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DE202009003511U1 - Bausatz zur Herstellung von Dekorationselementen - Google Patents

Bausatz zur Herstellung von Dekorationselementen Download PDF

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DE202009003511U1
DE202009003511U1 DE200920003511 DE202009003511U DE202009003511U1 DE 202009003511 U1 DE202009003511 U1 DE 202009003511U1 DE 200920003511 DE200920003511 DE 200920003511 DE 202009003511 U DE202009003511 U DE 202009003511U DE 202009003511 U1 DE202009003511 U1 DE 202009003511U1
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DE200920003511
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HMS EASY STRETCH GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B12/00Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
    • F16B12/40Joints for furniture tubing
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/38Connections for building structures in general
    • E04B1/58Connections for building structures in general of bar-shaped building elements
    • E04B1/5825Connections for building structures in general of bar-shaped building elements with a closed cross-section
    • E04B1/5837Connections for building structures in general of bar-shaped building elements with a closed cross-section of substantially circular form
    • E04B1/585Connections for building structures in general of bar-shaped building elements with a closed cross-section of substantially circular form with separate connection devices

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Bausatz zur Herstellung von Dekorationselementen, insbesondere für den Objekt- und Messebau, bestehend aus 2-D-Verbindungselementen (10, 30) und Steckverbindern (16), wobei die 2-D-Verbindungselemente (10, 30) die Steckverbinder (16) zur Ausbildung von 3-D-Verbindungselementen aufnehmen können, sowie aus in die 2D- und/oder 3D-Verbindungselemente einsteckbaren Stabelementen (12).

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft einen Bausatz zur Herstellung von Dekorationselementen, insbesondere für den Objekt- und Messebau.
  • Stand der Technik
  • Kaum ein Veranstaltungsort entspricht ungeschmückt allen Anforderungen an Ambiente, Stil, Unternehmenserscheinung (Corporate Design) oder dem Geschmack der Veranstalter, was aber jeder Veranstaltungsort erfüllen soll.
  • Aus dem Stand der Technik sind Bausätze und entsprechende Bauelemente bekannt, aus denen sich Dekorations- und/oder Einrichtungsgegenstände herstellen lassen. Diese bestehen aus für die vielfältigsten Anwendungen unterschiedlichen, aber für die Verbindung untereinander in ihrer Form zweckmäßig aufeinander abgestimmten Profilelementen, die bspw. den schnellen Zusammenbau von Rahmenkonstruktionen, z. B. für Messestände, und die Erstellung von Skeletten für Kleingebäude aus leichten Materialien, etc. erlauben. Die Profilelemente werden dabei durch Nuten, Schienen, Bohrungen und Zapfen zusammengefügt und die Verbindung vielfach mit zusätzlichen Befestigungselementen wie Schrauben bzw. Bolzen gesichert. Die zusätzliche Sicherung durch Befestigungselemente ist zum einen aufwändig und erfordert zum anderen den Einsatz von entsprechendem Werkzeug.
  • Um diesen Aufwand zu vermeiden, ist es bekannt, die Profilelemente in ihrer Form so auszubilden, dass sie form- und/oder kraftschlüssig ohne Verwendung weiterer Befestigungselemente stabil miteinander zu verbinden sind. Dies wird bspw. durch eine entsprechende Ausbildung der Form der Nuten eines Profilelements und eine an die Form der Nut angepasste Ausformung eines zugehörigen Profilelements erreicht. Weit verbreitet sind hierbei sogenannte Schwalbenschwanzführungen oder ähnlich geformte ineinandergleitende Führungen. Beispiele für solche Profilelemente sind bspw. in der DE 32 24 711 und der DE 44 03 675 offenbart, wobei die letztere ein Profilelement aus stranggepresstem Aluminium offenbart.
  • Solchermaßen ausgebildete Profile lassen sich zwar für viele Anwendungen sehr zweckmäßig einsetzen, weisen jedoch den Nachteil auf, dass sie ineinander geschoben werden müssen, was ihre Handhabung bei länger bzw. größer ausgebildeten Profilsträngen erheblich erschwert.
