DE202009001470U1 - Schnappverschluss mit Druckknopf - Google Patents
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- E05C1/00—Fastening devices with bolts moving rectilinearly
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Abstract
Schnappverschluss mit Druckknopf (2) und Knopfgehäuse (1) für Klappen und Türen, bestehend aus einem Hülsenkörper (13), an dessen Außenumfang ein Außengewinde (14) angeordnet ist, welches mit einer Gewindemutter (6) zur Festlegung des Hülsenkörpers (13) in der Ausnehmung einer Tür geeignet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Sichtseite angeordnete Gewindemutter (6) (Stellmutter) als Stellhülse (5) ausgebildet ist und mit einer axialen Hülse (7) verbunden ist, welche Hülse (7) das Außengewinde (14) des Knopfgehäuses (1) umgreift und abdeckt und welches mit der oberen Stirnseite gleichzeitig in einen umlaufenden Ringraum (8) an der Unterseite des Knopfgehäuses (1) eingreift.
Description
- Die Neuerung betrifft einen Schnappverschluss mit Druckknopf nach dem Oberbegriff des Schutzanspruches 1.
- Solche Schnappverschlüsse mit Druckknopf sind z. B. zum rastenden Verschluss von Türen und Klappen vorgesehen. An der Außenseite der Tür ist der Schnappverschluss mit einer entsprechenden Schraubbefestigung durch das Türblatt hindurchbefestigt, und wenn man auf den im Knopfgehäuse angeordneten Druckknopf drückt, betätigt der Druckknopf ein oder mehrere Rastklinken, welche aus einer zugeordneten Ausnehmung im Korpus ausfahren, außer Eingriff kommen, sodass die Tür oder die Klappe dann frei aufgeschwenkt werden kann.
- Bei der Schraubbefestigung derartiger Schnappverschlüsse mit Druckknopf besteht jedoch das Problem, dass der Hülsenkörper des Schnappverschlusses ein Außengewinde trägt. Um nun den Schnappverschluss lagenrichtig (im richtigen axialen Abstand) auf dem Türblatt oder der Klappe zu positionieren, ist es bekannt, auf dem Außengewinde des Hülsenkörpers zwei voneinander beanstandete Gewindemuttern anzuordnen. An der einen, unteren Gewindemutter wird der Hülsenkörper an der Innenseite der Klappe festgelegt, während mit der gegenüberliegenden Gewindemutter der Hülsenkörper von der Außenseite der Klappe her auf der Klappe festgelegt wird.
- Die beiden Gewindemuttern werden also gegeneinander verdreht, um so den Hülsenkörper des Schnappverschlusses in lagenrichtiger Positionierung zur Klappe zu bringen.
- Damit kann also der Rastabstand zwischen der Rastklinke und der zugeordneten Ausnehmung im Korpus plus dem Zargenabstand richtig eingestellt werden.
- Nachteilig beim Stand der Technik ist jedoch, dass die äußere, auf der Sichtseite der Klappe angeordnete Gewindemutter auffällt, weil sie auf ein außenliegendes, gut sichtbares Außengewinde des Hülsenkörpers aufgeschraubt ist. Aus ästhetischen Gründen und auch aus praktischen Gründen ist es jedoch unerwünscht, dieses Außengewinde von der Außenseite der Klappe her sichtbar zu machen. Zum einen kann das Außengewinde sehr leicht verschmutzen, es kann beschädigt werden und es sieht unschön aus.
- Der Neuerung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die Schraubbefestigung eines Schnappverschlusses mit Druckknopf an einer Klappe so weiterzubilden, dass ein auf der Sichtseite sichtbares Außengewinde am Hülsenkörper vermieden wird.
- Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Neuerung durch die technische Lehre des Anspruches 1 gekennzeichnet.
- Wesentliches Merkmal der Neuerung ist, dass die auf der Sichtseite angeordnete Gewindemutter (Stellmutter) nunmehr als Stellhülse ausgebildet ist, d. h., die Gewindemutter ist werkstoffeinstückig mit einer axialen Hülse verbunden, welche Hülse das Außengewinde des Knopfgehäuses umgreift und abdeckt und welches mit der oberen Stirnseite gleichzeitig in einen umlaufenden Ringraum an der Unterseite des Knopfgehäuses eingreift.
- Mit der gegebenen technischen Lehre ergibt sich somit der wesentliche Vorteil, dass nun nicht mehr die Gewindemutter allein auf der Sichtseite aufgeschraubt ist, sondern sie ist werkstoffeinstückig mit einer Hülse bzw. mit einem Hülsenmantel verbunden, und dieser Hülsenmantel ist in seiner axialen Länge so gewählt, dass er das gesamte auf der Sichtseite angeordnete Außengewinde des Hülsenkörpers abdeckt und gleichzeitig auch noch mit seiner oberen Stirnseite in einen umlaufenden Ringraum des Knopfgehäuses eingreift. Damit wird ein geschlossener Außeneindruck des Knopfgehäuses geschaffen, weil das Knopfgehäuse sich in Form des Hülsenmantels nach unten bis in Richtung auf die Gewindemutter fortsetzt, ohne dass erkennbar ist, dass in diesem Bereich eine axiale veränderbare Länge angeordnet ist.
