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DE202017007274U1 - Dachfenster und schräge Dachstruktur - Google Patents

Dachfenster und schräge Dachstruktur Download PDF

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DE202017007274U1
DE202017007274U1 DE202017007274.2U DE202017007274U DE202017007274U1 DE 202017007274 U1 DE202017007274 U1 DE 202017007274U1 DE 202017007274 U DE202017007274 U DE 202017007274U DE 202017007274 U1 DE202017007274 U1 DE 202017007274U1
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Abstract

Dachfenster (1) zur tiefen Installation in eine Dachstruktur, umfassend einen Fensterflügel und einen Rahmen, wobei der Fensterflügel eine Fensterscheibe (2) trägt und mit dem Rahmen über Scharniere verbunden ist und wobei der Rahmen angepasst ist, um mit einer lasttragenden Struktur eines Daches eines Gebäudes verbunden zu werden, wobei jeder von dem Fensterflügel und dem Rahmen zwei seitliche Elemente, ein oberes Element und ein unteres Element umfasst, wobei die Rahmenelemente eine Rahmenöffnung begrenzen und die Fensterflügelelemente eine Fensterflügelöffnung begrenzen, wobei jedes von der Fensterscheibe (2), den Fensterflügelelementen und den Rahmenelementen eine Innenseite aufweist, die angepasst ist, um im montierten Zustand zum Inneren des Gebäudes zu weisen, und eine Außenseite aufweist, die angepasst ist, um im montierten Zustand zum Äußeren des Gebäudes zu weisen, dadurch gekennzeichnet, dass im montierten und geschlossenen Zustand des Fensters sich die Außenseite (121) des unteren Rahmenelements (12) im Intervall zwischen 0 mm und 30 mm über der Außenseite (21) der Fensterscheibe (2) befindet, gemessen in einer Richtung senkrecht zur Außenseite der Fensterscheibe, und dass das Fenster eine untere Fensterflügelabdeckung (41) und eine untere Rahmenabdeckung (47) umfasst, welche beide mit einer Krümmung versehen sind, so dass sich ein Abschnitt zur Innenseite hin erstreckt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Dachfenster, umfassend einen Fensterflügel und einen Rahmen, wobei der Fensterflügel eine Fensterscheibe trägt und mit dem Rahmen über Scharniere verbunden ist und der Rahmen angepasst ist, um mit einer lasttragenden Struktur eines Daches eines Gebäudes verbunden zu werden, wobei jeder von dem Fensterflügel und dem Rahmen zwei Seitenelemente umfasst, ein oberes Element und ein unteres Element, wobei die Rahmenelemente eine Rahmenöffnung begrenzen und die Fensterflügelelemente eine Fensterflügelöffnung begrenzen, wobei jedes von der Fensterscheibe, den Fensterflügelelementen und den Rahmenelementen eine Innenseite, die angepasst ist, um im montierten Zustand zum Inneren des Gebäudes zu weisen, und eine Außenseite, die angepasst ist, um im montierten Zustand zum Äußeren des Gebäudes zu weisen, aufweist. Die Erfindung betrifft ferner ein Kit, aufweisend ein unteres Eindeckelement und ein solches Dachfenster, und eine Dachstruktur, die ein solches Dachfenster aufweist.
  • Wenn Fenster dieser Art tief in der Dachstruktur montiert werden, stehen sie nur ein wenig oder gar nicht über der Außenfläche der Bedachung vor, die als das äußerste Wetterschild der Dachstruktur verwendet wird. Das Montieren der Fenster tief in dem Dach wird häufig als ästhetische Vorteile verschaffend angesehen, aber es bietet auch thermische Vorteile, wie es in der EP2843148A erläutert wird, und/oder es verschafft Platz für Sonnenschutzvorrichtungen, wie in der DE20316919U1 .
  • Das Anordnen des Fensters mit der Außenfläche der Fensterscheibe unterhalb einer Außenfläche des Dachs bedeutet jedoch, dass die Fensterscheibe treffender Niederschlag, der nach unten zu den unteren Elementen des Fensterflügels und Rahmens laufen oder gleiten, auf einer Höhe stoppen wird, von der aus er nicht weiter direkt auf die Bedachung fließen kann. Er muss daher auf die Höhe der Außenseite der Bedachung gebracht werden, um ablaufen zu können.
  • Typischerweise ist ein rinnenförmiges Eindeckelement unterhalb des Fensters, gesehen in Richtung der geneigten Dachstruktur, vorgesehen, wobei das Eindeckelement einen ersten Abschnitt, der so angeordnet ist, dass er direkt oder indirekt an einer äußeren Seite des unteren Rahmenelements, die von der Rahmenöffnung weg weist, anliegt, und einen zweiten Abschnitt, der im montierten Zustand mit einer geringeren Neigung als das Dach angeordnet ist, aufweist, so dass er Wasser zur Außenfläche der Bedachung nach oben „anheben“ kann.
  • Solche Rinnen-Eindeckelemente, die typischerweise einen U- oder V-förmigen Querschnitt aufweisen, funktionieren sehr gut, aber die Tiefe, bis zu der sie in die Dachkonstruktion vorstehen können, ohne die Wärmeeigenschaften der Konstruktion zu stark negativ zu beeinflussen, ist begrenzt. Dies stellt eine Grenze für den möglichen Abstand von der Außenseite der Fensterscheibe zur unteren Seite der Rinne in eine Richtung senkrecht zur Ebene des Dachs dar, und somit eine Grenze für die Menge an Wasser, die in der Rinne aufgenommen werden kann. Beim Montieren von Fenstern mit der Fensterscheibe unterhalb der Außenseite der Bedachung wurde beobachtet, dass dies dazu führt, dass Wasser über die Oberseite des ersten Abschnitts des Rinnen-Eindeckelements überläuft und in die Dachkonstruktion eindringt. Insbesondere tritt das Problem auf, wenn der Niederschlag Schnee oder Hagel einschließt, der nicht leicht auf das Bedachungsmaterial fließt und somit die Rinne füllt, oder wenn die Rinne vollständig oder teilweise mit Schmutz gefüllt ist, wie mit Blättern oder Moos.
