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DE202009005648U1 - Führungsrinne für Energieführungsketten, Rinnenelement und Set - Google Patents

Führungsrinne für Energieführungsketten, Rinnenelement und Set Download PDF

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DE202009005648U1
DE202009005648U1 DE200920005648 DE202009005648U DE202009005648U1 DE 202009005648 U1 DE202009005648 U1 DE 202009005648U1 DE 200920005648 DE200920005648 DE 200920005648 DE 202009005648 U DE202009005648 U DE 202009005648U DE 202009005648 U1 DE202009005648 U1 DE 202009005648U1
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DE200920005648
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Igus GmbH
Original Assignee
Igus GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/12Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains
    • F16G13/16Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains with arrangements for holding electric cables, hoses, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Führungsrinne für eine über einen Mittelpunktswinkel in einer Bewegung in einer gekrümmte Umfangsbahn jeweils über eine bestimmte Höhe zu führende Leitung oder Leitungsführungseinrichtung, die sich zwischen zwei relativ zueinander beweglichen Anschlussstellen erstreckt und aus einem mit einer der Anschlussstellen verbindbaren oberen Trum und einem mit der anderen Anschlussstelle verbindbaren unterem Trum, das in einem Umlenkbereich in das obere Trum übergeht, besteht, wobei die Führungsrinne einen Aufnahmeraum aufweist, der von einen Rinnenboden zur möglichen Auflagerung bodenseitiger Bereiche der Trume und zwei gegenüberliegenden Seitenwände mit innen liegenden Seitenflächen zur möglichen Anlage seitlicher Bereiche der Trume begrenzt wird, und zwei bezüglich der Höhe beabstandete Rinnenabschnitte, einen oberen Rinnenabschnitt für das obere Trum und einen unteren Rinnenabschnitt für das untere Trum umfasst und wobei der untere Rinnenabschnitt einen gekrümmten Verlauf aufweist, eine Vielzahl von segmentartigen Binnenelementen umfasst, die längs der Umfangsbahn durch ein Halteelement verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine in die Rinnenelemente...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Führungsrinne für eine über einen Mittelpunktswinkel in einer Bewegung in einer gekrümmte Umfangsbahn jeweils über eine bestimmte Höhe zu führende Leitung oder Leitungsführungseinrichtung, die sich zwischen zwei relativ zueinander beweglichen Anschlussstellen erstreckt und aus einem mit einer der Anschlussstellen verbindbaren oberen Trum und einem mit der anderen Anschlussstelle verbindbaren unterem Trum, das in einem Umlenkbereich in das obere Trum übergeht, besteht, wobei die Führungsrinne einen Aufnahmeraum aufweist, der von einen Rinnenboden zur möglichen Auflagerung bodenseitiger Bereiche der Trume und zwei gegenüberliegenden Seitenwände mit innen liegenden Seitenflächen zur möglichen Anlage seitlicher Bereiche der Trume begrenzt wird, und zwei bezüglich der Höhe beabstandete Rinnenabschnitte, einen oberen Rinnenabschnitt für das obere Trum und einen unteren Rinnenabschnitt für das untere Trum umfasst und wobei der untere Rinnenabschnitt einen gekrümmten Verlauf aufweist, eine Vielzahl von segmentartigen Rinnenelementen umfasst, die längs der Umfangsbahn durch ein Halteelement verbunden sind. Die Erfindung betrifft ferner ein Rinnenelement für die Führungsrinne sowie ein Set zum Zusammenbau der Führungsrinne.
