DE202016008861U1 - Kraftfahrzeugteilbelagscheibenbremsbelag umfassend hammerkopfförmige Klauen sowie eine Zweipunktgehäuseauflage - Google Patents
Kraftfahrzeugteilbelagscheibenbremsbelag umfassend hammerkopfförmige Klauen sowie eine Zweipunktgehäuseauflage Download PDFInfo
- Publication number
- DE202016008861U1 DE202016008861U1 DE202016008861.1U DE202016008861U DE202016008861U1 DE 202016008861 U1 DE202016008861 U1 DE 202016008861U1 DE 202016008861 U DE202016008861 U DE 202016008861U DE 202016008861 U1 DE202016008861 U1 DE 202016008861U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- brake
- lining
- disc brake
- motor vehicle
- caliper housing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Images
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D65/00—Parts or details
- F16D65/02—Braking members; Mounting thereof
- F16D65/04—Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor
- F16D65/092—Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor for axially-engaging brakes, e.g. disc brakes
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D65/00—Parts or details
- F16D65/02—Braking members; Mounting thereof
- F16D2065/026—Braking members; Mounting thereof characterised by a particular outline shape of the braking member, e.g. footprint of friction lining
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft einen Scheibenbremsreibbelag mit hammerkopfförmigen Klauen, insbesondere mit Eignung und Bestimmung für eine Kraftfahrzeugteilbelagscheibenbremse
15 mit Bremssattelgehäuse13 als Normalkrafterzeuger dessen u-förmig gestaltetes Bremssattelgehäuse, mit Gehäuseschenkeln und mit einer die beiden Gehäuseschenkel verbindenden Gehäusebrücke, einen Reibring U-förmig umgreift, und wobei mindestens ein zugeordneter Scheibenbremsreibbelag1 über eine Reibbelagrückenplatte (5 ) betätigt ist, die Reibwerkstoff6 trägt und in TangentialrichtungT vorstehende, hammerkopfförmige Klauen7 ,8 zur pull-Abstützung der Bremskraft in einem Bremshalter aufweist, wobei das Bremssattelgehäuse13 axial verschiebbar am Bremshalter gelagert ist, und wobei der Bremshalter über ein Bremshalterprofil2 verfügt, das jeweils einen einlaufseitigen Bremshalterarm und einen auslaufseitigen Bremshalterarm mit Aufnahmemulden3 ,4 umfasst, die Auflageflächen9 ,10 und/oder Stütz- bzw. Führungsflächen einschließlich Widerlager11 ,12 aufweisen, und in die die Klauen7 ,8 eingehängt sind, wobei eine Einleitung einer tangential gerichteten Umfangskraft (Fu, Reibkraft) in den Bremshalter eine Zugbeanspruchung in einer Klaue7 ,8 induziert bzw. umgekehrt. - Eine besonders aushebegesicherte Teilbelagscheibenbremse der Gattung mit pull-Aufhängung der Reibbeläge ist bereits aus der
2 derDE 10 2014 202 944 A1 bekannt. Die pull-Abstützung erfolgt dabei drehrichtungsunabhängig. - Aus der
DE 28 04 808 A1 ist eine Bremse bekannt, deren Scheibenbremsbeläge nacheinander eine pull+push-Abstützung, beziehungsweise die umgekehrte Abfolge, ermöglichen, und wobei die Komponenten zu diesem Zweck ganz besonders toleriert sind. - Unter Komfortgesichtspunkten wird bei den gattungsgemäßen oder bekannten Scheibenbremsen mit pull-Aufhängung der Scheibenbremsbeläge beanstandet, dass ein notwendigerweise präzise toleriertes aber unvermeidlich vorzuhaltendes Funktions- und Fertigungsspiel in der Führung und Abstützung zwischen Halter und Belag ein sogenanntes Reversierklacken bei Bremsbetätigung nach Fahrtrichtungswechsel verursachen kann. Demzufolge besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, die bekannten gattungsgemäßen Scheibenbremsen zu verbessern, und insbesondere deren Komfortnachteile zu vermeiden.
