DE202018006075U1 - Rotoreinheit und Elektromotor - Google Patents
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Abstract
Rotoreinheit für einen bürstenlosen Elektromotor, mit- einem ringförmigen Rotorkern (3), der eine Mittelachse (2) umgibt,- einer Mehrzahl von Magnetanordnungen, die in einer Umfangsrichtung der Rotoreinheit (1) um den Rotorkern (3) herum angeordnet sind, und die jeweils eine konvexe äußere Umfangsfläche (11), eine innere Anlagefläche (10), zwei axiale Stirnseiten (14) und zwei in Umfangsrichtung weisende Seitenflächen (12, 13) aufweisen,- einem Magnethalter (21), der eine Anzahl von Halteabschnitten (20) aufweist, die jeweils zwischen zwei benachbarten Magnetanordnungen angeordnet sind und die an einem Ringabschnitt (24) des Magnethalters (21) angeformt sind, wobei die Halteabschnitte (20) in einem Querschnitt entlang einer quer zu der Mittelachse (2) verlaufenden Ebene T-förmig ausgebildet sind und jeweils einen Schaftabschnitt (22) und einen Kopfabschnitt (23) aufweisen, wobei- der Schaftabschnitt (22) in einem Kontaktbereich (25) an den Seitenflächen (12, 13) der Magnetanordnungen anliegt und der Kopfabschnitt (23) an den Umfangsflächen (11) der Magnetanordnungen anliegt,dadurch gekennzeichnet, dass- der Kopfabschnitt (23) in einem Anlagebereich (a) an den Umfangsflächen (11) anliegt, der von einem Übergang zwischen dem Schaftabschnitt (22) und dem Kopfabschnitt (23) durch einen Abstand (b) getrennt ist.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rotoreinheit für einen bürstenlosen Elektromotor mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 sowie einen bürstenlosen Elektromotor.
- Aus dem Stand der Technik sind Elektromotoren bekannt, bei denen der Rotor Permanentmagnet trägt. Die Permanentmagnete sind um einen Rotorkern herum angeordnet und sitzen auf dessen Außenseite. Der Rotor definiert die geometrischen Achsen und Richtungen, die auch in dieser Beschreibung und den Ansprüchen verwendet werden sollen. Eine Mittelachse fällt mit der Symmetrieachse des Rotors zusammen und stellt in dem Elektromotor auch die Drehachse des Rotors dar. In Richtung der Drehachse verläuft die Axialrichtung der Anordnung. Die Radialrichtung ist durch zunehmenden Abstand von der Mittelachse gekennzeichnet. Die Permanentmagnete des Rotors liegen also in Radialrichtung außen. Tangential zu dem Rotor verläuft die Umfangsrichtung, an der jeder Richtungsvektor senkrecht zu einem Radius der Anordnung ausgerichtet ist.
- Der Elektromotor weist nach dem Stand der Technik außerdem einen radial außerhalb des Rotors angeordneten Stator auf, der den Rotor außen ringförmig umgibt. Der Stator enthält eine Anzahl von Elektromagneten, die im Allgemeinen von einem Eisenkern und einer Wicklung gebildet werden. Eine geeignete Bestromung der Wicklungen des Stators erzeugt ein drehendes Feld, das entsprechend ein Drehmoment in dem Rotor erzeugt. Der Stator ist in einem Motorgehäuse angeordnet, in dem der Rotor mit seiner Motorwelle drehbar gelagert ist.
- Die Permanentmagnete sind üblicherweise aus einem spröden Material gefertigt. Die Magnete sind nicht mit dem Rotorkern verschraubt, sondern sitzen auf nach außen weisenden Planflächen des Rotorkerns, wo sie von einem Magnethalter mechanisch gehalten werden. Der Magnethalter nimmt insbesondere die Fliehkräfte auf, die bei der Rotation des Rotors auf die Magnete einwirken.
- Die Magnethalter haben deshalb die Aufgabe, zu einen die Magnete fest und präzise in der vorgesehenen Position zu halten. Zum anderen dienen sie auch als Führung. Bei der Fertigung wird der Rotorkern zunächst mit dem Magnethalter bestückt und die Magnete werden dann in die vorgesehenen Positionen eingeschoben, wobei sie in Axialrichtung entlang der planen Außenfläche des Rotorkerns zwischen jeweils zwei Halteabschnitte des Magnethalters eingeschoben werden.
- Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Lösungen hierzu bekannt. Die Patentschrift
US 7,687,957 B2 zeigt eine Rotoreinheit mit Magnethaltern, die in Axialrichtung linienförmige Anlageflächen für die Magnete aufweisen. Diese linienförmigen Anlageflächen weisen bei der Montage der Magnete eine geringe Reibung gegenüber der Oberfläche der Magnete auf. Sie sollen außerdem die Magnete mit Federkraft aufgrund ihrer Elastizität in der vorgesehenen Position halten. - Die Offenlegungsschrift
zeigt andererseits einen Rotor mit Magnethalten, die im Querschnitt T-förmig ausgebildet sind und mit einem Schaftabschnitt zwischen den Magneten sitzen, während ein Kopfabschnitt des T-förmigen Querschnitts radial von außen auf die Magnete drückt und die Magnete so in ihrer Position sichert. Der Kopfabschnitt liegt dabei vollflächig auf den Magneten auf. Die Fixierung der Magnete ist auf diese Weise besonders sicher. Die Reibung beim Einführen der Magnete zwischen die Magnethalter ist jedoch unerwünscht groß. Es kann zu Abrieb oder Beschädigungen der Magnete kommen.US 2015/0001978 A1 - Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Rotoreinheit und einen Elektromotor zu schaffen, bei denen neuartige Magnethalter einerseits die Magnete ausreichend fest und genau auf dem Rotorkern positionieren, und die andererseits eine verringerte Reibung beim Einführen der Magnete zwischen die Magnethalter und die äußere Oberfläche des Rotorkerns ermöglichen.
- Diese Aufgabe wird von einer Rotoreinheit mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und von einem Elektromotor mit einer solchen Rotoreinheit gelöst.
- Weil bei einer erfindungsgemäßen Rotoreinheit vorgesehen ist, dass der Kopfabschnitt in einem Anlagebereich an den Umfangsflächen anliegt, der von einem Übergang zwischen dem Schaftabschnitt und dem Kopfabschnitt durch einen Abstand getrennt ist, sind die Magnetanordnungen zuverlässig an dem Rotorkern befestigt. Die Montage der Magnetanordnungen wird dennoch vereinfacht, denn die Reibung zwischen den Magnethaltern und den Magnetanordnungen beim Einsetzen der Magnetanordnungen in Axialrichtung wird verringert.
- Bevorzugt weist der Abstand des Kopfabschnitts in Umfangsrichtung eine Breite von 30% bis 70%, besonders bevorzugt 40% bis 60% der Breite des Kopfabschnitts von seinem freien Ende bis zu dem Übergang zum Schaftabschnitt auf.
- Es ist auch vorteilhaft, wenn allein oder in Kombination mit dem oben genannten Merkmal der Kontaktbereich des Schaftabschnitts in Radialrichtung der Seitenflächen eine Erstreckung von 30% bis 70%, insbesondere 40% bis 60% der radialen Erstreckung der Seitenflächen aufweist.
- Die Reibung bei der Montage der Magnetanordnungen wird weiter verringert, wenn die axiale Erstreckung des Kontaktbereichs, in dem der Schaftabschnitt an der Magnetanordnung anliegt, geringer ist als die axiale Erstreckung der Seitenflächen der Magnetanordnung.
- Vorzugsweise kann der Magnethalter in einem Spritzgießverfahren gefertigt und mit den Schaftabschnitten in axial verlaufende Nuten des Rotorkerns eingeführt werden, bevor die Magnetanordnungen an dem Rotorkern montiert werden.
- Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, dass jede Magnetanordnung einen Permanentmagneten und einen Magnetfeldleiter aufweist, wobei der Permanentmagnet an einer äußeren Planfläche des Rotorkerns anliegt und der Magnetfeldleiter an der radialen Außenseite des Permanentmagneten anliegt. Dadurch werden der Wirkungsgrad des Elektromotors gesteigert und das Gewicht sowie das Rotationsträgheitsmoment verringert. Dabei liegt vorzugsweise der Magnethalter nur an dem Magnetfeldleiter der Magnetanordnung an. Der Magnetfeldleiter kann mit geeigneter Oberfläche gefertigt werden, die zusammen mit dem Magnethalter die Montage weiter erleichtert.
- Die Aufgabe wird auch von einem bürstenlosen Elektromotor mit einem Stator, einer in einem Gehäuse drehbar gelagerten Motorwelle, und mit einer auf der Motorwelle befestigten Rotoreinheit mit den vorstehend beschriebenen Merkmalen und Vorteilen gelöst. Ein solcher Elektromotor ist besonders robust, einfacher zu fertigen und weist einen hohen Wirkungsgrad auf.
- Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
-
1 : eine erfindungsgemäße Rotoreinheit in einer Draufsicht in Richtung der Mittelachse, -
2 : die Rotoreinheit aus1 in einer perspektivischen Darstellung ohne Magnete, -
3 : einen vergrößerten Ausschnitt einer Rotoreinheit gemäß1 in einer perspektivischen Darstellung, sowie -
4 : einen Querschnitt entlang der LinieA -A aus3 . - Die
1 zeigt eine Rotoreinheit1 in einer Draufsicht in Richtung einer Mittelachse2 , die mit einer vorgesehenen Drehachse der Rotoreinheit1 zusammenfällt. Die Rotoreinheit1 weist einen im Wesentlichen rotationssymmetrischen Rotorkern3 auf, der eine Mittelbohrung4 zur Aufnahme einer nicht dargestellten Motorwelle sowie eine Anzahl von achsparallelen Bohrungen5 aufweist. An seiner Außenseite weist der Rotorkern1 flache Außenflächen6 auf, und zwar in diesem Ausführungsbeispiel insgesamt acht Außenflächen6 , die jeweils die gleiche Größe und die gleiche Form aufweisen, und die in gleichförmigen Winkelabstand entlang der äußeren Umfangsfläche des Rotorkerns3 verteilt sind. Zwischen jeweils zwei Außenflächen6 ist eine Nut7 vorgesehen, die von außen in Radialrichtung in die Kante eingeformt ist, die die beiden aneinander angrenzenden Außenflächen6 in diesem Bereich bilden. Die Nut ist radial nach außen hin offen und verläuft parallel zu der Mittelachse2 . An den Außenflächen6 liegen insgesamt acht Permanentmagnete9 an, die eine plane Anlagefläche10 aufweisen, sowie eine äußere Umfangsfläche11 und Seitenflächen12 und13 . Die Seitenflächen12 und13 sind jeweils in Umfangsrichtung weisend angeordnet, während die Anlagefläche10 radial nach innen zu dem Rotorkern3 weist und die Umfangsfläche11 radial nach außen von dem Rotorkern3 weg weist. Schließlich weisen die Permanentmagnete9 noch axiale Stirnflächen14 auf, von denen nur die dem Betrachter zugewandte Stirnfläche in der1 sichtbar ist. - Die Permanentmagnete
9 werden an dem Rotorkern3 von Haltabschnitten20 eines hier nicht vollständig sichtbaren Magnethalters21 gehalten. - Die Halteabschnitte
20 weisen jeweils einen Schaftabschnitt22 und einen Kopfabschnitt23 auf, wobei der Schaftabschnitt22 in die Nut7 hinein reicht und dort formschlüssig gehalten ist. Der Kopfabschnitt23 ist an dem der Nut7 gegenüberliegenden Ende des Schaftabschnitts22 angeformt und erstreckt sich in Umfangsrichtung der Anordnung. Die Permanentmagnete9 werden von den Halteabschnitten20 in Umfangsrichtung der Rotoreinheit1 fixiert, indem sie mit ihren Seitenflächen12 ,13 an dem jeweils benachbarten Schaftabschnitt22 anliegen. In Radialrichtung nach außen werden die Permanentmagnete von den Kopfabschnitten23 gehalten. - Die
2 zeigt den Rotorkern aus1 in einer perspektivischen Darstellung, jedoch ohne die Permanentmagnete. Gleiche Bauelemente tragen gleiche Bezugsziffern. - In der
2 sind die Außenflächen6 des Rotorkerns3 besser erkennbar. Diese sind etwa quadratisch ausgebildet. Der Rotorkern3 selbst ist aus einer Vielzahl von Blechen im Wesentlichen gleichen Querschnitts zusammengefügt. Diese werden zu einem Lamellenpaket laminiert, das den Rotorkern3 bildet. - Der Magnethalter
21 ist in dieser Darstellung besser erkennbar. Er weist einen umlaufenden, im Durchmesser etwa dem Durchmesser der Rotoreinheit1 entsprechenden Ringabschnitt24 auf, der an einer axialen Stirnseite des Rotorkerns3 anliegt. Weiter weist der Ringabschnitt die insgesamt acht Halteabschnitte20 auf, die in der2 von unten her bei der Montage des Magnethalters21 in die Nuten7 eingeführt worden sind. Die Schaftabschnitte22 erstrecken sich von der Nut7 aus radial nach außen und überragen jeweils die benachbarten Außenflächen6 des Rotorkerns3 im Umfangsrichtung nach außen. Die Kopfabschnitte23 sind an den außen liegenden Enden der Schaftbereiche22 angeformt und verlaufen in Axialrichtung sowie in Umfangsrichtung. - In der
