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VERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN
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Die vorliegende Anmeldung beansprucht Priorität und den Vorteil aus der vorläufigen US-Anmeldung Nr.
62/218,501 , eingereicht am 14. September 2015, deren Offenbarung hier durch Verweis vollständig eingeschlossen ist.
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TECHNISCHES GEBIET
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Das technische Gebiet kann allgemein Fahrzeuginformationen, Infotainment und entsprechende Datenverwaltung, Benutzeranwendungen und Anzeige in einem Fahrzeug betreffen. Um als Gebrauchsmuster geschützt und Gegenstand davon zu sein, gibt es gemäß den Erfordernissen des Gebrauchsmustergesetzes nur Vorrichtungen, wie sie in den beigefügten Ansprüchen definiert sind, aber keine Verfahren. In einem Fall, in welchem in der Beschreibung Bezug auf Verfahren genommen wird, dienen diese Bezugnahmen lediglich dazu, die Vorrichtung oder die Vorrichtungen darzustellen, für welche mit den enthaltenen Ansprüchen Schutz gesucht wird.
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HINTERGRUND
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Weltweit verbinden sich Milliarden intelligenter, internetfähiger Geräte zu Billionen von Verbindungen, die im gesamten Gefüge der modernen Gesellschaft integriert sind. Moderne Autos können Gigabyte an Daten pro Meile generieren und die meisten Fahrer brauchen hierfür jeden Tag mehr als 10 % der Zeit, in der sie wach sind. Dies liefert enorme Mengen an wertvollen Daten und verändert unsere Welt auf vielfältige Weise.
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Diese Daten, kombiniert mit enormen Fortschritten bei den analytischen Fähigkeiten des Cloud Computing und verfügbar über Standard-Anwendungsprogrammierungsschnittstellen, ermöglichen es der globalen Community von Entwicklern im mobilen Bereich, innovative, neue, auf Fahrzeugdaten basierende Erfahrungen zu schaffen. Daher kann es erforderlich sein, fahrzeug- und fahrzeugbasierte Erfahrungen zu ermöglichen, die innovative Internet-of-Things-(„loT“-) Erfahrungen (das heißt solche auf der Basis von internetfähigen Geräten) für Fahrer integrieren.
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Ferner kann in den USA einer von vier Autounfällen auf die Nutzung von Mobiltelefonen zurückgeführt werden. Fahrer sollten sich auf die Straße konzentrieren, und nicht auf ihre Telefone. Daher besteht gegebenenfalls ein Bedarf einer Fahrzeug-Infotainment-Plattform, die eine Instrumententafelanzeige oder Haupteinheit mit einem Smartphone oder einer Fahrzeuginformations-Plattform verbindet.
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ZUSAMMENFASSUNG
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In einer Ausführungsform kann ein System eine Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform in Kommunikation mit einer Fahrzeuginformations-Plattform umfassen. Das System kann ferner eine zum Ermöglichen des Zugriffs auf die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform ausgebildete graphische Benutzerschnittstelle umfassen. Die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform kann den Zugriff auf loT-Geräte wie Netzwerkgeräte, fernsteuerbare elektronische Geräte und andere Geräte wie hier beschrieben ermöglichen. Die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform kann den Zugriff auf Benutzerdaten auf einer sicheren, passwortauthentifizierten Basis ermöglichen. Die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform kann auf HTML5-Technologie, vernetzten Cloud-Diensten und integrierter Hochgeschwindigkeits-Fahrzeugkonnektivität basieren.
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Die Systeme, Verfahren und Geräte, die zur Verwendung mit Merkmalen wie hier offenbart geeignet sind oder diese ausführen, können aus einem oder mehreren Computergeräten bestehen. Ein Computergerät oder Computer kann einen Servercomputer, einen Client-Benutzercomputer, einen Personalcomputer (PC), einen Laptop-Computer, einen Tablet-PC, einen elektronischen Dongle, ein elektronisches Fahrzeugsystem, einen Prozessor, einen Desktop-Computer, ein Steuerungssystem, einen Mikrocomputer, andere Computer oder elektronische Geräte wie hier beschrieben oder beliebige Computergeräte, die eine Menge von Anweisungen (sequentiell oder anderweitig) ausführen können, die von diesem Computergerät auszuführende Aktionen spezifizieren, umfassen. Computergeräte können Daten wie Fahrzeugdaten, Benutzerdaten und Daten mobiler Geräte, Gerätedaten, loT-Gerätedaten und andere hier offenbarte Daten über ein Netzwerk austauschen, das eine oder mehrere kabelgebundene, optische, drahtlose oder andere Datenaustauschverbindungen umfassen kann.
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Ein oder mehrere der folgenden Merkmale können enthalten sein. Die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform kann in eine Automotive-Infotainment-Haupteinheit und die Fahrzeuginformations-Plattform integriert sein. In einer Ausführungsform umfasst die Haupteinheit eine Anzeige, die eine Touchscreen-Anzeige umfassen kann, oder steht in elektronischer Kommunikation mit dieser. Die Haupteinheit kann eine Instrumententafel umfassen, die unter Verwendung einer Anzeige zum Darstellen der fahrzeugbezogenen Informationen und Benutzerschnittstellen wie hier beschrieben ausgeführt ist. Die angezeigten Informationen können von einer Anwendung gesendet werden, die als Schnittstelle zu einer Cloud-integrierten Fahrzeug-Infotainment-Plattform oder/und einer Fahrzeug-Informationsplattform ausgebildet ist. In einer Ausführungsform wird die Anzeige von Informationen in oder um ein Fahrzeug statt durch eine Haupteinheit oder eine Instrumententafel durch eine Benutzerschnittstelle eines mobilen Geräts in Kommunikation mit einem oder mehreren hier beschriebenen Systemen durchgeführt.
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Die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform kann Zugriff auf eines oder mehrere Elemente der Gruppe umfassend Fahrmuster, Fahrzeugzustand, fahrtenspezifische Szenarien, Verbindungen, Personen, Flottenmanagementfunktionen und externe Geräte bieten. Die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform ermöglicht den Zugriff auf intelligente Heimgeräte umfassend ein oder mehrere Elemente der Gruppe umfassend intelligente Lüfter, intelligente Thermostate, intelligente Sicherheit, intelligente Lichtsysteme, verteiltes Audio, intelligente Haustiergeräte und Bewusstsein für diese Geräte. Die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform kann zum Steuern von einem oder mehreren intelligenten Heimgeräten umfassend wenigstens ein Element der Gruppe umfassend intelligente Lüfter, intelligente Thermostate, intelligente Sicherheit, intelligente Lichtsysteme, verteiltes Audio, intelligente Haustiergeräte und Bewusstsein für diese Geräte ausgebildet sein. Die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform zeigt eine oder mehrere Benutzerschnittstellen auf der Basis einer Fahrzeuginformations-Plattformanwendung über eine Automotive-Infotainment-Haupteinheit an.
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Zusätzlich können eine oder mehrere der folgenden Merkmale enthalten sein. Die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform kann zum Definieren von fahrzeugbezogenen Regeln, welche die Anpassung von einem oder mehreren intelligenten Heimgeräten auslösen, ausgebildet sein. Die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform kann zum Definieren von Fahrzeugregeln, die Warnungen auf der Basis des Fahrzeugverhaltens auslösen, ausgebildet sein. Die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform kann zum Sammeln von Fahrzeug-Fahrtendaten umfassend Geschwindigkeit, Zahl von Tankstopps und Kraftstoffkostendaten und Durchführen von Operationen an den Fahrzeug-Fahrtendaten umfassend das Vergleichen von Fahrzeug-Fahrtendaten und zum Teilen von Operationsergebnissen ausgebildet sein.
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In einer Ausführungsform kann die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform zum Zugreifen auf Wartungsmeilensteine und prädiktive Diagnose als Reaktion auf eine ausgelöste Fahrzeugwarnung, Entschlüsseln von DTC-Codes und Darstellen von entsprechenden Informationen in Echtzeit ausgebildet sein. Die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform kann zum Anzeigen von Fahrzeuginformations-Plattformanwendungen über eine Automotive-Infotainment-Haupteinheit, Wechseln zwischen Anwendungen und Anzeigen von anwendungsspezifischen Informationen über einer Karte zur Darstellung von anderen Benutzergeräten ausgebildet sein. Die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform ist zum Sammeln von aktuellen Zustandsinformationen von einer URL und Empfangen von Ereignissen und Statusinformationen von einer oder mehreren Fahrzeuginformations-Plattformanwendungen ausgebildet.
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In einer Ausführungsform kann ein Verfahren das Integrieren einer Fahrzeug-Infotainment-Plattform in eine Fahrzeuginformations-Plattform umfassen. Das Verfahren kann ferner das Anzeigen von graphischen Benutzerschnittstellen einer Fahrzeuginformations-Plattformanwendung an einer Automotive-Infotainment-Haupteinheit über die Fahrzeug-Infotainment-Plattform umfassen. Das Verfahren kann ebenfalls das Bereitstellen einer Anwendungsprogrammierschnittstelle für die Fahrzeug-Infotainment-Plattform umfassen. Das Verfahren kann zusätzlich das Authentifizieren von einem oder mehreren Client-Elektronikgeräten oder intelligenten Heimgeräten mit der Fahrzeug-Infotainment-Plattform umfassen. Ferner kann das Verfahren das Bereitstellen von Zugriff auf eine oder mehrere Fahrzeuginformations-Plattformanwendungen an der Automotive-Infotainment-Haupteinheit über die Fahrzeug-Infotainment-Plattform umfassen.
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Teilweise betrifft die Offenbarung ein System von einem oder mehreren Computern, ausgebildet zum Ausführen von bestimmten Operationen oder Aktionen durch das Vorhandensein von Software, Firmware, Hardware oder einer Kombination von diesen, installiert auf dem System, die im Betrieb das System zum Ausführen der Aktionen veranlassen. Ein oder mehrere Computer können zum Ausführen von bestimmten Operationen oder Aktionen durch das Vorhandensein von Anweisungen ausgebildet sein, die, wenn von der Datenverarbeitungsvorrichtung ausgeführt, die Vorrichtung zum Ausführen der Aktionen veranlassen. Ein allgemeiner Aspekt umfasst ein System, umfassend: eine Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform in Kommunikation mit einer Fahrzeuginformations-Plattform und eine zum Ermöglichen des Zugrifs auf die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform ausgebildete graphische Benutzerschnittstelle. Andere Ausführungsformen dieses Aspekts umfassen entsprechende Computersysteme, Vorrichtungen und auf einem oder mehreren Computerspeichervorrichtungen aufgezeichnete Computerprogramme, jeweils ausgebildet zum Ausführen der Aktionen der Verfahren.
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Ausführungen können eines oder mehrere der folgenden Merkmale umfassen. Das System, bei dem die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform den Zugriff auf Geräte des Internets der Dinge ermöglicht. Das System, bei dem die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform den Zugriff auf Benutzerdaten auf sicherer, passwortauthentifizierter Basis oder andere Formen der Authentifizierung wie Biometrie, Multifaktor-Authentifizierung usw. ermöglicht. Das System, bei dem die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform auf der htm15-Technologie, vernetzten Cloud-Diensten und integrierter Hochgeschwindigkeits-Fahrzeugkonnektivität basiert. Das System, bei dem die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform in eine Automotive-Infotainment-Haupteinheit und die Fahrzeuginformations-Plattform integriert ist. Das System, bei dem die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform den Zugriff auf ein oder mehrere Elemente der Gruppe umfassend Fahrzeugmuster, Fahrzeugintaktheit, fahrzeugspezifische Szenarien, Verbindungen, Personen und externe Geräte ermöglicht.
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Zusätzlich können Ausführungen eines oder mehrere der folgenden Merkmale umfassen. Das System, bei dem die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform den Zugriff auf intelligente Heimgeräte umfassend ein oder mehrere Elemente der Gruppe umfassend intelligente Lüfter, intelligente Thermostate, intelligente Sicherheit, intelligente Lichtsysteme, verteiltes Audio, intelligente Haustiergeräte und Bewusstsein für diese Geräte ermöglicht. Das System, bei dem die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform zum Steuern von einem oder mehreren intelligenten Heimgeräte umfassend wenigstens ein Element der Gruppe umfassend intelligente Lüfter, intelligente Thermostate, intelligente Sicherheit, intelligente Lichtsysteme, verteiltes Audio, intelligente Haustiergeräte und Bewusstsein für diese Geräte ausgebildet ist. Das System, bei dem die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform eine oder mehrere Benutzerschnittstellen auf der Basis der Fahrzeuginformations-Plattformanwendung über eine Automotive-Infotainment-Haupteinheit anzeigt. Das System, bei dem die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform zum Definieren von fahrzeugbezogenen Regeln, welche die Anpassung von einem oder mehreren intelligenten Heimgeräten auslösen, ausgebildet ist. Das System, bei dem die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform zum Definieren von Fahrzeugregeln, die Warnungen auf der Basis des Fahrzeugverhaltens auslösen, ausgebildet ist. Das System, bei dem die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform zum Sammeln von Fahrzeug-Fahrtendaten umfassend Geschwindigkeit, Zahl von Tankstopps und Kraftstoffkostendaten und Durchführen von Operationen an den Fahrzeug-Fahrtendaten umfassend das Vergleichen von Fahrzeug-Fahrtendaten und zum Teilen von Operationsergebnissen ausgebildet ist.
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In verschiedenen Ausführungsformen betrifft die Offenbarung ein System, bei dem die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform zum Zugreifen auf Wartungsmeilensteine und prädiktive Diagnose als Reaktion auf eine ausgelöste Fahrzeugwarnung, Entschlüsseln von DTC-Codes und Darstellen von entsprechenden Informationen in Echtzeit ausgebildet ist. Das System, bei dem die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform zum Anzeigen von Fahrzeuginformations-Plattformanwendungen über eine Automotive-Infotainment-Haupteinheit, Wechseln zwischen Anwendungen und Anzeigen von anwendungsspezifischen Informationen über einer Karte zur Darstellung von Benutzergeräten ausgebildet ist. Das System, bei dem die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform zum Sammeln von aktuellen Zustandsinformationen von einer URL und Empfangen von Ereignissen und Statusinformationen von einer oder mehreren Fahrzeuginformations-Plattformanwendungen ausgebildet ist. Ausführungen der beschriebenen Techniken können Hardware, ein Verfahren oder einen Prozess oder Computersoftware auf einem computerzugänglichen Medium umfassen.
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Ein allgemeiner Aspekt umfasst ein Verfahren, umfassend: das Integrieren einer Fahrzeug-Infotainment-Plattform in eine Fahrzeuginformations-Plattform, das Anzeigen von graphischen Benutzerschnittstellen einer Fahrzeuginformations-Plattformanwendung an einer Automotive-Infotainment-Haupteinheit über die Fahrzeug-Infotainment-Plattform, das Bereitstellen einer Anwendungsprogrammierschnittstelle für die Fahrzeug-Infotainment-Plattform, das Authentifizieren von einem oder mehreren Client-Elektronikgeräten oder intelligenten Heimgeräten mit der Fahrzeug-Infotainment-Plattform und das Bereitstellen von Zugriff auf eine oder mehrere Fahrzeuginformations-Plattformanwendungen an der Automotive-Infotainment-Haupteinheit über die Fahrzeug-Infotainment-Plattform. Andere Ausführungsformen dieses Aspekts umfassen entsprechende Computersysteme, Vorrichtungen und auf einem oder mehreren Computerspeichervorrichtungen aufgezeichnete Computerprogramme, jeweils ausgebildet zum Ausführen der Aktionen der Verfahren.
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Ein System von einem oder mehreren Computern kann zum Ausführen von bestimmten Operationen oder Aktionen durch das Vorhandensein von Software, Firmware, Hardware oder einer Kombination von diesen, installiert auf dem System, die im Betrieb das System zum Ausführen der Aktionen veranlassen, ausgebildet sein. Ein oder mehrere Computer können zum Ausführen von bestimmten Operationen oder Aktionen durch das Vorhandensein von Anweisungen ausgebildet sein, die, wenn von der Datenverarbeitungsvorrichtung ausgeführt, die Vorrichtung zum Ausführen der Aktionen veranlassen. Ein allgemeiner Aspekt umfasst ein Verfahren zum Steuern des Fahrzeuginformationsaustauschs zwischen einem oder mehreren Computergeräten, umfassend: das Integrieren einer Fahrzeug-Infotainment-Plattform in eine Fahrzeuginformations-Plattform, das Anzeigen der graphischen Benutzerschnittstellen der Fahrzeuginformations-Plattformanwendung auf einem in einem Fahrzeug angeordneten Computergerät über die Fahrzeug-Infotainment-Plattform, das Bereitstellen einer Anwendungsprogrammierschnittstelle für die Fahrzeug-Infotainment-Plattform, das Authentifizieren von einem oder mehreren Client-Elektronikgeräten oder intelligenten Heimgeräten mit der Fahrzeug-Infotainment-Plattform und das Bereitstellen von Zugriff auf eine oder mehrere Fahrzeuginformations-Plattformanwendungen auf dem im Fahrzeug angeordneten Computergerät über die Fahrzeug-Infotainment-Plattform. Andere Ausführungsformen dieses Aspekts umfassen entsprechende Computersysteme, Vorrichtungen und auf einem oder mehreren Computerspeichervorrichtungen aufgezeichnete Computerprogramme, jeweils ausgebildet zum Ausführen der Aktionen der Verfahren.
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Ausführungen können eines oder mehrere der folgenden Merkmale umfassen. Das Verfahren, bei dem das im Fahrzeug angeordnete Computergerät eine Automotive-Infotainment-Haupteinheit ist. Das Verfahren, bei dem die Automotive-Infotainment-Haupteinheit eine Anzeige, einen oder mehrere Prozessoren und einen oder mehrere Busse umfasst, wobei die Busse in elektronischer Kommunikation mit dem Prozessor und Fahrzeug-Infotainment-(IVI-)Speicher des Fahrzeugs stehen. Das Verfahren, bei dem die Application Programming Interface (API) der Fahrzeug-Infotainment-Plattform auf API-Anfragen von auf der Automotive-Infotainment-Haupteinheit angezeigten aktiven Fahrzeuginformations-Plattformanwendungen reagiert und das API Inhalt und Eingaben für eine aktive Anwendung liefert. Das Verfahren, bei dem das API auf von einem oder mehreren Drittanbieter-Computergeräten gesendete Anweisungen reagiert, um eine oder mehrere Arten von Inhalt an die Automotive-Infotainment-Haupteinheit zu liefern. Das Verfahren umfasst ferner das Filtern von vom Entwickler bereitgestellten Konfigurationsinformationen für jede Anwendung, so dass an der Automotive-Infotainment-Haupteinheit angezeigte Informationen begrenzt werden, um die Ablenkung des Endanwenders zu verringern.
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In einer Ausführungsform umfasst das Verfahren, bei dem das im Fahrzeug angeordnete Computergerät ein mobiles elektronisches Gerät umfasst, ferner das Bereitstellen eines Zugriffs auf eine oder mehrere Fahrzeuginformations-Plattformanwendungen über das mobile Gerät. Das Verfahren umfasst ferner das Befüllen der Anwendung mit als Reaktion auf durch die Fahrzeug-Infotainment-Plattform von einem an einem OBD-Port des Fahrzeugs angeschlossenen Gerät empfangenen Informationen ausgewähltem Inhalt. Das Verfahren umfasst ferner das Bereitstellen eines Regeldienstes als Teil der Fahrzeug-Infotainment-Plattform, wobei eine oder mehrere Regeln von einer oder mehreren Anwendungen der Fahrzeug-Infotainment-Plattform abonniert sind, wobei eine oder mehrere der Regeln eine Gerätekennung; eine oder mehrere Grenzbedingungen für das Gerät; und einen Zustand umfassen. Das Verfahren umfasst ferner das Steuern, welche Informationen von einer Anwendung der Fahrzeug-Infotainment-Plattform als Reaktion auf eine oder mehrere Regeln angezeigt werden und wie diese angezeigt werden, wobei die Regeln auf wenigstens einem Element der Gruppe umfassend eine Fahrzeugsituation, eine Position, eine Zeit und eine Benutzereinstellung basieren. Das Verfahren umfasst ferner das Anzeigen einer ersten Informationskategorie für einen Benutzer von einer Anwendung, wenn das Fahrzeug in Bewegung ist, und Anzeigen einer zweiten Informationskategorie für den Benutzer, wenn das Fahrzeug angehalten hat, als Reaktion auf Fahrzeug-Telemetriedaten.
