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DE202009001314U1 - Vorrichtung zur Entschwefelung von Biogas - Google Patents

Vorrichtung zur Entschwefelung von Biogas Download PDF

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DE202009001314U1
DE202009001314U1 DE202009001314U DE202009001314U DE202009001314U1 DE 202009001314 U1 DE202009001314 U1 DE 202009001314U1 DE 202009001314 U DE202009001314 U DE 202009001314U DE 202009001314 U DE202009001314 U DE 202009001314U DE 202009001314 U1 DE202009001314 U1 DE 202009001314U1
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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12MAPPARATUS FOR ENZYMOLOGY OR MICROBIOLOGY; APPARATUS FOR CULTURING MICROORGANISMS FOR PRODUCING BIOMASS, FOR GROWING CELLS OR FOR OBTAINING FERMENTATION OR METABOLIC PRODUCTS, i.e. BIOREACTORS OR FERMENTERS
    • C12M21/00Bioreactors or fermenters specially adapted for specific uses
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Abstract

Vorrichtung (1) zur Entschwefelung von Biogas (2) umfassend einen zur Aufnahme der Biomasse (2) ausgebildeten Fermenter (3) mit einer oberhalb eines Flüssigkeitsspiegels (4) der Biomasse (2) liegenden Gasentnahme (5), einen unterhalb des Flüssigkeitsspiegels (4) liegenden Mikroblasenerzeuger (6), und eine Druckluftversorgungseinrichtung (7), welche ausgebildet ist, um Druckluft unterhalb des Flüssigkeitsspiegels (4) in die Biomasse (2) einzubringen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entschwefelung von Biogas, insbesondere für Biogasanlagen von Blockheizkraftwerken.
  • Bei der Erzeugung von Biogas in Fermentern bzw. Biogasreaktoren entsteht in der Phase der Methanbildung bei der anaeroben Vergärung Schwefelwasserstoff. Zu hohe Schwefelwasserstoffkonzentrationen im Gas führen insbesondere bei Blockheizkraftwerken zu erhöhten Verschleißerscheinungen in den Motoren. Jedoch spielt auch bei der Nutzung des Gases in Brennstoffzellen oder bei der Einspeisung des Biogases in bestehende Erdgasleitungsnetze die Entschwefelung eine wesentliche Rolle. Eine Möglichkeit zur Entschwefelung des Gases ist das Einbringen von Luft in den Gasraum des Fermenters, wobei die Funktionalität der Luftentschwefelung wesentlich von den folgenden Faktoren abhängt:
    Erstens bedarf es einer ausreichenden Sauerstoffzufuhr in Bereiche, in denen entschwefelt werden soll. Zweitens muss eine ausreichende Besiedelungsfläche für die entschwefelnden Mikroorganismen bereitstehen. Drittens muss die Nährstoffzufuhr zu den entschwefelnden Mikroorganismen gewährleistet sein. Viertens muss eine ausreichende Verweilzeit des Sauerstoffs bzw. der Luft in der Entschwefelungszone durch eine große Grenzfläche zwischen Flüssigkeits- und Gasphase sichergestellt werden.
  • Durch die herkömmliche Methode, nämlich das Einbringen von Luft in den Gasraum des Fermenters sind diese soeben erwähnten Voraussetzungen nur ungenügend erfüllt und somit ist es Aufgabe vorliegender Erfindung, eine Vorrichtung zur Entschwefelung von Biogas bereitzustellen, welche bei kostengünstiger Herstellung und wartungsarmer Verwendung das Einbringen der Luft in den Fermenter optimiert.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Anspruches 1. Die Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Gegenstand.