  • Ein weiteres Beispiel eines tief in ein Dach montierten Fensters findet sich in US4663905 , jedoch ist der darin beschriebene Aufbau nur zur Verwendung in Fenstern geeignet, die an ihrer Unterseite aufgehängt sind, und lässt nur eine sehr begrenzte lichtdurchlässige Fensterfläche im Verhältnis zu der erforderlichen Größe der Öffnung in der Dachstruktur zu. Ferner ist das Witterungsschutzsystem strukturell aufwändig und aus Materialien gebildet, die eine begrenzte Haltbarkeit aufweisen, wenn diese insbesondere Sonnenlicht ausgesetzt sind, weswegen die Lebenserwartung eines solchen Fensters gering ist.
  • Daher besteht eine Aufgabe der Erfindung darin, ein Dachfenster zur Verfügung zu stellen, welches dazu geeignet ist, mit der Fensterscheibe zumindest teilweise unterhalb einer Außenfläche des Daches montiert zu werden, und wobei die Gefahr, dass Wasser am unteren Element des Rahmens in die Dachkonstruktion eindringt, verringert ist.
  • Dies wird mit einem Dachfenster nach Anspruch 1 erreicht, bei dem im montierten und geschlossenen Zustand des Fensters sich die Außenseite des unteren Rahmenelements im Intervall zwischen 0 mm und 30 mm über der Außenseite der Fensterscheibe befindet, gemessen in einer Richtung senkrecht zur Außenseite der Fensterscheibe, und bei dem das Fenster eine untere Fensterflügelabdeckung und eine untere Rahmenabdeckung umfasst, welche beide mit einer Krümmung versehen sind, so dass sich ein Abschnitt zur Innenseite hin erstreckt. Verglichen mit Dachfenstern des Stands der Technik bedeutet dies, dass zumindest das untere Element des Rahmens erheblich höher in eine Richtung senkrecht zur Ebene des Daches relativ zur Höhe der Fensterscheibe vorsteht und somit ermöglicht, dass der Abstand zwischen der Unterseite der Rinne, die durch das untere Eindeckelement gebildet ist, und der Außenseite des unteren Rahmenelements größer ist. Dies bedeutet wiederum, dass der erste Abschnitt des unteren Eindeckelements auch relativ weit von der Unterseite der Rinne vorstehen kann und die Rinne daher ein größeres Volumen aufweisen kann als bei einem Fenster des Stands der Technik, das in der gleichen Tiefe in der Dachstruktur montiert ist.
  • Der Bezug auf „die Außenseite des unteren Rahmenelements“ bedeutet der höchste Punkt auf dem unteren Rahmenelement, gesehen in einer Richtung von der Innenseite des unteren Rahmenelements zur Außenseite und senkrecht zur Außenseite der Fensterscheibe. Dies ist oft auch der Punkt, der sich im montierten Zustand am höchsten befindet, dies muss aber nicht der Fall sein.
  • Bei Dachfenstern mit herkömmlichen Abmessungen, die zur Verwendung bei Dächern mit einer Neigung zwischen 15° und 90° beabsichtigt sind, befindet sich die Außenseite des unteren Rahmenelements in dem Intervall zwischen 15 mm und 25 mm, vorzugsweise ungefähr 20 mm, über der Außenseite der Fensterscheibe, gemessen in einer Richtung senkrecht zur Außenseite der Fensterscheibe.
  • Bei den vorliegend bevorzugten Ausführungsformen beträgt der Abstand von der Innenseite der Fensterscheibe zur Außenseite des unteren Rahmenelements 25 bis 100 mm, insbesondere 45 bis 85 mm, gemessen in einer Richtung senkrecht zur Außenseite der Fensterscheibe.
  • In einer Ausführungsform befindet sich, um das Dachfenster mit einem unteren Rahmenelement zu versehen, das hoch über der Unterseite der Rinne vorsteht, während es gleichzeitig einen glatten Übergang zu anderen Teilen des Fensters ermöglicht, ein erster Abschnitt der Außenseite des unteren Rahmenelements, der sich an einer äußeren Seite des Rahmens, die von der Rahmenöffnung weg weist, befindet, über einem zweiten Abschnitt der Außenseite des unteren Rahmenelements, der sich an einer inneren Seite des Rahmens befindet, die zur Rahmenöffnung weist, gemessen in einer Richtung von der Innenseite des unteren Rahmenelements zur Außenseite des unteren Rahmenelements und senkrecht zur Außenseite der Fensterscheibe. Dies kann zum Beispiel mit einer geneigten Außenseite des unteren Rahmenelements erreicht werden, so dass im montierten und geschlossenen Zustand des Fensters die Außenseite des unteren Rahmenelements eine geringere Neigung aufweist als die Außenseite der Fensterscheibe.