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In einer Ausführungsform umfasst das Verfahren ferner das Zugreifen auf einen oder mehrere Wartungsmeilensteine und prädiktive Diagnose als Reaktion auf eine ausgelöste Fahrzeugwarnung, Entschlüsseln von DTC-Codes und Darstellen von entsprechenden Fahrzeugwartungsinformationen in Echtzeit auf der Basis der Zugriffsinformationen. Das Verfahren, bei dem eine zum Kommunizieren mit der Fahrzeug-Infotainment-Plattform ausgebildete Datenerfassungs-Softwareanwendung im Fahrzeug-Infotainment-Speicher oder in Kommunikation mit diesem installiert ist, und ferner das Ausgeben von als Reaktion auf von der Datenerfassungs-Softwareanwendung erfassten Informationen umfasst. Ausführungen der beschriebenen Techniken können Hardware, ein Verfahren oder einen Prozess oder Computersoftware auf einem computerzugänglichen Medium umfassen.
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Die Details von einer oder mehreren Ausführungen sind in den beigefügten Zeichnungen und der folgenden Beschreibung dargestellt. Andere Merkmale und Vorteile gehen aus der Beschreibung, den Zeichnungen und den Ansprüchen hervor.
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Figurenliste
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- 1 zeigt eine Übersicht eines Systems, das eine oder mehrere Fahrzeug-Infotainment-Prozesse ausführen und fahrzeugbezogene Daten mit einem oder mehreren Fahrzeugen und Computergeräten wie mobilen Geräten, Haupteinheiten und Instrumententafeln, angeordnet in oder verbunden mit solchen Geräten, austauschen kann, gemäß der vorliegenden Offenbarung.
- 2A zeigt eine graphische Benutzerschnittstelle, geeignet zum Erhalten von Zugriff auf eine Fahrzeug-Infotainment-Plattform, die auf einer oder mehreren Computergeräten in Betrieb ist, gemäß der vorliegenden Offenbarung.
- 2B zeigt ein schematisches Diagramm einer Fahrzeug-Haupteinheit oder einer Instrumententafelanzeige, geeignet zur Verwendung mit einer Fahrzeug-Infotainment-Plattform, einer beispielhaften Fahrzeug-Infotainment-Plattformanwendung und verschiedenen bedienbaren Bildschirmelementen der Benutzerschnittstelle zum Auswählen solcher Anwendungen und Liefern von Eingaben, gemäß der vorliegenden Offenbarung.
- 2C zeigt ein schematisches Diagramm einer graphischen Benutzerschnittstelle, welche die Ausführung von verschiedenen Fahrzeug-Infotainment-Plattformanwendungen anstoßen und Fahrzeuginformationen in Bezug auf drei verschiedene Fahrzeuge liefern kann, gemäß der vorliegenden Offenbarung.
- 2D zeigt ein schematisches Diagramm einer Fahrzeug-Haupteinheit oder einer Instrumententafelanzeige, geeignet zur Verwendung mit einer Fahrzeug-Infotainment-Plattform, einer beispielhaften Fahrzeug-Infotainment-Plattformanwendung und verschiedenen bedienbaren Bildschirmelementen der Benutzerschnittstelle zum Auswählen solcher Anwendungen und Liefern von Eingaben, gemäß der vorliegenden Offenbarung.
- 2E zeigt ein schematisches Diagramm einer Benutzerschnittstelle zur Darstellung von Ortsänderungen eines Fahrzeugs, für das die Fahrzeug-Infotainment-Plattform über Informationen, etwa von einer Bord-Datensammelvorrichtung im Fahrzeug, verfügt.
- 3 zeigt ein schematisches Diagramm einer Fahrzeug-Haupteinheit oder einer Instrumententafelanzeige, geeignet zur Verwendung mit einer Fahrzeug-Infotainment-Plattform, die eine beispielhafte Fahrzeug-Infotainment-Plattformanwendung zum Steuern des Heims, von anderen Gebäuden oder Anlagen ausführt, gemäß der vorliegenden Offenbarung.
- 4A zeigt ein schematisches Diagramm einer Fahrzeug-Haupteinheit oder einer Instrumententafelanzeige, geeignet zur Verwendung mit einer Fahrzeug-Infotainment-Plattform, die eine beispielhafte Fahrzeug-Infotainment-Plattformanwendung zum Überwachen von Fahrzeugen ausführt, gemäß der vorliegenden Offenbarung.
- 4B zeigt ein schematisches Diagramm zur Darstellung von zusätzlichen Bildschirmen einer graphischen Benutzerschnittstelle auf einem Computergerät, die sich auf die Fahrzeug-Infotainment-Plattformanwendung von 4A beziehen, gemäß der vorliegenden Offenbarung.
- 5 zeigt ein schematisches Diagramm einer Fahrzeug-Haupteinheit oder einer Instrumententafelanzeige, geeignet zur Verwendung mit einer Fahrzeug-Infotainment-Plattform, die eine beispielhafte Fahrzeug-Infotainment-Plattform zur Anwendung für eine Pannenhilfe ausführt, gemäß der vorliegenden Offenbarung.
- 6A zeigt ein schematisches Diagramm einer Fahrzeug-Haupteinheit oder einer Instrumententafelanzeige, geeignet zur Verwendung mit einer Fahrzeug-Infotainment-Plattform, die eine beispielhafte Fahrzeug-Infotainment-Plattformanwendung zum Liefern von Zeitachsen und Informationen für Reparatur- und Wartungsarbeiten für das Fahrzeug ausführt, gemäß der vorliegenden Offenbarung.
- 6B und 6C zeigen schematische Diagramme zur Darstellung von zusätzlichen Bildschirmen einer graphischen Benutzerschnittstelle auf einem Computergerät, die sich auf die Fahrzeug-Infotainment-Plattformanwendung von 6A und das Merkmal der Anwendung des Herunterzählens bis zur Wartung beziehen, gemäß der vorliegenden Offenbarung.
- 6D zeigt ein schematisches Diagramm zur Darstellung von zusätzlichen Bildschirmen einer graphischen Benutzerschnittstelle auf einem Computergerät, die sich auf die Fahrzeug-Infotainment-Plattformanwendung von 6A beziehen, die Wartungs- und Reparaturpunkte für verschiedene Benutzer von Fahrzeugen, die mit einer oder mehreren Fahrzeugplattformen verbunden sind, anzeigt, gemäß der vorliegenden Offenbarung.
- 7 zeigt ein schematisches Diagramm einer beispielhaften Menge von Anwendungsprogrammierschnittstellen, erstellt zum Austauschen von Daten und Liefern von Reaktionsrückmeldungen und Eingaben für Fahrzeug-Infotainment-Plattformanwendungen.
- 8A-8D zeigen schematische Diagramme von Anwendungsbenutzerschnittstellen und Anwendungsausgaben zur Verwendung mit einer Fahrzeug-Haupteinheit, einem Computergerät oder einer Instrumententafelanzeige, die sich auf eine Fahr- oder Navigationsanwendung einer Fahrzeug-Infotainment-Plattform beziehen, gemäß der vorliegenden Offenbarung.
- 9A-9D zeigen schematische Diagramme von Anwendungsbenutzerschnittstellen und Anwendungsausgaben zur Verwendung mit einer Fahrzeug-Haupteinheit, einem Computergerät oder einer Instrumententafelanzeige zum Steuern des Heims oder eines anderen Gebäudes unter Verwendung einer regelbasierten Anwendung einer Fahrzeug-Infotainment-Plattform, gemäß der vorliegenden Offenbarung.
- 10A-10D zeigen schematische Diagramme von Anwendungsbenutzerschnittstellen und Anwendungsausgaben zur Verwendung mit einer Fahrzeug-Haupteinheit, einem Computergerät oder einer Instrumententafelanzeige zum Steuern eines Sicherheitssystems eines Fahrzeugs unter Verwendung einer Anwendung einer Fahrzeug-Infotainment-Plattform, gemäß der vorliegenden Offenbarung.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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ÜBERSICHT
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Vernetzte Fahrzeuglösungen, etwa Fahrzeuglösungen, können auf einer Plattform verwendet werden, die dazu ausgebildet ist, Autohersteller beim Nutzen des Potentials des Integrierens des Fahrzeugs in den wachsenden Bereich des Internets der Dinge (Internet of Things, loT) zu unterstützen. Intelligente Systeme erhöhen den Wert von Systemen und tragen dazu bei, einen Mechanismus für Wachstum und neue Technologien bereitzustellen. Somit besteht ein Bedarf am Ermöglichen von innovativer Software und Erfahrungen auf der Basis von Cloud- und loT-Geräten innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs. Eine Open Infotainment Platform (OW) oder eine Fahrzeug-Infotainment-Plattform kann eine breite Palette von Drittanbieterlösungen auf HTML5-Basis ermöglichen, die Fahrern eine nahtlose Integration ihres digitalen Lebens ermöglichen. In einer Ausführungsform kann die Fahrzeug-Infotainment-Plattform als „CarPort“ als ein nicht einschränkendes Beispiel solch einer Plattform bezeichnet werden. Es können andere Marken oder Kennungen ohne Einschränkung verwendet werden, um auf eine bestimmte Fahrzeug-Infotainment-Plattform zu verweisen. Der Begriff „Fahrzeug-Infotainment-Plattform“ oder Plattform oder System kann ohne Einschränkung synonym mit CarPort wie hier verwendet benutzt werden.
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Beispielsweise kann eine Fahrzeug-Infotainment-Plattform Anwendungen und Dienste von einer Fahrzeuginformations-Plattform an einer in das Fahrzeug integrierten Anzeige darstellen, wodurch eine sicherere vernetzte Fahrererfahrung erzeugt wird. Die Fahrzeug-Infotainment-Plattform kann eine intuitive, ortsbasierte Benutzerschnittstelle aufweisen und kann Fahrer mit verschiedenen Aspekten ihres digitalen Lebens verbinden, unter anderem ihr Fahrzeug, ihr Heim und ihre Angehörigen.
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1 zeigt eine serverseitige Vehicle-Infotainment-(VIT-)Anwendung 10 und clientseitige VIT-Anwendungen 12, 14, 16 und 18. Die Serveranwendung 10 und/oder eine oder mehrere von Clientanwendungen 12, 14, 16 und/oder 18 können eine oder mehrere Prozesse ausführen, die zum Ausführen von einem oder mehreren hier beschriebenen Merkmalen ausgebildet sind. Die Serveranwendung 10 kann als ein Prozess bezeichnet werden, der zum Ausführen von einem oder mehreren hier beschriebenen Merkmalen ausgebildet ist, etwa des Fahrzeug-Infotainment-Prozesses 10. Ferner können eine oder mehrere von Client-Anwendungen 12, 14, 16 und 18 als ein Prozess bezeichnet werden, der zum Ausführen von einem oder mehreren hier beschriebenen Merkmalen ausgebildet ist, etwa der Fahrzeug-Infotainment-Prozesse 12, 14, 16 und/oder 18.
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Der Fahrzeug-Infotainment-Prozess 10 kann ein serverseitiger Prozess (beispielsweise ein serverseitiger Fahrzeug-Infotainment-Prozess 10), ein clientseitiger Prozess (beispielsweise ein clientseitiger Fahrzeug-Infotainment-Prozess 12, ein clientseitiger Fahrzeug-Infotainment-Prozess 14, ein clientseitiger Fahrzeug-Infotainment-Prozess 16 oder ein clientseitiger Fahrzeug-Infotainment-Prozess 18) oder ein hybrider serverseitiger/clientseitiger Prozess (beispielsweise eine Kombination aus serverseitigem Fahrzeug-Infotainment-Prozess 10 und einem oder mehreren clientseitigen Fahrzeug-Infotainment-Prozessen 12, 14, 16, 18) sein. Die vorliegende Anmeldung bezieht sich auf die US-Patentanmeldung Nr.
14/848,316 , eingereicht am 8. September 2015 unter dem Titel „Fahrzeuginformationssystem“, deren Offenbarung hier durch Bezugnahme vollständig aufgenommen ist.
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ÜBERSICHT ÜBER DIE FAHRZEUG-INFOTAINMENT-PLATTFORM
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Wie in 1 dargestellt kann sich der serverseitige Fahrzeug-Infotainment-Prozess 10 auf einem Servercomputer 20 befinden oder von diesem ausgeführt werden, der die Fahrzeug-Infotainment-Plattform ausführen kann und der in Kommunikation mit dem Netzwerk 22 (beispielsweise mit dem Internet oder einem Local Area Netwerk) stehen kann. Beispiele für einen Servercomputer 20 können unter anderem einen Personalcomputer, einen Servercomputer, eine Reihe von Servercomputern, einen Minicomputer und/oder einen Mainframe-Computer umfassen. Der Servercomputer 20 kann ein verteiltes System sein und die Operationen des Servercomputers 20 können auf einem oder mehreren Prozessoren gleichzeitig und/oder seriell ausgeführt werden.
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Beispielsweise kann der Servercomputer 20 eine symbolische Darstellung einer Cloud-Computing-Website, einer Cloud-Umgebung oder einer Cloud-Plattform mit dem Betrieb von mehreren Servern, Computern oder virtuellen Maschinen (beispielsweise eines Hostcomputers in der Form einer virtuellen Maschine) sein. Der Servercomputer 20 kann ein oder mehrere Betriebssysteme ausführen, deren Beispiele unter anderem umfassen können: Microsoft Windows Server TM; Novell Netware TM; Redhat Linux TM, Unix oder ein benutzerdefiniertes Betriebssystem beispielsweise.
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Die Befehlssätze und Subroutinen des serverseitigen Fahrzeug-Infotainment-Prozesses 10, die auf der mit dem Servercomputer 20 gekoppelten Speichervorrichtung 24 gespeichert sein können, können von einem oder mehreren Prozessoren (nicht dargestellt) und einem oder mehreren Speicherarchitekturen (nicht dargestellt), integriert im Servercomputer 20, ausgeführt werden. Die Speichervorrichtung 24 kann unter anderem umfassen: ein Festplattenlaufwerk; ein Bandlaufwerk; ein optisches Laufwerk; eine Solid-State-Speichervorrichtung; ein RAID-Array; ein Random Access Memory (RAM); und ein Read Only Memory (ROM).
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Der Servercomputer 20 kann eine Webserveranwendung ausführen, die den Zugriff auf den Servercomputer 20 (über das Netzwerk 22) unter Verwendung von einem oder mehreren Protokollen ermöglicht, von denen Beispiele unter anderem HTTP (das heißt HyperText Transfer Protocol) umfassen können. Das Netzwerk 22 kann in Kommunikation mit einem oder mehreren sekundären Netzwerken (beispielsweise dem Netzwerk 26) stehen, von denen Beispiele unter anderem umfassen können: ein Local Area Network; ein Wide Area Network; oder ein Intranet beispielsweise.
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Clientseitige Fahrzeug-Infotainment-Prozesse 12, 14, 16, 18 können sich auf Client-Elektronikgeräten 28, 30, 32 und/oder 34 (jeweils) befinden und von diesen ausgeführt werden, von denen Beispiele unter anderem einen Personalcomputer 28, ein Fernsehgerät mit einem oder mehreren darin eingebetteten oder damit gekoppelten Prozessoren (nicht dargestellt), einen Laptop-Computer 30, ein datenfähiges Mobiltelefon 32, einen Notebook-Computer 34, ein Tablet (nicht dargestellt) und einen Personal Digital Assistant (nicht dargestellt), eine Fahrzeug-Instrumententafel oder - Haupteinheit beispielsweise umfassen können. Die Client-Elektronikgeräte 28, 30, 32 und/oder 34 können jeweils in Kommunikation mit dem Netzwerk 22 und/oder dem Netzwerk 26 stehen und können jeweils ein Betriebssystem ausführen, von dem Beispiele unter anderem Apple iOS TM, Microsoft Windows TM, Android TM, Redhat Linux TM oder ein benutzerdefiniertes Betriebssystem umfassen können.
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Die Befehlssätze und Subroutinen von clientseitigen Fahrzeug-Infotainment-Prozessen 12, 14, 16, 18, die auf (jeweils) mit Client-Elektronikgeräten 28, 30, 32, 34 gekoppelten Speichervorrichtungen 36, 38, 40, 42 (jeweils) gespeichert sein können, können von einem oder mehreren Prozessoren (nicht dargestellt) und einer oder mehreren Speicherarchitekturen, in Client-Elektronikgeräte 28, 30, 32, 34 (jeweils) integriert, ausgeführt werden. Die Speichervorrichtungen 36, 38, 40, 42 können unter anderem umfassen: Festplattenlaufwerke; Bandlaufwerke; optische Laufwerke; Solid-State-Speichervorrichtungen; RAID-Arrays; Random Access Memories (RAMs); Read Only Memories (ROMs); Compact-Flash-(CF-)Speichervorrichtungen; Secure-Digital-(SD-)Speichervorrichtungen; und Memory-Stick-Speichervorrichtungen.
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Die clientseitigen Fahrzeug-Infotainment-Prozesse 12, 14, 16, 18 und/oder der serverseitige Fahrzeug-Infotainment-Prozess 10 können Prozesse sein, die auf einer Cloud-Computing-Website, in einer Cloud-Computing-Anwendung, auf einer Cloud-Plattform oder in einer Cloud-Umgebung ausgeführt werden (das heißt ein Teil von dieser sind). Alternativ können die clientseitigen Fahrzeug-Infotainment-Prozesse 12, 14, 16, 18 und/oder der serverseitige Fahrzeug-Infotainment-Prozess 10 selbstständige Anwendungen sein, die in Verbindung mit der Cloud-Computing-Website, Cloud-Computing-Anwendung, Cloud-Plattform oder Cloud-Umgebung ausgeführt werden. Ein oder mehrere der clientseitigen Fahrzeug-Infotainment-Prozesse 12, 14, 16, 18 und der serverseitige Fahrzeug-Infotainment-Prozess 10 können über eine Schnittstelle miteinander (über das Netzwerk 22 und/oder das Netzwerk 26) verbunden sein.
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In einer Ausführungsform werden ein oder mehrere der clientseitigen Prozesse in jedem der beispielhaften Fahrzeuge V1, V2, V3 wie in 1 dargestellt ausgeführt. Der Prozess kann auf einen oder mehrere Speichersysteme oder Busse von jedem Fahrzeug zugreifen. Die Fahrzeuge V1, V2 und V3 können die Fahrzeuge einer Flotte, etwa Taxis oder Speditionsfahrzeuge, sein. In einer weiteren Ausführungsform können die Fahrzeuge V1, V2 und V3 die Fahrzeuge einer Familie, etwa von Ehepartnern und ihrem Kind, sein. In einer weiteren Ausführungsform können die Fahrzeuge V1, V2 und V3 die Fahrzeuge eines Haushalts von Mitbewohnern oder Rettungskräften sein. In einer Ausführungsform kann ein bestimmtes Fahrzeug V1, V2 und V3 ein Personenkraftwagen, ein Lastkraftwagen oder eine andere Art von elektrischem, mechanischen oder verbrennungsmotorbasiertem Fahrzeug sein, das zur Bewegung an Land, in der Luft oder auf dem Wasser geeignet ist.
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Die Benutzer 46, 48, 50 können auf den serverseitigen Fahrzeug-Infotainment-Prozess 10 direkt durch das Gerät, auf dem der clientseitige Fahrzeug-Infotainment-Prozess (beispielsweise die clientseitigen Fahrzeug-Infotainment-Prozesse 12, 14, 16, 18) ausgeführt wird, insbesondere durch die Client-Elektronikgeräte 28, 30, 32, 34 beispielsweise oder eine Instrumententafel, ein mobiles Gerät oder ein anderes Computergerät, das in einem oder mehreren der Fahrzeuge V1, V2 und V3 verwendet wird oder mit diesem verbunden ist, zugreifen. Die Benutzer 44, 46, 48, 50 können auf den serverseitigen Fahrzeug-Infotainment-Prozess 10 direkt durch das Netzwerk 22 und/oder durch ein sekundäres Netzwerk 26 zugreifen. Ferner kann der Servercomputer 20 (das heißt der Computer, der den serverseitigen Fahrzeug-Infotainment-Prozess 10 ausführt) in Kommunikation mit dem Netzwerk 22 durch das sekundäre Netzwerk 26 stehen wie durch die gestrichelte Verbindungslinie 52 dargestellt.
