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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rahmenbaugruppe für ein Fenster oder eine Tür, die ein Blendrahmen-Profil mit mindestens einer Nut zur Aufnahme von Beschlagselementen, ein Flügelrahmen-Profil, und mindestens ein in die Nut eingesetztes Beschlagelement mit einem Beschlagkörper, der mit seiner dem Blendrahmen-Profil zugewandten Seite auf dem Blendrahmen aufliegt, und mindestens einem an der dem Blendrahmen-Profil zugewandten Seite des Beschlagkörpers angeformten Befestigungselement, umfasst. Darüber hinaus betrifft die vorliegende Erfindung ein Beschlagelement zum Einsetzen in eine Nut eines Blendrahmen-Profils einer Rahmenbaugruppe für ein Fenster oder eine Tür, das einen Beschlagkörper, der mit seiner dem Blendrahmen-Profil zugewandten Seite auf dem Blendrahmen-Profil aufliegt und ein an der dem Blendrahmen-Profil zugewandten Seite des Beschlagkörpers angeformtes Befestigungselement, umfasst.
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Derartige Rahmenbaugruppen und Beschlagselemente sind im Stand der Technik bekannt. Eine Rahmenbaugruppe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist beispielsweise aus der
2 der
EP 1 241 307 B1 bekannt. Zur Festlegung des als Schließblech ausgebildeten Beschlagelements ist dieses mit dem Blendrahmen-Profil verschraubt. Dabei steht das Befestigungselement des Beschlagelements lediglich am Grund der Nut des Blendrahmens auf, sodass das Schließblech vor dem Verschrauben nur lose auf dem Blendrahmen-Profil aufliegt. Dadurch ist das positionsgenaue Erzeugen des zur Festlegung des Schließblech erforderlichen Bohrlochs im Blendrahmen-Profil mit Schwierigkeiten verbunden, was die Montage einer derartigen Rahmenbaugruppe erschwert. Darüber hinaus bietet eine derartige Rahmenbaugruppe gegenüber einem Aufbrechen nur einen geringen Schutz.
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Somit liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu Grunde, die Nachteile des Stands der Technik zu überwinden und eine Rahmenbaugruppe für eine Tür und/oder ein Fenster zur Verfügung zu stellen, die einfach montiert werden kann und einen erhöhten Einbruchsschutz bietet. Darüber hinaus liegt die vorliegende Erfindung in der Bereitstellung eines Beschlagelements für eine derartige Rahmenbaugruppe.
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Erfindungsgemäß werden diese Aufgaben durch eine Rahmenbaugruppe für eine Tür und/oder ein Fenster gemäß Anspruch 1 bzw. durch ein Beschlagelement für eine Rahmenbaugruppe gemäß Anspruch 6 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Rahmenbaugruppe bzw. des erfindungsgemäßen Beschlagelements sind in den jeweils davon abhängigen Ansprüchen beschrieben.
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Es wurde gemäß der vorliegenden Erfindung erkannt, dass durch das Anformen eines Rastelements an das Befestigungselement des Beschlagelements ein Verrasten des Beschlagselements mit der Rastaufnahme der Nut des Blendrahmen-Profils eine Vorfixierung des Beschlagelements erzielt wird, durch die das positionsgenaue Erzeugen des zur Festlegung des Beschlagelements erforderlichen Bohrlochs im Blendrahmen-Profil ohne Bohrschablone ermöglicht bzw. erheblich vereinfacht wird. Dadurch wird die Montage der Rahmenbaugruppe vereinfacht und kann wirtschaftlicher und mit geringerem Zeitaufwand durchgeführt werden. Darüber hinaus wird durch das Hintergreifen der Rastaufnahme der Nut des Blendrahmen-Profils durch das Rastelement des Beschlagelements ein Hintergreifen der Nut im Bereich des Schließblech und damit ein Aufbrechen des Fensters bzw. der Tür erheblich erschwert.