  • Somit wird die Erfindung gelöst durch eine Vorrichtung zur Entschwefelung von Biogas, umfassend einen zur Aufnahme der Biomasse ausgebildeten Fermenter mit einer oberhalb eines Flüssigkeitsspiegels der Biomasse liegenden Gasentnahme. Desweiteren umfasst die Vorrichtung einen unterhalb des Flüssigkeitsspiegels liegenden Mikroblasenerzeuger und eine Druckluftversorgungseinrichtung, welche ausgebildet ist, um Druckluft unterhalb des Flüssigkeitsspiegels in die Biomasse einzubringen. Dadurch, dass der Mikroblasenerzeuger innerhalb der Biomasse angeordnet ist und die Druckluftversorgungseinrichtung die Druckluft in diese Biomasse liefert, bilden die Mikroblasen mit ihrer großen Oberfläche bereits beim Aufsteigen die erforderliche Grenzfläche zwischen dem Gas, also den Mikroblasen, und der Flüssigkeit zur Entschwefelung. Vorteil dieser Mikroblasenmethode ist es, dass die Luftblasen sukzessive aufsteigen und somit eine ausreichende Verweilzeit des Sauerstoffs in der Entschwefelungszone gesichert ist. Dadurch, dass die Luftbläschen eine gewisse Oberfläche darstellen, wird der Umwandlungsprozess des Schwefelwasserstoffs in elementaren Schwefel bzw. in schwefelige Säure optimiert und beschleunigt. Die kugelige Form der Mikroblasen stellt also in Summe eine sehr große Oberfläche dar. Diese sehr große Oberfläche steht bereits beim Aufsteigen innerhalb der Biomasse und nachfolgend an der Oberfläche der Biomasse im Bioreaktor für die Entschwefelung zur Verfügung. Folglich wird der in der Luft enthaltene Sauerstoff bestmöglich ausgenutzt und eine unnötige Verunreinigung des Biogases mit dem in der Luft enthaltenen Stickstoff vermieden.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung ist die Druckluftversorgungseinrichtung mit einer Luftaustrittseinheit des Mikroblasenerzeugers betriebsverbunden und die Luftaustrittseinheit über einen Antrieb, insbesondere Exzenterantrieb, in kreisförmige Schwingung versetzbar. Die Druckluft wird also direkt über den Mikroblasenerzeuger in die Biomasse eingebracht, wobei durch die kreisförmige Schwingung bzw. Vibration der Luftaustrittseinheit sichergestellt wird, dass Mikroblasen einer bestimmten Größe von Luftaustrittslöchern, insbesondere Luftaustrittsporen, in der Luftaustrittseinheit abreißen. Ohne eine Bewegung der Luftaustrittseinheit bzw. Scheiben haften die Mikroblasenblasen zu lange an der Oberfläche derselben fest und werden zu groß. Sie würden sich damit nicht an Feststoffteilchen anhaften, würden sich vereinigen, zu schnell aufsteigen und folglich einen durchmischenden negativen Effekt bewirken. Die erfindungsgemäß zu erzeugenden Mikroblasen sind so klein, dass sie sich beim Zusammenstoß nicht vergrößern und nebelartig sowie über die ganze Fläche verteilt, gleichmäßig aufsteigen. Von besonderem Vorteil ist es, die Blasen durch eine Strömung der Flüssigkeit unmittelbar über der Oberfläche der Membranen der Luftaustrittseinheit so zeitig abzulösen, dass Mikroblasen mit einem Durchmesser von 30–50 μm entstehen.
  • Um eben diese Mikroblasen mit einer kreisförmig schwingenden bzw. vibrierenden Luftaustrittseinheit zu erzeugen, ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass die Luftaustrittseinheit zumindest eine mikroporöse keramische Membran umfasst. Auf dieser Membran bilden sich die kleinen Luftbläschen, welche dann durch die Bewegung zwischen der Flüssigkeit und der Membran von der Oberfläche derselben abgelöst werden.