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In einer Ausführungsform kann jedes Fahrzeug V1, V2 und V3 ein elektronisches Computergerät 11 in einem Fahrzeug oder verbunden mit diesem darstellen. In einer Ausführungsform kann jedes Fahrzeug V1, V2 und V3 einen Dongle, ein mobiles Gerät, ein Mobiltelefon, einen Stecker, ein loT-Gerät, eine Instrumententafel oder ein anderes Gerät (allgemein als ein Computergerät 11 bezeichnet) umfassen, das mit einem Port oder einem Kommunikationskanal in jedem betreffenden Fahrzeug verbunden ist. In einer Ausführungsform umfasst jedes Fahrzeug V1, V2, V3 einen oder mehrere Busse und Kommunikationskanäle in elektrischer Kommunikation mit einem oder mehreren Computergeräten wie einem Prozessor oder einer anwendungsspezifischen integrierten Schaltung und eine oder mehrere Speichervorrichtungen. In einer Ausführungsform umfassen die eine oder mehreren Speichervorrichtungen den Fahrzeug-Infotainment-(IVI-)Speicher oder Komponenten und Teilsysteme von diesem. In einer Ausführungsform ist jede der vorhergehenden Komponenten ein Teil der Vorrichtung 11 oder eines anderen Fahrzeugsystems. In einer Ausführungsform ist die Vorrichtung 11 eine Borddatensammelvorrichtung wie in
US-Patentanmeldung Nr. 14/848,316 , eingereicht am 8. September 2015 unter dem Titel „Vehicle Information System“, beschrieben.
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In einer Ausführungsform kann die Vorrichtung 11 als ein Dongle, ein Steckverbinder, ein Stecker oder eine Vorrichtung ausgeführt sein, die Daten von einem Fahrzeug sammeln kann. In einer Ausführungsform wird das Gerät 11 mit dem Borddiagnose-Ausgangsport eines Fahrzeugs angeschlossen und es meldet Daten zum Fahrzeug an einen Server, ein Kommunikationsgerät im Fahrzeug, ein mobiles Gerät oder andere Geräte und sammelt Informationen, Drittanbieterinformationen, die für die Verwendung des Fahrzeugs, die Fahrer und die Mitfahrer des Fahrzeugs relevant sind, historische Ereignisse in Bezug auf das Fahrzeug, Fahrwege und Navigations- und GPS-Informationen und andere Informationen von Interesse und leitet diese weiter, um einen Datenstrom an eine oder mehrere Softwareanwendungen zu liefern, die solche Daten umwandeln und verwenden. Die Softwareanwendungen können von Entwicklern erstellt werden und werden wiederum auf dem VIT ausgeführt und sammeln Daten vom Fahrzeuginformationssystem oder Gerät 11. Die Softwareanwendungen können Daten vom Fahrzeug umwandeln und verschiedene Signale und Ausgaben als Reaktion darauf erzeugen, um Navigation, Sicherheit, Ortung, Haussteuerung, Reparatur, Unterhaltung, Personalisierung und andere Dienste zu bieten.
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In einer Ausführungsform sind Softwareprogramme, Anweisungen, APIs oder andere Softwaremodule vom Anbieter der Fahrzeug-Infotainment-Plattform oder Fahrzeuginformations-Plattform in einem Fahrzeug oder auf dem In-Vehicle-Infotainment-(IVI-)Speicher eines anderen Fahrzeugs installiert oder befinden sich in Kommunikation mit diesen. Ein oder mehrere solche Softwaremodule können mit der Fahrzeug-Infotainment-Plattform etwa durch ein Computergerät (Instrumententafel oder Telefon beispielsweise) unter Verwendung von 3G/LTE, WAN, Bluetooth oder andere Netzwerk- oder Kommunikationskanäle kommunizieren wie hier beschrieben. In einer weiteren Ausführungsform kommuniziert die Fahrzeug-Infotainment-Plattform mit dem IVI-Speicher drahtlos. Somit werden der Inhalt, die verarbeiteten Daten und andere Informationen von einem bestimmten API oder Softwareanwendung (beispielsweise von den in 2B, 2C und 2D dargestellten Anwendungen und wie hier beschrieben und dargestellt) wirksam an einen Benutzer/Verbraucher gestreamt, der mit einem oder mehreren der Systeme und Plattformen wie hier beschrieben interagiert.
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Die verschiedenen Client-Elektronikgeräte 11 und andere wie in 1 dargestellt können direkt oder indirekt mit dem Netzwerk 22 (oder Netzwerk 26) gekoppelt sein. Beispielsweise ist ein Personalcomputer 28 dargestellt, der direkt mit dem Netzwerk 22 über eine festverdrahtete Netzwerkverbindung gekoppelt ist. Ferner ist ein Notebook-Computer 34 dargestellt, der direkt mit dem Netzwerk 26 über eine festverdrahtete Netzwerkverbindung gekoppelt ist. Es ist ein Laptop-Computer 30 dargestellt, der drahtlos mit dem Netzwerk 22 über einen drahtlosen Kommunikationskanal 54 gekoppelt ist, der zwischen dem Laptop-Computer 30 und dem Wireless Access Point (WAP) 56 besteht, der direkt mit dem Netzwerk 22 gekoppelt dargestellt ist.
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Der WAP 56 kann beispielsweise eine IEEE-802.11a-, 802.11b-, 802.11g-, 802.11n-, Wi-Fi- und/oder Bluetooth-Vorrichtung sein, die einen drahtlosen Kommunikationskanal 54 zwischen Laptop-Computer 30 und WAP 56 herstellen kann. Es ist ein datenfähiges Mobiltelefon 32 dargestellt, das drahtlos mit dem Netzwerk 22 über den zwischen dem datenfähigen Mobiltelefon 32 und einem Mobiltelefonnetz / einer Bridge 60, das direkt mit dem Netzwerk 22 gekoppelt dargestellt ist, hergestellten drahtlosen Kommunikationskanal 58 gekoppelt ist. Zusätzlich können eine oder mehrere Regel-Engines 57 über ein Netzwerk verbunden sein oder andernfalls Teil von einer oder mehreren der clientseitigen VIT-Anwendungen 12, 14, 16 und/oder der serverseitigen VIT-Anwendung 10 sein. Die Regel-Engine oder andere Komponenten der Plattform können einen Regeldienst bieten, der den Betrieb und Ausgaben von Entwickleranwendungen meldet.
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Alle IEEE 802.11x-Spezifikationen können Ethernet-Protokoll und Carrier Sense Multiple Access mit Collision Avoidance (das heißt CSMA/CA) zur Pfadteilung verwenden. Die verschiedenen 802.11x-Spezifikationen können Phase-Shift-Keying-(PSK-)Modulation oder Complementary-Code-Keying-(CCK-)Modulation beispielsweise verwenden. Bluetooth ist eine Telekommunikationsindustrie-Spezifikation, die ein Verbinden von Mobiltelefonen, Computer und Personal Digital Assistants unter Verwendung einer drahtlosen Kurzstreckenverbindung ermöglicht.
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In einer Ausführungsform kann die Anwendungsprogrammierschnittstelle von einem Drittanbieterserver zum Einfügen oder anderweitigen Hinzufügen von zusätzlichem Inhalt zum Infotainment-System verwendet werden. Das Infotainment-System verwendet interne Logik und Regeln zum Bestimmen, welche Informationen von einem Drittanbietersystem angezeigt werden sollen und wie diese angezeigt werden sollen, auf der Basis von Fahrzeugsituation, Ort, Zeit oder Benutzereinstellungen. Zusätzliche Details in Bezug auf einen beispielhaften Regeldienst und eine Regelverarbeitung sind hier ausführlicher beschrieben.
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In einer Ausführungsform speichert der Fahrzeug-Infotainment-Plattformserver oder ein anderer Server bzw. ein anderes Computergerät vom Entwickler bereitgestellte Konfigurationsinformationen.
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Diese Konfigurationsinformationen spezifizieren, wie dieser Inhalt vom Entwickler in der Infotainment-Anzeige angezeigt wird. Die Plattform wendet diese Konfiguration auf Text und andere Daten an, die von der Anwendung des Entwicklers an die Fahrzeug-Infotainment-Plattform geliefert wird. Durch das Anwenden der Konfiguration durch die Plattform kann die Möglichkeit eines Entwicklers, ablenkende oder übermäßig viele Informationen an die Infotainment-Anzeige zu senden, eingeschränkt werden. Auf diese Weise filtert die Plattform im Fahrzeug angezeigte Informationen zum Verbessern der Sicherheit.
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Die Fahrzeug-Infotainment-Anwendung kann lokale oder serverbasierte Fahrzeug-Telemetriedaten verwenden, um zu bestimmen, wie und wann einem Benutzer Informationen anzuzeigen sind. Beispielsweise können von mehreren Drittanbieteranwendungen gesendete Benachrichtigungen von der Infotainment-Anzeige in einer Warteschlange eingereiht werden, während sich das Fahrzeug bewegt, und erst angezeigt werden, wenn das Fahrzeug angehalten hat. Ebenso können bestimmte Informationen auf der Basis von Auslösern und Regeln angezeigt werden, die von Echtzeit-Fahrzeuginformationen abhängen. Beispielsweise kann die Infotainment-Anzeige im gestoppten Zustand einen Benutzer benachrichtigen, dass sich sein Kraftstoffverbrauch im vorhergehenden Abschnitt der Fahrt verbessert hat oder dass er bisher bei dieser Fahrt zweimal eine Geschwindigkeitsbegrenzung übertreten hat. Geofences und andere Grenzbedingungen können zum Definieren von Regeln verwendet werden, die beim Auslösen in Ereignissen oder Daten resultieren, welche die Anwendungsausgabe auf der Plattform ändern.
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FAHRZEUG-INFOTAINMENT-PROZESSE UND/ODER -ANWENDUNGEN
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Nachfolgend ist der serverseitige Fahrzeug-Infotainment-Prozess 10 zur Veranschaulichung beschrieben und der Servercomputer 20 kann die serverseitige Fahrzeug-Infotainment-Anwendung 10 zum Ausführen von einigen oder allen der hier beschriebenen Techniken und Merkmale ausführen. Der serverseitige Fahrzeug-Infotainment-Prozess 10 kann mit dem clientseitigen Fahrzeug-Infotainment-Prozess 12 in Wechselwirkung treten und kann in einer oder mehreren Anwendungen ausgeführt werden, die eine Kommunikation mit dem clientseitigen Fahrzeug-Infotainment-Prozess 12 ermöglichen. Dies ist aber nicht als eine Einschränkung der vorliegenden Offenbarung zu verstehen, da andere Konfigurationen möglich sind (beispielsweise selbstständige clientseitige Fahrzeug-Infotainment-Prozesse und/oder selbstständige serverseitige Fahrzeug-Infotainment-Prozesse). Beispielsweise können einige Ausführungen einen oder mehrere clientseitige Fahrzeug-Infotainment-Prozesse 12, 14, 16 und 18 statt des serverseitigen Fahrzeug-Infotainment-Prozesses 10 oder zusätzlich zu diesem umfassen. Der Fahrzeug-Infotainment-Prozess 10 und/oder die Fahrzeug-Infotainment-Anwendung 10 kann eine oder mehrere Anwendungen darstellen, die mit der hier beschriebenen Infotainment-Plattform ausgeführt werden können.
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Die Fahrzeug-Infotainment-Plattform kann Videoinformations-Plattformanwendungen und -Dienste direkt auf der integrierten Anzeige oder Haupteinheit eines Fahrzeugs wiedergeben und kann eine sicherere vernetzte Fahrererfahrung erzeugen. Eine ortsbasierte Benutzerschnittstelle kann Fahrer mit Aspekten ihres digitalen Lebens verbinden, unter anderem ihr Fahrzeug, ihr Heim und ihre Angehörigen. Nach dem Starten kann die Fahrzeug-Infotainment-Plattform verschiedene Dienste bieten. 2A zeigt einen beispielhaften Anmeldebildschirm 70 der Fahrzeug-Infotainment-Plattform, durch den die Plattform gestartet werden kann. Der Anmeldebildschirm 70 umfasst beispielsweise Anweisungen 71, ein Textfeld 72 zur Eingabe einer E-Mail-Adresse oder anderer Benutzeridentifikationsinformationen, ein Textfeld 74 zur Eingabe eines Passworts und eine Schaltfläche 76 zum Anmelden bei der Plattform. Verschiedene Logos oder andere Markenkennzeichen 81, 82 können als Teil des Anmeldebildschirms/Startportals 70 für die Fahrzeug-Infotainment-Plattform enthalten sein.
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Die Fahrzeug-Infotainment-Plattform kann verschiedene Anwendungen unter Verwendung von fahrzeugspezifischen Daten von einem Bordgerät oder einem Mobiltelefon in einem Fahrzeug ausführen. Wie in 2B dargestellt können die Anwendungen auf verschiedenen Computergeräten wie einem Mobiltelefon oder einer Haupteinheit oder einer Instrumententafelkonsole 110, angeordnet in einem Automobil oder einem anderen Fahrzeug, ausgeführt werden. Dieses Gerät kann einen Halter 112 umfassen oder einfahrbar sein. Die Haupteinheit/Instrumententafel 110 umfasst eine Anzeige, die einen Touchscreen umfassen kann. Die Instrumententafel 110 kann ein Computergerät sein und ermöglicht einem Benutzer das Aktivieren und Durchblättern verschiedener Anwendungen auf der Fahrzeug-Infotainment-Plattform. Es können verschiedene Anwendungen ausgewählt werden.
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Beispielsweise kann eine Heimverbindungsanwendung 139 einem Fahrer ermöglichen, eine Echtzeitkarte der Angehörigen und personalisierte Smart-Home-Einstellungen, die Licht, Temperatur, Sicherheit und dergleichen auslösen, anzuzeigen. Wie in 2C dargestellt zeigt eine Benutzerschnittstelle 115 der Fahrzeug-Infotainment-Plattform wie an einer Instrumententafel, einer Haupteinheit, einem Telefon oder einem anderen Computergerät angezeigt verschiedene Anwendungen 139 (Heim), 140 („Spürhund“-Echtzeitüberwachung von vernetzten Fahrzeugen V1, V2, V3), 142 (Fahrzeugreparatur/-wartung), 144 (Pannenhilfe), 145 (CarPort / allgemeiner Zugriff und Steuerung für Fahrzeug-Infotainment-Plattform), 147 (Fahrt - Navigations- und Fahrinformationen) und 148 (Fahrzeugsicherheit) an. Diese Symbole oder Bildschirmelemente können den Betrieb der zugrundeliegenden Plattformanwendung starten. Die Benutzerschnittstelle 115 zeigt ebenfalls drei Fahrzeuge V1, V2 und V3, die mit der Fahrzeug-Infotainment-Plattform verbunden sind, etwa durch einen Dongle oder ein steckbares Gerät für den OBD-Port für jedes betreffende Fahrzeug. Diese verschiedenen Anwendungen und andere hier beschriebene dienen zur Verwendung auf einer Fahrzeug-Infotainment-Plattform, etwa einem cloudbasierten Instrumententafelsystem.
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2E zeigt ein schematisches Diagramm einer Benutzerschnittstelle zur Darstellung von Ortsänderungen eines Fahrzeugs V1, für das die Fahrzeug-Infotainment-Plattform über Informationen, etwa von einer Bord-Datensammelvorrichtung im Fahrzeug, verfügt. Die Schnittstelle von 2E ist eine Echtzeitanzeige und wird angezeigt, solange sich V1 bewegt. Solange sich das Fahrzeug V1 bewegt, kann es auf Grenzen wie die Grenze B zentriert auf Heim H reagieren. Ein Benutzer kann V1 mit dem Spürhund 140 überwachen oder der Fahrer kann die Anzeige zum Konfigurieren der Heimanwendung 139 verwenden.
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3 und 4A zeigen beispielhafte graphische Benutzerschnittstellen 120,150 zur Darstellung verschiedener Merkmale der Fahrzeug-Infotainment-Plattform und von Softwareanwendungen, die zur Verwendung auf der Plattform ausgebildet sind, wie hier beschrieben. In 3 zeigt die Schnittstelle 120 die Heimanwendung 139 an wie ausgewählt. Diese Anwendung weist verschiedene Anwendungen auf. Beispielsweise kann, wenn die letzte Person die Zufahrt verlässt, der Fahrer in der Fahrzeug-Infotainment-Plattform, die als CarPort oder eine andere geeignete Markenkennzeichung oder eine andere geeignete Kennung bezeichnet werden kann, eine Heimeinstellungsanwendung 139 auswählen, um dem Fahrer den Zustand von verschiedenen Bedingungen im und um das Heim herum anzuzeigen. Diese Heimanwendung 139 kann ebenfalls zum Steuern verschiedener Geräte im Heim und um dieses herum verwendet werden. Es ist ebenfalls ein Benutzer U2 dargestellt.
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Zusätzlich wurde in der Benutzerschnittstelle 120 wie in 3 dargestellt die Heimanwendung 139 der Fahrzeug-Infotainment-Plattform ausgewählt und diese wird ausgeführt. Ein Benutzer U2 hat sich angemeldet und verwendet die Heimanwendung 139. Die Anzeige der Anwendungsinformationen und der Benutzerschnittstellenkomponente von der Anwendung 139 zeigt dem Benutzer, dass das Thermostat auf eine Temperatur in einem Thermostatsymbol 130 eingestellt ist.. Zwei Mitglieder des Haushalts sind außer Haus wie im Feld oben links dargestellt. Die Anwendung 139 zeigt dem Benutzer U2 ebenfalls, dass die Bewässerungsanlage des Heims ausgelöst wurde, wie durch das Bewässerungssymbol 131 dargestellt, und zeigt mit einem Lichtsymbol 132, dass das Licht ausgeschaltet ist, und mit einem Haustürsymbol 134, dass die Haustür verriegelt ist.
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Der Benutzer U2 kann diese verschiedenen Heimbedingungen durch Auswählen einer Smart-Home-Einstellung unter Verwendung von Symbolen, die entweder nach Benutzer oder danach, ob der Benutzer zuhause oder unterwegs ist oder nicht, oder beides personalisiert sind, einstellen. Beispielsweise umfasst die Benutzerschnittstelle 120 ein Symbol 122 dafür, wenn ein erster Benutzer zuhause ist, ein Symbol 124 dafür, wenn ein zweiter Benutzer außer Haus ist, und ein Symbol 126 dafür, wenn ein dritter Benutzer außer Haus ist. Somit kann jeder Benutzer den Zustand der Bedingungen davon abhängig auswählen, wann er nach Hause kommt oder das Haus verlässt. Ferner können Fahrer den Aufenthaltsort der Familienangehörigen überwachen, während diese ihr mobiles Leben führen. Durch einfaches Auswählen des Spürhundsymbols 140 in der Fahrzeug-Infotainment-Plattform (beispielsweise CarPort) kann der Fahrer schnell und einfach den Echtzeitort von jedem mit einer Fahrzeuginformationsanwendung verbundenen Fahrzeug in seinem Haushalt überwachen wie in der graphischen Benutzerschnittstelle 150 von 4A dargestellt. Die Anwendung wird als Spürhund bezeichnet; es kann aber eine beliebige Kennung und eine beliebige Markenkennzeichnung verwendet werden. 4B zeigt zusätzliche Benutzerschnittstellen-Bildschirme (allgemein 300) für die Echtzeitüberwachung eines anderen Fahrzeugs, etwa V1, V2 oder V3 (oder von allen diesen).
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In einer Ausführungsform zeigt die Benutzerschnittstelle 150 den aktuellen Ort von jedem Mitglied des Haushalts an. Beispielsweise zeigen die Symbole 152, 154, 156 dem Fahrer den aktuellen Ort von jedem Haushaltsmitglied. Die Benutzerschnittstelle 150 umfasst ebenfalls eine Zeitachse der Orte von jedem Mitglied des Haushalts, während sie sich zwischen Zuhause, Arbeit und anderen Orten hin und her bewegen, im linken Feld, umfassend Informationen zur Fahrt, etwa die Geschwindigkeit des Fahrzeugs, während sie sich zwischen den Orten hin und her bewegen.