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Dementsprechend stellt die vorliegende Erfindung eine Rahmenbaugruppe für ein Fenster oder eine Tür zur Verfügung, die ein Blendrahmen-Profil mit mindestens einer Nut zur Aufnahme von Beschlagselementen, ein Flügelrahmen-Profil, und mindestens ein in die Nut eingesetztes Beschlagelement mit einem Beschlagkörper, der mit seiner dem Blendrahmen-Profil zugewandten Seite auf dem Blendrahmen aufliegt, und mindestens einem an der dem Blendrahmen-Profil zugewandten Seite des Beschlagkörpers (also an die Auflageseite des Beschlagkörpers) angeformten Befestigungselement, umfasst, wobei an das Befestigungselement ein Rastelelement angeformt ist, durch das das Beschlagelement mit einer Rastaufnahme in der Nut des Blendrahmen-Profils verrastet ist. Darüber hinaus stellt die vorliegende Erfindung ein Beschlagelement zum Einsetzen in eine Nut eines Blendrahmen-Profils einer Rahmenbaugruppe für ein Fenster oder eine Tür zur Verfügung, wobei das Beschlagelement einen Beschlagkörper, der mit seiner dem Blendrahmen-Profil zugewandten Seite (also mit der Auflageseite des Beschlagkörpers) auf dem Blendrahmen-Profil aufliegt, und ein an der dem Blendrahmen-Profil zugewandten Seite des Beschlagkörpers angeformtes Befestigungselement umfasst, wobei an das Befestigungselement ein Rastelelement angeformt ist, durch das das Beschlagelement mit einer Rastaufnahme in der Nut des Blendrahmen-Profils verrastbar ist.
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Dabei kann es sich als günstig erweisen, wenn sich das Rastelelement über die gesamte Länge des Befestigungselements erstreckt. Auf diese Weise wird die Sicherheit der erfindungsgemäßen Rahmenbaugruppe gegenüber einem Aufbrechen weiter erhöht.
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Darüber hinaus kann es nützlich sein, wenn das Beschlagelement mindestens ein an der dem Blendrahmen-Profil zugewandten Seite des Beschlagkörpers angeformtes Abstützelement umfasst, durch das das Beschlagelement an der der Rastaufnahme gegenüberliegenden Wand der Nut abgestützt ist. Das Abstützelement verläuft vorzugsweise parallel zum Befestigungselement an der Auflageseite des Beschlagkörpers. Ein derartiges Abstützelement trägt positiv zur Stabilität des auf dem Blendrahmen-Profil aufliegenden Beschlagelements vor dessen Verschraubung mit dem Blendrahmen-Profil bei, wobei auch die Aufbrechsicherheit weiter gesteigert wird.
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Es kann ferner günstig sein, wenn das Beschlagelement genau ein Befestigungselement und/oder genau ein Abstützelement umfasst. Dabei kann es von Vorteil sein, wenn sich das Befestigungselement und/oder das Abstützelement über mindestens 70%, vorzugsweise mindestens 85% und besonders bevorzugt über mindestens 90% der Länge des Beschlagkörpers erstrecken. In einigen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung können sich das Befestigungselement und/oder das Abstützelement auch über mindestens 95%, der Länge des Beschlagkörpers erstrecken. Eine derartige Länge des Befestigungselements und/oder des Abstützelements relativ zum Beschlagkörper bieten ein erheblich höheres Maß an Stabilität und Sicherheit gegenüber einem Aufbrechen.
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In Bezug auf das erfindungsgemäße Beschlagelement für eine Rahmenbaugruppe kann es sich als günstig erweisen, wenn sich das Rastelelement über die gesamte Länge des Befestigungselements erstreckt.
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Darüber hinaus kann es hilfreich sein, wenn das Beschlagelement mindestens ein an der dem Blendrahmen-Profil zugewandten Seite des Beschlagkörpers angeformtes Abstützelement umfasst, durch das das Beschlagelement an der der Rastaufnahme gegenüberliegenden Wand der Nut abstützbar ist. Das Abstützelement verläuft vorzugsweise parallel zum Befestigungselement an der Auflageseite des Beschlagkörpers.
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Ferner kann es von Nutzen sein, wenn das Beschlagelement genau ein Befestigungselement und/oder genau ein Abstützelement umfasst. Dabei kann es von Vorteil sein, wenn sich das Befestigungselement und/oder das Abstützelement über mindestens 70%, vorzugsweise mindestens 85% und besonders bevorzugt über mindestens 90% der Länge des Beschlagkörpers erstrecken. In einigen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung können sich das Befestigungselement und/oder das Abstützelement auch über mindestens 95%, der Länge des Beschlagkörpers erstrecken.
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Alternativ dazu kann das Beschlagselement auch mehrere Befestigungselemente und/oder mehrere Abstützelemente umfassen, die an der Auflageseite des Beschlagkörpers angeformt sind. Dabei sind an die Befestigungselemente wiederum Rastelemente angeformt, die sich vorzugsweise über die gesamte Länge des Befestigungselements erstrecken, an das das jeweilige Rastelement angeformt ist.
