DE202009016051U1 - Motorrelais - Google Patents
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Abstract
Motorrelais, insbesondere für Gleisstromkreise, mit einem Gehäuse, welches eine Steckergrundplatte (5) und eine Kappe (19) mit einem Fenster (20), insbesondere aus durchsichtigem Kunststoff, für eine Anzeigeeinrichtung (18, 18') und einer drehbaren Klappe (32) zur Abdeckung einer Prüfleiste (17) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Träger (21) zur Aufnahme mindestens einer Leiterkarte (25) mit einer Schaltung zur elektronischen Realisierung des Motorrelais (1) vorgesehen ist, wobei der Träger (21) Befestigungselemente (23, 24, 26) und Ausformungen aufweist, welche mit dem zur elektromechanischen Realisierung des Motorrelais (15) konzipierten Gehäuse zusammenwirken.
Description
- Die Neuerung betrifft ein Motorrelais, insbesondere für Gleisstromkreise, mit einem Gehäuse, welches eine Grundplatte und eine Kappe mit einem Fenster, insbesondere aus durchsichtigem Kunststoff, für eine Anzeigeeinrichtung und einer drehbaren Klappe zur Abdeckung einer Prüfleiste aufweist.
- Motorrelais werden insbesondere zum signaltechnisch sicheren Schalten eines Frei- oder Besetztzustandes bei Gleisstromkreisen eingesetzt. Bisher sind elektromechanische Motorrelais gebräuchlich, wobei das Gehäuse im Wesentlichen einen speziellen Motor, ein Hebelsystem und ein Kontaktsystem aufnimmt. Die Grundplatte des Gehäuses ist dabei als Aluminium-Gussteil ausgebildet, während die Kappe aus Kunststoff-Spritzguss besteht. Das beispielsweise aus Plexiglas bestehende Fenster ist vorzugsweise an einer Vorderseite der Kappe vorgesehen und dient der optischen Information bezüglich Belegt-, Frei- oder Übergangszustand mittels Zeigerbewegung über Farbfelder. Hinter der drehbaren Klappe befindet sich die für Prüfzwecke zugängliche Prüfleiste.
- Elektromechanische Motorrelais sind üblicherweise mit einem Zweiphasen-Asynchronmotor mit Kurzschlussanker als Antrieb ausgestattet. Der Motor erhält sein Drehmoment durch zwei stromdurchflossene Wicklungen, wobei eine Gleisphasenwicklung über eine Gleis- und eine Hilfsphasenwicklung über ein Stellwerk gespeist werden. Beide Quellen stammen aus einem Dreiphasennetz. Das Drehmoment des Motors ist dem Produkt aus diesen beiden Strömen und dem Sinus des Winkels zwischen diesen Strömen proportional. Die Funktion des elektromechanischen Motorrelais im Gleisstromkreis ist bei einem Phasenwin kel zwischen Gleis- und Hilfsphasenspannung zwischen 60° und 120° gewährleistet. Optimal ist ein Phasenwinkel von 90°. Veränderungen des Phasenwinkels bzw. unterschiedliche Frequenzen der Hilfsphase und der Gleisphase haben eine Verringerung des Motordrehmomentes und damit eine Abfalltendenz des Motorrelais zur Folge. Daher ist es notwendig, mindestens einmal im Jahr eine vollständige Prüfung durchzuführen. Diese Prüfung ist zeit- und personalintensiv, da jedes einzelne elektromechanische Motorrelais aus seinem Betriebsumfeld ausgebaut und in einer separaten Prüfeinrichtung auf elektrische und mechanische Eigenschaften getestet und ggf. überarbeitet werden muss. Eine Neujustierung oder Überarbeitung des elektromechanischen Motorrelais ist nur in einer autorisierten Werkstatt und nicht am Einbauort des elektromechanischen Motorrelais möglich. Nachteilig bei elektromechanischen Motorrelais ist neben dem erheblichen Prüf- und Wartungsaufwand auch der komplizierte Grundaufbau, verbunden mit hohen Kosten für Herstellung und Betrieb.
- Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die elektromechanischen Komponenten durch eine elektronische Schaltung zu ersetzen, wobei vorhandene Gehäusebauteile weiter verwendbar sein sollen.
- Neuerungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass ein Träger zur Aufnahme mindestens einer Leiterkarte mit einer Schaltung zur elektronischen Realisierung des Motorrelais vorgesehen ist, wobei der Träger Befestigungselemente und Ausformungen aufweist, welche mit dem zur elektromechanischen Realisierung des Motorrelais konzipierten Gehäuse zusammenwirken.
- Die Leiterkarten, die die elektronische Schaltung enthalten, werden an dem Träger fixiert, welcher zusammen mit den Lei terkarten auf vorhandene Befestigungsstellen der Grundplatte montiert wird. Durch den Einsatz moderner Halbleitertechnik ist es möglich, das elektromechanische Motorrelais unter Beibehaltung der elektrischen Schnittstellen und des Gehäuses mit Grundplatte und Kappe zu ersetzen. Halbleiterkomponenten sind überwiegend wartungsfrei. Die Einsatzzeit des elektronischen Motorrelais ist nicht mehr von zeit- und personalintensiver Prüfung und Wartung, sondern nur noch vom Lebenszyklus der auf dem elektronischen Motorrelais verbauten elektronischen Bauelemente abhängig. Eine signaltechnisch sichere Umsetzung der elektronischen Lösung ist mittels Redundanz und interner Überwachung möglich. Durch den funktionskompatiblen Ersatz des elektromechanischen Motorrelais kann auch ein direkter Austausch in Bestandsanlagen erfolgen, wobei keinerlei Änderungen der vorhandenen Einsatzbedingungen erforderlich sind. Die Kompatibilität bezieht sich auch auf die mechanische Befestigung des Trägers mit den Leiterkarten auf der Grundplatte des Gehäuses, welches an sich für die elektromechanische Realisierung des Motorrelais konzipiert ist. Der Träger mit den Leiterkarten wird direkt an den vorhandenen Schraubvorrichtungen der Grundplatte befestigt. Auch die Kappe des vorhandenen Gehäuses kann unverändert weiterverwendet werden. Dazu ist der Träger mit entsprechenden Ausformungen, beispielsweise für die Anbringung der Prüfleiste, versehen.
- Gemäß Anspruch 2 ist vorgesehen, dass der Träger die Leiterkarte U-förmig umfasst und mindestens eine einen Leiterkartenrand überragende Standfläche, erste Befestigungselemente zur Befestigung auf der Grundplatte, zweite Befestigungselemente zur Befestigung der Leiterkarte und dritte Befestigungsmittel zur Befestigung der Prüfleiste sowie eine Ausnehmung für die Anzeigeeinrichtung aufweist. Auf diese Weise ergibt sich eine stabile Halterung einer oder mehrerer Leiter karten, wobei die Prüfleiste in unveränderter Position aufgenommen wird und die Anzeigeeinrichtung zur Funktionsanzeige ebenfalls in unveränderter Position beibehalten werden kann. Die Anzeigeeinrichtung, die bei dem herkömmlichen elektromechanischen Motorrelais als Zeigeranordnung hinter dem Fenster der Gehäuse-Kappe ausgebildet ist, kann dabei beispielsweise durch farbige LEDs ersetzt werden. Vorteilhaft ist weiterhin die fertigungsoptimierte Gestaltung des Leiterkarten-Trägers durch Einrahmung der Leiterkarten und über den Leiterkartenrand überstehende Standflächen. Letztlich sind Montage und Handhabung gegenüber dem bekannten elektromechanischen Motorrelais wesentlich vereinfacht.