  • Es sind daher bereits Profilelemente bekannt geworden, die zusammengesteckt und rastend miteinander verbunden werden. Solche Profilelemente sind bspw. in der DE 20 65 900 und der DE 195 08 949 offenbart. Diese Lösungen haben jedoch den Nachteil, dass sie entweder ein zusätzliches Element wie eine Blattfeder benötigen, oder aber zu instabil sind, um bspw. Flächenelemente aufnehmen zu können.
  • Die DE 296 19 597 U1 offenbart einen Bausatz miteinander verbindbarer Profilelemente, welcher ein als universell verwendbares Stützelement ausgebildetes Grundelement und Funktionselemente umfasst, wobei die Funktionselemente mit dem Grundelement rastend zusammensteckbar und gegebenenfalls mit Zusatzelementen verbindbar sind. Das Grundelement weist mindestens eine, in ihrem Verlauf in das Innere des Grundelementes sich erweiternde Nut auf, welcher beidseitig ihrer äußeren Öffnung jeweils mindestens eine Ausnehmung in der Oberfläche des Grundelementes zugeordnet ist. Die mit dem Grundelement verbindbaren Funktionselemente bestehen aus einem Funktionsteil mit Anlagewülsten und einem mit dem Funktionsteil unmittelbar oder über einen Steg verbundenen Halteorgan, wobei das im wesentlichen U-förmige Halteorgan durch federnde an ihren Enden auskragende Schenkel bei seinem rastenden Eingriff in eine Nut des Grundelementes eine Zugkraft auf den Funktionsteil des Funktionselementes ausübt, so dass die an der dem Halteorgan zugewandten Seite des Funktionsteils ausgebildeten Anlagewülste in der betreffenden Nut zugeordneten Ausnehmungen in der Oberfläche des Grundelementes sich an die Oberfläche des Grundelementes anpressend und das Funktionselement am Grundelement arretierend, zur Anlage kommen.
  • Auch diese Lösung hat den Nachteil, dass durch das einfache "Einklicken" der Halteorgane in die Nuten keine extrem stabilen Konstruktionen entstehen und Belastungen hoher mechanischer Art sowie große Temperaturschwankungen nicht zugelassen werden. Außerdem sind für diesen Bausatz Grundelemente und der eigentlichen Funktion dienende Funktionselemente notwendig, so dass der Bausatz den Möglichkeiten bzgl. der Herstellung von Dekorationselementen enge Grenzen setzt. Die Grundelemente lassen sich untereinander lediglich über den einen im Wesentlichen quadratischen oder kreisförmigen Querschnitt aufweisenden Zentralkörper verbinden. Ein dreidimensionaler Aufbau ist daher nur über zusätzliche Elemente mit weiteren Verstrebungen und zusätzlichen Verbindern realisierbar. So ist z. B. eine Verwindung eines Stabes nicht machbar.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Bausatz zur Herstellung von Dekorationselementen, insbesondere für den Objekt- und Messebau, bereitzustellen, der es erlaubt, beliebige zwei- und dreidimensionale Objekte auszubilden, die leicht sind, eine extreme Stabilität aufweisen und Belastungen hoher mechanischer Art sowie große Temperaturschwankungen zulassen.
  • Diese Aufgabe wird durch einen Bausatz mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
  • Dazu besteht der erfindungsgemäße Bausatz aus zweidimensionale (2-D-) Verbindungselementen und Steckverbindern, wobei die 2-D-Verbindungselemente die Steckverbinder zur Ausbildung von dreidimensionalen (3-D-) Verbindungselementen aufnehmen können, sowie aus in die 2D- und/oder 3D-Verbindungselemente einsteckbaren Stabelementen und einem Material zum Überziehen der Dekorationselemente. Vorzugsweise lassen sich die auf einfache Art und Weise mit einem Stretchstoff überziehen, der der gesamten Struktur gleichzeitig eine zusätzlich Stabilität gibt.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels.