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Beispiele für diese Informationen sind in den Zeitachsensymbolen 158, 160, 162, 164, 166, 168, 170 dargestellt. Eine Karte 172 kann ebenfalls enthalten sein, die dem Fahrer eine optische Darstellung des Orts von jedem Haushaltsmitglied bietet. Ebenso können Fahrer auf eine personalisierte Zeitachse von Wartungsmeilensteinen unter Verwendung eines Wartungssymbols 142 und prädiktive Diagnose unter Verwendung eines Diagnosesymbols 144 für ihr Fahrzeug zugreifen; wenn der Motor eine Warnung auslöst, zeigt die Fahrzeug-Infotainment-Plattform / CarPort dies dem Benutzer in Echtzeit an. Das System entschlüsselt anschließend den Code und liefert dem Fahrer weitere Details zur Warnung.
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Durch Steuern und Filtern der Anwendungsinformationen vor dem Anzeigen fokussiert die Fahrzeug-Infotainment-Plattform / CarPort auf Bewusstsein und Unterrichtung, ohne den Fahrer mit ablenkenden Benachrichtigungen zu überfluten. Der Zustand des Fahrzeugs, ob es stillsteht, beschleunigt, verzögert, worin es sich befindet, die Tageszeit und andere Faktoren können zum Anzeigen verschiedener Kategorien von Inhalt zu verschiedenen Zeiten verwendet werden. Eine Inhaltskategorie kann mehr Alarm sein und eignet sich, wenn der Benutzer in seine Zufahrt zuhause fährt. Anderer Inhalt, etwa ein Audiowetterbericht, kann eine akzeptable Kategorie zur Bereitstellung beim Fahren sein. 4B zeigt Informationen zu jedem Fahrer im ersten Schnittstellen-Bildschirm und Geschwindigkeit und Grenzinformationen zum Begrenzen von Regeln an. Alle Geräte werden im zweiten Feld angezeigt. Das dritte Feld liefert Aktivitäts-Feeds, Benachrichtigungen und Orte für drei Geräte mit drei Benutzern. Diese Geräte können in einer Ausführungsform OBD-Geräte sein.
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5 zeigt eine beispielhafte graphische Benutzerschnittstelle 200 zur Darstellung verschiedener Merkmale der Fahrzeug-Infotainment-Plattform, umfassend ein Merkmal, welches das Anfordern von Hilfe ermöglicht. Der Fahrer wählt das Diagnosesymbol 144 aus, das die Benutzerschnittstelle 200 in Bezug auf Optionen dafür anzeigt, wann ein Alarm ausgelöst wird oder der Fahrer Hilfe benötigt. Fahrer können Dienste unter Verwendung des Hilfesymbols 202 abrufen. Das Aktivieren des Hilfesymbols 202 stellt dem Fahrer Optionen dar, unter anderem Reifendienste, Kraftstofflieferdienste und Abschleppunternehmen, unter Verwendung einer Vielzahl von Symbolen 204, 206, 208, 210, 212, 214, 216. Jedes Symbol 204, 206, 208, 210, 212, 214, 216 stellt eine verfügbare Dienstoption dar und umfasst Information in Bezug auf den genauen Ort und die Verfügbarkeit von jedem der Dienstanbieter beim Drücken einer Taste.
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6A zeigt eine beispielhafte graphische Benutzerschnittstelle 250 zur Darstellung verschiedener Merkmale der Fahrzeug-Infotainment-Plattform, umfassend ein Merkmal, das die Anzeige verschiedener Diagnosefahrzeuginformationen ermöglicht. Der Fahrer wählt das Wartungssymbol 142 aus, das die Benutzerschnittstelle 250 sowie Wartungsmeilensteine und mit dem Fahrzeug verknüpfte Informationen anzeigt. Das obere Feld im mittleren Abschnitt zeigt eine Zeitachse von Wartungsarbeiten für ein bestimmtes Fahrzeug mit einem bestimmten Gerät 11. Unterhalb der Zeitachsen-Schnittstelle wird ein Problemprotokoll angezeigt.
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Beispielsweise können bei einer bestimmten Fahrzeug-Infotainment-Plattform kontextbezogene, personalisierte Informationen Fahrern gemeldet werden, ohne diese von der Straße abzulenken. Die Benutzerschnittstelle 250 umfasst Informationen zum Gesamtzustand von jedem mit dem Haushalt verknüpften Fahrzeug unter Verwendung von Symbolen in Bezug auf jedes Fahrzeug. Die Strecke von 438 Kilometer zur nächsten Wartung wird heruntergezählt, wenn Strecken zurückgelegt werden wie in 6A und 6B dargestellt, wobei 438 in Schnittstelle 255 auf 436 abgenommen hat wie in Schnittstelle 265 dargestellt. Auf diese Weise werden Benutzer erinnert. Für jedes Fahrzeug kann der Fahrer den Zustand, Wartungsstatistiken oder Dienste unter Verwendung des Zustandssymbols 258, des Statistiksymbols 260 oder des Geschäftesymbols 262 anzeigen. Beispielsweise wurde in der beispielhaften Benutzerschnittstelle 250 das Zustandssymbol 258 ausgewählt, das verschiedene Symbole in Bezug auf den Zustand einer Vielzahl von Komponenten des Fahrzeugs, unter anderem Öl und Filter, Reifen und Licht, Batterie und Kühlmittel, Zündkerzen und Zündung, Bremsbeläge und -flüssigkeit sowie Motor und Getriebe mit einer Darstellung von Symbolen anzeigt. Verschiedene Informationen in Bezug auf die letzte Wartung und Wartungszeitachsen können dem Fahrer ebenfalls angezeigt werden. Beispielsweise wird eine Zeitachse 261 angezeigt, die dem Benutzer Daten der letzten Wartung anzeigt. Ein Problemprotokoll 263 umfasst eine Liste von vorhergehenden Wartungsproblemen mit ihrem entsprechenden Datum.
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Eine Fahrzeug-Infotainment-Plattform kann mit Fahrzeug-OEMs integriert sein, die HTML5-Infotainment-Plattformen auf der Basis von offenen Systemen unterstützen. Die Fahrzeug-Infotainment-Plattform kann in die bestehenden Designs von Autoherstellern integriert sein. Eine Fahrzeug-Infotainment-Plattform ist eine zur direkten Fahrzeugintegration vorgesehene Technologie. Ferner kann eine Fahrzeug-Infotainment-Plattform unter anderem auf Technologie nach dem HTML5-Industriestandard, vernetzten Cloud-Diensten und integrierter Hochgeschwindigkeits-Fahrzeugkonnektivität basieren. Diese Architektur unterstützt eine einfache Integration in bestehende und zukünftige Automotive-Infotainment-Haupteinheiten.
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In einer Ausführungsform kann eine Fahrzeug-Infotainment-Plattform wie CarPort ein Standardangebot sein, das an die Anforderungen von Fahrzeug-OEMs angepasst werden kann. Die Fahrzeug-Infotainment-Plattform kann direkt in Fahrzeug-OEM-Fahrzeuge durch die wohlbekannte bestehende Tier-1-Lieferkette integriert werden. Es sind gegebenenfalls keine zusätzlichen für OEMs erforderlich, um Fahrzeug-Infotainment-Plattform-Fähigkeiten in ihren Fahrzeugen bereitzustellen. CarPort kann direkt in das Fahrzeug integriert werden. Es sind gegebenenfalls keine zusätzlichen Produkte für OEMs erforderlich, um CarPort-Fähigkeiten in ihren Fahrzeugen bereitzustellen. Die CarPort-Erfahrung basiert auf Fahrzeuginformations-Plattformdaten, die durch Fahrzeugdaten, Smartphone-Anwendungen und Cloud-zu-Cloud-integration erzeugt werden. Beispielsweise kann eine Anwendung dynamische Fahrzeugwarnungen Ihres minderjährigen Fahrers anzeigen. Diese Warnung wird unter Verwendung der Fahrzeug-Informationsplattform-Smartphoneanwendung unter iOS oder Android definiert und verwaltet.
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CarPort kann auf Fahrzeuginformations-Plattform-APIs basieren und kann umfassende Erfahrungen auf der Basis von fahrzeugspezifischen und relevanten Daten ermöglichen. Fahrmuster, Fahrzeugzustand und fahrtenspezifische Szenarien sind in CarPort auf einen Blick sichtbar. CarPort kann Fahrern eine Sicht auf die Verbindungen, Personen und Geräte außerhalb des Fahrzeugs ermöglichen. Der Fokus von CarPort besteht im Verbessern der Erfahrung für den Fahrer, während dem Fahrzeug ermöglicht wird, sich nahtlos zu verbinden und mit der Welt um dieses herum zu kommunizieren. Eine Sammlung von APIs 350, die für die Verwendung mit einer Fahrzeugplattform geeignet sind, ist in 7 dargestellt. Diese APIs können unter anderem ein Geräte-API 305; ein Transaktions-API 315; ein Fahrzeug-API 310; ein Ereignis-API 307; ein Telemetrie-API 320; ein Fahrten-API 327; ein Diagnose-API 328; ein Sicherheits-API 325; und ein Verhaltens-API 328 umfassen. Diese APIs können zum Entwickeln von Anwendungen zur Verwendung auf der Plattform verwendet werden, die Daten oder andere Informationen mit einem API anfordern und von der Plattform oder vom Gerät 11, Drittanbietern von Inhalt oder anderen Daten-Repositories empfangen. Zusätzliche beispielhafte Details zum Ausführen solcher APIs sind in Anhang A als nicht beschränkende Beispiele von geeigneten APIs aufgeführt.
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Autohersteller können Multifunktionsbildschirm-Technologie in neuen Fahrzeugen integrieren. Die Fahrzeug-Infotainment-Plattform ist unter Berücksichtigung von diesem ausgelegt und ermöglicht Fahrern, nicht nur ihres Fahrzeugs bewusst zu sein, sondern auch des breiten Spektrums von vernetzten loT-Geräten und verknüpften Erfahrungen, die in ihrem Leben am meisten Relevanz besitzen. In einer Ausführungsform kann eine Fahrzeug-Infotainment-Plattform mit einem mit der Fahrzeuginformations-Plattform verwendeten OBD-Schnittstellengerät funktionieren.
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Das Leben von Fahrern wird zunehmend vernetzter und daher erfahren loT-Geräte und -Erfahrungen stetigen Zuwachs. Ein intelligenter Kühlschrank kann eine intelligente Einkaufsliste abgeglichen mit dem vernetzten Frischproduktangebot des Bioladens auf dem Fahrweg, das gerade angeboten wurde, erstellen. CarPort kann den Fahrer mit seinem digitalen Leben heute und in der Zukunft verbinden.
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CarPort kann bewährte Sicherheitsverfahren der Fahrzeuginformations-Plattform durch aktiven Schutz, Firmware-Schutz und Authentifizierung verwenden. CarPort kann eine cloud-basierte Instrumententafel sein, was es zu einer sicheren punktverbundenen Fahrzeuginfrastruktur macht. Aktiver Schutz kann ein Blockieren von potentiellem Hacking oder des Sendens von Schadcode auf Hardware-Ebene ermöglichen, so dass nicht autorisierte Daten nicht an den Motor gesendet werden können. Eine Hardware-Infrastruktur kann Zugriff auf Motordaten von außen durch CarPort blockieren. Der Firmware-Schutz einer OBD-Schnittstelle lässt nicht zu, dass nicht genehmigter Code oder Schadcode an den Motor gesendet wird. Dies kann durch eine Verschlüsselung der Fahrzeuginformations-Plattform erzielt werden, die für Unbefugte nicht lesbar ist.
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Unbefugte Personen können nicht auf CarPort zugreifen oder dadurch kommunizieren und nur authentifizierte Geräte können Zugriff erhalten. Benutzername und Passwort sind für den Zugriff auf das CarPort-System erforderlich, gefolgt von einer Telefonnachricht zur Validierung, dass es sich um einen rechtmäßigen Zugriff handelt. CarPort speichert neben einigen Konfigurationseinstellungen und fahrzeugspezifischen Einstellungen keine Daten eigenständig. Das CarPort-System und Drittanbieteranwendungen können sich primär auf die Daten in der Fahrzeuginformations-Plattform verlassen. In einer Ausführungsform stammen diese Informationen vom IVI-Speicher der Fahrzeuge oder durch ein Bordgerät wie ein Dongle oder ein Stecker, der mit einem OBD-Port verbunden ist.
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Anwendungsentwickler können einfach ihre Anwendungen in die hier beschriebene Fahrzeugplattform integrieren und neue Anwendungen für das vernetzte Fahrzeug erstellen. Beispielsweise können Entwickler CarPort-Funktionen ihren aktuellen Fahrzeuginformations-Plattformanwendungen hinzufügen, indem sie die Anwendung im Entwicklerportal aktivieren. Anwendungen, die mit CarPort integriert sind, erfüllen die gleichen Sicherheitsstandards wie Fahrzeuginformations-Plattformanwendungen. Das CarPort-API wird in einer Ausführungsform ausgeführt und und auf der Fahrzeuginformations-Plattform eingesetzt. Das Benutzerschnittstellenelement 145 kann Zugriff auf verschiedene CarPort-Systeme und -Funktionen gewähren.
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In einer Ausführungsform kann ein Fahrzeug mit einer Open Infotainment Platform (OIP) oder mit einem in die Fahrzeug-Infotainment-Plattform integrierten Gerät ausgestattet sein, die ein OBD-Schnittstellengerät sein kann. Es können Cloud-Fähigkeiten bereitgestellt werden, die eine nahtlose Integration eines digitalen Lebensstils außerhalb des Fahrzeugs in die zunehmende Zeit, die im Fahrzeug verbracht wird, ermöglichen. CarPort ist eine integrierte, cloud-verbundene Fahrzeugplattform. Der Zugriff auf die Daten eines Benutzers wird auf einer sicheren, passwortauthentifizierten Basis erweitert.
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Im Allgemeinen wird der Zugriff auf Benutzerdaten autorisiert, sobald der Anfragende unter Verwendung eines geeigneten Authentifizierungsverfahren authentifiziert ist. Es können verschiedene Mechanismen und Technologien verwendet werden, um solch eine Authentifizierung bereitzustellen; es können beispielsweise eine biometrische Authentifizierung, eine Multifaktor-Authentifizierung, Key Fobs mit Zugriffstokens und andere Verfahren in einigen Ausführungsformen verwendet werden. Der Authentifizierungsprozess kann ein einmaliger Prozess und ein Element eines Sicherheits- und Geheimhaltungsschema, vorgesehen zum Schutz des Zugriffs auf persönliche Cloud-Daten von Benutzern, sein.
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Die Fähigkeit zum Integrieren von Fahrern in ihre umfassende persönliche loT-Cloud kann für den digitalen Lebensstil des 21. Jahrhunderts entscheidend sein. Das moderne Heim ist mit einer großen Vielfalt an „intelligenten Dingen“ von intelligenten Lüftern bis hin zu intelligenten Thermostaten, intelligenter Sicherheit, intelligenten Lichtsystemen, verteiltem Audio und sogar intelligenten Haustierlösungen ausgestattet. Ein Fahrzeug umfassend eine cloud-vernetzte OIP kann für einen Fahrer die Fähigkeit bereitstellen, sich des Zustands dieser Geräte auf einen Blick zu vergewissern. Ein Fahrer kann im Fahrzeug zuhause „einchecken“. Beispielsweise kann ein Fahrer über die OIP oder die Fahrzeug-Infotainment-Plattform wie hier beschrieben anhand der Anzeige an seiner Instrumententafel sehen, dass sein Thermostat die Temperatur abgesenkt hat, die Gartenbewässerungsanlage eingeschaltet ist, das Licht entsprechend gedimmt wurde und eine Alarmanlage im „Nicht-zuhause“-Modus aktiv ist.
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Fahrer können sehr mobile Familien und Teenager, die unter bestimmten Einschränkungen fahren, haben. Cloud-vernetzte Fahrzeugtechnologie von der Fahrzeuginformations-Plattform kann eine Anwendung aufweisen, die Familien die Fähigkeit bietet, Fahrzeugbetriebsbedingungen wie Geschwindigkeitswarnungen und Geofences mit Vorabwarnung zu definieren, was stark beschäftigten Eltern von Fahrern im Teenageralter von Sorgen befreit. Durch die OIP-Anzeige an der Instrumententafel des Fahrzeugs kann eine Fahrerin ihren Mann auf seiner täglichen Pendelfahrt, das Fahrzeug von einem ihrer Kinder auf dem Schulparkplatz (wo es auch sein sollte) und ihr ältestes Kind noch zu Hause sehen.
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Smartphones können von zentraler Bedeutung für unser digitales Leben sein. Wir verwenden sie, sobald wir aufstehen und bis wir zu Bett gehen. Die vernetzte Fahrzeuglösung der Fahrzeuginformations-Plattform wird in das digitale Leben von Fahrern integrieren, wenn sie sich außerhalb vom Fahrzeug befinden. Es steht eine Reihe von Anwendungen sowie ein wachsendes Angebot an Smartphone-Lösungen für die weitverbreiteten Mobilbetriebssystem-Umgebungen iOS und Android zur Verfügung. Beispielsweise kann eine Smartphone-Anwendung Bordfunktionen auf das Definieren der spezifischen Geofences, die für einen neuen Fahrer im Teenageralter Sinn machen, erweitern. Beispielsweise zeigt 4B eine graphische Benutzerschnittstelle 300 einer Smartphone-Anwendung gemäß der vorliegenden Offenbarung, die zum Ermöglichen von entsprechenden Merkmalen des Familientyps verwendet werden kann. Möglicherweise unterstützen Grenzdefinitionen wie Schule, Arbeit und beliebte Treffpunkte einem Elternteil das Ermutigen zum verantwortungsvollen Fahren. Diese Grenzen können unter Verwendung der Regeldienste, des Zustands und der Grenzregeln wie hier beschrieben ausgeführt werden. Benutzer können ebenfalls Geschwindigkeitsbeschränkungen wie „Nicht schneller als 65 MPH fahren“ definieren.
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10A-10B zeigen ebenfalls die graphischen Benutzerschnittstellen 600A, 600B, 600C und 600D einer Smartphone-Anwendung gemäß der vorliegenden Offenbarung, die Geofence- und Fahrzeugort-Warnmerkmale anzeigen können. Wie in den Benutzerschnittstellen 600A, 600B, 600C und 600D kann die Smartphone-Anwendung den Ort von jedem mit dem Haushalt verknüpften Fahrzeug nachverfolgen und den Fahrer bezüglich des Status der Verriegelungsmechanismen des Fahrzeugs warnen. In 10A zeigt die Schnittstelle 600A, dass die Softwareanwendung mit einem GTI-Fahrzeug gekoppelt wurde. Die anderen Benutzerschnittstellen 600B, 600C und 600D zeigen das Fahrzeug, den GTI, verknüpft mit der Anwendung jeweils in einem deaktivierten Zustand, einem aktivierten Zustand und einem Bewegungszustand. Verschiedene Details und Beschreibungen der Anwendung sind in jedem Schnittstellen-Bildschirm ebenfalls dargestellt.
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Fahren kann eine soziale Bedeutung haben und somit bietet die Teilhabe an einer integrierten Plattform mit mehreren Benutzern Vorteile. Manchmal fahren Benutzer mit Freunden und Familie, manchmal fahren sie alleine. Im Allgemeinen wollen Benutzer immer mit beiden verbunden sein. Die Fahranwendung einer Fahrzeuginformations-Plattform ermöglicht Benutzern das Protokollieren ihrer Fahrern; es können unter anderem erfasst werden, wohin und wann sie fuhren, wie schnell, wie viele Stopps eingelegt wurden, und es können Kraftstoff- und Kostendaten erfasst werden. Mit diesen Daten kann die Effizienz verglichen werden und es können Daten über soziale Netzwerke geteilt werden. Beispielsweise zeigen 8A-8D eine graphische Benutzerschnittstelle 400A, 400B, 400C und 400D einer Smartphone-Anwendung gemäß der vorliegenden Offenbarung, die zum Ermöglichen von entsprechenden Fahranwendungsmerkmalen verwendet werden kann. Ein Fahrerergebnis, Karten, Fahrten, Aktivität, Auszeichnungen, Kraftstoffverbrauch und andere Informationen können unter Verwendung der Fahranwendung weitergeleitet werden.