  • Vorteilhafterweise umfasst die Druckluftversorgungseinrichtung einen Kompressor, um die Luft mit ausreichendem Druck in die Biomasse einzubringen.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Mikroblasenerzeuger in einer unteren Hälfte der Flüssigkeitssäule der Biomasse angeordnet ist. Dabei erstreckt sich per Definition die Flüssigkeitssäule der Biomasse vom Boden des Fermenters bis zum Flüssigkeitsspiegel bzw. zur Gas/Flüssigkeitsgrenze im Fermenter. Dadurch, dass der Mikroblasenerzeuger in der unteren Hälfte der Biomasse angeordnet ist, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Entschwefelung von Biomasse gleichzeitig auch zur Flotation der Biomasse verwendet werden. D. h., dass sich an den aufsteigenden Luftblasen bzw. an der Oberfläche der aufsteigenden Luftblasen Feststoffteilchen der Biomasse sammeln und mit aufsteigen. Damit werden noch verwertbare Nährstoffe und die für den Umsetzungsprozeß notwendigen Mikroorganismen im Fermenter zurückgehalten. Die Dichte der Biomasse steigt an, wobei sich im unteren Teil des Fermenters Flüssigkeit ansammelt. Wie später beschrieben wird, fließt diese Flüssigkeit optimalerweise über einen Ablauf aus dem Fermenter ab.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung ist der Mikroblasenerzeuger in einem unteren Drittel der Flüsskeitssäule der Biomasse angeordnet. Dadurch wird der soeben beschriebene Flotationsprozess der Biomasse weiter unterstützt und die Gasbläschen können sich über die Breite des Fermenters besser verteilen, wodurch auch die Entschwefelung unterstützt wird.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass innerhalb des Fermenters eine nach oben offene Kammer angeordnet ist, wobei die obere Öffnung der Kammer unterhalb des Flüssigkeitsspiegels liegt und wobei der Mikroblasenerzeuger in der unteren Hälfte der Kammer angeordnet ist. Vorteilhafterweise befindet sich nun unterhalb des Mikroblasenerzeugers in der Kammer der Ablauf. D. h., dass innerhalb der Kammer sowohl Luft zur Entschwefelung eingebracht wird, als auch mit den Luftbläschen der Flotationsprozess vollzogen wird. An den aufsteigenden Luftbläschen innerhalb der Kammer sammelt sich Feststoff der Biomasse. Dies führt zur Hufkonzentration der Biomasse im oberen Bereich der Kammer und zur Sammlung von Flüssigkeit im unteren Bereich. Diese angesammelte Flüssigkeit im unteren Bereich kann über den Ablauf abfließen, wodurch im Ergebnis die Dichte der Biomasse im Fermenter erhöht wird.
  • In einer ebenso bevorzugten Ausführungsform wird der Mikroblasenerzeuger in einem separaten Kessel außerhalb des Fermenters angeordnet, wobei der Kessel und der Fermenter über einen Zulauf und einen Rücklauf betriebsverbunden sind, und wobei die Biomasse über den Zulauf in den Kessel fließt und die mit Mikroblasen versetzte Biomasse über den Rücklauf in den Fermenter fließt. D. h. also, zusätzlich oder vor allem anstatt der separaten Kammer wird Biomasse über den Zulauf aus dem Fermenter abgezweigt und in den Kessel geleitet. In diesem Kessel fließt die Biomasse dann über den Mikroblasenerzeuger, welcher die Biomasse mit Luftblasen versetzt. Die mit Luftblasen versetzte Biomasse fließt sodann über den Rücklauf zurück in den Fermenter. Um wiederum nicht nur die Entschwefelung zu unterstützen, sondern auch den Flotationsprozess und somit die Verdichtung der Biomasse voranzutreiben, ist unterhalb des Mikroblasenerzeugers im Kessel ein Ablauf vorgesehen.
  • Bei der gleichzeitigen Optimierung des Entschwefelungs- und des Flotationsprozesses der Biomasse kann es unter Umständen sein, dass über die Mikroblasen nicht ausreichend Luft zur Entschwefelung in den Fermenter eingebracht werden kann. Deshalb wird vorteilhafterweise eine Zusatzluftzufuhr, welche ausgebildet ist, Luft auf Höhe des Flüssigkeitsspiegels in den Fermenter einzubringen, vorgesehen.
  • Selbstverständlich können auch mehren Mikroblasenerzeuger und/oder mehrere Zusatzluftzufuhreinheiten in einem Fermenter vorgesehen werden.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand von drei Ausführungsbeispielen mit der begleitenden Zeichnung genauer erläutert. Dabei zeigt:
  • 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Entschwefelung von Biogas nach einem ersten Ausführungsbeispiel,
  • 2 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Entschwefelung von Biogas nach einem zweiten Ausführungsbeispiel,
  • 3 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Entschwefelung von Biogas gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel, und
  • 4 einen erfindungsgemäßen Mikroblasenerzeuger für alle drei Ausführungsbeispiele.
