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DE202009006030U1 - Vorrichtung zur Bearbeitung der Stirnfläche eines Kunststoff-Profilstabes - Google Patents

Vorrichtung zur Bearbeitung der Stirnfläche eines Kunststoff-Profilstabes Download PDF

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DE202009006030U1
DE202009006030U1 DE200920006030 DE202009006030U DE202009006030U1 DE 202009006030 U1 DE202009006030 U1 DE 202009006030U1 DE 200920006030 DE200920006030 DE 200920006030 DE 202009006030 U DE202009006030 U DE 202009006030U DE 202009006030 U1 DE202009006030 U1 DE 202009006030U1
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WILLI STUERTZ MASCHB GmbH
Willi Stuertz Maschinenbau GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D45/00Sawing machines or sawing devices with circular saw blades or with friction saw discs
    • B23D45/14Sawing machines or sawing devices with circular saw blades or with friction saw discs for cutting otherwise than in a plane perpendicular to the axis of the stock, e.g. for making a mitred cut
    • B23D45/143Sawing machines or sawing devices with circular saw blades or with friction saw discs for cutting otherwise than in a plane perpendicular to the axis of the stock, e.g. for making a mitred cut with a plurality of circular saw blades
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C3/00Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joining Of Corner Units Of Frames Or Wings (AREA)