- Diese Aufgabe wird im Prinzip gemeinsam mit einem besonderen Scheibenbremsreibbelag mit Zweipunktauflage für ein Bremssattelgehäuse nach den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
- Weitere Einzelheiten der Problemlösung nach der Erfindung gehen aus den Ansprüchen zusammen mit der Beschreibung anhand der Zeichnung hervor. In der Zeichnung zeigt:
-
1 : eine gattungsgemäße Faustsattelscheibenbremse entsprechend2 derDE 10 2014 202 944 A1 zwecks Erläuterung, -
2 : eine schematisch verkleinerte Perspektive einer Fahrzeugscheibenbremse von vorne (Faustfingerseite), -
3 : schematisch verkleinerte Rückansicht von einem Bremshalter (Aktuatorseite) ohne Scheibenbremsreibbeläge, -
4 : schematisch verkleinerte Vorderansicht von einem Bremshalter (Faustfingerseite) mit Scheibenbremsreibbelägen, -
5 : Perspektive wie in2 mit Einzelheiten zur radial geführt gerichteten Montage/Demontage der Bremssattelhaltefeder, -
6 : Schnittansicht zur Verdeutlichung der erfindungsgemäßen Zweipunkt-Bremssattelauflage beispielhaft bei einem äußeren (faustseitigen) Scheibenbremsreibbelag. - Die
1 verdeutlicht eine bekannte Fahrzeugscheibenbremse15 vom Faustsatteltyp mit verschiebbar auf einem Bremshalter gelagertem Bremssattelgehäuse13 . Eine Funktion des Bremshalters besteht darin, ein Bremssattelgehäuse13 in Axialrichtung (parallel zur Raddrehachse) relativverschiebbar, sowie im Übrigen fest, zu tragen. Das Bremssattelgehäuse13 ist daher vom Faust- oder Schwimmsatteltyp, der entsprechend axialverschiebbar an dem Bremshalter/ Halterprofil2 gelagert ist. Dadurch reicht prinzipiell ein Aktuator als Normkrafterzeuger zur direkten Betätigung eines Scheibenbremsreibbelags aus, und ein anderer Scheibenbremsreibbelag wird durch Reaktionskraft an den Reibring gedrückt. Dabei kann der Aktuator hydraulische und/oder elektromechanische Betätigungsmittel umfassen. - Das Bremssattelgehäuse
13 ist u-förmig Bremssattelgehäuse, so dass es eine nicht gezeigte Bremsscheibe übergreift. Das Bremssattelgehäuse verfügt dazu über zwei Gehäuseschenkel, die durch eine Gehäusebrücke verbunden sind. Dabei ist der innere Gehäuseschenkel mit der oder den Betätigungsvorrichtungen zur direkten Betätigung vom inneren Scheibenbremsreibbelag versehen. Der Bremshalter verfügt über Halterprofile2 die in zwei Halterschenkeln vorgesehen sind. Diese umfassen Aufnahmemulden3 ,4 , die als radial offene Nuten gestaltet sind in die eine achssymmetrische, hammerkopfförmige Klaue einer Reibbelagrückenplatte5 eingehängt ist. Zur Ausbildung vom Scheibenbremsreibbelag1 ist - etwa mittig an der Reibbelagrückenplatte5 - ein klotzförmiger Reibwerkstoff6 befestigt. Der direkt betätigte Scheibenbremsreibbelag1 kann mit Hilfe vom Normalkrafterzeuger, der die axial gerichtete Zuspannkraft auf die Reibbelagrückenplatte2 ausübt, an einen zugeordneten, nicht gezeigten Reibpartner - wie insbesondere an einen Reibring, an eine Bremsscheibe, oder sonstigen Rotor/Reibpartner direkt angelegt werden. Alles weitere folgt durch Reaktionskräfte. Üblicherweise dient als spannkrafterzeugendes Element eine Kolben-Zylindereinheit bzw. eine Elektromotor-Getriebeanordnung, welche in der Zeichnung zwecks Vereinfachung nicht dargestellt ist. Das Bremssattelgehäuse13 kann also hydraulisch, mechanisch, elektromechanisch und/oder kombiniert durch mehrere Organe betätigt werden, und erfordert zu diesem Zweck entsprechende Betätigungsmittel. - In dem beschriebenen bekannten System verfügt ein Halterprofil
