattet, das ein müheloses Öffnen und Schließen ermöglicht. Die Beutelclips finden in verschiedenen Bereichen Anwendung, von der Küche über Büros bis hin zu Lager- und Handwerksbetrieben. Sie eignen sich zum Verschließen von Lebensmittelbeuteln, Gefrierbeuteln, Verpackungen für Bastelmaterialien oder Werkzeugen und vielem mehr.
  • Häufig sind Beutelverschlüsse in verschiedenen Größen erhältlich, um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. Typische Größen reichen von kleinen Clips für Snackbeutel bis hin zu größeren Clips für größere Verpackungen und Säcke.
  • Die Größen derartiger Beutelverschlüsse variieren jedoch meist nur in ihrer Länge beziehungsweise Breite. Eine Variation der Verschlusstiefe, insbesondere mit ein und demselben Beutelverschluss, um auf verschiedene Beuteldicken anwendbar zu sein, ist nicht bekannt.
  • Zudem sind herkömmliche Beutelverschlüsse meist unorganisiert in ihrer Aufbewahrung. Die Beutelverschlüsse liegen einzeln durcheinander beispielsweise in einer Küchenschublade und müssen bei Bedarf zusammengesucht werden. Eine organisierte, platzsparende und aufgeräumte Aufbewahrung einer Mehrzahl von Beutelverschlüssen ist meist nicht möglich.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Beutelverschluss bereitzustellen, bei dem die oben genannten Nachteile vermieden werden, der insbesondere für variable Beuteldicken einsetzbar ist und der zudem organisiert in seiner Aufbewahrung ist.
  • Diese Aufgaben werden durch einen Beutelverschluss mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Erfindungsgemäß umfasst der Beutelverschluss einen ersten länglich geformten Gelenkarm und einen zweiten länglich geformten Gelenkarm, wobei der erste Gelenkarm und der zweite Gelenkarm an einem Ende mittels einer Gelenkverbindung aufklappbar miteinander verbunden sind. Die Gelenkverbindung ist derart ausgebildet, dass der erste Gelenkarm und der zweite Gelenkarm vollständig voneinander trennbar sind. Dies ist vorteilhaft, da hierdurch ein Bruch der Gelenkverbindung vermieden werden kann, insofern auf die Verbindung eine bestimmte Trennkraft einwirkt. Der erste Gelenkarm weist an einem der Gelenkverbindung gegenüberliegenden Ende zumindest drei Rastnasen auf. Der zweite Gelenkarm weist an einem der Gelenkverbindung gegenüberliegenden Ende eine Hinterschneidung auf, die jeweils in eine der drei Rastnasen des ersten Gelenkarms derart einrastbar ist, dass der erste Gelenkarm und der zweite Gelenkarm miteinander verbunden sind. Der erste Gelenkarm weist an einer Unterseite eine Ausbuchtung auf. Der zweite Gelenkarm weist an einer Oberseite eine zur Ausbuchtung ausgebildete Negativform auf, mit der die Gelenkarme stapelbar sind.
  • Vorliegend weist der Beutelverschluss demnach mehrere Rastnasen auf, in die jeweils die Hinterschneidung eingerastet werden kann, und mit der die zwei Gelenkarme miteinander verbunden werden können. Abhängig von der Beuteldicke kann die entsprechend passende Rastnase für die Hinterschneidung gewählt werden, um den Beutel optimal zu verschließen. Durch diesen mehrstufigen Verschluss passt sich der Beutelverschluss perfekt an verschiedene Beuteldicken an und bietet eine variable und flexible Verschlussbreite.
  • Dank der Ausbuchtung und der hierzu komplementären Negativform ermöglicht sich eine Klemmgeometrie, mit der mehrere Beutelverschlüsse einfach und problemlos ineinandergesteckt werden können, was vorzugsweise eine organisierte, platzsparende und aufgeräumte Aufbewahrung gewährleistet.
  • Unter einem Beutelverschluss ist insbesondere jeglicher Verschluss zu verstehen, der geeignet ist, Beutel jeglicher Art derart zu verschließen, dass der Beutel bei Bedarf einfach, problemlos und schnell wieder geöffnet werden kann. Der Beutelverschluss ist dabei wiederverwendbar.
