DE202009002509U1 - Schutzschirm für Tür- und Fensteröffnungen - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft einen Schutzschirm, zur Installation an ein Türblatt bzw. einen Fensterflügel einer teilweise aufgestellten Tür bzw. eines aufgestellten Fensters, vorrangig zur Verhinderung von Zugluft, wobei der Schutzschirm gleichzeitig als Durchgang für Haustiere wie z. B. Katzen oder Hunde dient.
- Ebenso betrifft die Erfindung einen Schutzschirm, konzipiert als mehrteiliger, größenvariabler Bausatz, der wiederlösbar am Türblatt bzw. Fensterflügel angeklemmt werden kann und, bei teilweise geöffnetem Durchlass, gegen Zugluft, Wärmeverlust, Temperaturschwankungen und Insekten schützt und gleichzeitig für Haustiere wie z. B. Katzen oder Hunde als Durchgang dient.
- Den Einsatzbereich der Erfindung betreffende Vorrichtungen, sind vorrangig sogenannte Katzentüren und/oder Hundeklappen.
- In der Regel werden hierzu bei Türen, in die Türblätter Öffnungen gesägt, in die eine separatbewegbare Klappe eingebaut wird. Durch diese Klappe kann das Haustier selbstständig bzw. unabhängig hindurchgehen, ohne dass die Tür geöffnet werden muss. Für Fenster sind solche Vorrichtungen nicht bekannt, oder nur ganz seltene spezielle Einzelanfertigungen.
- Nachteilig bei der Einbringung solche Durchlassklappen an Türen ist, dass das Türblatt dadurch so beschädigt wird, dass es nur mit viel Aufwand wieder repariert werden kann. Ebenso nachteilig bei der Verwendung solcher Durchlässe ist, dass im Innenbereich von Wohnungen recht viele Türen davon betroffen wären.
- Hauptsächlich im Winter, d. h. während der Heizperiode, ist die Bewegungsfreiheit von Haustieren innerhalb der Wohnung problematisch, da Türen, auch zu unbeheizten Wohnungsbereichen, zumindest so weit offen stehen müssen, dass die Haustiere durchlaufen können. Zugluft, Wärmeverlust und höhere Heizkosten können dabei die Folge sein.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die einen flexibel einstellbaren Durchlass für unterschiedliche Haustiere ermöglicht und gleichzeitig vor Zugluft und Wärmeverlust schützt.
- Ebenso soll die Vorrichtung leichtverständlich montiert und dauerhaft leicht entfernt werden können und weder Rückstände noch Beschädigungen hinterlassen.
- Zusätzlich soll die Vorrichtung auch an Fensterflügel installiert werden können und auch im Sommer anwendbar sein und dabei gleichzeitig ein flexibler Durchlass und Schutz gegen Insekten ermöglichen.
- Weiterhin soll die Vorrichtung als mehrteiliger Bausatz konzipierbar und so ausgestaltet sein, dass sie an Türblättern und Fensterflügel von unterschiedlicher Höhe und Rahmendicke angebracht werden kann.
- Eine weitere Aufgabenstellung ist die Herstellbarkeit mittels Standardfertigungstechniken, was große Stückzahlen ermöglicht und ein preisgünstiges Produkt zur Folge haben soll.
- Bewerkstelligt wird die Aufgabe, in dem die entsprechende Tür bzw. Fenster, einen "spaltbreit" offen gelassen wird und dieser Spalt, mittels einem erfindungsgemäßen, flexiblen, fächerartigen Schutzschirm verschlossen wird.
- Der Schutzschirm ist dabei eine mehrteilige Vorrichtung, bestehend aus einem, im Wesentlichen keilförmigen Element, welches den geöffneten, nach oben weisenden, horizontalen Spalt verschließt und einem, daran angehafteten, im Wesentlichen rechteckigen Element, das den vertikalen Öffnungsbereich verschließt.
- Das keilförmige Verschlusselement besteht in einer ersten, bevorzugten Ausführungsform aus mindestens zwei, keilförmig angeordneten Stäben, auf die eine Gewebe- oder Folienbahn aufgespannt ist. Dieses Verschlusselement ist so ausgebildet, dass der Keilwinkel, in seiner Größe verstellbar ist und dass dadurch die Größe des Öffnungsbereichs bedarfmäßig eingestellt werden kann.