  • Im Folgenden wird anhand der 1 eine erste erfindungsgemäße Vorrichtung zur Entschwefelung von Biogas nach dem ersten Ausführungsbeispiel genauer beschrieben.
  • 1 zeigt die Vorrichtung 1 zur Entschwefelung von Biogas in einem Fermenter (auch Biogasreaktor) 3. Innerhalb dieses Fermenters 3 befindet sich die Biomasse 2 und bildet somit die Flüssigkeitssäule 11. Über dieser Flüssigkeitssäule 11 bildet sich das Biogas, wobei die Ebene zwischen dem Biogas und der Flüssigkeitssäule 11 als Flüssigkeitsspiegel 4 definiert ist. Ferner befindet sich oberhalb des Flüssigkeitsspiegels 4 eine Gasentnahme 5.
  • Ein Teil des Innenraums des Fermenters 3 ist durch eine Zwischenwand 12a abgetrennt und bildet somit eine nach oben offene Kammer 12 mit einer oberen Öffnung 13. Am Boden dieser Kammer 12 steht ein Gestell 23, wobei innerhalb des Gestells 23 ein Mikroblasenerzeuger 6 oberhalb eines, durch eine Tauchpumpe realisierten Ablaufs 17 angeordnet ist.
  • Der Mikroblasenerzeuger 6 ist über eine erste Leitung 22 mit einer Druckluftversorgungseinrichtung 7 verbunden. Diese Druckluftversorgungseinrichtung 7 weist einen ersten Kompressor 10, eine erste Schwebekörperluftmengenmess- und Regeleinheit 18, ein erstes Absperrventil 19, zwei 3-Wege-Ventile 20 und zwei Filter 21 auf.
  • Der Kompressor 10 erzeugt also Druckluft, fördert diese über die erste Schwebekörperluftmengenmess- und Regeleinheit 18 und das erste Absperrventil 19 durch die beiden parallel verlaufenden Filter 21 und über die erste Leitung 22 zum Mikroblasenerzeuger 6 innerhalb der Kammer 12. An diesem Mikroblasenerzeuger 6 entstehen die Mikroblasen, welche innerhalb der Biomasse 2 aufsteigen und dort vorerst zur Flotation der Biomasse und Entschwefelung bereitstehen. D. h., an der Oberfläche der Mikroblasen sammelt sich Feststoff und wird nach oben getragen. Folglich sammelt sich im unteren Bereich der Kammer 12 Flüssigkeit, welche über den Ablauf 17 abfließt. Dank des Sauerstoffs in der Luft der Mikroblasen entsteht aus dem Schwefelwasserstoff elementarer Schwefel sowie schwefelige Säure.
  • Dadurch, dass der Mikroblasenerzeuger 6 innerhalb der Biomasse 2 angeordnet ist und die Druckluftversorgungseinrichtung 7 die Druckluft in diese Biomasse 2 liefert, bilden die Mikroblasen mit ihrer großen Oberfläche bereits beim Aufsteigen die erforderliche Grenzfläche zwischen den Mikroblasen und der Flüssigkeit zur Entschwefelung. Vorteil dieser Mikroblasenmethode ist es, dass die Luftblasen sukzessive aufsteigen und somit eine ausreichende Verweilzeit des Sauerstoffs in der Entschwefelungszone gesichert ist. Dadurch, dass die Luftbläschen eine gewisse Oberfläche darstellen, wird der Umwandlungsprozess des Schwefelwasserstoffs in elementaren Schwefel bzw. in schwefelige Säure optimiert und beschleunigt. Die kugelige Form der Mikroblasen stellt also in Summe eine sehr große Oberfläche dar. Diese sehr große Oberfläche steht bereits beim Aufsteigen innerhalb der Biomasse 2 und nachfolgend an der Oberfläche (Flüssigkeitsspiegel 4) der Biomasse 2 im Fermenter 3 für die Entschwefelung zur Verfügung. Folglich wird der in der Luft enthaltene Sauerstoff bestmöglich ausgenutzt und eine unnötige Verunreinigung des Biogases mit dem in der Luft enthaltenen Stickstoff vermieden.