  • Unter einem Gelenkarm ist eine Hauptkomponente des Beutelverschlusses zu verstehen, die eine längliche Form aufweist und einen wesentlichen Bestandteil des Beutelverschlusses bildet. Der erste und der zweite Gelenkarm sind dabei derart aufeinander abgestimmt, dass diese in ihrer äußeren Form im Wesentlichen identisch oder zumindest ähnlich ausgebildet sind. Das bedeutet, dass die Hauptmaße wie beispielsweise Länge und Breite der beiden Gelenkarme derart zusammenpassen, dass in einem verbundenen Zustand der Gelenkarme ein in der Form homogener Beutelverschluss entsteht.
  • Unter einer Gelenkverbindung ist jegliche Verbindung zu verstehen, die eine gelenkige beziehungsweise bewegliche aber dennoch feste Verbindung des ersten und zweiten Gelenkarms ermöglicht. Beispielsweise sind der erste und der zweite Gelenkarm mittels der Gelenkverbindung aufklappbar, jedoch im aufgeklappten Zustand weiterhin fest miteinander verbunden. Durch weiteren Nutzereingriff kann die Gelenkverbindung vollständig getrennt werden, sodass der erste und der zweite Gelenkarm als zwei separate Komponenten vorliegen. Ein vollständiges Teilen des Beutelverschlusses an der Gelenkverbindung ist dadurch möglich.
  • Unter einer Rastnase ist insbesondere ein Raster zu verstehen, mit die Gelenkarme trennbar miteinander verbunden werden können. Der erste Gelenkarm weist hierfür die drei Rastnasen auf, in denen jeweils die Hinterschneidung des zweiten Gelenkarms eingerastet werden kann. Die Hinterschneidung kann je nach Bedarf dabei in jede der drei Rastnasen einrasten, abhängig von der zu verschließenden Beuteldicke.
  • Unter einer Ausbuchtung der Unterseite ist insbesondere eine gezielte oder geplante Materialwölbung des ersten Gelenkarms zu verstehen, die eine gewünschte ausladende Form aufweist. Zu dieser Form der Ausbuchtung weist der zweite Gelenkarm eine Negativform auf, in die die Ausbuchtung vollständig eingreifen kann, wodurch ein Stapeln der Gelenkarme möglich ist. Auch das Stapeln mehrerer Beutelverschlüsse übereinander ist durch die Ausbuchtung und Negativform möglich. Hierfür weisen die einzelnen Beutelverschlüsse jeweils die Ausbuchtung und die Negativform auf, die insbesondere jeweils formidentisch oder zumindest kompatibel sind, sodass mittels Klemmgeometrie die einzelnen Beutelverschlüsse platzsparend ineinandergesteckt werden können.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform sind mittels der drei Rastnasen unterschiedliche Beutelgrößen verschließbar. Je nach Beuteldicke kann die passende Rastnase zum Verschließen gewählt werden, um ein optimales Schließen des gewünschten Beutels zu ermöglichen. Hierfür kann vorzugsweise mittels der drei Rastnasen eine um 4 mm bis 5 mm, insbesondere im Wesentlichen 4,5 mm +/- 0,1 mm, flexible Verschlussdicke bereitgestellt werden.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind durch die Ausbuchtung und durch die Negativform eine Mehrzahl von Beutelverschlüssen übereinander steckbar. Einzelne Beutelverschlüsse können dadurch lösbar gestapelt werden, ähnlich dem Prinzip von Legobausteinen.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind der erste Gelenkarm und der zweite Gelenkarm aus einem Bio-Material, insbesondere einem bio-basierten Kunststoff. Die Gelenkverbindung ist vorzugsweise aus einem bruchfesten Material. Durch das verwendete Bio-Material sowie durch die Langlebigkeit des Beutelverschlusses kann eine Reduzierung des Plastikverbrauchs gewährleistet werden. Insbesondere kann der CO2-Ausstoß mit Vorteil reduziert werden.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der zweite Gelenkarm als Komponente der Gelenkverbindung eine Achse auf, an der ein Hacken des ersten Gelenkarms als weitere Komponente der Gelenkverbindung einklinkbar ist. Durch die Achse und den an der Achse einklinkbaren Hacken lässt sich eine Gelenkverbindung der zwei Gelenkarme realisieren, die lösbar ist, sodass die einzelnen Gelenkarme sich voneinander trennen lassen.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der Beutelverschluss im geschlossenen Zustand eine Länge von etwa 140 mm auf. Dabei weist der Beutelverschluss vorzugsweise eine Breite von etwa 15 mm und eine Höhe von etwa 22 mm bis 23 mm auf.
  • Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden, lediglich Beispiele darstellenden Ausführungen der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
    • 1A - 1E: jeweils schematische Ansichten eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Beutelverschlusses,
    • 2A - 2F: jeweils schematische Ansichten eines Ausführungsbeispiels eines zweiten Gelenkarms eines erfindungsgemäßen Beutelverschlusses, und
    • 3A - 3F: jeweils schematische Ansichten eines Ausführungsbeispiels eines ersten Gelenkarms eines erfindungsgemäßen Beutelverschlusses.
  • 1A zeigt einen erfindungsgemäßen Beutelverschluss 10 für Beutel jeglicher Art, der einen ersten länglich geformten Gelenkarm 1a und einen zweiten länglich geformten Gelenkarm 1b aufweist. Die Gelenkarme 1a, 1b sind dabei in ihrer Form derart aufeinander abgestimmt, dass diese bei einem geschlossenen Beutelverschluss formgleich oder zumindest formähnlich ineinandergreifen und aufeinander angeordnet sind. An einem der länglichen Enden der Gelenkarme 1a, 1b ist eine Gelenkverbindung 2 ausgebildet, mit der der Beutelverschluss 10 derart aufgeklappt oder geöffnet werden kann, dass die Gelenkarme 1a, 1b weiterhin miteinander verbunden sind. Mittels Nutzereingriff kann die Gelenkverbindung 2 jedoch derart gelöst werden, dass der erste Gelenkarm 1a und der zweite Gelenkarm 1b vollständig voneinander getrennt werden können, sodass diese separat voneinander vorliegen.
  • An einem von der Gelenkverbindung gegenüberliegenden Ende des Beutelverschlusses 10 sind am ersten Gelenkarm 1a drei Rastnasen 3a ausgebildet. Der zweite Gelenkarm 1b weist eine zu diesen Rastnasen 3a kompatible Hinterschneidung 3b auf, die in eine der drei Rastnasen 3a des ersten Gelenkarms 1a derart eingerastet werden kann, dass der erste Gelenkarm 1a und der zweite Gelenkarm 2a lösbar miteinander verbunden sind. Im eingerasteten Zustand bilden der erste Gelenkarm 1a und der zweite Gelenkarm 1b demnach einen gemeinsamen Körper.
  • Durch Lösen der Hinterschneidung 3b aus der Rastnase 3a kann der Beutelverschluss geöffnet werden und ein zu verschließender Beutel zwischen ersten Gelenkarm 1a und zweiten Gelenkarm 1b eingelegt werden. Durch Wiederschließen der Gelenkarme 1a, 1b und Einrasten der Hinterschneidung 3b in eine der Rastnasen 3a kann mittels des Beutelverschlusses der zu verschließende Beutel verschlossen werden. Durch die drei Rastnasen 3a ist der Beutelverschluss 10 dabei flexibel für unterschiedliche Dicken von zu verschließenden Beuteln einsetzbar. Der mehrstufige Verschluss passt sich aufgrund seiner Verstellbarkeit mit Vorteil an verschiedene Beutelgrößen an. Insbesondere ermöglicht sich ein Spielraum oder eine Flexibilität der Schließdicke von oberster zu unterster Rastnase 3a von etwa 4,5 mm +/- 0,1 mm. Aufgrund der drei Rastnasen 3a und der damit verbundenen Flexibilität der Schließdicke ergibt sich ein verbesserter, insbesondere optimaler Beutelverschluss, der eine optimale Frische von beispielsweise Lebensmitteln im Beutel gewährleistet.