- In dieser ersten bevorzugten Ausführungsform sind die Stäbe dazu, an jeweils einem ihrer Enden, durch ein Gelenk miteinander verbunden und bilden dabei einen gleichschenkeligen, verstellbaren Winkel aus.
- Die so verbundenen Stäbe werden wie Schirmrippen in Hohlsäume der Gewebebahn gesteckt und durch Aufklappen über das Verbindungsgelenk kann nun ein bedarfmäßig großer Winkel, bzw. Abdeckfläche eingestellt werden, bis die Gewebebahn vollständig gespannt ist. Vorzugsweise wird die so eingestellte Winkelgröße, mittels einem Bügel, der brückenartig beide Stäbe miteinander verbindet, fest fixiert.
- Diese, im Wesentlichen dreieckige Formation, wird, bei teilweise geöffneter Tür, so auf die obere Kante des Türblattes gelegt, dass einer der Stäbe, im Falzwinkel des Türblattes zu liegen kommt und in dieser Position mit einer Klemmzwinge am Türblatt befestigt. Zusätzlich ist vorgesehen, am zweiten, am Türrahmen anliegenden Stab ein Magnetschloss anzubringen, das an einem, am Rahmen befestigten, komplementären Metallteil anhaftet und so die Tür, im eingestellten Öffnungswinkel, geschlossen hält.
- Der Bereich der freien Kante der aufgespannten Gewebebahn wird nun so über den Abstandsbügel gelegt, dass sie mit einem Teilbereich, in den senkrechten Öffnungsbereich hineinhängt.
- An diesem Teilbereich ist nun die zweite, rechteckige Gewebebahn so angehaftet, dass sie herunterhängend, den vertikalen Öffnungsbereich verschließt. Unterschiedliche Höhen von Türen oder z. B. Fenstern, können durch unterschiedlich positioniertes Anhaften oder Abschneiden der besagten Gewebebahn ausgeglichen werden.
- Zur Stabilisierung dieser hängenden Verschlussbahn, sind in deren Randbereich, Gewichte als Beschwerung eingebracht.
- Damit ist mit dieser Erfindung eine Vorrichtung geschaffen die es ermöglicht, für Haustiere einen Durchgang zu schaffen, der kein bauliches Verändern oder Beschädigen von Türen und/oder Fenstern erforderlich macht, den sie selbstständig benutzen können und der in der Heizperiode gleichzeitig ein Schutz gegen Zugluft und Wärmeverlust ist und in der warmen Jahreszeit ein Belüften ermöglicht und gleichzeitig vor Insekten schützt.
- Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 bzw. durch die Merkmale der Ansprüche 1 bis 13 und unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen näher beschrieben.
- Es zeigen:
-
1 : Ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, installiert an eine Standard-Wohnungstür, in perspektivischer Darstellung; -
2 : Die erfindungsgemäße Vorrichtung entsprechend1 , jedoch mit größer eingestellter Durchlassregion, in perspektivischer Darstellung; -
3 : Die erfindungsgemäße Vorrichtung entsprechend2 während dem Öffnungsvorgang der Wohnungstür, in perspektivischer Darstellung; -
4 : Die, in einem Bausatz verwendeten Einzelteile oder Segmente, in perspektivischer Darstellung; -
5 : Den Zusammenbau der keilförmigen Stabformation in den Phasen a) und b), teilweise abgeschnitten, in perspektivischer Darstellung; -
6 : Die keilförmige Stabformation aus5 , beim Verstellen der Winkelgröße, in den Phasen a) und b), in perspektivischer Darstellung; -
7 : Die keilförmige Stabformation aus5 und6 , mit eingesteckten unterschiedlich großen Bügeln a) und b), zur Fixierung der Winkelgröße, in perspektivischer Darstellung; -
8 : Das Einstecken der Stabformation aus den5 bis7 , in die Hohlsäume der Gewebe- oder Folienbahn, in perspektivischer Darstellung; -
9 : Das fertige keilförmige Verschlusselement und das Positionieren und Anbringen eines Magnetschlosses mit Halteplatte, in perspektivischer Darstellung; -
