DE202009002967U1 - Beschlag mit Führungseinsatz - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft einen Beschlag mit einer Durchtrittsöffnung für einen Befestigungsbolzen zur Befestigung des Beschlags an einem Untergrund.
- Eine exakte Positionierung des Befestigungsbolzens in der Durchtrittsöffnung ist in der Regel schwierig. Die Durchtrittsöffnung ist für einen maximalen Schraubendurchmesser bemessen, so dass eine exakte Positionierung der Schraubenspitze oder der Bolzenspitze (bei Nägeln) ausgesprochen schwierig ist. Wenn der Befestigungsbolzen jedoch nicht im Wesentlichen zentrisch in der Durchtrittsöffnung angesetzt wird, kann er im montierten Zustand beispielsweise eine Schräglage einnehmen. Wenn der Beschlag ansonsten noch völlig unfixiert ist, kann ein nicht korrekt zentrierter Befestigungsbolzen auch dazu führen, dass der Beschlag seitlich verschoben wird, wenn der Befestigungsbolzen vollständig montiert ist bzw. sein größerer Durchmesser in die Durchtrittsöffnung gelangt, was letztlich zu einer Fehlpositionierung des Beschlags führt.
- Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Zentrierung des Befestigungsbolzens in der Durchtrittsöffnung zu ermöglichen.
- Zur Lösung der Aufgabe ist bei einem Beschlag der eingangs genannten Art vorgesehen, dass an oder in der Durchtrittsöffnung ein elastischer Führungseinsatz zur Führung des Befestigungsbolzens angeordnet ist, wobei der Führungseinsatz ein zur Durchtrittsöffnung konzentrisches Zentrierloch zum Zentrieren des Befestigungsbolzens aufweist.
- Ein Grundgedanke der Erfindung ist es, dass der elastische Führungseinsatz die Lage des Befestigungsbolzens im montierten Zustand nicht stört, sondern nur anfangs, wenn seine Zentrierfunktion gewünscht ist, wirksam ist. Die Spitze des Befestigungsbolzens wird in das Führungs- oder Zentrierloch eingesetzt, so dass die Schraube konzentrisch zur Durchtrittsöffnung ist. Selbst wenn der Befestigungsbolzen, beispielsweise eine Schraube, schräg in das Führungsloch eingesetzt wird, ist der Befestigungsbolzen doch zentrisch positioniert, so dass der Beschlag selbst bei einem schrägen Einschrauben nicht verschoben wird.
- Im montierten Zustand hat der Führungseinsatz noch den Vorteil, dass er die Durchtrittsöffnung abdichtet.
- Der Führungseinsatz umfasst zweckmäßigerweise eine Querschnittswand, die einen Innenquerschnitt der Durchtrittsöffnung ausfüllt. Die Querschnittswand kann verhältnismäßig dünn sein, beispielsweise als eine Haut oder Membran ausgestaltet sein.
- Vorteilhaft ist die Querschnittswand in der Art eines Bodens nahe bei einem Ausgang oder am Ausgang der Durchtrittsöffnung angeordnet, d. h. im montierten Zustand nahe beim Untergrund, auf dem der Beschlag montiert wird.
- Eine bevorzugte Variante der Erfindung sieht vor, dass der Führungseinsatz an den Beschlag angespritzt ist.
- Wenn ein konventioneller Beschlag mit einem Führungseinsatz nachgerüstet werden soll, kann dieser auch als Einsatzstück ausgestaltet sein, der in die Durchtrittsöffnung einsteckbar ist.
- Hier ist beispielsweise eine Spreizvariante möglich, d. h. dass der Führungseinsatz vollständig in die Durchtrittsöffnung eindringt und nicht in diese vorsteht. Eine Umfangswand des Führungseinsatzes legt sich an einen Innenumfang der Durchtrittsöffnung an, vorzugsweise in der Art eines Klemmstücks.
- Eine andere Ausführungsform sieht vor, dass der Führungseinsatz beispielsweise eine Art Kragen hat, der seitlich vor ein Ende der Durchtrittsöffnung vorsteht (im montierten Zustand). Der Kragenabschnitt ist zweckmäßigerweise ringförmig oder teilringförmig. Beispielsweise steht der Kragenabschnitt vor die Umfangswand des Führungseinsatzes vor.
- Weiterhin ist es möglich, dass beispielsweise eine Bodenfläche des Beschlages insgesamt beschichtet ist und im Bereich der Durchtrittsöffnung ein Führungsloch angeordnet ist. Die Beschichtung wirkt im Sinne eines Abdichtens, so dass beispielsweise Wasser nicht unter die Bodenfläche des Beschlags eindringt.
- Vorteilhaft ist die Erfindung insbesondere im Zusammenhang mit nachfolgend erläuterten Haltebeschlägen zum Halten mindestens einer Bodenplatte, wobei andere Ausführungsformen von Beschlägen auch zweckmäßig mit einem erfindungsgemäßen Führungseinsatz versehen sein können.
- Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Beschläge in Gestalt von Haltebeschlägen anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
-
1 eine perspektivische Schrägansicht von oben eines ersten Ausführungsbeispieles eines Beschlages mit Führungseinsätzen, -
2 den Beschlag gemäß1 , jedoch ohne Führungseinsatz und mit einer fehlzentrierten Schraube, -
3 eine Querschnittsansicht etwa entlang einer Schnittlinie X-X in1 , -
4 eine Draufsicht eines Führungseinsatzes, der als Einsteck-Einsatzstück ausgestaltet ist zur Nachrüstung beispielsweise des Beschlags gemäß2 , -
5 eine Querschnittsansicht des Führungseinsatzes entlang einer Linie Y-Y in4 , -
6 die Anordnung gemäß1 , jedoch schräg von hinten und mit einer Bodenplatte, -
7 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Haltebeschlags mit Führungseinsätzen bei seiner Montage auf einem Träger, -
8 den Haltebeschlag gemäß7 im montierten Zustand sowie Abdeckeinrichtungen zur Abdeckung eines Spaltes zwischen Bodenklappen, -
9 eine Ansicht ähnlich7 ,8 , jedoch bei weiterem Montagefortschritt, wobei ein Eck-Haltebeschlag teilmontiert ist, der in -
10 fertig montiert ist, -
11 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Haltebeschlags zum Halten in Längsrichtung aneinander gereihter Bodenplatten, -
12 eine Hand-Werkzeugmaschine zur Herstellung von Ausnehmungen in Bodenplatten für die Haltebeschläge gemäß der vorstehenden Figuren und -
13 eine perspektivische Schrägansicht eines Bodenbelages in teilmontiertem Zustand, der mit den vorgenannten Haltebeschlägen auf Trägern montiert bzw. montierbar ist. - Bei den anhand der Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen sind gleiche oder gleichartige Komponenten mit denselben Bezugszeichen versehen.
