DE202009001292U1 - Verankerungs- und Verbindungsanordnung - Google Patents
Verankerungs- und Verbindungsanordnung Download PDFInfo
- Publication number
- DE202009001292U1 DE202009001292U1 DE200920001292 DE202009001292U DE202009001292U1 DE 202009001292 U1 DE202009001292 U1 DE 202009001292U1 DE 200920001292 DE200920001292 DE 200920001292 DE 202009001292 U DE202009001292 U DE 202009001292U DE 202009001292 U1 DE202009001292 U1 DE 202009001292U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- anchoring
- grains
- grain fraction
- mooring
- arrangement according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 claims abstract description 70
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims abstract description 7
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 14
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 4
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 4
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 claims description 3
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 claims description 3
- 239000011347 resin Substances 0.000 claims description 3
- 229920005989 resin Polymers 0.000 claims description 3
- 239000011435 rock Substances 0.000 claims description 3
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 2
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 11
- 239000004567 concrete Substances 0.000 description 6
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 4
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 3
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 2
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 2
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 2
- 239000004570 mortar (masonry) Substances 0.000 description 2
- BUHVIAUBTBOHAG-FOYDDCNASA-N (2r,3r,4s,5r)-2-[6-[[2-(3,5-dimethoxyphenyl)-2-(2-methylphenyl)ethyl]amino]purin-9-yl]-5-(hydroxymethyl)oxolane-3,4-diol Chemical compound COC1=CC(OC)=CC(C(CNC=2C=3N=CN(C=3N=CN=2)[C@H]2[C@@H]([C@H](O)[C@@H](CO)O2)O)C=2C(=CC=CC=2)C)=C1 BUHVIAUBTBOHAG-FOYDDCNASA-N 0.000 description 1
- 229910001294 Reinforcing steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000005336 cracking Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 210000003918 fraction a Anatomy 0.000 description 1
- 230000005923 long-lasting effect Effects 0.000 description 1
- 238000012856 packing Methods 0.000 description 1
- 239000011178 precast concrete Substances 0.000 description 1
- 239000011150 reinforced concrete Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 230000008093 supporting effect Effects 0.000 description 1
- 230000003319 supportive effect Effects 0.000 description 1
- 230000036962 time dependent Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B13/00—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
- F16B13/14—Non-metallic plugs or sleeves; Use of liquid, loose solid or kneadable material therefor
- F16B13/141—Fixing plugs in holes by the use of settable material
- F16B13/142—Fixing plugs in holes by the use of settable material characterised by the composition of the setting material or mixture
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/16—Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
- E04C5/162—Connectors or means for connecting parts for reinforcements
- E04C5/163—Connectors or means for connecting parts for reinforcements the reinforcements running in one single direction
- E04C5/165—Coaxial connection by means of sleeves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Piles And Underground Anchors (AREA)
Abstract
Verankerungs- und Verbindungsanordnung (1) zum Verankern von Gegenständen in einem Verankerungsgrund oder Verbinden von Gegenständen miteinander, umfassend:
ein bevorzugt stabförmiges Verankerungselement (10), das eine äußere Umfangsfläche (12) besitzt, die zumindest abschnittsweise Profilierungen (14) aufweist, und
eine Verankerungsmasse (20), die zumindest abschnittsweise eine aushärtbare Masse (22) enthält, um das Verankerungselement (10) zumindest im Bereich der Profilierung (14) mit einem Verankerungsgrund bzw. anderen Gegenstand (30) zu verbinden,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verankerungsmasse (20) eine Kornfraktion enthält, wobei die Körner (24) der Kornfraktion einen mittleren Siebdurchmesser von mindestens 0,1 mm besitzen.
ein bevorzugt stabförmiges Verankerungselement (10), das eine äußere Umfangsfläche (12) besitzt, die zumindest abschnittsweise Profilierungen (14) aufweist, und
eine Verankerungsmasse (20), die zumindest abschnittsweise eine aushärtbare Masse (22) enthält, um das Verankerungselement (10) zumindest im Bereich der Profilierung (14) mit einem Verankerungsgrund bzw. anderen Gegenstand (30) zu verbinden,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verankerungsmasse (20) eine Kornfraktion enthält, wobei die Körner (24) der Kornfraktion einen mittleren Siebdurchmesser von mindestens 0,1 mm besitzen.