3 ist eine vergrößerte perspektivische Darstellung eines Teils des Rotorkerns3 mit zwei Halteabschnitten20 und einem dazwischen eingesetzten Permanentmagneten9 vergrößert dargestellt. Die Halteabschnitte20 weisen in ihrem Schaftabschnitt22 einen Kontaktbereich25 auf, in dem der benachbarte Permanentmagnet9 mit seiner Seitenfläche12 ,13 an dem Halteabschnitt20 anliegt. Der Kontaktbereich25 ist radial in einem Abstand von der Außenfläche6 des Rotorkerns3 angeordnet. Zwischen dem Kontaktbereich25 und der Außenfläche6 ist ein Freiraum26 gebildet, in dem die Seitenfläche12 ,13 des Permanentmagneten9 nicht an dem Halteabschnitt20 anliegt. Der Kontaktbereich25 weist in Radialrichtung eine Höhe auf, die etwa 50 % der Höhe der benachbarten Seitenfläche12 ,13 entspricht. Der Kontaktbereich25 geht an seiner radialen Außenseite unmittelbar in den Kopfabschnitt23 über. - Die
4 zeigt schließlich einen Querschnitt entlang der LinieA -A aus3 , wiederum in abgebrochener und vergrößerter Darstellung. Im Unterschied zu3 sind in der4 zwei Permanentmagnete9 und ein dazwischen liegender Halteabschnitt20 dargestellt. - Von dem Kontaktbereich
25 des Schaftabschnitts22 aus erstreckt sich der Kopfabschnitt23 in Umfangsrichtung und ragt dabei über die Umfangsfläche11 des Permanentmagneten9 . Eine Breitec der Überlappung von dem Übergang des Kopfabschnitts23 in den Schaftabschnitts22 bis zu dem freien Ende des Kopfabschnitts23 ist in der4 mit der Streckenlängec dargestellt. Der Kopfabschnitt23 liegt nicht auf der gesamten Breitec an der Umfangsfläche11 an, sondern nur mit einem Teilabschnitt, einem Anlagebereich a, der unmittelbar an das freie Ende des Kopfabschnitts23 anschließt und in dem in4 dargestellten Ausführungsbeispiel eine Erstreckung von etwa 50 % der Strecke c beträgt. Zwischen dem Anlagebereich a und dem Übergang des Kopfabschnitts23 in den Schaftbereich22 befindet sich ein Abstandb , in dem der Kopfabschnitt23 nicht an der Umfangsfläche11 anliegt. Die Längen der Strecken des Anlagebereichsa und des Abstandsb in Umfangsrichtung addieren sich zu der Erstreckung der Breitec , die die oben genannte Überlappung darstellt. Die Streckenlänge a beträgt also rund 50 % der Überlappung. - Da der Kopfabschnitt im Gegensatz zum Stand der Technik nicht mit der vollen Breite c an der Umfangsfläche
11 anliegt, entsteht bei der Montage der Permanentmagnete9 in diesem Bereich eine geringere Reibung als im Stand der Technik, der in der Offenlegungsschrift beschrieben ist. Diese verringerte Reibung bewirkt ähnlich wie die ebenfalls im KontaktbereichUS 2015/0001978 A1 25 verringerte Reibung, dass die Kräfte bei der Montage der Permanentmagnete9 verringert werden. Dadurch werden, wie bereits oben beschrieben wurde, Abrieb und Beschädigung der Permanentmagnete9 verhindert. - Es wurden zwei verschiedene Maßnahmen zur Verringerung der Reibung bei der Montage der Magnete
9 beschrieben. Zum einen wurde die Anlagefläche am Schaftabschnitt22 verringert, zum anderen wurde die Kontaktfläche a in der Überlappung c des Kopfabschnitts23 mit der Umfangsfläche11 reduziert. Jede Maßnahme für sich reduziert bereits die bei der Montage auftretende Reibung. Bevorzugt werden beide Maßnahmen eingesetzt, um ein besonders gutes Ergebnis zu erzielen. - Das oben beschriebene Ausführungsbeispiel bezieht sich auf Rotoreinheiten mit Permanentmagneten
9 . Es kann allgemein bei Rotoreinheiten Anwendung finden, die an der Position der beschriebenen Permanentmagnete9 Magnetanordnungen aufweisen, die zum Beispiel auch zusammengesetzt sein können aus Permanentmagneten und Magnetleitern, um das Magnetfeld geeignet zu formen. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
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- US 7687957 B2 [0006]
- US 2015/0001978 A1 [0007, 0027]
Claims (11)