2 über die axial frei auskragend vorstehende Halterarme die primär zur Aufnahme der Scheibenbremsreibbeläge1 dienen. Die Scheibenbremsreibbeläge1 umfassen zumindest eine Reibbelagrückenplatte5 aus Stahlwerkstoff mit hammerkopfförmigen Klauen7 ,8 . Direkt oder indirekt auf der Reibbelagrückenplatte5 ist der Reibwerkstoff6 fixiert. Der Scheibenbremsreibbelag1 dient zur Anlage am nicht gezeigten Reibring, der gemeinsam mit einem abzubremsenden Rad um eine gemeinsame Drehachse - die parallel zu der AchseAx gerichtet ist - rotiert. Kolbenseitig und/oder faustfingerseitig kann auf eine Rückseite der Reibbelagrückenplatte5 ein Dämpfungsblech21 aufgebracht, insbesondere aufgeklebt, sein. - Die Kraftübertragung zwischen Scheibenbremsreibbelag
1 und Halterprofil2 erfolgt über wenigstens eine radial auswärts also lotrecht arrangierte Auflagefläche9 ,10 die jeweils symmetrisch an der hammerkopfförmigen Klaue7 ,8 der Reibbelagrückenplatte5 angeordnet sind. Jeder Auflagefläche9 ,10 ist jeweils ein Widerlager11 ,12 im Halterprofil2 zugeordnet, so dass tangential zur Bremsscheibe/Reibring eine formschlüssige Kraftübertragung unter Zugbeanspruchung der Reibbelagrückenplatte5 erfolgt. Damit diese gezogene Abstützung drehrichtungsunabhängig erfolgen kann, sind die Hammerköpfe jeweils achssymmetrisch zu AchseS mit zwei Klauen7 ,8 versehen, welche zum Angriff an dem Halterprofil2 dienen. Einlaufseitig (E ) ist dabei stets -relativ auf einen ersten Eingriff zwischen Scheibenbremsreibbelag1 und Reibring bezogen. Beispielhaft ist in1 durch einen PfeilU eine Hauptdrehrichtung einer Bremsscheibe eines Personenkraftfahrzeugs (Vorwärtsfahrt) definiert. - Einzelheiten der Erfindung gehen aus den
2-6 hervor. Dabei wird die vorliegende Problematik in Merkmalskombination gelöst. Generell ist der Bremshalter dabei als in sich geschlossener Rahmen konstruiert, indem sämtliche Halterarme durch Halterstege14 ,14' miteinander verbunden sind, was sich entsprechend günstig auf die Verteilung im Kraftfluss bemerkbar macht. Dabei sind die Halterstege14 ,14' raumsparend und effektiv im Wesentlichen parallel vor die Gehäuseschenkel vom Faustsattel vorgestellt angeordnet. Durch die derart geschlossene Verbindung der Halterarme des Bremshalters, ohne freie Enden, erhält der Bremshalter einen stabilen, in sich geschlossenen, Kraftfluss was sich in der Fertigung mit einer besonders guten Maßhaltigkeit im Bereich der Scheibenbremsreibbelagführung bemerkbar macht. Insbesondere können Räumprozesse mit erhöhter Präzision ausgeführt werden. - Die Bremshalterstege
14 ,14' können generell einstückig an die Bremshalterarme angegossen sein. Dies erfordert eine neue, spezielle Gussform zur Fertigung des Bremshalters. Es kann sich in Abwandlung der Erfindung jedoch auch anbieten, dass wenigstens ein axial äußerer Bremshaltersteg14' lösbar am Bremshalterarm fixiert ist. Beispielsweise kann ein Bremshaltersteg mit zwei Bremshalterarmen verschraubt sein. Diese Art einer lösbaren Verbindung erzeugt zudem ein hochwertig-technisches Erscheinungsbild. Wenn ein axial äußerer Bremshaltersteg lösbar fixiert ist, kann dies die Wartung, wie insbesondere einen Scheibenbremsreibbelagwechsel, erleichtern. Es ist dadurch nicht zwingend nötig, für den rahmenförmigen Bremshalter eine gesonderte Gusstechnik zu entwickeln, sondern die konventionell gefertigten, offenen Bremshalter werden durch Montageprozesse gewissermaßen ertüchtigt. - In zusätzlich günstiger Gestaltung der Erfindung wird eine besonders geschützte und unauffällige Platzierung einer neuartigen Blattfeder