  • Der erste Gelenkarm 1a weist zudem an einer Unterseite eine länglich geformte Ausbuchtung 4a auf. Zu dieser Ausbuchtung 4a weist der zweite Gelenkarm 1b eine Negativform 4b auf, mit der die Gelenkarme 1a, 1b im gelösten Zustand voneinander bei Nicht-Gebrauch übereinandergestapelt werden können. Zudem können dadurch beispielsweise auch mehrere geschlossene Beutelverschlüsse im Gebrauch oder im Nicht-Gebrauch übereinandergestapelt werden. Die jeweilige Negativform 4b wird in die Ausbuchtung 4a eingeklickt und stellt so eine lösbare, aber feste Verbindung der Beutelverschlüsse 10 dar.
  • Der erste Gelenkarm 1a und der zweite Gelenkarm 1b sind aus einem Bio-Material, insbesondere einem bio-basiertem Kunststoff, wodurch sich mit Vorteil der Plastikverbrauch und der CO2-Ausstoß reduzieren. Die Gelenkverbindung ist aus einem bruchfesten Material, wodurch sich aufgrund einer hohen Formbeständigkeit eine lange Lebensdauer des Beutelverschlusses 10 ermöglicht. Zudem ist der Beutelverschluss aufgrund seiner Materialen spülmaschinengeeignet, gefrierschranktauglich und kochfest.
  • Der erste Gelenkarm 1a wird in Zusammenhang mit den 3A-3F weiter erörtert. Der zweite Gelenkarm 1b wird in Zusammenhang mit den 2A-2F näher erörtert.
  • 1B zeigt einen verschlossenen Beutelverschluss 10 (ohne Beutel) im Querschnitt. Die Hinterschneidung 3b des zweiten Gelenkarms 1b ist in die unterste Rastnase 3a des ersten Gelenkarms 1a eingerastet. Der Beutelverschluss ist demnach im engsten Zustand für beispielsweise dünne Beutel verschlossen. Finden dickere Beutel Verwendung, kann die Hinterschneidung 3b in eine der oberen Rastnasen 1b eingeklickt werden (nicht dargestellt).
  • Die Ausbuchtung 4b des zweiten Gelenkarms 1b ist ebenso wie die Gelenkarme 1a, 1b länglich geformt, jedoch insgesamt in ihrer Länge kürzer ausgebildet. Die Negativform 4a ist auf der zur Ausbuchtung 4a gegenüberliegenden Seite am ersten Gelenkarm 1a ausgebildet. Im geschlossenen Zustand des Beutelverschlusses ist demnach nur ein weiterer Beutelverschluss auf den in 1B dargestellten Beutelverschluss aufsteckbar. Um einzelne Gelenkarme 1a, 1b desselben Beutelverschlusses 10 ineinander aufzustecken, müssen diese vollständig voneinander gelöst sein, sodass die Ausbuchtung 4b in die Negativform 4a gestapelt werden kann.
  • Die Innenlänge L der Gelenkarme 1a, 1b beträgt vorzugsweise etwa 114 mm. Die Höhe H des Beutelverschlusses im geschlossenen Zustand (unterste Rastnase 3a) liegt vorzugsweise zwischen 22 mm und 23 mm.
  • 1C zeigt den Beutelverschluss 10 im Querschnitt in einem vollständig aufgeklappten Zustand, jedoch mit verschlossener und nicht gelöster Gelenkverbindung 2. Im aufgeklappten Zustand weist der Beutelverschluss bevorzugt eine Länge L2 von etwa 260 mm bis 270 mm auf.
  • 1D zeigt den Beutelverschluss 10 der 1C in Aufsicht. Die Breite B des Beutelverschlusses 10 liegt vorzugsweise bei etwa 15 mm. 1E zeigt den Beutelverschluss 10 im Querschnitt in einem teilweise aufgeklappten Zustand. In diesem Zustand kann ein zu verschließender Beutel zwischen die Gelenkarme 1a, 1b eingelegt und anschließend verschlossen werden.
  • 2A zeigt den zweiten Gelenkarm 1b in einem vom ersten Gelenkarm getrennten Zustand. Der zweite Gelenkarm 1b weist eine längliche, stabähnliche Form auf. An einem Ende ist die Hinterschneidung 3b ausgebildet, die zum wiederöffnenden Verschließen beider Gelenkarme 1a, 1b dient.
