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DE202009001711U1 - Halsschutz und Schutzhelm-Halsschutz-Kombination insbesondere für Motorradfahrer - Google Patents

Halsschutz und Schutzhelm-Halsschutz-Kombination insbesondere für Motorradfahrer Download PDF

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DE202009001711U1
DE202009001711U1 DE200920001711 DE202009001711U DE202009001711U1 DE 202009001711 U1 DE202009001711 U1 DE 202009001711U1 DE 200920001711 DE200920001711 DE 200920001711 DE 202009001711 U DE202009001711 U DE 202009001711U DE 202009001711 U1 DE202009001711 U1 DE 202009001711U1
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helmet
scarf
motorcyclists
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DE200920001711
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MARUSHIN Ltd
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MARUSHIN Ltd
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D13/00Professional, industrial or sporting protective garments, e.g. surgeons' gowns or garments protecting against blows or punches
    • A41D13/05Professional, industrial or sporting protective garments, e.g. surgeons' gowns or garments protecting against blows or punches protecting only a particular body part
    • A41D13/0512Neck or shoulders area
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B3/00Helmets; Helmet covers ; Other protective head coverings
    • A42B3/04Parts, details or accessories of helmets
    • A42B3/10Linings
    • A42B3/105Linings with additional protection for the neck

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Abstract

Halsschutz insbesondere für Motorradfahrer, gekennzeichnet durch ein Halstuch (32) aus Textilmaterial und ein an der Oberkante des Halstuchs (32) befestigtes Verbindungselement (34).