16 als Bremssattelhaltefeder vorgeschlagen, die ausgehend von einem Bremsscheibentopf, also von radial innen nach radial außen geführt zwischen Bremssattelgehäuse13 und Bremshalter eingespannt ist, so dass die Bremssattelhaltefeder, gewissermaßen durch Zwangsführung bei verbesserter Montierbarkeit in den optischen Hintergrund tritt. Die Demontage dieser Blattfeder16 ist ebenfalls leichter, weil das durch die zwangsläufig Radialführung zwischen Bremssattelgehäuse13 und Bremshalter in reversierter Art und Weise erfolgt. - Ein besonders stabiler, also klapperfreier, Angriff sowie Kraftfluss in der elastischen Vorspannung und Auflage zwischen Bremssattelgehäuse
13 und Scheibenbremsreibbelag1 ist dabei in Verbindung mit einer besonderen ZweipunktauflageZ ermöglicht, deren Kontaktstellen17 ,18 in äußerstem AbstandA zueinander jeweils im Bereich der hammerkopfförmigen Klauen7 ,8 nämlich auf deren Rücken zumindest am axial äußeren Scheibenbremsreibbelag (outboard) arrangiert sind. Damit empfiehlt sich die Erfindung insbesondere zur Verwendung bei sogenannten Rahmenbremssätteln mit besonders breit dimensionierter Bremssattelbrücke. Die gegenseitigen Kontaktstellen17 ,18 zwischen Bremssattelbrücke und Scheibenbremsreibbelag können einheitlich ballig, abgeschrägt oder so ausgeführt sein, dass sich jeweils unterschiedlich ausgeprägte Formgebungen zugewandt sind. Weil also das besonders ausgebildete Verschleißteil ein wesentlicher Bestandteil dieser Anordnung ist, sind demzufolge hiermit auch Scheibenbremsreibbeläge1 mit hammerkopfförmigen Klauen7 ,8 beansprucht, welche einem Bremssattelgehäuse13 eine besonders rüttelresistente Auflage ermöglichen. Diese ist vorteilhafterweise als beabstandete, weitestgehend v-förmig geöffnete Aufnahme für die Bremssattelbrücke in Verbindung mit der ZweipunktauflageZ an den Rückseiten der beiden hammerkopfförmigen Klauen7 ,8 ausgebildet. - Die Erfindung ermöglicht also in nochmaliger Zusammenfassung folgende Vorteile:
- Vermeidung von „Klack“geräuschen, insbesondere Reversierklacken
- Verringerung von Restbremsmoment
- Vermeidung von Reibbelagschrägverschleiß
- Erschütterungsresistente Bremssattelaufhängung - definierte Bremssattelauflage
- Einfach geführte Radialmontage einer blattförmigen Bremssattelhaltefeder
- Bremssattelhaltefeder durch Anformung von einem Schirm mit einer Zierblendenfunktion einfach kombinierbar
- Standardisierung, also identisch ausgeformte Reibbelagträger(rücken)platten für faust- und kolbenseitigem Scheibenbremsreibbelag
- Bezugszeichenliste
-
- A
- Abstand
- Ax
- Axialrichtung
- C
- Codierung
- MT
- Aushebemoment
- R
- Radialrichtung
- S
- Achse
- SP
- Reibkraftangriffpunkt
- T
- Tangentialrichtung
- U
- Pfeil
- Z
- Zweipuntkauflage
- 1
- Scheibenbremsreibbelag
- 2
- Bremshalterprofil
- 3,4
- Aufnahmemulde
- 5
- Reibbelagrückenplatte
- 6
- Reibwerkstoff
- 7
- Klaue
- 8
- Klaue
- 9
- Auflagefläche
- 10
- Auflagefläche
- 11
- Widerlager
- 12
- Widerlager
- 13
- Bremssattelgehäuse
- 14, 14'
- Bremshaltersteg
- 15
- Kraftfahrzeugteilbelagscheibenbremse
- 16
- Blattfeder
- 17
- Kontaktstelle
- 18
- Kontaktstelle
- 19
- 20
- 21
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- DE 102014202944 A1 [0002, 0006]
- DE 2804808 A1 [0003]
Claims (6)
- Kraftfahrzeugteilbelagscheibenbremsbelag (1) für ein Bremssattelgehäuse (13) umfassend eine Reibbelagrückenplatte (5), die Reibwerkstoff (6) trägt und tangential vorstehende, hammerkopfförmige Klauen (7,8) zur pull-Abstützung der Bremskräfte in einem Bremshalter aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Bremssattelgehäuse (13) und Scheibenbremsreibbelag (1) eine Zweipunktauflage vorgesehen ist, deren Kontaktstellen (17,18) im Abstand (A) zueinander an der hammerkopfförmigen Klaue (7,8) ausgebildet sind.