10 : Das Installieren des keilförmigen Verschlusselementes aus9 auf die Oberkante des Türblattes und das Positionieren und Anbringen einer Klemmzwinge, teilweise abgeschnitten, in perspektivischer Darstellung; -
11 : Die Klemmzwinge aus9 , in perspektivischer Darstellung und in einer Querschnittansicht; -
12 : Das fertiginstallierte keilförmige Verschlusselement aus vorangegangenen Figuren, das mit einer Klemmzwinge auf der Oberkante des Türblattes befestigt ist und mit einem Magnetverschluss die Tür in dieser Öffnungsposition festhält, teilweise abgeschnitten, in perspektivischer Darstellung; -
13 : Ein vergrößerter Ausschnitt der Anklemmposition des keilförmigen Verschlusselements aus vorangegangenen Figuren, teilweise abgeschnitten, in perspektivischer Darstellung und in einer Querschnittansicht;, -
14 : Das rechteckige Verschlusselement, mit dem der vertikale Öffnungsbereich abgedichtet wird und das Einstecken eines Gewichtes bzw. Beschwerungsstabes in einen der Hohlsäume der Gewebebahn, aus vorangegangenen Figuren, in perspektivischer Darstellung; -
15 : Das Anbringen des rechteckigen Verschlusselements, am überhängenden Bereich der Gewebebahn des keilförmigen Verschlusselements, mittels dafür vorgesehener Verbindungsvorrichtung, teilweise abgeschnitten, in perspektivischer Darstellung; -
16 : Den fertiginstallierten erfindungsgemäßen Schutzschirm an einer Wohnungstür, in perspektivischer Darstellung; -
17 : Einen Teilbereich des erfindungsgemäßen Schutzschirms mit Darstellung der Durchgangsregion für Haustiere, in perspektivischer Darstellung; -
1 und2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Schutzschirmes1 , installiert an eine, teilweise offenstehende Standard-Wohnungstür6 . Der mehrteilige Schutzschirm1 , besteht aus einem keilförmigen Verschlusselement2 und einem, daran angehafteten, rechteckigen Verschlusselement3 . - Der Schutzschirm ist dabei so ausgebildet, dass der Winkel des keilförmigen Verschlusselementes
2 , größenverstellbar ist und dadurch die Größe des Durchlasses variabel eingestellt werden kann. Dies ist verdeutlicht im Unterschied der Öffnungsgröße zwischen1 , Maß A und2 , Maß B. - In diesem ersten Ausführungsbeispiel ist der erfindungsgemäße Schutzschirm
1 , mit einer Klemmzwinge4 , wiederlösbar, so am Türblatt befestigt, dass das keilförmige Verschlusselement2 , waagerecht, im Bereich der oberen Kante des Türblattes, so positioniert ist, dass es, den nach oben weisenden Öffnungsbereich des Türdurchganges verschließt. Das, im Bereich der, von der Tür abweisenden Kante des keilförmigen Verschlusselementes angehaftete, rechteckige Verschlusselement3 , hängt senkrecht nach unten und verschließt dabei den vertikalen Öffnungsbereich. - Das keilförmige Verschlusselement
2 ist im Wesentlichen ein variabel einstellbarer Rahmen, der bedarfmäßig mit einer Gewebe- oder Folienbahn bespannt ist und das rechteckige Verschlusselement3 ist im Wesentlichen ein vorhangartiges Element aus dem gleichen Material, das zur besseren Stabilität, mit Beschwerungselementen bzw. Gewichten versehen ist. Entsprechend dem Bedarf und Einsatzbereich, kann das Gewebe- oder Folienmaterial auch ein Netz oder Insektenschutzgitter sein. - Der so installierte Schutzschirm ist mit einem Magnetschloss
5 versehen, mit welchem er, zusammen mit dem Türblatt, in der gewünschten, eingestellten Öffnungsstellung, am Türrahmen festgehalten wird. - Auf diese Weise kann die Tür, in einem gewünschten Öffnungswinkel, permanent offen bleiben und somit als Durchgang für Haustiere wie z. B. Hunde und Katzen benutzt werden, wobei durch einen vorhangartigen Verschluss, Zugluft und Wärmeverlust verhindert wird. Außerhalb der Heizperiode kann die Vorrichtung als Insektenschutz eingesetzt und dazu auch mit einem anderen Material bespannt werden.
