[go: up one dir, main page]

DE202015006211U1 - Strahlentschärfer - Google Patents

Strahlentschärfer Download PDF

Info

Publication number
DE202015006211U1
DE202015006211U1 DE202015006211.3U DE202015006211U DE202015006211U1 DE 202015006211 U1 DE202015006211 U1 DE 202015006211U1 DE 202015006211 U DE202015006211 U DE 202015006211U DE 202015006211 U1 DE202015006211 U1 DE 202015006211U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sharpener
radiation
impact bodies
impact
bodies
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE202015006211.3U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE202015006211.3U priority Critical patent/DE202015006211U1/de
Publication of DE202015006211U1 publication Critical patent/DE202015006211U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F3/00Severing by means other than cutting; Apparatus therefor
    • B26F3/004Severing by means other than cutting; Apparatus therefor by means of a fluid jet
    • B26F3/008Energy dissipating devices therefor, e.g. catchers; Supporting beds therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C1/00Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods
    • B24C1/04Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods for treating only selected parts of a surface, e.g. for carving stone or glass
    • B24C1/045Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods for treating only selected parts of a surface, e.g. for carving stone or glass for cutting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Abstract

Strahlentschärfer (1) für einen ein Fluid (2a) aufweisenden Strahl (2) mit durch Zwischenräume (4) voneinander beabstandeten Prallkörpern (3), wobei jeweils eine Mehrzahl der Prallkörper (3) in wenigstens zwei voneinander verschiedenen Prallebenen (5) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallkörper (3) unbeweglich fixiert sind und die jeweiligen Ebenen (5) die Mittelpunkte der in ihnen angeordneten Prallkörper (3) enthalten.