- Es wird also ein integrales Äußeres des Knopfgehäuses erzielt, was durch die Verbindung der Gewindemutter mit der vorher genannten Hülse gelingt, die gleichzeitig in einen umlaufenden Ringraum an der Unterseite des Knopfgehäuses eingreift.
- Damit ergibt es einen vorteilhafteren ästhetischeren Gesamteindruck, weil optisch der Eindruck erweckt wird, dass sich das Knopfgehäuse in Form einer axialen Hülse bis über die Gewindemutter erstreckt. Damit ist das außen liegende Gewinde des Hülsenkörpers nicht mehr sichtbar.
- Neuerungsgemäß ist demzufolge die sichtseitig angeordnete Gewindemutter als Stellhülse ausgebildet.
- Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Neuerung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Schutzansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Schutzansprüche untereinander.
- Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung, werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
- Im Folgenden wird die Neuerung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere wesentliche Merkmale und Vorteile der Neuerung hervor.
- Es zeigen:
-
1 : Schnitt durch einen Schnappverschluss mit Druckknopf -
2 : Die Montagelage des Schnappverschlusses mit Druckknopf zwischen einer Klappe und einer Zarge - In
1 ist allgemein ein Knopfgehäuse1 dargestellt, an dessen oberen Stirnseite eine Einsenkung angeordnet ist, in der ein Druckknopf2 gegen die Last einer Druckfeder11 verschiebbar angeordnet ist. - Der Druckknopf
2 ist fest mit der Druckhülse23 verbunden, die an ihrem unteren Ende eine Schräge24 aufweist, die mit einer zugeordneten Schräge an einer Rastklinke17 zusammenarbeitet. Die Rastklinke17 wird durch eine Druckfeder16 vorgespannt, die in einer Querausnehmung15 im Bereich des Hülsenkörpers13 aufgenommen ist. - Wird der Druckknopf
2 in Pfeilrichtung3 betätigt, dann geschieht dies entgegen der Druckfeder11 , und die Schrägen24 gleiten aneinander, sodass die Rastklinke17 in der nach unten gerichteten Stellung nach Pfeilrichtung18 zurück in die Querausnehmung15 gezogen wird. - In der Ruhelage ist hingegen der Druckknopf
2 in Pfeilrichtung4 durch die Feder11 vorgespannt, sodass die Rastklinke17 stets aus dem Gehäuse und der Querausnehmung des Hülsenkörpers13 herausragt und damit in Rasteingriff mit einer Zarge28 gelangt, die in2 dargestellt ist. - Um nun den Schraubabstand des Hülsenkörpers
13 zu verändern, ist vorgesehen, dass auf dem Außengewinde14 des Hülsenkörpers eine untere, erste Gewindemutter19 angeordnet ist, wie sie auch in2 dargestellt ist. Auf diese Weise wird der Hülsenkörper13 an der Rückseite einer Klappe26 in Bezug zu der Bohrung27 festgelegt. - Um nun an der Sichtseite einen optisch geschlossenen Eindruck zu erreichen und das Außengewinde
14 abzudecken, ist an der Sichtseite eine Stellhülse5 vorgesehen. Diese Stellhülse5 besteht gemäß1 aus einer Gewindemutter6 , die werkstoffeinstückig mit einer axialen Hülse7 verbunden ist, deren obere Stirnseite bevorzugt in einen Ringraum8 an der Unterseite des Knopfgehäuses1 eingreift und dort dem gemäß verdeckt ist. - Demzufolge ist im Bereich der Pfeilrichtungen
9 eine Schraubverstellung der Stellhülse5 möglich, ohne dass die obere Stirnseite der Hülse7 außer Eingriff mit dem Ringraum8 an der Unterseite des Knopfgehäuses1 kommt. Damit ergibt sich stets – unabhängig von der Schraubstellung der Stellhülse5 – ein geschlossener Eindruck, weil es so aussieht, als ob das Knopfgehäuse1 sich nach unten werkstoffeinstückig in Form der Stellhülse5 bis zur Außenseite der Klappe26 fortsetzt. - Es wird noch angegeben, dass das Knopfgehäuse
1 sich in Form einer Mantelhülse10 axial nach unten erstreckt und in diesem Bereich von der Hülse7 der Stellhülse5 überdeckt wird. - Ferner wird noch angemerkt, dass zur Sicherung der Druckhülse
23 gegen Verdrehen die Druckhülse ein Langloch25 trägt, in die ein Querstift22 längsverschiebbar eingreift, welcher Querstift22 in dem Hülsenkörper13 eingesetzt ist. - Die Einspannung der Klappe