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Heimgeräte und andere intelligente Geräte werden mit hoher Geschwindigkeit internetfähig. Persänliche Clouds enthalten große Datenmengen von diesen Geräten, die unser Leben bestimmen. Eine Heimanwendung der Fahrzeuginformations-Plattform kann zum Integrieren eines vernetzten Fahrzeugs in loT-Ökosysteme vorgesehen sein. Von einer Smartphone-Anwendung einer Fahrzeuginformationsanwendung können Regeln oder Auslöser definiert werden, die sich auf ein Fahrzeug beziehen, und es können Warnungen im Fahrzeug erzeugt werden.
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Wenn sich beispielsweise ein Fahrzeug dem Heim nähert, kann die Fahrzeuginformations-Plattform das Netzwerk oder das drahtlos gesteuerte Licht einschalten, die per Nest gesteuerte Temperatur erhöhen, die Warnanlage deaktivieren, wenn das Fahrzeug in die Garage fährt, den Ofen zum Kochen vorheizen oder anderweitig mit einem loT-Gerät oder anderen fernsteuerbaren Geräten unter Verwendung der Fahrzeugplattformen und -systeme wie hier beschrieben interagieren. Die Integration der Zeit, die Sie im Fahrzeug verbracht haben, mit dem restlichen digitalen Leben des Einzelnen kann durch die Heimanwendung vereinfacht werden. Beispielsweise zeigen 9A-9D die graphische Benutzerschnittstelle einer Smartphone-Anwendung gemäß der vorliegenden Offenbarung, die zum Ermöglichen von entsprechenden Heimanwendungsmerkmalen verwendet werden kann. Beispiele der Heimanwendung wurden ebenfalls zuvor erläutert.
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Wie in den Benutzerschnittstellen 500A, 500B, 500C und 500D dargestellt kann sich die Smartphone-Anwendung mit dem Heim eines Benutzers verbinden und verschiedene Funktionen ausführen, etwa Temperatureinstellungen, Bewässerungsanlageneinstellungen, Lichteinstellungen und dergleichen. In 9B zeigt die Schnittstelle 600B, dass die Softwareanwendung zum Spezifizieren von Regeln vorgesehen ist. Die anderen Benutzerschnittstellen 500C und 500D zeigen die neueste Regel und jeweils die Einstellungen für die Regel. Auf diese Weise kann ein Benutzer Regeln für den Betrieb des Heims spezifizieren und beispielsweise das Licht einschalten und die Schlafzimmertemperatur auf einen eingestellten Wert einstellen, wenn sich das Fahrzeug V1 in einer Entfernung von 1 Meile zum Haus befindet.
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Somit kann die umfassende loT-vernetzte Gerätewelt für den Fahrer über 01P wie hier beschrieben, entsprechende Cloud-Dienste, Integration von mobilen Geräten und Anwendungsentwickler genutzt werden. In einer Ausführung kann ein Entwicklerkit bereitgestellt werden, um Entwicklern zu ermöglichen, einfach und effizient Anwendungen für das Fahrzeug-Infotainment-System und/oder -Protokoll zu entwickeln. Das Entwicklerkit kann einen Simulator umfassen (der beispielsweise mit einem Client-Elektronikgerät arbeitet oder ein selbstständiges Gerät ist), so dass der Entwickler nicht effektiv ein Fahrzeug für Entwicklungszwecke verwenden muss.
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In einer Ausführung können Fahrzeug-Infotaiment-System und -Plattform offen für Entwickler sein. Die Fahrzeug-Infotainment-Plattform kann eine offene Web-Plattform für Entwickler umfassen, die sicher, flexibel und stabil sein kann. Entwickler können das Web-, Desktop- und Mobil-SDKs verwenden, die der Dienstanbieter bereitstellt, der die Fahrzeug-Infotainment-Plattform verwaltet. Entwickler waren gegebenenfalls zuvor nur in der Lage, Anwendungen für bestimmte Marken und Modelle von Fahrzeugen zu erstellen. Mit den hier beschriebenen Techniken und Merkmale können Entwickler Anwendungen erstellen, die auf einigen oder falls allen Fahrzeugen und Modelle funktionieren, indem das hier beschriebene Application Programming Interface (API) verwendet wird. Weitere Einzelheiten zur API enthält Anhang A.
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Ferner können Entwickler mit Hardware-Geräten (beispielsweise Basiseinheit und Backpack) beginnen und die Fähigkeiten der Fahrzeug-Infotainment-Plattform durch Erstellen von zusätzlichen Backpacks erweitern, die sich physisch mit dem ursprünglichen Backback bzw. der ursprünglichen Basiseinheit oder drahtlos verbinden können.
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Entwicklerwerkzeuge können SDKs für iOS, Android und Windows, Sample-Code, Dokumentation und/oder Entwicklerkits umfassen. Anwendungen können auf einer granulären Ebene erstellt und verwaltet werden.
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In einer Ausführungsform bietet eine Fahrzeugplattform für Softwareanwendungen wie CarPort Entwicklern die Möglichkeit, eine Ansicht ihrer Anwendungen in einem Fahrzeug vorzusehen, entweder auf einem Telefon oder einer Konsole oder einer anderen Fahrzeuganzeige. Aus der CarPort-Anwendung heraus können Benutzer zwischen Anwendungen wechseln und anwendungsspezifische Informationen auf einer Karte zur Darstellung von jedem der Geräte des Benutzers anzeigen. In einer Ausführungsformen bieten Anwendungen als Teil des Setups eine einzelne URL für die CarPort-Anwendung zum Abrufen von aktuellen Zustandsinformationen. Zusätzlich können Anwendungen Ereignisse und andere Statusinformationen an die CarPort-Anwendung nahezu in Echtzeit übertragen. Sobald eine Anwendung im Entwicklerportal erstellt wurde, kann sie in der CarPort-Anwendung aktiviert werden.
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Wenn CarPort von einem Benutzer zum ersten Mal auf einem bestimmten Fahrzeug geöffnet wird, muss eine bestimmte Menge von Zustandsdaten an die CarPort-Anzeige gesendet werden, um unmittelbar den aktuellen Zustand einer Anwendung zu laden. Beim Konfigurieren einer Anwendung mit einer CarPort-Befähigung muss ein Entwickler eine Eigenschaft „feedURL“ vorsehen, die das Format definiert, durch das CarPort diese Information abruft.
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Zusätzlich ermöglicht in einer Ausführungsform CarPort einer Anwendung das Senden von Echtzeitereignissen an eine CarPort-Anzeige eines Benutzers. Es gibt vier Arten von Informationen, die an CarPort in einigen Ausführungsformen gesendet werden können. Diese umfassen:
- · Feed-Element - Stellt ein Ereignis auf einer Zeitachse dar und wird in der linken Spalte in umgekehrt chronologischer Reihenfolge angezeigt. Jedes Feed-Element verfügt über Text, Subtext und ein primäres und optionales sekundäres Symbol.
- • Warnung - Wird vorübergehend angezeigt und kann optional vom Benutzer deaktiviert werden oder wird automatisch nach einer kurzen Zeit deaktiviert. Warnungen zeigen nur eine einzelne Nachrichtenzeichenfolge an.
- • Gerätestatus - Zeigt den aktuellen Status eines bestimmten Geräts an. Der Status ist im Kontext der Anwendung definiert und umfasst eine Farbe (ausgewählt aus primärer, sekundärer und tertiärer Farbe in der CarPort-Konfiguration) und eine einfache Beschriftung. Beispielsweise wird ein Gerät als „Zuhause“ oder „Aktiv“ bezeichnet. Zusätzlich wird die ausgewählte Farbe als ein Ring um die Markierung des Geräts auf der Karte angezeigt.
- • Kartenmerkmal - Stellt ein Geoinformationsmerkmal dar, das für eine einzelne Anwendung spezifisch ist. Jedes Kartenmerkmal wird auf der Karte neben den Geräten angezeigt. Optional kann ein Feed-Element auf ein Kartenmerkmal verweisen, so dass es hervorgehoben wird, wenn auf dieses Feed-Element getippt wird.
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Entwickler können eine API-Anfrage verwenden, die ein Feed-Element mit Text, Subtext und ein primärem und (optionalem) sekundären Symbol hinzufügt. Zusätzliche beispielhafte API-Details sind in Anhang A dargestellt. Entwickler können eine API-Anfrage verwenden, um eine Warnung auf der CarPort-Landingpage anzuzeigen. Die Warnung wird entweder nach kurzer Zeit automatisch deaktiviert oder vom Benutzer deaktiviert. Entwickler können eine API-Anfrage verwenden, um den Gerätestatus zu aktualisieren, beispielsweise um die Farbe und die Beschriftung eines Geräts wie in CarPort angezeigt zu aktualisieren. Entwickler können eine API-Anfrage verwenden, um ein Kartenmerkmal (beispielsweise einen Geofence-Ring) zum bezeichneten Ort mit dem spezifizierten Radius und der spezifizierten Farbe zu ziehen. Entwickler können eine API-Anfrage verwenden, um ein Kartenmerkmal (beispielsweise einen Geofence-Ring) am bezeichneten Ort mit dem spezifizierten Radius und der spezifizierten Farbe zu aktualisieren; es muss eine Aktualisierung der Kartenmerkmal-ID vorgesehen sein. Entwickler können eine API-Anfrage verwenden, um ein Kartenmerkmal von der Karte zu löschen.
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Verschiedene Entwicklerwerkzeuge, -verfahren und -prozesse, die in Verbindung mit einer oder mehreren Anwendungsprogrammierschnittstellen wie zuvor beschrieben in Verbindung mit der Fahrzeug-Infotainment-Plattform verwendet werden können, sind gegebenenfalls in Anhang A dargestellt.
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Wie hier beschrieben können eine oder mehrere Regeldienste oder Regel-Engines unter Verwendung von einem oder mehreren Computergeräten, Kommunikationskanälen, Steuersystemen und Fahrzeugkommunikationsprotokollen ausgeführt sein. Eine oder mehrere Regel-Engines oder andere Computergeräte der Fahrzeugplattform können verwendet werden, um einen Regeldienst für die Verarbeitung und Ausführung von Regeln für verschiedene Anwendungen auf der Plattform auszuführen. In einer Ausführungsform können Regeln und die entsprechende Regelverarbeitung Ereignisse, Abonnements und andere Aktivitäten auf der Basis von Fahrzeugparametern und Geofences (oder anderen ortsbasierten Grenzen und Informationen) auslösen. In einer Ausführungsform werden Regeln verarbeitet, um den Ort eines Fahrzeugs und Fahrzeugparameter wie dessen Betriebsparameter zu bewerten. Wenn das Fahrzeug alle Grenzbedingungen für eine Regel erfüllt, benachrichtigen ein Ereignisdienst oder Pläne abonnierte Anwendungen auf der Plattform. Somit werden, wenn das Fahrzeug V1 das Haus verlässt und eine Regel besteht, die auf der Basis von diesem Ereignis ausgelöst wird, Anwendungen auf der Plattform, die diese Regel verwendet, benachrichtigt.
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In einer Ausführungsform wird eine Regel ausgeführt, so dass dies eine oder mehrere der folgenden Elemente enthält: eine Gerätekennung; eine Sammlung von Grenzen für das Gerät; und einen Zustand. In einer Ausführungsform ist der Zustand in der Regel so ausgeführt, dass er immer einen der folgenden Werte aufweist: (a) „unevaluated“, das heißt es stehen nicht ausreichend Geodaten zur Verfügung; (b) „uncovered“, das heißt mindestens eine der Grenzbedingungen ist nicht erfüllt; und (c) „covered“, das heißt alle Grenzbedingungen sind erfüllt.
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Das Gerät kann ein Fahrzeug oder ein mit einem Fahrzeug verbundenes Gerät oder ein anderes Computergerät wie hier beschrieben sein.
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In einer Ausführungsform ist eine Regel „covered“, wenn alle Grenzbedingungen zutreffen. In einer Ausführungsform ist eine Regel „uncovered“, wenn mindestens eine Grenzbedingung nicht zutrifft. Ferner gilt, dass, wenn unzureichende Daten vorhanden sind zum Bestimmen, ob eine Regel „covered“ oder „uncovered“ ist, der Zustand der Regel „unevaluated“ ist. Wenn ausreichend Geodaten zur Verfügung stehen, um den Zustand zu ändern, kann der Regeldienst eine der folgenden Möglichkeiten wählen: Ändern des Zustands der Regel zu „covered“ oder „uncovered“ oder Erstellen eines Ereignisses „rule-entry“ oder „rule-leave“ für Anwendungen.
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Angenommen eine Anwendung erstellt beispielsweise eine Grenzbedingung um das Heim eines Fahrzeugbesitzers herum. Wenn der Besitzer von der Arbeit nach Hause fährt, erfasst der Regeldienst, dass eine Geoinformations-Grenzbedingung erfüllt ist. Die in den Benutzerschnittstellen-Bildschirmen dargestellten verschiedenen gepunkteten Kreis sind Beispiele für Grenzen. Die Wechselwirkung mit solchen Grenzen können verschiedene Regeln auslösen. Der Dienst setzt den Regelstatus auf „covered“ und sendet ein Ereignis „rule-entry“ an die App. Ebenso erfasst der Regeldienst, wenn der Fahrzeugbesitzer von zuhause zur Arbeit fährt, dass eine Geoinformations-Grenzbedingung nicht mehr erfüllt ist. Der Dienst setzt den Regelstatus auf „uncovered“ und sendet ein Ereignis „rule-leave“ an die App. Anwendungen können diese Ereignisse auf die drei folgenden Weisen abonnieren: nur für„rule-entry“, nur für„rule-leave“ und für beide mit „rule-“.
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In einer Ausführungsform gibt es folgende Möglichkeiten für eine Grenze zum Handhaben einer bestimmten Regel durch den Regeldienst / die Regel-Engine: eine Geoinformationsgrenze, die einen Bereich auf der Erdoderfläche definiert oder eine parametrische Grenze, die einen Bereich für einige Fahrzeugparameter definiert. Eine Geoinformationsgrenze definiert einen kreisförmigen geographischen Bereich durch Spezifizieren eines einzelnen geographischen Punkts und eines Radius in Meter oder anderen Einheiten. In einer Ausführungsform spezifiziert eine parametrische Grenze einen abgegrenzten Bereich, etwa „U/min zwischen 2000 und 4000“, oder einen unbegrenzten Bereich, etwa „U/min größer als 3500“. Eine Regel ist „covered“, wenn alle Grenzbedingungen zutreffen. Diese Tatsache hat nützliche Auswirkungen für das Regeldesign.
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Angenommen ein Anwendungsentwickler fügt beispielsweise einer Regel zwei disjunkte Geoinformationsgrenzen hinzu. Die Regel kann niemals den Zustand „covered“ annehmen und auch nicht ein Ereignis „rule-entry“ oder „rule-leave“ auslösen. Sie bleibt immer im Zustand „unevaluated“. Da sich das Gerät jeweils zu einem bestimmten Zeitpunkt immer nur an einem Ort befinden kann, kann sie bestenfalls nur eine der Grenzbedingungen erfüllen, aber niemals beide. Ebenso wird eine Regel niemals ein Ereignis auslösen, wenn die Regel zwei disjunkte parametrische Grenzen für den gleichen Fahrzeugparameter enthält. Beispielsweise bleiben „U/min größer als 3500“ und „U/min kleiner als 2000“ immer im Zustand „unevaluated“.
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In einer Ausführungsform ermöglicht aufgrund dieser Implikationen der Regeldienst höchstens eine Geoinformationsgrenze in einer Regel. Dies beseitigt das Problem von disjunkten Geoinformationsregionen. Anwendungsentwickler auf den Fahrzeugplattformen müssen es jedoch weiterhin vermeiden, disjunkte parametrische Grenzen zu erzeugen. In einer Ausführungsform ermöglichen der Regeldienst und das Computergerät, die diese durch Software und Regel-Engines ausführen, Ihrer Anwendung das Verwalten der Regeln für Geräte.
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In einigen Ausführungsformen sind Regeln unveränderlich. Das heißt, wenn sie einmal erstellt ist, kann eine Regel nicht geändert werden. Zum Ändern einer Regel muss eine Anwendung eine bestehende Regel löschen und anschließend eine andere erstellen. Die Unveränderlichkeit stellt sicher, dass eine Regel immer einen absolut konsistenten Zustand aufweist. In einer Ausführungsform umfassen der Regeldienst / die Regel-Engines ein API, das ein oder mehrere der folgenden Elemente ausführt: Auflisten aller Regeln für ein Gerät, Abrufen einer spezifischen Regel, Erstellen einer Regel für ein Gerät und Löschen einer Regel.
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Es wurde eine Reihe von Ausführungen beschrieben. Trotzdem versteht es sich, dass verschiedene Modifikationen vorgenommen werden können, ohne vom Geist und Umfang der Offenbarung abzuweichen. Beispielsweise können verschiedene Formen der zuvor dargestellten Abläufe verwendet werden, wobei Schritte neu angeordnet, hinzugefügt oder entfernt werden. Entsprechend liegen andere Ausführungen im Umfang der folgenden Patentansprüche.
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In verschiedenen Ausführungsformen können Module oder Software zum Ausführen bestimmter Aspekte der Erfindung verwendet werden. Beispielsweise können Software-as-a-Service-(SaaS-)Modelle oder Application-Service-Provider-(ASP-)Modelle als Softwareanwendungs-Bereitstellungsmodelle verwendet werden, um Softwareanwendungen an Clients oder andere Benutzer zu kommunizieren. Solche Softwareanwendungen können beispielsweise über eine Internetverbindung heruntergeladen werden und entweder unabhängig betrieben werden (beispielsweise auf ein Laptop- oder Desktop-Computersystem heruntergeladen werden) oder durch einen dritten Dienstanbieter betrieben werden (beispielsweise durch Zugriff durch eine Website eines Drittanbieters). Zusätzlich können Cloud-Computing-Techniken in Verbindung mit verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung verwendet werden. In bestimmten Ausführungsformen kann ein „Modul“ Software, Firmware, Hardware oder eine beliebige sinnvolle Kombination hiervon umfassen.
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Verschiedene Ausführungsformen der Systeme und Verfahren können ein Computergerät umfassen und/oder nutzen. In verschiedenen Ausführungsformen kann ein Computer in Kommunikation mit einem Server oder Serversystem unter Nutzung einer beliebigen Art von Kommunikation, umfassend beispielsweise drahtgebundene oder drahtlose digitale Kommunikation, stehen. In einigen Ausführungsformen kann der Server oder das Serversystem als eine Cloud-Computing-Anwendung oder auf eine ähnliche Weise ausgeführt sein und kann verschiedene Funktionen der Systeme und Verfahren als SaaS bereitstellen.
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Die hier dargestellten Beispielen sollen potentielle und spezifische Ausführungen der vorliegenden Erfindung veranschaulichen. Die Beispiele dienen hauptsächlich zur Veranschaulichung der Erfindung für den Fachmann. Kein bestimmter Aspekt bzw. keine bestimmten Aspekte der Beispiele sollen notwendigerweise den Umfang der vorliegenden Erfindung einschränken.
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Die Figuren und Beschreibungen der vorliegenden Erfindung wurden vereinfacht, um Elemente darzustellen, die für ein klares Verständnis der vorliegenden Erfindung relevant sind, während andere Elemente aus Gründen der Klarheit weggelassen wurden. Einem Fachmann ist jedoch klar, dass diese Art von fokussierten Diskussionen ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung nicht fördern und daher wird auf eine ausführlichere Beschreibung solcher Elemente verzichtet.
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Die mit den vorliegenden Ausführungsformen verknüpften Prozesse können von einer programmierbaren Ausrüstung, etwa Computern, ausgeführt werden. Software oder andere Mengen von Anweisungen, die verwendet werden können, um eine programmierbare Ausrüstung zum Ausführen der Prozesse zu veranlassen, können auf einer beliebigen Speichervorrichtung gespeichert werden, etwa auf einem (nichtflüchtigen) Speicher eines Computersystems, einer optischen Speicherplatte, einem Magnetband oder einer magnetischen Speicherplatte. Ferner können einige der Prozesse beim Herstellen des Computersystems oder durch ein computerlesbares Speichermedium programmiert werden.