Description

  • Fluidstrahlschneidvorrichtungen sind in der Lage, mittels eines Fluidstrahls, dem auch Abrasivmittel beigemischt sein können, harte Materialien, wie beispielsweise Metall, zu durchtrennen. Je nach Anwendungsbedingungen treten dabei hohe bis sehr hohe Drücke auf. Dies hat zur Folge, dass der Schneidstrahl, auch nachdem er das Schneidgut durchtrennt hat, noch einen erheblichen Restdruck aufweist, den es abzufangen gilt, damit keine Schäden an der Maschinenumgebung verursacht werden.
  • Eine bekannte, einfache Möglichkeit, den Fluidstrahl abzufangen, besteht darin, unter dem Reststrahl ein mit Wasser oder Schneidfluid gefülltes Auffangbecken anzuordnen, wobei das Fluid, im Regelfall Wasser, bei entsprechender Schichtdicke geeignet ist, den Reststrahl so weit zu entschärfen, dass der Boden des Auffangbeckens durch den abgeschwächten Fluidstrahl nicht mehr geschädigt werden kann. Teilweise müssen hierbei jedoch erhebliche Beckentiefen vorgehalten werden. DE 196 18 523 A1 offenbart bereits eine Einrichtung zum Abfangen des Schneidstrahls von Wasserstrahlbearbeitungsanlagen nach erfolgtem Bearbeitungsvorgang, die einen Strahlabfangkäfig aufweist, in dem viele durch den auftreffenden Strahl bewegbare Körper zur Energieaufnahme eingebracht sind. Nachteilig ist hierbei, dass die Körper beweglich angeordnet sind, so dass durch den auftreffenden Fluidstrahl eine Bewegung der Körper erzeugt wird, die zwar Energie absorbiert zugleich aber zu einer Vergrößerung des Abprallwinkels des Fluidstrahls führt, wobei der Abprallwinkel der Winkel zwischen Einfallstrahl und abprallendem Strahl ist. Vorteilhaft ist hierbei, dass die eingesetzten Körper sich gleichmäßig abnutzen. Nachteilig ist, dass nicht das volle Energieabsorptionspotential der Körper ausgenutzt wird.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung bereit zu stellen, die einen mit sehr hohem Druck erzeugten Strahl abzufangen in der Lage ist und das Energieabsorptionspotential von Prallkörpern besser ausschöpft.
  • Diese Aufgabe wird überraschend einfach gelöst durch einen Strahlentschärfer nach Anspruch 1, wobei sich vorteilhafte Ausführungsformen aus den Unteransprüchen ergeben.
  • Vorgeschlagen wird ein Strahlentschärfer für einen ein Fluid aufweisenden Strahl mit durch Zwischenräume voneinander beabstandeten Prallkörpern, wobei jeweils eine Mehrzahl von Prallkörpern in wenigstens zwei voneinander verschiedenen Prallebenen angeordnet ist. Überraschenderweise konnte festgestellt werden, dass die Prallkörper ihr Energieabsorptionspotential besser ausschöpfen, wenn sie unbeweglich fixiert werden und die jeweils verschiedenen Prallebenen die Mittelpunkte der in ihnen angeordneten Prallkörper aufweisen.
  • Dadurch, dass die Prallkörper unbeweglich sind, entstehen im Durchschnitt kleinere Abprallwinkel im Vergleich mit beweglichen Prallkörpern. Zudem ist zu beachten, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein bereits abgefälschter Strahl auf einen weiteren Prallkörper trifft, möglichst hoch ist. Dies gelingt, indem die Prallkörper so angeordnet werden, dass die Orthogonalprojektionen sämtlicher Prallkörper auf gegenüber einer Mittelebene, die die durchschnittliche Neigung sämtlicher Prallebenen gegenüber dem Strahl aufweist, eine Neigung zwischen 60° und 120° aufweisende Projektionsebenen jeweils eine lückenlos ausgefüllte Projektionsfläche ergibt. Die verschiedenen, die Prallkörper aufweisenden Ebenen können unterschiedliche Neigungen aufweisen. Auch die Prallkörper können unterschiedlich ausgeformt sein, nicht nur von Ebene zu Ebene sondern auch innerhalb einer Ebene. Entscheidend ist, dass bei einem Fluidstrahlwinkel von 60° bis 120° gegenüber der Mittelebene für den Strahl keine Möglichkeit besteht, nicht wenigstens auf einen Prallkörper zu treffen.
  • Die Ebenen, die die Mittelpunkte der Prallkörper enthalten, können sich beispielsweise in dem Mittelpunkt eines randständigen Prallkörpers schneiden, sie können sich aber auch, beispielsweise wenn sie annähernd parallel zueinander verlaufen, erst außerhalb der Prallkörper schneiden.
  • Im konstruktiv einfachsten Fall ist jeweils eine Mehrzahl von Prallkörpern in zueinander parallelen Ebenen angeordnet. Damit keine Lücke auftritt, an der der Reststrahl ungehindert den Strahlentschärfer passieren könnte, ist es vorteilhaft, wenn die Zwischenräume schmaler sind als die Breite der Prallkörper. Im Falle von stangenförmig ausgebildeten Prallkörpern gleicher Form und Größe ist es günstig, wenn die stangenförmigen Prallkörper benachbarter Ebenen die Zwischenräume der jeweils anderen Ebene in etwa abdecken.
  • Es ist von Vorteil, wenn die Prallkörper zwischen den Wänden eines Auffangbeckens für das Fluid angeordnet sind. So ist es möglich, die Prallkörper vollständig mit Schneidfluid oder Wasser bedeckt zu halten, so dass von den obersten Prallkörpern zurückgeworfener Reststrahl durch das Fluid bzw. Wasser abgefangen wird.
  • Um dem Problem des Verschleißens der Prallkörper entgegenzutreten zu können, ist es vorteilhaft, wenn die Prallkörper lösbar fixiert sind, um einen Austausch abgenutzter Prallkörper zu ermöglichen. Dabei ist es möglich, weiter unten angeordnete Prallkörper gegen die einem größeren Verschleiß ausgesetzten oberen Prallkörper zu tauschen oder neue Prallkörper einzusetzen.
  • Nachfolgend wird anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und der Zeichnungen die Erfindung näher erläutert.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Strahlentschärfer
    2
    Strahl
    2a
    Fluid
    3
    Prallkörper
    4
    Zwischenräume
    5
    Prallebenen
    6
    Auffangbecken
    7
    Wände
    S
    Schneidkopf
  • 1 zeigt einen Strahlentschärfer (1) sowie einen aus einem Schneidkopf (S) austretenden Strahl (2) aus Fluid (2a). Der Strahlentschärfer (1) besteht hier aus einem Auffangbecken (6) für das Fluid (2a) mit seitlich umlaufenden Wänden (7), zwischen denen zwei Prallebenen (5) parallel zueinander angeordnet sind, die durch die Mittelpunkte der jeweiligen, durch Zwischenräume (4) voneinander getrennten Prallkörper (3) definiert sind. Die Prallkörper (3) sind sämtlich gleich als Stangen mit kreisförmigem Querschnitt ausgestaltet und lösbar an den Wänden (7) fixiert, vorzugsweise durch Verschraubungen oder Kraft- und Formschluss mit in den Wänden angeordneten, entsprechenden Aussparungen, wobei die in die Aussparungen eingebrachten Enden der stangenförmigen Prallkörper statt eines kreisförmigen einen viereckigen Querschnitt aufweisen können, um Drehbewegungen zu vermeiden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 19618523 A1 [0002]

Claims (10)