  • An einem der Hinterschneidung 3b gegenüberliegenden Ende ist eine Komponente der Gelenkverbindung 2 ausgebildet. Insbesondere weist der zweite Gelenkarm 1b dort eine quer zur länglichen Form des zweiten Gelenkarms 1b ausgebildete Achse 5 auf, an der ein Hacken des ersten Gelenkarms als weitere Komponente der Gelenkverbindung 2 für eine lösbare, aber feste Verbindung der beiden Gelenkarme eingeklinkt werden kann.
  • An seiner Unterseite weist der zweite Gelenkarm 1b eine Negativform 4b einer Ausbuchtung des ersten Gelenkarms auf, wodurch sich auf seiner Vorderseite eine Ausbuchtung 4c der Negativform 4b bildet. Die Negativform 4b weist ebenfalls eine längliche, stabähnliche Form auf, ist jedoch insgesamt kürzer ausgebildet als die Länge des zweiten Gelenkarms 1b. Durch diese Negativform 4b kann der erste Gelenkarm mit seiner Ausbuchtung, deren Form zu der Negativform 4b kompatibel ausgebildet ist, auf den zweiten Gelenkarm 1b aufgesteckt werden. Zudem können aufgrund dieser Klemmgeometrie mehrere Beutelverschlüsse ineinandergesteckt und gestapelt werden.
  • 2B zeigt den zweiten Gelenkarm 1b jeweils im Querschnitt mit Sicht von den länglichen Enden. Die linke Figur der 2B zeigt insbesondere das längliche Ende von der Seite der Hinterschneidung 3b, die rechte Figur der 2B zeigt das längliche Ende von der Seite der Achse 5 der Gelenkverbindung. Die Breite BN der Negativform ist etwa 4,5 mm +/- 0,1 mm. Die Tiefe T der Negativform beträgt im Wesentlichen etwa 5,6 mm.
  • 2C zeigt den zweiten Gelenkarm 1b in Unteransicht. Die Breite BH der Hinterschneidung liegt etwa bei 5,6 mm. 2F zeigt den zweiten Gelenkarm 1b in Aufsicht. Die gesamte Breite B2 des zweiten Gelenkarms beträgt etwa 15 mm.
  • Die 2D und 2E zeigen jeweils einen schematischen Querschnitt des zweiten Gelenkarms 1b. Die Höhe HH der Hinterschneidung ist etwa 7 mm +/- 0,1 mm. Die Achse 5 der Gelenkverbindung weist einen Innenradius R1 von etwa 2 mm und einen Außenradius R2 von etwa 4,5 mm auf.
  • 3A zeigt den ersten Gelenkarm 1a in einem vom zweiten Gelenkarm getrennten Zustand. Der ersten Gelenkarm 1a weist eine längliche, stabähnliche Form auf. An einem Ende sind Rastnasen 3a ausgebildet, die zum wiederöffnenden Verschließen beider Gelenkarme 1a, 1b dienen.
  • An einem der Rastnasen 3a gegenüberliegenden Ende ist eine Komponente der Gelenkverbindung 2 ausgebildet. Insbesondere weist der erste Gelenkarm 14 dort einen Hacken 6 auf, der an der Achse des zweiten Gelenkarms als weitere Komponente der Gelenkverbindung 2 für eine lösbare, aber feste Verbindung der beiden Gelenkarme eingeklinkt werden kann.
  • An seiner Unterseite weist der zweite Gelenkarm 1b eine Ausbuchtung 4a auf, die ebenfalls eine längliche, stabähnliche Form aufweist, jedoch insgesamt kürzer ausgebildet als die Länge des ersten Gelenkarms 1a. Die Ausbuchtung 4a ist in ihrer Form komplementär zur Negativform des zweiten Gelenkarms ausgebildet. Dadurch kann der erste Gelenkarm 1a mit seiner Ausbuchtung 4a in die Negativform des zweiten Gelenkarms aufgesteckt werden. Zudem können aufgrund dieser Klemmgeometrie mehrere Beutelverschlüsse ineinandergesteckt und gestapelt werden.