  • Dadurch, dass der Mikroblasenerzeuger 6 in der unteren Hälfte der Biomasse 2 angeordnet ist, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zur Entschwefelung von Biomasse 2 gleichzeitig auch zur Flotation der Biomasse 2 verwendet werden. D. h., dass sich an den aufsteigenden Luftblasen bzw. an der Oberfläche der aufsteigenden Luftblasen Feststoffteilchen der Biomasse 2 sammeln und mit aufsteigen. Damit werden noch verwertbare Nährstoffe und die für den Umsetzungsprozeß notwendigen Mikroorganismen im Fermenter 3 zurückgehalten. Die Dichte der Biomasse 2 steigt an, wobei sich im unteren Teil des Fermenters 3 Flüssigkeit ansammelt. Diese Flüssigkeit fließt optimalerweise über den Ablauf 17 aus dem Fermenter 2 ab.
  • Innerhalb der Kammer 12 wird sowohl Luft zur Entschwefelung eingebracht, als auch mit den Luftbläschen der Flotationsprozess vollzogen wird. An den aufsteigenden Luftbläschen innerhalb der Kammer 12 sammelt sich Feststoff der Biomasse 2. Dies führt zur Hufkonzentration der Biomasse 2 im oberen Bereich der Kammer 12 und zur Sammlung von Flüssigkeit im unteren Bereich. Diese angesammelte Flüssigkeit im unteren Bereich kann über den Ablauf 17 abfließen, wodurch im Ergebnis die Dichte der Biomasse 2 im Fermenter 3 erhöht wird.
  • Im Folgenden wird anhand der 2 eine Vorrichtung zur Entschwefelung von Biogas gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben. Gleiche bzw. funktional gleiche Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen wie im ersten Ausführungsbeispiel bezeichnet.
  • Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel befindet sich der Mikroblasenerzeuger 6 im zweiten Ausführungsbeispiel nicht in einer separaten Kammer 12 innerhalb des Fermenters 3, sondern in einem Kessel 14 außerhalb des Fermenters 3.
  • Hierzu weist die Vorrichtung 1 nach dem zweiten Ausführungsbeispiel den Kessel 14 mit einem Zulauf 15 und einem Rücklauf 16 auf. Die Biomasse 2 fließt also über den Zulauf 15 aus dem Fermenter 3 in den Kessel 14. Innerhalb des Kessels 14 fließt die Biomasse 2 über den seitlich eingebrachten Mikroblasenerzeuger 6. Dank der Luft in den Mikroblasen steigt die mit Mikroblasen versetzte Biomasse 2 im Kessel 14 auf und fließt über den Rücklauf 16 zurück in den Fermenter 3. Da in dem zweiten Ausführungsbeispiel die Flotation, d. h., das Anreichern der Biomasse 2 im Wesentlichen in dem Kessel 14 stattfindet, befindet sich der Ablauf 17 sinnigerweise im unteren Bereich des Kessels 14.
  • An diesen Ablauf 17 schließt sich ein Ablaufrohr 24 an, welches bis zum Flüssigkeitsspiegel 4 ansteigt. Auf Höhe des Flüssigkeitsspiegels 4 geht das Ablaufrohr 24 in einem Überlauf 25 über. Aus dem Überlauf 25 kann die gereinigte Flüssigkeit über einen Überlaufausgang 26 abfließen.
  • D. h. also, zusätzlich oder vor allem anstatt der separaten Kammer 12 aus dem ersten Ausführungsbeispiel wird Biomasse 2 im zweiten Ausführungsbeispiel über den Zulauf 15 aus dem Fermenter 3 abgezweigt und in den Kessel 14 geleitet. In diesem Kessel 14 fließt die Biomasse 2 dann über den Mikroblasenerzeuger 6, welcher die Biomasse 2 mit Luftblasen versetzt. Die mit Luftblasen versetzte Biomasse 2 fließt sodann über den Rücklauf 16 zurück in den Fermenter 2. Um wiederum nicht nur die Entschwefelung zu unterstützen, sondern auch den Flotationsprozess und somit die Verdichtung der Biomasse 2 voranzutreiben, ist unterhalb des Mikroblasenerzeugers 6 im Kessel 14 der Ablauf 17 vorgesehen.