- Gemäß Anspruch 3 ist vorgesehen, dass die Schaltung der Leiterkarte eine Phasendifferenzerfassung zwischen einer bandpassgefilterten Hilfsphase und einer bandpassgefilterten Gleisphase und eine Pegelerfassung der bandpassgefilterten Gleisphase aufweist, wobei Phasendifferenz und Pegel ein Relais ansteuern, dessen Ausgang mit einem Stellwerk verbunden ist und wobei eine Überwachungseinrichtung vorgesehen ist, die mit den beiden Bandpassfiltern, den beiden Erfassungseinrichtungen, dem Relais und einer von der Hilfsphase abgezweigten Spannungsversorgung verbunden ist und einen Abschalter beaufschlagt, welcher im Fehlerfall das Relais in Gleisbesetztstellung schaltet. Durch Anschluss- und Funktionskompatibilität zu dem herkömmlichen elektromechanischen Motorrelais sind an dem Gleisstromkreis keinerlei Neueinstellungen erforderlich. Lediglich die üblichen Prüfhandlungen nach Komponentenaustausch sind auszuführen. Sämtliche Gleisfreimeldekriterien des herkömmlichen elektromechanischen Motorrelais, nämlich Pegel, Phasenwinkel und Frequenzen, werden auch durch das elektronische Motorrelais ausgewertet.
- Die Neuerung wird nachfolgend anhand figürlicher Darstellungen näher erläutert. Es zeigen:
-
1 eine schematische Darstellung der Einbindung eines elektronischen Motorrelais in einen Gleisstromkreis, -
2 die wesentlichen Komponenten des elektronischen Motorrelais, -
3 ein elektromechanisches Motorrelais nach dem Stand der Technik, -
4 einen Träger für das elektronische Motorrelais, -
5 den Träger nach4 mit Leiterkarten und Prüfleiste, -
6 und7 Details der Darstellung nach5 , -
8 die Befestigung des elektronischen Motorrelais auf einer Grundplatte und -
9 das elektronische Motorrelais mit Grundplatte und Kappe. -
1 zeigt den grundsätzlichen Aufbau einer Frei-Belegt-Auswertung für einen nicht dargestellten Gleisstromkreis. Ein elektronisches Motorrelais1 ist mit üblichen Eingängen Hilfsphase2 und Gleisphase3 sowie mit einem Ausgang zu einem Stellwerk4 verbunden. Das elektronische Motorrelais1 ist dabei auf einer Steckergrundplatte5 montiert, welche in ein Gestell6 eingepasst ist. - Die wesentlichen elektronischen Baugruppen des elektronischen Motorrelais
1 sind in2 veranschaulicht. Die Hilfsphase2 und die Gleisphase3 werden über Bandpassfilter7 und8 einer Phasendifferenzerfassung9 zugeführt. Die bandpassgefilterte Gleisphase3 ist außerdem mit einer Pegelerfassung10 verbunden. Phasendifferenz und Pegel steuern ein Relais11 , dessen Signalausgang mit dem Stellwerk4 verbunden ist. Eine Spannungsversorgung12 ist von der Hilfsphase2 abgezweigt und über einen Abschalter13 mit dem Relais11 verbunden. Der Abschalter13 wird von einer Überwachung14 beaufschlagt, welche die ordnungsgemäße Funktion der Spannungsversorgung12 , der beiden Bandpassfilter7 und8 , der Phasendifferenzerfassung9 , der Pegelerfassung10 und des Relais11 überwacht und im Fehlerfall den Abschalter13 ansteuert, welcher ggf. das Relais11 in den sicheren Zustand, d. h. in den Gleisbesetztzustand, umschaltet. - In
3 ist ein elektromechanisches Motorrelais15 nach dem Stand der Technik dargestellt. Dieses besteht im Wesentlichen aus einem Zweiphasen-Asynchronmotor16 , einer Prüfleiste17 und einer Anzeigeeinrichtung18 , welche auf der Steckergrundplatte5 montiert und bei laufendem Betrieb mit einer in9 dargestellten Kappe19 mit Fenster20 abgedeckt sind. - Um dieses elektromechanische Motorrelais