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Halsschutz und eine Schutzhelm-Halsschutz-Kombination insbesondere für Motorradfahrer.
  • Schutzhelme für Fahrer von Motorrädern und anderen Fahrzeugen, die den Fahrer unmittelbar der Umwelt aussetzen, sind in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt. Insbesondere bei tiefen Außentemperaturen ist es üblich und zweckmäßig, den Halsbereich und bei Helmen ohne Kinnteil auch einen Teil des Gesichts des Fahrers zusätzlich mit einem Halstuch oder einem Schal vor Wind und Kälte zu schützen.
  • Dabei besteht jedoch die Gefahr, dass das Halstuch oder der Schal in dem an den Schutzhelm angrenzenden Bereich die entsprechende Hals- und/oder Gesichtspartie nicht luftdicht bedeckt oder während der Fahrt verrutscht. Dadurch kann kalte Luft in den zwischen Helm und Halstuch bzw. Schal gebildeten Zwischenraum eindringen und eine Auskühlung der betreffenden Hals- und/oder Gesichtspartie des Fahrers bewirken, sodass eine anschließende Erkrankung des Fahrers begünstigt werden kann.
  • Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, einen Halsschutz und eine Schutzhelm-Halsschutz-Kombination insbesondere für Motorradfahrer zu schaffen, mit dem bzw. der ein verbesserter Kälteschutz insbesondere für die Halspartie des Fahrers ermöglicht wird.
  • Diese Aufgabe wird mit einem Halsschutz gemäß Anspruch 1 und einer Schutzhelm-Halsschutz-Kombination gemäß Anspruch 5 gelöst.
  • Der erfindungsgemäße Halsschutz weist ein Halstuch aus Textilmaterial und ein an der Oberkante des Halstuchs befestigtes Verbindungselement auf. Das Verbindungselement dient dazu, eine weitgehend luftdichte Verbindung mit einem Schutzhelm des Trägers herzustellen. Durch diese Verbindung wird verhindert, dass der Halsschutz während der Fahrt verrutscht und in der Folge der Fahrtwind eine Auskühlung des Hals- oder Gesichtsbereichs des Fahrers bewirkt.
  • Bevorzugt ist das Verbindungselement eine die Oberkante des Halstuchs wenigstens teilweise umlaufende Leiste aus biegeelastischem Kunststoffmaterial. Die Leiste ist ausreichend stabil, um im Bereich der Öffnungskante des Schutzhelms des Trägers beispielsweise durch Einklemmen befestigt zu werden, und gleichzeitig flexibel genug, um sich während des Befestigungsvorgangs an den Verlauf der Biegung der Öffnungskante anzupassen. Dies ermöglicht eine einfache Handhabung, sodass die Befestigung und Ablösung des Halsschutzes von dem Schutzhelm durch wenige Handgriffe erfolgen kann.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind die Form und Länge der Leiste an die Form und die Umfangslänge der Öffnungskante der Einschlupföffnung eines Schutzhelms angepasst. Bei dieser Ausführungsform kann der erfindungsgemäße Halsschutz lückenlos an dem Schutzhelm befestigt werden, sodass zwischen Halsschutz und Schutzhelm praktisch kein Luftaustausch stattfinden kann.
  • Besonders vorteilhafterweise sind das Halstuch und das Verbindungselement mittels lösbarer Verschlusselemente im Nackenbereich des Trägers verschließbar. Dies erleichtert das An- und Ausziehen des Halsschutzes in Verbindung mit dem Schutzhelm, wobei gleichzeitig die direkt dem Fahrtwind ausgesetzten vorderen und seitlichen Hals- und Gesichtspartien des Fahrers lückenlos und damit optimal von dem Halstuch vor Auskühlung geschützt sind.
  • Als Verschlusselemente sind aufgrund der einfachen Handhabung Klettverschlüsse besonders bevorzugt.
  • Die erfindungsgemäße Schutzhelm-Halsschutz-Kombination umfasst einen Schutzhelm, der eine Helmschale mit einer Einschlupföffnung und innerhalb der Helmschale angeordnete Polster aufweist. Die Helmschale weist entlang der Öffnungskante der Einschlupföffnung mindestens ein wenigstens abschnittsweise umlaufendes Befestigungselement zur Befestigung eines vorstehend beschriebenen Halsschutzes auf. Der Träger einer erfindungsgemäßen Schutzhelm-Halsschutz-Kombination wird aufgrund der weitgehend luftdichten Verbindung zwischen Halsschutz und Schutzhelm sicher vor kaltem Fahrtwind und somit vor einer Auskühlung der Gesichts- und Halspartie geschützt.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist das Befestigungselement eine Einfassung aus flexiblem Kunststoffmaterial, die mindestens eine in das Helminnere weisende Lippe aufweist. In diese Einfassung kann das Verbindungselement eines Halsschutzes durch Klemmung in das Helminnere zwischen Helmschale und Einfassung eingefügt werden, wobei die Lippe das Verbindungselement einerseits abdichtet und andererseits gegen Herausrutschen schützt. Dadurch wird eine luftdichte und belastbare Verbindung zwischen Halsschutz und Schutzhelm geschaffen.
  • Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden ausführlichen Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen und der angefügten Zeichnung. Darin zeigen
  • 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schutzhelms in Schnittansicht,
  • 2 eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schutzhelms in Schnittansicht,
  • 3 einen erfindungsgemäßen Halsschutz in Draufsicht,
  • 4 eine Teilschnittansicht des Kinnteils einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schutzhelm-Halsschutz-Kombination aus dem Schutzhelm aus 1 und dem Halsschutz aus 3, und
  • 5 eine Teilschnittansicht des Kinnteils einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schutzhelm-Halsschutz-Kombination aus dem Schutzhelm aus 2 und dem Halsschutz aus 3.
  • 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines Integralhelms 10 für Motorradfahrer in schematischer Schnittansicht mit einer Helmschale 12, einem Visier 14 im Frontbereich des Schutzhelms 10 und im Helminneren angeordneten Kinn-, Kopf- und Nackenpolstern 16, 17 bzw. 18. Die Helmschale 12 weist eine Einschlupföffnung auf, entlang der eine die Öffnungskante 13 vollständig umlaufende Einfassung 19 vorgesehen ist. Die Einfassung 19 weist eine zwischen Helmschale 12 und Kinn- bzw. Nackenpolster 16, 18 in das Helminnere weisende, angeformte Lippe 15 auf, die zur Aufnahme eines Halsschutzes 30 dient. Wie besser aus der Teilschnittansicht des Kinnteils in 4 ersichtlich ist, sichert die Lippe 15 eine Leiste 34 des Halsschutzes 30, die zwischen die Helmschale 12 und das Kinnpolster 16 eingeschoben ist, gegen Herausrutschen aus dem Helminneren. An der Leiste 34 ist mittels einer Steppnaht 35 ein Halstuch 32 befestigt, das über die Lippe 15 hinweg aus dem Helminneren herausragt. Die Lippe 15 wirkt somit als Barriere einer Verschiebung der Leiste 34 entgegen und bewirkt gleichzeitig eine luftdichte Abdichtung der Schutzhelm-Halsschutz-Verbindung.
  • 2 zeigt eine zweite Ausführungsform eines Integralhelms 10', der sich von dem in 1 gezeigten Schutzhelm durch die Ausgestaltung der Einfassung 19' unterscheidet. Die Einfassung 19' weist eine erste Lippe 15a und eine zweite Lippe 15b auf, die beabstandet zueinander im Wesentlichen parallel zur Helmschale 12 in das Helminnere weisen. Bevorzugt ist die erste Lippe 15a mit der Innenseite der Helmschale fest verbunden. In den Zwischenraum zwischen erster Lippe 15a und zweiter Lippe 15b kann, wie in 5 dargestellt ist, eine Leiste 34 eines erfindungsgemäßen Halsschutzes eingefügt werden, der somit durch die zweite Lippe 15b gegen Herausrutschen gesichert und abgedichtet ist.
  • Die Einfassung 19, 19' besteht vorteilhafterweise aus einem flexiblen Kunststoffmaterial und ist mit der Öffnungskante 13 mittels Klebung, durch Anvulkanisieren oder durch andere, Fachleuten geläufige Maßnahmen fest verbunden.
  • 3 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Halsschutzes 30 in schematischer Draufsicht, der zur Verbindung mit einem der 1 und 2 gezeigten Schutzhelme 10, 10' geeignet ist. Der Halsschutz 30 besteht aus einem Halstuch 32, das entlang seiner gesamten Oberkante 33 eine Leiste 34 aufweist. Die Leiste 34 ist mittels einer Steppnaht an dem Halstuch 32 befestigt. Es ist aber auch möglich, die Leiste 34 mittels lösbarer Verbindung, z. B. Klettverschlüssen an dem Halstuch 32 zu befestigen.
  • Die Leiste 34 weist eine gebogene Form auf, die im Wesentlichen dem Konturverlauf der Öffnungskante 13 eines Schutzhelms 10 gemäß 1 oder 2 entspricht, und kann mittels Klettverschlüssen 33, die auf verbreiterte Enden 35 der Leiste 34 gesteppt sind, zu einem Ring verbunden werden. In dieser Ringform kann die Leiste 34 passgenau in eine Einfassung 19, 19' (vgl. 1, 2, 4 und 5) eingesetzt werden, wobei die Klettverbindung im Nackenbereich zwischen Nackenpolster 18 und Helmschale 12 zu liegen kommt.
  • Die Leiste 34 kann weitere Verbreiterungen 36 aufweisen, die hier im seitlichen Kinnbereich vorgesehen sind. Diese Verbreiterungen 36 bewirken im zwischen Helmschale 12 und Kinnpolster 16 eingesetzten Zustand eine zusätzliche Stabilisierung der Schutzhelm-Halsschutz-Verbindung.
  • Das an der Leiste 34 befestigte Halstuch 32 hat eine im Wesentlichen rechteckige Grundform, wobei die Seiten mittels im Seitenkantenbereich aufgesteppten Klettverschlüssen 37 miteinander verbindbar sind. Im Bereich seiner Unterkante weist das Halstuch 32 Schulterausschnitte auf, die einen mittleren Brustlappen 38 und zwei seitliche Rückenlappen 39 voneinander trennen. Das Halstuch 32 weist ferner zwei seitlich angeordnete Raffungen 40 auf, welche durch aufgesteppte Gummibänder ausgebildet sind und zur Verbesserung der Passform des Halstuchs im Halsbereich dienen. Das Halstuch 32 besteht bevorzugt aus einem luftdichten Textilmaterial. Geeignete Textilmaterialien sind beispielsweise wasserabweisende, atmungsaktive und waschbare Textilien, insbesondere Baumwoll-Mischgewebe mit Neopren.
  • Es versteht sich, dass sich der erfindungsgemäße Halsschutz, obgleich er in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel in Verbindung mit einem Integralhelm beschrieben ist, auch für andere Helmarten mit festem Kinnteil, wie z. B. Klapphelme, Motocrosshelme, und für Helme ohne festes Kinnteil, wie z. B. Jethelme oder Halbschalenhelme eignet.
  • So ist es beispielsweise möglich, den Halsschutz zweiteilig mit einem Basisabschnitt und einem Kinnabschnitt auszuführen, die mittels seitlich angeordneter Verschlusselemente verbindbar sind. Ein derartiger Halsschutz wäre für die Verwendung in Kombination mit einem Klapphelm geeignet, wobei die seitlichen Verschlusselemente die Verbindung des Kinnabschnitts des Halsschutzes mit dem Basisabschnitt bei zugeklapptem Helm ermöglichen.

