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DE202011051474U1 - Antriebssystem für ein Tor - Google Patents

Antriebssystem für ein Tor Download PDF

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DE202011051474U1 DE201120051474 DE202011051474U DE202011051474U1 DE 202011051474 U1 DE202011051474 U1 DE 202011051474U1 DE 201120051474 DE201120051474 DE 201120051474 DE 202011051474 U DE202011051474 U DE 202011051474U DE 202011051474 U1 DE202011051474 U1 DE 202011051474U1
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Abstract

Antriebssystem für ein Tor (1), mit einem von einer Steuereinheit (4) gesteuerten Antrieb (3) zum Verfahren des Tors (1), mit einem Absolutgeber zur Bestimmung der Absolutposition des Antriebs (3) und mit einer Bedieneinheit (5), durch deren Betätigung das Tor (1) geschlossen oder geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedieneinheit alleine ein Mittel zum Einlernen einer Endlage des Tors (1) bildet, wobei durch eine spezifische Betätigung der Bedieneinheit (5) ein Einlernvorgang ausgelöst wird, während dessen das Tor (1) bis zu einer frei wählbaren Endlage verfahrbar ist, wobei nach Erreichen der Endlage durch eine weitere spezifische Betätigung der Bedieneinheit (5) die Endlage in der Steuereinheit (4) abgespeichert wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Antriebssystem für ein Tor.
  • Derartige Tore können insbesondere als Industrietore ausgebildet sein. Das Antriebssystem zur Steuerung des Tors weist einen Antrieb und eine diesem zugeordnete Steuereinheit auf, welche typisch direkt am Antrieb angeordnet ist. Eine Bedieneinheit ist über ein Kabel an die Steuereinheit angeschlossen. Der Antrieb mit der Steuereinheit befindet sich üblicherweise im oberen Bereich des Tors, während die Bedieneinheit unterhalb der Steuereinheit angeordnet ist.
  • Die Bedieneinheit weist in bekannter Weise eine Anzahl von Tasten auf, insbesondere eine Aufwärts-Taste, eine Abwärts-Taste und eine Stopp-Taste. Durch Betätigen der Aufwärts-Taste wird das Tor geöffnet. Durch Betätigen der Abwärts-Taste wird das Tor geschlossen. Als Industrietore ausgebildete Tore werden typischerweise in einer Totmannschaltung betrieben, das heißt das Tor wird nur verfahren, wenn eine der vorgenannten Tasten gedrückt ist. Wird diese Taste jedoch losgelassen, stoppt das Tor sofort.
  • Die Öffnungsbewegung des Tors erfolgt bis zu einer oberen Endlage. Entsprechend erfolgt die Schließbewegung des Tors bis zu einer unteren Endlage.
  • Es ist bekannt, derartige Endlagen durch mechanische Endschalter vorzugeben. Nachteilig hierbei ist, dass diese manuell am Tor eingestellt werden müssen, was umständlich und zeitaufwändig ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Antriebssystem für ein Tor bereitzustellen, bei welchem eine einfache und schnelle Einstellung von Endlagen möglich ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen. Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Das erfindungsgemäße Antriebssystem für ein Tor dient mit einem von einer Steuereinheit gesteuerten Antrieb zum Verfahren des Tors und umfasst einen Absolutgeber zur Bestimmung der Absolutposition des Antriebs sowie eine Bedieneinheit durch deren Betätigung das Tor geöffnet oder geschlossen werden kann. Diese Bedieneinheit bildet weiterhin das alleinige Mittel zum Einlernen von Endlagen für das Tor. Durch eine spezifische Betätigung wird in der Bedieneinheit ein Einlernvorgang ausgelöst. Während des Einlernvorgangs ist das Tor bis zu einer freiwählbaren Endlage verfahrbar, wobei nach Erreichen der Endlage durch eine weitere spezifische Betätigung der Bedieneinheit die Endlage in der Steuereinheit abgespeichert wird.
  • Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Endlagen des Tors ohne mechanische Einstellvorgänge von Endschaltern und dergleichen allein mittels der Bedieneinheit vorgegeben werden können.
  • Eine wesentliche Voraussetzung hierfür ist der dem Antrieb zugeordnete Absolutgeber, mit dem die Absolutposition des Antriebs und damit des Tors gemessen werden kann. Da somit in der Steuereinheit die aktuellen Absolutpositionen des Tors bekannt sind, gilt dies auch für die Endlagen des Tors.
  • Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, dass die Bedieneinheit zum Öffnen und Schließen des Tors gleichzeitig das einzige Mittel zur Durchführung eines Einlernvorgangs zum Einlernen von Endlagen des Tors bildet. Damit brauchen für die Durchführung eines Einlernvorgangs keine separaten Bedienelemente, Anzeigeelemente oder dergleichen vorgesehen werden, das heißt für die Durchführung von Einlernvorgängen ist keinerlei konstruktiver Mehraufwand erforderlich.
  • Erfindungsgemäß wird eine Endlage in einem Einlernvorgang vorgegeben, der durch eine spezifische Betätigung des Bedieneinheits ausgelöst und durchgeführt wird. Die während des Einlernvorgangs einzustellende Endlage kann von der Bedienperson, die die Bedieneinheit betätigt, selbst visuell kontrolliert werden. Der Einlernvorgang kann somit einfach vorgegeben werden, wobei die jeweilige Bedienperson durch die visuelle Kontrolle die Endlagen genau vorgeben kann.
  • Besonders vorteilhaft wird während eines Einlernvorgangs die spezifische Betätigung der Bedieneinheit solange aufrechterhalten, bis die Endlage erreicht ist.
  • Damit kann durch dieselbe Betätigung der Bedieneinheit der Einlernvorgang initiiert werden und auch die gewünschte Endlage mit dem Tor angefahren werden, wodurch eine besonders einfache, bedienerfreundliche Einstellung der Endlagen ermöglicht wird.
  • Zweckmäßig ist durch jeweils eine spezifische Betätigung der Bedieneinheit ein Einlernvorgang zum Einlernen einer oberen und unteren Endlage auslösbar.
  • Damit können alle Endlagen auf analoge Weise bedienerfreundlich eingestellt werden.
  • Besonders vorteilhaft ist ein Öffnen und Schließen des Tors durch spezifische Betätigungen der Bedieneinheit erst nach Einlernen aller Endlagen freigegeben.
  • Dies stellt eine Sicherungsfunktion derart dar, dass ein Betrieb des Tors, das heißt dessen Schließen und Öffnen, erst freigegeben wird, wenn die Endlagen, die die Schließ- und Öffnungsbewegungen des Tors begrenzen, vorgegeben sind. Damit werden Beschädigungen des Tors oder des Antriebssystems, die bei einem unkontrollierten Herausfahren über die Endlagen hinaus auftreten könnten, ausgeschlossen.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Bedieneinheit mehrere Tasten aufweist, wobei eine spezifische Betätigung der Bedieneinheit in Form eines Drückens einer oder mehrerer Tasten ausgebildet ist.
  • Dabei weist die Bedieneinheit eine Aufwärts-Taste, eine Abwärts-Taste und eine Stopp-Taste auf.
  • In diesem Fall wird der Einlernvorgang zum Einlernen der oberen Endlage durch simultanes Drücken der Aufwärt-Taste und der Stopp-Taste ausgelöst und diese Tasten bleiben gedrückt bis die obere Endlage erreicht ist. Der Einlernvorgang wird zum Einlernen der unteren Endlage durch simultanes Drücken der Abwärts-Taste und der Stopp-Taste ausgelöst und diese Tasten bleiben gedrückt bis die untere Enlage erreicht ist. Zum Abspeichern einer Endlage wird die Stopp-Taste für eine vorgegebene Zeit gedrückt. Nach erfolgtem Einlernen der Endlage wird das Tor durch Betätigen der Aufwärts-Taste geöffnet und durch Betätigen der Abwärts-Taste geschlossen.