- Mit erfindungsgemäße Beschläge bildenden Haltebeschlägen
110a ,110b ,110c ,110d und110e und einer Hand-Werkzeugmaschine11 ist ein Bodenbelag12 herstellbar, der Bodenplatten13a –13e , vorzugsweise in der Art von Dielen, aufweist. Der Bodenbelag12 bildet eine Art Deck, so dass man die Haltebeschläge110a –110d auch als Deckbeschläge bezeichnen könnte. Die Bodenplatten13a –13e sind mittels der Haltebeschläge110a –110e auf Trägerbalken oder Trägern14a –14c befestigbar. Die Träger14 bilden einen Untergrund35 zum Auflegen der Bodenplatten13a –13e . - Die Bodenplatten
13a –13d sind auf der Oberseite der Träger14a –14c befestigt, während die Bodenplatte13e in der Art eines Winkelbretts an Stirnseiten16 der Träger14a –14c durch an die Stirnseiten16 der Träger14 angeschraubte Haltebeschläge110b sowie Haltebolzen15 gehalten werden. - Mit der Hand-Werkzeugmaschine
11 sind Langloch-Ausnehmungen17 in Schmalseiten18 der eine Flachgestalt aufweisenden Bodenplatte13a –13e fräsbar. Die Schmalseiten18 sind Längsschmalseiten19 der Bodenplatten13a –13e , die mit ihren Längsschmalseiten19 aneinander gereiht sind. Die Haltebeschläge110a ,110c haben dabei eine Querverkettungsfunktion zur Querverkettung der Bodenplatten13a –13d . Hinsichtlich der mit ihren Querschmalseiten20 aneinanderstoßenden Bodenplatten13b und13c hat der Haltebeschlag110c zudem eine Längsverkettungsfunktion. Somit halten die Haltebeschläge110a –110e die Bodenplatten13a –13d in Querrichtung21 und in Längsrichtung22 der Bodenplatten13a –13e sowie des Bodenbelags12 . - Zum Fräsen der Lang-Ausnehmungen
17 hat die Hand-Werkzeugmaschine11 ein Fräswerkzeug23 , das durch einen nicht gezeigten Antriebsmotor angetrieben wird und vor eine Frontanschlagfläche24 der Hand-Werkzeugmaschine11 vorsteht. Das Fräswerkzeug23 pendelt beim Betrieb der Hand-Werkzeugmaschine11 innerhalb einer Frontausnehmung25 an der Frontanschlagfläche24 linear hin und her, so dass die Ausnehmung17 als Langloch gefräst wird. - Die Hand-Werkzeugmaschine
11 hat weitere Anschläge zur exakten Positionierung der Ausnehmungen17 an den Bodenplatten13a –13e , beispielsweise einen Winkelanschlag26 , der in Richtung eines Pfeils27 schwenkbar ist und in seiner unteren Stellung beispielsweise zum Auflegen auf eine Unterseite28 oder eine Oberseite29 der Bodenplatten13a –13e vorgesehen ist. Durch Auflegen des Winkelanschlags26 auf die Unterseite28 ist es möglich, einen Abstand30 zwischen der Unterseite28 und der jeweiligen Ausnehmung17 exakt festzulegen. Dies ist später für eine einfache Montage der Haltebeschläge110a –110e vorteilhaft, während der Abstand zwischen der Ausnehmung17 und der Oberseite29 im Grunde variabel sein kann und von der Dicke der Bodenplatten13a –13e oder Dielen abhängig ist. - Der Abstand
30 kann auch dadurch eingestellt werden, dass eine jeweilige Bodenplatte13a –13e und eine Bodenfläche33 auf einem planen Untergrund aufliegen, während das Fräswerkzeug23 die Ausnehmung17 fräst. - Zur Einstellung eines Seitenabstandes
31 zwischen einer jeweiligen Ausnehmung17 und einer Querschmalseite20 einer Bodenplatte13a –13d sind Queranschläge32 vorgesehen, die bezüglich der Frontanschlagfläche24 schwenkbar sind. Die Queranschläge32 werden beispielsweise durch Klinken gebildet, die vor die Frontanschlagfläche24 vorschwenkbar sind. In der Zeichnung ist die ausgeschwenkte Stellung gezeigt, wobei zur Einstellung eines jeweiligen Seitenabstands31 selbstverständlich nur ein Queranschlag32 ausgeschwenkt ist. - Die Bodenfläche
33 , die Queranschläge32 sowie der Winkelanschlag26 und die Frontanschlagfläche24 ermöglichen ein einfaches, jedoch exaktes Fräsen der Ausnehmungen17 in die Bodenplatten13a –13e . Auch die weitere Montage der Bodenplatten13a –13e an den Trägern14a –14c geht aufgrund der einfach montierbaren, robusten Haltebeschläge110a –110e schnell und einfach vonstatten, wobei der fertige Bodenbelag12 ästhetisch anzusehen ist. Keiner der Haltebeschläge110a –110e liegt nämlich beim fertigen Bodenbelag12 von der jewei ligen Ansichtsseite her gesehen frei. Zudem sind mit Ausnahme der Köpfe der Haltebolzen15 keine Schraublöcher oder dergleichen sichtbar, was optisch ansprechend ist. - Die Haltebeschläge
110a –110e haben Krallen140 –141 , die an Trägerplatten142a –142d angeordnet sind. Die Krallen140 ,141 stehen vor Oberseiten43 von Trägerplatten142a –142d vor, wobei ein Stützabschnitt44 winkelig von den Trägerplatten142a –142d absteht, vorzugsweise im Wesentlichen rechtwinkelig, und ein Eingriffabschnitt45 der Krallen140 –141 im Wesentlichen parallel zur Oberseite43 der Trägerplatten142a –142d verläuft. - Der Haltebeschlag
110b bildet ein Grundelement201 eines Beschlagsystems200 , welches noch die weiteren Haltebeschläge110a ,110c und110d enthält. Nur der Haltebeschlag110d ist ein vollständig individueller Beschlag, der das Grundelement201 nicht enthält. Die beiden anderen Haltebeschläge110a und110c enthalten jeweils mindestens ein Grundelement201 , so dass ein kostensparendes Gleichteilprinzip realisiert ist. Die Werkzeugkosten für das Beschlagsystem200 sind gering. Gleichzeitig ist eine hohe Stabilität erzielt:
Der Haltebeschlag110a ist aus zwei Grundelementen201 gebildet, deren Krallen140 nach einander entgegengesetzten Seite offen sind. Die Grundelemente201 sind quasi Rücken an Rücken angeordnet. Die Stützabschnitte44 ihrer beiden Krallen140 sind miteinander verbunden, beispielsweise durch eine Schweißung, vorzugsweise eine Punktschweißung. Dies hat den Vorteil, dass sich die beiden Stützabschnitte, die zudem zweckmäßigerweise als Stützwände ausgestaltet sind, gegenseitig abstützen. Zugleich definiert eine Stärke zweier aufeinanderliegender Stützabschnitte44 bzw. Stützwände eine Breite ei nes Spaltes202 zwischen Bodenplatten13 , beispielsweise den Bodenplatten13a ,13b (8 –10 ). - Beim Haltebeschlag
110c ist ein Grundelement201 mit seiner Kralle140 an ein Doppelkrallenelement203 mit zwei zueinander beabstandeten Krallen141 angesetzt und fest mit diesem verbunden. Der Stützabschnitt44 ist als eine Stützwand ausgestaltet. Der Stützabschnitt44 stützt sich an einem Stützwandverbindungsabschnitt204 ab, der sich zwischen den Krallen141 erstreckt und deren jeweilige Stützabschnitte bildet oder mit diesen vorzugsweise einstückig verbunden ist. Der Stützabschnitt44 der Kralle140 liegt an dem Stützwandverbindungsabschnitt204 an und ist mit diesem vorzugsweise fest verbunden, beispielsweise verschweißt, insbesondere punktverschweißt, verklebt oder dergleichen. Der Stützabschnitt44 und der Stützwandverbindungsabschnitt204 stützen sich wechselseitig ab, was für eine hohe Stabilität der Kombination aus Grundelement201 und Doppelkrallenelement203 sorgt. - Weiterhin ist die Breite eines Spaltes
202 zwischen beispielsweise den Bodenplatten13a ,13b – ähnlich wie beim Haltebeschlag110a – durch die Stärke des Stützwandverbindungsabschnittes204 und den Stützabschnitt44 definiert und kann auch dann nicht kleiner werden, wenn die beiden Bodenplatten aufgrund beispielsweise von Verbindungen (die im Außenbereich durchaus häufig zu erwarten sind) im Sinne einer Verkleinerung des Spaltes202 auf die Kombination Stützwandabschnitt44 und Stützwandverbindungsabschnitt204 einwirken. - An den Haltebeschlägen
110a –110e sind Durchtrittsöffnungen50 und Durchtrittsöffnungen150 mit einem kleineren Durchmesser als die Durchtrittsöffnungen50 vorgesehen, die zumindest Teile von Befestigungseinrichtungen51 bilden. Die Durchtrittsöffnungen150 können bei höheren Anforderungen an die Befestigungsqualität optional genutzt werden. Die Durchtrittsöffnungen50 ,150 sind für Befestigungsschrauben52 ,152 vorgesehen, die die Durchtrittsöffnungen50 ,150 durchdringen und in den Untergrund35 , das heißt die Träger14a –14c eingeschraubt sind. An Stelle der Befestigungsschrauben52 ,152 wären aber auch Nägel oder dergleichen andere Befestigungsbolzen, sowie auch Klammern und dergleichen möglich, wenn die Durchtrittsöffnungen entsprechend geeignet ausgestaltet sind. - An den Eingriffabschnitten
45 der Krallen140 sind oberhalb der Durchtrittsöffnungen50 Ausnehmungen145 zur Durchführung der Befestigungsschrauben52 vorhanden. - Die Durchtrittsöffnungen
50 ,150 sind bei den Haltebeschlägen110a ,110b und110c jeweils an den Trägerplatten42 vorgesehen, während beim Haltebeschlag110d , den man auch als Winkelkralle oder Winkelträger bezeichnen könnte, die Durchtrittsöffnungen50 ,150 an einem Halteschenkel153d vorhanden sind, der zur Trägerplatte142d , winkelig ist, vorliegend rechtwinkelig. Die Kralle140 steht an einem Randbereich von der Trägerplatte142d ab. - Oberhalb der beiden Durchtrittsöffnungen
50 am Halteschenkel53d ist eine eine Durchtrittsöffnung154 vorgesehen, durch die der eine weitere Befestigungseinrichtung37 bildende Haltebolzen15 , der die Bodenplatte13e durchdringt, den Halteschenkel53d durchdringen kann. Die Durchtrittsöffnung154 ist als großflächiges Fenster ausgestaltet, damit der Haltebolzen15 bequem – ohne hohe Anforderungen an die Positioniergenauigkeit – durch die die Durchtrittsöffnung154 verdeckende Bodenplatte13d geschraubt werden kann. - Bei den Haltebeschlägen
110a ,110b sind einer bzw. zwei Durchtrittsöffnungen50 sowie zwei bzw. vier Durchtrittsöffnungen150 vorgesehen, beim Haltebeschlag110c drei Durchtrittsöffnungen50 und zwei Durchtrittsöffnungen150 . Dies ermöglicht eine flexible Befestigung der Haltebeschläge110a Befestigungsschrauben52 ,152 abhängig z. B. von der benötigten Belastbarkeit des Bodenbelags12 , der Festigkeit oder Belastbarkeit der Träger13a –13c etc. Es versteht sich, dass bei alternativ ausgestalteten Haltebeschlägen auch mehr oder weniger Durchtrittsöffnungen vorgesehen sein können. - Zumindest in einem Teil, vorzugsweise in allen Durchtrittsöffnungen
50 und/oder150 sind zweckmäßigerweise Führungseinsätze300a aus elastischem Material, beispielsweise geeignetem Kunststoff (ABS etc.) zur Führung des Befestigungsbolzens52 ,152 angeordnet. - Ein solcher Führungseinsatz