  • Kurzbeschreibung der Figuren
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in den beigefügten Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 ein 2-D-Verbindungselement in X-Form,
  • 2 ein Teilstück eines Stabelements,
  • 3A und 3B ein 2-D-Verbindungselement in T-Form,
  • 4 einen Steckverbinder,
  • 5A bis 5E Verbindungselemente für verschiedene Winkel,
  • 6A bis 6D ein Element zum Aufhängen der Dekorationselemente in zwei Ansichten,
  • 7 eine Halterung für Beleuchtungsröhren,
  • 8A und 8B ein erstes mit dem Bausatz hergestelltes Dekorationselement,
  • 9A und 9B ein zweites mit dem Bausatz hergestelltes Dekorationselement,
  • 10A bis 10C Bauteile zur Befestigung eines Überzugmaterials,
  • 11 Einschubhülsen,
  • 12 ein Reduzierstück,
  • 13 einen Dübel, und
  • 14A bis 14D Darstellungen von zwei Kombination von 2-D-Verbindungselementen und Steckverbindern für 3-D-Verbindungselemente.
  • Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
  • Bevor die Erfindung im Detail beschrieben wird, ist darauf hinzuweisen, dass sie nicht auf die jeweiligen Bauteile der Vorrichtung beschränkt ist, da diese Bauteile variieren können. Die hier verwendeten Begriffe sind lediglich dafür bestimmt, besondere Ausführungsformen zu beschreiben und werden nicht einschränkend verwendet. Wenn zudem in der Beschreibung oder in den Ansprüchen die Einzahl oder unbestimmte Artikel verwendet werden, bezieht sich dies auch auf die Mehrzahl die ser Elemente, solange nicht der Gesamtzusammenhang eindeutig etwas Anderes deutlich macht.
  • Wie bereits erwähnt, umfasst der erfindungsgemäße Bausatz zweidimensionale (2-D-) Verbindungselemente. 1 zeigt ein erstes 2-D-Verbindungselement 10 in X-Form. Das Verbindungselement weist vier Abgänge 11 auf, die jeweils um 90° zueinander versetzt sind. Die Abgänge 11 können jeweils ein Stabelement 12 (vgl. 2) aufnehmen. Andere Formen mit mehr oder weniger als vier Abgängen und z. B. Sternform sind denkbar. Die Stabelemente 12 gemäß 2 können je nach den jeweiligen Biegsamkeitsanforderungen der zu erstellenden Dekorationselemente, Vollstab- und/oder Hohlstabelemente sein. Vorzugsweise bestehen die Stabelemente 12 aus glasfaserverstärktem Kunststoff, es ist jedoch auch möglich, solche aus Aluminium, Holz, etc. zu verwenden. Die Stabelemente 12 weisen bevorzugt eine runde Form auf, andere Formen sind jedoch bei Anpassung der entsprechenden Verbindungselemente ebenfalls möglich. Der Durchmesser der Stabelemente 12 kann beliebig sein, zum Aufbau der meisten Dekorationselemente sind jedoch Durchmesser von 6, 8 oder 10 mm bevorzugt. Vorzugsweise werden in der Regel Stäbe mit 10 bis 150 cm Länge verwendet. Als Höchstmaß sind Stäbe mit 6 Meter Länge bei diesem System machbar.
  • Das X-förmige Verbindungselement weist in seinem Zentrum eine Bohrung 14 zur Aufnahme eines erfindungsgemäßen Steckverbinders 16 auf, wie er in 4 gezeigt ist. Durch Einsetzen dieses Steckverbinders 14 ist es möglich, 3-D-Verbindungselemente auszubilden, so dass räumliche Dekorationselemente aufgebaut werden können. Der Steckverbinder 16 besteht aus einem Steckkörper 18, der an seinem unteren Ende einen, im Durchmesser gegenüber dem Steckkörper 18 verringerten Einsteckteil 20 zum Einführen in die zentrische Bohrung 14 des 2-D-Verbindungselements aufweist. An seinem oberen Ende weist der Steckverbinder 16 eine Bohrung 22 zur Aufnahme eines Stabelements 12 auf. An den Steckkörper 18 seitlich angeformt ist ein Flügelelement 24 mit einer Einbuchtung 26, das dazu dient, den Steckkörper gegenüber anderen Elementen abzustützen. Des weiteren kann das Flügelelement 24 eine weitere Bohrung 28 zur Aufnahme eines weiteren Stabelements 12 aufweisen.
