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DE202009008803U1 - Elektrische Maschine - Google Patents

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DE202009008803U1
DE202009008803U1 DE202009008803U DE202009008803U DE202009008803U1 DE 202009008803 U1 DE202009008803 U1 DE 202009008803U1 DE 202009008803 U DE202009008803 U DE 202009008803U DE 202009008803 U DE202009008803 U DE 202009008803U DE 202009008803 U1 DE202009008803 U1 DE 202009008803U1
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K11/00Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection
    • H02K11/30Structural association with control circuits or drive circuits
    • H02K11/33Drive circuits, e.g. power electronics
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K9/00Arrangements for cooling or ventilating
    • H02K9/22Arrangements for cooling or ventilating by solid heat conducting material embedded in, or arranged in contact with, the stator or rotor, e.g. heat bridges
    • H02K9/227Heat sinks
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K2211/00Specific aspects not provided for in the other groups of this subclass relating to measuring or protective devices or electric components
    • H02K2211/03Machines characterised by circuit boards, e.g. pcb

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)

Abstract

Elektrische Maschine (1), aufweisend:
zumindest einen Motor (2) mit einer Statorbaugruppe (10), wobei zumindest eine Stirnfläche (27, 28) der Statorbaugruppe (10) mit einer Isolierplatte (24, 25) versehen ist, und mit einer in der Statorbaugruppe (10) drehbar gelagerten Rotorbaugruppe (11), welche eine Rotorwelle (12) umfasst, die mittels Lager (15, 16) über Lagerplatten (13, 14) an der Statorbaugruppe (10) abgestützt ist,
zumindest eine mit dem Motor (2) verbundene Leiterplatte (3),
zumindest einen Kühlkörper (4), wobei der Motor (2) am Kühlkörper (4) befestigt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine elektrische Maschine mit einem Motor, einer Leiterplatte und einem Kühlkörper.
  • Derartige elektrische Maschinen werden beispielsweise bei Getrieben, zum Beispiel von Kraftfahrzeugen, als Aktuatoren eingesetzt. Dabei können sie sowohl mechanische lineare und/oder rotatorische Bewegungsvorgänge bewirken als auch Fluide (Luft, Gase, Wasser, Öl, Flüssigkeiten) bewegen, beispielsweise durch Antreiben entsprechender Strömungsmaschinen. Ihr Anwendungsbereich ist jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt, sondern sehr umfangreich und vielseitig.
  • Solche elektrischen Maschinen sind in vielen Anwendungen extremen Umgebungsbedingungen, wie beispielsweise hohe Temperaturen und hohe Temperaturunterschiede, hohe Feuchtigkeit, Spritzwasser, Staub, Salz und dergleichen, ausgesetzt und können daher eine entsprechende Dichtigkeit und Korrosionsbeständigkeit erfordern.
  • Aufgrund unterschiedlicher Einsatzmöglichkeiten besteht die Forderung nach einfachem und kompakten Aufbau, leichter Installation und einfachem elektrischen Anschluss sowie geringer Teilezahl.
  • Das Europäische Patent EP 1 722 459 B1 beschreibt eine elektrische Maschine als Motor mit Abstützung des Rotors auf einer Stirnseite des Stators.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine derartige elektrische Maschine weiter zu verbessern.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine elektrische Maschine mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Demgemäß ist eine elektrische Maschine vorgesehen, welche aufweist: zumindest einen Motor mit einer Statorbaugruppe, wobei zumindest eine Stirnfläche der Statorbaugruppe mit einer Isolierplatte versehen ist, und mit einer in der Statorbaugruppe drehbar gelagerten Rotorbaugruppe, welche eine Rotorwelle, die mittels Lager über Lagerplatten an der Statorbaugruppe abgestützt ist, umfasst; zumindest eine mit dem Motor verbundene Leiterplatte; und zumindest einen Kühlkörper, wobei der Motor am Kühlkörper befestigt ist.
  • Eine der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Idee besteht darin, den Motor direkt am Kühlkörper zu befestigen.
  • Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass kein zusätzliches Gehäuse für den Motor erforderlich ist.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass zusätzliche Dichtungen für ein Motorgehäuse entfallen können.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung in Zusammenschau mit den Figuren der Zeichnung.