  • Derartige handelsübliche Führungsrinnen werden beispielsweise für Leitungsführungseinrichtungen für Industrieroboter eingesetzt, die eine Bewegung um eine senkrechte Drehachse und häufig zudem zugleich in vertikaler Richtung ausführen. Hierbei muss die Leitungsführungseinrichtung mittels der Führungsrinne in einer kreisförmigen bzw. einer schraubenlinienförmigen Bewegung über einen bestimmten Mittelpunktswinkel geführt werden. Da die Bewegungen und Bewegungsänderungen des Industrieroboters zum Teil sehr schnell ausgeführt werden müssen, wirken auf die Führungsrinne hohe Kräfte, so dass diese entsprechend robust ausgelegt sein muss. Zur Minimierung der Kräfte und zur Schonung der durch sie geführten Leitung oder Leitungsführungseinrichtung muss die Führungsrinne exakt an die Arbeitsbedingungen vor Ort angepasst werden. Hierzu zählen beispielsweise der gekrümmte Verlauf der Führungsrinne und eine eventuelle Neigung des Aufnahmeraumes bzw. des ihn begrenzenden Rinnenbodens zur Horizontalen. Daher ist eine derartige Führungsrinne sehr komplex aufgebaut, welches eine entsprechend schwierige und langwierige Montage und Justage der Führungsrinne mit sich bringt.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Führungsrinne der eingangs genannten Art bereitzustellen, die einfach aufgebaut, einfach montierbar ist und eine einfache Anpassung an bestimmte konstruktive Vorgaben am Einsatzort erlaubt.
  • Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen werden in den anhängenden Unteransprüchen beschrieben. Die gestellte Aufgabe wird insbesondere dadurch gelöst, dass eine in die Rinnenelemente integrierte Einstellvorrichtung vorgesehen ist, mittels derer eine Neigung der Rinnenelemente bezüglich der Horizontalen einstellbar ist.
  • Dadurch, dass die Einstellvorrichtung in den Rinnenelementen integriert ist, kann die Neigung der Rinnenelemente bezüglich der Horizontalen unmittelbar an denselben vorgenommen werden und somit die Montage sowie die Anpassung der Führungsrinne vereinfacht werden. Somit können die Rinnenelemente bezüglich ihrer Neigung bereits vormontiert werden. Ferner kann, wenn erforderlich, die Neigung der Rinnenelemente über die gekrümmte Umfangsbahn kontinuierlich geändert werden.
  • Vorzugsweise ist die Neigung der Rinnenelemente bezüglich der Horizontalen unter Ausbildung einer Wirkverbindung der Rinnenelemente mit dem Halteelement einstellbar. Hierzu kann die Neigung der Rinnenelemente durch Form- und/oder Kraftschluss der Rinnenelemente mit dem Halteelement einstellbar sein. Bevorzugt wird hierbei ein Formschluss der Rinnenelemente mit dem Halteelement. Der Formschluss kann, wie weiter unten gezeigt, über einfache konstruktive Maßnahmen erzielt werden.
  • Mittels des Form- und/oder Kraftschlusses der Rinnenelemente mit dem Halteelement können die Rinnenelemente zumindest bezüglich der gekrümmten Umfangsbahn verdrehsicher mit dem Halteelement verbunden sein.
  • Die Rinnenelemente können jeweils einen außerhalb des Aufnahmeraumes angeordneten Einstellraum mit der Einstellvorrichtung aufweisen. Die Einstellräume der Rinnenelemente können in Einbaulage derselben fluchtend zueinander und ineinander übergehend angeordnet sein. Das Halteelement kann in Einbaulage durch die Einstellräume der Rinnenelemente geführt sein.