  • 3B zeigt den ersten Gelenkarm 1a jeweils im Querschnitt mit Sicht von den länglichen Enden. Die linke Figur der 3B zeigt insbesondere das längliche Ende von der Seite des Hackens 6 der Gelenkverbindung, die rechte Figur der 3B zeigt das längliche Ende von der Seite der Rastnasen 3a. Die Breite BA der Ausbuchtung 4a ist etwa 4,7 mm. Die Breite BHA des Hackens 6 ist etwa 8,6 mm +/- 0,2 mm. Die Höhe HA der Ausbuchtung 4a beträgt im Wesentlichen etwa 4 mm.
  • 3C zeigt den ersten Gelenkarm 1a in Unteransicht. 3F zeigt den ersten Gelenkarm 1a in Aufsicht. Die gesamte Breite B1 des ersten Gelenkarms beträgt etwa 15 mm.
  • Die 3D und 3E zeigen jeweils einen schematischen Querschnitt des ersten Gelenkarms 1a. Die Höhen HR der einzelnen Rastnasen 3a liegen bei etwa 2,5 mm +/- 0,1 mm. Der Hacken 6 der Gelenkverbindung weist einen Innenradius RI von etwa 2 mm und einen Außenradius RA von etwa 4,5 mm auf.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann mit Vorteil ein verstellbarer Beutelverschluss 10 realisiert werden, der insbesondere aufgrund seiner Stapelbarkeit eine organisierte, platzsparende und aufgeräumte Aufbewahrung ermöglicht.

Claims (8)

  1. Beutelverschluss (10) umfassend einen ersten länglich geformten Gelenkarm (1a) und einen zweiten länglich geformten Gelenkarm (1b), wobei - der erste Gelenkarm (1a) und der zweite Gelenkarm (1b) an einem Ende mittels einer Gelenkverbindung (2) aufklappbar miteinander verbunden sind, - die Gelenkverbindung (2) derart ausgebildet ist, dass der erste Gelenkarm (1a) und der zweite Gelenkarm (1b) vollständig voneinander trennbar sind, - der erste Gelenkarm (1a) an einem der Gelenkverbindung (2) gegenüberliegenden Ende zumindest drei Rastnasen (3a) aufweist, - der zweite Gelenkarm (1b) an einem der Gelenkverbindung (2) gegenüberliegenden Ende eine Hinterschneidung (3b) aufweist, die in eine der drei Rastnasen (3a) des ersten Gelenkarms (1a) derart einrastbar ist, dass der erste Gelenkarm (1a) und der zweite Gelenkarm (1b) miteinander verbunden sind, - der erste Gelenkarm (1a) an einer Unterseite eine Ausbuchtung (4a) aufweist, und - der zweite Gelenkarm (1b) an einer Oberseite eine zur Ausbuchtung (4a) ausgebildete Negativform (4b) aufweist, mit der die Gelenkarme (1a, 1b) stapelbar sind.
  2. Beutelverschluss nach Anspruch 1, wobei mittels der drei Rastnasen (3a) unterschiedliche Beutelgrößen verschließbar sind.
  3. Beutelverschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich mittels der drei Rastnasen (3a) eine um 4 mm bis 5 mm, insbesondere im Wesentlichen 4,5 mm +/- 0,1 mm, flexible Verschlussdicke ermöglicht.
  4. Beutelverschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei durch die Ausbuchtung (4a) und durch die Negativform (4b) eine Mehrzahl von Beutelverschlüssen (10) übereinander steckbar sind.
  5. Beutelverschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste Gelenkarm (1a) und der zweite Gelenkarm (1b) aus einem Bio-Material, insbesondere einem bio-basiertem Kunststoff, sind.
  6. Beutelverschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Gelenkverbindung (2) aus einem bruchfesten Material ist.
  7. Beutelverschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der zweite Gelenkarm (1a) als Komponente der Gelenkverbindung (2) eine Achse (5) aufweist, an der ein Hacken (6) des ersten Gelenkarms (1a) als weitere Komponente der Gelenkverbindung (2) einklinkbar ist.
  8. Beutelverschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Beutelverschluss (10) im geschlossenen Zustand eine Länge von etwa 140 mm aufweist.
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