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Die
Erfindung betrifft eine Anordnung zur Befestigung eines ersten Wärmeübertragers
an einem zweiten Wärmeübertrager gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Die
gegenseitige Befestigung von Wärmeübertragern
ist bei sogenannten Kühlmodulen, welche üblicherweise
im vorderen Motorraum eines Kraftfahrzeugs angeordnet sind, bekannt.
Ein derartiges Kühlmodul umfasst beispielsweise einen Kühlmittelkühler,
einen Kondensator und/oder einen Ladeluftkühler, welche
miteinander zu verbinden sind, um eine Baugruppe zu bilden.
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Um
eine derartige Verbindung zwischen den einzelnen oben genannten
Wärmeübertragern vorzusehen, sind im Stand der
Technik verschiedene Befestigungskonzepte bekannt.
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Ein
erstes Befestigungskonzept sieht vor, einen zu befestigenden Wärmeübertrager
an einem weiteren, tragenden Wärmeübertrager mit
Hilfe von Haltern oder Halbschalen zu befestigen, wobei die Verbindung
z. B. durch Clipverbindungen am Sammelbehälter des zu befestigenden
Wärmeübertragers oder durch Schraubverbindungen
erreicht wird. Die Halter sind entweder fest mit den Sammelbehältern
des zu befestigenden Wärmeübertragers verbunden
oder mit Halbschalen bzw. Haltern, die an den Sammelbehälter
des zu befestigenden Wärmeübertragers geclipst
werden. Diese Halbschalen oder Halter sind dann wiederum an einem
Sammelbehälter des tragenden Wärmeübertragers
mittels Clip- oder Schraubverbindungen befestigt.
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Ein
zweites Befestigungskonzept sieht dagegen vor, den zu befestigenden
Wärmeübertrager mittels Halterungen bzw. Haltern
zu befestigen, die in den Sammelbehältern des tragenden
Wärmeübertragers integriert sind.
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In
DE 103 48 701 A1 ist
beispielsweise eine Anordnung zur Befestigung eines ersten Wärmeübertragers
an einem zweiten Wärmeübertrager beschrieben,
wobei der erste Wärmeübertrager parallel zu dem
zweiten Wärmeübertrager angeordnet ist. Der erste
Wärmeübertrager weist einen Wärmeübertragerblock
sowie beiderseitig angeordnete Sammelrohre mit integriertem Sammler
auf. Der zweite Wärmeübertrager weist einen Rohr-/Rippen-Block
mit beiderseitig befestigten Sammelkästen aus Kunststoff
auf. Um die Verbindung zwischen dem ersten und zweiten Wärmeübertrager
zu realisieren, ist der erste Wärmeübertrager
durch Haltemittel, die an die Sammelkästen des zweiten
Wärmeübertragers angespritzt sind, befestigt.
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In
DE 10 2005 40 607 A1 ist
eine Anordnung zur Befestigung eines ersten Wärmeübertragers
an einem zweiten Wärmeübertrager beschrieben,
wobei die Verbindung zwischen den beiden Wärmeübertragern
dadurch erzielt wird, dass der erste Wärmeübertrager
einerseits durch Haltemittel, die mit dem ersten Sammelkasten des
zweiten Wärmeübertragers einstückig ausgebildet
sind, und andererseits durch am ersten Wärmeübertrager
angelötete Halter an dem zweiten Wärmeübertrager
befestigt sind.
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Bei
den oben beschriebenen Verbindungen zwischen den Wärmeübertragern
ist jedoch von Nachteil, dass ein annähernd gleiches Blockmass der jeweiligen
Wärmeübertragerblöcke in der Horizontalen
erforderlich ist, um ein Versagen der Halter zu vermeiden. Die Montage
von Wärmeübertragerblöcken mit unterschiedlichem
Blockmass ist gemäß den oben beschriebenen und
aus dem Stand der Technik bekannten Verbindungskonfigurationen nicht möglich.
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Gemäß einem
weiteren aus dem Stand der Technik bekannten dritten Befestigungskonzept
wird der zu befestigenden Wärmeübertrager an einem Halterahmen
befestigt. Dieser Halterahmen wird dann wiederum an einem tragenden
Wärmeübertrager befestigt.