  • Das Halteelement kann somit als Positionierhilfe für die Rinnenelemente in der Führungsrinne dienen. In einer einfachen Montage der Führungsrinne können die Rinnenelemente zu ihrer Positionierung in der Führungsrinne bzw. in dem unteren Rinnenabschnitt von einem Ende des Halteelementes auf dasselbe aufgezogen und positioniert werden, wobei benachbarte Rinnenelemente zweckmäßig aneinander angrenzen. Infolge ihrer segmentartigen Form können die Rinnenelemente in Einbaulage in der Führungsrinne einen Aufnahmeraum mit einer entsprechend gekrümmten Form, insbesondere eine ringsegmentartige oder schraubenliniensegmentartige Form, ausbilden. Das Halteelement kann eine Krümmung entsprechend der gekrümmten Umfangsbahn aufweisen. Die Krümmung kann vor der Montage eingebracht werden oder während der Montage in Anpassung an die konstruktiven Gegebenheiten vor Ort unmittelbar eingebracht wird. Letztere Möglichkeit ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Krümmung vor Ort nichtkreislinienförmig ist oder wenn die zuvor eingebrachte Krümmung des Halteelementes von der vor Ort tatsächlich notwendigen abweicht. Es wird ein besonderer Vorteil darin gesehen, das Halteelement mit der Krümmung vorzukonfektionieren. Dies hat den Vorteil, dass vorkonfektionierte Halteelemente mit beispielsweise unterschiedlichen Krümmungsradien oder Krümmungsverläufen vorkonfektioniert bevorratet werden und zur Montage abgerufen werden können. Dadurch kann die Montage weiter vereinfacht werden.
  • Der Einstellraum kann rinnenartig mit einem geöffneten Querschnittsprofil oder kanalartig mit einem geschlossenen Querschnittsprofil ausgebildet sein. Hierbei wird ein geschlossenes Profil wegen seiner größeren Stabilität gegenüber Torsion bevorzugt.
  • Das Halteelement kann zugleich als Träger für die Rinnenelemente dienen. Hierzu kann das Halteelement in Einbaulage fest mit einer Basis verbunden sein. Somit können die Rinnenelemente allein durch den Träger gestützt in dem unteren Rinnenabschnitt bzw. in der Führungsrinne angeordnet sein. Insbesondere bei kürzeren Abmessungen der Rinnenabschnitte kann das Halteelement an lediglich zwei Punkten gegenüber der Basis abgestützt sein. Somit können das Halteelement und damit der Rinnenabschnitt zwischen den beiden Punkten frei gespannt sein. Indem die auf dem Halteelement aufgezogenen Rinnenelemente zugleich mit einer Positionierung des Halteelementes an einer bestimmten Stelle und in einer bestimmten Neigung im Raum positioniert und gehalten werden können, kann die Montage der Führungsrinne weiter vereinfacht werden.
  • Vorzugsweise weist die Einstellvorrichtung Formschlusselemente zur Verbindung des Halteelementes mit dem jeweils zugeordneten Rinnenelement auf. Die Formschlusselemente können als Kammerseitenwände ausgebildet sein. Die Kammerseitenwände können unter seitlicher Begrenzung von Aufnahmekammern für das Halteelement in Einbaulage des zugeordneten Rinnenelementes bezüglich einer Stützachse in Richtung der Umfangsbahn umfänglich voneinander und radial zu der Stützachse hin ausgerichtet angeordnet sein. Somit können die Aufnahmekammern bei der Anordnung der Rinnenelemente auf dem Halteelement fluchtend zueinander angeordnet sein, sodass Halteelement in einer durchgehenden Bahn durch die Aufnahmekammern geführt werden kann. Da die Kammerseitenwände bzw. die Aufnahmekammern in Richtung der Umfangsbahn umfänglich voneinander und radial zu der Stützachse in Richtung der Umfangsbahn ausgerichtet sind, kann durch Wahl einer bestimmten Aufnahmekammer zugleich die Orientierung des Rinnenelementes zum Halteelement und damit die Neigung des Rinnenelementes zu dem Halteelement eingestellt werden. Da das Halteelement seinerseits fest mit der Basis verbunden sein kann, kann durch die Wahl der Aufnahmekammer unmittelbar die Neigung des Rinnenelementes bzw. die des Aufnahmeraumes für Leitung oder Leitungsführungseinrichtung eingestellt werden.
  • Das Halteelement kann beispielsweise einen U-förmigen Querschnitt mit zwei Schenkeln und einen Quersteg aufweisen, wobei es in Einbaulage mit den Schenkeln jeweils in vorzugsweise benachbarte Aufnahmekammern eingreift und mit dem Quersteg an einer unteren Stirnseite zumindest einer die Aufnahmekammern trennenden Kammerseitenwand angreift.