- Kraftfahrzeugteilbelagscheibenbremsbelag (1) für ein Bremssattelgehäuse (13) nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die gegenseitigen Kontaktstellen (17,18) zwischen Bremssattelgehäuse (13) und Scheibenbremsreibbelag (1) einheitlich ballig, abgeschrägt oder wechselweise unterschiedlich profiliert ausgebildet sind. - Kraftfahrzeugteilbelagscheibenbremsbelag (1) für ein Bremssattelgehäuse (13) nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche 1 -2 , dadurch gekennzeichnet, dass der Scheibenbremsreibbelag (1) an Rückseiten seiner hammerkopfförmigen Klauen (7,8) über Auflagen verfügt, und wobei zwei tangential mit definiertem Abstand zueinander angeordnete Klauen (7,8) an Ihren Rückseiten eine Zweipunktauflage Z für das Bremssattelgehäuse (13) ausbilden. - Kraftfahrzeugteilbelagscheibenbremsbelag (1) für ein Bremssattelgehäuse (13) nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche 1 -3 , dadurch gekennzeichnet, dass die Zweipunktauflage Z eine beabstandete, v-förmig geöffnete Aufnahme für eine Bremssattelbrücke mit der Zweipunktauflage Z an den Rückseiten der beiden hammerkopfförmigen Klauen (7,8) ausbildet. - Kraftfahrzeugteilbelagscheibenbremsbelag (1) für ein Bremssattelgehäuse (13) nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche 1 -4 , dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftfahrzeugteilbelagscheibenbremsbeläge (1) einer Teilbelagscheibenbremse standardisiert ausgebildet sind, indem weitgehend identisch ausgeformte Reibbelagrückenplatten (5) mit Zweipunktauflage Z jeweils für einen faustseitigen und für einen kolbenseitigen Scheibenbremsreibbelag (1) vorgesehen sind. - Kraftfahrzeugteilbelagscheibenbremsbelag (1) für ein Bremssattelgehäuse (13) nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche 1 -5 , dadurch gekennzeichnet, dass kolbenseitig und/oder faustfingerseitig auf eine Rückseite der Reibbelagrückenplatte (5) ein Dämpfungsblech (21) aufgebracht, wie insbesondere aufgeklebt, ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE202016008861.1U DE202016008861U1 (de) | 2016-02-09 | 2016-02-09 | Kraftfahrzeugteilbelagscheibenbremsbelag umfassend hammerkopfförmige Klauen sowie eine Zweipunktgehäuseauflage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE202016008861.1U DE202016008861U1 (de) | 2016-02-09 | 2016-02-09 | Kraftfahrzeugteilbelagscheibenbremsbelag umfassend hammerkopfförmige Klauen sowie eine Zweipunktgehäuseauflage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202016008861U1 true DE202016008861U1 (de) | 2020-03-17 |
Family
ID=70468694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE202016008861.1U Expired - Lifetime DE202016008861U1 (de) | 2016-02-09 | 2016-02-09 | Kraftfahrzeugteilbelagscheibenbremsbelag umfassend hammerkopfförmige Klauen sowie eine Zweipunktgehäuseauflage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202016008861U1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2804808A1 (de) | 1978-02-04 | 1979-08-09 | Teves Gmbh Alfred | Bremsbackenhalterung fuer eine teilbelagscheibenbremse, insbesondere fuer kraftfahrzeuge |
| DE102014202944A1 (de) | 2013-02-21 | 2014-08-21 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Reibbelag mit hammerkopfförmigen Vorsprüngen und zugehörige Fahrzeugscheibenbremse |
-
2016
- 2016-02-09 DE DE202016008861.1U patent/DE202016008861U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2804808A1 (de) | 1978-02-04 | 1979-08-09 | Teves Gmbh Alfred | Bremsbackenhalterung fuer eine teilbelagscheibenbremse, insbesondere fuer kraftfahrzeuge |
