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DE202009001707U1 - Elektrische Versorgungsschaltung - Google Patents

Elektrische Versorgungsschaltung Download PDF

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Abstract

Elektrische Versorgungsschaltung (2) mit einem Transformator (5), einem Gleichrichter (6) und einem Glättungskondensator (8), die in dieser Folge elektrisch hintereinander geschaltet sind, wobei die Versorgungsschaltung (2) im Falle einer an ihrem Eingang angelegten Wechselspannung (U1) an ihrem Ausgang eine geglättete Gleichspannung (U4) bereitstellt, an die ein Verbraucher (4), insbesondere wenigstens ein LED-Leuchtmittel angeschlossen oder anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Transformator (5) ein frei- bzw. selbstschwingender elektronischer Transformator ist und zwischen Gleichrichter (6) und Glättungskondensator (8) ein Leistungsfaktorkorrekturfilter (7) geschaltet ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Versorgungsschaltung mit einem Transformator, einem Gleichrichter und einem Glättungskondensator, die in dieser Folge elektrisch hintereinander geschaltet sind, wobei die Versorgungsschaltung im Falle einer an ihrem Eingang angelegten Wechselspannung an ihrem Ausgang eine geglättete Gleichspannung bereitstellt, an die ein Verbraucher, insbesondere wenigstens ein LED-Leuchtmittel angeschlossen oder anschließbar ist. Außerdem betrifft die vorliegende Erfindung eine Leuchte mit wenigstens einem LED-Leuchtmittel, das an einer geglätteten Gleichspannung betrieben wird. Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung eine Niedervoltleuchte mit einem Gleichrichter, einem Glättungskondensator und einem LED-Leuchtmittel zum Betrieb an einer transformierten Niedervolt Wechselspannung.
  • Derartige elektrische Versorgungsschaltungen sind im Stand der Technik bekannt und werden z. B. für die Versorgung von LED-Leuchtmitteln verwendet. Dabei wird zunächst aus einer Netzspannung, üblicherweise eine Wechselspannung von 230 V mit 50 Hz, durch Transformieren eine Niedervolt Wechselspannung als Versorgungsspannung mit üblicherweise 12 V bereitgestellt. In dem Gleichrichter wird die Versorgungsspannung gleichgerichtet und anschließend durch den Glättungskondensator auf eine Betriebsspannung mit einem idealerweise konstanten Pegel geglättet. An dieser Betriebspannung wird das LED-Leuchtmittel über eine Regelschaltung, z. B. zur Einstellung und Stabilisierung des Stroms, betrieben.
  • Die Baugröße der Versorgungsschaltung ist wesentlich durch die Größe des Transformators bedingt. Deshalb wird zumindest der Transformator der Versorgungsschaltung oft von dem Verbraucher getrennt vorgesehen, beispielsweise in einem externen Netzteil. Auch können z. B. mehrere Leuchten mit LED-Leuchtmittel als Niedervoltleuchten mit einer zentral angeordneten Versorgungsschaltung gemeinsam versorgt werden, wobei Gleichrichter, Glättungskondensator und Regelschaltung integral in der Niedervoltleuchte vorgesehen sind.
  • Es sind auch elektronische Transformatoren bekannt, die eine kleine Bauform aufweisen. In ihnen werden aus der Netzspannung Spannungspulse mit einer Frequenz von typischerweise etwa 50 kHz erzeugt, wodurch der eigentliche Übertragertransformator sehr klein ausgelegt werden kann. Kostengünstige frei- bzw. selbstschwingende elektronische Transformatoren wurden speziell für die Verwendung von Glühlampen oder auch Halogenglühlampen entwickelt, die eine überwiegend ohmsche Last darstellen. Sie können jedoch mit ausgeprägten induktiven oder kapazitativen Lasten, wie sie sich z. B. bei der Verwendung eines Glättungskondensators ergeben, nicht betrieben werden, da solche Lasten eine Phasenverschiebung in der Rückkopplung der selbstschwingenden elektronischen Transformatoren bewirken. Dies stört den Schwingkreis, und die Schwingungen können zum Erliegen kommen.