  • In den 3A und 3B ist ein weiteres erfindungsgemäßes 2-D-Verbindungselement 30 in T-Form dargestellt. Dieses T-Stück stellt ein Verbindungselement für drei Stabelemente 12 dar. Dabei weist auch das T-Element 30 der 2A eine Bohrung 32 zur Aufnahme des erfindungsgemäßen Steckverbinders 16 auf, so dass auch mit Hilfe dieses Elementes 3-D-Verbindungselemente ausgebildet werden können. 3B zeigt ein solches Verbindungselement ohne zusätzliche Versteifungen (vgl. weiter unten).
  • Die 5A bis 5E zeigen erfindungsgemäße Verbindungselemente 34 für verschiedene Winkel, bspw. 60° (5A und 5C), 120° (5B) oder 180° (5D und 5E). Es ist selbstverständlich auch möglich, Verbindungselemente vorzusehen, die andere Winkel, wie z. B. 30°, 45°, 135° und dgl. aufweisen. Auch diese Winkel-Verbindungselemente weisen bevorzugt eine zusätzliche Bohrung 36 zur Aufnahme eines erfindungsgemäßen Steckverbinders 16 auf. Es ist jedoch auch möglich, diese Winkel-Verbindungselemente ohne zusätzliche Bohrung auszubilden (vgl. 5E, wo beispielhaft ein 180°-Verbindungselement ohne zusätzliche Bohrung gezeigt ist).
  • Alle Verbindungselemente 10, 30, 34 können sowohl aus flexiblem, elastischem oder gummielastischem als auch aus festem Kunststoff gefertigt werden. Die Stabelemente 12 können durch die Verbindungselemente auch mittels einer Gummischnur verbunden werden.
  • Die Bohrungen der Verbinder zur Aufnahme der Stabelemente 12 sind an ihrem inneren Ende vorteilhafterweise mit einem konischen Zulauf (nicht gezeigt) ausgestattet, dadurch werden die gesteckten Stabelemente selbstklemmend gehalten und müssen nicht zusätzlich verschraubt werden.
  • Die Formen der Verbindungselemente 10, 30, 34 wurden auf bionischen Grundlagen erstellt, d. h., sie weisen an Ecken und Kanten Übergangsradien auf, um einen Ermüdungsbruch zu vermeiden. Alle 2-D-Verbindungselemente können mit seitlichen Versteifungen (Spanten) 38 in bionischer Form versehen werden, um sie zusätzlich zu stabilisieren. Die Verbindungselemente weisen eine bionische Grundform in Form eines konischen Verlaufes an ihrer Außenkontur auf. Durch diese konische Außenform sind die Verbindungselemente an den Stellen der höchsten Belastung besonders dick und laufen zu ihrem äußeren Ende hin dünner zu. Die Spanten 38 weisen zusätzliche Bohrungen 40 zur Aufnahme von Stellfüßen, weiteren Verbindungselementen, Stabelementen, Haken und weiteren Befestigungsmöglichkeiten auf. Es ist natürlich auch möglich, Verbindungselemente ohne seitliche Versteifungen vorzusehen, wie bspw. in 3B gezeigt. Bei Verwendung eines solchen Verbindungselements aus einem flexiblem Kunststoffmaterial kann der Winkel durch Biegen auch in gewissen Grenzen variiert werden.