| DE102014202944A1 (de) | 2013-02-21 | 2014-08-21 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Reibbelag mit hammerkopfförmigen Vorsprüngen und zugehörige Fahrzeugscheibenbremse |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2577085B1 (de) | Festsattelbremse und bremsbelag für eine festsattelbremse | |
| EP3344892B1 (de) | Rückenplatte für einen scheibenbremsbelag, scheibenbremsbelag und festsattelscheibenbremse dazu | |
| DE102010026070B4 (de) | Als Gussteil ausgebildete Bremsscheibe | |
| EP3055584B1 (de) | Bremssattel für eine scheibenbremse | |
| DE102012102584A1 (de) | Scheibenbremse mit Rückstelleinrichtung und Bremsbelag | |
| DE102008044339A1 (de) | Bremsscheibenanordnung für Scheibenbremsen | |
| EP1604125B1 (de) | Scheibenbremse | |
| DE202013103487U1 (de) | Reibringkörper für eine Schienenradbremse und Schienenradbremse | |
| EP3414466B1 (de) | Kraftfahrzeugteilbelagscheibenbremse mit in einem rahmenförmigen halter pull-abgestützten reibbelägen | |
| DE102011118313A1 (de) | Scheibenbremse, insbesondere für Nutzfahrzeuge, Druckplatte einer solchen Scheibenbremse und Bremsbelag einer solchen Scheibenbremse | |
| DE60129230T2 (de) | Verfahren zur umrüstung einer breimseinheit für flugzeuge | |
| DE102015114351A1 (de) | Scheibenbremse eines Nutzfahrzeugs | |
| DE102010037123B4 (de) | Bremsanlage mit einem Bremsscheibentopf, einer Trommel sowie mindestens einem Reibring als Bremsscheibe und Verfahren zu einer Herstellung | |
| EP2649342B1 (de) | TEILBELAGSCHEIBENBREMSE MIT REIBBELAGVERSCHLEIßWARNVORRICHTUNG | |
| DE202016008861U1 (de) | Kraftfahrzeugteilbelagscheibenbremsbelag umfassend hammerkopfförmige Klauen sowie eine Zweipunktgehäuseauflage | |
| DE102014115766B4 (de) | Scheibenbremse für ein Nutzfahrzeug | |
| WO2021078575A1 (de) | Bremssattel, scheibenbremse und ein verfahren zur herstellung des bremssattels | |
| DE102015103088A1 (de) | Zuspanneinrichtung einer Scheibenbremse | |
| DE102014212444A1 (de) | Faustsattelbremse | |
| DE102020215049A1 (de) | Kraftfahrzeugtrommelbremssystem mit bremsrotorseitig allokiertem Bremsbelag | |
| DE102012013560A1 (de) | Scheibenbremse | |
| DE102014002324A1 (de) | Bremsscheibe, Kraftfahrzeug | |
| DE102012012844C5 (de) | Scheibenbremse für ein Nutzfahrzeug sowie Bremsbelag für eine Scheibenbremse | |
| DE10352141A1 (de) | Mehrteiliger Hochleistungs-Festsattel für eine Scheibenbremse | |
| DE102012218246A1 (de) | Reibbelag mit Hammerköpfen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years | ||
| R207 | Utility model specification | ||
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years | ||
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: CONTINENTAL AUTOMOTIVE TECHNOLOGIES GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: CONTINENTAL TEVES AG & CO. OHG, 60488 FRANKFURT, DE Owner name: AUMOVIO GERMANY GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: CONTINENTAL TEVES AG & CO. OHG, 60488 FRANKFURT, DE |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: CONTINENTAL AUTOMOTIVE TECHNOLOGIES GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: CONTINENTAL AUTOMOTIVE TECHNOLOGIES GMBH, 30165 HANNOVER, DE Owner name: AUMOVIO GERMANY GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: CONTINENTAL AUTOMOTIVE TECHNOLOGIES GMBH, 30165 HANNOVER, DE |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years | ||
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: AUMOVIO GERMANY GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: CONTINENTAL AUTOMOTIVE TECHNOLOGIES GMBH, 30175 HANNOVER, DE |