DE202010000813U1 - Förderwalze an einer Ladevorrichtung an einem Ladewagen - Google Patents
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Abstract
Förderwalze einer Ladevorrichtung an einem Ladewagen für die Aufnahme von Halm- und Blattgut, die zwischen einer mit ihr gleichsinnig rotierenden, vorgeordneten Aufsammeltrommel und einer nachgeordneten, gegenläufig rotierenden Presswalze angeordnet ist und deren Länge sich über die Arbeitsbreite der Aufsammeltrommel erstreckt, wobei die Förderwalze und die Arbeitstrommel die Arbeitsbreite der Presswalze merklich überschreiten, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Überstände (C) der unterschiedlichen Arbeitsbreiten (E und F) die Förderwalze (14) an beiden Enden jeweils mit einer Spiralschnecke (17) ausgestattet ist, über deren Länge erstreckend, sich der Außendurchmesser (D) kegelstumpfförmig bis zum Außendurchmesser (d) verringert und welche von den Außenseiten in Richtung zum Presskanal (11) fördert.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Förderwalze einer Ladevorrichtung an einem Ladewagen nach dem Oberbegriff des Anspruches 1. An den Ladevorrichtungen von Ladewagen sind Förderwalzen zur Unterstützung der Übergabe des von der Aufsammelvorrichtung aufgenommenen Halm- und Blattgutes an einer Presswalze bekannt.
- In der Gebrauchsmusterschrift
DE 20200811484 ist eine Förderwalze einer entsprechenden Ladevorrichtung beschrieben und dargestellt. Diese Ausführung zeigt etwas gleiche Arbeitsbreiten von Aufsammeltrommel, Förderwalze und Presswalze. - Der zunehmende Einsatz von Halmgutschwadern, die mit sehr großen Arbeitsbreiten voluminösere Futterschwaden erzeugen, macht die Anpassung der Ladevorrichtung an den erhöhten Futteranfall und die breiter werdenden Schwaden zur Verbesserung der Aufnahmeleistung sinnvoll. So wird insbesondere auch bei Kurvenfahrten die Futtererfassung erleichtert. Die nachgeordnete Pressvorrichtung ist im Allgemeinen in der Lage die vermehrt anfallenden Futtermengen zu verarbeiten.
- Zur Aufnahme von breiten Futterschwaden sind Lösungen bekannt, bei denen die Aufnahmebreite der Aufsammeltrommel breiter ist als die Arbeitsbreite des Presskanals. Hierbei wird das aufgesammelte Futter, welches sich sonst vor den seitlichen Stirnflächen neben dem Presskanal stauen würde, vorzugsweise durch waagerecht angeordnete Transportschnecken oder mittels um aufsteigende Drehachsen rotierender Walzen, von den Außenseiten zur Mitte, bis vor den weiterführenden Presskanal gefördert.
- Einer Ausführungsform, die in der Offenlegungsschrift
DE 102007053568 A1 offenbart ist, fehlt eine Förderwalze zur Entzerrung der Futterschwaden und die Zusammenführung des Futters erfolgt aufwendig über Walzen mir aufwärts gerichteter Drehachse. - Eine weitere ähnliche Ausführungsform nach der Offenlegungsschrift
DE 19616999 41 , die offensichtlich nur bei Ballenpressen angewendet wird, zeigt einen nach der Aufsammeltrommel angeordneten Zwischenförderer mit im Mittelabschnitt angeordneten radialen Zinken, welcher an den Enden mit zur Mitte transportierenden spiralförmigen Fördersegmenten besetzt ist. Diese Ausführung lässt durch die radialen Zinken bedingt, keine Entzerrung des Futters im Mittelbereich zu und übergibt das Futter an eine nachfolgende, für den Einsatz in Ladewagen wenig geeignete, gleichsinnig drehende Walze zur Weiterleitung in einen Pressraum für Futterballen. Die Außendurchmesser der spiralförmigen Fördersegmente bilden eine zylindrisch verlaufende Umlaufbahn und können an den Übergängen bei zähen, langhalmigen Grasarten Stauungen bilden, die den Futterfluss behindern. - Um die Vorteile einer mit der Aufsammeltrommel gleichläufig und zur Presswalze gegenläufig rotierenden Förderwalze und auch bei gegenüber der Pressvorrichtung verbreiteter Aufnahmetrommel in einfacher Bauweise vorteilhaft zu nutzen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Förderwalze vor den Stauflächen mit kegelförmig ausgestatteten Schneckenspiralen auszustatten, die ein stoßfreies und verstopfungsfreies Übergeben des seitlich zu verschiebenden Futters an die Presswalze, durch eine Angleichung der Durchmesser der Schneckenspiralen an den Durchmesser der Schneckenabschnitte der Förderwalze im Bereich der Presswalze ermöglichen.