300a hat ein zur Durchtrittsöffnung50 ,150 konzentrisches Zentrierloch301 zum Zentrieren des Befestigungsbolzens52 ,152 . Ein Benutzer steckt die Spitze des Befestigungsbolzens52 ,152 durch das Zentrierloch301 hindurch, wodurch der Befestigungsbolzen52 ,152 konzentrisch zur Durchtrittsöffnung50 ,150 zentriert ist. Dadurch wird gewährleistet, dass der Befestigungsbolzen52 ,152 mittig in die jeweilige Durchtrittsöffnung50 ,150 einschraubbar ist. Ansonsten kann wie bei einem konventionellen Beschlag eine Situation entstehen, die exemplarisch in2 angedeutet ist. Dort nimmt der Befestigungsbolzen52 beispielsweise eine Schräglage ein und ist außerdem außerzentrisch in der Durchtrittsöffnung50 , so dass der Befestigungsbolzen52 nicht vollständig in die Durchtrittsöffnung50 eingeschraubt werden kann, oder wenn dies gelingt, den Haltebeschlag110b gemäß2 schräg seitlich verzieht. Eine exakte Positionierung ist nicht möglich. Zudem steht im montierten Zustand der Kopf des Befestigungsbolzens52 bei der in2 dargestellten Situation relativ weit vor die Durchtrittsöffnung50a vor, so dass beispielsweise die Bodenplatte13 nicht oder nur mit hohem Kraftaufwand in die Kralle140 eingesteckt werden kann. Hier schafft also der Führungseinsatz300a Abhilfe. - Der Führungseinsatz
300a weist eine Querschnittswand302 auf, die einen Innenquerschnitt der Durchtrittsöffnung50 ,150 im Wesentlichen verdeckt. Zentrisch in der Querschnittswand302 ist das Zentrierloch301 angeordnet. Die Querschnittswand302 ist als eine Art Haut oder Membran ausgestaltet, jedenfalls sehr dünn, beispielsweise bis maximal 0,5 mm. - Die Aufgabe des Führungseinsatzes
300a ist es, den Befestigungsbolzen52 ,152 beim Ansetzen und anfänglichen Einschrauben zu führen. Hat der Befestigungsbolzen52 ,152 im Untergrund35 bereits gegriffen, ist der Führungseinsatz300a funktionslos. Er hat dann seine Aufgabe, eine zentrische, zudem vorzugsweise auch noch senkrechte Führung des Befestigungsbolzen52 ,152 zu realisieren, bereits erfüllt. Wenn der Befestigungsbolzen52 ,152 vollständig in den Untergrund35 eingeschraubt ist, hat der Führungseinsatz300a , insbesondere die Querschnittswand302 zudem noch eine vorteilhafte Dichtfunktion, d. h. zwischen einem Innenumfang der Durchtrittsöffnung50 ,150 und dem Befestigungsbolzen52 ,152 ist die dann mechanisch verformte, dennoch aber aufgrund ihrer Elastizität abdichtende Querschnittswand302 angeordnet. - Die Querschnittswand
302 ist in der Nähe eines Ausgangs der Durchtrittsöffnung50 , nahe dem Untergrund35 angeordnet. Somit ist das Zentrierloch301 quasi vor Ort, unmittelbar über dem Untergrund35 , was eine optimale Zentrierung ermöglicht. - Der Führungseinsatz
300a bildet einen integralen Bestandteil der Haltebeschläge110a –110d . Die Querschnittswände302 sind beispielsweise in die Durchtrittsöffnungen50 ,150 eingespritzt bzw. an die Haltebeschläge100a –110d angespritzt. - Alternativ kann vorgesehen sein, einen Beschlag mit einem Führungseinsatz quasi nachzurüsten, beispielsweise mit einem Führungseinsatz
300b . Der Führungseinsatz300b ist als ein in die Durchtrittsöffnung50 ,150 einsteckbares Einsatzstück303 ausgestaltet, das beispielsweise nachträglich in die Durchtrittsöffnungen50 ,150 des in2 dargestellten Grundelements einsteckbar ist. - Der Führungseinsatz
300b umfasst eine Umfangswand301 , die am Innenumfang der Durchtrittsöffnungen50 ,150 anliegt und sich in deren Längsrichtung erstreckt. Oben steht ein ringförmiger Kragenabschnitt305 vor die Umfangswand304 nach radial außen ab (es könnte auch nur ein teilringartiger Kragen vorgesehen sein) und liegt auf der Plattenfläche47 , mithin also der Oberseite beispielsweise der Trägerplatte142b auf. Der Kragenabschnitt305 in Verbindung mit der definierten Länge der Umfangswand304 , an deren anderem Ende sich die Querschnittswand202 erstreckt, definiert einen Abstand der Querschnittswand302 von der oberen Plattenfläche47 und somit auch eine Tiefe, in der die Querschnittswand302 innerhalb der Durchtrittsöffnung52 ,152 angeordnet ist. Dadurch ist vorteilhaft realisiert, dass die Querschnittswand302 und somit auch das Zentrierloch301 sozusagen am Boden der Durchtrittsöffnung50 ,150 nahe beim Untergrund35 angeordnet ist. - Eine in der Zeichnung nicht dargestellte Lösung sieht zweckmäßigerweise vor, dass sich ein Führungseinsatz ohne einen Kragen in der Art des Kragenabschnitts
305 sozusagen innen in einer jeweiligen Durchtrittsöffnung50 oder150 verspannt oder verkeilt und optional beim Einstecken des Befestigungsbolzens52 ,152 nach unten in Richtung Ausgangsende der Durchtrittsöffnung50 ,150 rutscht und dort seine Zentrierfunktion für den Befestigungsbolzen52 ,152 optimal erfüllt. Ein Kragen in der Art eines Kragenabschnittes305 ist dann nicht vorhanden. - Ein Einführen der Krallen