  • Unter dem Begriff ”Leiterplatte” sind auch flexible gedruckte Schaltungen, Hybridschaltungen, Verdrahtungsgitter, Kombinationen aus Drahtgitter und Kunststoffteile u. dgl. zu verstehen.
  • Eine einfache Montage der elektrischen Maschine ergibt sich dadurch, dass der Motor mit der Leiterplatte steckbar elektrisch verbunden ist. So sind kurze Stromwege geschaffen, die bei hoher Stromstärke Spannungsverluste reduzieren.
  • In einer Ausführung kann die Leiterplatte zwischen dem Motor und dem Kühlkörper angeordnet sein und mit diesen einen sandwichartigen Aufbau bilden. Daraus ergibt sich ein kompakter Aufbau.
  • Zwischen dem Motor und der Leiterplatte kann ein Abdeckelement angeordnet sein, welches die Leiterplatte abdeckt bzw. gegen die Umgebung abdichtet und schützt. Es ist ebenfalls ein Berührungsschutz stromführender Teile gegeben, was zum Beispiel bei Prüf- und Wartungsarbeiten von Nutzem ist.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist das Abdeckelement mit der Isolierplatte einstückig ausgebildet. Hierbei ergibt sich der besondere Vorteil, dass Montageschritte und auch die Teilezahl reduziert wird.
  • In einer alternativen Ausführung kann der Kühlkörper zwischen dem Motor und der Leiterplatte angeordnet sein und mit diesen einen sandwichartigen Aufbau bilden, wobei ein Wärmeübergang zwischen Motor und Kühlkörper vergrößert ist. Weiterhin ist hierdurch ein erweiterter Einsatzbereich aufgrund von Konfigurationsvariationen geschaffen.
  • Zum elektrischen Anschluss an ein Versorgungs- und Steuersystem, zum Beispiel ein Getriebeschaltgerät, weist das Abdeckelement einen Kontaktträger auf. Dieser kann eine übliche oder auch kundenspezifische Steckverbindung sein. Der Kontaktträger kann mit Kontakten versehen sein, die mit der Leiterplatte in Verbindung stehen. Er kann aber auch z. B. auf der Leiterplatte befindliche Kontaktzungen aufnehmen.
  • Zur Geräusch- und Schwingungsdämpfung kann das Abdeckelement aus einem schwingungsdämpfenden Kunststoffmaterial hergestellt sein. Somit weist das Abdeckelement eine Vielzahl von Funktionen auf, unter denen zum Beispiel auch eine Abdichtfunktion des Kühlkörpers und/oder des Motors gegenüber umgebenden Baugruppen gegeben sein kann. Zum Beispiel ist es möglich, dass das Abdeckelement Dichtungsabschnitte in Form von Lippen und/oder Kragen aufweisen kann. Diese Dichtungsabschnitte können zum Beispiel im Zweikomponentenverfahren zusammen mit dem Abdeckelement als Kunststoffspritzgussteil kostengünstig mit hoher Qualität und Präzision erstellt werden.
  • Zur Befestigung der elektrischen Maschine kann der Kühlkörper mit zumindest einem Befestigungsmittel versehen sein. Dies kann zum Beispiel eine Lasche mit einer Bohrung für Schrauben, Nieten u. dgl. sein. Andere Ausführungen sind selbstverständlich möglich.
  • In einer weiteren Ausführung weist die Rotorwelle zumindest ein Ende mit einer steckbaren Geometrie zur Drehmomentübertragung auf. Damit ergibt eine einfache und schnelle Montage in Funktionsbaugruppen, wodurch sich auch Wartungsarbeitszeiten verkürzen.
  • Der Motor kann ein bürstenloser Gleichstrommotor sein. Andere Ausführungen sind natürlich möglich.
  • Die Leiterplatte in kurzer Distanz zum Motor ermöglicht auch eine Anordnung bestimmter Entstörbauteile hinsichtlich elektromagnetischer Verträglichkeit (EMV) in unmittelbarer Nähe einer möglichen Störquelle, zum Beispiel bei einem Motor mit Bürsten.