  • Der erfindungsgemäße Bausatz kann neben den genannten 2-D-Verbindungselementen 10, 30, 34, den Steckverbindern 16 und den Stabelementen 12 noch weitere Elemente umfassen. So zeigen bspw. die 6A bis 6C ein Element 42 zum Aufhängen erfindungsgemäßer Dekorationselemente (vgl. auch 8A und 9A). Wie aus 6A, die eine Ansicht des Aufhängeelements 42 von oben zeigt, ersichtlich, weist dieses Element zwei Löcher 44 für eine evtl. Stromkabeldurchführung auf. Zwischen den Löchern 44 ist ein schraubbarer Haken 46 angeordnet, an dem das Dekorationselement aufgehängt werden kann. Auf der Unterseite des Aufhängeelements 42 (6C) sind (im vorliegenden Fall sechs) schräge Bohrungen 48 zur Aufnahme von erfindungsgemäßen Stabelementen 12 angeordnet. Selbstverständlich kann auch jede beliebige andere Anzahl von Bohrungen vorgesehen sein. Ohne den Schraubhaken 46 kann das Aufhängeelement 42 als entsprechendes Unterteil 50 (6D) beim Aufbau räumlicher Dekorationselemente verwendet werden (vgl. 8A), wobei auf dessen Oberseite ebenfalls Bohrungen (nicht gezeigt) entsprechend denen in dem Aufhängeelement 42 angeordnet sind. Bei einer weiteren, in 6D nur für das Unterteil 50 gezeigten erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Aufhängeelements 42 und des dazugehörigen Unterteils 50 sind an der Peripherie weitere Bohrungen 52 zur Aufnahme von Stabelementen 12 angeordnet.
  • In diesem Zusammenhang zeigt 7 eine ebenfalls zu dem erfindungsgemäßen Bausatz gehörende Halterung 54 für eine LED-Beleuchtung bzw. für Beleuchtungsröhren allgemein (nicht gezeigt). Das Loch 56 in der Mitte der Halterung 54 dient dem Einsatz eines Mittelstabes 58 (vgl. 8A und 9A), an dem das Aufhängeelement 42 verklebt bzw. befestigt wird.
  • Die 8A und 8B sowie die 9A und 9B zeigen verschiedene, mit dem erfindungsgemäßen Bausatz hergestellte Dekorationselemente. In 8A ist eine aus den Elementen des erfindungsgemäßen Bausatzes erstellte Kugel 60 gezeigt, die sich aus acht Feldern zusammensetzt. Gebildet wird die Kugel 60 aus dem in 6A gezeigten Aufhängeelement 42, das über einen Mittelstabelement 58 mit dem am gegenüberliegenden Ende des Mittelstabes angeordneten entsprechenden Unterteil 50 (vgl. 6D) verbunden ist. An dem Mittelstabelement 58 sind zwei Halterungen 54 (vgl. 6) angeordnet. In die an der Peripherie des Aufhängeelements 42 und des dazugehörigen Unterteils 50 angeordneten Bohrungen 62 sind jeweils biegsame Stabelemente 12 eingesetzt, die miteinander durch 180°-Verbindungselemente 64, wie sie in 5A gezeigt sind, verbunden sind. 8B zeigt die so erzeugte Konstruktion mit einem Überzug aus einem Überzugsmaterial 66, so dass die Unterkonstruktion selbst nicht mehr sichtbar ist.