- Nachfolgend wird eine erfindungsgemäße Ausführung an einem Beispiel beschrieben und in den Zeichnungen dargestellt.
-
1 zeigt die Anordnung der Förderwalze am Vorderteil eines Ladewagens -
2 zeigt die Vorderansicht zu1 . Da die relevanten Bauteile zur vertikalen Mittelachse spiegelbildlich angeordnet sind, ist nur eine Hälfte dargestellt. -
3 zeigt den Endbereich einer Förderwalze im Bereich der Arbeitsbreiten-Differenzen - Die Förderwalze (
14 ) ist integriert in eine Ladevorrichtung (1 ), die im Wesentlichen aus einer als Aufnahmetrommel (2 ) dargestellten Aufnahmevorrichtung und einer Pressvorrichtung (8 ) besteht. Sie wird gebildet aus einem Walzenrohr (15 ), welches im mittleren Bereich mit Spiralen (16 ) besetzt ist und an seinen Enden jeweils eine Spiralschnecke (17 ) trägt, deren Außendurchmesser (D) kegelstumpfförmig bis zum Anschluss an den Außendurchmesser (d) abfällt. Sie ist nahe hinter der Aufsammeltrommel (2 ), zu dieser gleichläufig drehend, und vor den Presskanal (11 ), zur Presswalze (9 ) gegenläufig drehend, angeordnet. - Die Aufsammeltrommel (
2 ) beinhaltet die relevanten Bauteile, Federzinken (3 ), Abstreifer (4 ) im mittleren Bereich und die Abstreifer (5 ) im äußeren Aufsammelbereich. Sie ist mit den Seitenwänden (23 ) ihres Tragrahmens um die Drehachse (24 ) der Förderwalze (14 ) pendelnd aufgehängt. Förderwalze (14 ) und Aufsammeltrommel (2 ) besitzen die gleiche Arbeitsbreite (E). Die Pressvorrichtung (8 ) wird im Wesentlichen gebildet aus der mit den Zinken (10 ) besetzten Presswalze (9 ) und den von den Messern eines Schneidwerks (12 ) durchstoßenen Presskanal (11 ). Neben dem Presskanal (11 ), mit der Arbeitsbreite (F), befinden sich die Seitenwände (22 ), deren Breiten mit den Überständen (C) übereinstimmen und diese überbrücken. - Bei der Futterbergung wird das im Allgemeinen zu Futterschwaden zusammengelegte Erntegut von den zwischen den Abstreifern (
4 und5 ) hervortretenden Federzinken (3 ) der Aufsammeltrommel (2 ) erfasst und der nachgeordneten Förderwalze (14 ) zur Breitverteilung mittels der Spiralen (16 ) zugeführt. Danach wird das Futter der Pressvorrichtung (8 ) übergeben. Die Presswalze (9 ) erfasst mit ihren Zinken (10 ) das Ladegut, schiebt es durch einen im Allgemeinen mit Messern eines Schneidwerks (12 ) bestückten Presskanal (11 ) und fördert bzw. presst es in einen nachgeordneten Laderaum (21 ). - Das von der breiteren Aufsammeltrommel (
2 ) zum schmaleren Presskanal (11 ) geführte Ladegut wird, um sich nicht vor den Stirnflächen (22 ) aufzustauen, von den von diesen auf der Förderwalze (14 ) angeordneten Spiralschnecken (17 ) zur Mitte bis vor den Presskanal (11 ) geführt, wo es mit dem fließenden Futterstrom in den Presskanal (11 ) weitergeführt wird. Die Spiralschnecken (17 ) sind kegelstumpfförmig ausgebildet. Um an der Übergabestelle zum Presskanal (11 ) Stauungen und Verstopfungen zu vermeiden, wird der größere und dadurch griffigere Außendurchmesser (D) bis zum Anschluss an den mit Spiralen (16 ) besetzten Teil der Förderwalze (14 ) auf den Außendurchmesser (d) der Spiralen (16 ) verringert, was eine gleitende Futterübergabe ermöglicht. - Die Abstreifer (