  • Es ist auch möglich, dass das Abdeckelement auf einer Seite oder innerhalb mit Abschirmungselementen, wie zum Beispiel Metallgittern, Metallfasern u. dgl., versehen sein kann, wodurch sich Abstrahl- wie auch Einstrahlstörfestigkeit der elektrischen Maschine erhöhen.
  • Die oben beschriebene elektrische Maschine ist zur Verwendung von Motoren mit Leistungen im Bereich von 0,05 kW bis 1 kW vorgesehen, wobei ein Bereich von 0,1 kW bis 0,2 kW bevorzugt ist.
  • Die obigen Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung lassen sich auch auf beliebige und geeignete Art und Weise miteinander kombinieren.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand der in den schematischen Figuren der Zeichnung angegebenen Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen dabei:
  • 1 eine schematische Schnittansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen elektrischen Maschine;
  • 2a eine schematische Perspektivansicht einer Leiterplatte;
  • 2b eine schematische Perspektivansicht einer Variante des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen elektrischen Maschine;
  • 2c eine schematische Perspektivansicht des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen elektrischen Maschine;
  • 3 eine schematische perspektivische Explosionsansicht des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen elektrischen Maschine nach 2c; und
  • 4 eine schematische Schnittansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen elektrischen Maschine.
  • In den Figuren der Zeichnung sind gleiche und funktionsgleiche Elemente und Merkmale – sofern nichts Anderes ausgeführt ist – mit denselben Bezugszeichen versehen.
  • 1 illustriert eine schematische Schnittansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen elektrischen Maschine 1.
  • Die elektrische Maschine 1 weist einen bürstenlosen Motor 2 auf, welcher auf einem Kühlkörper 4 montiert ist, wobei zwischen der Unterseite des Motors 2 und dem Kühlkörper ein Abdeckelement 5 und eine Leiterplatte 3 angeordnet sind. Der Motor 2, das Abdeckelement 5, die Leiterplatte 3 und der Kühlkörper 4 bilden somit einen sandwichartigen Aufbau, wobei der Motor 2 kein zusätzliches Gehäuse benötigt.
  • Der Motor 2 umfasst eine Statorbaugruppe 10 in einem Stator körper 9 und einen in der Statorbaugruppe 10 drehbar gelagerte Rotorbaugruppe 11. Die Rotorbaugruppe 11 besitzt eine Rotorwelle 12, die in einem Festlager 15 und einem Loslager 16 relativ zu der feststehenden Statorbaugruppe 10 drehbar angeordnet ist. Die Rotorwelle 12 ist durch das Festlager 15 hindurch nach oben verlängert, um mit nicht dargestellten Baugruppen zusammenzuwirken, die von ihr drehbar antreibbar sind. Das Festlager 15 befindet sich in diesem Beispiel an einer Stirnfläche 27 des Motors 2, welche vom Kühlkörper 4 abgewandt ist, und ist in einer Festlagerplatte 13 aufgenommen. Das Loslager 16 ist an der Unterseite des Motors 2, das heißt an einer Stirnfläche 28, welche nahe am Kühlkörper 4 liegt, in einer Lagerplatte 14 aufgenommen. Die Festlagerplatte 13 und die Lagerplatte 14 sind direkt an einer jeweiligen Stirnfläche 27, 28 der Statorbaugruppe 10 angeordnet. Die Festlagerplatte 13 ist radial von einer Isolierplatte 24 umgeben, welche die zugehörige Stirnfläche 27 des Motors 2 abdeckt. Die untere Stirnfläche 28 des Motors 2 ist von einer Anschlussisolierplatte 25 abgedeckt, welche die Lagerplatte 14 umgibt. Der Aufbau eines derartigen Motors 2 ist in EP 1 722 459 B1 ausführlich beschrieben.