Abstract

Vorrichtung zur Bearbeitung der Stirnfläche eines in horizontaler Lage zugeführten Kunststoff-Profilstabes für einen Schweißvorgang zur Bildung eines Fensterrahmens, bestehend aus einer den Profilstab in der Bearbeitungslage sichernden Spanneinheit, gekennzeichnet dadurch einen im Bereich der Stirnfläche relativ zu dem zu bearbeitenden Profilstab (1a) bewegbaren Werkzeugträger (9), der einerseits mit einem einen horizontalen Schlitz mit Abstand von der Oberseite des Profilstabes (1a) in der Stirnfläche erzeugenden Werkzeug (3) bestückt ist und der andererseits ein einen bis zum horizontalen Schlitz verlaufenden Gehrungsschnitt erzeugendes Werkzeug (4) besitzt.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Bearbeitung der Stirnfläche eines in horizontaler Lage zugeführten Kunststoff-Profilstabes für einen Schweißvorgang zur Bildung eines Fensterrahmens, bestehend aus einer den Profilstab in der Bearbeitungslage sichernden Spanneinheit.
  • Fensterrahmen aus Kunststoff, es können sowohl Flügelrahmen als auch Blendrahmen sein, werden in der Weise hergestellt, dass zunächst einzelne Profilstäbe von einem längeren Profilstück unter Gehrung auf eine vorgegebene Länge abgeschnitten und dann unter Erwärmung und Druck an den Gehrungsflächen miteinander verschweißt werden. Vor dem Verschweißen der einzelnen Profilstäbe miteinander werden in die bereits zugeschnittenen Profilstäbe metallische Verstärkungsprofile eingeschoben, die – um den Verschweißvorgang zu ermöglichen, mit einem vorgegebenen Abstand vor den Gehrungsflächen enden. Vielfach werden in den Profilstäben vor dem Verschweißvorgang noch Bohrungen, Nuten und/oder Schlitze eingearbeitet, die beispielsweise für eine spätere Anbringung von Beschlagteilen erforderlich sind.
  • Bei derartig hergestellten, rechteckigen Fensterrahmen verläuft die sogenannte Verbindungsfuge, die zumindest an den Sichtflächen noch von der überstehenden Schweißraupe befreit wird, immer unter einem Winkel von 45°, wodurch der optische Eindruck, zumindest bei einem Flügelrahmen, nachteilig beeinträchtigt wird. Bei aus Holz hergestellten Flügelrahmen ist dieser optische Nachteil aufgrund einer anders ausgebildeten Eckverbindung nicht vorhanden. Hier verlaufen die bei eingebautem Fenster senkrechten Profilstäbe des Flügelrahmens an der inneren Sichtseite des Flügelrahmens immer durchgehend nach unten.
  • Um diesen Nachteil bei Flügelrahmen aus Kunststoff zu vermeiden, ist es bekannt, die auf eine vorgegebene Länge zugeschnittenen Profilstäbe vor ihrer Verschweißung an ihren Stirnflächen durch zwei Schnitte mit einer besonderen, einen dreieckigen Querschnitt aufweisenden Ausklinkung zu versehen, so dass die Sichtfläche zumindest des Flügelrahmens im Bereich der Eckverbindung das bei Holzfenstern übliche, optisch ansprechende Aussehen besitzt und erst dahinter die Gehrungsfläche verläuft.
  • In modernen Fertigungsbetrieben verläuft die Herstellung von Flügel- und Blendrahmen vom Zuschnitt der Profilstäbe bis zum fertigen Fensterahmen automatisch ab. Um nun hier die vorbeschriebenen Ausklinkungen bei einem Blendrahmen zu erreichen, werden die waagrechten Profilstäbe desselben in einer kontinuierlichen Bearbeitungsstation derart durch einen Fräsvorgang bearbeitet, dass die angestrebte Ausklinkung entsteht. Bei den senkrechten Profilstäben des Blendrahmens ist ein solcher Fräsvorgang fertigungstechnisch nicht möglich. Deshalb werden die senkrechten Profilstäbe des Blendrahmens aus dem automatischen Produktionsablauf manuell herausgenommen und mittels zweier Sägeschnitte so bearbeitet, dass auch hier die angestrebten Ausklinkungen entstehen. Anschließend werden diese Profilstäbe wieder in den normalen Produktionsablauf zurückgeführt. Eine solche Unterbrechung des Produktionsablaufes wirkt sich nachteilig auf die Leistung einer modernen Fertigungsanlage für Festerrahmen aus.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung von Fensterrahmen zu schaffen, mit der es möglich ist, die bei den senkrechten Profilstäben für Flügelrahmen für ein optisch schönes Aussehen erforderlichen Ausklinkungen herzustellen, ohne dass diese aus dem normalen, kontinuierlichen Produktionsablauf herausgenommen werden müssen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe weist gemäß der Erfindung die Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung einen im Bereich der Stirnfläche relativ zu dem zu bearbeitenden Profilstab bewegbaren Werkzeugträger auf, der einerseits mit einem einen horizontalen Schlitz mit Abstand von der Oberseite des Profilstabes in der Stirnfläche erzeugenden Werkzeug bestückt ist und der andererseits ein einen bis zum horizontalen Schlitz verlaufenden Gehrungsschnitt erzeugendes Werkzeug besitzt.
  • Durch eine derart ausgebildete Vorrichtung wird also zunächst von dem ersten Werkzeug mit einem vorgegebenen, dem Profilquerschnitt entsprechenden Abstand von der Oberseite des Profilstabes ein Schlitz erzeugt, bevor dann das zweite Werkzeug durch den Gehrungsschnitt ein Stück aus der Stirnfläche des Profilstabes heraustrennt und somit auch hier die entsprechende Ausklinkung erzeugt wird.
  • Weitere Merkmale einer Vorrichtung gemäß der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 5 offenbart.
  • Die Erfindung sowie weitere Vorteile derselben werden nachfolgend anhand eines in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
  • Dabei zeigen
  • 1 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung gemäß der Erfindung und
  • 2 eine Ecke eines Fensterrahmens mit einer mit der Vorrichtung nach 1 hergestellten Stirnfläche eines Profilstabes.
  • In der 1 der Zeichnung ist in stark vereinfachter Weise – es sind nur die wesentlichsten Teile dargestellt – eine Vorrichtung zu sehen, die zur Bearbeitung der Stirnfläche eines Profilstabes 1a dient, der nach dieser Bearbeitung zusammen mit einem weiteren, jedoch eine anders ausgebildete Stirnfläche aufweisenden Profilstabes 1b die in der 2 zu sehenden Rahmenecke bildet. Mittels einer an sich bekannten Transporteinheit wird der Profilstab 1a – ohne dass er aus der Fertigungslinie herausgenommen werden muss – in die Stellung gemäß der 1 bewegt und dort mittels zweier Spanneinheiten in einer genau vorgegebenen Lage fest gespannt und mittels zweier als Sägeblatt oder Scheibenfräser ausgebildeten, kreisförmigen Werkzeuge 3 und 4 bearbeitet. Die kreisförmigen Werkzeuge 3 und 4 befinden sich bei der Transportbewegung des Profilstabes 1a in einer unwirksamen und sowohl den Eintransport als auch den Austransport des Profilstabes 1a nicht beeinträchtigenden Lage.
  • Jedes kreisförmige Werkzeug 3, 4 wird von einer Antriebswelle 5, 6 von getrennten Antriebsmotoren 7, 8 aufgenommen, die in diesem Ausführungsbeispiel an einem plattenartigen Werkzeugträger 9 befestigt sind. Dieser Werkzeugträger 9 kann nun von einem an sich bekannten, jedoch nicht eingezeichneten Antrieb 10 in Richtung des Pfeils 11 und zurück bewegt werden.
  • Die Antriebsmotoren 7, 8 und damit die kreisförmigen Werkzeuge 3, 4 sind nun so auf dem Werkzeugträger 9 befestigt, dass einerseits das kreisförmige Werkzeug 3 auf der vertikalen Welle 5 eine Lage einnimmt, die normalerweise horizontal und damit parallel zur oberen Fläche des Profilstabes 1a verläuft. Ferner ist die Lage dieses Werkzeuges 3 so gewählt, dass ein mit ihm zu erzeugender Schnitt einen durch den Querschnitt des Profilstabes 1a vorgegebenen Abstand von der oberen Fläche desselben aufweist.
  • Andererseits nimmt die das kreisförmige Werkzeug 4 tragende Welle 6 eine horizontale Lage und damit das Werkzeug 4 eine vertikale Bearbeitungslage ein. Ferner ist der Antriebsmotor 8 mit der Welle 6 und dem kreisförmigen Werkzeug 4 so auf dem Werkzeugträger 9 befestigt, dass mit demselben ein unter 45° verlaufender Schnitt an
    der Stirnfläche des Profilstabes 1a erzeugt werden kann. Diese Anordnung der kreisförmigen Werkzeuge 3, 4 führt nun dazu, dass bei der Arbeitsbewegung derselben von dem Werkzeug 3 der bereits erwähnte horizontale Schnitt erzeugt wird, dessen Grund jedoch unter einem Winkel von 45° zum Profilstab 1a verläuft. Im Anschluss daran wird das durch das Werkzeug 3 eingeschnittene Teil, welches – in der Draufsicht gesehen – einen dreieckigen Querschnitt aufweist, von dem Profilstab 1a abgetrennt. Dadurch ergibt sich die angestrebte Form der Stirnfläche des Profilstabes 1a, so dass derselbe jetzt mit dem Profilstab 1b in der angestrebten Weise verschweißt werden kann und sich der beabsichtigte optisch positive Eindruck der in der 1 zu sehenden Rahmenecke ergibt. In Anschluss daran kehrt der Werkzeugträger 9 wieder in seine unwirksame Lage zurück.
  • In Abänderung des erläuterten Ausführungsbeispieles ist es möglich, den Antriebmotoren 7, 8 getrennte Verschiebeantriebe zuzuordnen. Ferner ist es möglich, die Werkzeuge 3, 4 ortsfest anzuordnen und den Profilstab 1a zur Durchführung der Bearbeitungsvorgänge zu bewegen.