  • Die Außenseite des unteren Rahmenelements kann auf mehrere verschiedene Arten ausgeführt sein, einschließlich einer Holzoberfläche, die mit Lack oder Farbe bedeckt ist, bei einem Fenster mit einem herkömmlichen Holzrahmen, oder einer Polymeroberfläche, falls der Fensterrahmen zum Beispiel durch Formen von Polyurethan auf einen Kern von verstärkenden und/oder isolierenden Elementen hergestellt ist, wie es auch auf diesem Gebiet allgemein bekannt ist. Falls jedoch das untere Rahmenelement aus mehreren verschiedenen Elementen zusammengesetzt ist, kann die Außenfläche zum Beispiel durch ein isolierendes Element gebildet werden, welches an der Außenfläche eines lasttragenden Rahmenelements angebracht ist, so dass das isolierende Element die tatsächliche Außenfläche des Rahmens am unteren Element bildet. Gleichermaßen versteht sich auch, dass eine untere Rahmenverkleidung, -abdeckung oder ein Eindeckelement auf der Außenseite des Rahmenelements angeordnet sein kann, wodurch die Außenfläche des Rahmens am unteren Element gebildet wird.
  • Die meisten herkömmlichen Dachfenster sind mit einer unteren Fensterflügelabdeckung versehen, die sich von der Außenseite der Fensterscheibe über das untere Rahmenelement erstreckt, um Wasser usw. auf das unterhalb des Fensters angeordnete Eindeckelement zu leiten. In manchen Fällen bedeckt die untere Fensterflügelabdeckung auch die Verbindungsstelle zwischen der Fensterscheibe und dem unteren Fensterflügelelement.
  • In einer Ausführungsform ist eine solche untere Fensterflügelabdeckung in einem Winkel zur Außenseite der Fensterscheibe angeordnet, so dass das Fenster in seinem montierten und geschlossenen Zustand eine geringere Neigung hat als die Außenseite der Fensterscheibe. Mit anderen Worten ist die untere Fensterflügelabdeckung relativ zu der Ebene, die durch die Außenseite der Fensterscheibe definiert ist, leicht nach oben abgewinkelt, wodurch Wasser oder ein anderer Niederschlag, das bzw. der entlang der Fensterscheibe hinunterläuft, „angehoben wird“ und dadurch effektiv ein größerer Abstand zur Unterseite der von dem unteren Eindeckelement gebildeten Rinne geschaffen wird. Dies ermöglicht die Verwendung eines noch höheren unteren Rahmenelements und/oder eines unteren Eindeckelements mit einem ersten Abschnitt, der sich über der Außenseite des unteren Rahmenelements erstreckt, und daher wird die Gefahr, dass Wasser über den ersten Abschnitt des unteren Eindeckelements überläuft, verringert.
  • Je nach dem Winkel der unteren Fensterflügelabdeckung kann es auch den Abwärtsweg von Schnee, Hagel usw. entlang der Fensterscheibe behindern und somit zumindest verhindern, dass ein Teil die Rinne erreicht, bis er geschmolzen ist, oder dies zumindest verzögern, so dass das Risiko eines Blockierens der Rinne verringert ist. Eine negative Neigung der unteren Fensterflügelabdeckung, d. h. eine Neigung in eine Richtung entgegengesetzt zur Dachschräge, ist jedoch normalerweise unerwünscht, da sie zur Bildung von Wasserpfützen führen kann, die nicht abgeleitet werden können und wiederum eine Qualitätsminderung der Materialien des Fensters und/oder ein Leck in der Dachkonstruktion verursachen können.
  • Falls die Außenseite des unteren Rahmenelements wie vorstehend beschrieben geneigt ist, kann diese im Wesentlichen mit dem gleichen Neigungswinkel versehen werden wie bei der unteren Fensterflügelabdeckung, so dass im geschlossenen Zustand des Dachfensters die untere Fensterflügelabdeckung im Wesentlichen parallel zur Außenseite des unteren Rahmenelements sein wird, wobei eine mögliche untere Rahmenabdeckung auf der und parallel zur Außenseite des unteren Rahmenelements angeordnet ist. Dies verringert die Gefahr, dass Wind und Schmutz in den Raum zwischen dem Fensterflügel und dem Rahmen eindringen, insbesondere da die untere Fensterflügelabdeckung und eine untere Rahmenabdeckung beide mit einer Krümmung versehen sind, so dass sich ein Abschnitt zur Innenseite hin erstreckt.
  • Je nach Gestaltung des Fensters kann die untere Fensterflügelabdeckung entweder an der Fensterscheibe oder an dem Fensterflügel oder an beiden angebracht sein.
  • Bei manchen Ausführungsformen ist die untere Fensterflügelabdeckung derart direkt mit der Fensterscheibe verbunden, dass Wasser von der Außenseite der Fensterscheibe auf die untere Fensterflügelabdeckung gelangen kann. Dies kann zum Beispiel durch Anbringen der unteren Fensterflügelabdeckung an der Fensterscheibe unter Verwendung eines Klebstoffs und/oder durch wasserdichtes Gestalten der Verbindungsstelle zwischen der unteren Fensterflügelabdeckung und der Fensterscheibe unter Verwendung eines Dichtstreifens oder einer Dichtungsmasse geschehen.
  • Es ist jedoch auch möglich, die untere Fensterflügelabdeckung an einem an der Fensterscheibe angebrachten Randelement anzubringen. Ein solches Randelement kann zum Beispiel durch Formen bereitgestellt werden und sich nur entlang der unteren Kante der Fensterscheibe, entlang mehrerer Kanten der Fensterscheibe oder sogar entlang des gesamten Umfangs der Fensterscheibe erstrecken. Ebenso versteht sich, dass ein Randelement die Einfassung der Fensterscheibe vollständig umfassen kann, so dass sie sich von der Innenseite zur Außenseite und über beide erstreckt, oder dass sie nur auf einer Seite der Fensterscheibe angeordnet ist. Außerdem kann ein Randelement als ein oder mehr diskrete(s) Element(e) mit einer kürzeren Erstreckung als die Breite der Fensterscheibe vorgesehen sein.