- Rotoreinheit für einen bürstenlosen Elektromotor, mit - einem ringförmigen Rotorkern (3), der eine Mittelachse (2) umgibt, - einer Mehrzahl von Magnetanordnungen, die in einer Umfangsrichtung der Rotoreinheit (1) um den Rotorkern (3) herum angeordnet sind, und die jeweils eine konvexe äußere Umfangsfläche (11), eine innere Anlagefläche (10), zwei axiale Stirnseiten (14) und zwei in Umfangsrichtung weisende Seitenflächen (12, 13) aufweisen, - einem Magnethalter (21), der eine Anzahl von Halteabschnitten (20) aufweist, die jeweils zwischen zwei benachbarten Magnetanordnungen angeordnet sind und die an einem Ringabschnitt (24) des Magnethalters (21) angeformt sind, wobei die Halteabschnitte (20) in einem Querschnitt entlang einer quer zu der Mittelachse (2) verlaufenden Ebene T-förmig ausgebildet sind und jeweils einen Schaftabschnitt (22) und einen Kopfabschnitt (23) aufweisen, wobei - der Schaftabschnitt (22) in einem Kontaktbereich (25) an den Seitenflächen (12, 13) der Magnetanordnungen anliegt und der Kopfabschnitt (23) an den Umfangsflächen (11) der Magnetanordnungen anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass - der Kopfabschnitt (23) in einem Anlagebereich (a) an den Umfangsflächen (11) anliegt, der von einem Übergang zwischen dem Schaftabschnitt (22) und dem Kopfabschnitt (23) durch einen Abstand (b) getrennt ist.
- Rotoreinheit nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (b) in Umfangsrichtung eine Breite von 30% bis 70% einer Breite (c) des Kopfabschnitts (23) von seinem freien Ende bis zu dem Übergang zum Schaftabschnitt (22) aufweist. - Rotoreinheit nach
Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (b) in Umfangsrichtung eine Breite von 40% bis 60% der Breite (c) des Kopfabschnitts von seinem freien Ende bis zu dem Übergang zum Schaftabschnitt (22) aufweist. - Rotoreinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontaktbereich (25) des Schaftabschnitts (22) in Radialrichtung der Seitenflächen (12, 13) eine Erstreckung von 30% bis 70% der radialen Erstreckung der Seitenflächen (12, 13) aufweist.
- Rotoreinheit nach
Anspruch 4 , dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktbereich (25) des Schaftabschnitts (22) in Radialrichtung der Seitenflächen (12, 13) eine Erstreckung von 40% bis 60% der radialen Erstreckung der Seitenflächen (12, 13) aufweist. - Rotoreinheit nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 3 -5 , dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Erstreckung des Kontaktbereichs (25), in dem der Schaftabschnitt (22) an der Magnetanordnung anliegt, geringer ist als die axiale Erstreckung der Seitenflächen (12, 13) der Magnetanordnung (9). - Rotoreinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnethalter (21) in einem Spritzgießverfahren gefertigt ist und mit den Schaftabschnitten (22) in axial verlaufende Nuten (7) des Rotorkerns (3) eingeführt ist, bevor die Magnetanordnungen an dem Rotorkern (3) montiert werden.
- Rotoreinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede Magnetanordnung aus einem Permanentmagneten (9) besteht.
- Rotoreinheit nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 1 bis7 , dadurch gekennzeichnet, dass jede Magnetanordnung einen Permanentmagneten (9) und einen Magnetfeldleiter aufweist, wobei der Permanentmagnet (9) an einer äußeren Planfläche (6) des Rotorkerns (3) anliegt und der Magnetfeldleiter an der radialen Außenseite des Permanentmagneten (9) anliegt. - Rotoreinheit nach
Anspruch 9 , dadurch gekennzeichnet, dass der Magnethalter (21) nur an dem Magnetfeldleiter der Magnetanordnung anliegt. - Bürstenloser Elektromotor mit einem Stator, einer in einem Gehäuse drehbar gelagerten Motorwelle, und mit einer auf der Motorwelle befestigten Rotoreinheit (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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