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Bestimmte Prozessaspekte wie hier beschrieben können unter Verwendung von Anweisungen ausgeführt werden, die auf einem computerlesbaren Speichermedium oder computerlesbaren Speichermedien gespeichert sind, die einen Computer oder ein Computersystem zum Ausführen der Prozessschritte anweisen. Ein computerlesbares Medium kann beispielsweise Speichervorrichtungen wie Disketten, CDs in schreibgeschützter und les-/beschreibbarer Ausführung, optische Plattenlaufwerke und Festplattenlaufwerke umfassen. Ein computerlesbares Medium kann ebenfalls Speicher umfassen, der physisch, virtuell, permanent, temporär, halbpermanent und/oder halbtemporär sein kann.
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Ein „Computer“, ein „Computersystem“, eine „Komponente“, ein „Rechengerät“, ein „Computergerät“ oder ein „Prozessor“ kann beispielsweise unter anderem ein Prozessor, Mikrocomputer, Minicomputer, Server, Mainframe, Laptop, Dongle, Fahrzeuginformations-Sender/Empfänger, Personal Digital Assistant (PDA), Fahrzeug-Kommunikationssystem, Fahrzeug-Diagnosesystem, ein oder mehrere Fahrzeugsensoren, drahtloses E-Mail-Gerät, Mobiltelefon, Pager, Prozessor, Faxgerät, Scanner oder ein beliebiges anderes programmierbares Gerät, ausgebildet zum Senden und/oder Empfangen von Daten über ein Netzwerk, sein. Computersysteme und computerbasierte Geräte wie hier offenbart können Speicher zum Speichern von bestimmten Softwareanwendungen, die beim Ermitteln, Verarbeiten und Kommunizieren von Informationen verwendet werden, umfassen. Ein solcher Speicher kann intern oder extern in Bezug auf den Betrieb der offenbarten Ausführungsformen sein. Der Speicher kann ebenfalls Mittel zum Speichern von Software umfassen, unter anderem eine Festplatte, eine optische Speicherplatte, eine Diskette, ein ROM (Read Only memory), ein RAM (Random Access Memory), ein PROM (Programmable ROM), ein EEPROM (Electrically Erasable PROM) und/oder andere computerlesbare Speichermedien. In verschiedenen Ausführungsformen kann ein „Host“, eine „Engine“, ein „Portal“, ein „Filter“, ein „Dienst“, eine „Plattform“ oder eine „Komponente“ verschiedene Computer oder Computersysteme umfassen oder kann eine sinnvolle Kombination aus Software, Firmware und/oder Hardware umfassen.
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In verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung kann eine einzelne Komponente durch mehrere Komponenten ersetzt werden und mehrere Komponenten können durch eine einzelne Komponente ersetzt werden, um eine bestimmte Funktion oder bestimmte Funktionen auszuführen. Solch ein Ersatz liegt im Umfang der vorliegenden Erfindung, es sei denn solch ein Ersatz wäre nicht wirksam zum Verwirklichen von Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Ein beliebiger der Server kann beispielsweise durch eine „Serverfarm“ oder eine andere Gruppe von vernetzten Servern (beispielsweise eine Gruppe von Server Blades) ersetzt werden, die für kooperative Funktionen angeordnet und ausgebildet sind. Eine Serverfarm kann dazu dienen, die Arbeitslast zwischen einzelnen Komponenten der Farm zu verteilen und kann die Rechenprozesse durch Nutzen der kollektiven und kooperativen Leistung von mehreren Servern beschleunigen. Solche Serverfarmen können Lastausgleichsoftware verwenden, die Aufgaben wie beispielsweise die Verfolgung des Bedarfs an Verarbeitungsleistung von verschiedenen Maschinen, das Priorisieren und Planen von Aufgaben auf der Basis des Netzwerkbedarfs und/oder das Bereitstellung von Back-Kontingenten im Falle eines Komponentenausfalls oder einer reduzierten Betriebsfähigkeit erfüllen.
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Im Allgemeinen ist es für einen Fachmann klar, dass die verschiedenen hier beschriebenen Ausführungsformen oder Komponenten bzw. Teile von diesen in vielen verschiedenen Ausführungsformen von Software, Firmware und/oder Hardware oder Modulen von diesen ausgeführt sein können. Der Softwarecode oder die spezielle Steuerungshardware, die zum Ausführen von einigen der vorliegenden Ausführungsformen verwendet wird, schränkt die vorliegende Erfindung nicht ein. Beispielsweise können die hier zuvor beschriebenen Ausführungsformen in Computersoftware unter Verwendung einer beliebigen geeigneten Computerprogrammiersprache wie .NET, SQL, MySQL oder HTML in Anwendung von beispielsweise herkömmlichen oder objektorientierten Techniken ausgeführt sein. Programmiersprachen für Computersoftware und andere von einem Computer ausgeführte Anweisungen können durch einen Compiler oder Assembler vor der Ausführung in Maschinensprache übersetzt werden und/oder können durch einen Interpreter direkt in Laufzeit übersetzt werden.
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Beispiele für Assemblysprachen umfassen ARM, MIPS und x86; Beispiele für Hochsprachen umfassen Ada, BASIC, C, C++, C#, COBOL, Fortran, Java, Lisp, Pascal, Object Pascal; und Beispiele für Skriptsprachen umfassen Bourne Script, JavaScript, Python, Ruby, PHP und Perl. Es können verschiedene Datenstrukturen, APIs (Application Programming Interfaces), Datentypen und andere Computerarchitekturen verwendet werden. In einer Ausführungsform wird JavaScript Object Notation (JSON) als Datenaustausch-/Datenübertragungsformat verwendet. Es können ohne Einschränkungen andere Datenaustausch-/Datenübertragungsformate zwischen den verschiedenen Geräten, Plattformen, Portalen und APIs wie hier beschrieben und dargestellt verwendet werden.
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Verschiedene Ausführungsformen können beispielsweise in einer Lotus-Notes-Umgebung verwendet werden. Solch eine Software kann auf einem beliebigen Typ von geeignetem computerlesbaren Medium oder geeigneten computerlesbaren Medien wie beispielsweise einem magnetischen oder optischen Speichermedium gespeichert werden. Daher sind Betrieb und Verhalten der Ausführungsformen ohne spezifischen Verweis auf den effektiven Softwarecode oder spezielle Hardwarekomponenten beschrieben. Das Fehlen von solchen spezifischen Verweisen ist möglich, da ein Fachmann Software und Steuerungshardware zum Ausführen der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung auf der Basis der vorliegenden Beschreibung mit lediglich einem angemessenen Aufwand und ohne übermäßiges Experimentieren gestalten kann.
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Verschiedene Ausführungsformen der Systeme und Verfahren wie hier beschrieben können ein oder mehrere elektronische Computernetzwerke verwenden, um Kommunikation zwischen verschiedenen Komponenten zu unterstützen, Daten zu übertragen oder Ressourcen und Informationen zu teilen. Solche Computernetzwerke können entsprechend Hardware- und Softwaretechnologie klassifiziert werden, die verwendet wird, um die Geräte im Netzwerk zu verbinden, etwa Glasfaser, Ethernet, drahtloses LAN, HomePNA, Kommunikation über die Stromleitung oder G.hn. Die Computernetzwerke können ebenfalls als eine oder mehrere der folgenden Arten von Netzwerken ausgeführt sein: Local Area Network (LAN); Metropolitan Area Network (MAN); Wide Area Network (WAN); Virtual Private Network (VPN); Storage Area Network (SAN); oder Global Area Network (GAN), um nur einige Netzwerkarten zu nennen.
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Beispielsweise kann ein WAN-Computernetzwerk ein großes Gebiet durch Verknüpfen der Kommunikation über städtische, regionale oder nationale Grenzen abdecken. Da die hier beschriebenen Systeme und Verfahren bezwecken, E/A-Transaktionen zu minimieren, können sie in Situtation wie etwa Cloud-Computing-Konfigurationen nützlich sein, in denen E/A-Transaktionen über ein WAN oder ein anderes Netzwerk mit großen E/A-Verzögerungen ausgeführt werden. Das Netzwerk kann Router und/oder öffentliche Kommunikationsverbindungen nutzen. Eine Art von Datenkommunikations-Netzwerk kann ein relativ großes geographisches Gebiet (beispiel Stadt zu Stadt oder Land zu Land) abdecken, das von öffentlichen Betreibern, etwa Telefondienstanbietern, bereitgestellte Übertragungseinrichtungen nutzt.
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In einem weiteren Beispiel kann ein GAN-Computernetzwerk mobile Kommunikation über mehrere Drahtlos-LANs oder Satellitennetzwerke unterstützen. In einem weiteren Beispiel kann ein VPN-Computernetzwerk Verbindungen zwischen Knoten umfassen, die durch offene Verbindungen oder virtuelle Schaltungen in einem anderen Netzwerk (beispielsweise dem Internet) statt Festverdrahtung getragen werden. Die Verbindungsschichtprotokolle des VPN können durch das andere Netzwerk getunnelt werden. Eine VPN-Anwendung kann eine sichere Kommunikation über das Internet unterstützen. Das VPN kann ebenfalls zum getrennten und sicheren Durchführen des Verkehrs von verschiedenen Benutzer-Communities über ein zugrundeliegendes Netzwerk verwendet werden. Das VPN kann Benutzern die virtuelle Erfahrung des Zugriffs auf das Netzwerk über einen anderen IP-Adressenort als die aktuelle IP-Adresse, die das Zugriffsgerät mit dem Netzwerk verbindet.
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Das Computernetzwerk kann auf der Basis von funktionalen Beziehungen zwischen den Elementen oder Komponenten des Netzwerks klassifiziert werden, etwa aktives Netzwerk, Client/Server oder Peer-to-Peer-Funktionsarchitektur. Das Computernetzwerk kann nach der Netzwerktopologie klassifiziert werden, etwa Busnetzwerk, Sternnetzwerk, Ringnetzwerk, Maschennetzwerk, Sternbusnetzwerk oder hierarchisches Topologienetzwerk beispielsweise. Das Computernetzwerk kann auch auf der Basis des verwendeten Verfahrens für die Datenkommunikation klassifiziert werden, etwa digitale und analoge Netzwerke.
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Ausführungsformen der Verfahren, Systeme und Werkzeuge wie hier beschrieben können Verbundnetzwerke zum Verbinden von zwei oder mehr verschiedenen elektronischen Computernetzwerken oder Netzwerksegmenten durch eine gemeinsame Routing-Technologie verwendet werden. Die Art des verwendeten Verbundnetzwerks können von der Administration und/oder Beteiligung am Verbundnetzwerk abhängen. Nicht beschränkende Beispiele für Verbundnetzwerke umfassen Intranet, Extranet und Internet. Intranets und Extranets können Verbindungen mit dem Internet aufweisen oder nicht. Bei einer Verbindung mit dem Internet kann das Intranet oder Extranet mit geeignete Authentifizierungstechnologie oder anderen Sicherheitsmaßnahmen geschützt sein. Wie hier verwendet kann ein Intranet eine Gruppe von Netzwerken sein, die Internetprotokoll, Webbrowser und/oder Dateiübertragungsanwendungen unter gemeinsamer Kontrolle durch eine administrative Instanz verwenden. Solch eine administrative Instanz kann den Zugriff auf das Intranet auf ausschließlich autorisierte Benutzer beispielsweise oder ein anderes internes Netzwerk einer Organisation oder kommerziellen Einheit begrenzen. Wie hier verwendet kann ein Extranet ein Netzwerk oder ein Verbundnetzwerk allgemein begrenzt auf eine primäre Organisation oder Einheit umfassen, das jedoch ebenfalls begrenzte Verbindungen mit den Netzwerken von einer oder mehreren anderen vertrauenswürdigen Organisationen oder Einheiten aufweist. (Beispielsweise kann Kunden einer Einheit Zugriff auf ein Intranet der Einheit gewährt werden, wodurch ein Extranet entsteht.)
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Computernetzwerke können Hardwareelemente zum Verbinden von Netzwerkknoten umfassen, etwa Network Interface Cards (NICs) oder Ethernet-Karten, Verstärker, Bridges, Hubs, Switches, Router und andere derartige Komponenten. Solche Elemente können zur Kommunikation festverdrahtet sein und/oder Datenverbindungen können mit Mikrowellenverbindungen (IEEE 802.12) oder Glasfaser beispielsweise ausgestattet sein. Eine Netzwerkkarte, ein Netzwerkadapter oder eine NIC kann so ausgebildet sein, dass sie bzw. er es Computern ermöglicht, über das Computernetzwerk zu kommunizieren, indem beispielsweise ein physischer Zugriff auf ein Netzwerk und ein Adressierungssystem durch die Verwendung von MAC-Adressen bereitgestellt wird. Ein Verstärker kann als ein elektronisches Gerät ausgeführt sein, das ein kommuniziertes Signal mit einem erhöhten Leistungspegel empfängt und weitersendet, damit das Signal eine Telekommunikationsstrecke mit geringerer Beeinträchtigung zurücklegen kann. Eine Netzwerk-Bridge kann zum Verbinden von mehreren Netzwerksegmenten in der Verbindungsschicht eines Computernetzwerks ausgebildet sein, während sie lernt, welche Adressen durch welche spezifische Ports des Netzwerks erreichbar sind. Im Netzwerk kann die Bridge einen Port mit einer Adresse verknüpfen und anschließend Verkehr für diese Adresse ausschließlich zu diesem Port senden. In verschiedenen Ausführungsformen können lokale Bridges zum direkten Verbinden von Local Area Networks (LANs) verwendet werden; remote Bridges können zum Erstellen einer Wide-Area-Network-(WAN-)Verbindung zwischen LANs verwendet werden; und/oder Drahtlos-Bridges können zum Verbinden von LANs und/oder zum Anbinden von remoten Stationen an LANs verwendet werden.
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In verschiedenen Ausführungsformen kann ein Hub verwendet werden, das mehrere Ports enthält. Wenn beispielsweise ein Datenpaket an einem Port eines Hubs eintrifft, kann das Paket an alle Ports des Hubs zum Senden kopiert werden. Ein Netzwerk-Switch oder andere Geräte, die OSI-Schicht-2-Datagramme zwischen Ports auf der Basis von MAC-Adressen in Datenpaketen senden, können ebenfalls verwendet werden. Ein Switch kann mehrere Ports aufweisen, so dass der Großteil des Netzwerks direkt mit dem Switch oder einem anderen Switch, der wiederum mit einem Switch verbunden ist, verbunden ist. Der Begriff „Switch“ kann ebenfalls Router und Bridges umfassen sowie andere Geräte, die Datenverkehr durch Anwendungsinhalt verteilen (beispielsweise eine Web-URL-Kennung oder andere Datenortsinformationen wie hier beschrieben). Switches können in einer oder mehreren OSl-Modellschichten funktionieren, unter anderem in der physikalischen Schicht, der Datenverbindungsschicht oder der Transportschicht (das heißt Ende zu Ende). Ein Gerät, das gleichzeitig in mehr als einer dieser Schichten funktioniert, kann als ein Multilayer-Switch betrachtet werden. In bestimmten Ausführungsformen können Router oder andere derartige Netzwerkgeräte zum Weiterleiten von Datenpaketen zwischen Netzwerken unter Verwendung von Headers und Weiterleitungstabellen zum Bestimmen eines optimalen Wegs, über den die Pakete gesendet werden, verwendet werden.
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Wie hier verwendet kann ein Anwendungsserver ein Server sein, der ein API hostet, um Geschäftslogik und Geschäftsprozesse zur Verwendung durch andere Anwendungen bereitzustellen. Beispiele für Anwendungsserver umfassen J2EE- oder Java-EE-5-Anwendungsserver umfassend WebSphere Application Server. Weitere Beispiele umfassen WebSphere Application Server Community Edition (IBM), Sybase Enterprise Application Server (Sybase Inc), WebLogic Server (BEA), JBoss (Red Hat), JRun (Adobe Systems), Apache Geronimo (Apache Software Foundation), Oracle OC4J (Oracle Corporation), Sun Java System Application Server (Sun Microsystems) und SAP Netweaver AS (ABAP/Java).
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Es können ebenfalls Anwendungsserver gemäß dem .NET-Framework, etwa Windows Communication Foundation, .NET Remoting, ADO.NET und ASP.NET, um nur einige Komponenten zu nennen, bereitgestellt werden. Beispielsweise ist eine Java Server Page (JSP) ein Servlet, das in einem Webcontainer ausgeführt wird, der funktional CGI-Skripten entspricht. JSPs können zum Erstellen von HTML-Seiten durch Einbetten von Verweisen zur Serverlogik innerhalb der Seite verwendet werden. Die Anwendungsserver können vor allem webbasierte Anwendungen bereitstellen, während andere Server als Sitzungsinitialisierungsprotokoll-Server beispielsweise dienen oder mit Telefonnetzen zusammenarbeiten können. Spezifikationen für Integration von Unternehmensanwendungen und eine serviceorientierte Architektur können so gestaltet sein, dass viele verschiedene Computernetzwerkelemente verbunden werden. Solche Spezifikationen umfassen Business Application Programming Interface, Web Services Interoperability und Java FE Connector Architecture.
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In verschiedenen Ausführungsformen können die Computersysteme, Datenspeichermedien oder Module wie hier beschrieben so ausgebildet und/oder programmiert sein, dass sie eine bzw. eines der zuvor beschriebenen elektronischen, computerbasierten Elemente und Komponenten oder Computerarchitektur umfassen. Zusätzlich können diese Elemente und Komponenten insbesondere zum Ausführen der verschiedenen Regeln, Algorithmen, Prozesse und Verfahrensschritte wie hier beschrieben ausgebildet sein.
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Ausführungen der vorliegenden Offenbarung und alle hier bereitgestellten funktionalen Operationen können in digitalen elektronischen Schaltungen oder in Computersoftware, Firmware oder Hardware, einschließlich die in der vorliegenden Beschreibung offenbarten Strukturen, oder in Kombinationen von einem oder mehreren von diesen verwirklicht sein. Ausführungen der Offenbarung können als ein oder mehrere Computerprogrammprodukte verwirklicht sein, das heißt ein oder mehrere Module von Computerprogrammanweisungen, verschlüsselt auf einem computerlesbaren Medium zur Ausführung durch eine Datenverarbeitungsvorrichtung oder zur Steuerung von dieser. Das computerlesbare Medium kann eine maschinenlesbare Speichervorrichtung, ein maschinenlesbarer Speicherträger, eine Speichervorrichtung oder eine Kombination von einem oder mehreren von diesen sein. Der Begriff „Datenverarbeitungsvorrichtung“ umfasst alle Vorrichtungen, Geräte und Maschinen zur Verarbeitung von Daten, unter anderem beispielsweise einen programmierbaren Prozessor, einen Computer oder mehrere Prozessoren oder Computer. Die Vorrichtung kann zusätzlich zu Hardware Code umfassen, der eine Ausführungsumgebung für das betreffende Computerprogramm erstellt, beispielsweise Code, der Prozessorfirmware, einen Protokollstapel, ein Datenbankverwaltungssystem, ein Betriebssystem oder eine Kombination von einem oder mehreren von diesen darstellt.
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Ein Computerprogramm (auch als ein Programm, Software, Softwareanwendung, Skript oder Code bezeichnet) kann in einer beliebigen Form von Programmiersprache geschrieben sein, unter anderem in kompilierten oder interpretierten Sprachen, und es kann in einer beliebigen Form bereitgestellt werden, unter anderem als ein eigenständiges Programm oder als ein Modul, eine Komponente, eine Subroutine oder eine andere Einheit, die zur Verwendung in einer Computerumgebung geeignet ist. Ein Computerprogramm muss nicht notwendigerweise einer Datei in einem Dateisystem entsprechen. Ein Programm kann in einem Teil einer Datei, die andere Programme oder Daten enthält (beispielsweise ein oder mehrere in einer Markup-Sprachen-Dokument gespeicherte Skripte), in einer dem betreffenden Programm zugeordneten Einzeldatei oder in mehreren koordinierten Dateien (beispielsweise Daten, die ein oder mehrere Module, Teilprogramme oder Teile von Codes speichern) gespeichert sein. Ein Computerprogramm kann bereitgestellt werden, um auf einem Computer oder auf mehreren Computern ausgeführt zu werden, die an einem Standort angeordnet oder über mehrere Standorte verteilt und durch ein Kommunikationsnetzwerk miteinander verbunden sind.