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Bei
einer derartigen Konfiguration ist jedoch nachteilig, dass durch
die zusätzlichen Verstrebungen für die Montage
der Wärmeübertragerblöcke mit unterschiedlichen
Blockmaßen mehr Material eingesetzt werden muss. Außerdem
entsteht durch die Tragekonstruktion mittels Halterahmen eine Verblockung
der Luftanströmung.
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Daher
ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung zur
Befestigung eines ersten Wärmeübertragers an einem
zweiten Wärmeübertrager zu schaffen, welche unterschiedliche
Abmessungen, insbesondere in der Horizontalen, aufweisen.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird durch eine Anordnung mit
den Merkmalen gemäß Anspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind in
den Unteransprüchen definiert.
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Erfindungsgemäß wird
eine Anordnung zur Befestigung eines ersten Wärmeübertragers
an einem zweiten Wärmeübertrager vorgesehen, wobei der
erste und der zweite Wärmeübertrager im Wesentlichen
parallel zueinander angeordnet sind, und wobei der erste Wärmeübertrager
zumindest in seiner Abmessung bezüglich der Höhe
und/oder der Breite unterschiedlich zu dem zweiten Wärmeübertrager
ausgebildet ist. Die erfindungsgemäße Anordnung
weist ein Verbindungssystem auf, welches ein erstes längliches
Profilelement und ein zweites längliches Profilelement
aufweist, welche jeweils zumindest ein erstes Verbindungselement
und zumindest ein zweites Verbindungselement aufweisen. Somit wird
auf konstruktiv einfache und daher kostengünstige Art und
Weise die Verbindung eines ersten Wärmeübertragers
beispielsweise mit einem deutlich breiteren zweiten Wärmeübertrager
ermöglicht. Die erfindungsgemäße Lösung
der Verbindung des ersten und zweiten Wärmeübertragers über
ein erstes und eine zweites Profilelement mit jeweils ersten und zweiten
Verbindungselementen bietet darüber hinaus eine ausreichende
Stabilität der Befestigung unter Betriebsbedingungen. Auch
wird hierbei im Gegensatz zu den aus dem Stand der Technik bekannten
Verbindungskonfigurationen die Behinderung der luftseitigen Anströmung
vermieden. Mittels der erfindungsgemäßen Lösung
wird darüber hinaus ebenfalls die Verbindung eines ersten
Wärmeübertragers mit einem zweiten Wärmeübertrager
ermöglicht, welcher deutlich kleiner als der erste Wärmeübertrager ist,
wobei der Sammelbehälter des ersten Wärmeübertragers
von dem Sammelbehälter des zweiten Wärmeübertragers
so weit entfernt ist, dass eine Überbrückung dieses
Abstands mittels herkömmlicher Befestigungskonzepte nicht
verwirklichbar ist. Insgesamt wird durch die erfindungsgemäße
Anordnung eine flexible Anbindung des ersten Wärmeübertragers
an einen weiteren Wärmeübertrager bei gleichzeitig
niedrigem Materialbedarf mittels eines multifunktionalen Komponentenverbindungssystems
ermöglicht.
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Vorzugsweise
sind das erste Profilelement und das zweite Profilelement jeweils
im Wesentlichen L-förmige Profilelemente.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform weist das erste Profilelement
zwei erste Verbindungselemente und zwei zweite Verbindungselemente
auf. Das erste Verbindungselement kann an einem ersten Endabschnitt
des ers ten Profilelements angeordnet sein und das zweite Verbindungselement kann
dabei an einem zweiten Endabschnitt des ersten Profilelements angeordnet
sein. Dies schafft eine zweifache bzw. beidseitige stabile Befestigungsmöglichkeit.
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Gemäß noch
einer bevorzugten Ausführungsform weist das zweite Profilelement
zwei erste Verbindungselemente und zwei zweite Verbindungselemente
auf. Wie bereits oben im Zusammenhang mit dem ersten Profilelement
erläutert, kann dabei das erste Verbindungselement an einem
ersten Endabschnitt des zweiten Profilelements angeordnet sein und
das zweite Verbindungselement kann an einem zweiten Endabschnitt
des zweiten Profilelements angeordnet sein, wodurch eine stabile
beidseitige Befestigungsmöglichkeit geschaffen wird.