  • Des Weiteren zeigt das zweite Ausführungsbeispiel den Aufbau des Mikroblasenerzeugers 6 detaillierter. Wie zu sehen ist, besteht der Mikroblasenerzeuger 6 aus einem Antrieb bzw. Exzenterantrieb 9, welcher einen Exzenter die Luftaustrittseinheit 8 in kreisförmige Schwingung versetzt. Der genauere Aufbau des Mikroblasenerzeugers wird in Verbindung mit 4 genauer erläutert.
  • Ferner zeigt das zweite Ausführungsbeispiel eine leicht modifizierte Druckluftversorgungseinrichtung 7. Dabei ist die erste Schwebekörperluftmengenmess- und Regeleinheit 18 nach den beiden Filtern 21 und den 3-Wege-Ventilen 20 angeordnet. Die beiden Filter 21 sind wie im zweiten Ausführungsbeispiel als zwei Kerzenfilter ausgeführt.
  • Anhand der 3 wird eine Vorrichtung zur Entschwefelung der Biomasse gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel beschrieben. Dabei sind gleiche bzw. funktionalgleiche mit den gleichen Bezugszeichen wie im ersten und zweiten Ausführungsbeispiel bezeichnet.
  • Das dritte Ausführungsbeispiel zeigt eine gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel erweitere Vorrichtung zur Entschwefelung von Biogas. Dabei ist eine Zusatzluftzufuhr 37, bestehend aus einem zweiten Kompressor 27, einer zweiten Schwebekörperluftmengenmess- und Regeleinheit 28, einem zweiten Absperrventil 29 und einer zweiten Leitung 30 gezeigt.
  • Um die gesamte Biogasanlage besser regeln zu können und vor allem, um sowohl die Luftentschwefelung als auch die Flotation zu optimieren, ist diese Zusatzluftzufuhr 37 vorgesehen. Mit der Zusatzluftzufuhr 37 kann Druckluft oberhalb des Flüssigkeitsspiegels 4 bzw. direkt am Flüssigkeitsspiegel 4 eingebracht werden, wodurch die Luftentschwefelung in diesem Bereich optimiert wird.
  • Bei der gleichzeitigen Optimierung des Entschwefelungs- und des Flotationsprozesses der Biomasse 2 kann es unter Umständen sein, dass über die Mikroblasen 6 nicht ausreichend Luft zur Entschwefelung in den Fermenter 3 eingebracht werden kann. Deshalb wird die Zusatzluftzufuhr 37, welche ausgebildet ist, Luft auf Höhe des Flüssigkeitsspiegels 4 in den Fermenter 3 einzubringen, vorgesehen.
  • Selbstverständlich können auch mehrer Mikroblasenerzeuger 6 und/oder mehrere Zusatzluftzufuhreinheiten 37 in einem Fermenter 3 vorgesehen werden.
  • 4 zeigt den Mikroblasenerzeuger 6 für alle drei Ausführungsbeispiele im Detail. Zu sehen ist die Luftaustrittseinheit 8 bestehend aus zwei Scheiben 31 mit mikroporösen keramischen Oberflächen sowie der elektromotorische Antrieb 9. Auf dem Antrieb 9 sitz eine Anschluss 32 für die druckluftführende erste Leitung 22. Von diesem Anschluss 32 wird die Druckluft über eine dritte Leitung 33 zur Luftaustrittseinheit 8 geführt. In dieser Luftaustrittseinheit 8 sind die beiden Scheiben 31 jeweils innen hohl und somit kann die Druckluft innerhalb der beiden Scheiben 31 verteilt werden und über die mikroporösen keramischen Oberflächen austreten. Um die Luftaustrittseinheit 8 in kreisförmige Schwingung zu versetzen sitz auf der Abtriebswelle des Antriebs 9 ein exzentrischer Aufsatz 34. Auf diesem exzentrischen Aufsatz 34 ist die Luftaustrittseinheit 8 mittels zweier Wälzlager 35 gelagert. Ferner umschließt eine Gummimanschette 36 den Exzenteraufsatz 34 und die Wälzlager 35.