  1. Strahlentschärfer (1) für einen ein Fluid (2a) aufweisenden Strahl (2) mit durch Zwischenräume (4) voneinander beabstandeten Prallkörpern (3), wobei jeweils eine Mehrzahl der Prallkörper (3) in wenigstens zwei voneinander verschiedenen Prallebenen (5) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallkörper (3) unbeweglich fixiert sind und die jeweiligen Ebenen (5) die Mittelpunkte der in ihnen angeordneten Prallkörper (3) enthalten.
  2. Strahlentschärfer (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Orthogonalprojektionen sämtlicher Prallkörper (3) auf gegenüber einer Mittelebene, die die durchschnittliche Neigung sämtlicher Prallebenenen (5) gegenüber dem Strahl (2) aufweist, eine Neigung zwischen 60° und 120° aufweisende Projektionsebenen jeweils eine lückenlos ausgefüllte Projektionsfläche ergeben.
  3. Strahlentschärfer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallebenen (5) sich außerhalb der Prallkörper (3) und Zwischenräume (4) schneiden.
  4. Strahlentschärfer (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallebenen (5) parallel zueinander verlaufen.
  5. Strahlentschärfer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, das die Prallkörper (3) einen ellipsenförmigen Querschnitt aufweisen.
  6. Strahlentschärfer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallkörper (3) stangenförmig ausgebildet sind.
  7. Strahlentschärfer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallkörper (3) zwischen den Wänden (7) eines Auffangbeckens (6) für das Fluid (2a) angeordnet sind.
  8. Strahlentschärfer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallkörper (3) lösbar fixiert sind, um einen Austausch abgenutzter Prallkörper (3) zu ermöglichen.
  9. Strahlentschärfer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallkörper (3) Stangen mit jeweils kreisförmigem Querschnitt sind.
  10. Strahlentschärfer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallkörper (3) gleich ausgestaltet sind.
DE202015006211.3U 2015-09-09 2015-09-09 Strahlentschärfer Expired - Lifetime DE202015006211U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202015006211.3U DE202015006211U1 (de) 2015-09-09 2015-09-09 Strahlentschärfer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202015006211.3U DE202015006211U1 (de) 2015-09-09 2015-09-09 Strahlentschärfer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202015006211U1 true DE202015006211U1 (de) 2015-09-25

Family

ID=54326338

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE202015006211.3U Expired - Lifetime DE202015006211U1 (de) 2015-09-09 2015-09-09 Strahlentschärfer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE202015006211U1 (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19618523A1 (de) 1996-05-08 1997-11-13 Ferdinand Prof Dr Ing Trier Einrichtung zum Abfangen des Schneidstrahls von Wasserstrahl - Bearbeitungsanlagen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19618523A1 (de) 1996-05-08 1997-11-13 Ferdinand Prof Dr Ing Trier Einrichtung zum Abfangen des Schneidstrahls von Wasserstrahl - Bearbeitungsanlagen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2941354B1 (de) Schleifpartikel und schleifmittel mit hoher schleifleistung
DE202014102450U1 (de) Tretgerät zum Abnehmen des Körpergewichts
EP2099585B1 (de) Vorrichtung und verfahren zum oberflächenstrahlen eines bauteils einer gasturbine
DE2708249A1 (de) Druckausgleichventil fuer schachtoefen
DE1777303A1 (de) Rotorschaufel
DE2159963C3 (de) Kavitationsmindernde Drosselvorrichtung
DE202019001557U1 (de) Geschossfang
DE202015006211U1 (de) Strahlentschärfer
DE19618523A1 (de) Einrichtung zum Abfangen des Schneidstrahls von Wasserstrahl - Bearbeitungsanlagen
DE102014117871B3 (de) Vorrichtung zur Bearbeitung mit Emissionsschutz
DE3102148A1 (de) "verfahren und vorrichtung zur ausrichtung plattenfoermiger paletten"
DE2434837C2 (de) Prallmuehle mit einer mahlbahn, die aus nebeneinander geschichteten schlag- oder pralleisten besteht
DE556101C (de) Gleitstueckanordnung fuer Gattersaegen
EP3415202A1 (de) Vorrichtung zur flammenlosen druckentlastung
EP3492191B1 (de) Verfahren zum herstellen einer körperpanzerung
DE2339058A1 (de) Rost fuer eine muehle oder eine andere verarbeitungsanlage
DE102013102395A1 (de) Walzenmühle zum Mahlen von abrasiven Stoffen
DE977553C (de) Schutzvorrichtung in Form sogenannter Graetings fuer OEffnungen an gepanzerten Objekten
DE10045172B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zerkleinern von Partikeln
AT122034B (de) Mantelfutter für den äußeren Mahlkegel einer Kegelmühle.
DE102015115976A1 (de) Absorbervorrichtung für einen Flüssigstrahl
DE2703409C1 (de) Panzerung fuer die Wandung eines Objektes gegen Geschosse,Splitter od.dgl.
DE202013102119U1 (de) Vorrichtung zur Materialbearbeitung mit einem rotierenden Bearbeitungswerkzeug
DE102014111174B4 (de) Vorrichtung zur Energiereduzierung eines Wasser-Schneidstrahls
DE102006050130A1 (de) Geschossfestes Plattenmaterial

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification
R163 Identified publications notified
R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years
R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years
R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years
R071 Expiry of right