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DE202012007239U1 - Palladium-Legierung, insbesondere für die Herstellung von Schmuckstücken, hierbei insbesondere von Trauringen - Google Patents

Palladium-Legierung, insbesondere für die Herstellung von Schmuckstücken, hierbei insbesondere von Trauringen Download PDF

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DE202012007239U1
DE202012007239U1 DE201220007239 DE202012007239U DE202012007239U1 DE 202012007239 U1 DE202012007239 U1 DE 202012007239U1 DE 201220007239 DE201220007239 DE 201220007239 DE 202012007239 U DE202012007239 U DE 202012007239U DE 202012007239 U1 DE202012007239 U1 DE 202012007239U1
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palladium
palladium alloy
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jewelery
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C5/00Alloys based on noble metals
    • C22C5/06Alloys based on silver
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
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    • A44C27/001Materials for manufacturing jewellery
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Abstract

Palladium-Legierung, insbesondere zur Herstellung von Schmuckstücken, hierbei insbesondere von Trauringen, dadurch gekennzeichnet, dass die Palladium-Legierung 30 bis 35 Gew.-% Palladium, 2 bis 8 Gew.-% Kupfer, 1 bis 2 Gew.-% Indium und als Rest Silber enthält, wobei sich die vorgenannten Bestandteile, von Verunreinigungen und Spurenelementen abgesehen, zu 100 Gew.-% ergänzen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Palladium-Legierung, insbesondere für die Herstellung von Schmuckstücken, hierbei insbesondere von Trauringen.
  • Palladium-Legierungen werden weit verbreitet zur Herstellung von Schmuckstücken, insbesondere von Trauringen verwendet. Typischerweise beträgt hierbei der Palladium-Gehalt ungefähr 50 Gew.-% oder 95 Gew.-%. Da Palladium als Edelmetall relativ teuer ist, ist es aus Kostengründen nur möglich, aus den bekannten Palladium.-Legierungen relativ hochpreisige Schmuckstücke herzustellen. Es besteht aber zunehmend der Bedarf, Palladium-Schmuck auch günstiger anzubieten. Dies ist aber nur durch einen geringen Palladium-Gehalt der verwendeten Legierung erreichbar. Dabei muss aber auch bei derartigen niedriggehaltigen Palladium-Legierungen gewährleistet sein, dass die entsprechende Legierung für die Herstellung von Schmuckstücken, insbesondere was ihre Härte und ihre Farbe betrifft, geeignet ist. Auch muss eine entsprechende Korrosions- und Anlaufbeständigkeit gegeben sein.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Palladium-Legierung mit einem geringeren Palladium-Gehalt als 50 Gew.-% zu schaffen, welche für die Herstellung von Schmuckstücken, insbesondere von Trauringen, geeignet ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die erfindungsgemäße Palladium-Legierung 30 bis 35 Gew.-% Palladium, 2 bis 8 Gew.-% Kupfer, 1 bis 2 Gew.-% Indium und als Rest Silber enthält, wobei sich die vorgenannten Bestandteile, von Verunreinigungen und Spurenelementen abgesehen, zu 100 Gew.-% ergänzen.
  • Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird in vorteilhafter Art und Weise eine Palladium-Legierung geschaffen, die sich durch einen geringen Anteil von Palladium auszeichnet und somit kostengünstig herstellbar ist. Von Vorteil hierbei ist, dass sich die erfindungsgemäße Legierung durch eine Festigkeit von größer als 100 HV und eine gute Walzbarkeit auszeichnet, wobei sich durch Walzen die Härte der erfindungsgemäßen Legierung nochmals steigern lässt, so dass dadurch Festigkeitswerte im Bereich von 160–200 HV erzielbar sind.
  • Überraschenderweise hat sich auch gezeigt, dass die Helligkeit der erfindungsgemäßen Palladium-Legierung größer als die einer bekannten, ungefähr 50 Gew.-% Palladium enthaltenen Legierung ist und in Richtung der Helligkeit einer Palladium-Legierung mit 95 Gew.-% tendiert. Die erfindungsgemäße Legierung zeichnet sich also durch eine äußerst gute Farbe aus.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die erfindungsgemäße Legierung 32 bis 34 Gew.-% und weiter vorzugsweise ungefähr 33 Gew.-% Palladium enthält.
  • Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Kupfer-Anteil 4 bis 6 Gew.-%, vorzugsweise 4,7 bis 5,3 Gew.-% beträgt.
  • Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Indium-Anteil ca. 1,5 Gew.-% beträgt.
  • Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die erfindungsgemäße Legierung Gallium bis zu 0,5 Gew.-% enthält, wobei die vorgenannte Menge an Gallium die entsprechende Menge an Indium ersetzt.
  • Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind den Ausführungsbeispiel zu entnehmen.
  • Ein erstes Ausführungsbeispiel der beschriebenen Palladium-Legierung enthält 30 bis 30 Gew.-% Palladium, 2 bis 8 Gew.-% Kupfer, 1 bis 2 Gew.-% Indium und als Rest Silber, wobei sich die vorgenannten Gewichtsanteile, von Verunreinigungen und Spurenelementen abgesehen, zu 100 Gew.-% ergänzen.
  • Ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, dass die Palladium-Legierung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel ausgebildet ist, wobei aber der Anteil von Palladium 33 bis 34 Gew.-%, vorzugsweise ungefähr 33,3 Gew.-% beträgt.
  • Ein drittes Ausführungsbeispiel sieht vor, dass der Anteil von Kupfer bei einer Palladium-Legierung gemäß dem ersten oder dem zweiten Ausführungsbeispiel 4 bis 6 Gew.-%, insbesondere 4,7 bis 5,3 Gew.-% beträgt.
  • Ein viertes Ausführungsbeispiel der Palladium-Legierung sieht vor, dass der Anteil von Indium bei einer Palladium-Legierung, die ansonsten gemäß bei einem der drei vorgenannten Ausführungsbeispiele ausgebildet ist, 1,5 Gew.-% beträgt.
  • Bei sämtlichen vorgenannten Ausführungsbeispielen kann vorgesehen sein, dass von Indium durch bis zu 0,5 Gew.-% Gallium ersetzt ist.
  • Die Legierungen sind hierbei vorzugsweise massive Legierungen, die durch ein Schmelzverfahren hergestellt werden. Aber auch eine – insbesondere galvanische – Abscheidung dieser Liegerungen auf einen Trägerkörper ist möglich.