26 erfolgt also zwischen den veränderbaren Anschlagflächen20 und21 , nämlich zwischen der Gewindemutter19 und der Stellhülse5 . -
- 1
- Knopfgehäuse
- 2
- Druckknopf
- 3
- Pfeilrichtung
- 4
- Pfeilrichtung
- 5
- Stellhülse
- 6
- Gewindemutter
(von
5 ) - 7
- Hülse (von
5 ) - 8
- Ringraum
- 9
- Pfeilrichtung
- 10
- Mantelhülse (von
1 ) - 11
- Druckfeder
- 12
- 13
- Hülsenkörper
- 14
- Außengewinde
- 15
- Querausnehmung
- 16
- Druckfeder
- 17
- Rastklinke
- 18
- Pfeilrichtung
- 19
- Gewindemutter
- 20
- Anschlagfläche
- 21
- Anschlagfläche
- 22
- Querstift
- 23
- Druckhülse
- 24
- Schräge
- 25
- Langloch
- 26
- Klappe
- 27
- Bohrung
- 28
- Zarge
Claims (6)
- Schnappverschluss mit Druckknopf (
2 ) und Knopfgehäuse (1 ) für Klappen und Türen, bestehend aus einem Hülsenkörper (13 ), an dessen Außenumfang ein Außengewinde (14 ) angeordnet ist, welches mit einer Gewindemutter (6 ) zur Festlegung des Hülsenkörpers (13 ) in der Ausnehmung einer Tür geeignet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Sichtseite angeordnete Gewindemutter (6 ) (Stellmutter) als Stellhülse (5 ) ausgebildet ist und mit einer axialen Hülse (7 ) verbunden ist, welche Hülse (7 ) das Außengewinde (14 ) des Knopfgehäuses (1 ) umgreift und abdeckt und welches mit der oberen Stirnseite gleichzeitig in einen umlaufenden Ringraum (8 ) an der Unterseite des Knopfgehäuses (1 ) eingreift. - Schnappverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellhülse (
5 ) aus einer werkstoffeinstückig mit der Gewindemutter (6 ) verbundenen Hülse (7 ) besteht. - Schnappverschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckknopf (
2 ) ein zylindrisches Kopfgehäuse (1 ) mit einem axialen Hülsenmantel (10 ) aufweist, in dessen Bereich ein axial nach unten geöffneter Ringraum (8 ) angeordnet ist, in den die Hülse (7 ) stirnseitig eingreift und dort axial einstellbar verschiebbar ist. - Schnappverschluss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der das obere stirnseitige Ende der Hülse (
7 ) verdeckt in den Ringraum (8 ) des Knopfgehäuses (1 ) eingreift. - Schnappverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Knopfgehäuse (
1 ) in Form des Hülsenmantels (10 ) nach unten bis in Richtung auf die Gewindemutter (6 ) fortsetzt. - Schnappverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Knopfgehäuse (
1 ) in Form einer Mantelhülse (10 ) axial nach unten erstreckt und in diesem Bereich von der Hülse (7 ) der Stellhülse (5 ) überdeckt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE202009001470U DE202009001470U1 (de) | 2009-02-06 | 2009-02-06 | Schnappverschluss mit Druckknopf |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE202009001470U DE202009001470U1 (de) | 2009-02-06 | 2009-02-06 | Schnappverschluss mit Druckknopf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202009001470U1 true DE202009001470U1 (de) | 2010-07-01 |
Family
ID=42309201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE202009001470U Expired - Lifetime DE202009001470U1 (de) | 2009-02-06 | 2009-02-06 | Schnappverschluss mit Druckknopf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202009001470U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2975119A1 (fr) * | 2011-05-13 | 2012-11-16 | Norsud Gestion | Verrou, systeme et procede correspondant |
| DE102016213460A1 (de) * | 2016-07-22 | 2018-01-25 | Airbus Operations Gmbh | Verriegelungsanordnung, Luftfahrzeuginnenraumkomponente und Luftfahrzeuginstallationsanordnung, die eine Verriegelungsanordnung umfasst |
-
2009
- 2009-02-06 DE DE202009001470U patent/DE202009001470U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2975119A1 (fr) * | 2011-05-13 | 2012-11-16 | Norsud Gestion | Verrou, systeme et procede correspondant |
| DE102016213460A1 (de) * | 2016-07-22 | 2018-01-25 | Airbus Operations Gmbh | Verriegelungsanordnung, Luftfahrzeuginnenraumkomponente und Luftfahrzeuginstallationsanordnung, die eine Verriegelungsanordnung umfasst |
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