  • Es ist auch möglich, die untere Fensterflügelabdeckung an dem unteren Fensterflügelelement anzubringen, und zwar entweder als einziges Anbringungsmittel oder als Ergänzung zu einer Anbringung an der Fensterscheibe wie vorstehend beschrieben. Eine Anbringung an dem unteren Fensterflügelelement kann zum Beispiel mittels Schrauben erreicht werden.
  • Ist die untere Fensterflügelabdeckung an dem unteren Fensterflügelelement angebracht, kann eine Verkleidung vorgesehen werden und dazu angepasst sein, Wasser von der Fensterscheibe auf die untere Fensterflügelabdeckung zu leiten.
  • In herkömmlichen Arten von Dachfenstern ist die untere Fensterflügelabdeckung typischerweise an der Außenseite der Fensterscheibe vorgesehen, aber es ist auch möglich, diese an der Innenseite der Fensterscheibe vorzusehen, insbesondere bei Verwendung einer Fensterscheibe, die über die Außenseite des unteren Fensterflügelelements vorsteht.
  • Vorstehend wurde die Erfindung mit Bezug auf ein Fenster beschrieben, bei dem das untere Rahmenelement über der Außenseite der Fensterscheibe vorsteht. Ähnliche Vorteile können mit einem Kit erreicht werden, das ein unteres Eindeckelement und ein Dachfenster mit einem Fensterflügel und einem Rahmen aufweist, wobei der Fensterflügel eine Fensterscheibe trägt und mit dem Rahmen über Scharniere verbunden ist, und der Rahmen angepasst ist, um mit einer lasttragenden Struktur eines Daches eines Gebäudes verbunden zu werden, wobei jedes von dem Fensterflügel und dem Rahmen zwei Seitenelemente umfasst, ein oberes Element und ein unteres Element, wobei die Rahmenelemente eine Rahmenöffnung begrenzen und die Fensterflügelelemente eine Fensterflügelöffnung begrenzen, wobei jedes von der Fensterscheibe, den Fensterflügelelementen und den Rahmenelementen eine Innenseite, die angepasst ist, um im montierten Zustand zum Inneren des Gebäudes zu weisen, und eine Außenseite, die angepasst ist, um im montierten Zustand zum Äußeren des Gebäudes zu weisen, aufweist, wobei sich im montierten und geschlossenen Zustand des Fensters der höchste Punkt auf dem unteren Eindeckelement, der sich von der Innenseite des unteren Rahmenelements am weitesten weg entfernt befindet, gemessen in einer Richtung senkrecht zur Außenseite der Fensterscheibe, in dem Intervall zwischen 0 mm und 30 mm über der Außenseite der Fensterscheibe befindet, gemessen in einer Richtung senkrecht zur Außenseite der Fensterscheibe. Selbst wenn sich die Außenseite des unteren Rahmenelements nicht so hoch wie vorstehend mit Bezug auf den ersten Aspekt der Erfindung beschrieben befindet, ermöglicht es die entsprechende hohe Position des höchsten Punktes auf dem unteren Eindeckelement immer noch, die Gefahr zu reduzieren, dass Wasser am unteren Element des Rahmens in die Dachkonstruktion eintritt, wenn das Dachfenster so montiert ist, dass die Fensterscheibe zumindest teilweise unter einer Außenfläche des Daches liegt. Dies kann es erforderlich machen, dass das untere Eindeckelement aus einem etwas steiferen Material gefertigt wird, um dem Wasserdruck standzuhalten, der auftritt, wenn die Rinne voll ist, da sie nicht über ihre gesamte Höhe von dem unteren Rahmenelement gestützt wird, sondern das Eindeckelement kann ansonsten im Wesentlichen das gleiche sein, wie es vorstehend beschrieben wurde.
  • In einer Ausführungsform des Kits befindet sich im montierten und geschlossenen Zustand des Fensters der höchste Punkt auf dem unteren Eindeckelement, der sich von der Innenseite des unteren Rahmenelements am weitesten weg entfernt befindet, gemessen in einer Richtung senkrecht zur Außenseite der Fensterscheibe, in dem Intervall zwischen 15 mm und 25 mm, vorzugsweise etwa 20 mm, über der Außenseite der Fensterscheibe, gemessen in einer Richtung senkrecht zur Außenseite der Fensterscheibe.
  • Nachstehend wird die Erfindung genauer mit Bezug auf nicht einschränkende Ausführungsformen, die in der Zeichnung gezeigt sind, beschrieben, wobei
    • 1 eine Abbildung eines tief in einem Dach montierten Dachfensters ist,
    • 2 eine teilweise weggeschnittene Querschnittsansicht eines Dachfensters gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist, das tief in einem Dach montiert ist,
    • 3 eine teilweise weggeschnittene Querschnittsskizze eines Dachfensters gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist,
    • 4 eine teilweise weggeschnittene Querschnittsskizze eines Dachfensters gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist,
    • 5 eine teilweise weggeschnittene Querschnittsskizze eines Dachfensters gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist,
    • 6 5 entspricht, jedoch in einer Perspektivansicht gezeigt ist, und
    • 7 eine teilweise weggeschnittene Querschnittsskizze eines Kits mit einem unteren Eindeckelement und einem Dachfenster ist.