- Wie in
3 dargestellt, kann die Tür, mit installiertem Schutzschirm bequem geöffnet werden, so dass ein normales Durchgehen nicht behindert ist. -
4 zeigt eine Gruppierung von Bauteilen, wie sie in einem Bausatz, entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Schutzschirmes1 , enthalten sind. Dabei ist die Formation2b , ein Teilrahmen des keilförmigen Verschlusselementes2 , bestehend aus mindestens zwei Profilstäben2c , die im ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel, vorzugsweise einen quadratischen Querschnitt aufweisen und die mit einem Gelenk2d miteinander verbunden sind. -
2e ist die Gewebebahn, die auf das Rahmengebilde2b aufgespannt wird. Die Bahn Ist im Wesentlichen trapezförmig ausgebildet und in einem Teilbereich ihrer schrägen Seitenkanten, mit Hohlsäumen2e' ausgestattet. Im Bereich ihrer breiten parallelen Kante, sind mehrere Streifenstücke eines Haftmittels2e'' angebracht, welches vorzugsweise ein handelsübliches Klettband ist. -
2f ist eine Gruppe unterschiedlich großer Abstandsbügel, mit denen der eingestellte Winkel des Rahmens2b , fixiert wird. - Objekt
3b ist die Gewebebahn des Verschlusselementes3 . Die Bahn ist im Wesentlichen rechteckig ausgebildet und in diesem ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, in Teilbereichen ihrer langen Seitenkanten, mit Hohlsäumen3b' ausgestattet. Im Bereich mindestens einer ihrer schmalen Kanten, sind mehrere Streifenstücke eines Haftmittels3b'' angebracht, das vorzugsweise ein handelsübliches, zum Klettband2e'' komplementäres Flauschband ist. -
3c ist eine Gruppe von Beschwerungsstäben bzw. Gewichten, die zur besseren Stabilität der Bahn3b , in die Hohlsäume3b' eingesteckt werden. Die Darstellung der Gewebebahnen2e und3b als Gitter, ist nur aus Gründen des besseren Erkennens so gewählt. In der Praxis sind diese Bahnen unterschiedlich dichtgewobene Stoffe, Folien, oder Netze mit entsprechender Maschengröße. - Das Objekt
4 ist eine erste Ausführungsform einer Klemmzwinge, mit der der erfindungsgemäße Schutzschirm, am Türblatt, wiederlösbar befestigt wird. - Die Objektgruppierung
5 ist ein handelübliches Magnetschloss mit einer Metallplatte und Befestigungsschrauben. -
5 zeigt in den Phasen a) und b), den Aufbau des Teilrahmens2b , der im Wesentlichen aus mindestens zwei Profilstäben2c besteht, die mit einem Gelenk2d , miteinander verbunden sind. Dabei wird jeweils ein Profilstab2c , an einem Ende, mit einer, vorzugsweise runden, Verbinderscheibe2d' verbunden. Diese Verbindung kann per Schrauben2d'' , Nieten, Kleben oder anderweitiger Technik hergestellt werden. - In dieser ersten Ausführungsform sind die Verbinderscheiben
2d' so ausgebildet, dass auf einer größeren, zylindrischen Scheibe, eine kleinerer Zylinder zentrisch positioniert ist und dieses Gebilde zentrisch durchbohrt ist. Die Stäbe sind so im Bereich der größeren Scheibe angebracht, dass sich ihr Radius, nahe am Profilende befindet und das kleinere Zylindersegment, an einer Seitenfläche des Stabes nahezu anliegt. Zwei derart ausgebildete Stäbe werden nun, wie in5 b) dargestellt, umgekehrt symmetrisch aufeinandergelegt, so dass sich die zentrische Bohrung durch die Verbinderscheiben deckt und durch diese Bohrung, mit einer Schrauben/Mutter Verbindung2d''' , drehbar miteinander verbunden. Am so erstellten Teilrahmen2b , kann nun, wie in6a ) und b) dargestellt, durch Auseinanderklappen der Profilstäbe2c , um den Drehpunkt des Gelenkes2d , die Winkelgröße verstellt werden. - Wie in
7a ) und b) dargestellt, kann der gewünschte, eingestellte Winkel, durch Einstecken eines entsprechend großen Bügels2f , in dafür vorgesehene Bohrungen2c' , die in einer Außenwand des Profils2c angeordnet sind, fixiert werden. In einer weitergebildeten Variante dieser ersten Ausführungsform, kann anstatt eines stabverbindenden Gelenkes, auch eine Feder- oder Drahtverbindung vorgesehen sein. -