15 durch das elektronische Motorrelais1 unter Beibehaltung der elektrischen Peripherie sowie der Steckergrundplatte5 und der Kappe19 zu ersetzen, ist ein Träger21 vorgesehen, der in4 dargestellt ist. Dieser Träger21 besitzt mindestens eine Standfläche22 , Befestigungsstellen23 zur Befestigung auf der Steckergrundplatte5 , Befestigungsstellen24 zur Befestigung von Leiterkarten25 (5 ), welche die elektronische Schaltung für das elektronische Motorrelais1 aufnehmen, Be festigungsstellen26 für die Prüfleiste17 , eine Ausnehmung27 für eine Anzeigeeinrichtung18' (5 ) modernerer Bauart, beispielsweise auf LED-Basis, sowie mindestens eine Biegekante28 als Kantenschutz für Kabel. - Dieser Träger
21 ermöglicht den Einbau der Leiterkarten25 anstelle des elektromechanischen Motorrelais15 mit Prüfleiste17 und Anzeigeeinrichtung18' an im Wesentlichen unveränderter Position, wie in5 dargestellt. An der Vorderseite des Trägers21 ist außerdem Platz für ein Typenschild29 . -
6 zeigt einen unteren Bereich einer rückwärtigen Ansicht der Trägerkonstruktion nach5 . Es ist ersichtlich, dass zwei Leiterkarten25 an Befestigungsstellen24 mittels Schraubbolzen30 befestigt sind. -
7 zeigt ein Detail einer Seitenansicht der Trägerkonstruktion nach5 . Ersichtlich ist die Standfläche22 des Trägers21 , welche eine Leiterkartenkante31 derart überragt, dass der Träger21 auf der Steckergrundplatte5 aufsteht, nicht aber die Leiterkarte25 . - Die Montage des Trägers
21 mit dem elektronischen Motorrelais1 in Form zweier Leiterkarten25 ist in8 dargestellt, während9 das komplette Gehäuse mit auf der Steckergrundplatte5 befestigter Kappe19 zeigt. Die Kappe19 ist mit einer drehbaren Klappe32 versehen, wodurch die Prüfleiste17 geschützt, aber bedarfsweise zugänglich ist. Das Fenster20 der Kappe19 besteht aus durchsichtigem Kunststoff. Dadurch sind die Anzeigeeinrichtung18' und das Typenschild29 gegen Verschmutzung und Beschädigung geschützt.
Claims (3)
- Motorrelais, insbesondere für Gleisstromkreise, mit einem Gehäuse, welches eine Steckergrundplatte (
5 ) und eine Kappe (19 ) mit einem Fenster (20 ), insbesondere aus durchsichtigem Kunststoff, für eine Anzeigeeinrichtung (18 ,18' ) und einer drehbaren Klappe (32 ) zur Abdeckung einer Prüfleiste (17 ) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Träger (21 ) zur Aufnahme mindestens einer Leiterkarte (25 ) mit einer Schaltung zur elektronischen Realisierung des Motorrelais (1 ) vorgesehen ist, wobei der Träger (21 ) Befestigungselemente (23 ,24 ,26 ) und Ausformungen aufweist, welche mit dem zur elektromechanischen Realisierung des Motorrelais (15 ) konzipierten Gehäuse zusammenwirken. - Motorrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (
21 ) die Leiterkarte (25 ) U-förmig umfasst und mindestens eine einen Leiterkartenrand (31 ) überragende Standfläche (22 ), erste Befestigungsstellen (23 ) zur Befestigung auf der Steckergrundplatte (5 ), zweite Befestigungsstellen (24 ) zur Befestigung der Leiterkate (25 ) und dritte Befestigungsstellen (26 ) zur Befestigung der Prüfleiste (17 ) sowie eine Ausnehmung (27 ) für die Anzeigeeinrichtung (18' ) aufweist. - Motorrelais nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung der Leiterkarte (
25 ) eine Phasendifferenzerfassung (9 ) zwischen einer bandpassgefilterten (7 ) Hilfsphase (2 ) und einer bandpassgefilterten (8 ) Gleisphase (3 ) und eine Pegelerfassung (10 ) der bandpassgefilterten (8 ) Gleisphase (3 ) aufweist, wobei Phasendifferenz und Pegel ein Relais (11 ) ansteuern, dessen Ausgang mit einem Stellwerk (4 ) verbunden ist und wobei eine Überwachungseinrichtung (14 ) vorgesehen ist, die mit den beiden Bandpassfiltern (7 ,8 ), den beiden Erfassungseinrichtungen (9 ,10 ), dem Relais (11 ) und einer von der Hilfsphase (2 ) abgezweigten Spannungsversorgung (12 ) verbunden ist und einen Abschalter (13 ) beaufschlagt, welcher im Fehlerfall des Relais (11 ) in Gleisbesetztstellung schaltet.
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