  • Die Tasten der Bedieneinheit werden somit in mehrfachen, einfachen und instruktiven Kombinationen mehrfach genutzt. Die so ausgebildete Bedieneinheit kann damit auch von ungeübten Personen genutzt werden.
  • Die Erfindung wird in Folgendem anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • 1: Schematische Darstellung eines von einem Antriebssystem gesteuerten Tors in einer ersten Endlage.
  • 2: Schematische Darstellung der Anordnung gemäß 1 mit dem Tor in einer zweiten Endlage.
  • 3: Schematische Darstellung einer Bedieneinheit für das Antriebssystem gemäß 1.
  • Die 1 und 2 zeigen schematisch ein Tor 1 mit einem zugeordneten Antriebssystem. Das Tor 1 ist im vorliegenden Fall von einem Industrietor gebildet, mittels dessen eine Toröffnung 2 in einem Gebäude oder dergleichen verschlossen werden kann.
  • Das Antriebssystem dient zur Betätigung, das heißt zum Öffnen und Schließen des Tors 1 und umfasst einen Antrieb 3 mit einem Elektromotor sowie eine Steuereinheit 4 zur Steuerung des Antriebs 3. Dem Antrieb 3 ist ein nicht dargestellter Absolutgeber zugeordnet, der die Absolutposition des Antriebs 3 und damit des Tors 1 bestimmt. Die Absolutpositionen werden in die Steuereinheit 4 eingelesen. An die Steuereinheit 4 ist eine Bedieneinheit 5 angeschlossen, wobei im vorliegenden Fall der Anschluss mittels eines Kabels 6 erfolgt. Alternativ kann auch eine drahtlose Verbindung vorgesehen sein. Wie aus den 1 und 2 ersichtlich, sind der Antrieb 3 und die Steuereinheit 4 im oberen Bereich der Torföffnung 2, beispielsweise an einer die Toröffnung 2 begrenzenden Wand installiert, während die Bedieneinheit 5 diesbezüglich nach unten versetzt angeordnet ist.
  • Wie aus 3 ersichtlich, weist die Bedieneinheit 5 drei Tasten, nämlich eine Aufwärts-Taste 7, eine Abwärts-Taste 8 und eine Stopp-Taste 9 auf, durch deren Betätigung Eingabebefehle für die Steuereinheit 4 zur Betätigung des Tors 1 generiert werden.
  • Während des Betriebs des Tors 1 kann dieses mittels des Antriebssystems geöffnet und geschlossen werden. Zum Öffnen des Tors 1 drückt eine Bedienperson die Aufwärts-Taste 7 und hält diese gedrückt, bis das Tor 1 in die in 1 dargestellte obere Endlage eingefahren ist, wo der Antrieb 3 selbsttätig anhält. In der oberen Endlage ist das Tor 1 soweit nach oben verfahren, dass die Toröffnung 2 völlig freiliegt. Entsprechend drückt eine Bedienperson zum Schließen des Tors 1 die Abwärts-Taste und hält diese gedrückt, bis das Tor 1 in die in 2 dargestellte untere Endlage eingefahren ist, wo der Antrieb 3 selbsttätig anhält. In der unteren Endlage schließt das Tor 1 die Toröffnung 2 vollständig ab.
  • Das Antriebssystem wird in einer Totmannschaltung betrieben, das heißt das Tor 1 hält sofort an, wenn die Bedienperson während der Öffnung- bzw. Schließbewegung die Aufwärts-Taste 7 bzw. Abwärts-Taste 8 loslässt.
  • Erfindungsgemäß werden die Endlagen jeweils während eines Einlernvorgangs eingelernt und auf rein elektronischem Weg über die Steuereinheit 4 und die Bedieneinheit 5 festgelegt und abgespeichert.
  • Solange die beiden Endlagen noch nicht eingelernt sind, ist der Betrieb des Tors 1 noch nicht freigegeben, das heißt die Bedienperson kann durch alleiniges Drücken der Aufwärts-Taste 7 oder Abwärts-Taste 8 das Tor 1 nicht verfahren.