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Gemäß noch
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist/sind das
zumindest eine erste Verbindungselement, insbesondere die zwei ersten Verbindungselemente,
des ersten Profilelements an dem ersten Wärmeübertrager
befestigbar, und das zumindest eine zweite Verbindungselement, insbesondere
die zwei zweiten Verbindungselemente, des ersten Profilelements
ist/sind an dem zweiten Wärmeübertrager befestigbar.
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Es
ist darüber hinaus bevorzugt, wenn das zumindest eine erste
Verbindungselement, insbesondere die zwei ersten Verbindungselemente,
des zweiten Profilelements an dem ersten Wärmeübertrager
befestigbar ist/sind, und das zumindest eine zweite Verbindungselement,
insbesondere die zwei zweiten Verbindungselemente, des zweiten Profilelements
an dem zweiten Wärmeübertrager befestigbar ist/sind.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das zumindest
eine erste Verbindungselement des ersten Profilelements integral
mit dem ersten Profilelement ausgebildet. Die integrale bzw. einstückige
Ausbildung des ersten Verbindungselements mit dem ersten Profilelement
vereinfacht das Herstellungsverfahren, da ein zusätzlicher
Befestigungs- bzw. Montageschritt des ersten Verbindungselements
an dem ersten Profilelement eingespart wird.
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Gemäß einer
noch bevorzugteren Ausführungsform ist das zumindest eine
zweite Verbindungselement des ersten Profilelements integral mit dem
ersten Profilelement ausgebildet. Wie bereits im Zusammenhang mit
dem ersten Verbindungselement ausgeführt, wird hierdurch
ein weiterer Montageschritt eingespart, was die Herstellung vereinfacht bzw.
die Herstellungskosten senkt.
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Vorzugsweise
kann auch das zumindest eine erste Verbindungselement des zweiten
Profilelements integral mit dem zweiten Profilelement ausgebildet
sein. Auch hierdurch wird ein weiterer Befestigungs- bzw. Montageschritt
eingespart.
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Darüber
hinaus ist es vorteilhaft, wenn das zumindest eine zweite Verbindungselement
des zweiten Profilelements integral mit dem zweiten Profilelement
ausgebildet ist, was einen weiteren Montageschritt des zweiten Verbindungselements
an dem zweiten Profilelement einspart.
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Gemäß noch
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das erste
Profilelement an einem oberen Endabschnitt des ersten Wärmeübertragers,
und das zweite Profilelement an einem unteren Endabschnitt des ersten
Wärmeübertragers angeordnet, wobei die Längsachse
des ersten Profilelements im Wesentlichen parallel zu der Längsachse des
zweiten Profilelements angeordnet ist. Dies schafft eine stabile
Verbindungskonstruktion.
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Vorzugsweise
sind das erste Profilelement und das zweite Profilelement an zumindest
einem Seitenteil des zweiten Wärmeübertragers
befestigt.
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Ganz
besonders vorteilhaft ist es, wenn darüber hinaus das erste
Profilelement und/oder das zweite Profilelement Schnittstellen zur
Befestigung weiterer Bauteile aufweist/aufweisen. Hierdurch werden
weitere Haltefunktionen für zusätzliche Bauteile realisiert
und durch die Integration von weiteren Befestigungsfunktionen wird
die Multifunktionalität der Anordnung noch weiter erhöht.
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Gemäß noch
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der zweite
Wärmeübertrager an seinen jeweiligen Seitenteilen
mit jeweils einem ersten Gegenstück und einem zweiten Gegenstück
versehen, welche jeweils mit den zweiten Verbindungselementen in
Eingriff bringbar sind.