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Die Vorteile der jeweiligen Maßnahmen wurden bereits in Bezug auf die erfindungsgemäße Rahmenbaugruppe erläutert und gelten für das erfindungsgemäße Beschlagelement entsprechend.
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Im Folgenden soll die vorliegende Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten, nicht einschränkenden Ausführungsformen näher beschrieben werden.
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In den Figuren zeigt
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1 eine Querschnittsansicht einer partiell dargestellten erfindungsgemäßen Rahmenbaugruppe für ein Fenster aus Flügelrahmen- und Blendrahmen-Profilen, wobei in den Flügelrahmen ein Flächentragelement in Form einer Isolierverglasung eingesetzt ist;
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2 eine perspektivische Ansicht auf die Auflageseite des in der Rahmenbaugruppe gemäß 1 verwendeten Beschlagelements;
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3 eine Querschnittsansicht des in der Rahmenbaugruppe gemäß 1 verwendeten Beschlagelements;
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4 eine Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Beschlagelements;
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5 eine Querschnittsansicht einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Beschlagelements; und
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6 einen Querschnitt durch eine weitere partiell dargestellte erfindungsgemäße Rahmenbaugruppe, in die ein Flächentragelement in Form einer Isolierverglasung eingesetzt ist.
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Eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Rahmenbaugruppe 1 ist in 1 in einer Querschnittsdarstellung gezeigt. Die Rahmenbaugruppe 1 umfasst ein in das umgebende Mauerwerk bzw. in die umgebende Baukonstruktion zu verankerndes Blendrahmen-Profil 2 und ein über eine Anschlagdichtung an dem Blendrahmen-Profil 2 anschlagendes Flügelrahmen-Profil 3. Die Profile 2, 3 sind als Hohlkammerprofile mit einer Mehrzahl von Hohlkammern gestaltet, von denen einige als Schraubkanäle dienen können. Das Blendrahmen-Profil 2 weist im Falzbereich Nuten 4, 4' zur Aufnahme von Funktionselementen auf, wobei die Nut 4 bevorzugt zur Aufnahme von Beschlagskomponenten 5 dient, während in die Nut 4' beispielsweise Dichtungsfüße weiterer Dichtungen wie einer Mitteldichtung aufgenommen sein können. Das Flügelrahmen-Profil 3 hat Nuten zur Aufnahme des Dichtungsfußes einer Glasdichtung und zur Aufnahme eines Haltefußes einer Glasleiste. In das Flügelrahmen-Profil 3 ist eine Isolierverglasung mit zwei miteinander über ein Verbindungselement verbundenen Glasscheiben als Flächentragelement eingesetzt, wobei das Flügelrahmen-Profil 3 die Isolierverglasung stirnseitig umläuft.
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Zwischen den beiden in der 1 in einer Schließstellung gezeigten Profilen 2, 3 ist ein Aufnahmeraum gebildet, der in der 1 nach rechts von der Anschlagsdichtung, nach oben von einer Abschlusswand des Flügelrahmen-Profils 3, nach links von einer Überschlagswand des Flügelrahmen-Profils 3 und nach unten von einer Grundwand eines Falzgrundes des Blendrahmen-Profils 2 begrenzt ist. In diesen Aufnahmeraum ist ein als Schließblech ausgebildetes Beschlagselement 5 aufgenommen, das in 2 in einer perspektivischen Ansicht auf die Unterseite (d. h. die dem Blendrahmen-Profil 2 zugewandten Seite bzw. die Auflageseite) gezeigt ist.