Description
- Technisches Gebiet
- Die Erfindung betrifft eine Verankerungs- und Verbindungsanordnung zum Verankern von Gegenständen in einem Verankerungsgrund oder Verbinden von Gegenständen miteinander, nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
- Stand der Technik
- Verankerungs- und Verbindungsanordnungen finden in der Bautechnik verbreitet Anwendung, beispielsweise zum Verankern von Gegenständen an Wänden oder sonstigen tragenden Bauteilen, die beispielsweise aus Beton bzw. Stahlbeton hergestellt sind. Ferner eignen sich Verankerungs- und Verbindungsanordnungen der hier zur Rede stehenden Art beispielsweise auch zum Verbinden von (Beton-)Fertigteilen oder sonstigen tragenden Bauteilen.
- Eine gattungsgemäße Verbindungsmuffe ist in der
EP 1 424 453 A1 offenbart. In diese Verbindungsmuffe können beispielsweise zwei Bewehrungsstäbe aus Betonstahl, die kraftschlüssig miteinander verbunden werden sollen, eingeschoben werden. Anschließend wird die Verbindungsmuffe abgedichtet, um schließlich das Innere der Verbindungsmuffe mit einem Verbund- oder Klebemörtel zu füllen. - Obgleich sich die bekannte Verbindungsmuffe in der Praxis bewährt hat, hat sich gezeigt, dass unter Belastung mit der Zeit vergleichsweise große Verformungen auftreten. Dies kann bei miteinander verbundenen Betonteilen zur übermäßiger Rissbildung führen und somit Erscheinungsbild und Dauerhaftigkeit beeinträchtigen. Ferner können übermäßige Verformungen im Bereich der Verbindungsmuffe auch die Tragsicherheit beeinträchtigen.
- Darstellung der Erfindung
- Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Verankerungs- und Verbindungsanordnung der eingangs genannten Art bereitzustellen, die auch bei lang anhaltender Belastung das auftreten übermäßiger Verformungen verhindert.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Verankerungs- und Verbindungsanordnung nach Anspruch 1 gelöst. Besonders bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
- Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, bei einer gattungsgemäßen Verankerungs- und Verbindungsanordnung das sogenannte Kriechen, d. h. die unter Belastung auftretenden, zeitabhängigen Verformungen, im Bereich der Verankerungsmasse zu verringern. Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Verankerungsmasse eine Kornfraktion enthält, wobei die Körner der Kornfraktion einen mittleren Siebdurchmesser von mindestens 0,1 mm besitzen. Auf diese Weise kann sich in der Verankerungsmasse ein Korngerüst ausbilden, das eine Abstützung der Verankerungskräfte von dem Verankerungselement auf den Verankerungsgrund bzw. anderen Gegenstand ermöglicht. Dabei minimiert die (zumindest bereichsweise) vorhandene, direkte Kraftübertragung mittels der Körner etwaige Kriechverformungen im Bereich der Verbindung bzw. Verankerung. Hierdurch lässt sich nicht nur die Tragsicherheit erhöhen, sondern es werden auch Dauerhaftigkeit und Erscheinungsbild des jeweiligen Bauteils verbessert.
10' - Das Material der Körner der Kornfraktion können im Rahmen der vorliegenden Erfindung unterschiedlichste Stoffe eingesetzt werden. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist jedoch vorgesehen, dass das Material der Körner der Kornfraktion ausgewählt ist aus Metall, insbesondere Stahl, sowie Gestein und Keramik. Diese Materialien besitzen eine geringe Anfälligkeit gegenüber Kriechverformungen, lassen sich gut verarbeiten, besitzen eine hohe Dauerhaftigkeit in einer Klebemörtelumgebung und besitzen auch eine hohe Festigkeit.
- Im Hinblick auf die Körner der Kornfraktion ist es ferner bevorzugt, dass zumindest ein Teil der Körner der Kornfraktion aus gebrochenem Material gewonnen ist. Hierdurch lassen sich Reibungskräfte und gegebenenfalls sogar ein Formfluss zwischen benachbarten Körnern der Kornfraktion erzeugen, was die Stabilität und Wirksamkeit der Abstützung innerhalb der Kornfraktion erhöht und somit Kriechverformungen weiter vermindert.