  • Der Statorkörper 9 weist zumindest zwei Befestigungsabschnitte 18 auf, mit welchen der Motor 2 an dem Kühlkörper 4 befestigt ist. Zur Befestigung dienen in diesem Beispiel Befestigungselemente 9, wie zum Beispiel Schrauben, Nieten, Schraubbolzen, Stehbolzen (verklebbar, verschweißbar, verstemmbar) usw. In diesem Ausführungsbeispiel sind weiterhin Haltedome 19 vorgesehen, die zwischen Kühlkörper 4 und den Befestigungsabschnitten 18 des Motors 2 angeordnet sind. Die Haltedome 19 dienen auch als Abstandshalter und legen einen Abstand zwischen der unteren Stirnfläche 28 des Motors 2 und dem Kühlkörper 4 fest, um dazwischen die Leiterplatte 3 und das Abdeckelement 5 aufzunehmen.
  • Die Leiterplatte 3 weist elektronische Bauteile und Schaltungen zur Steuerung des Motors 2 auf. Dazu ist sie mit Anschlüssen 17 des Motors 2 elektrisch verbunden. Diese Verbindungen können zum Beispiel Löt- und/oder Steckverbindungen sein. Die Leiterplatte 3 kann auch mit Messgebern, wie zum Beispiel Temperatursensoren, Drehzahlsensoren (z. B. Hall-Elemente), ausgerüstet sein. Die in den elektronischen Leistungsbauteilen und -schaltungen erzeugte Wärme wird durch die unmittelbare Anordnung dieser Bauteile und/oder Abschnitte am Kühlkörper 4 durch Wärmeleitung abgeführt.
  • Die Leiterplatte 3 ist weiterhin mit Verbindungsmitteln zum Anschluss von Stromversorgung, Steuerleitungen, Messleitungen usw. versehen. Ein solches Verbindungsmittel kann zum Beispiel ein Steckverbinder sein.
  • Das Abdeckelement 5 ist in diesem Ausführungsbeispiel zwischen dem Motor 2 und der Leiterplatte 3 angeordnet. Es besteht vorzugsweise aus einem isolierenden Kunststoff, bedeckt die Leiterplatte 3 und kann auch eine Abdichtfunktion der Leiterplatte 3 zur Umgebung hin aufweisen. Das Abdeckelement 5 überdeckt hier auch einen Abschnitt des Kühlkörpers 4. Es kann auch Dichtfunktionen der elektrischen Maschine 1 bei Anbindung an Umgebungsbauteile/-abschnitte bilden.
  • 2a zeigt eine schematische Perspektivansicht der Leiterplatte 3. Sie weist in diesem Beispiel zwei Aussparungen 7 für die Haltedome 19 auf, wie aus 2b ersichtlich ist. 2b zeigt eine schematische Perspektivansicht einer Variante des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen elektrischen Maschine 1. In dieser Variante ist kein Abdeckelement 5 vorgesehen. Der Motor 2 weist hier zwei diametral gegenüberliegende Befestigungsabschnitte 18 mit Schrauben auf. Selbstverständlich können mehr als zwei Befestigungsabschnitte 18 vorgesehen sein.
  • Der Kühlkörper 4 ist aus einem gut Wärme leitenden Material, wie zum Beispiel Aluminium und/oder einer Aluminiumlegierung hergestellt. Er ist hier mit Befestigungslaschen 8 an seinen Längsseiten versehen, mit welchen er in geeigneter Weise, z. B. über Schrauben und/oder Nieten, an einer anzutreibenden Baugruppe befestigbar ist. Die Befestigungslaschen 8 können natürlich in größerer Zahl und an anderer Stelle am Kühlkörper 4 angeordnet sein.
  • In 2c ist eine schematische Perspektivansicht des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen elektrischen Maschine 1 in zusammengebautem Zustand dargestellt. Das Abdeckelement 5 weist den Kontaktträger 6 auf, welcher zum Beispiel als Gegenstück einer üblichen oder kundenspezifischen Steckverbindung mit Kontakten, Führungen und Verdrehschutz ausgebildet ist. In diesem Beispiel ist das Abdeckelement um die Unterseite des Motors 2 herum mit einem Kragen 26 versehen, welcher als Dichtung dienen kann. Das Abdeckelement 5 kann auch als Geräusch- und/oder Schwingungsdämpfung mit einem entsprechenden Kunststoffmaterial ausgebildet sein.