8 zeigt das Einstecken der Stäbe2c (Pfeilrichtung), in die Hohlsäume2e' der Gewebebahn2e . -
9 zeigt nun ein fertiges, keilförmiges Verschlusselement2 , entsprechend der ersten Ausführungsform, das auf eine entsprechende Winkelgröße aufgeklappt und in dieser Einstellung durch einen Abstandsbügel2f fixiert ist. Die, über die Hohlsäume2e' aufgebrachte Gewebebahn2e , verläuft dabei mit dem Bereich ihrer freien Kante über den Abstandsbügel und dieser freie Bereich hängt, im, an das Türblatt montierten Zustand, vertikal nach unten Richtung Boden. An diesem, frei hängenden Kantenbereich der Gewebebahn2e , sind mehrere Klettbandstreifen2e'' angebracht, an die später die rechteckige Gewebebahn3b , wiederlösbar angehaftet wird. - An einen der Profilstäbe
2c wird ein Magnetschloss5 angebracht, das mit einer, später am Türrahmen befestigten Metallplatte5' , eine anhaftende, lösbare Verbindung eingeht. - Wie in
10 dargestellt, wird das keilförmige Verschlusselement2 nun so auf die Oberkante des Türblattes6 aufgelegt, dass, wie auch in13 zu sehen ist, ein Profilstab2c , im Falzwinkel6' des Türblattes zu liegen kommt. Nun wird das Verschlusselement2 , durch Verschieben positioniert, während gleichzeitig der Öffnungswinkel der Tür so verändert wird, bis der, dem Türrahmen zugewandte Profilstab2c , parallel am Türrahmen7 anliegt. In dieser Positionierung wir das Verschlusselement2 , mit der Klemmzwinge4 , am Türblatt befestigt. - Die Klemmzwinge
4 , dargestellt in11 und13 , ist in diesem ersten Ausführungsbeispiel so ausgebildet, dass ein U-förmiges Element, mit einem kürzeren Schenkel4' , den, im Falzwinkel6' liegenden Profilstab2c umgreift und ihn gegen den Falz drückt, während gleichzeitig ein zweiter, längerer Schenkel4'' , über eine Anpressplatte4c , gegen das Türblatt gestützt wird. Nach entsprechender Positionierung bzw. Ausrichtung der Klemmzwinge4 , wird diese mit den Anpressschrauben4b , über die Anpressplatte4c , fest an das Türblatt angeklemmt. Nun wird noch die Gegenplatte5' des Magnetschlosses am Türrahmen positioniert und befestigt und das keilförmige Verschlusselement2 ist, wie in12 dargestellt, fertig montiert. -
14 zeigt das Fertigstellen der rechteckigen Gewebebahn3b , in dem die Beschwerungsstäbe3c , in die Hohlsäume3b' eingesteckt werden. Anstelle der vertikal ausgerichteten Beschwerungen, können auch horizontal ausgerichtete Gewichte vorgesehen sein. - Nun wird die rechteckige Gewebebahn
3b , wie in15 dargestellt, mit den Flauschbandstreifen3b'' , an die Klettbandstreifen2e'' , der trapezförmigen Gewebebahn2e angehaftet und die Installation ist wie in16 dargestellt fertig. Im Falle unterschiedlicher Tür- bzw. Fensterhöhen, kann die Bahn entsprechend anders angehaftet oder abgeschnitten werden. -
17 demonstriert noch den Durchlass für bezeichnete Haustiere, die selbstständig durch den lose hängenden Bereich des rechteckigen Verschlusselementes3 hindurch schlüpfen können. -
- 1
- Schutzschirm (komplett)
- 2
- keilförmiges Verschlusselement
- 2b
- Teilrahmen
v. Verschlusselement
2 - 2c
- Profilstäbe
- 2d
- Gelenk
- 2d'
- Verbinderscheibe
- 2d''
- Befestigungsschrauben oder Nieten
- 2d''
- Verbindungsschrauben
- 2e
- trapezförmige Gewebebahn
- 2e'
- Hohlsäume
- 2e''
- Klettband
- 2f
- Abstandsbügel
- 3
- rechteckiges Verschlusselement
- 3b
- rechteckige Gewebebahn
- 3b'
- Hohlsäume
- 3b''
- Flauschband
- 3c
- Beschwerungsstäbe
- 4
- Klemmzwinge
- 4'
- kurzer Schenkel
- 4''
- langer Schenkel
- 4b
- Anklemmschrauben
- 4c
- Anklemmplatte
- 5
- Magnetschloss
- 5'
- Metallplatte
- 6
- Türblatt
- 6'
- Falzwinkel
- 7
- Türrahmen
Claims (13)
- Schutzschirm (