- Alternativ oder zusätzlich ist es im Rahmen der Erfindung jedoch ebenso bevorzugt, dass zumindest ein Teil der Körner der Kornfraktion aus abgerundetem Material, insbesondere Kugelmaterial gewonnen ist. Hierdurch wird ermöglicht, eine weitere wesentliche Anforderung an die Verankerungsmasse besser zu erfüllen. Denn abgerundete Körner tragen dazu bei, dass die Verankerungsmasse im nicht ausgehärteten Zustand vergleichsweise leicht in den Verankerungsgrund bzw. anderen Gegenstand wie einem Muffe eingebracht werden kann, da die Kornfraktion leicht vermischt werden kann. Andererseits lässt sich jedoch mit abgerundeten Körnern auch eine gute Abstützwirkung erzielen, wobei die abgerundeten Körner gegebenenfalls mit einer Kornfraktion aus gebrochenem Material kombiniert werden können.
- Im Hinblick auf ein leichtes Einbringen der Verankerungsmasse sowie eine gute Packungsdichte der Kornfraktion ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass die Körner der Kornfraktion einen mittleren Siebdurchmesser von höchstens 1,0 mm, bevorzugt höchstens 0,6 mm besitzen.
- Obgleich im Rahmen der vorliegenden Erfindung prinzipiell auch eine sogenannte Einkornfraktion (d. h. eine Fraktion, deren Körner alle im Wesentlichen denselben Durchmesser besitzen) zum Einsatz kommen kann, ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass sich die Körner der Kornfraktion in mindestens zwei Gruppen mit unterschiedlichem mittleren Siebdurchmesser einteilen lassen. Hierdurch kann ein besonders dichtes und dauerhaft tragfähiges Korngerüst erzeugt werden, was entsprechende Vorteile bei der Verminderung der Kriechverformung ergibt.
- Der Volumenanteil der Körner der Kornfraktion an der gesamten Verankerungsmasse kann im Rahmen der Erfindung insbesondere unter Berücksichtigung des Korndurchmessers und der Sieblinie (d. h. der Staffelung der Durchmesser der Körner) festgelegt werden. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist jedoch vorgesehen, dass die Körner der Kornfraktion einen solchen Volumenanteil in der Verankerungsmasse einnehmen, dass sich die Körner bei einer Kraftübertragung vom Verankerungselement auf den Verankerungsgrund bzw. verbundenem Gegenstand zumindest abschnittsweise aufeinander abstützen. Hierdurch wird ein mögliches „Anfangskriechen” vermieden, d. h. die Verbindung bzw. Verankerung benötigt keine großen Verformungen, um die Tragwirkung des Korngerüsts zu aktivieren.
- Dabei hat sich in Analysen und Versuchen gezeigt, dass sich eine besonders wirksame Vermeidung des Anfangskriechens ergibt, wenn gemäß einer Weiterbildung der Erfindung die Körner der Kornfraktion einen Volumenanteil von mindestens 30%, bevorzugt mindestens 40%, besonders bevorzugt mindestens 50%, in der Verankerungsmasse einnehmen.
- Die Verankerungsmasse weist im Rahmen der vorliegenden Erfindung neben der Kornfraktion eine aushaltbarere Masse auf, die vorteilhaft die Zwischenräume zwischen den Körnern der Kornfraktion ausfüllt. Neben einer Klebewirkung zwischen Verankerungselement und Verankerungsgrund kann die aushaltbare Masse dabei auch nur die Verschieblichkeit der jeweiligen Körner zueinander behindern. Dabei ist es besonders bevorzugt, dass die Körner der Kornfraktion zumindest bereichsweise nicht in aushaltbarer Masse eingebettet sind, insbesondere in einem von der Oberfläche der Verankerungsmasse beabstandetem Bereich. Hierdurch lässt sich der Bedarf an aushaltbarer Masse minimieren, ohne dass hierdurch die Trageigenschaften der Verankerungsmasse wesentlich beeinträchtigt würden.
