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Die
Erfindung betrifft die Konstruktion eines Fahrradsattels mit einem
Raum zur Anbringung von Zusatzvorrichtungen.
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Durch
die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten
für Fahrräder, ergeben
sich für
den Radfahrer unterschiedliche Anforderungen. Zu einem bestimmten
Zeitpunkt sind unterschiedliche Vorrichtungen zu verwenden wie beispielsweise
Aktivitäten
am frühen Morgen.
Im Allgemeinen werden dabei keine zusätzlichen Vorrichtungen wie
Lampen angebracht. Im Gegensatz dazu sind die Anforderungen für das Anbringen
von Wasserflaschen oder kleine Taschen vergleichsweise hoch, so
dass diese oft verwendet werden. Abends und in der Nacht müssen für die Wahrnehmung
der Fahrradfahrer Strahler und besondere Beleuchtungsvorrichtungen
angebracht werden. Doch wie dem auch sei, besitzen diese verschiedenen
Zusatzvorrichtungen im Allgemeinen einen vorbestimmten Platz. Ein
Nachteil dabei ist aber das immer mehr Zusatzvorrichtungen angebracht
werden, wobei es zu einem Zustand kommen kann, bei dem das Anbringen
von zusätzlichen
Vorrichtungen unmöglich
ist, was dann für
den Anwender sehr unpraktisch ist.
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Aufgabe
der Erfindung ist es, eine Konstruktion für einen Fahrradsattel zu schaffen,
der die Nachteile der bekannten Konstruktionen überwindet, indem eine Zusatzvorrichtung
für einen
Fahrradsattel vorgeschlagen wird, die einen Raum für verschiedene
Nutzungen ermöglicht.
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Die
neue Konstruktion betrifft einen einstellbaren Fahrradsattel. Im
Besonderen kann dieser von einem Anwender eingestellt werden und
kann für
verschiedene Nutzungen ausgetauscht werden. Der Anwender kann so
entsprechend den Anforderungen ohne die Verwendung von Werkzeugen
eine Einstellung vornehmen oder einen Austausch ausführen. Damit
wird eine einzigartige Anbauvorrichtung bereitgestellt, bei der
gleichzeitig mehrere Nutzungen möglich
sind.
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Die
neue Konstruktion weist mindestens einen ersten Verbindungsteil
und den Sattel eines zweiten Verbindungsteils auf. Weiterhin hat
die Konstruktion einen ersten Anbauteil eines dritten Verbindungsteils
sowie einen zweiten Anbauteil eines vierten Verbindungsteils. Das
erste und das zweite Verbindungsteil werden mit dem ersten und dem
zweiten Anbauteil kombiniert bzw. an diesen aufgehängt. Der Benutzer
kann so entsprechend den Anforderungen ohne die Verwendung von Werkzeugen
eine Einstellung vornehmen oder einen Austausch ausführen.
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Der
oben beschriebene erste Verbindungsteil der neuen Konstruktion besitzt
zwei entsprechende erste abstehende Teile sowie ein elastisches Druckplättchen.
An dem elastischen Druckplättchen ist
ein Begrenzungsstab angebracht.
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Der
oben beschriebene zweite Verbindungsteil der neuen Konstruktion
besitzt zwei entsprechende zweite abstehende Teile.
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Der
oben beschriebene dritte Verbindungsteil der neuen Konstruktion
besitzt zwei entsprechende erste Vertiefungen.
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Der
oben beschriebene vierte Verbindungsteil der neuen Konstruktion
besitzt zwei entsprechende zweite Vertiefungen.
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Im
Folgenden wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen mit Bezug
auf die Zeichnung im Detail beschrieben. In der Zeichnung zeigt:
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1 eine
dreidimensionale reduzierte Darstellung der neuen Konstruktion,
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2 eine
Teilansicht des Sattels der neuen Konstruktion,
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3 eine
dreidimensionale Darstellung des Ausführungsbeispiels der neuen Konstruktion,
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4 eine
Querschnittsansicht der neuen Konstruktion,
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5 eine
Darstellung des Ausführungsbeispiels
bei der Anwendung,
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6 eine
Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels
(1) und
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7 eine
Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels
(2).
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Die
erfindungsgemäße Konstruktion
eines Fahrradsattels mit Raum zur Anbringung von Zusatzvorrichtungen
betrifft einen Raum zur Anbringung von Zusatzvorrichtungen, der
von einem Benutzer eingestellt und der für verschiedene Nutzungen ausgetauscht
werden kann. Die Konstruktion weist dabei mindestens einen ersten
Verbindungsteil 16 und einen Sattel 1 des zweiten
Verbindungsteils 17. Weiterhin hat die Konstruktion einen
ersten Anbauteil 4 eines dritten Verbindungsteils 41 sowie
einen zweiten Anbauteil 51 eines vierten Verbindungsteils 521.
Dabei wird an dem Sattel 1 eine Achsenhalterung 12 angebracht,
und in eine gebohrte Achsenöffnung 13 wird
die Achse 2 eingesetzt. Weiterhin wird auf der Achsenhalterung 12 mindestens
eine Einstellvertiefung 14 angebracht. Dabei sind die Einstellvertiefung 14 und
die Achsenöffnung
verbunden, so dass eine Schraube 2 eingesetzt werden kann.