  • Alternativ sind aktiv getaktete elektronische Transformatoren bekannt, die dieses Problem nicht kennen. Diese werden in der Praxis aus Kostengründen jedoch nur selten eingesetzt.
  • Trotz dieser Probleme steigt die Nachfrage nach alternativen und neuartigen Leuchtmitteln zur Verwendung in üblichen Lampenfassungen und Beleuchtungssystemen. Dies liegt einerseits an den steigenden Energiekosten und dem wachsenden Umweltbewusstsein der Verbraucher und andererseits an gesetzlichen Vorgaben, wonach z. B. in den Staaten der Europäischen Union in wenigen Jahren nur noch Leuchten mit einem geringen Stromverbrauch in Verkehr gebracht werden dürfen. Die Verwendung neuer Leuchtmittel würde alle vorhandenen elektronischen Transformatoren unbrauchbar machen und stellt deshalb keine akzeptable Lösung dar.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine stabile, kleine und kostengünstige elektrische Versorgungsschaltung bereitzustellen, welche den Betrieb der neuartigen, insbesondere LED-basierten Leuchtmittel, in vorhandenen Beleuchtungssystemen ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Transformator ein frei- bzw. selbstschwingender elektronischer Transformator ist und zwischen Gleichrichter und Glättungskondensator ein Leistungsfaktorkorrekturfilter geschaltet ist.
  • Grundgedanke der Erfindung ist es also, durch das Leistungsfaktorkorrekturfilter die Last derart umzuwandeln, dass sie für den Transformator näherungsweise eine rein ohmsche Last darstellt. Dadurch wird der selbstschwingende elektronische Transformator stabilisiert und seine Verwendung auch für Verbraucher ermöglicht, die selber eine induktive oder kapazitative Last darstellen. Damit kann die elektrische Versorgungsschaltung stabil arbeiten und durch unter Verwendung des kleinen und preiswerten selbstschwingenden elektronischen Transformators hergestellt werden, wodurch sie eine geringe Baugröße aufweist und preiswert ist. Dadurch kann die elektrische Versorgungsschaltung besonders vorteilhaft als integrale Schaltung ausgebildet sein, die leicht in verschiedene Geräte oder auch in Leuchten integriert werden kann. Durch den geringen Preis ist auch eine Verwendung in oder mit preiswerten Massenartikeln möglich, da der Anteil der Herstellungskosten der elektrischen Versorgungsschaltung an den gesamten Herstellungskosten gering ist.
  • Aufgrund des kleineren Übertragungstransformators eines selbstschwingenden elektronischen Transformators verglichen mit einem konventionellen Transformator fallen nur geringe Magnetisierungsverluste an, wodurch die Verluste gegenüber einer konventionellen Versorgungsschaltung insgesamt reduziert werden. Somit ist diese Versorgungsschaltung auch in ökonomischer Hinsicht für verschiedene Verbraucher interessant. Durch das Leistungsfaktorkorrekturfilter können allgemeine Verbraucher, auch solche mit einer nicht ohmschen Last, mit der erfindungsgemäßen Versorgungsschaltung betrieben werden.
  • So kann eine Leuchte integral mit der elektrischen Versorgungsschaltung gebildet und direkt in einer üblichen Lampenfassung verwendet werden. Die Leuchte wird dann unmittelbar mit der Netzspannung verbunden. Besondere Anpassungen der Lampe oder ihrer elektrischen Installation an die so gebildete Leuchte sind nicht erforderlich.