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Die in der vorliegenden Offenbarung beschriebenen Prozesse und logischen Abläufe können von einem oder mehreren programmierbaren Prozessoren ausgeführt werden, die ein oder mehrere Computerprogramme ausführen, um Funktionen durch Operieren an Eingabedaten und Erzeugen einer Ausgabe auszuführen. Die Prozesse und logischen Abläufe können ebenfalls durch spezielle Logikschaltungen, beispielsweise ein FPGA (Field Programmable Gate Array) oder eine ASIC (Application Specific Integrated Circuit), ausgeführt werden und die Vorrichtung kann ebenfalls als solche ausgeführt sein.
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Für die Ausführung eines Computerprogramms geeignete Prozessoren umfassen beispielsweise Universal- und Spezialmikroprozessoren und ein oder mehrere Prozessoren einer beliebigen Art von Digitalcomputer. Im Allgemeinen empfängt ein Prozessor Anweisungen und Daten von einem Nur-Lese-Speicher oder einem Direktzugriffsspeicher oder von beiden. Die wesentlichen Elemente eines Computers sind ein Prozessor zum Ausführen von Anweisungen und eine oder mehrere Speichervorrichtungen zum Speichern von Anweisungen und Daten. Im Allgemeinen umfasst ein Computer ebenfalls einen oder mehrere Massenspeichervorrichtungen zum Speichern von Daten, beispielsweise magnetische, magneto-optische oder optische Platten, oder kann mit diesen wirksam gekoppelt sein, um Daten von diesen zu empfangen oder Daten zu diesen zu übertragen. Ein Computer muss jedoch nicht notwendigerweise solche Geräte aufweisen. Ferner kann ein Computer in einem anderen Gerät eingebettet sein, beispielsweise in einem Mobiltelefon, einem Personal Digital Assistant (PDA), einem mobilen Audioplayer, einem Global-Positioning-System-(GPS-)Empfänger, um nur einige zu nennen. Computerlesbare Medien, die zum Speichern von Computerprogrammanweisungen oder Computerprogrammprodukten und Daten geeignet sind, umfassen alle Formen von nichtflüchtigem Speicher, Medien und Speichervorrichtungen, unter anderem beispielsweise Halbleiterspeichervorrichtungen, beispielsweise EPROM, EEPROM und Flash-Speichervorrichtungen; Magnetplatten, beispielsweise interne Festplatten oder Wechselplatten; magneto-optische Platten; und CD-ROMs und DVD-ROMs. Diese können ebenfalls als computerlesbare Speichermedien bezeichnet werden. Der Prozessor und der Speicher können durch spezielle Logikschaltungen ergänzt sein oder in diese integriert sein.
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Zum Ermöglichen der Interaktion mit einem Benutzer können Ausführungen wie hier beschrieben auf einem Computer mit einer Anzeigevorrichtung, beispielsweise einem CRT-(Cathode-Ray-Tube-) oder LCD-(Liquid-Crystal-Display-)Monitor, zum Anzeigen von Informationen für den Benutzer und einer Tastatur und einem Zeigegerät, beispielsweise einer Mause oder einem Trackball, durch das der Benutzer Eingaben am Computer durchführen kann, verwirklicht sein. Es können auch andere Arten von Geräten verwendet werden, um Interaktion mit einem Benutzer zu ermöglichen; beispielsweise können an den Benutzer gelieferte Rückmeldungen eine beliebige Form von sensorischen Rückmeldungen, beispielsweise optische Rückmeldungen, akustische Rückmeldungen oder taktile Rückmeldungen, sein; und Eingaben vom Benutzer können in einer beliebigen Form empfangen werden, unter anderem als akustische, gesprochene oder taktile Eingaben.
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Ausführungen der vorliegenden Offenbarung können in einem Computersystem verwirklicht sein, das eine Back-End-Komponente umfasst, beispielsweise als ein Datenserver, oder das eine Middleware-Komponente umfasst, beispielsweise einen Anwendungsserver, oder das eine Front-End-Komponente umfasst, beispielsweise einen Client-Computer mit einer graphischem Benutzerschnittstelle oder einen Webbrowser, durch die bzw. den ein Benutzer mit einer Ausführung der vorliegenden Offenbarung interagieren kann, oder eine beliebige Kombination von einer oder mehreren solchen Back-End-, Middleware- oder Front-End-Komponenten. Die Komponenten des Systems können durch eine beliebige Form oder ein beliebiges Medium der digitalen Datenkommunikation, beispielsweise ein Kommunikationsnetzwerk, verbunden sein. Beispiele für Kommunikationsnetzwerke umfassen ein Local Area Network („LAN“) und ein Wide Area Network („WAN“), beispielsweise das Internet.
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Das Computersystem kann Clients und Server umfassen. Ein Client und ein Server sind im Allgemeinen voneinander entfernt sein und stehen typischerweise durch ein Kommunikationsnetz miteinander in Wechselwirkung. Die Beziehung von Client und Server entsteht durch auf den jeweiligen Computern, die eine Client-Server-Beziehung zueinander haben, laufenden Computerprogrammen.
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Die vorliegende Offenbarung enthält zwar viele spezifische Details; diese sind aber nicht als Einschränkungen des Umfangs der Offenbarung oder der Ansprüche zu verstehen, sondern vielmehr als Beschreibungen von Merkmalen, die für bestimmte Ausführungen der Offenbarung spezifisch sind. Bestimmte Merkmale, die in der vorliegenden Offenbarung im Kontext von separaten Ausführungen beschrieben sind, können ebenfalls in einer Kombination in einer einzelnen Ausführung bereitgestellt werden. Wiederum können verschiedene Merkmale, die im Kontext einer einzelnen Ausführungsform beschrieben sind, ebenfalls in mehreren Ausführungen separat oder in einer beliebigen geeigneten Unterkombination bereitgestellt sein. Ferner können, obgleich Merkmale zuvor als in bestimmten Kombinationen wirkend und auch ursprünglich als solche beansprucht beschrieben sein können, ein oder mehrere Merkmale von einer beanspruchten Kombination in einigen Fällen von der Kombination ausgenommen sein und die beanspruchte Kombination kann auf eine Unterkombination oder Variation einer Unterkombination gerichtet sein.
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Ebenso gilt, dass, obwohl Operationen in den Zeichnungen in einer bestimmten Reihenfolge dargestellt sind, dies nicht als Erfordernis zu verstehen ist, dass solche Operationen in der bestimmten dargestellten Reihenfolge oder in sequentieller Reihenfolge auszuführen sind oder dass alle dargestellten Operationen auszuführen sind, um gewünschte Ergebnisse zu erzielen. Unter bestimmten Umständen können Multitasking und Parallelverarbeitung vorteilhaft sein. Ferner ist die Trennung verschiedener Systemkomponenten in den zuvor beschriebenen Ausführungen nicht so zu verstehen, dass solch eine Trennung in allen Ausführungen erforderlich ist, und die beschriebenen Programmkomponenten und Systeme können allgemein in einem einzelnen Softwareprodukt integriert oder in mehreren Softwareprodukten untergebracht sein.
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In jedem Fall, in dem eine HTML-Datei genannt ist, können auch andere Dateitypen oder -formate verwendet werden. Beispielsweise kann eine HTML-Datei durch eine XML-, JSON-, Plain-Text-Datei oder andere Arten von Dateien ersetzt werden. Ferner können, wenn eine Tabelle oder Hashtabelle genannt ist, andere Datenstrukturen (etwa Kalkulationstabellen, relationale Datenbank oder strukturierte Dateien) verwendet werden.
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Es wurden hier verschiedene Ausführungsformen beschrieben; ein Fachmann kann aber verschiedene Modifikationen, Änderungen und Anpassungen an diesen Ausführungsformen vornehmen, die einige oder alle der Vorteile der Erfindung erzielen. Die offenbarten Ausführungsformen sollen daher alle solche Modifikationen, Änderungen und Anpassungen einschließen, ohne von Umfang und Gedanken der Erfindung abzuweichen. Entsprechend liegen andere Ausführungsformen und Ausführungen im Umfang der folgenden Patentansprüche. Beispielsweise können die in den Ansprüchen genannten Aktionen in einer anderen Reihenfolge ausgeführt werden und dennoch wünschenswerte Ergebnisse erzielen.
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Was beansprucht wird ist:
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Anhang A- API-Referenz
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Geräte-API
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Alle Geräte auflisten
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Dies gibt eine paginierte Liste von Geräten aus, die mit einer bestimmten fahrzeugbezogenen Softwareanwendung registriert sind, chronologisch sortiert nach dem Zeitpunkt, zu dem das Gerät hinzugefügt wurde.
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Anfrage
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- GET https://platform.vin.li/api/v1/devices
- Accept: npplitation/json
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Antwort
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Ein Gerät abrufen
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Anfrage
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Antwort
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Ein Gerät registrieren
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Eine bestimmte fahrzeugbezogene Softwareanwendung kann ein Gerät registrieren, nachdem es vom Benutzer des Geräts autorisiert wurde (siehe Abschnitt zur „Authentifizierung für Benutzeraktionen“). Dieser Schritt wird verwendet, bevor eine bestimmte fahrzeugbezogene Softwareanwendung auf Daten vom Gerät zugreifen oder Aktionen auf dem Gerät ausführen kann.
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Ein Prozess in zwei Schritten ermöglicht einem Benutzer das Verwalten der Geräteautorisierung unabhängig von einer Benutzeraktion. Ein Benutzer kann ein Gerät entfernen, ohne dass ein Benutzer den Zugriff auf das Gerät rückgängig machen muss.
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Anfrage
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Ein Gerät deregistrieren
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Das Deregistrieren eines Geräts von einer bestimmten fahrzeugbezogenen Softwareanwendung verhindert, dass ein Benutzer auf Daten dieses Geräts zugreift. Dies hat mehrere verschiedene Auswirkungen auf andere Abschnitte einer Fahrzeugplattform. Beispielsweise entfernen Ereignisdienste mit dem Gerät verknüpfte Regeln, Sicherheitsdienste entfernen Notfallkontaktaktionen vom Gerät (wenn eine bestimmte fahrzeugbezogene Softwareanwendung das Gerät mit Sicherheitsdiensten registriert hat) und Diagnosedienste entfernen DTC-Warnungen für dieses durch eine bestimmte fahrzeugbezogene Softwareanwendung registrierte Gerät.
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Das Deregistrieren eines Geräts ist eine Aktion auf Anwendungsebene, die keine Auswirkungen auf eine andere Anwendung (von einem Benutzer oder von einer anderen Person) hat, die für das Gerät autorisiert wurde.
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Anfrage
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Antwort
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Fahrzeug-API
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Alle Fahrzeuge eines Geräts auflisten
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Gibt die mit dem vorgegebenen Gerät verknüpften Fahrzeug in chronologischer Reihenfolge aus.
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Anfrage
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Antwort
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Letztes Fahrzeug eines Geräts auflisten
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Gibt das zuletzt mit dem bestimmten Gerät verknüpfte Fahrzeug aus, falls vorhanden. Wenn das Gerät nicht mit einem Fahrzeug verknüpft wurde, wird ein Null-Fahrzeug-Objekt ausgegeben.
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Als Teil dieser Antwort werden Basisfahrzeuginformationen ausgegeben. Vollständige ausführliche Informationen zum Fahrzeug werden mit dem Link „self“ abgerufen.
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Anfrage
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Antwort
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Informationen zu einem Fahrzeug abrufen
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Gibt ausführliche Informationen zu einem Fahrzeug aus. Dies kann unter anderem folgende Angaben enthalten:
- • Jahr
- • Marke
- • Modell
- • Ausstattung
- • Angaben zum Motor
- • Angaben zum Getriebe
- • Verfügbare Optionen
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Anfrage
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Antwort
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Transaktions-API
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Alle Transaktionen für diese Anwendung abrufen
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Gibt eine Liste aller von dieser Anwendung durchgeführten Transaktionen aus. Die Ergebnisse werden in umgekehrt chronologischer Reihenfolge, das heißt in Zeitreihenfolge, unter Verwendung des Verfahrens „Stream Pagination“, ausgegeben.
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Anfrage
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- GET https://platform.vin.li/api/v1/transactions
- Accept: application/json
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Antwort
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Telemetrie-API
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Eine Liste von Telemetrienachrichten abrufen
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Gibt die letzte Grenzzahl von Telemetrienachrichten aus, die vor der oder zur Zeit „until“ und nach der Zeit „since“ aufgetreten sind. Wenn die Zeit „until“ nicht spezifiziert ist, gibt der Dienst Momentaufnahmen bis zur aktuellen Zeit, zu dem der Anruf erfolgt ist, aus.
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Diese Nachrichten werden wenigstens alle fünf Sekunden gesendet und umfassen den letzten Wert von Parametern, erfasst von einem Gerät seit der letzten gesendeten Nachricht.
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Anfrage
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- • until - Ergebnisse enthalten Momentaufnahmen, deren Zeitstempel kleiner gleich dem Wert „until“ sind. Wenn kein Wert „until“ spezifiziert ist, wird die aktuelle Zeit, zu dem der Anruf erfolgt ist, als der Wert „until“ verwendet.
- • since - Ergebnisse enthalten Momentaufnahmen, deren Zeitstempel größer gleich dem Wert „since“ sind. Wenn kein Wert „since“ spezifiziert ist, wird keine untere Grenze für die ausgegebenen Momentaufnahmen festgelegt.
- • limit - Ergebnisse enthalten nicht mehr als die Grenzzahl von Momentaufnahmen.
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Antwort
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Spezifische Telemetrienachricht abrufen
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Gibt eine bestimmte Nachricht zur Benachrichtigung aus. Dies wird hauptsächlich verwendet, wenn eine spezifische Nachricht von einem anderen Dienst referenziert wird.
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Anfrage
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Antwort
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Orte
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Gibt die letzte Grenzzahl von Punkten des Ortes des Geräts vor der oder zur Zeit „until“ und nach der Zeit „since“ aus. Wenn die Zeit „until“ nicht spezifiziert ist, gibt der Dienst Momentaufnahmen bis zur aktuellen Zeit, zu dem der Anruf erfolgt ist, aus. Die Ortseigenschaft enthält ein gültiges GeoJSON FeatureCollection-Objekt von Punktmerkmalen für jeden Ort. Der Zeitstempel für jeden Ort befindet sich im Feld „properties“ des Merkmals.
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Zusätzliche können ausgewählte oder alle Parameter, die an jedem Ort aufgezeichnet wurden, ebenfalls im Feld „properties“ enthalten sein. Wenn alles spezifiziert ist, verhält sich dieses Verfahren wie das folgende Verfahren „Device Messages“, wird aber als gültiges GeoJSON formatiert.
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Anfrage
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- • fields - Können alle oder eine durch Kommata getrennte Liste von Parameterschlüsseln zum Einfügen im Feld „properties“ sein.
- • until - Ergebnisse enthalten Momentaufnahmen, deren Zeitstempel kleiner gleich dem Wert „until“ sind. Wenn kein Wert „until“ spezifiziert ist, wird die aktuelle Zeit, zu dem der Anruf erfolgt ist, als der Wert „until“ verwendet.
- • since - Ergebnisse enthalten Momentaufnahmen, deren Zeitstempel größer gleich dem Wert „since“ sind. Wenn kein Wert „since“ spezifiziert ist, wird keine untere Grenze für die ausgegebenen Momentaufnahmen festgelegt.
- • limit - Ergebnisse enthalten nicht mehr als die Grenzzahl von Momentaufnahmen.
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Antwort
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Telemetrie-Momentaufnahmen
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Gibt die letzte Grenzzahl von Telemetrie-Momentaufnahmen, die wenigstens einen der angeforderten
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Parameter enthalten, die vor der oder zur Zeit „until“ und nach der Zeit „since“ aufgetreten sind. Wenn die Zeit „until“ nicht spezifiziert ist, gibt der Dienst Momentaufnahmen bis zur aktuellen Zeit, zu dem der Anruf erfolgt ist, aus.
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Anfrage
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- • fields - durch Kommas getrennte Liste von Parameterschlüsseln zum Filtern
- • until - Results will contain snapshots whose timestamps are less than or equal to the until value. Wenn kein Wert „until“ spezifiziert ist, wird die aktuelle Zeit, zu dem der Anruf erfolgt ist, als der Wert „until“ verwendet.
- • since - Ergebnisse enthalten Momentaufnahmen, deren Zeitstempel größer gleich dem Wert „since“ sind. Wenn kein Wert „since“ spezifiziert ist, wird keine untere Grenze für die ausgegebenen Momentaufnahmen festgelegt.
- • limit - Ergebnisse enthalten nicht mehr als die Grenzzahl von Momentaufnahmen.
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Antwort
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Ereignis-API
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Alle Ereignisse für ein Gerät abrufen
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Gibt die Liste aller Ereignisse für ein bestimmtes Gerät in umgekehrter chronologischer Reihenfolge aus. Jedes Ereignis enthält Informationen in Bezug auf das Gerät, das am Ereignis beteiligte Objekt und verknüpfte Metadaten.
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Die folgenden Felder sind in einer Ereignisantwort enthalten:
- • id - ID des Ereignisses
- • timestamp - Zeitstempel des Auftretens des Ereignisses
- • deviceld - ID des Geräts
- • eventType - Typ des Ereignisses
- • object - Information zum Objekt des Ereignisses (das heißt die verknüpfte Regel oder das verknüpfte Fahrzeug)
- • meta - optionale Daten abhängig vom Typ des Ereignisses. Beispielsweise enthält für ein Ereignis „rule-enter“ oder „rule-leave“ die Eigenschaft „meta“ Informationen zur Regel selbst und zu Zustand und Richtung des Ereignisses.
- • links - Objekt, das Links zu verknüpften Daten enthält
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Anfrage
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Parameter
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- • type - (optional) Ereignisse für die eines bestimmten Typs filtern
- • until - Ergebnisse enthalten Ereignisse, deren Zeitstempel kleiner gleich dem Wert „until“ sind. Wenn kein Wert „until“ spezifiziert ist, wird die aktuelle Zeit, zu dem der Anruf erfolgt ist, als der Wert „until“ verwendet.
- • since - Ergebnisse enthalten Ereignisse, deren Zeitstempel größer gleich dem Wert „since“ sind. Wenn kein Wert „since“ spezifiziert ist, wird keine untere Grenze für die ausgegebenen Ereignisse festgelegt.
- • limit - Ergebnisse enthalten nicht mehr als die Grenzzahl von Ereignissen.
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Antwort
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Ein spezifisches Ereignis abrufen
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Gibt Informationen zu einem bestimmten Ereignis aus.
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Anfrage
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Antwort
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Abonnements
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Zum Empfangen einer Benachrichtigung für Fahrzeugereignisse verwendet eine bestimmte fahrzeugbezogene Softwareanwendung das Abonnieren von Ergebnissen für jedes Gerät einzeln.
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Jedes Abonnement bezieht sich auf ein bestimmtes Ereignis oder eine Klasse von Ereignissen von einem bestimmten Gerät und spezifiziert die externe URL, die aufgerufen wird, wenn das Ereignis eintritt, und zusätzliche „App Data“, die enthalten sein müssen.
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Benachrichtigungsnutzinformation
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Wenn ein Abonnement ausgelöst wird, wird ein HTTP-Aufruf mit dem „POST“-Verfahren an der URL des Abonnements durchgeführt. Dieser Aufruf verwendet den Inhaltstyp „application/json“ und sendet eine JSON-Darstellung, die ein Benachrichtigungsstammobjekt zusammen mit Darstellungen des Ereignisses, das die Benachrichtigung und das verknüpfte Abonnement ausgelöst hat, enthält:
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Das appData-Attribut der Abonnementeigenschaft enthält die anwendungsspezifischen Daten, mit denen ein Benutzer das Abonnement erstellt hat, falls relevant.