  • Ein weiteres mit dem erfindungsgemäßen Bausatz hergestelltes Dekorationselement ist in 9A gezeigt. dabei handelt es sich um einen zapfenförmigen Dekorationskörper 68, der wie das Element in 8A aus einem Aufhängeelement 42 mit dem dazugehörigen Unterteil 50 besteht. In der Mitte des Zapfens 68 ist ein X-förmiges 2-D-Verbindungselement 10 angeordnet, das in seinen vier Abgängen jeweils ein, in diesem Falle nicht flexibles Stabelement 12 aufnimmt. Durch die zentrale Bohrung 14 in dem X-förmigen Verbindungselement 10 führt ein weiteres nicht flexibles Mittelstabelement 70, das mit seinen Enden jeweils mit dem Aufhängeelement 42 bzw. dem dazu gehörigen Unterteil 50 verbunden ist. An dem Mittelstabelement 70 sind rechts und links des X-förmigen Verbindungselements 10 Halterungen 54 angebracht (vgl. 7). Die in das X-förmige Verbindungselement 10 eingebrachten Stabelemente 12 sowie das sich durch die zentrale Bohrung 14 des X-förmigen Verbindungselements 10 erstreckende Stabelement 12 bilden die starre Innenkonstruktion des Zapfens 68. Die senkrecht zu dem Mittelstabelement 70 angeordneten Stabelemente 12 sind an ihren Enden jeweils mit einem T-förmigen, flexiblen Verbindungselement 30 (vgl. 3A) ausgestattet, von wo aus sich flexible Stabele mente 12 jeweils zu dem Aufhängelement 42 bzw. dem zugehörigen Unterteil 50 erstrecken. 9B zeigt die so erzeugte Konstruktion mit einem Überzug aus einem Überzugsmaterial wie z. B. einem Stretchstoff 66, vorzugsweise einem bielastischen Stretchstoff, so dass die Unterkonstruktion selbst nicht mehr sichtbar ist. An Stelle des Stretchstoffes kann grundsätzlich jedes Material verwendet werden, das einen Überzug der Unterkonstruktion erlaubt. Je nachdem wie dieses Überzugsmaterial 66 der Unterkonstruktion angepasst ist, kann z. B. mit einem Baumwollstoff oder auch Papier gearbeitete werden. Ein Stretchstoff hat den Vorteil, dass er, sofern er unter Spannung ist, die Unterkonstruktion zusammenhält und noch stabiler macht. Z. B. kann man bei einem Würfel ohne Probleme ein anderes Material verwenden wie Stretchfolie, normalen Stoff, Papierbahnen, etc., das vorzugsweise aus Stoff, Kunststoffen und/oder Zellulosematerialien wie Papier besteht.
  • Zur Befestigung des Überzugsmaterials oder Stretchstoffes 66 an der Unterkonstruktion dient das in den 10A und 10B gezeigte Bauteil 72, das über die Stabelemente 12 geschoben werden kann. 10B zeigt eine Ansicht entlang der Linie A-A in 10A. Das Bauteil 72 weist an seinem oberen Ende eine Durchführhülse 74 auf, durch die das Stabelement (nicht gezeigt) geschoben werden kann. Die Durchführhülse 74 ist wie ein Poller ausgebildet, so dass daran der Stretchstoff 66 mittels einer Öse oder einem einfachen Loch befestigt werden kann. An seinem unteren Ende weist das Bauteil 72 eine Ausnehmung 76 auf, in die der in 10C gezeigte Haken 78 ("Pagodenverschluss") befestigt werden kann. Bei dem Haken 78 handelt es sich um einen Haken mit zwei Seiten. Mit der abgerundeten Seite 80 kann der Haken in eine Öse bzw. ein Ausnehmung, bspw. die Ausnehmung 76 des Bauteils 72 eingeklickt werden. Die andere, verbreiterte Seite 82 des Hakens 78 weist eine Verbreiterung 84 auf, mittels der sich der Haken 78 in alle gängigen Zeltprofilschienen und in Aluminiumprofile einsetzen lässt. Dabei wird der Haken 78 in das jeweilige Profil eingeführt, wobei die Verbreiterung in Längsrichtung der Schiene angeordnet ist. Anschließend wird der Haken um 90° gedreht, wobei er in dem Profil einrastet.