Claims (5)

  1. Vorrichtung zur Bearbeitung der Stirnfläche eines in horizontaler Lage zugeführten Kunststoff-Profilstabes für einen Schweißvorgang zur Bildung eines Fensterrahmens, bestehend aus einer den Profilstab in der Bearbeitungslage sichernden Spanneinheit, gekennzeichnet dadurch einen im Bereich der Stirnfläche relativ zu dem zu bearbeitenden Profilstab (1a) bewegbaren Werkzeugträger (9), der einerseits mit einem einen horizontalen Schlitz mit Abstand von der Oberseite des Profilstabes (1a) in der Stirnfläche erzeugenden Werkzeug (3) bestückt ist und der andererseits ein einen bis zum horizontalen Schlitz verlaufenden Gehrungsschnitt erzeugendes Werkzeug (4) besitzt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der beiden Werkzeuge (3 oder 4) als Scheibenfräser ausgebildet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der beiden Werkzeuge (3 oder 4) als kreisförmiges Sägeblatt ausgebildet ist.
  4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugträger (9) als Schlitten ausgebildet und gegen den Profilstab (1a) bewegbar ist.
  5. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilstab (1a) gegen den Werkzeugträger (9) bewegbar ist.
DE200920006030 2009-04-22 2009-04-22 Vorrichtung zur Bearbeitung der Stirnfläche eines Kunststoff-Profilstabes Expired - Lifetime DE202009006030U1 (de)

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Cited By (4)

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