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Im vorhergehenden Beispiel ist das ausgelöste Abonnement mit einer Regel verknüpft. In diesem Fall werden zusätzliche Informationen in der Benachrichtigung zur Verfügung gestellt, die eine Darstellung der Regel in der Metaeigenschaft umfasst. Zusätzlich wird eine sehr nützliche Eigenschaft „firstEval“ bereitgestellt, die einer bestimmten fahrzeugbezogenen Softwareanwendung mitteilt, ob es sich um die erste Bewertung der Regel handelt oder nicht. Die erste Auswertung einer Regel, bei der festgestellt werden kann, dass das Gerät von den Grenzen von den Grenzen abgedeckt oder nicht abgedeckt ist, führt immer zu einer Benachrichtigung. Mit der Eigenschaft „firstEval“ kann Ihre App bestimmen, ob das Gerät zuvor in einem anderen Zustand oder lediglich in einem unbekannten Zustand war.
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Ein Abonnement erstellen
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Ein Abonnement umfasst wenigstens einen eventType und eine url. Zusätzlich ist, wenn das Abonnement auf eine bestimmte Regel verweist, diese typischerweise im Objekt enthalten.
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Anfrage
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Antwort
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Alle Abonnements für ein Gerät abrufen
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Beim Erstellen eines Abonnements für die Ereignisse einer Regel ist die Identifizierung der Regel erforderlich. Eine Anwendung kann nur Regelereignisse für Regeln abonnieren, auf die sie Zugriff hat. Ein spezifischer eventType (rule-*) kann zum Abonnieren von Ereignissen des Typs „rule-enter“ und „rule-leave“ verwendet werden.
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Im folgenden Beispiel ist „appData“ vorgegeben, so dass dies an die App übergeben wird, wenn das Abonnement ausgelöst wird.
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Anfrage
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Antwort
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Alle Abonnements für ein Gerät abrufen
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Anfrage
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Antwort
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Ein spezifisches Abonnement abrufen
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Anfrage
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Antwort
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Ein Abonnement aktualisieren
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Abonnements sind zunächst unveränderlich. Die Eigenschaften „url“ und „appData“ können aktualisiert werden; die „funktionalen“ Teile des Abonnements (eventType, object usw.) sind aber nicht änderbar.
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Anfrage
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Antwort
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Ein Abonnement löschen
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Anfrage
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Antwort
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HTTP/1.1 204 NO CONTENT
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Benachrichtigungen
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Jedes Mal, wenn ein Abonnement durch ein Ereignis ausgelöst wird, wird eine neue Benachrichtigung erstellt, die das Ereignis, das Abonnement und nachfolgende Aktionen, die von einer oder mehreren Plattformen oder Systemen wie hier beschrieben durchgeführt werden, um eine bestimmte fahrzeugbezogene Softwareanwendung zu benachrichtigen.
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Der Benachrichtigungsstatus ist bei der Fehlerbeseitigung in Benachrichtigungs-Behandlungsroutinen in Ihrer App nützlich. Dieser Status, responseCode und Antworteigenschaften unterrichten einen Benutzer über das Ergebnis des Versuchs von Ereignisdiensten zum Aufrufen der Benachrichtigungs-URL. Eine Benachrichtigung wird mit einem Abonnement verknüpft und kann zusätzliche Metadaten je nach Auslöser des Abonnements enthalten. Im Falle von Abonnements von Regeln umfassen diese Metadatenfelder,
die in einer Benachrichtigungsantwort enthalten sind, Folgendes:
- • id - ID der Benachrichtigung
- • eventld - ID des Ereignisses, das die Benachrichtigung ausgelöst hat
- • eventType - Typ des verknüpften Ereignisses
- • eventTimestamp - Zeitpunkt, zu dem das verknüpfte Ereignis aufgetreten ist
- • subscriptionld - ID des Abonnements, mit dem diese Benachrichtigung verknüpft ist
- • url - URL, die durch den Ereignisdienst aufgerufen wurde; diese wird vom Abonnement beim Erstellen der Benachrichtigung kopiert.
- • payload - Zeichenfolge der Nutzinformation, genauso so, wie sie an die vorhergehende URL gesendet wurde
- • state - Aktueller Zustand der Benachrichtigung. Zustandswerte können „created“, „queued“, „complete“ oder „error“ umfassen.
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Der Zustand einer Benachrichtigung beginnt mit „created“ und wechselt zu „queued“, sobald sie in die Benachrichtigungsschlange zur Verarbeitung eingestellt wird. Sobald die Benachrichtigung an die Rückruf-URL gesendet wurde, wechselt der Zustand zu „complete“, wenn die HTTP-Transaktion abgeschlossen wurde und ein Antwortcode 200 empfangen wurde. Wenn der HTTP-Aufruf nicht abgeschlossen werden kann oder ein anderer Antwortcode als die 200 empfangen wurde, wechselt der Status zu „error“.
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Wenn die Benachrichtigung den Zustand „complete“ oder „error“ aufweist, stehen die folgenden Felder in der Antwort zur Verfügung:
- • responseCode - von vorhergehender URL empfangener HTTP-Code
- • response - Zeichenfolge der Antwort von vorhergehender URL
- • notifiedAt - Zeitpunkt, zu dem der HTTP-Aufruf begonnen wurde
- • respondedAt - Zeitpunkt, zu dem der HTTP-Aufruf abgeschlossen wurde (falls erfolgreich)
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Eine spezifische Benachrichtigung abrufen
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Anfrage
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Antwort
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Benachrichtigungen für ein Abonnement abrufen
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Anfrage
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Antwort
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Benachrichtigungen für ein Ereignis abrufen
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Gibt die Benachrichtigungen aus, die für ein beliebiges mit einem bestimmten Ereignis verknüpftes Abonnement ausgelöst wurden.
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Anfrage
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Antwort
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Diagnose-API
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Alle DTC-Codes für ein Gerät aufführen
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Der DTC-Historiendienst liefert historische Informationen für DTC-Codes für ein bestimmtes Fahrzeug. Jedes Mal, wenn ein neuer DTC-Code angezeigt wird, löst er ein DTC-Ereignis aus. Diese Ereignisse werden aufgelöst, wenn der DTC-Code nicht mehr angezeigt wird, oder bleiben „offen“ bis der Code aufgelöst ist.
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Anfrage
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Der Statusabfrageparameter kann zum Filtern der Antwort verwendet werden. Gültige Werte sind aktiv und inaktiv. Diese filtern die Antwort so, dass sie nur DTC-Codes enthält, die aktuell noch aktiv sind oder nicht. Bei Fehlen des Statusabfrageparameters wird die Antwort nicht gefiltert und die Antwort enthält die vollständigen Historien-DTC-Codes.
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Antwort
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DTC-Info-Dienst
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DTC-Code-Informationen abrufen
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Die von einem Fahrzeug gemeldeten DTC-Codes enthalten zahlreiche Informationen. Dieses Verfahren soll diese Informationen für einen bestimmten DTC-Code liefern, so dass eine bestimmte fahrzeugbezogene Softwareanwendung dem Endbenutzer nützliche Informationen anbieten kann.
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Anfrage
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Antwort
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Fahrten-API
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Alle Fahrten eines Geräts auflisten
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Dieses Verfahren gibt eine Liste aller Fahrten aus, die ein bestimmtes Gerät absolviert hat. Dies umfasst auch Fahrten, die noch nicht abgeschlossen sind.
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Anfrage
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Antwort
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Alle Fahrten eines Fahrzeugs auflisten
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Dieses Verfahren gibt eine Liste aller Fahrten aus, die ein bestimmtes Fahrzeug absolviert hat. Dies umfasst auch Fahrten, die noch nicht abgeschlossen sind. Diese List umfasst ausschließlich Fahrten für das Fahrzeug, für welche die aktuelle Anwendung Zugriff auf das verknüpfte Gerät aufweist.
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Fahrten werden gelegentlich asynchron erstellt, weil sie entweder durch Nachbearbeitung oder nach dem Hochladen von Massendaten für ein bestimmtes Gerät erstellt werden müssen.
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Anfrage
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Antwort
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Details einer Fahrt abrufen
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Für jede Fahrt stehen hier ausführlichere Information zur Gesamtfahrtenstatistik zur Verfügung. Dies umfasst Start- und Stopport sowie einige weitere statistische Informationen, von Interesse sein können. Diese Punkte umfassen:
- • averageLoad - durchschnittliche Motorlast (in Prozent) der Fahrt
- • averageMovingSpeed - Durchschnittsgeschwindigkeit, während das Fahrzeug in Bewegung war. (Löscht Zeiten, zu denen das Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 0 aufwies.)
- • averageSpeed - Durchschnittsgeschwindigkeit (in km/h) der Fahrt
- • distance - vom Fahrzeug während dieser Fahrt zurückgelegte Gesamtstrecke (in Meter)
- • distanceByGPS - Nach GPS zurückgelegte Gesamtstrecke (in Meter). Dies ist bei längeren Fahrten genauer, kann aber bei kürzeren Fahrten aufgrund der erforderlichen Zeit zum Erhalten eines Fixpunkts beim Start einer Fahrt ungenauer sein.
- • distanceByVSS - Gemäß der Geschwindigkeit des Fahrzeugs zurückgelegte Gesamtstrecke (in Meter). Dies ist in der Regel über kürzere Zeiträume genauer.
- • duration - Zeit (in Millisekunden) zwischen Beginn und Ende dieser Fahrt
- • fuelConsumed - geschätzte verbrauchte Kraftstoffmenge (in Liter) während dieser Fahrt
- • fuelEconomy - geschätzte Kraftstoffeinsparung (in Meilen pro Gallone) während dieser Fahrt
- • hardAccelCount - Zahl von Malen einer starken Beschleunigung durch das Fahrzeug während dieser Fahrt
- • hardBrakeCount - Zahl von Malen einer starken Verzögerung durch das Fahrzeug während dieser Fahrt
- • maxSpeed - für das Fahrzeug gemeldete Höchstgeschwindigkeit (in km/h) während dieser Fahrt
- • stdDevMovingSpeed - Standardabweichung der Geschwindigkeit, während das Fahrzeug in Bewegung war
- • stopCount - Zahl von Malen, die das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist
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Alle im vorhergehenden Text aufgeführten ausführlichen Informationen stehen über „Fahrten nach Gerät abrufen“ oder „Fahrten nach Fahrzeug abrufen“ zur Verfügung.
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Anfrage
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Antwort
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Verhaltens-API
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Zeugnisse für ein Gerät
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Gibt ein Zeugnis auf der Basis von historischen Daten für einen bestimmten Zeitraum aus. In einigen Fällen wurden keine ausreichenden Informationen zum Erzeugen eines Zeugnisses gesammelt. In diesen Fällen wird eine Note „I“ (für „Incomplete“ zum Erfüllen des Bildes eines Schulzeugnisses) erteilt.
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Anfrage
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Antwort
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Betriebsdauerzeugnis für ein Gerät
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Gibt ein Zeugnis auf der Basis von allen historischen Daten für ein bestimmtes Gerät aus.
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Anfrage
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Antwort
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Zeugnis für eine Fahrt
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Das fahrtenspezifische Zeugnis enthält die gleichen Daten wie das Langzeit- und Betriebsdauerzeugnis, ist aber spezifisch für eine bestimmte Fahrt.
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In einigen Fällen ist die Fahrt zu kurz, um die Daten für das Durchführen der Zeugnisanalyse zu erzeugen. In diesen Fällen wird die Note „I“ erteilt.
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Anfrage
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-
Antwort
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Sicherheits-API
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Eine Liste von Kollisionen für ein Gerät abrufen
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Gibt eine Liste von registrierten Kollisionen für ein bestimmtes Gerät aus.
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Anfrage
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Antwort
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Eine Liste von Kollisionen für ein Fahrzeug abrufen
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Gibt eine Liste von registrierten Kollisionen für ein bestimmtes Fahrzeug aus.
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Anfrage
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Antwort
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Eine spezifische Kollision abrufen
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Gibt eine Liste von registrierten Kollisionen für ein bestimmtes Fahrzeug aus.
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Anfrage
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Antwort
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Die folgenden Klauseln (nicht Ansprüche) sind Aussagen, die Aspekte der Erfindung definieren.
- 1. Verfahren zum Steuern des Fahrzeuginformationsaustauschs zwischen einem oder mehreren Computergeräten, umfassend:
- Integrieren einer Fahrzeug-Infotainment-Plattform in eine Fahrzeuginformations-Plattform;
- Anzeigen der graphischen Benutzerschnittstellen der Fahrzeuginformations-Plattformanwendung auf einem in einem Fahrzeug angeordneten Computergerät über die Fahrzeug-Infotainment-Plattform;
- Bereitstellen einer Anwendungsprogrammierschnittstelle für die Fahrzeug-Infotainment-Plattform;
- Authentifizieren von einem oder mehreren Client-Elektronikgeräten oder intelligenten Heimgeräten mit der Fahrzeug-Infotainment-Plattform; und
- Bereitstellen von Zugriff auf eine oder mehrere Fahrzeuginformations-Plattformanwendungen auf dem im Fahrzeug angeordneten Computergerät über die Fahrzeug-Infotainment-Plattform.
- 2. Verfahren nach Klausel 1, wobei das im Fahrzeug angeordnete Computergerät eine Automotive-Infotainment-Haupteinheit ist.
- 3. Verfahren nach Klausel 2, wobei die Automotive-Infotainment-Haupteinheit eine Anzeige, einen oder mehrere Prozessoren und einen oder mehrere Busse umfasst, wobei die Busse in elektronischer Kommunikation mit dem Prozessor und Fahrzeug-Infotainment-(IVI-)Speicher des Fahrzeugs stehen.
- 4. Verfahren nach Klausel 1, wobei das im Fahrzeug angeordnete Computergerät ein mobiles elektronisches Gerät umfasst, und ferner umfassend das Bereitstellen eines Zugriffs auf eine oder mehrere Fahrzeuginformations-Plattformanwendungen über das mobile elektronische Gerät.
- 5. Verfahren nach Klausel 2, wobei ein Application Programming Interface (API) der Fahrzeug-Infotainment-Plattform auf API-Anfragen von einer auf der Automotive-Infotainment-Haupteinheit angezeigten aktiven Fahrzeuginformations-Plattformanwendung reagiert und das API Inhalt und Eingaben für eine aktive Fahrzeuginformations-Plattform-Anwendung liefert.
- 6. Verfahren nach Klausel 5, wobei das API auf von einem oder mehreren Drittanbieter-Computergeräten gesendete Anweisungen reagiert, um eine oder mehrere Arten von Inhalt an die Automotive-Infotainment-Haupteinheit zu liefern.
- 7. Verfahren nach Klausel 2, ferner umfassend das Filtern von vom Entwickler bereitgestellten Konfigurationsinformationen für jede Anwendung, so dass an der Automotive-Infotainment-Haupteinheit angezeigte Informationen begrenzt werden, um die Ablenkung des Endanwenders zu verringern.
- 8. Verfahren nach Klausel 1, ferner umfassend das Befüllen einer Fahrzeuginformations-Plattformanwendung mit als Reaktion auf von der Fahrzeug-Infotainment-Plattform von einem mit einem OBD-Anschluss des Fahrzeugs verbundenen Gerät empfangenen Informationen ausgewähltem Inhalt.
- 9. Verfahren nach Klausel 1, ferner umfassend das Bereitstellen eines Regeldienstes als Teil der Fahrzeug-Infotainment-Plattform, wobei eine oder mehrere Regeln von einer oder mehreren Anwendungen der Fahrzeug-Infotainment-Plattform abonniert sind, wobei eine oder mehrere der Regeln eine Gerätekennung; eine oder mehrere Grenzbedingungen für das Gerät; und einen Zustand umfassen.
- 10. Verfahren nach Klausel 1, ferner umfassend das Steuern, welche Informationen von einer Anwendung der Fahrzeug-Infotainment-Plattform als Reaktion auf eine oder mehrere Regeln angezeigt werden und wie diese angezeigt werden, wobei die Regeln auf wenigstens einem Element der Gruppe umfassend eine Fahrzeugsituation, eine Position, eine Zeit und eine Benutzereinstellung basieren.
- 11. Verfahren nach Klausel 1, ferner umfassend das Anzeigen einer ersten Informationskategorie für einen Benutzer von einer Anwendung, wenn das Fahrzeug in Bewegung ist, und Anzeigen einer zweiten Informationskategorie für den Benutzer, wenn das Fahrzeug angehalten hat, als Reaktion auf Fahrzeug-Telemetriedaten.
- 12. Verfahren nach Klausel 1, ferner umfassend das Zugreifen auf einen oder mehrere Wartungsmeilensteine und prädiktive Diagnose als Reaktion auf eine ausgelöste Fahrzeugwarnung, Entschlüsseln von DTC-Codes und Darstellen von entsprechenden Fahrzeugwartungsinformationen in Echtzeit auf der Basis von Zugriffsinformationen.
- 13. Verfahren nach Klausel 1, wobei eine zum Kommunizieren mit der Fahrzeug-Infotainment-Plattform ausgebildete Datenerfassungs-Softwareanwendung im Fahrzeug-Infotainment-Speicher oder in Kommunikation mit diesem installiert ist, und ferner umfassend das Ausgeben von als Reaktion auf von der Datenerfassungs-Softwareanwendung erfassten Informationen.
- 14. System, umfassend:
- eine Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform in Kommunikation mit einer Fahrzeuginformations-Plattform; und
- eine zum Ermöglichen des Zugriffs auf die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform ausgebildete graphische Benutzerschnittstelle.
- 15. System nach Klausel 14, wobei die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform den Zugriff auf Geräte des Internets der Dinge ermöglicht.
- 16. System nach Klausel 14, wobei die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform vor dem Gewähren eines sicheren Zugriffs auf Benutzerdaten eine Authentifizierungsinformation braucht, wobei die Authentifizierungsinformation aus der Gruppe umfassend ein Passwort, ein Satz, eine biometrische Kennung und eine mehrstufige Authentifizierungsinformation ausgewählt wird.
- 17. System nach Klausel 14, wobei die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform in eine Automotive-Infotainment-Haupteinheit und die Fahrzeuginformations-Plattform integriert ist.
- 18. System nach Klausel 14, wobei die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform den Zugriff auf ein oder mehrere Elemente der Gruppe umfassend Fahrzeugmuster, Fahrzeugintaktheit, fahrzeugspezifische Szenarien, Verbindungen, Personen und externe Geräte ermöglicht.
- 19. System nach Klausel 14, wobei die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform den Zugriff auf intelligente Heimgeräte umfassend ein oder mehrere Elemente der Gruppe umfassend intelligente Lüfter, intelligente Thermostate, intelligente Sicherheit, intelligente Lichtsysteme, verteiltes Audio, intelligente Haustiergeräte und Bewusstsein für diese Geräte ermöglicht.
- 20. System nach Klausel 14, wobei die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform zum Steuern von einem oder mehreren intelligenten Heimgeräte umfassend wenigstens ein Element der Gruppe umfassend intelligente Lüfter, intelligente Thermostate, intelligente Sicherheit, intelligente Lichtsysteme, verteiltes Audio, intelligente Haustiergeräte und Bewusstsein für diese Geräte ausgebildet ist.
- 21. System nach Klausel 14, wobei die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform eine oder mehrere Benutzerschnittstellen auf der Basis der Fahrzeuginformations-Plattformanwendung über eine Automotive-Infotainment-Haupteinheit anzeigt.
- 22. System nach Klausel 14, wobei Zugriff auf Nutzerdaten auf einer sicheren mittels Passwort authentifizierten Basis erlaubt.
- 23. System nach Klausel 14, wobei die Cloud-integrierte Fahrzeug-Infotainment-Plattform mit einer Automotive-Infotainment-Haupteinheit und der Fahrzeug-Infotainment Plattform integriert ist.
- 24. System nach Klausel 14, wobei eine Softwareentwicklungsplattform unter Verwendung von Legacy-Kommunikationsprotokollen in die Anzeigebildschirme, die aktuell in Fahrzeugen installiert sind oder zukünftig zu installieren sind, integriert ist, wobei die Softwareentwicklungsplattform Anbinden an Schnittstellen von Anwendungen vereinfacht, die auf der Plattform von Dritten mit existierenden Anzeigen, die in Fahrzeigen installiert sind, oder zukünftigen Anzeigen, entwickelt wurden.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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Zitierte Patentliteratur
-
- US 62/218501 [0001]
- US 14/848316 [0026]
- US 14848316 [0036]