  • Durch diesen Aufbau des Mikroblasenerzeugers 6 können die Scheiben 31 in eine kreisförmige Schwingung versetzt werden. Dies hat zur Folge, dass jede Pore der Scheiben 31 eine Kreisbahn mit demselben Radius beschreibt und sich somit jede Pore mit der gleichen Relativgeschwindigkeit gegenüber der Flüssigkeit bzw. Biomasse 2 bewegt. Dadurch können auf der gesamten Oberfläche der Scheiben 31 Mikroblasen mit demselben Durchmesser erzeugt werden.
  • Die Druckluft wird also direkt über den Mikroblasenerzeuger 6 in die Biomasse 2 eingebracht, wobei durch die kreisförmige Schwingung bzw. Vibration der Luftaustrittseinheit 8 sichergestellt wird, dass Mikroblasen einer bestimmten Größe von den Luftaustrittslöchern, insbesondere Luftaustrittsporen, in der Luftaustrittseinheit 8 abreißen. Ohne eine Bewegung der Luftaustrittseinheit 8 bzw. der Scheiben 31 haften die Mikroblasenblasen zu lange an der Oberfläche derselben fest und werden zu groß. Sie würden sich damit nicht an Feststoffteilchen anhaften, würden sich vereinigen, zu schnell aufsteigen und folglich einen durchmischenden negativen Effekt bewirken. Die erfindungsgemäß zu erzeugenden Mikroblasen sind so klein, dass sie sich beim Zusammenstoß nicht vergrößern und nebelartig sowie über die ganze Fläche verteilt, gleichmäßig aufsteigen. Von besonderem Vorteil ist es, die Blasen durch eine Strömung der Flüssigkeit (Biomasse 2) unmittelbar über der Oberfläche der Membranen der Luftaustrittseinheit 8 so zeitig abzulösen, dass Mikroblasen mit einem Durchmesser von 30–50 μm entstehen.
  • Versuche, die Scheiben 31 drehen zu lassen führten zu keinem befriedigenden Ergebnis, da die Geschwindigkeiten der Kreisbahnen, bezogen auf den größer werdenden Radius unterschiedlich sind und damit auch die Blasen verschieden groß werden. Eine lineare Vibration brachte ähnliche Ergebnisse. Auch hier werden die Poren auf ihrem Weg ständig zwischen Null- und Maximum-Punkten bewegt. Durch die Bewegung der Scheiben mit dem Exzenterantrieb 9, dessen Exzentrizität einen Radius von 3 mm beträgt, wird jede Pore auf einer gleichmäßigen Kreisbahn mit 18,8 mm Länge geführt. Der Motor des Antriebs 9 hat dabei 1500 U/min = 25 U/sec. Die gleichmäßige Geschwindigkeit aller Poren auf der Oberfläche der Scheiben 31 gegenüber der Flüssigkeit beträgt damit 18,8 × 25 = 470 mm/sec.
  • Die soeben beschriebene Vorrichtung dient dazu, ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Entschwefelung von Biomasse durchzuführen. Erfindungsgemäß werden bei dem Verfahren aus Druckluft Mikroblasen erzeugt, wobei die Mikroblasen dann in die Biomasse einer Biogasanlage eingebracht werden, und wobei die Mikroblasen unterhalb des Flüssigkeitsspiegels eingebracht werden.
  • Dabei sind die Mikroblasen in dem Verfahren vorteilhafterweise so ausgelegt, dass sie gleichzeitig den Flotationsprozess in der Biomasse unterstützen und folglich das Verfahren zur Entschwefelung von Biogas gleichzeitig zur Aufkonzentrierung der Biomasse verwendet werden kann. Dazu werden vorteilhafterweise die Mikroblasen in der unteren Hälfte, besonders vorzugsweise im unteren Drittel, der Flüssigkeitssäule eingebracht, damit sich die Mikroblasen optimal verteilen können. D. h., dass während des Aufsteigens der Mikroblasen in der Flüssigkeitssäule bzw. in der Biomasse der Flotationsprozess gefördert wird, wobei gleichzeitig die Mikroblasen selbst eine Gas/Flüssigkeitsgrenze bilden, an der die Entschwefelung stattfindet.