  • Die elektrische Maschine 1 ist in dieser Ausführung direkt in und/oder an eine zugehörige Funktionsgruppe anbringbar. Dazu kann das Wellenende der Rotorwelle 12 zum Beispiel mit einer Geometrie versehen sein, welche ein einfaches Einstecken in ein korrespondierendes Antriebselement mit z. B. kom plementärer Geometrie zur Übertragung eines Drehmomentes ermöglicht. Diese Geometrie kann zum Beispiel ein Vierkant sein.
  • 3 illustriert eine schematische perspektivische Explosionsansicht des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen elektrischen Maschine 1 nach 2c. Als Befestigungselemente 20 dienen hier Schrauben, welche in die Haltedome 19 einschraubbar sind. Es können selbstschneidende Schrauben sein. Die Haltedome 19 können in den Kühlkörper 4 eingeschraubt, eingenietet usw. sein. Sie können aber auch einstückig mit dem Kühlkörper 4 ausgebildet sein.
  • Der Kühlkörper 4 ist hier mit einer Ausnehmung 21 versehen, welche zur Aufnahme der Leiterplatte 3 dient. Am Boden der Ausnehmung 21 sind Wärmeübertragungsabschnitte 22 angeordnet, welche in ihrer Anordnung zu Wärmeübertragungsabschnitten der Leiterplatte 3 bzw. der auf ihr befindlichen Teile und/oder Schaltungen korrespondieren. Der Kühlkörper 4 weist hier eine zusätzliche Befestigungslasche 8 an seiner Schmalseite auf.
  • Das Abdeckelement 5 ist in dem Bereich unterhalb des Motors 2 mit Durchführungslöchern für die Anschlüsse 17 und den Wellenendbereich der Rotorwelle 12 versehen. Der Kragen 26 korrespondiert zur Kontur der Unterseite des Motors 2 bzw. zu dessen Anschlussisolierplatte 25.
  • Die Montage der elektrischen Maschine 1 kann zum Beispiel in folgenden Schritten durchgeführt werden:
    • – Einlegen der Leiterplatte 3 in die Ausnehmung 21 des Kühlkörpers 4, wobei die Wärmeübertragungsabschnitte 22 entsprechend mit Wärmeübertragungselementen versehen werden.
    • – Aufsetzen des Abdeckelementes 5 auf die Leiterplatte 3 und den Kühlkörper 4.
    • – Aufsetzen des Motors 2 auf das Abdeckelement 2, dabei Einstecken der Anschlüsse 17 in korrespondierende Verbindungselemente der Leiterplatte 3 und Befestigen des Motors 2 an dem Kühlkörper 4 mittels der Befestigungselemente 20.
  • Der Motor 2 kann an einem separaten Montageplatz montiert werden.
  • Ein zweites Ausführungsbeispiel der elektrischen Maschine 1, das 4 in einer schematischen Schnittansicht darstellt, unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel gemäß 1 darin, dass die Anschlussisolierplatte 25 einstückig mit dem Abdeckelement 5 ausgebildet ist. Zur Montage der Lagerplatte 14 weist das Abdeckelement 5' eine entsprechend große Öffnung auf. Die Anschlüsse 17 sind nicht gezeigt. Es ist aber leicht vorstellbar, dass sie innerhalb des Bereichs der durch das Abdeckelement 5' gebildeten Anschlussisolierplatte 25 angeordnet sind und wie oben beschrieben mit der Leiterplatte 3 verbunden sind. Die Haltedome 19 sind in diesem Beispiel einstückig mit dem Kühlkörper 4 ausgebildet.
  • Die vorliegende Erfindung sei nicht auf die vorstehenden Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern lässt sich auf beliebige Art und Weise modifizieren, ohne vom Gegenstand der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • So sei die Erfindung nicht auf kollektorlose Motoren beschränkt. Selbstverständlich können auch Motoren und/oder Generatoren mit Kollektoren in ein derartiges Gehäuse eingebaut werden.
  • Der Motor kann auch so montiert sein, dass sich die Rotorwelle durch das Abdeckelement, die Leiterplatte und den Kühlkörper – entgegengesetzt zu den gezeigten Beispielen oder auch zusätzlich – heraus erstreckt.