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Im
Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die Zeichnung detailliert erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer Anordnung zur Befestigung eines ersten
Wärmeübertragers an einem zweiten Wärmeübertrager
gemäß einer Ausführungsform;
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2a, 2b jeweilige
Detailansichten eines Teils des Verbindungssystems gemäß einer
Ausführungsform;
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3a, 3b eine
perspektivische Vorderansicht bzw. eine Rückansicht von
zwei Profilelementen des in 1 dargestellten
Verbindungssystems;
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4a, 4b, 4c, 4d schematisch
den Montageablauf der Baugruppe;
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5 eine
perspektivische Ansicht einer Anordnung zur Befestigung eines ersten
Wärmeübertragers an einem zweiten Wärmeübertrager
gemäß einer weiteren Ausführungsform;
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6a, 6b jeweilige
Detailansichten eines Teils des Verbindungssystems gemäß der
in 5 dargestellten Ausführungsform;
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7a, 7b eine
perspektivische Vorderansicht bzw. eine Rückansicht von
zwei Profilelementen des in 5 dargestellten
Verbindungssystems;
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8a, 8b, 8c,
schematisch den Montageablauf der Baugruppe;
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9 eine
perspektivische Ansicht einer Anordnung zur Befestigung eines ersten
Wärmeübertragers an einem zweiten Wärmeübertrager
gemäß einer weiteren Ausführungsform;
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10a, 10b jeweilige
Detailansichten eines Teils des Verbindungssystems gemäß der
in 9 dargestellten Ausführungsform;
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11a, 11b eine
perspektivische Vorderansicht bzw. eine Rückansicht von
zwei Profilelementen des in 9 dargestellten
Verbindungssystems;
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12a, 12b, 12c, schematisch den Montageablauf der Baugruppe.
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1 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Anordnung 1 zur Befestigung
eines ersten Wärmeübertragers 2 an einem
zweiten Wärmeübertrager 3 gemäß einer
Ausführungsform. Der erste Wärmeübertrager 2 ist
hierbei ein Kondensator, welcher vor dem zweiten Wärmeübertrager 3,
hier einem Kühlmittelkühler, angeordnet ist. Der
Kondensator und der Kühlmittelkühler bilden gemeinsam
eine Baugruppe. Der Kühlmittelkühler ist an einen
Kühlmittelkreislauf einer Brennkraftmaschine anschließbar, während
der Kondensator an einen Kältemittelkreislauf einer Klimaanlage
eines Kraftfahrzeugs anschließbar ist. Der als Kondensator
ausgebildete erste Wärmeübertrager 2 weist
horizontal verlaufende Rohre 4 auf, welche in ein in der
Zeichnung links angeordnetes Sammelrohr 5 und ein seitlich
rechts angeordnetes Sammelrohr 6 münden. Das Sammelrohr 5 ist
mit einem parallel angeordneten Sammelbehälter 7 verbunden.
Zwischen den Rohren 4, die hier als Flachrohre ausgebildet
sind, sind nicht dargestellte Wellrippen angeordnet, die zusammen
mit den Rohren 4 ein Kondensatornetz 8 bilden.
Der gesamte Kondensator besteht in der Ausführungsform
aus Aluminiumteilen, die miteinander verlötet sind. Der als
Kühlmittelkühler ausgebildete zweite Wärmeübertrager 3 weist
hier nicht dargestellte waagrechte Kühlmittelrohre auf,
welche in einen linken Kühlmittelkasten 11 und
einen rechten Kühlmittelkasten 12 münden.
Die Kühlmittelkästen 11, 12 sind
in der Ausführungsform aus Kunststoff hergestellt. Weiterhin weist
der Kühlmittelkühler oben und unten jeweils zwischen
den beiden Kühlmittelkästen 11, 12 angeordnete
Seitenteile 9, 10 auf. Um den ersten Wärmeübertrager 2 an
dem zweiten Wärmeübertrager 3 zu fixieren,
ist ein Verbindungssystem 13 vorgesehen, welches ein länglich
ausgebildetes erstes Profilelement 14 und ein länglich
ausgebildetes zweites Profilelement 23 aufweist. Das Verbindungssystem 13 ist ein
multifunktionales Komponentenverbindungssystem, welches Unterschiede
in den horizontalen und vertikalen Abmessungen der Anschlussmöglichkeiten
des ersten Wärmeübertragers 2 und des
zweiten Wärmeübertragers 3 bei minimalem
Materialeinsatz überbrückt. An dem ersten Profilelement 14 sind
in der Ausführungsform jeweils zwei erste Verbin dungselemente 15, 15',
welche eine Befestigung des ersten Profilelements 14 an
dem ersten Wärmeübertrager 2 ermöglichen,
und jeweils zwei zweite Verbindungselemente 16, 16' vorgesehen,
welche eine Befestigung des ersten Profilelements 14 an
dem zweiten Wärmeübertrager 3 ermöglichen.