- Obgleich die aushaltbare Masse im Rahmen der Erfindung aus unterschiedlichsten Materialien ausgewählt werden kann, ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass die aushaltbare Masse ein kunstharzbasiertes Bindemittel aufweist. Hierdurch besitzt die aushaltbare Masse nicht nur eine hohe Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit, sondern lässt sich auch leicht vor Ort in den Verankerungsgrund einbringen, beispielsweise mittels eines geeigneten Mischers oder Extruders.
- Obgleich die erfindungsgemäße Verankerungs- und Verbindungsanordnung auch unmittelbar in einem beliebigen Verankerungsgrund wie beispielsweise Beton eingebracht werden kann, ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass die Verbindungs- und Verankerungsanordnung ferner eine Verbindungsmuffe aufweist, die eine innere Umfangsfläche besitzt, die bevorzugt Profilierungen aufweist. Auf diese Weise eignet sich die erfindungsgemäße Verankerungs- und Verbindungsanordnung besonders gut zum Verbinden stabförmiger Elemente wie beispielsweise Bewehrungsstäben.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
-
1 zeigt schematisch eine teilweise freigeschnittene Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Verankerungs- und Verbindungsanordnung; -
2 zeigt schematisch eine Detailansicht aus1 . - Ausführliche Beschreibung: bevorzugte Ausführungsformen
- Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend ausführlich und in Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
- Eine Verankerungs- und Verbindungsanordnung
1 als bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in1 schematisch in einer teilweise freigeschnittenen Seitenansicht gezeigt. Die Verankerungs- und Verbindungsanordnung1 dient in der vorliegenden Ausführungsform zum Verbinden zweier Bewehrungsstäbe auf10 ,10' aus geripptem Betonstahl. Dabei können die Bewehrungsstäbe10 ,10' jeweils in ein Betonteil bzw. Betonfertigteil eingebettet sein, wobei beispielsweise im Bereich zwischen beiden Bewehrungsstäben10 bzw.10' eine Art Beton- oder Fertigteilfuge angeordnet sein kann. Ferner kann die erfindungsgemäße Verankerungs- und Verbindungsanordnung in unterschiedlichsten Konfigurationen und in unterschiedlichsten Bauteilen eingesetzt werden, wie sie beispielsweise in derEP 1424453 A1 offenbart sind. - Die Verankerungs- und Verbindungsanordnung
1 umfasst in der vorliegenden Ausführungsform, neben den als Verankerungselemente dienenden Bewehrungsstäben10 ,10' mit ihren auf der äußeren Umfangsfläche12 angeordneten Rippen14 – eine Verankerungsmasse20 . Die Bewehrungsstäbe10 ,10' sind in die Verankerungsmasse20 eingebettet und über diese mit einer Hülse30 verbunden, die eine Einfüllöffnung36 für die Verankerungsmasse20 besitzt. An ihrer inneren Umfangsfläche32 ist die Hülse30 mit einer Rippung34 versehen, die beispielsweise auch als Innengewinde ausgeführt sein kann. - Die Verankerungsmasse
20 ist in der vorliegenden Ausführungsform durch eine aushärtbare Masse22 gebildet, in der eine Mehrkornfraktion vorgesehen ist, die durch Körner24 mit unterschiedlichen mittleren Durchmessern gebildet ist. Bei den Körnern24 handelt es sich in der vorliegenden Ausführungsform um Stahlkörner, obgleich auch andere Materialien wie beispielsweise Gestein, Keramik, etc. zum Einsatz kommen können. Die Körner der Kornfraktion sind eine Mischung aus gebrochenem und abgerundetem Material und liegen in mehreren Gruppen mit unterschiedlichem mittleren Siebdurchmesser vor. Dabei liegen die mittleren Siebdurchmesser der Körner24 in einem Bereich von 0,1 bis 0,6 mm. Der Volumenanteil der Körner24 der Kornfraktion beträgt ca. 50% der Verankerungsmasse20 , während der Rest der Verankerungsmasse durch eine aushaltbare Masse gebildet ist, die in der vorliegenden Ausführungsform ein kunstharzbasiertes Bindemittel aufweist. - Der Einsatz der Verankerungs- und Verbindungsanordnung