  • Ein Dachfenster 1 mit einem Rahmen und einem Fensterflügel, der eine Fensterscheibe 2 trägt, und wobei der Fensterflügel mit dem Rahmen über Scharniere verbunden ist, ist in 1 gezeigt. Hier ist das Fenster in einem Dach mit einer Schräge von etwa 40° montiert, und die Bedachung besteht aus Dachziegeln, aber es versteht sich, dass das Fenster auch in anderen Arten von Dächern verwendet werden kann. Die Verbindungsstelle zwischen dem Dach und dem Fenster ist mit einem Eindeckaufbau 4 wetterfest gemacht, welcher eine Reihe von Eindeckelementen und Abdeckelementen, von denen in 1 nur die untere Fensterflügelabdeckung 41 und das untere Eindeckelement 42 mit dem Schürzenelement 43 deutlich sichtbar sind, sowie ein oberes Gehäuse 44 und Verkleidungselemente 45, 46 auf den Seitenelementen des Rahmens bzw. des Fensterflügels aufweist. Solche Eindeckaufbauten sind allgemein bekannt und werden daher nicht genauer beschrieben.
  • Nun mit Bezug auf 2 ist ein Dachfenster gemäß der Erfindung in einer teilweise weggeschnittenen Querschnittsansicht gezeigt, wobei die lasttragende Struktur durch eine Latte 5 dargestellt ist, die die Bedachung 3 trägt. Der Fensterflügel ist nur durch das untere Fensterflügelelement 11 und der Rahmen durch das untere Element des Rahmens 12 dargestellt, es versteht sich jedoch, dass sowohl der Fensterflügel als auch der Rahmen ferner ein oberes Element und zwei Seitenelemente umfassen, so dass die Rahmenelemente auf die gleiche Weise, wie es in 1 gezeigt ist, eine im Wesentlichen rechteckige Rahmenöffnung begrenzen und die Fensterflügelelemente eine im Wesentlichen rechteckige Fensterflügelöffnung begrenzen.
  • Das untere Eindeckelement 42 hat einen ersten Abschnitt 421, der sich entlang einer äußeren Seite 123 des unteren Rahmenelements 12 nach oben erstreckt, so dass das untere Eindeckelement 42 mit dem Schürzenelement 43 eine Rinne unter dem Fenster bildet. In dieser Ausführungsform ist der erste Abschnitt mit einem Flansch versehen, der über der Außenseite 121 des unteren Rahmenelements vorsteht, und eine untere Rahmenabdeckung 47 ist oben auf diesem angebracht und erstreckt sich entlang der äußeren Seite des unteren Rahmenelements nach unten, um einen zusätzlichen Wetterschutz zu bieten, dies ist jedoch nicht zwingend.
  • In dieser Ausführungsform befindet sich die Außenseite 121 des unteren Rahmenelements 12 in einem Abstand d3 über der Außenseite 21 der Fensterscheibe, gemessen in einer Richtung senkrecht zur Außenseite der Fensterscheibe, wobei der Abstand d3 hier in etwa 15 mm beträgt.
  • Der Abstand d3 von der Außenseite 21 der Fensterscheibe zum höchsten Punkt auf dem unteren Rahmenelement 12 hängt natürlich von der Dicke der Fensterscheibe ab. Bei dieser Ausführungsform ist das Fenster mit einer dreischichtigen Fensterscheibe versehen, wobei die innere Fensterscheibenschicht, die die Innenseite 22 der Fensterscheibe bildet, ein Verbundglas ist. Eine solche Fensterscheibe 2 hat eine Dicke von etwa 50 mm, was bedeutet, dass der Abstand d4 von der Innenseite 22 der Fensterscheibe zum höchsten Punkt auf dem unteren Rahmenelement 12, gemessen in einer Richtung senkrecht zur Außenseite der Fensterscheibe, hier ungefähr 65 mm beträgt.
  • In dieser Ausführungsform ist das Fenster tief in dem Dach montiert, wobei die Innenseite 22 der Fensterscheibe 2 im Wesentlichen mit der Höhe B, die durch die Außenflächen der Latten 5 definiert ist (auch als blaue Höhe bekannt) bündig ist, und wobei sich die Fensterscheibe im montierten und geschlossenen Zustand des Fensters unter der Außenfläche der Bedachung befindet. Folglich ist der Abstand d1 von dem untersten Punkt auf dem unteren Eindeckelement 42 zur Außenseite 21 der Fensterscheibe relativ klein. Bei einem herkömmlichen Dachfenster (nicht gezeigt) würde dies dazu führen, dass der Abstand von dem untersten Punkt auf dem unteren Eindeckelement mit dem Schürzenelement zum höchsten Punkt auf der Außenseite des unteren Rahmenelements und damit der obersten Höhe des ersten Abschnitts des unteren Eindeckelements sehr klein wird, was zu einem möglichen Risiko führt, dass Wasser über die Außenseite des unteren Rahmenelements überläuft und in das Gebäude eindringt. Bei diesem Fenster bleibt andererseits der Abstand d2 von dem untersten Punkt auf dem unteren Eindeckelement zum höchsten Punkt auf der Außenseite des unteren Eindeckelements ausreichend hoch, um dadurch, dass die Außenseite 121 des unteren Rahmenelements über der Außenseite 21 der Fensterscheibe positioniert ist, einen guten Wetterschutz zu gewährleisten.
  • Es sei angemerkt, dass im montierten Zustand des Fensters die Position des tatsächlichen höchsten Punktes auf dem unteren Rahmenelement und des tiefsten Punktes auf dem unteren Eindeckelement in einer vertikalen Richtung von der Neigung des Dachfensters abhängt, aber der Vergleich zwischen herkömmlichen Dachfenstern und Dachfenstern gemäß der vorliegenden Erfindung bleibt gleich.
  • In dieser Ausführungsform ist der höchste Punkt auf dem unteren Eindeckelement 42, der sich von der Innenseite des unteren Rahmenelements 12 am weitesten weg befindet, gemessen in einer Richtung senkrecht zur Außenseite der Fensterscheibe, die Krümmung, an der der über die Außenseite 121 des unteren Rahmenelements vorstehende Flansch mit dem Hauptteil des ersten Abschnitts 421 verbunden ist.