140 ,141 in die Ausnehmungen17 wird durch Einführschrägen66 an ihren freien Enden65 erleichtert. Die Einführschrägen66 sind an den Innenseiten67 der Eingriffabschnitte45 vorgesehen. Die Eingriffabschnitte45 der Krallen140 ,141 haben Einführschenkel68 , die im Sinne eines Öffnens von der jeweiligen Trägerplatte142a –142d weg geneigt sind, was das Einführen erleichtert. Andrückbereiche169 der Krallen140 ,141 , die sich zwischen den Einführschenkeln68 und den Stützabschnitten44 erstrecken, sind in einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung gegensinnig zu den Einführschenkeln68 geneigt, das heißt zur Oberseite43 der Trägerplatten142d hin geneigt, so dass zwischen dem Einführschenkel68 und dem Andrückbereichen69 eine linienförmige, verhältnismäßig schmale Kontaktfläche70 gebildet ist. Die schmale Kontaktfläche70 verhindert eine Ausbildung von Wassernestern im Bereich der Ausnehmung17 . Fehlt bei einer Klammer140 oder141 diese gegensinnige Neigung zwischen den Einführschenkeln68 und Andrückbereichen69 , bildet die Innenseite der Andrückbereiche69 die entsprechend großzügige Kontaktfläche70 . - Mit der Kontaktfläche
70 drücken die Eingriffabschnitte45 zweckmäßigerweise federnd auf die jeweilige Innenwandung der Ausnehmung17 . Die federnde Eigenschaft der Krallen140 ,141 sorgt für ein sicheres, jedoch elastisches Halten, so dass die beispielsweise aus Vollholz bestehenden Bodenplatten13a ,13e ”arbeiten” können. - Die Krallen
140 ,141 sind als Klammern175 ausgestaltet. Die Klammern175 sind U-förmig, wobei zwei Seiten der U-förmigen Klammern175 durch die Stützabschnitte44 und die Eingriffabschnitte45 bereitgestellt werden, während der gegenüberliegende Klammerschenkel176 der Klammern175 durch Auflagebereiche177 der Trägerplatten142a –142d gebildet werden. Die Klammerschenkel176 sind den Eingriffabschnitten45 vorgelagert. Die Krallen140 ,141 werden in einer Einsteckrichtung80 in die Ausnehmungen17 oder die Ausnehmungen17 der Bodenplatten13a –13e in die Krallen140 ,141 eingesteckt. - Die Auflagebereiche
177 des Grundelements201 sowie des Doppelkrallenelements203 für die Bodenplatten13a –13d sind durch Stützerhebungen205 ,206 gebildet, die nach oben vor die Basisflächen179 der Trägerplatten142a (Haltebeschlag110a ) bzw.142c (Haltebeschlag110c bzw. Doppelkrallenelement203 ) vorstehen. Diese Maßnahme wirkt der Bildung von Wassernestern unterhalb der Bodenplatten13a –13d entgegen. - Die Stützerhebungen
205 ,206 wirken zudem als Tragverstärkungseinrichtungen92 . - Optional kann vorgesehen sein, dass die Trägerplatten
142a –142d eine Vorspannung aufweisen dahingehend, dass sie beispielsweise einen leicht gekrümmten Verlauf im Sinne vom Untergrund35 weg aufweisen. - Ebenfalls der Bildung von Wassernestern wirkt entgegen, dass beim Haltebeschlag
110d die Trägerplatte142d eine Stützvertiefung207 aufweist, mit der sie sich auf dem Untergrund abstützt. Weiterhin kann sich auch zwischen den Stirnseiten16 der Träger14a –14c und der als Querbrett dienenden Bodenplatte13e keine unerwünschte, langfristig zur Verrottung führende Wasseransammlung gebildet werden, weil am Halte schenkel143d dort ebenfalls Stützerhebungen208 ,209 vorgesehen sind, die für einen randseitigen Grundbereich des Halteschenkels153d vorstehen. Die beiden Stützerhebungen208 sind unterhalb der Trägerplatte142d angeordnet, die Stützerhebung209 zwischen den weiter unten angeordneten Durchtrittsöffnungen50 . - Die Stützerhebungen
205 ,206 ,208 ,209 sowie auch die Stützvertiefung207 sind beispielsweise durch Prägen gebildet. - An dieser Stelle sei bemerkt, dass die Haltebeschläge
110a –110d vorzugsweise Stanzbiegeteile aus Metall, insbesondere Edelstahl sind, wobei ein geeigneter Kunststoff eine mögliche Alternative darstellt. - Die Stützerhebungen
205 ,206 ,208 und209 sowie die Stützvertiefung207 wirken zudem im Sinne einer mechanischen Stabilisierung der Haltebeschläge110a –110d , so dass man sie auch als Tragverstärkungseinrichtungen bezeichnen kann. - Zur Abdeckung eines Spaltes zwischen zwei Bodenplatten, beispielsweise den Bodenplatten
13a ,13b , der durch die Verwendung beispielsweise des Haltebeschlags110a entsteht, sind Abdeckeinrichtungen400 zweckmäßig. Diese wirken einem Eindringen von Wasser in den Spalt zwischen den Bodenplatten13a ,13b entgegen und sind oberhalb beispielsweise des Haltebeschlags110a anordenbar. Die Abdeckeinrichtungen sind zweckmäßigerweise als Klemmstücke ausgeschaltet mit zwei zueinander V-förmig verlaufenden Schenkeln101 , zwischen denen eine Rinne402 ausgebildet ist. Die Rinne402 führt Oberflächenwasser ab, so dass dieses nicht in den Bereich des darunter liegenden Haltebeschlags110a eindringt. - Während die Haltebeschläge
110b ,110d zum Halten einer jeweils endseitigen Bodenplatte13a ,13d und13e vorgesehen sind, eignen sich die Haltebeschläge110a und110c zur Befestigung jeweils mit ihren Längsschmalseiten19 zueinander benachbarter Bodenplatten13a ,13b und13c ,13d . Dazu haben die beiden Haltebeschläge110a ,110c zu einander entgegengesetzten Seiten offene Krallen140 ,140 sowie140 und141 . Die Krallen140 ,141 sind bezüglich einer quer zur Einsteckrichtung40 verlaufenden Reihenrichtung81 hintereinander angeordnet. - Der Haltebeschlag