  • In einer bevorzugten Weiterbildung der Führungsrinne weist der Einstellraum ein kreissegmentartiges Hohlprofil mit einer bezüglich der Stützachse radial mittigen Aufnahme mit der Stützachse und einer radial äußeren Umfangswand auf. Die Kammerseitenwände können innenseitig an der Umfangswand angeordnet sein und sich radial zu der mittigen Aufnahme hin erstrecken.
  • Ein hieran angepasstes Halteelement kann ein Querschnittsprofil mit zwei freien Enden, einem ersten Ende und einem zweiten Ende, aufweisen. Hierbei kann das erste Ende in Einbaulage des Halteelementes unter Ausbildung der Stützachse in der mittigen Aufnahme angeordnet sein. Das zweite Ende kann in radialer Richtung in einer bestimmten Aufnahmekammer eingreifen. Damit das zweite Ende in einer bestimmten Aufnahmekammer eingreifen kann, ist das erste Ende in der radial mittigen Aufnahme um die Stützachse über einen Schwenkwinkel verschwenkbar angeordnet. Somit kann das Rinnenelement vom einen Ende des Halteelementes her auf dasselbe aufgezogen werden, wobei hierzu das Halteelement mit seinem zweiten Ende in die bestimmte Aufnahmekammer eingreift. Mit der Wahl der Aufnahmekammer kann ein relativer Verdrehwinkel von Halteelement und Rinnenelement bezüglich der durch die mittige Aufnahme geführten Stützachse festgelegt werden. Mit Einbaulage des Halteelementes mit dem aufgezogenen Rinnenelement in der Führungsrinne wird zugleich die Neigung des Rinnenelementes zur Horizontalen eingestellt.
  • Die radialen Aufnahmekammern können nebeneinander über einen Kreisbogen innenseitig an der Umfangswand angeordnet sein. Die Größe des Kreisbogens und damit die mögliche Anzahl der Aufnahmekammern hängt zweckmäßig u. a. davon ab, um welchen maximalen Verdrehwinkel die Rinnenelemente bezüglich des Halteelementes anordenbar sein sollen. In einer bevorzugten Ausbildung sind sieben Aufnahmekammern über einen Verdrehwinkel von ca. 30° vorgesehen.
  • Das mit den beiden freien Enden versehene Halteelement kann beispielsweise ein einfaches Rechteck-Querschnittsprofil oder ein Querschnittsprofil mit einem mittigen Hohlprofil sein, von dem sich die beiden freien Enden weg erstrecken. Zweckmäßig liegen die beiden freien Enden im Querschnitt auf einer Geraden. Vorzugsweise weist das Halteelement in Einbaulage in die Führungsrinne mit seinem ersten Ende nach oben. Damit kann über das in der mittigen Aufnahme angeordnete erste Ende eine Hauptkraft in senkrechter Richtung auf das Halteelement übertragen werden, während über das zweite Ende insbesondere Kraftmomente bezüglich der Stützachse auf das Halteelement übertragen werden können.
  • In dem Einstellraum kann vorzugsweise an seiner radial äußeren Umfangswand eine sich umfänglich und radial nach innen erstreckende Verstärkungsrippe zur Erhöhung der Verwindungssteifigkeit des Einstellraumes bzw. des Rinnenelementes angeordnet sein. Zweckmäßig erstrecken sich die Kammerseitenwände und die Verstärkungsrippe von der Umfangswand des Einstellraumes radial bis zu einem gleichen inneren Radius zu der Stützachse hin.