Claims (5)

  1. Palladium-Legierung, insbesondere zur Herstellung von Schmuckstücken, hierbei insbesondere von Trauringen, dadurch gekennzeichnet, dass die Palladium-Legierung 30 bis 35 Gew.-% Palladium, 2 bis 8 Gew.-% Kupfer, 1 bis 2 Gew.-% Indium und als Rest Silber enthält, wobei sich die vorgenannten Bestandteile, von Verunreinigungen und Spurenelementen abgesehen, zu 100 Gew.-% ergänzen.
  2. Palladium-Legierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Palladiumanteil 32 bis 34 Gew.-%, vorzugsweise ungefähr 33 Gew.-%, betragt.
  3. Palladium-Legierung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Palladium-Legierung 4 bis 6 Gew.-%, insbesondere 4,7 bis 5,3 Gew.-% Kupfer enthält.
  4. Palladium-Legierung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Palladium-Legierung 1,5 Gew.-% Indium enthält.
  5. Palladium-Legierung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Palladium-Legierung bis zu 0,5 Gew.-% Gallium enthält, wobei die vorgenannten Menge von Gallium den entsprechenden Anteil von Indium ersetzt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015120978A1 (de) * 2014-02-11 2015-08-20 C. Hafner Gmbh + Co. Kg Edelmetall-legierung zur verwendung in der schmuck- und uhrenindustrie
DE102015003996A1 (de) * 2015-03-30 2016-10-06 C. Hafner Gmbh + Co. Kg Edelmetall-Legierung zur Verwendung in der Schmuck- und Uhrenindustrie

Cited By (3)

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WO2015120978A1 (de) * 2014-02-11 2015-08-20 C. Hafner Gmbh + Co. Kg Edelmetall-legierung zur verwendung in der schmuck- und uhrenindustrie
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DE102015003996B4 (de) * 2015-03-30 2019-10-31 C. Hafner Gmbh + Co. Kg Edelmetall-Legierung zur Verwendung in der Schmuck- und Uhrenindustrie

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