  • 1
    Entschwefelungsvorrichtung
    2
    Biomasse
    3
    Fermenter
    4
    Flüssigkeitsspiegel
    5
    Gasentnahme
    6
    Mikroblasenerzeuger
    7
    Druckluftversorgungseinrichtung
    8
    Luftaustrittseinheit
    9
    Antrieb
    10
    erster Kompressor
    11
    Flüssigkeitssäule
    12
    Kammer
    13
    obere Öffnung
    14
    Kessel
    15
    Zulauf
    16
    Rücklauf
    17
    Ablauf
    18
    erste Schwebekörperluftmengenmess- und Regeleinheit
    19
    zweites Absperrventil
    20
    3-Wege-Ventile
    21
    Filter
    22
    erste Leitung
    23
    Gestell
    24
    Ablaufrohr
    25
    Überlauf
    26
    Überlaufausgang
    27
    zweiter Kompressor
    28
    zweite Schwebekörperluftmengenmess- und Regeleinheit
    29
    zweites Absperrventil
    30
    zweite Leitung
    31
    Scheiben
    32
    Anschluss
    33
    dritte Leitung
    34
    exzentrischer Aufsatz
    35
    Wälzlager
    36
    Gummimanschette
    37
    Zusatzluftzufuhr

Claims (10)

  1. Vorrichtung (1) zur Entschwefelung von Biogas (2) umfassend einen zur Aufnahme der Biomasse (2) ausgebildeten Fermenter (3) mit einer oberhalb eines Flüssigkeitsspiegels (4) der Biomasse (2) liegenden Gasentnahme (5), einen unterhalb des Flüssigkeitsspiegels (4) liegenden Mikroblasenerzeuger (6), und eine Druckluftversorgungseinrichtung (7), welche ausgebildet ist, um Druckluft unterhalb des Flüssigkeitsspiegels (4) in die Biomasse (2) einzubringen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluftversorgungseinrichtung (7) mit einer Luftaustrittseinheit (8) des Mikroblasenerzeugers (6) betriebsverbunden ist, und die Luftaustrittseinheit (8) über einen Antrieb (9), insbesondere Exzenterantrieb, in kreisförmige Schwingung versetzbar ist.
  3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftaustrittseinheit (8) zumindest eine mikroporöse keramische Membran umfasst.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluftversorgungseinrichtung (7) einen Kompressor (10) umfasst.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mikroblasenerzeuger (6) in einer unteren Hälfte der Flüssigkeitssäule (11) der Biomasse (2) angeordnet ist.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mikroblasenerzeuger (6) in einem unteren Drittel der Flüssigkeitssäule (11) der Biomasse (2) angeordnet ist.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Fermenters (3) eine nach oben offene Kammer (12) angeordnet ist, wobei die obere Öffnung (13) der Kammer (12) unterhalb des Flüssigkeitsspiegels (4) liegt, und wobei der Mikroblasenerzeuger (6) in der unteren Hälfte der Kammer (12) angeordnet ist.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mikroblasenerzeuger (6) in einem Kessel (14) außerhalb des Fermenters (3) angeordnet ist, wobei der Kessel (14) und der Fermenter (3) über einen Zulauf (15) und einen Rücklauf (16) betriebsverbunden sind, und wobei die Biomasse (2) über den Zulauf (15) in den Kessel fließt und die mit Mikroblasen versetzte Biomasse (2) über den Rücklauf (16) in den Fermenter (3) fließt.
  9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Mikroblasenerzeugers (6), insbesondere innerhalb der Kammer (12) oder des Kessels (14), ein Ablauf (9) angeordnet ist.
  10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend eine Zusatzluftzufuhr (37), welche ausgebildet ist, um Luft auf Höhe des Flüssigkeitsspiegels (4) in den Fermenter (3) einzubringen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102010020861A1 (de) 2010-05-12 2011-11-17 Joachim Schilling Verfahren und Vorrichtung zur Reduzierung von Schwefelwasserstoff im Prozess der Biogaserzeugung
ITVI20100242A1 (it) * 2010-09-02 2012-03-03 Giuseppe Loppoli Impianto per la produzione di biogas comprendente un apparato di desolforazione perfezionato
DE102011108065A1 (de) * 2011-07-21 2013-01-24 Rwe Ag Verfahren zur energetischen Nutzung von Brenngasen
DE102022000244A1 (de) 2022-01-24 2023-07-27 Haase Tank Gmbh Biogasfermenter mit wabenförmigem Festbett

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