1 ), zur wiederlösbaren Installation an teilweise aufgestellte Türblätter, bestehend aus einem ersten, vorrangig keilförmigen Verschlusselement (2 ), an welches ein zweites, vorrangig rechteckiges Verschlusselement (3 ), wiederlösbar angehaftet ist. - Schutzschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Verschlusselement (
2 ), vorrangig ein keilförmiges Rahmengebilde (2b ) ist, auf welches eine, vorrangig trapezförmige Gewebe- oder Folienbahn (2e ) aufgespannt ist. - Schutzschirm nach Anspruch 1 u. 2, dadurch gekennzeichnet, dass das keilförmige Rahmengebilde (
2b ), aus mindestens zwei Profilstäben (2c ) besteht, die mittels einem Gelenk (2d ), winkelverstellbar zusammengefügt sind und die zum Fixieren eines eingestellten Winkels, mit einem brückenartigen Abstandsbügel (2f ) miteinander verbunden werden. - Schutzschirm nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle der Gelenkverbindung (
2d ), die Stäbe auch per Feder- oder Drahtbügel miteinander verbunden sein können. - Schutzschirm nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die, auf das Rahmengebilde (
2b ) aufgespannte, vorrangig trapezförmige Gewebebahn (2e ), im Bereich einer freiliegenden Kante, mit mehreren Haftmittelstreifen (2e'' ) versehen ist, welche vorzugsweise aus einem handelsüblichen Klettband bestehen. - Schutzschirm nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass über die Verstellbarkeit der Winkelgröße des keilförmigen Verschlusselementes (
2 ), die Größe des Türdurchgangbereiches variabel eingestellt werden kann. - Schutzschirm nach vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das keilförmige Verschlusselement (
2 ), mittels einer Klemmzwinge (4 ), wiederlösbar am Türblatt (6 ) befestigt wird und dabei die freiliegende, mit Haftmittelstreifen versehene Kante der Gewebebahn (2e ), über den Abstandsbügel (2f ) verlaufend, nach unten, in den vertikalen Öffnungsbereich der Tür hineinhängt. - Schutzschirm nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite, rechteckige Verschlusselement (
3 ), mittels, zu den Klettbandstreifen (2e'' ) komplementären Flauschbandstreifen (3b'' ), wiederlösbar an das Verschlusselement (2 ) angehaftet wird. - Schutzschirm nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Flauschbandstreifen (
3b'' ), so an der Gewebebahn (3b ) des Verschlusselementes (3 ), angebracht sind, dass nach dem Anhaften, das Verschlusselement (3 ), so in den vertikalen Öffnungsbereich der teilweise geöffneten Tür hineinhängt, dass dieser weitestgehend verschlossen ist. - Schutzschirm nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebebahn des Verschlusselementes (
3 ), mit Beschwerungsstäben (3c ) versehen ist, damit die Bahn stabiler und sicherer hängt. - Schutzschirm nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschwerungsstäbe (
3c ), in Hohlsäume (3b' ) eingesteckt sind, welche im Bereich der vertikalen Seitenkanten der Gewebebahn (3b ) angeordnet sind. - Schutzschirm nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die, die Gewebebahn beschwerenden Gewichte auch horizontal ausgerichtet sein können.
- Schutzschirm nach vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebebahn (
3b ), vorzugsweise durch Abschneiden, so gekürzt werden kann, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung, sowohl an Türen, wie auch an Fenster, von unterschiedlicher Höhe, installiert werden kann.
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| DE202009002509U1 true DE202009002509U1 (de) | 2009-07-02 |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE202009002509U1 (de) |
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| DE102017011248A1 (de) * | 2017-12-06 | 2019-06-06 | Joachim Friedrich Schug | Fenster-Schnittstelle für klimatechnische Installationen |
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2009
- 2009-02-21 DE DE202009002509U patent/DE202009002509U1/de not_active Expired - Lifetime
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