  • Zu den erfindungsgemäßen 2-D-Verbindungselementen und Steckverbindern wurden weiterhin Rohrstabilisatoren in Form von Einschub- oder Abschlusshülsen bzw. -stopfen 86 entwickelt, wie sie in 11 gezeigt sind. Diese schützen die hohlen Stabelemente durch eine Schutzkappe 88 gegen Abnutzung am Stabende und das Stabelement 12 selbst gegen Scherbeanspruchung im Bereich der Steckverbindung. Die Einschubhülsen bzw. -stopfen 86 können selbstverständlich dem jeweiligen Durchmesser der hohlen Stabelemente 12 angepasst werden.
  • Alle 2-D-Verbindungselemente 10, 30, 34 und Steckverbinder 16 können mit Reduzierstücken 90, wie in 12 gezeigt, ausgerüstet werden. Diese Reduzierstücke 90 werden in das Ende der hohlen Stabelemente 12 eingeschoben und erlauben auf diese Weise eine Reduzierung des Stabdurchmessers, bspw. von 10 mm auf 8 oder 6 mm. Auch diese Reduzierstücke können selbstverständlich an den jeweiligen Innendurchmesser der hohlen Stabelemente 12 angepasst werden.
  • 13 zeigt einen Dübel 92, der in die 2-D-Verbindungselemente 10, 30, 34 und die Steckverbinder 16 eingeschoben werden kann, um auf diese Weise eine Verschraubung an einer Wand, einer Decke oder mit weiteren Bauteilen, auch solchen, die nicht zu dem erfindungsgemäßen Bausatz gehören, mittels entsprechender Befestigungsmittel, wie z. B. einer Blechschraube, zu ermöglichen.
  • Die 14A bis 14D zeigen den Aufbau für ein 3-D-Verbindungselement. Beispielhaft werden dafür ein 2-D-Verbindungselement 34 in Winkelform (14A, 14B) und ein 2-D-Verbindungselement 30 in T-Form (14C, 14D) verwendet. In deren Loch 36 bzw. 32 ist der Steckverbinder 16 eingesteckt. Der Flügel 24 stützt sich insofern je nach seiner Ausrichtung auf den Spanten 38 ab. In die Abgänge 11 und die Bohrungen 22 können Stäbe 12 eingesteckt werden, um das Dekorationselement zu formen.
  • Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Bausatzes ist es aufgrund der Tatsache, dass alle Verbindungselemente und Steckverbinder in sich kompatibel sind, somit möglich, durch die bevorzugte Verwendung von glasfaserverstärkten Stabelementen und 2-D-Verbindungselementen bzw. Steckelementen beliebige Dekorationselemente mit einer leichten Unterkonstruktion herzustellen, die in einfacher Weise mit einem Überzugsmaterial überzogen werden können. Zum Aufbau dieser Dekorationselemen te wird kein zusätzliches Werkzeug benötigt. Durch die bevorzugte Verwendung von glasfaserverstärktem Kunststoff sind die 2-D-Verbindungselemente und Steckverbinder, insbesondere in Verbindung mit den bereits erwähnten bionischen Grundlagen an den Verbindungsstellen extrem stabil. Der Kunststoff lässt somit hohe mechanische Belastungen und große Temperaturschwankungen zu.
  • 10
    2-D-Verbindungselement (X-Form)
    11
    Abgang
    12
    Stabelemente
    14
    zentrale Bohrung
    16
    Steckverbinder
    18
    Steckkörper
    20
    Einsteckteil
    22
    Bohrung
    24
    Flügelelement
    26
    Einbuchtung
    28
    Bohrung
    30
    2-D-Verbindungselement (T-Form)
    32
    Bohrung
    34
    2-D-Verbindungselement
    36
    Bohrung
    38
    Spanten
    40
    Bohrung
    42
    Aufhängeelement
    44
    Löcher
    46
    Haken
    48
    Schrägbohrungen
    50
    Unterteil
    52
    Bohrungen
    54
    Halterung
    56
    Loch
    58
    Mittelstab
    60
    Kugel
    62
    Bohrungen
    64
    180°-Verbindungselement
    66
    Überzugsmaterial/Stretchstoff
    68
    zapfenförmiger Körper
    70
    Mittelstab
    72
    Bauteil
    74
    Durchführhülse
    76
    Ausnehmung
    78
    Pagodenhaken
    80
    abgerundete Hakenseite
    82
    verbreiterte Hakenseite
    84
    Verbreiterung
    86
    Einschubhülse
    88
    Schutzkappe
    90
    Reduzierstück
    92
    Dübel
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3224711 [0004]
    • - DE 4403675 [0004]
    • - DE 2065900 [0006]
    • - DE 19508949 [0006]
    • - DE 29619597 U1 [0007]

Claims (23)

  1. Bausatz zur Herstellung von Dekorationselementen, insbesondere für den Objekt- und Messebau, bestehend aus 2-D-Verbindungselementen (10, 30) und Steckverbindern (16), wobei die 2-D-Verbindungselemente (10, 30) die Steckverbinder (16) zur Ausbildung von 3-D-Verbindungselementen aufnehmen können, sowie aus in die 2D- und/oder 3D-Verbindungselemente einsteckbaren Stabelementen (12).