  • Jeder Einlernvorgang wird durch eine spezifische Betätigung, das heißt durch Drücken einer eindeutigen, sich von allen anderen Tastenkombinationen unterscheidenden Kombination ausgelöst.
  • Der Einlernvorgang zum Einlernen der oberen Endlage wird dadurch ausgelöst, dass eine Bedienperson gleichzeitig die Aufwärts-Taste 7 und die Stopp-Taste 9 drückt. Die Bedienperson hält diese Tastenkombination gedrückt, wodurch das Tor 1 nach oben verfahren wird. Die Bedienperson überwacht visuell die aktuelle Position des Tors 1. Sobald das die gewünschte obere Endlage erreicht hat, lässt die Bedienperson die Tasten los und der Antrieb 3 stoppt, so dass das Tor 1 in der gewünschten Endlage anhält. Dann quittiert die Bedienperson die gewünschte obere Endlage, indem sie die Stopptaste für eine vorgegebene Zeit, beispielsweise mindestens 10 Sekunden, drückt. Die Steuereinheit 4 übernimmt dann die aktuelle Absolutposition des Antriebs 3 als obere Endlage und speichert diese, vorzugsweise nicht flüchtig, ab. Dadurch ist der Einlernvorgang beendet.
  • Entsprechend wird der Einlernvorgang zum Einlernen der unteren Endlage dadurch ausgelöst, dass die Bedienperson gleichzeitig die Abwärts-Taste 8 und die Stopp-Taste 9 drückt. Die Bedienperson hält diese Tastenkombination gedrückt, wodurch das Tor 1 nach unten verfahren wird. Die Bedienperson überwacht wieder visuell die aktuelle Position des Tors 1. Sobald das Tor 1 die gewünschte untere Endlage erreicht hat, lässt die Bedienperson die Tasten los und der Antrieb 3 stoppt, so dass das Tor 1 in der gewünschten Endlage anhält. Dann quittiert die Bedienperson die gewünschte untere Endlage, indem sie die Stopp-Taste 9 wieder für die vorgegebene Zeit drückt. Dadurch wir die untere Endlage in der Steuereinheit 4 abgespeichert.
  • Generell kann es vorkommen, dass bei der Einstellung einer Endlage die Bedienperson die Tasten der Bedieneinheit 5 zu spät loslässt, so dass das Tor 1 über die gewünschte Endlage hinausfährt.
  • Vorteilhaft können die genannten Einlernvorgänge dann derart erweitert sein, dass eine falsch eingestellte Endlage während des Einlernvorgangs noch korrigiert werden kann.
  • Dies wird im Folgenden für den Einlernvorgang zum Einlernen der oberen Endlage erläutert.
  • Der Einlernvorgang wird durch das Drücken der Aufwärts-Taste 7 und der Stopp-Taste 9 initiiert. Durch Halten der Aufwärts-Taste 7 und der Stopp-Taste 9 wird das Tor 1 während des Einlernvorgangs nach oben verfahren. Lässt die Bedienperson diese Tasten etwas zu spät los, so fährt das Tor 1 über die gewünschte Endlage hinaus. Da die Bedienperson die falsch angefahrene Endlage noch nicht mit der Stopp-Taste 9 quittiert hat, kann sie die Endlage dadurch korrigieren, dass sie nun simultan die Abwärts-Taste 8 und die Stopp-Taste 9 drückt. Da bereits ein Einlernvorgang aktiviert ist, wird diese Tastenkombination nicht als Initiierung eines neuen Einlernvorgangs interpretiert. Durch Halten dieser Tastenkombination fährt nun der Antrieb 3 das Tor 1 abwärts, also in die entgegensetzte Richtung wie zuvor bei Drücken der Aufwärts-Taste 7 und der Stopp-Taste 9. Prinzipiell kann die Gegenbewegung auch durch Drücken einer anderen Tastenkombination ausgelöst werden. Die Bedienperson kann nun die Endlagen korrigieren indem sie die Tasten loslässt, sobald die gewünschte Endlage erreicht ist. Der oben genannte Vorgang kann auch ein- oder mehrmals wiederholt werden, bis die gewünschte Endlage angefahren ist. Sobald die gewünschte Endlage erreicht ist, drückt die Bedienperson die Stopp-Taste 9 für die vorgegebene Zeit, wodurch die Endlage in der Steuereinheit 4 abgespeichert wird und der Einlernvorgang beendet wird.