  • Auch kann bei einer Niedervoltleuchte zwischen dem Gleichrichter und dem Glättungskondensator ein Leistungsfaktorkorrekturfilter vorgesehen sein. Damit kann die Niedervoltleuchte in konventionellen Niedervolt-Beleuchtungssystemen, die einen zentralen Transformator und üblicherweise eine Mehrzahl Niedervoltleuchten umfassen, zum Austausch konventioneller Niedervoltleuchten verwendet werden. Konventionelle Niedervoltleuchten sind häufig als Glühlampen oder auch Halogenglühlampen ausgeführt und stellen eine ohmsche Last dar. Damit können auch selbstschwingende elektronische Transformatoren in Niedervolt-Beleuchtungssystemen verwendet werden. Durch die Verwendung der neuartigen LED-Niedervoltleuchten mit dem Lei stungsfaktorkorrekturfilter kann der Austausch der konventionellen Niedervoltleuchten erfolgen, ohne dass der selbstschwingende elektronische Transformator instabil wird.
  • Bei der Verwendung eines LED-Leuchtmittels kann diesem eine Regelschaltung vorgeschaltet sein, welche die Helligkeit des LED-Leuchtmittels regelt. Damit kann die LED immer in ihrem idealen Betriebspunkt betrieben werden. Außerdem ist auch ein effektives Dimmen durch eine geeignete Regelschaltung auf an sich bekannte Weise möglich.
  • Des Weiteren kann das Leistungsfaktorkorrekturfilter ein aktives Filter sein. Aktive Filter sind gegenüber passiven Filtern deutlich leistungsfähiger. Verglichen mit passiven Filtern enthalten sie nur kleine passive Elemente, so dass sie eine kleinere Bauform aufweisen. Damit stellen sie z. B. für die Integration mit Verbrauchern eine adäquate Lösung dar. Insbesondere die Verwendung mit LED-Leuchtmitteln ist gut möglich, da aufgrund vorgegebener Lampenfassungen und existierender Lampen eine Größenbeschränkung für die integrierten Leuchtmittel existiert.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Leistungsfaktorkorrekturfilter als nicht ideales Filter mit einer Vorverzerrung seiner Strom-Spannungskennlinie ausgeführt. Der selbstschwingende elektronische Transformator mit dem nachgeschalteten Leistungsfaktorkorrekturfilter benötigt am Beginn jeder Halbwelle etwas mehr Strom als üblich, um seine Schaltelemente bei anfangs noch kleiner/geringer Spannung im Rückkopplungskreis sicher treiben zu können. Ein näherungsweise ideales Filter kann dies jedoch nicht leisten. Wenn das Filter mit einer Vorverzerrung ausgeführt wird kann der selbstschwingende elektronische Transformator ausreichend Strom für einen stabilen Betrieb erhalten.
  • Schließlich kann der Glättungskondensator ein Elektrolytkondensator sein. Diese Kondensatoren weisen eine besonders hohe Energiespeicherdichte auf, wodurch die Baugröße der Versorgungsschaltung besonders klein gehalten werden kann.
  • Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen der Erfindung wird auf die Unteransprüche sowie die nachfolgende Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung verwiesen. In der Zeichnung zeigt:
  • 1 einen Schaltplan einer Leuchte mit einer elektrischen Versorgungsschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung, und
  • 2 einen Schaltplan von zwei Leuchtmitteleinheiten im parallelen Betrieb an einem Transformator.
  • In der 1 ist eine Leuchte 1 mit einer elektrischen Versorgungsschaltung 2, einer Regelschaltung 3 und einer Leuchtdiode 4 dargestellt, die in dieser Reihenfolge hintereinander geschaltet sind. Die Leuchte 1 ist auf nicht gezeigte Weise mit einem genormten Schraubsockel, z. B. E14 oder E27, zur direkten Verwendung in einer entsprechenden Lampenfassung ausgeführt, über die sie an eine Netzspannung U1, hier eine übliche 230 V Wechselspannung mit einer Frequenz von 50 Hz, angeschlossen wird.