  2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Überzugsmaterial (66) zum bedarfsweisen Überziehen der Dekorationselemente umfasst
  3. Bausatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Überzugsmaterial eine Stretchfolie, Stoff und oder Papierbahnen umfasst und vorzugsweise aus Stoff, Kunststoffen und/oder Zellulosematerialien besteht.
  4. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabelemente (12) aus Vollstab- und/oder Hohlstabelementen bestehen.
  5. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabelemente (12) aus einem Material bestehen, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus glasfaserverstärktem Kunststoff, Aluminium, Holz, etc.
  6. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabelemente (12) eine runde Form aufweisen.
  7. Bausatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabelemente (12) einen Durchmesser von 6, 8 oder 10 mm und eine Länge von bis zu 6 Metern haben, vorzugsweise eine von 10 bis 150 cm aufweisen.
  8. Bausatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (10, 30) und/oder Steckverbinder (16) aus einem Material bestehen, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus glasfaserverstärktem Kunststoff und Polymermaterial.
  9. Bausatz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Polymermaterial ein gummielastisches Polymermaterial ist.
  10. Bausatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (34) aus Winkelelementen bestehen.
  11. Bausatz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelelemente (34) Winkel von 30°, 45°, 60°, 90°, etc. aufweisen.
  12. Bausatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (10, 30, 34) und/oder Steckverbinder (16) an ihrer Außenkontur einen konischen Verlauf aufweisen.
  13. Bausatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die 2-D-Verbindungselemente (10, 30, 34) Bohrungen zur Aufnahme der Stabelemente (12) aufweisen.
  14. Bausatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckverbinder (16) selbstklemmend ausgebildet sind.
  15. Bausatz nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen zur Aufnahme der Stabelemente (12) an ihrem inneren Ende mit einem konischen Zulauf versehen sind.
  16. Bausatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (10, 30, 34) und/oder Steckverbinder (16) mit Spanten (38) in bionischer Form versehen sind.
  17. Bausatz nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanten (38) zusätzlich Aufnahmebohrungen zur Aufnahme von Stellfüßen, Haken und ähnlichen Bauteilen aufweisen.
  18. Bausatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabelemente (12) mit Stabilisatoren versehen sind.
  19. Bausatz nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisatoren als Einschubhülsen (86) ausgebildet sind, die an ihrem einen Ende eine Schutzkappe (88) aufweisen.
  20. Bausatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Reduzierungselemente (90) vorgesehen sind, um den Durchmesser der Stabelemente (12) zu verkleinern bzw. zu vergrößern.
  21. Bausatz nach einem der Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung von nicht zum Bausatz gehörenden Elementen Einschubdübel (92) zum Einschieben in die Bohrungen vorgesehen sind.
  22. Bausatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stretchstoff (66) ein bielastischer Stretchstoff ist.
  23. Bausatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass weiterhin Abschlussstücke, Fußelemente sowie Elemente (42, 50) zum Aufhängen der Dekorationselemente vorgesehen sind.
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