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Das Beschlagelement 5 umfasst einen Beschlagkörper 6, mit dem das Beschlagelement 5 über seine Auflageseite auf dem Blendrahmen-Profil 2 aufliegt. In den Beschlagkörper 5 sind zwei Ausnehmungen zur Aufnahme von Verschlusselementen eines in die Beschlagnut 12 des Flügelrahmen-Profils 3 eingesetzten Beschlages eingebracht. An der Auflageseite des Beschlagkörpers 6 ist ein Befestigungselement 7 angeformt, das in dieser Ausführungsform als Steg ausgeführt ist. Das Befestigungselement 7 ist in die Nut 4 des Blendrahmen-Profils einführbar. An das Befestigungselement 7 ist wiederum ein Rastelelement 8 angeformt. Durch das Rastelelement 8, das sich über die gesamte Länge des Befestigungselements 7 erstreckt, ist das Beschlagelement 5 mit einer Rastaufnahme 11 in der Nut 4 des Blendrahmen-Profils 2 verrastbar. Das Rastelement 8 erstreckt sich dabei über die gesamte Länge des Befestigungselements 7. Darüber hinaus ist an die Auflageseite des Beschlagkörpers 6 ein Abstützelement 9 angeformt. Im eingesetzten Zustand stützt das Abstützelement 9 das Beschlagelement 5 an der der Rastaufnahme 11 gegenüberliegenden Wand der Nut 4 ab. Dazu verläuft das Abstützelement 9 im Wesentlichen parallel zum Befestigungselement 7. Das Befestigungselement 7 weist vorzugsweise die gleiche Länge wie das Abstützelement 9 auf, wobei sich beide in den 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform über etwa 85% der Länge des Beschlagkörpers 6 erstrecken. In den Beschlagkörper 6 ist ein Loch 10 eingebracht, durch das eine Schraube geführt werden kann, um das Beschlagelement 5 an dem Blendrahmenprofil 2 festzulegen.
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Zur Montage der Rahmenbaugruppe 1 wird das Befestigungselement 7 des Beschlagelements 5 in die Nut 4 des Blendrahmen-Profils 2 eingeführt. Dann wird das Beschlagelement in Richtung des Blendrahmen-Profils 2 gedrückt, bis die Auflageseite des Beschlagkörpers 6 am Falzgrund des Blendrahmenprofils 2 aufliegt. Dabei verrastet das Beschlagelement 5 über das Rastelement 8 mit einer Rastaufnahme 11 in der Nut 4 des Blendrahmen-Profils 2. Gleichzeitig liegt das Abstützelement 9 an der der Rastaufnahme 11 gegenüberliegenden Wand der Nut 4 an und legt das Beschlagelement 5 dadurch weiter am Blendrahmen-Profil 2 fest. Durch eine Schraube, die durch das Loch 10 im Beschlagkörper 6 geführt ist, wird das Beschlagelement 5 am Blendrahmen-Profil 2 festgelegt.
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In 3 ist das in 2 dargestellte Beschlagselement 5 in einer Querschnittsdarstellung gezeigt.
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Der in das Blendrahmen-Profil 2 eingesetzte Zustand des Beschlagselements 1 ist in 1 gezeigt. Das Befestigungselement 7 des Beschlagelements 5 ragt in die Nut 4 des Blendrahmen-Profils 2 hinein, wobei es nicht am Grund der Nut 4 aufsteht. Die Auflageseite des Beschlagkörpers 6 liegt auf dem Falzgrund des Blendrahmen-Profils 2 auf. Über das Rastelement 8 ist das Beschlagelement 5 mit einer Rastaufnahme 11 in der Nut 4 des Blendrahmen-Profils 2 verrastet, während das Abstützelement 9 an der der Rastaufnahme 11 gegenüberliegenden Wand der Nut 4 anliegt.
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4 und 5 zeigen weitere Ausführungsformen von erfindungsgemäßen Beschlagelementen jeweils in einer Querschnittsdarstellung, in 6 ist eine Querschnittsdarstellung einer erfindungsgemäßen Rahmenbaugruppe 1 gezeigt, in deren Blendrahmen-Profil 2 die in 4 gezeigte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Beschlagelements 5 eingesetzt ist. Komponenten, die denjenigen entsprechen, die vorstehend unter Bezugnahme auf die 1 bis 3 bereits erläutert wurden, tragen die gleichen Bezugszeichen. Diese Erläuterungen gelten für die in den 4 bis 6 gezeigten Ausführungsformen entsprechend und werden nicht nochmals im Einzelnen dargestellt.
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In der in 4 gezeigte Ausführungsform ist das erfindungsgemäße Beschlagelement 5 als eine Aushebelsicherung ausgebildet. Grundsätzlich kann eine derartige erfindungsgemäße Aushebelsicherung für alle Arten von Fenstern oder Türen eingesetzt werden, deren Flügelrahmen 3 eine Beschlagnut 12 aufweist, wobei solche Aushebelsicherungen insbesondere für Senk-Klappfenster besonders bevorzugt sind.