  • In einer bevorzugten Ausbildung der Führungsrinne ist das Halteelement als vorzugsweise handelübliche Schiene ausgebildet. Die Schiene kann ein T-Profil mit einem das erste Ende und das zweite Ende aufweisenden Quersteg und einem sich mittig vom Quersteg erstreckenden Schenkel aufweisen. Bekanntermaßen weist ein derartiges T-Profil vorteilhaft eine verbesserte Festigkeit gegenüber Torsion und Durchbiegung auf. Vorzugsweise ist das T-Profil gleichschenklig ausgebildet.
  • Das Halteelement kann stranggepresst als Halbzeug hergestellt und auf bestimmte Längen ablängbar sein. Das Halteelement kann durch Einstellung beim Strangpressen bereits in einem bestimmten Radius gekrümmt sein. Das Halteelement kann nachfolgend durch Biegung einen bestimmten Krümmungsverlauf erhalten. Das Halteelement eines Rinnenabschnitts kann zumindest über einen Endabschnitt in Einbaulage zu dem jeweils anderen Rinnenabschnitt hin gebogen sein.
  • Der Einstellraum kann unterhalb einer durch den Rinnenboden aufgespannten Ebene angeordnet sein. Vorzugsweise weist der untere Rinnenabschnitt einen äußeren Radius mit einer als erste Seitenwand ausgebildeten Seitenwand und einen inneren Radius mit einer als zweite Seitenwand ausgebildeten Seitenwand auf. Hierbei kann der Einstellraum in einem Bereich unterhalb der ersten Seitenwand angeordnet sein.
  • Zur weiteren mechanischen Stabilisierung der Rinnenelemente auf dem Halteelement können die Rinnenelemente außerhalb des Aufnahmeraumes vorzugsweise an einer radial nach innen weisenden Seitenfläche der zweiten Seitenwand und/oder des Einstellraumes mittels jeweils eines flexiblen länglichen Verbindungselementes verbunden sein. Hierbei kann das Verbindungselement in Richtung der gekrümmten Umfangsbahn und vorzugsweise formschlüssig in eine vorgesehene Aufnahme an den Rinnenelementen eingreifen. Mittels des Verbindungselementes können die Rinnenelemente stabiler zusammengehalten werden. Das Verbindungselement kann in Einbaulage in Richtung der gekrümmten Umfangsbahn leicht vorgespannt sein. Vorzugweise ist das Verbindungselement schlauchförmig ausgebildet.
  • Ein besonderer Vorteil wird in einer Ausführungsform der Führungsrinne gesehen, bei der der obere Rinnenabschnitt einen gleichen Aufbau mit einer Vielzahl von Rinnenelementen wie der untere Rinnenabschnitt aufweist. Damit kann der obere Rinnenabschnitt wie eine der zuvor beschriebenen Ausführungsformen des unteren Rinnenabschnittes ausgebildet sein. Hierdurch kann die Leitung bzw. die Leitungsführungseinrichtung im oberen Rinnenabschnitt der Führungsrinne nicht, wie im Stand der Technik vorgesehen, punktartig, sondern verschleißfreier über einen bestimmten Abschnitt der gekrümmten Umfangsbahn geführt werden.
  • Vorzugsweise werden für die Ausbildung des oberen Rinnenabschnittes gleiche Bauteile wie für die Ausbildung des unteren Rinnenabschnittes benötigt. Somit können die beiden Rinnenabschnitte jeweils als ein Modul vorgefertigt und bevorratet werden, welches eine spätere Montage weiter vereinfacht.
  • Der Rinnenboden des oberen Rinnenabschnittes kann zu einer radialen Mitte der Führungsrinne hin geneigt sein. Der Rinnenboden des unteren Rinnenabschnittes kann gegenteilig von der radialen Mitte der Führungsrinne weg geneigt angeordnet sein. Diese Maßnahme kann zur Anpassung an übliche Leitungsführungseinrichtungen für kreisförmige und spiralförmige Bewegungen eingesetzt werden. Hierbei weisen übliche Leitungsführungseinrichtungen für gekrümmte Umlaufbahnen Glieder auf, die lediglich an der in Einsatzlage äußeren Seite über ein Seitenteil miteinander verbunden sind. Hierbei sind die Seitenteile in Anpassung an die gekrümmte Umfangsbahn im bestimmten Umfang auch um eine Schwenkachse senkrecht zur Längs- und Querrichtung der Leitungsführungseinrichtung verschwenkbar.