Claims (6)

  1. Halsschutz insbesondere für Motorradfahrer, gekennzeichnet durch ein Halstuch (32) aus Textilmaterial und ein an der Oberkante des Halstuchs (32) befestigtes Verbindungselement (34).
  2. Halsschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement eine die Oberkante des Halstuchs (32) wenigstens teilweise umlaufende Leiste (34) aus biegeelastischem Kunststoffmaterial ist.
  3. Halsschutz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Form und Länge der Leiste (34) an die Form und die Umfangslänge der Öffnungskante (13) der Einschlupföffnung eines Schutzhelms (10, 10') angepasst sind.
  4. Halsschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Halstuch (32) und das Verbindungselement (34) mittels lösbarer Verschlusselemente (35, 37) im Nackenbereich des Trägers verschließbar sind.
  5. Schutzhelm-Halsschutz-Kombination insbesondere für Motorradfahrer, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzhelm (10, 10') eine Helmschale (12) mit einer Einschlupföffnung und innerhalb der Helmschale (12) angeordnete Polster (16, 17, 18) aufweist und die Helmschale (12) entlang der Öffnungskante (13) der Einschlupföffnung mindestens ein wenigstens teilweise umlaufendes Befestigungselement (19, 19') zur Befestigung eines Halsschutzes (30) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 aufweist.
  6. Schutzhelm-Halsschutz-Kombination nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement eine Einfassung (19, 19') aus flexiblem Kunststoffmaterial ist, die mindestens eine in das Helminnere weisende Lippe (15, 15a, 15b) aufweist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102017108242A1 (de) * 2017-04-19 2018-10-25 Baris Akin Schutzvorrichtung für Integralhelme

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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