Das erste Profilelement 14 ist im Wesentlichen parallel
zu einer Oberkante 17 des ersten Wärmeübertragers 2 an
einem oberen Endabschnitt 18 des ersten Wärmeübertragers 2 angeordnet,
wobei darüber hinaus eines der zwei ersten Verbindungselemente 15, 15' an
der linken Seite des ersten Profilelements 14 und das andere
der zwei ersten Verbindungselemente 15, 15' an der
rechten Seite des ersten Profilelements 14 angeordnet ist.
Das zweite Profilelement 23 ist dagegen an einer Unterkante 19 des
ersten Wäremübertragers 2 an einem unteren
Endabschnitt 20 des ersten Wärmeübertragers 2 angeordnet.
Auch das zweite Profilelement 23 weist jeweils zwei erste
Verbindungselemente 21, 21' und zwei zweite Verbindungselemente 22, 22' auf.
Die ersten Verbindungselemente 21, 21' sind wiederum
dafür vorgesehen, um das zweite Profilelement 23 an
dem ersten Wärmeübertrager 2 zu fixieren,
wobei eines der ersten Verbindungselemente 21, 21' an
der linken Seite und das andere an der rechten Seite des zweiten
Profilelements 23 angeordnet ist. Die zwei zweiten Verbindungselemente 22, 22' sind
wiederum zum Fixieren des zweiten Profilelements 23 an
dem zweiten Wärmeübertrager 3 vorgesehen,
wobei eines der zwei zweiten Verbindungselemente 22, 22' an
der linken Seite und das andere an der rechten Seite des zweiten
Profilelements 23 angeordnet ist.
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2a und 2b sind
jeweilige Detailansichten eines Teils des Verbindungssystems 13 gemäß einer
Ausführungsform. Dabei zeigt 2a einen
Ausschnitt eines oberen linken Teils des Verbindungssystems 13,
welches in 1 dargestellt ist, und 2b zeigt
einen Ausschnitt eines unteren linken Teils des Verbindungssystems 13,
welches in 1 dargestellt ist. Wie in 2a erkennbar
ist, weist das erste Profilelement 14 an seinem linken Ende
eine erste Ausnehmung 24 auf, in welche ein Vorsprung 25 des
ersten Verbindungselements 15 eingreift. Das erste Verbindungselement 15 ist
außerdem an dem ersten Wärmeübertrager 2 fixiert bzw.
festgeklemmt. Ein bügelförmig ausgebildetes Teil 26 von
dem ersten Verbindungselement 15 umgreift darüber
hinaus das erste Profilelement 14 zusätzlich.
Das zweite Verbindungselement 16, welches an dem linken
Seitenteil 11 des zweiten Wärmeübertragers 3 befestigt
ist, umfasst ein Klemmelement 27, dessen zwei Armabschnitte 28, 28' eine zweite
im Wesentlichen rechteckige Ausnehmung 29, welche in dem
ersten Profilelement 14 ausgebildet ist, durchgreifen,
um das erste Profilelement 14 an dem zweiten Wärmeübertrager 3 zu
fixieren. Außerdem weist das zweite Verbindungselement 16 einen
Vorsprung 30 auf, welcher ebenfalls durch die zweite Ausnehmung 29 hindurchragt.
In 2b, welche den unteren linken Teil des Verbindungssystems 13 zeigt,
ist erkennbar, dass das erste Verbindungselement 21 im
Wesentlichen gleich wie das erste Verbindungselement 15 ausgebildet
ist bzw. auf gleiche Art und Weise an dem zweiten Profilelement 23 und dem
ersten Wärmeübertrager 2 befestigt ist.
Das zweite Verbindungselement 22 unterscheidet sich dagegen
von dem zweiten Verbindungselement 16 an dem ersten Profilelement 13 in
seiner Ausbildung, ist jedoch in seiner Funktion ebenfalls dafür
vorgesehen, um den zweiten Wärmeübertrager 3 an
dem zweiten Profilelement 23 zu fixieren.
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3a zeigt
eine perspektivische Vorderansicht von zwei Profilelementen 14, 23 des
Verbindungssystems 13, welches in 1 dargestellt
ist; 3b zeigt eine perspektivische Rückansicht
der in 3a dargestellten Profilelemente 14, 23.