  • Die Tatsache, dass die Außenseite 121 des unteren Rahmenelements über der Außenseite 21 der Fensterscheibe angeordnet ist, bedeutet, dass das Wasser nicht bei allen Neigungen auf herkömmliche Weise von der Fensterscheibe auf das untere Eindeckelement ablaufen kann. Um dieses Problem zu lösen, wurde die untere Fensterflügelabdeckung 41 in 2 in einem Winkel A in Bezug auf die durch die Außenseite 21 der Fensterscheibe definierte Ebene angeordnet, so dass im montierten und geschlossenen Zustand des Fensters die untere Fensterflügelabdeckung eine geringere Neigung hat als die Außenseite der Fensterscheibe und sich über die Außenseite des unteren Rahmenelements 12 erstreckt. Dies ermöglicht es der unteren Fensterflügelabdeckung, Wasser, das entlang der Fensterscheibe herunterläuft, auf eine höhere Höhe in einer Richtung senkrecht zur Außenseite der Fensterscheibe „anzuheben“, wodurch ermöglicht wird, dass es über die Außenseite des unteren Rahmenelements gelangt.
  • Durch das Ändern des Winkels A kann das Fenster für verschiedene Schrägen des Daches und/oder der Außenseite des unteren Rahmenelements angepasst werden, um sogar noch höher angeordnet zu werden. Unabhängig davon, wie die untere Fensterflügelabdeckung 41 ausgeführt und angebracht ist, sollte der Winkel A vorzugsweise derart sein, dass in der montierten und geschlossenen Position des Fensters der Teil der Abdeckung, der sich von dem Äußeren der Fensterscheibe erstreckt, in die gleiche Richtung geneigt ist wie das Dach. Dies gewährleistet, dass Wasser und anderer Niederschlag von der unteren Fensterflügelabdeckung abfließt oder gleitet, anstatt eine Pfütze oder eine Ansammlung auf der Fensterscheibe zu bilden.
  • Bei der Ausführungsform in 2 ist die untere Fensterflügelabdeckung 41 an einem geformten Randelement 6 angebracht, das auf der Kante der Fensterscheibe 2 vorgesehen ist, es ist jedoch auch möglich, es auf eine an sich bekannte Weise an dem Fensterflügel anzubringen.
  • 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, wobei sich die Außenseite 121 des unteren Rahmenelements 12 noch höher, hier ungefähr 25 mm, über der Außenseite 21 der Fensterscheibe 2 befindet und wobei der Winkel A folglich etwas größer ist als in 2. Bei dieser Ausführungsform ist die untere Fensterflügelabdeckung 41 mit einem Flansch versehen, der sich parallel zu der Außenseite der Fensterscheibe erstreckt, und dieser Flansch wurde durch ein Dichtungsmaterial 23 direkt an der Fensterscheibe angebracht. Es können zu diesem Zweck auch Klebstoffe oder andere Anbringungsmittel verwendet werden.
  • In 3 sowie in den 4 und 5, die nachstehend beschrieben werden, sind die Fenster mit einem unteren Eindeckelement 42 als einzigem Wetterschutz des unteren Rahmenelements gezeigt, es versteht sich jedoch, dass eine untere Rahmenabdeckung 47 wie in 2 vorgesehen sein kann und dass der Eindeckaufbau auf andere Art und Weise variieren kann. Ebenso versteht sich, dass die Erfindung nicht auf eine besondere Art von Fensterscheiben begrenzt ist und dass, wenn es nicht anders angegeben ist, die Form des Fensterflügelelements, der Rahmenelemente und anderer Teile des Fensters und/oder des Eindeckaufbaus im Vergleich zu den gezeigten variieren kann.
  • Sowohl in 2 als auch in 3 ist die Außenfläche 121 des unteren Rahmenelements 12 mit einer im Wesentlichen gleichen Neigung wie die untere Fensterflügelabdeckung gezeigt. Dies ermöglicht es dem Rahmenelement und damit dem Eindeckelement 42, das an diesem angebracht ist, der Form der Abdeckung zu folgen und damit zu verhindern, dass Wind und Schmutz in den Raum zwischen dem Fensterflügel und dem Rahmen gelangen. Die Außenseite 121 des unteren Rahmenelements umfasst einen ersten Abschnitt, der sich an einer äußeren Seite 123 des Rahmens befindet, die von einer Rahmenöffnung weg weist, und einen zweiten Abschnitt an einer inneren Seite, wobei sich der erste Abschnitt über dem zweiten Abschnitt befindet, gemessen in einer Richtung von der Innenseite des unteren Rahmenelements zur Außenseite 121 des unteren Rahmenelements und senkrecht zur Außenseite 21 der Fensterscheibe. Der erste und der zweite Abschnitt müssen nicht, wie in dieser Ausführungsform, in Fortsetzung zueinander vorgesehen sein, sie können vielmehr auch auf andere Weise ausgeführt sein, einschließlich als getrennte Stufen und/oder durch eine Nut getrennt, die angepasst ist, um einen Flansch (nicht gezeigt) auf dem Eindeckelement oder dem Abdeckelement oder einen Dichtstreifen (nicht gezeigt) aufzunehmen.
  • Eine weitere Ausführungsform eines Dachfensters gemäß der Erfindung ist in 4 gezeigt. Hier befindet sich die Außenseite 121 des unteren Rahmenelements 12 in einer Höhe mit der Außenseite 21 der Fensterscheibe 2, und das untere Eindeckelement 42 steht nicht über der Außenseite des unteren Rahmenelements vor. Dadurch kann die untere Fensterflügelabdeckung 41 im Wesentlichen parallel zur Außenseite der Fensterscheibe sein, was die Verwendung einer genormten unteren Fensterflügelabdeckung ermöglicht, die auch für andere Arten von Fenstern verwendet werden kann.