  • Die elektrische Versorgungsschaltung 2 umfasst einen frei- oder selbstschwingenden elektronischen Transformator 5, einen Gleichrichter 6, ein Leistungsfaktorkorrekturfilter 7 und einen Glättungskondensator 8, die elektrisch hintereinander geschaltet sind, wobei das Leistungsfaktorkorrekturfilter 7 eine aktive Steuerungselektronik enthält und der Glättungskondensator 8 ein Elektrolytkondensator ist. Der Transformator 5 stellt die Eingangsseite und der Glättungskondensator 8 die Ausgangsseite der elektrischen Versorgungsschaltung 2 dar.
  • Im Betrieb ist die Leuchte 1 an die Netzspannung U1 angeschlossen. Die Netzspannung U1 liegt somit an dem Transformator 5 an, der die Netzspannung U1 auf eine Niedervolt Wechselspannung U2 transformiert. Der Transformator 5 ist so ausgelegt, dass er aus der Netzspannung U1 eine transformierte Spannung U2 von 12 V (effektiv) erzeugt. Die transformierte Niedervolt Wechselspannung U2 wird in dem Gleichrichter 6 zu der Spannung U3 gleichgerichtet, die an dem Leistungsfaktorkorrekturfilter 7 anliegt. Das Leistungsfaktorkorrekturfilter 7 stellt ausgangsseitig eine Betriebsspannung U4 bereit, die von dem Glättungskondensator 8 geglättet wird. Eingangsseitig führt das Leistungsfaktorkorrekturfilter 7 eine Minimierung der Blindleistung durch, so dass eine Phasenverschiebung von Strom und Spannung, die durch den Glättungskondensator 8 und evtl. nachfolgende nicht ohmsche Lasten bewirkt wird, an dem Gleichrichter 6 idealerweise aufgehoben wird (cos(φ) = 1). Entsprechend wird auch der selbstschwingende elektronische Transformator 5 praktisch nicht mit Blindleistung belastet. Dadurch stellt das Leistungsfaktorkorrekturfilter 7 die für den selbstschwingenden elektronischen Transformator 5 erforderlichen Betriebsbedingungen bereit.
  • Die Regelschaltung 3 dient dazu, für die Leuchtdiode 4 eine Leuchtenspannung U5 mit einem festen vorgegebenen Pegel zur Verfügung zu stellen. Die Regelschaltung 3 stabilisiert die Leuchtenspannung U5 insbesondere gegen Schwankungen der Temperatur und betreibt dadurch die Leuchtdiode 4 mit einer konstanten Helligkeit. Auf an sich bekannte Weise kann die Regelschaltung 3 auch die Helligkeit der Leuchtdiode 4 beim Dimmbetrieb steuern.
  • Der Pegel der Betriebsspannung U4 ist über den selbstschwingenden elektronischen Transformator 5, den Gleichrichter 6, das Leistungsfaktorkorrekturfilter 7 und den Glättungskondensator 8 von dem Effektivwert der Netzspannung U1 abhängig. Wenn die Netzspannung U1 z. B. durch Dimmen mit einem Dimmer verändert wird, verändern sich auch die nachfolgenden Spannungen U2, U3, U4. Bei der Verwendung einer entsprechend ausgeführten Regelschaltung 3 kann diese ohne Weiteres die Änderung der Betriebsspannung U4 an ihrem Eingang erfassen und die Leuchtleistung der Leuchtdiode 4 entsprechend anpassen, wobei zur Beibehaltung der Leuchtcharakteristik der Pegel der Leuchtenspannung U5 konstant gehalten wird. Alternativ kann die Regelschaltung 3 auf nicht gezeigte Weise die transformierte Niedervolt Wechselspannung U2 oder die gleichgerichtete Spannung U3 zur Anpassung der Leuchtleistung der Leuchtdiode 4 erfassen.