Wie in den Figuren erkennbar ist, handelt es sich bei dem ersten
Profilelement 14 und dem zweiten Profilelement 23 um
längliche im Wesentlichen L-förmige Profile. An
einem ersten Abschnitt 31 des ersten Profilelements 13 ist
dabei die erste Ausnehmung 24 an der linken Seite vorgesehen,
welche durch das erste Verbindungselement 15 in Eingriff
genommen wird. An der rechten Seite ist jedoch keine entsprechende Ausnehmung
für das zweite erste Verbindungselement 15' vorgesehen,
da dieses seitlich bzw. von der rechten Seite auf das erste Profilelement 14 geklemmt
ist. Der zweite Schenkel bzw. der zweite Abschnitt 32 des
ersten Profilelements 14 ist im Wesentlichen senkrecht
zu dem ersten Abschnitt 31 angeordnet und weist an der
linken Seite die zweite Ausnehmung 29 auf, welche durch
das zweite Verbindungselement 16 in Eingriff genommen wird.
An der rechten Seite ist eine entsprechende zweite Ausnehmung 29' vorgesehen,
welche durch das andere zweite Verbindungselement 16' in
Eingriff genommen wird. Das zweite Profilelement 23 ist
ebenfalls an einem ersten Abschnitt 33 an der linken Seite
mit einer ersten Ausnehmung 34 versehen, welche durch das erste
Verbindungselement 21 in Eingriff genommen wird. An der
rechten Seite ist keine entsprechende Ausnehmung vorgesehen, da
auch hier das zweite der ersten Verbindungelemente 21' das
zweite Profilelement 23 von der Seite in Eingriff nimmt.
An einem zweiten Schenkel bzw. zweiten Abschnitt 35, welcher im
Wesentlichen senkrecht zu dem ersten Abschnitt 33 angeordnet
ist, sind an der rechten Seite bzw. an der linken Seite jeweils
ein laschenartiger Abchnitt 36, 36' vorgesehen,
welcher dazu dient, an den zweiten Verbindugnselementen 22, 22' fixiert
zu werden bzw. von diesen in Eingriff genommen zu werden.
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4a, 4b, 4c, 4d zeigen
in systematischer Reihenfolge den Zusammenbau des ersten Wärmeübertragers 2 mit
dem zweiten Wärmeübertrager 3 über
das Verbindungssystem 13. In 4a ist
lediglich der als Kondensator ausgebildete erste Wärmeübertrager 2 dargestellt.
In einem ersten Montageschritt, welcher in 4b dargestellt
ist, werden an dem ersten Wärmeübertrager 2 die
ersten Verbindungselemente 15, 15' und 21, 21' befestigt.
In dem darauf folgenden zweiten Montageschritt in 4c werden
dann die ersten Verbindungselemente 15, 15' mit
dem ersten Profilelement 14 verbunden und die ersten Verbindungselemente 21, 21' werden mit
dem zweiten Profilelement 23 verbunden. In dem vierten
und letzten Montageschritt, welcher in 4d dargestellt
ist, wird das erste Profilelement 14 jeweils über
die zweiten Verbindungselemente 16, 16' und das
zweite Profilelement 23 über die zweiten Verbindungselemente 21, 21 mit
dem zweiten Wärmeübertrager 3 verbunden.
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5 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Anordnung 1 zur Befestigung
eines ersten Wärmeübertragers 2 an einem
zweiten Wärmeübertrager 3 gemäß einer
weiteren Ausführungsform, wobei der erste Wärmeübertrager 2 und
der zweite Wärmeübertrager 3 wie die
bereits im Zusammenhang mit 1 beschriebenen
ersten und zweiten Wärmeübertrager 2, 3 aufgebaut
sind. Jedoch unterscheidet sich das Verbindungssystem 13,
welches ebenfalls als multifunktionales Komponentenverbindungssystem
ausgebildet ist, von dem in 1 gezeigten
Verbindungssystem 13 dadurch, dass die jeweiligen ersten
Verbindungselemente 15, 15' bzw. 21, 21' bereits in
die jeweiligen ersten bzw. zweiten Profilelemente 14, 23 integriert
sind.