  • In einer weiteren, in den Figuren nicht gezeigten, gegenüber der oben beschriebenen Ausführung abgewandelten, leicht vorstellbaren Ausführung ist der Kühlkörper 4 zwischen der Leiterplatte 3 und dem Motor 2 angeordnet. Dies kann zum Beispiel in 1 leicht ersichtlich sein, indem der Motor 2 auf der Unterseite des Kühlkörpers 4 angeordnet ist, wobei das hervorstehende Ende der Rotorwelle 12 nach unten weist. Die Anschlüsse 17 erstrecken sich dann vom Motor 2 durch isolierte Durchführungen des Kühlkörpers 4 zur Leiterplatte 3 hin. Das Abdeckelement 5 deckt die Leiterplatte 3 und den Kühlkörper 4 zumindest teilweise ab. Dabei kann die Leiterplatte 3 vollständig bedeckt sein, wobei der Kühlkörper 4, wie hier gezeigt, nur im Randbereich mit dem Abdeckelement 5 in Verbindung steht. Der Kontaktträger 6 kann natürlich auch zum Beispiel durch den Kühlkörper 4 auf dessen Unterseite hindurch geführt sein. Ebenso ist eine abgewinkelte Position möglich.
  • 1
    Elektrische Maschine
    2
    Motor
    3
    Leiterplatte
    4
    Kühlkörper
    5, 5'
    Abdeckelement
    6
    Kontaktträger
    7
    Aussparung
    8
    Befestigungslasche
    9
    Statorkörper
    10
    Statorbaugruppe
    11
    Rotorbaugruppe
    12
    Rotorwelle
    13
    Festlagerplatte
    14
    Lagerplatte
    15
    Festlager
    16
    Loslager
    17
    Anschluss
    18
    Befestigungsabschnitt
    19
    Haltedom
    20
    Befestigungselement
    21
    Ausnehmung
    22
    Wärmeübertragungsabschnitt
    23
    Rotoraufnahme
    24
    Isolierplatte
    25
    Anschlussisolierplatte
    26
    Kragen
    27
    Stirnfläche
    28
    Stirnfläche
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1722459 B1 [0005, 0038]

Claims (12)

  1. Elektrische Maschine (1), aufweisend: zumindest einen Motor (2) mit einer Statorbaugruppe (10), wobei zumindest eine Stirnfläche (27, 28) der Statorbaugruppe (10) mit einer Isolierplatte (24, 25) versehen ist, und mit einer in der Statorbaugruppe (10) drehbar gelagerten Rotorbaugruppe (11), welche eine Rotorwelle (12) umfasst, die mittels Lager (15, 16) über Lagerplatten (13, 14) an der Statorbaugruppe (10) abgestützt ist, zumindest eine mit dem Motor (2) verbundene Leiterplatte (3), zumindest einen Kühlkörper (4), wobei der Motor (2) am Kühlkörper (4) befestigt ist.
  2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterplatte (3) zwischen dem Motor (2) und dem Kühlkörper (4) angeordnet ist und mit diesen einen sandwichartigen Aufbau bildet.
  3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlkörper (4) zwischen dem Motor (2) und der Leiterplatte (3) angeordnet ist und mit diesen einen sandwichartigen Aufbau bildet.
  4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Motor (2) und der Leiterplatte (3) ein Abdeckelement (5, 5') angeordnet ist.
  5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (5, 5') mit der Isolierplatte (25) einstückig ausgebildet ist.
  6. Maschine nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (5, 5') die Leiterplatte (3) und den Kühlkörper (4) zumindest teilweise abdeckt.
  7. Maschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (5, 5') einen Kontaktträger (6) aufweist.
  8. Maschine nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (5, 5') aus einem schwingungsdämpfenden Kunststoffmaterial hergestellt ist.
  9. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (2) mit der Leiterplatte (3) steckbar elektrisch verbunden ist.
  10. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlkörper (4) mit zumindest einem Befestigungsmittel (8) versehen ist.
  11. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotorwelle (12) zumindest ein Ende mit einer steckbaren Geometrie zur Drehmomentübertragung aufweist.
  12. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (2) als ein bürstenloser Elektromotor ausgebildet ist.
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