1 vollzieht sich beispielsweise wie folgt. Zunächst werden die Bewehrungsstäbe10 bzw.10' mit ihren freien Enden in die Muffe30 eingeschoben, und die entsprechenden Einführöffnungen der Muffe30 werden mit geeigneten Kappen40 verschlossen, wodurch auch eine Zentrierung der Bewehrungsstäbe10' bewirkt wird. Anschließend wird das Innere der Muffe30 mit der Verankerungsmasse20 befüllt, beispielsweise auf der Einsatz einer geeigneten Mischvorrichtung, eines Extruders oder dergleichen. Hierdurch wird der zwischen den Bewehrungsstäben10 bzw.10' und der inneren Umfangsfläche32 der Muffe30 vorhandene Freiraum mit der Verankerungsmasse20 gefüllt, wodurch der in2 im Detail gezeigte Füllzustand hergestellt wird. -
2 zeigt deutlich die Abstufung der Körner24 der Kornfraktion, die sich bereits im unbelasteten Zustand zumindest teilweise aneinander abstützen. Bringt man nun eine Zugkraft Z (1 ) auf die Bewehrungsstäbe10 bzw.10' auf, bildet sich zwischen den Bewehrungsstäben10 bzw.10' und der Hülse30 gedachte Druckstreben „D” aus, in deren Bereich eine direkte Kraftübertragung über die Körner24 der Kornfraktion stattfindet. Hierdurch können Kriechverformungen im Bereich der Verankerungsmasse20 minimiert werden. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - EP 1424453 A1 [0003, 0021]
Claims (12)
- Verankerungs- und Verbindungsanordnung (
1 ) zum Verankern von Gegenständen in einem Verankerungsgrund oder Verbinden von Gegenständen miteinander, umfassend: ein bevorzugt stabförmiges Verankerungselement (10 ), das eine äußere Umfangsfläche (12 ) besitzt, die zumindest abschnittsweise Profilierungen (14 ) aufweist, und eine Verankerungsmasse (20 ), die zumindest abschnittsweise eine aushärtbare Masse (22 ) enthält, um das Verankerungselement (10 ) zumindest im Bereich der Profilierung (14 ) mit einem Verankerungsgrund bzw. anderen Gegenstand (30 ) zu verbinden, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungsmasse (20 ) eine Kornfraktion enthält, wobei die Körner (24 ) der Kornfraktion einen mittleren Siebdurchmesser von mindestens 0,1 mm besitzen. - Verankerungs- und Verbindungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der Körner (
24 ) der Kornfraktion ausgewählt ist aus Metall, insbesondere Stahl, sowie Gestein und Keramik. - Verankerungs- und Verbindungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Körner (
24 ) der Kornfraktion aus gebrochenem Material gewonnen ist. - Verankerungs- und Verbindungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Körner (
24 ) der Kornfraktion aus abgerundetem Material, insbesondere Kugelmaterial gewonnen ist. - Verankerungs- und Verbindungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Körner (
24 ) der Kornfraktion einen mittleren Siebdurchmesser von höchstens 1,0 mm, bevorzugt höchstens 0,6 mm besitzen. - Verankerungs- und Verbindungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Körner (
24 ) der Kornfraktion in mindestens zwei Gruppen mit unterschiedlichem mittlerem Siebdurchmesser einteilen lassen. - Verankerungs- und Verbindungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Körner (
24 ) der Kornfraktion einen solchen Volumenanteil in der Verankerungsmasse (20 ) einnehmen, dass sich die Körner (24 ) bei einer Kraftübertragung (D) vom Verankerungselement (10 ) auf den Verankerungsgrund bzw. verbundenen Gegenstand (30 ) zumindest abschnittsweise aufeinander abstützen. - Verankerungs- und Verbindungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Körner (
24 ) der Kornfraktion einen Volumenanteil von mindestens 30%, bevorzugt mindestens 40%, besonders bevorzugt mindestens 50% in der Verankerungsmasse (20 ) einnehmen. - Verankerungs- und Verbindungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Körner (
24 ) der Kornfraktion zumindest bereichsweise nicht in aushärtbare Masse (22 ) eingebettet sind, insbesondere in einem von der Oberfläche der Verankerungsmasse (20 ) beabstandeten Bereich. - Verankerungs- und Verbindungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die aushärtbare Masse (