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6a, 6b zeigen
jeweilige Detailansichten eines Teils des Verbindungssystems gemäß der
in 5 dargestellten Ausführungsform. In 6a ist
erkennbar, dass gemäß dieser Ausführungsform
das erste Verbindungselement 15 mit dem ersten Profilelement 14 integral
ausgebildet ist, so dass eine erste Aussparung 24, wie
sie in dem in 1 gezeigten Beispiel erforderlich
ist, nicht in dem Profilelement 14 vorgesehen ist. Die
Verbindung des ersten Profilelements über das zweite Verbindungselement 16 mit
dem zweiten Wärmeübertrager 3 unterscheidet
sich jedoch nicht von der in 1 gezeigten Ausführungsform.
Auch in dem in 6b gezeigten linken unteren
Abschnitt des Verbindungssystems 13 unterscheidet sich
dieses lediglich von der in 1 gezeigten
Ausführungsform in der integralen Ausbildung des ersten
Verbindungselements 21 mit dem zweiten Profilelement 23,
wobei die Verbindung des zweiten Wärmeübertragers über
das zweite Verbindungselement 22 mit dem Profilelement 23 auf
die bereits in Zusammenhang mit 2b beschriebene Art
und Weise erzielt wird.
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7a zeigt
eine perspektivische Vorderansicht und 7b eine
perspektivische Rückansicht von den ersten und zweiten
Profilelementen 14, 23 des in 5 dargestellten
Verbindungssystems 13. Wie bereits erwähnt, unterscheidet
sich das erste Profilelement 14 von dem in 3a und 3b dargestellten
ersten und zweiten Profilelement 14, 23 gemäß der
ersten Ausführungsform lediglich dadurch, dass die ersten
Verbindungselemente 15, 15' integral mit dem ersten
Profilelement 14 bzw. an dem ersten Abschnitt 31 des
ersten Profilelements 14 und die ersten Verbindungselemente 21, 21' integral
mit dem zweiten Profilelement 23 bzw. an dem ersten Abschnitt 33 des
zweiten Profilelements 23 ausgebildet sind.
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8a, 8b und 8c zeigen
in systematischer Reihenfolge den Zusammenbau des ersten Wärmeübertragers 2 mit
dem zweiten Wärmeübertrager 3 über
das Verbindungssystem 13 der in 5 dargestellten
Baugruppe. In 8a ist wiederum lediglich der
als Kondensator ausgebildete erste Wärmeübertrager 2 dargestellt.
In einem ersten Montageschritt, welcher in 8b dargestellt
ist, werden das erste Profilelement 14 über seine
integrierten ersten Verbindungselemente 15, 15' und
das zweite Profilelement 23 über seine integrierten
ersten Verbindungselemente 21, 21' an dem ersten
Wärmeübertrager 2 befestigt. In dem darauf
folgenden zweiten und letzten Montageschritt in 8c wird
das erste Profilelement 14 über die zweiten Verbindungselemente 16, 16' und
das zweite Profilelement 23 über die zweiten Verbindungselemente 21, 21 mit dem
zweiten Wärmeübertrager 3 verbunden.
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9 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Anordnung 1 zur Befestigung
eines ersten Wärmeübertragers 2 an einem
zweiten Wärmeübertrager 3 gemäß einer
weiteren Ausführungsform, wobei der erste Wärmeübertrager 2 und
der zweite Wärmeübertrager 3 wie die
bereits im Zusammenhang mit 1 beschriebenen
ersten und zweiten Wärmeübertrager 2, 3 aufgebaut
sind. Jedoch unterscheidet sich das Verbindungssystem 13,
welches eben falls als multifunktionales Komponentenverbindungssystem
ausgebildet ist, von dem in 5 gezeigten
Verbindungssystem 13 dadurch, dass die Verbindung zwischen
dem ersten Profilelement 14 und dem zweiten Wärmeübertrager 3 mittels
der zweiten Verbindungselemente 16, 16' und die
Verbindung zwischen dem zweiten Profilelement 23 und dem
zweiten Wärmeübertrager 3 mittels der
zweiten Verbindungselemente 22, 22' unterschiedlich
dazu ausgebildet ist, wie im Zusammenhang mit 10a und 10b näher
erläutert werden wird.