  • Der Abstand d4 beträgt hier ungefähr 25 mm entsprechend einer herkömmlichen Doppelverglasungseinheit.
  • Eine der in 2 gezeigten Ausführungsform in Bezug auf die Höhe des unteren Rahmenelements 12 ähnelnde ist in den 5 und 6 gezeigt. In dieser Ausführungsform erstreckt sich ein Schürzenelement 43 über das untere Eindeckelement 42 hinaus, um eine Überlappung mit einem seitlichen Eindeckelement 48 bereitzustellen, und das seitliche Fensterflügel-Verkleidungselement 45 ist sich entlang der Seite der Fensterscheibe 2 in 6 erstreckend gezeigt.
  • Die untere Fensterflügelabdeckung 41 ist hier an zwei Haltern 411 angebracht, die jeweils auf einer Seite des Fensters angeordnet sind, und die Außenseite der unteren Fensterflügelabdeckung stößt an eine Innenseite eines Flansches 61 des Randelements 6 an. Eine gekrümmte Kante 412 versieht die untere Fensterflügelabdeckung 41 mit einer ausreichenden Festigkeit und Steifheit, um ihre Form beizubehalten, es ist jedoch auch möglich, sie für eine zusätzliche Stütze an dem Randelement anzubringen, und zwar entweder an diskreten Punkten oder Abschnitten oder kontinuierlich über die gesamte Länge. Eine kontinuierliche Anbringung an dem Randelement wird vorliegend bevorzugt, da sie auch eine verbesserte Wasserdichtigkeit bereitstellt.
  • Alternativ oder ergänzend können weitere Halter (nicht gezeigt) in dem Raum zwischen der inneren Seite 122 des unteren Rahmenelements 12 und dem Randelement vorgesehen sein. Solche Halter können auch zum Tragen der Fensterscheibe 2 beitragen.
  • 7 zeigt ein Fenster, das mit einem Eindeck-Kit montiert ist, wobei die Außenseite 121 des unteren Rahmenelements 12 mit der Innenseite der Fensterscheibe bündig ist und wobei das untere Eindeckelement über die Außenseite 21 der Fensterscheibe vorsteht. Dies bedeutet, dass der höchste Punkt, den jegliches Wasser, das sich in der Rinne, die von dem unteren Eindeckelement 42 und einer möglichen, daran angebrachten Blende gebildet wird, sammelt, passieren muss, um in die Dachkonstruktion einzudringen, der höchste Punkt auf dem unteren Eindeckelement 42 ist, d. h. der Krümmung 424, an der der Flansch 423, der über der Außenseite 121 des unteren Rahmenelements vorsteht, mit dem Hauptteil des ersten Abschnitts 421 verbunden ist. Der Abstand d3 beträgt hier 30 mm. Das Kit, das aus dem unteren Eindeckelement 42 und dem Dachfenster 1 besteht, ermöglicht eine Installation des Dachfensters tief in dem Dach, auch wenn das Dachfenster selbst für andere Zwecke gestaltet ist. Der zwischen dem unteren Eindeckelement 42, dem unteren Rahmenelement 12 und dem unteren Fensterflügelelement 11 vorgesehene Raum 425 kann zum Beispiel verwendet werden, um eine Belüftungseinheit (nicht gezeigt) aufzunehmen oder das Vorsehen von zusätzlichem Isoliermaterial (nicht gezeigt) zu ermöglichen, abhängig von der Klimazone, in der das Kit zu verwenden ist.
  • Bei den in der Zeichnung gezeigten Ausführungsformen befindet sich die Außenseite des unteren Rahmenelements in dem Intervall zwischen 0 mm und 30 mm über der Außenseite der Fensterscheibe, gemessen in einer Richtung senkrecht zur Außenseite der Fensterscheibe im montierten und geschlossenen Zustand des Fensters. Es versteht sich jedoch, dass die Abmessungen von der Gesamtgröße des Fensters und insbesondere den Abmessungen der Fensterscheibe abhängen.