  • Für den stabilen Betrieb des selbstschwingenden elektronischen Transformators 5 ist das Leistungsfaktorkorrekturfilter 7 als nicht ideales Filter ausgeführt. Es zeigt eine Vorverzerrung seiner Strom-Spannungskennlinie. Der selbstschwingende elektronische Transformator 5 benötigt mit nachgeschaltetem Leistungsfaktorkorrekturfilter am Beginn jeder Halbwelle etwas mehr Strom als üblich, um seine Schaltelemente bei anfangs noch kleiner/geringer Spannung im Rückkopplungskreis sicher treiben zu können. Dies wird durch die spezielle Ausführung des Filters sichergestellt.
  • In einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, die in 2 gezeigt ist, wird eine Niedervoltleuchte 9 gebildet, indem jeweils ein Gleichrichter 6, ein Leistungsfaktorkorrekturfilter 7, ein Glättungskondensator 8, eine Regelschaltung 3 und eine Leuchtdiode 4 elektrisch hin tereinander geschaltet und integral ausgeführt sind. Die Funktion der einzelnen Komponenten ist wie zuvor beschrieben. zentral ist ein selbstschwingender elektronischer Transformator 5 vorgesehen, der über eine gemeinsame elektrische Verteilung 10 mit jeder Niedervoltleuchte 9 verbunden ist. Dabei stellt jede Niedervoltleuchte 9 für sich durch die Verwendung des Leistungsfaktorkorrekturfilters 7 eine näherungsweise ohmsche Last dar, sodass der selbstschwingende elektronische Transformator 5 sich insgesamt in einem stabilen Betrieb befindet.

Claims (9)

  1. Elektrische Versorgungsschaltung (2) mit einem Transformator (5), einem Gleichrichter (6) und einem Glättungskondensator (8), die in dieser Folge elektrisch hintereinander geschaltet sind, wobei die Versorgungsschaltung (2) im Falle einer an ihrem Eingang angelegten Wechselspannung (U1) an ihrem Ausgang eine geglättete Gleichspannung (U4) bereitstellt, an die ein Verbraucher (4), insbesondere wenigstens ein LED-Leuchtmittel angeschlossen oder anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Transformator (5) ein frei- bzw. selbstschwingender elektronischer Transformator ist und zwischen Gleichrichter (6) und Glättungskondensator (8) ein Leistungsfaktorkorrekturfilter (7) geschaltet ist.
  2. Versorgungsschaltung (2) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Leistungsfaktorkorrekturfilter (7) ein aktives Filter ist.
  3. Versorgungsschaltung (2) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Leistungsfaktorkorrekturfilter (7) als nicht ideales Filter mit einer Vorverzerrung seiner Strom-Spannungskennlinie ausgeführt ist.
  4. Versorgungsschaltung (2) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Glättungskondensator (8) ein Elektrolytkondensator ist.
  5. Versorgungsschaltung (2) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der selbstschwingende elektronische Transformator (5), der Gleichrichter (6), das Leistungsfaktorkorrekturfilter (7) und der Glättungskondensator (8) als integrale Schaltung ausgebildet sind.
  6. Leuchte (1) mit wenigstens einem LED-Leuchtmittel (4), das an einer geglätteten Gleichspannung (U4) betrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Versorgungsschaltung (2) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche umfasst und mit einer Netzspannung (U1) verbunden oder verbindbar ist.
  7. Leuchte (1) gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem LED-Leuchtmittel (4) eine Regelschaltung (3) vorgeschaltet ist, welche die Helligkeit des LED-Leuchtmittels (4) regelt.
  8. Niedervoltleuchte (9) mit einem Gleichrichter (6), einem Glättungskondensator (8) und einem LED-Leuchtmittel (4) zum Betrieb an einer transformierten Niedervolt Wechselspannung (U2), dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Gleichrichter (6) und dem Glättungskondensator (8) ein Leistungsfaktorkorrekturfilter (7) vorgesehen ist.
  9. Niedervoltleuchte (9) gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem LED-Leuchtmittel (4) eine Regelschaltung (3) vorgeschaltet ist, welche die Helligkeit des LED-Leuchtmittels (4) regelt.
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