110a kann auch als eine sogenannte Doppelkralle bezeichnet werden, weil er zwei mit ihren Längsschmalseiten19 einander gegenüberliegende Bodenplatten13 hält. - Die Kralle
140 des Haltebeschlags110d – ebenfalls eine Art Doppelkralle – ist zwischen den Krallen141 bezüglich der Reihenrichtung81 angeordnet. Eine Längsfixierung bezüglich der Längsrichtung22 und insbesondere eine Einstellung eines gleichmäßigen Abstandes zwischen Bodenplatten13 bezüglich ihrer Querschmalseiten20 wird durch den Haltebeschlag110c ermöglicht. Die Bodenplatten13c und13b liegen beispielsweise mit der durch den Distanzanschlag85 einstellbaren Distanz86 in ihrem Stoßbereich87 nebeneinander. Der Distanzanschlag85 wird durch einen aufgekanteten Vorsprung88 gebildet, der nach oben vor die Oberseite43 der Trägerplatte142c vorsteht. Der Vorsprung88 ist bezüglich der Reihenrichtung81 zwischen den Krallen140 angeordnet. Der Distanzanschlag85 ist beispielsweise der Kralle141 gegenüberliegend angeordnet. Somit greifen die beiden Krallen141 jeweils in Ausnehmungen17 der mit ihren Querschmalseiten20 aneinander gereihten Bodenplatten13b und13c ein, während die dazwischen angeordnete Kralle140 in die Ausnehmung17 der schematisch dargestellten Bodenplatte13a eingreift. - Die Haltebeschläge
110a –110e haben jeweils Befestigungsbereiche90 , an denen die Befestigungseinrichtungen51 angeordnet sind. - Im Bereich der Befestigungsbereiche
90 liegen die Haltebeschläge110a –110e auf dem Untergrund35 , insbesondere den Trägern14a –14c , auf. - Die Befestigung des Bodenbelags
12 verläuft folgendermaßen:
Zunächst werden die Haltebeschläge110b , die für Endbereiche eines jeweiligen Bodenbelages vorgesehen sind und auch als Spannkralle bezeichnet werden können, an den Trägern14a –14c befestigt. In die Bodenplatte13a werden den Krallen140 der Haltebeschläge110b zugeordnete Ausnehmungen17 eingefräst, so dass die Bodenplatte13a in die Krallen140 eingeschoben werden kann. - Dann werden Krallen
141 in Ausnehmungen70 im Bereich der Träger14a –14c sowie eine Kralle141 eines Haltebeschlags110c im Bereich des Trägers14b eingesteckt. Die Haltebeschläge110a ,110c werden sodann mit Befestigungsschrauben52 an die Träger14a –14c angeschraubt. Die beiden Krallen140 der Haltebeschläge110a geben der Bodenplatte13a bezüglich der Längsrichtung22 Halt. - Anschließend werden die beiden kürzeren Bodenplatten
13b und13c in die Krallen141 eingesteckt. - Dann werden weitere Haltebeschläge
110a und110c im Bereich der Träger14a ,14c sowie14b in korrespondierende Ausnehmungen17 an den Bodenplatten13b ,13c eingesteckt und die Haltebeschläge110a ,110c an den Trägern14a –14c mit den Befestigungsschrauben52 verschraubt. Zwar sorgen die Krallen141 mit ihrem Längsabstand82 für eine Längsfixierung der Bodenplatten13b und13c in Längsrichtung22 . Ein zusätzlicher Halt in Längsrichtung22 wird zudem durch den Haltebeschlag110c bereitgestellt, indem eine Längsdistanz zwischen dem Distanzanschlag85 und der dem Distanzanschlag85 zugeordneten Schmalseite der Kralle141 etwa einem entsprechenden Abstand zwischen der Ausnehmung17 und der Querschmalseite20 bei der jeweiligen Bodenplatte13b ,13c entspricht. Die Längsdistanz36 ist auf einfache Weise mittels der Queranschläge32 der Hand-Werkzeugmaschine11 herstellbar. - In die Krallen
140 der Haltebeschläge110a ,110c wird die Bodenplatte13d eingesteckt und mit den Winkelkrallen bildenden Haltebeschlägen110d gesichert. Die Trägerplatte142d und der Halteschenkel53d sind über Eck an den Trägern14a ,14c befestigt, wobei die Befestigungsschrauben52 , die die Halteschenkel153d durchdringen, in die vorderen Stirnseiten16 der Träger14a –14c eingeschraubt sind. Die Trägerplatten142d überkragen die Halteschenkel153d und somit die Träger14a –14c . Die Trägerplatten142d bilden eine großzügige Stütze für die auf sie aufgelegte Bodenplatte13d , die ihrerseits vor die Träger14a –14c vorsteht, vorzugsweise so weit, dass sie die als Querbrett dienende Bodenplatte13e überdeckt und somit vor Umwelteinflüssen schützt. An dem den Halteschenkel153d überkragenden Bereich einer Trägerplatte142d ist eine Durchtrittsöffnung50 für eine Befestigungsschraube52 angeordnet, die von unten her in die Bodenplatte13d eingeschraubt wird. - Die Bodenplatte
13e wird an den Stirnseiten der Träger14a –14c mit die Durchtrittsöffnungen54 der Halteschenkel53d durchdringenden Haltebolzen15 sowie mit Spannkrallen bzw. Haltebeschlägen110b befestigt, die von unten her in Ausnehmungen17 an der Bodenplatte13e eingreifen. Das Eckbrett bzw. die Bodenplatte13e wird in die in der Art von Aufhängehaken montierten Haltebeschläge110b sozusagen eingehängt und dann mit den Haltebolzen15 fixiert.