  • Die Korrektur bei der Einstellung der unteren Endlagen erfolgt in analoger Weise.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Tor
    2
    Toröffnung
    3
    Antrieb
    4
    Steuereinheit
    5
    Bedieneinheit
    6
    Kabel
    7
    Aufwärts-Taste
    8
    Abwärts-Taste
    9
    Stopp-Taste

Claims (14)

  1. Antriebssystem für ein Tor (1), mit einem von einer Steuereinheit (4) gesteuerten Antrieb (3) zum Verfahren des Tors (1), mit einem Absolutgeber zur Bestimmung der Absolutposition des Antriebs (3) und mit einer Bedieneinheit (5), durch deren Betätigung das Tor (1) geschlossen oder geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedieneinheit alleine ein Mittel zum Einlernen einer Endlage des Tors (1) bildet, wobei durch eine spezifische Betätigung der Bedieneinheit (5) ein Einlernvorgang ausgelöst wird, während dessen das Tor (1) bis zu einer frei wählbaren Endlage verfahrbar ist, wobei nach Erreichen der Endlage durch eine weitere spezifische Betätigung der Bedieneinheit (5) die Endlage in der Steuereinheit (4) abgespeichert wird.
  2. Antriebssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch jeweils eine spezifische Betätigung der Bedieneinheit (5) ein Einlernvorgang zum Einlernen einer oberen und unteren Endlage auslösbar ist.
  3. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass während eines Einlernvorgangs die spezifische Betätigung der Bedieneinheit (5) so lange aufrechterhalten wird, bis die Endlage erreicht ist.
  4. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Öffnen und Schließen des Tors (1) durch spezifische Betätigungen der Bedieneinheit (5) erst nach Einlernen aller Endlagen freigegeben ist.
  5. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedieneinheit (5) mehrere Tasten aufweist, wobei eine spezifische Betätigung der Bedieneinheit (5) in Form eines Drückens einer oder mehrerer Tasten ausgebildet ist.
  6. Antriebssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedieneinheit (5) eine Aufwärts-Taste (7), eine Abwärts-Taste (8) und eine Stopp-Taste (9) aufweist.
  7. Antriebssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlernvorgang zum Einlernen der oberen Endlage durch simultanes Drücken der Aufwärts-Taste (7) und der Stopp-Taste (9) ausgelöst wird und diese Tasten gedrückt bleiben, bis die obere Endlage erreicht ist.
  8. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlernvorgang zum Einlernen der unteren Endlage durch simultanes Drücken der Abwärts-Taste (8) und der Stopp-Taste (9) ausgelöst wird und diese Tasten gedrückt bleiben, bis die untere Enlage erreicht ist.
  9. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abspeichern einer Endlage die Stopp-Taste (9) für eine vorgegebene Zeit gedrückt wird.
  10. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass nach erfolgtem Einlernen der Endlagen das Tor (1) durch Betätigen der Aufwärts-Taste (7) geöffnet und durch Betätigen der Abwärts-Taste (8) geschlossen wird.
  11. Antriebssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungs- und Schließbewegungen durch die Endlagen begrenzt sind.
  12. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Tor (1) als Industrietor ausgebildet ist.
  13. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Tor (1) in einer Totmannschaltung betrieben ist.
  14. Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedieneinheit (5) durch drahtlose oder drahtgebundene Übertragungsmittel an die Steuereinheit (4) angeschlossen ist.
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