  • Der kleine Abstand zwischen den unteren Eindeckelementen 42 und dem unteren Rahmenelement 12, der in den 3, 4 und 7 gezeigt ist, dient nur der Veranschaulichung, dass die Eindeckelemente separate Elemente sind, es versteht sich jedoch, dass das untere Eindeckelement in solchen Ausführungsformen normalerweise direkt an der Außenseite des unteren Rahmenelements angebracht wird. Ebenso versteht sich, dass, auch wenn die Erfindung in erster Linie mit Bezug auf Ausführungsformen beschrieben worden ist, in denen ein Schürzenelement 43 an dem unteren Eindeckelement 42 angebracht ist, wie es bei Eindeckaufbauten zur Verwendung bei Bedachungsmaterialien übliche Praxis ist, bei denen es sich um gewellte Ziegel oder Dachplatten handelt, die Erfindung auch Eindeckaufbauten ohne Schürzenelemente betrifft.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Die Erfindung betrifft ein Dach, bei dem im montierten und geschlossenen Zustand des Fensters sich die Außenseite des unteren Rahmenelements in dem Intervall zwischen 0 mm und 30 mm über der Außenseite der Fensterscheibe befindet, gemessen in einer Richtung senkrecht zur Außenseite der Fensterscheibe, und ein Kit, aufweisend ein unteres Eindeckelement und ein Dachfenster, wo sich der höchste Punkt auf dem unteren Eindeckelement in dem vorstehenden Intervall befindet. In einer Ausführungsform ist ein Abdeckelement an einer unteren Kante der Fensterscheibe vorgesehen, wobei das Abdeckelement in einem Winkel zur Außenseite der Bedachung angeordnet ist, so dass im montierten Zustand und geschlossenen Zustand des Fensters dieses eine geringere Neigung aufweist als die Außenseite der Bedachung und sich über die Außenseite des unteren Rahmenelements erstreckt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 2843148 A [0002]
    • DE 20316919 U1 [0002]
    • US 4663905 [0006]

Claims (9)

  1. Dachfenster (1) zur tiefen Installation in eine Dachstruktur, umfassend einen Fensterflügel und einen Rahmen, wobei der Fensterflügel eine Fensterscheibe (2) trägt und mit dem Rahmen über Scharniere verbunden ist und wobei der Rahmen angepasst ist, um mit einer lasttragenden Struktur eines Daches eines Gebäudes verbunden zu werden, wobei jeder von dem Fensterflügel und dem Rahmen zwei seitliche Elemente, ein oberes Element und ein unteres Element umfasst, wobei die Rahmenelemente eine Rahmenöffnung begrenzen und die Fensterflügelelemente eine Fensterflügelöffnung begrenzen, wobei jedes von der Fensterscheibe (2), den Fensterflügelelementen und den Rahmenelementen eine Innenseite aufweist, die angepasst ist, um im montierten Zustand zum Inneren des Gebäudes zu weisen, und eine Außenseite aufweist, die angepasst ist, um im montierten Zustand zum Äußeren des Gebäudes zu weisen, dadurch gekennzeichnet, dass im montierten und geschlossenen Zustand des Fensters sich die Außenseite (121) des unteren Rahmenelements (12) im Intervall zwischen 0 mm und 30 mm über der Außenseite (21) der Fensterscheibe (2) befindet, gemessen in einer Richtung senkrecht zur Außenseite der Fensterscheibe, und dass das Fenster eine untere Fensterflügelabdeckung (41) und eine untere Rahmenabdeckung (47) umfasst, welche beide mit einer Krümmung versehen sind, so dass sich ein Abschnitt zur Innenseite hin erstreckt.
  2. Dachfenster (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im montierten und geschlossenen Zustand des Fensters sich die Außenseite (121) des unteren Rahmenelements (12) in dem Intervall zwischen 15 mm und 25 mm, vorzugsweise etwa 20 mm, über der Außenseite (21) der Fensterscheibe (2) befindet, gemessen in einer Richtung senkrecht zur Außenseite der Fensterscheibe.
  3. Dachfenster (1) gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand von der Innenseite der Fensterscheibe (2) zur Außenseite (121) des unteren Rahmenelements (12) 25-100 mm, insbesondere 45-85 mm, beträgt, gemessen in einer Richtung senkrecht zur Außenseite (21) der Fensterscheibe.
  4. Dachfenster (1) gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine untere Fensterflügelabdeckung (41) an einer unteren Kante der Fensterscheibe (2) und/oder an der Außenseite des unteren Fensterflügelelements (11) vorgesehen ist, wobei die untere Fensterflügelabdeckung derart in einem Winkel zur Außenseite (21) der Fensterscheibe angeordnet ist, dass sie im montierten und geschlossenen Zustand des Fensters eine geringere Neigung hat als die Außenseite der Fensterscheibe und sich über die Außenseite (121) des unteren Rahmenelements (12) erstreckt.
  5. Dachfenster (1) gemäß Anspruch 4, wobei die untere Fensterflügelabdeckung (41) direkt mit der Fensterscheibe (2) oder mit einem an der Fensterscheibe angebrachten Randelement (6) verbunden ist.
  6. Dachfenster (1) gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Abschnitt der Außenseite (121) des unteren Rahmenelements (12), der sich an einer äußeren Seite des Rahmens befindet, die von einer Rahmenöffnung weg weist, sich über einem zweiten Abschnitt der Außenseite des unteren Rahmenelements befindet, der sich an einer inneren Seite des Rahmens befindet, die zur Rahmenöffnung weist, gemessen in einer Richtung von der Innenseite des unteren Rahmenelements (12) zur Außenseite (121) des unteren Rahmenelements und senkrecht zur Außenseite (21) der Fensterscheibe (2).
  7. Dachfenster (1) gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei die untere Fensterflügelabdeckung (41) an dem unteren Fensterflügelelement (11) angebracht ist.
  8. Schräge Dachstruktur, umfassend ein Dachfenster (1) gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, eine Bedachung (3) mit einer Außenseite, die zum Äußeren eines Gebäudes weist, und mindestens ein Eindeckelement (42), das unter dem Dachfenster angeordnet ist, gesehen in Richtung der Schräge der Dachstruktur, wobei das Eindeckelement einen ersten Abschnitt (421) aufweist, der so angeordnet ist, dass er direkt oder indirekt an einer äußeren Seite des unteren Rahmenelements (12) anliegt, und einen zweiten Abschnitt aufweist, der mit einer geringeren Neigung angeordnet ist als die Dachstruktur, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abdeckelement (41) an einer unteren Kante der Fensterscheibe (2) und/oder an der Außenseite des unteren Fensterflügelelements (11) vorgesehen ist, wobei das Abdeckelement in einem Winkel zur Außenseite der Bedachung (3) angeordnet ist, so dass es im montierten und geschlossenen Zustand des Fensters eine geringere Neigung aufweist als die Außenseite der Bedachung und sich über die Außenseite (121) des unteren Rahmenelements (12) erstreckt.
  9. Dachstruktur gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Fensterscheibe (2) im montierten und geschlossenen Zustand des Fensters zumindest teilweise unter der Außenfläche der Bedachung (3) befindet.
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