Claims (39)
- Beschlag mit einer Durchtrittsöffnung (
50 ,150 ) für einen Befestigungsbolzen (52 ,152 ) zur Befestigung des Beschlags an einem Untergrund (35 ), dadurch gekennzeichnet, dass an oder in der Durchtrittsöffnung (50 ,150 ) ein elastischer Führungseinsatz (300a ;300b ) zur Führung des Befestigungsbolzens (52 ,152 ) angeordnet ist, wobei der Führungseinsatz (300a ;300b ) ein zur Durchtrittsöffnung (50 ,150 ) konzentrisches Zentrierloch (301 ) zum Zentrieren des Befestigungsbolzens (52 ,152 ) aufweist. - Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentrierloch (
301 ) an einer einen Innenquerschnitt der Durchtrittsöffnung (50 ,150 ) im wesentlichen verdeckenden Querschnittswand (302 ) des Führungseinsatzes (300a ;300b ) angeordnet ist. - Beschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungseinsatz (
300a ;300b ) durch die Querschnittswand (302 ) gebildet ist. - Beschlag nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittswand (
302 ) als eine Haut ausgestaltet ist. - Beschlag nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittswand (
302 ) als eine Art Boden in der Nä he eines dem Untergrund (35 ) zugeordneten Ausgangs der Durchtrittsöffnung (50 ,150 ) angeordnet ist. - Beschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungseinsatz (
300a ;300b ) zumindest teilweise an den Beschlag angespritzt ist. - Beschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungseinsatz (
300a ;300b ) als ein in die Durchtrittsöffnung (50 ,150 ) einsteckbares Einsatzstück (303 ) ausgestaltet ist. - Beschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungseinsatz (
300a ;300b ) eine sich an einem sich an einem Innenumfang der der Durchtrittsöffnung (50 ,150 ) in Längsrichtung der Durchtrittsöffnung (50 ,150 ) erstreckenden Umfangswand (304 ) aufweist. - Beschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungseinsatz (
300a ;300b ) mindestens einen insbesondere ringförmigen Kragenabschnitt (305 ) aufweist, der seitlich vor ein Ende der Durchtrittsöffnung (50 ,150 ) vorsteht. - Beschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungseinsatz (
300a ;300b ) durch eine abdeckende, insbesondere bodenseitige, Beschichtung des Beschlags gebildet ist, und dass die Beschichtung das zur Durchtrittsöffnung (50 ,150 ) konzentrische Zentrierloch (301 ) aufweist. - Beschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er als ein Haltebeschlag zum Halten mindestens einer Bodenplatte (
13a –13e ), insbesondere ei ner Diele, auf einem Untergrund (35 ) zur Herstellung eines Bodenbelags (12 ) aus aneinander gereihten Bodenplatten (13a –13e ), mit einer zum Auflegen auf einen Untergrund (35 ) vorgesehenen Trägerplatte (142a –142d ), mit mindestens einer Befestigungseinrichtung (51 ) zur Befestigung auf dem Untergrund (35 ), und mit mindestens einer Kralle (140 ,141 ) zum Eingreifen in eine Ausnehmung (17 ) an einer Schmalseite (18 ) einer jeweiligen Bodenplatte (13a –13e ) ausgestaltet ist, wobei die mindestens eine Kralle (140 ,141 ) einen von der Trägerplatte (142a –142d ) abstehenden Stützabschnitt (44 ) und einen von dem Stützabschnitt (44 ) abstehenden, zu einer Oberseite (43 ) der Trägerplatte (142a –142d ) zumindest abschnittsweise im wesentlichen parallel verlaufenden Eingriffabschnitt (45 ) zum Eingreifen in die Ausnehmung (17 ) der Bodenplatte (13a –13e ) aufweist. - Beschlag nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (
142a –142d ) Stützen (57 ) oder Stützbereiche (48 ) zum Abstützen auf dem Untergrund (35 ) und zur Herstellung eines Abstands (46 ) einer Plattenfläche (47 ) der Trägerplatte (142a –142d ) zu dem Untergrund (35 ) aufweist. - Beschlag nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattenfläche (
47 ) von den Stützbereichen (48 ) ganz oder im wesentlichen ringförmig (402 ) umgeben ist. - Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützbereiche (
48 ) durch Randabschnitte (48 ) der Trägerplatte (142a –142d ) gebildet sind, die von der Trägerplatte (142a –142d ) an einer von der mindestens einen Kralle (140 ,141 ) entgegengesetzten Seite abstehen. - Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattenfläche (
47 ) als eine Erhebung aus einer Basisfläche (149 ) ausgestaltet ist, wobei die Erhebung einen Auflagebereich zum Auflegen der durch die mindestens eine Kralle (140 ,141 ) gehaltenen Bodenplatte (13a –13e ) bildet. - Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (
142a –142d ) einen insbesondere durch die Plattenfläche (47 ) der Trägerplatte (142a –142d ) gebildeten Auflagebereich (177 ) zum Auflegen der durch die mindestens eine Kralle (140 ,141 ) gehaltenen Bodenplatte (13a –13e ) aufweist. - Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Befestigungseinrichtung (
51 ) die Durchtrittsöffnung (50 ,150 ) für einen Befestigungsbolzen (52 ,152 ) umfasst. - Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Durchtrittsöffnung (
50 ,150 ) eine Stütze (57 ) zum Abstützen auf dem Untergrund (35 ) und zur Herstellung eines Abstands (46 ) einer Plattenfläche (47 ) der Trägerplatte (142a –142d ) zu dem Untergrund (35 ) angeordnet ist. - Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass an einem freien Ende (
65 ) der mindestens einen Kralle (140 ,141 ) eine Einführschräge (66 ) zum Einführen in die Ausnehmung (17 ) der Bodenplatte (13a –13e ) angeordnet ist. - Beschlag nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführschräge (
66 ) an einer der Trägerplatte (142a –142d ) zugewandten Innenseite (67 ) der mindestens einen Kralle (140 ,141 ) vorgesehen ist. - Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Trägerplatte (
142a –142d ) zugewandte Innenseite (67 ) der mindestens einen Kralle (140 ,141 ) eine im wesentlichen linien- oder punktförmige Kontaktfläche (70 ) zum Kontakt mit einer Innenwand der Ausnehmung (17 ) der Bodenplatte (13a –13e ) aufweist. - Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Kralle (
140 ,141 ) im Sinne eines Andrückens der Bodenplatte (13a –13e ) in Richtung der Trägerplatte (142a –142d ) federnd ist. - Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Kralle (
140 ,141 ) einen Bestandteil einer Klammer (175 ) bildet, die einen dem Eingriffabschnitt (45 ) gegenüberliegenden Klammerschenkel (176 ) aufweist. - Beschlag nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Klammerschenkel (
176 ) durch einen Stützbereich (78 ) der Trägerplatte (142a –142d ) zum Abstützen auf dem Untergrund (35 ) oder den Auflagebereich (177 ) der Trägerplatte (142a –142d ) zum Auflegen der durch die mindestens eine Kralle (140 ,141 ) gehaltenen Bodenplatte (13a –13e ) gebildet ist. - Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens zwei Krallen (
140 ,141 ) zu einer Längsverkettung und/oder Querverkettung von Bodenplatten (13a –13e ) aufweist. - Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens zwei an einander entgegengesetzten Seiten offene Krallen (
140 ,141 ) zum Eingriff in Aus nehmungen (17 ) an mit ihren Längsschmalseiten (19 ) nebeneinander liegenden Bodenplatten (13a –13e ) aufweist. - Beschlag nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Krallen (
140 ,141 ) in einer quer zu einer Einsteckrichtung (80 ) der Krallen (140 ,141 ) in die jeweilige Bodenplatten-Ausnehmung (17 ) verlaufenden Reihenrichtung (81 ) nebeneinander angeordnet sind, und dass die Stützabschnitte (44 ) der mindestens zwei Krallen (140 ,141 ) bezüglich der Reihenrichtung (81 ) im wesentlichen miteinander fluchten. - Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens zwei zu einander entgegengesetzten Seiten offene Krallen (
140 ,141 ) aufweist, deren insbesondere als Stützwände ausgestaltete Stützabschnitte (44 ) sich gegenseitig verstärkend aneinander anliegen und vorzugsweise miteinander verbunden, insbesondere verschweißt, sind. - Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens zwei in einem Längsabstand (
82 ) zueinander angeordnete, zur gleichen Seite offene Krallen (40a ;40c ) aufweist. - Beschlag nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Krallen (
140 ,141 ) zum Eingriff in eine als Langloch ausgestaltete Ausnehmung (17 ) an der Schmalseite (18 ) der Bodenplatte (13a –13e ) einen Längsabstand (82 ) zueinander aufweisen, der im wesentlichen einer Längsbreite der Ausnehmung (17 ) entspricht. - Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens einen von der mindestens einen Kralle (
140 ,141 ) separaten Distanzanschlag (85 ) zur Einstellung einer Distanz (86 ) zwischen Bodenplatten (13a –13e ) aufweist, die im montierten Zustand im Bereich des Beschlags (110a –110d ) nebeneinander liegen. - Beschlag nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass er Krallen (
140 ,141 ) zum Halten von in einer Längsrichtung (22 ) angereihten Bodenplatten (13a –13e ) aufweist und der mindestens eine Distanzanschlag (85 ) zur Herstellung einer Distanz (86 ) in einem Stoßbereich (87 ) zwischen den angereihten Bodenplatten (13a –13e ) zwischen den Krallen (140 ,141 ) angeordnet ist. - Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (
142a –142d ) einen Befestigungsbereich (90 ), an dem die mindestens eine Befestigungseinrichtung (51 ) und die mindestens eine Kralle (140 ,141 ) angeordnet sind, einen Tragabschnitt (91 ) mit einem Auflagebereich (177 ) zum Auflegen der durch die mindestens eine Kralle (140 ,141 ) gehaltenen Bodenplatte (13a –13e ) aufweist, wobei der an einem quer zu der Bodenplatte (13a –13e ) verlaufenden Träger (14a –14c ) befestigbar ist und der Tragabschnitt (91 ) im montierten Zustand seitlich über den Träger (14a –14c ) vorsteht. - Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (
142a –142d ) mindestens eine sie statisch verstärkende Tragverstärkungseinrichtung (92 ) aufweist. - Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass von der Trägerplatte (
142a –142d ) ein Halteschenkel zur Befestigung an zueinander winkeligen Untergrundflächen des Untergrunds (35 ) winkelig absteht. - Beschlag nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (
142d ) den Halteschenkel zur Bildung einer Tragbasis für eine über den Untergrund (35 ) vorstehende Bodenplatte (13a –13e ) überkragt. - Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Bestandteil eines Beschlagsystems (
200 ) bildet und ein Grundelement (201 ) aufweist, das bei einem geometrisch anderen Beschlag des Beschlagsystems (200 ) ebenfalls vorhanden ist. - Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens eine Durchtrittsöffnung (
54 ) und/oder eine Halteeinrichtung (95 ) für eine Befestigungseinrichtung (37 ) zum Befestigen einer Bodenplatte (13a –13e ) aufweist. - Bodenbelag (
12 ) mit mindestens einem Haltebeschlag (110a –110d ) nach einem der Ansprüche 11 bis 38 und mit mindestens einer Bodenplatte (13a –13e ), die an einer Schmalseite (18 ) eine Ausnehmung (17 ) aufweist, in die die mindestens eine Kralle (140 ,141 ) des Haltebeschlags (110a –110d ) eingreift.
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