Weiterhin wird ein festes Brett B angebracht und mit der Stützungsstange 31 des
Fahrradsattels 3 verbunden. Das erste und das zweite Verbindungsteil 16/17 werden
mit dem ersten und dem zweiten Anbauteil 4/51 kombiniert
bzw. an diesen aufgehängt.
Der Benutzer kann so entsprechend den Anforderungen ohne die Verwendung
von Werkzeugen eine Einstellung vornehmen oder einen Austausch ausführen. Damit
wird eine einzigartige Anbauvorrichtung bereitgestellt, bei der
gleichzeitig mehrere Nutzungen möglich
sind.
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Im
Folgenden wird auf 1 bis 5 verwiesen.
Die neue Konstruktion betrifft einen Fahrradsattel mit Raum zur
Anbringung von Zusatzvorrichtungen. Die Konstruktion weist dabei
mindestens einen ersten Verbindungsteil 16 und den Sattel 1 des zweiten
Verbindungsteils 17 auf. Weiterhin hat die Konstruktion
einen ersten Anbauteil 4 eines dritten Verbindungsteils 41 sowie
einen zweiten Anbauteil 51 eines vierten Verbindungsteils 521.
Dabei gilt folgendes:
Der Sattel 1 besitzt an einer
Seite eine Achsenhalterung 12 und in dieser ist eine Achsenöffnung 13 ausgebildet,
so dass eine Achse 2 eingesetzt werden kann. Die Achse 2 verfingt
horizontal über
eine Bohrung 21. Oben auf der Achsenhalterung 12 wird
mindestens eine Einstellvertiefung 14 gebildet. Die Einstellvertiefung 14 und
die Achsenöffnung 13 sind
verbunden, so dass mindestens eine Schraube A in die Bohrung 21 der
Achse 2 eingesetzt werden kann, mit der Schraubenöffnung B1
eines festen Bretts B verbunden zu werden. Das feste Brett B und
der Sattel 1 werden auf der Stützungsstange 31 des
Fahrradsattels 3 befestigt. Dann wird an einer Seite des
Sattels 1 ein längliches
Teil 15 angebracht. Und am Ende des länglichen Teils 15 werden
der erste und der zweite Verbindungsteil 16/17 angebracht.
Der erste Verbindungsteil 16 besitzt einen ersten abstehenden Verbindungsteil 161 und
ein elastisches Druckplättchen 162.
Oben auf dem elastischen Druckplättchen 162 wird
ein Begrenzungsstab 1621 angebracht. Der zweite Verbindungsteil 17 besitzt
einen zweiten abstehenden Teil 171. An dem ersten Anbauteil 4 wird mindestens
ein entsprechender dritter Verbindungsteil 41 des ersten
Verbindungsteils 16 angebracht. Der dritte Verbindungsteil 41 weist
zwei entsprechende erste Vertiefungen 161 und eine Begrenzungsöffnung 412 auf.
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Der
zweite Anbauteil 51 ist abnehmbar und besitzt einen vierten
Verbindungsteil 521. Der vierte Verbindungsteil 521 wird
auf dem zweiten Anbauteil 51 angebracht, oberhalb des Rahmens 52.
An dem Rahmen 52 befindet sich der Anschluss 524 der
Bohrung 525. Der Anschluss 524 und der Anschluss 511 der
Bohrung 512, die sich an dem zweiten Anbauteil 51 befindet,
entsprechen sich. Und mittels einer Schraube 514 und einer
Schraubenmutter 513 werden diese befestigt. Weiterhin besitzt
der vierte Verbindungsteil 521 zwei entsprechende zweite
Vertiefungen, so dass der zweite Verbindungsteil 17 angeschlossen
wird.
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Durch
die Zusammenführung
der oben beschriebenen Komponenten wird der Sattel 1 mit
einem festen Brett B und einer Achse 2 kombiniert, wobei
diese mit der Stützungsstange 31 des
Fahrradsattels 3 verbunden werden. Dann kann der Anwender
entsprechend seinen Anforderungen den ersten Anbauteil 4 auswählen. Da
der dritte Verbindungsteil 41 und der erste Verbindungsteil 16 des
Sattels 1 gegenseitig verbunden sind, kann eine aufhängende Bewegung
ausgeführt
werden, so dass das die Befestigung optimal ausgeführt werden
kann. Der erste Verbindungsteil 16 wird durch den Begrenzungsstab 1621,
der sich oberhalb des elastischen Druckplättchens 162 befindet,
in die Begrenzungsöffnung 412 des
dritten Verbindungsteils 41 eingesetzt und befestigt. Damit
wird erreicht eine Aufhängung
zu ermöglichen
und die Bewegung zu begrenzen. Wenn der Anwender den ersten Anbauteil 4 entfernen
möchte, braucht
dieser nur einen leichten Druck nach unten auf das elastische Druckplättchen 162 auszuüben. Der
Begrenzungsstab 1621 des elastischen Druckplättchens 162 wird
von der Begrenzungsöffnung 412 des
dritten Verbindungsteils 41 entfernt. Der erste Anbauteil 4 kann
so von dem Sattel 1 entfernt werden. Um einen anderen Anbauteil
anzubringen, müssen
die Methoden für
die Anbringung des zweiten Anbauteils 51 sowie des vierten
Verbindungsteils 521 entsprechend dem zweiten Verbindungsteil 17 des Sattels 1 wie
auch des ersten Verbindungsteils 16 verwendet werden. Die
zweite Vertiefung 522 des vierten Verbindungsteils 521 und
der zweite abstehende Teil 171 des zweiten Verbindungsteils 17 werden
verbunden. Damit ist der Anbau abgeschlossen. Durch eine entsprechende
umgekehrte Bewegung für
das Entfernen kann ein Wechsel vorgenommen werden.