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10a, 10b zeigen
jeweilige Detailansichten eines Teils des Verbindungssystems gemäß der
in 9 dargestellten Ausführungsform. In 10a ist erkennbar, dass gemäß dieser
Ausführungsform das zweite Verbindungselement 16 mit dem
ersten Profilelement 14 integral ausgebildet ist, so dass
eine erste Aussparung 39, wie sie in dem in 5 gezeigten
Beispiel erforderlich ist, nicht in dem Profilelement 14 vorgesehen
ist. Das zweite Verbindungselement 16 greift in ein an
dem zweiten Wärmeübertrager 3 vorgesehenes
erstes Gegenstück 37 ein. Die Verbindung des ersten
Profilelements über das erste Verbindungselement 15 mit
dem ersten Wärmeübertrager 1 unterscheidet
sich jedoch nicht von der in 5 gezeigten
Ausführungsform. Auch in dem in 10b gezeigten
linken unteren Abschnitt des Verbindungssystems 13 unterscheidet
sich dieses lediglich von der in 5 gezeigten
Ausführungsform in der integralen Ausbildung des zweiten Verbindungselements 21 mit
dem zweiten Profilelement 23, wobei das zweite Verbindungselement 21 in ein
weiteres an dem zweiten Wärmeübertrager 3 vorgesehenes
hakenförmig ausgebildetes zweites Gegenstück 38 eingreift.
Die Verbindung des ersten Wärmeübertragers 2 über
das erste Verbindungselement 21 mit dem zweiten Profilelement 23 wird
auf die bereits in Zusammenhang mit 6b beschriebene
Art und Weise erzielt.
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11a zeigt eine perspektivische Vorderansicht und 11b eine perspektivische Rückansicht
von den ersten und zweiten Profilelementen 14, 23 des in 9 dargestellten
Verbindungssystems 13. Wie bereits erwähnt, unterscheidet
sich das erste Profilelement 14 von dem in 7a und 7b dargestellten
ersten und zweiten Profilelementen 14, 23 lediglich
dadurch, dass die zweiten Verbindungselemente 16, 16' integral
mit dem ersten Profilelement 14 und die zweiten Verbindungselemente 22, 22' integral
mit dem zweiten Profilelement 23 ausgebildet sind. Bei
den zweiten Verbindungselemente 16, 16' ist somit
im Gegensatz zu der in 1 bzw. 2a und 2b dargestellten
Ausführungsform der Schnapphaken für eine Clipverbindung
mit dem an dem zweiten Wärmeübertrager 3 vorgesehenen
Gegenstück 37 direkt an dem ersten Profilelement 14 angeordnet.
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12a, 12b und 12c zeigen in systematischer Reihenfolge den Zusammenbau
des ersten Wärmeübertragers 2 mit dem
zweiten Wärmeübertrager 3 über
das Verbindungssystem 13 der in 9 dargestellten
Baugruppe. In 12a ist lediglich der als Kondensator
ausgebildete erste Wärmeübertrager 2 dargestellt.
In einem ersten Montageschritt, welcher in 12b dargestellt
ist, werden an dem ersten Wärmeübertrager 2 das
erste Profilelement 14 über die integrierten ersten
Verbindungselemente 15, 15' und das zweite Profilelement 23 über die
integrierten ersten Verbindungselemente 21, 21' befestigt.
In dem darauf folgenden zweiten und letzten Montageschritt in 12c wird das erste Profilelement 14 über
die an dem ersten Profilelement 14 integrierten zweiten
Verbindungselemente 16, 16' und das zweite Profilelement 23 über
die integrierten zweiten Verbindungselemente 21, 21 mit
den jeweiligen an dem zweiten Wärmeübertrager 3 vorgesehenen
ersten und zweiten Gegenstücken 37, 38 verbunden.
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Insgesamt
betrachtet kann mit erfindungsgemäßen Anordnung 1 eine
einen ersten Wärmeübertrager 2 und einen
zweiten Wärmeübertrager 3 aufweisende
Baugruppe auf einfache Art und Weise montiert werden, auch wenn
der erste Wärmeübertrager 2 zu dem zweiten
Wärmeübertrager 3 unterschiedliche Dimensionen
aufweist.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 10348701
A1 [0006]
- - DE 10200540607 A1 [0007]