5 ) der Aufsammeltrommel (2 ) sind im Bereich der Spiralschnecken (17 ) mittels Abschrägungen (6 ) an diese angepasst. Zur Vermeidung von Störungen im Futterfluß sind diese Abschrägungen (6 ) mit abgerundeten Ecken (7 ) versehen. Das Walzenrohr (15 ), welches über seine gesamte Länge zylindrisch ausgebildet sein kann, kann auch wie dargestellt im Bereich der Spiralschnecken (17 ) mit Kegelstümpfen (18 ) ausgestattet sein, damit das seitlich zu verschiebende Futter tiefer in die Spiralschnecke (17 ) eindringen kann und dadurch besser erfasst wird. - Die Stirnwände (
22 ) sind mit Abstreifkanten (25 ) versehen, die sich der kegeligen Form der Spiralschnecken (17 ) anpassen. Eine Ummantelung der Spiralschnecken (17 ) zur Vermeidung von Bröckelverlusten kann vorgesehen werden. -
- 1
- Ladevorrichtung
- 2
- Aufsammeltrommel
- 3
- Federzinken
- 4
- Abstreifer
- 5
- Abstreifer
- 6
- Abschrägung
- 7
- Ecke
- 8
- Pressvorrichtung
- 9
- Presswalze
- 10
- Zinken
- 11
- Presskanal
- 12
- Schneidwerk
- 13
- 14
- Förderwalze
- 15
- Walzenrohr
- 16
- Spirale
- 17
- Spiralschnecke
- 18
- Kegelstumpf
- 19
- 20
- Vorderteil
- 21
- Laderaum
- 22
- Stirnwand
- 23
- Seitenwand
- 24
- Drehachse
- 25
- Abstreifkante
- A–B
- Schnitt
- D
- Außendurchmesser
- d
- Außendurchmesser
- E
- Arbeitsbreite
- F
- Arbeitsbreite
- C
- Überstand
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 20200811484 [0002]
- - DE 102007053568 A1 [0005]
- - DE 1961699941 A [0006]
Claims (5)
- Förderwalze einer Ladevorrichtung an einem Ladewagen für die Aufnahme von Halm- und Blattgut, die zwischen einer mit ihr gleichsinnig rotierenden, vorgeordneten Aufsammeltrommel und einer nachgeordneten, gegenläufig rotierenden Presswalze angeordnet ist und deren Länge sich über die Arbeitsbreite der Aufsammeltrommel erstreckt, wobei die Förderwalze und die Arbeitstrommel die Arbeitsbreite der Presswalze merklich überschreiten, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Überstände (C) der unterschiedlichen Arbeitsbreiten (E und F) die Förderwalze (
14 ) an beiden Enden jeweils mit einer Spiralschnecke (17 ) ausgestattet ist, über deren Länge erstreckend, sich der Außendurchmesser (D) kegelstumpfförmig bis zum Außendurchmesser (d) verringert und welche von den Außenseiten in Richtung zum Presskanal (11 ) fördert. - Förderwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an den zylindrischen Bereich der Förderwalze (
14 ) anschließenden Durchmesser (d) der Spiralschnecken (17 ) dem Durchmesser (d) der Spiralen (16 ) entsprechen. - Förderwalze nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Walzenrohr (
15 ) in dem Bereich der Überstände (C) mit Kegelstümpfen (18 ) ausgestattet ist. - Förderwalze nach den Ansprüchen 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, das die Abstreifer (
5 ) der Aufnahmetrommel (2 ) im Bereich der Spiralschnecken (17 ) an ihren Enden dem Kegelstumpf angepasste Abschrägungen (6 ) aufweisen. - Förderwalze nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifer (
5 ) an den nach außen gerichteten Seiten, an den Abschrägungen (6 ), mit abgerundeten Ecken (7 ) versehen sind.
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Family Applications (1)
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