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Im
Folgenden wird auf 5 verwiesen. Um eine Einstellung
des ersten Anbauteils 4 in einem optimalen Winkel vorzunehmen,
kann die Achse 2 die Einstellvertiefung 14 des
Sattels 1 verwenden. Beim Einstellen auf verschiedene Winkel
wird die Position des Sattels 1 verändert, so dass der Winkel für die Anwendung
des ersten Anbauteils 4 eingestellt werden kann. Mittels
der neuen Konstruktion können
verschiedene Zusatzvorrichtungen und Anbauteile angebracht werden.
Dazu gibt es unzählige
Ausführungsbeispiele.
Im Folgenden werden einige davon erläutert. Wie auf 6 zu
sehen ist, wird für
die neue Konstruktion ein erster Anbauteil 54 als Ausführungsbeispiel
bereitgestellt. Dabei ist der erste Anbauteil 54 ein Gerüst für die Anbringung
einer Wasserflasche. Dieser weist einen Verbindungseinsatz 54 auf,
wobei dieser verwendet wird, in dem ein dritter Verbindungsteil 531 angebracht
wird. An dem dritten Verbindungsteil 531 werden zwei entsprechende Vertiefungen 532 sowie
eine Begrenzungsöffnung 533 angebracht.
Dazu wird der erste Verbindungsteil 16 des Sattels 1 gegenseitig
verbunden. Die Methode der Anwendung entspricht dabei dem oben dargestellten
allgemeinen Ausführungsbeispiel.
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Eine
erneute Erläuterung
findet nicht statt. Wie auf 7 zu sehen
ist, wobei ein weiteres Ausführungsbeispiel
der neuen Konstruktion gezeigt wird, wird ein erster Anbauteil 55 verwendet,
der eine kleine Tasche darstellt, und dieser besitzt einen Verbindungseinsatz 53,
an dem ein dritter Verbindungsteil 531 angebracht wird.
Dazu wird der erste Verbindungsteil 16 des Sattels 1 gegenseitig
verbunden, ähnlich
des oben beschriebenen allgemeinen Ausführungsbeispiels, wodurch das
An- und Abmontieren ermöglicht
wird.
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Im
Ergebnis ermöglicht
die Konstruktion eines Fahrradsattels mit Raum zur Anbringung von
Zusatzvorrichtungen dem Anwender ohne die Verwendung von Werkzeugen
Einstellungen vorzunehmen oder einen Austausch der Anbauvorrichtungen
auszuführen.
Damit wird das Problem der allgemein verwendeten Techniken behoben.
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Die
hier für
die neue Konstruktion dargestellten Ausführungsbeispiele stellen lediglich
eine Erläuterung
des Inhalts der Technik der neuen Konstruktion dar. Dabei werden
jedoch nicht die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele eingegrenzt.
Wird der Gedanke der neuen Konstruktion nicht übertroffen bzw. die im Folgenden
dargestellten Patentansprüche,
so befinden sich alle Ausführungsbeispiel
im Umfang der neuen Konstruktion.
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- 1
- Sattel
- 12
- Achse
- 12
- Achsenhalterung
- 13
- Achsenöffnung
- 14
- Einstellvertiefung
- 15
- Längliches
Teil
- 16
- Erstes
Verbindungsteil
- 161
- Erstes
abstehendes Teil
- 162
- Elastisches
Druckplättchen
- 1621
- Begrenzungsstab
- 17
- Zweites
Verbindungsteil
- 171
- Zweites
abstehendes Teil
- 2
- Achse
- 21
- Bohrung
- 3
- Fahrradsattel
- 31
- Stützungsstange
- 4/54/55
- Erstes
Anbauteil
- 41/531
- Drittes
Verbindungsteil
- 411/532
- Erste
Vertiefung
- 412/533
- Begrenzungsöffnung
- 51
- Zweites
Anbauteil
- 511
- Anschluss
- 512
- Bohrung
- 513
- Schraubenmutter
- 514
- Schraube
- 52
- Rahmen
- 521
- Viertes
Verbindungsteil
- 522
- Zweite
Vertiefung
- 524
- Verbindungsteil
- 525
- Bohrung
- 53
- Verbindungseinsatz
- A
- Schraube
- B
- Festes
Brett
- B1
- Schraubenöffnung