22 ) ein kunstharzbasiertes Bindemittel aufweist. - Verankerungs- und Verbindungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner eine Verbindungsmuffe (
30 ) aufweist, die eine innere Umfangsfläche (32 ) besitzt, die bevorzugt Profilierungen (34 ) aufweist. - Verankerungs- und Verbindungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmuffe (
30 ) dazu vorgesehen ist, mindestens zwei Verankerungselemente (10 ,10' ) miteinander zu verbinden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200920001292 DE202009001292U1 (de) | 2009-02-04 | 2009-02-04 | Verankerungs- und Verbindungsanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200920001292 DE202009001292U1 (de) | 2009-02-04 | 2009-02-04 | Verankerungs- und Verbindungsanordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202009001292U1 true DE202009001292U1 (de) | 2010-06-24 |
Family
ID=42282878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200920001292 Expired - Lifetime DE202009001292U1 (de) | 2009-02-04 | 2009-02-04 | Verankerungs- und Verbindungsanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202009001292U1 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1424453A1 (de) | 2002-11-26 | 2004-06-02 | Pfeifer Holding GmbH & Co. KG | Verbindungsmuffe |
-
2009
- 2009-02-04 DE DE200920001292 patent/DE202009001292U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1424453A1 (de) | 2002-11-26 | 2004-06-02 | Pfeifer Holding GmbH & Co. KG | Verbindungsmuffe |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP3085843B1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur wärmeentkopplung von betonierten gebäudeteilen | |
| CH676615A5 (de) | ||
| DE2008402A1 (de) | Verbundanker | |
| EP3690159A1 (de) | Gebäudeteil und verfahren zur wärmeentkopplung von betonierten gebäudeteilen | |
| EP2817465B1 (de) | Vorrichtung zur krafteinleitung in zugglieder aus faserverstärkten kunststoff-flachbandlamellen | |
| DE102013108836A1 (de) | Ultrahochfester Beton und daraus hergestelltes Betonbauteil | |
| EP3578832A1 (de) | Verfahren zum anordnen einer porenbetonschraube in porenbeton, verwendung und anordnung | |
| DE202013012224U1 (de) | Anordnung zur hochfesten Verankerung eines einen Spannstab aufweisenden Spannglieds in einem Bauteil | |
| DE10332491B4 (de) | Betonmischung für einen ultrahochfesten Beton sowie deren Verwendung | |
| DE202009001292U1 (de) | Verankerungs- und Verbindungsanordnung | |
| DE2505049C2 (de) | Knotenverbindung für Stabwerke | |
| WO1999004116A1 (de) | Bauteil | |
| DE202017107261U1 (de) | Betonfertigteil mit mindestens einem eine Last aufnehmenden Bauteil | |
| DE2449289B2 (de) | Vorspannbarer verpress-anker | |
| EP1426508A2 (de) | Verbindung von Beton-Fertigbauteilen | |
| CH713190A2 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Verbindung von zwei Bauteilen in einer bestimmten relativen Ausrichtung sowie damit erstelltes Betonbauwerk. | |
| DE102011112037A1 (de) | Ankermetallstift | |
| DE3017904A1 (de) | Fassadenelement | |
| AT502603B1 (de) | Verbundstütze | |
| DE102010040332B4 (de) | Gründungselement | |
| DE102010009140A1 (de) | Verankerungsvorrichtung | |
| DE908786C (de) | In sich vorgespanntes Bauelement, geeignet als Bewehrung | |
| DE20121241U1 (de) | Fasermischung für Beton | |
| EP3728756B1 (de) | Stützen-deckenknoten für eine stahlbetondecke und zwei betonstützen im geschossbau | |
| DE202016103203U1 (de) | Als Schubelement ausgebildete Vorrichtung zum Bewehren einer Betondecke |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20100729 |
|
| R150 | Term of protection extended to 6 years | ||
| R150 | Term of protection extended to 6 years |
Effective date: 20120313 |
|
| R163 | Identified publications notified | ||
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 20120928 |
|
| R151 | Term of protection extended to 8 years | ||
| R151 | Term of protection extended to 8 years |
Effective date: 20150302 |
|
| R152 | Term of protection extended to 10 years | ||
| R071 | Expiry of right |