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Derartige Senk-Klappfenster und als Ausstellscheren ausgebildete Beschläge für solche Senk-Klappfenster sind beispielsweise aus dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 91 13 039 U1 bekannt, auf dessen Offenbarungsgehalt hinsichtlich Senk-Klappfenstern und Ausstellscheren dafür hiermit ausdrücklich Bezug genommen wird. Bei derartigen Senk-Klappfenstern wird die Verglasung außenseitig am Flügelrahmen befestigt und der Flügelrahmen wird außenseitig fluchtend vor den Blendrahmen gesetzt. Der Flügelrahmen ist mit seitlichen Ausstellscheren am Blendrahmen abgestützt, die einen schwenkbar gelagerten Ausstellarm aufweisen. Beim Öffnen des Flügels schwenkt dementsprechend das untere Rahmenteil des Flügels des Senk-Klappfensters nach außen und das obere Rahmenteil des Flügels senkt sich dabei nach Maßgabe der Schwenkbewegung des Ausstellarms etwas ab. Das Gewicht des Flügels wird von Ausstellscheren aufgenommen, die am Blendrahmen des Senk-Klappfensters befestigt sind.
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Bei der in 4 dargestellten Aushebelsicherung bildet der Beschlagkörper 6 den Sicherungsklotz, der beim Schließen des Senk-Klappfensters in die im Flügelrahmen-Profil 3 gebildete Beschlagnut 12 eindringt und im geschlossen Zustand an den Wänden auf beiden Seiten der Beschlagnut 12 anliegt und so den Fensterflügel festlegt.
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In der in 5 gezeigten Ausführungsform ist das erfindungsgemäße Beschlagelement 5 als eine Führungsschiene für ein Senk-Klappfenster ausgebildet, wobei der Beschlagkörper 6 den eigentlichen Schienenabschnitt bildet.
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Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rahmenbaugruppe 1 für ein Senk-Klappfenster ist in 6 in einer Querschnittsdarstellung gezeigt, wobei die in 4 gezeigte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Beschlagelements 5 in der Rahmenbaugruppe 1 verwendet ist.
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Die Rahmenbaugruppe 1 umfasst wiederum ein Blendrahmen-Profil 2 und ein Flügelrahmen-Profil 3, das über eine Anschlagdichtung an dem Blendrahmen-Profil 2 anschlägt. Die Profile 2, 3 sind als Hohlkammerprofile mit einer Mehrzahl von Hohlkammern gestaltet, von denen einige als Schraubkanäle dienen können. Das Blendrahmen-Profil 2 weist am Falzgrund Nuten 4, 4' zur Aufnahme von Funktionselementen, beispielsweise Beschlagskomponenten 5, auf. In das Flügelrahmen-Profil 3 ist eine Isolierverglasung mit zwei miteinander über ein Verbindungselement verbundenen Glasscheiben als Flächentragelement eingesetzt, wobei das Flügelrahmen-Profil 3 die Isolierverglasung stirnseitig umläuft.
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Am Falzgrund des Blendrahmen-Profils 2 liegt das in 4 in einer Querschnittsdarstellung gezeigte Beschlagelement 5 auf, das als Aushebelsicherung ausgebildet ist.
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Das Beschlagelement 5 umfasst einen Beschlagkörper 6, mit dem das Beschlagelement 5 über seine Auflageseite auf dem Blendrahmen-Profil 2 aufliegt. An der Auflageseite des Beschlagkörpers 6 ist ein Befestigungselement 7 angeformt, das in dieser Ausführungsform als Steg ausgeführt ist. Das Befestigungselement 7 ist in die Nut 4 des Blendrahmen-Profils 2 eingeführt. Das Befestigungselement 7 ragt dabei in die Nut 4 des Blendrahmen-Profils 2 hinein, wobei es nicht am Nutgrund aufsteht. An das Befestigungselement 7 ist auch in dieser Ausführungsform ein Rastelelement 8 angeformt. Durch das Rastelelement 8 ist das Beschlagelement 5 mit einer Rastaufnahme 11 in der Nut 4 des Blendrahmen-Profils 2 verrastet. Außerdem ist an die Auflageseite des Beschlagkörpers 6 ein Abstützelement 9 angeformt. Im eingesetzten Zustand stützt das Abstützelement 9 das Beschlagelement 5 an der der Rastaufnahme 11 gegenüberliegenden Wand der Nut 4 ab.
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Die Festlegung des Beschlagelements 5 am Blendrahmen-Profil 2 zur Montage der Rahmenbaugruppe 1 erfolgt in gleicher Art und Weise wie in Bezug auf die in den 1 bis 3 gezeigte Ausführungsform beschrieben worden ist.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- EP 1241307 B1 [0002]
- DE 9113039 U1 [0031]