  • Der obere Rinnenabschnitt kann zur Beabstandung von dem unteren Rinnenabschnitt mittels einer Stützvorrichtung mit mindestens zwei Stützelementen abgestützt sein. Hierbei können die Stützelemente an den Endbereichen des oberen Rinnenabschnittes angreifen. Die Stützelemente können als Stützpfeiler ausgebildet sein. Vorzugsweise sind die Stützpfeiler jeweils aus teleskopierbaren Gliedern aufgebaut. Hierdurch kann mittels der Stützpfeiler eine bestimmte Beabstandung der Rinnenabschnitte voneinander eingestellt werden.
  • Wie oben beschrieben, sind zur Ausbildung der Führungsrinne bzw. der Rinnenabschnitte bestimmte Bauteile notwendig. Daher kann die Führungsrinne einen modularen Aufbau aus Modulkomponenten aufweisen. Hierbei können beispielsweise die Rinnenabschnitte ein Modul bilden, das vorgefertigt zum Auf bau einer Führungsrinne eingesetzt werden kann. Desgleichen können insbesondere die teleskopierbaren Stützpfeiler als Modulkomponente für den Zusammenbau einer Führungsrinne eingesetzt werden. Dank dieses modularen Aufbaus der Führungsrinne aus Modulkomponenten kann die Montage der Führungsrinne erheblich vereinfacht werden, indem die Modulkomponente entsprechend den konstruktiven Gegebenheiten vor Ort miteinander kombiniert werden. Da die Führungsrinne aus insgesamt wenigen Modulkomponenten aufgebaut ist, die zudem teilweise, wie das Halteelement, an mehreren Orten der Führungsrinne eingesetzt werden, kann die Montage der Führungsrinne stark vereinfacht werden. Zudem kann dies eine Bevorratung von Modulkomponenten erleichtern.
  • Insbesondere das Rinnenelement kann aus einzelnen miteinander verbindbaren Modulkomponenten aufgebaut sein. Hierzu kann es eine Bodenkomponente mit zumindest einem Abschnitt des Rinnenbodens aufweisen. Ferner können eine erste Seitenkomponente mit der den Aufnahmeraum begrenzenden ersten Seitenwand und eine zweite Seitenkomponente mit der den Aufnahmeraum begrenzenden zweiten Seitenwand vorgesehen sein.
  • Die Seitenkomponenten können ein L-förmiges Querschnittsprofil mit der jeweiligen Seitenwand als ein Schenkel und einen Bodenabschnitt als zweiter Schenkel aufweisen. Der Bodenabschnitt der jeweiligen Seitenwand kann endseitig mit der Bodenkomponente vorzugsweise in einer Steckverbindung vorzugsweise verrastbar sein. Die Bodenkomponente kann als üblicher Steg ausgebildet sein. Dieser Steg kann in einer weiteren Vereinfachung der Montage und Bevorratung als Quersteg einer Leitungsführungseinrichtung ausgebildet sein. Über die Länge des Steges kann der Abstand der Seitenwände voneinander dimensioniert werden. Der Steg kann aus einem Halbzeug gefertigt sein, wobei das Halbzeug auf bestimmte Steglänge oder Steglängen abgelängt werden kann.
  • Zur Ausbildung eines Rinnenelementes kann auch lediglich die erste Seitenkomponente oder die erste Seitenkomponente und die Bodenkomponente verwendet werden. Diese besondere Ausbildung des Rinnenelementes kann insbesondere bei dem oberen Rinnenabschnitt, und zwar vorzugsweise jeweils endseitig, eingesetzt werden, wodurch ein schonenderes Verfahren der Leitung bzw. der Leitungsführungseinrichtung in der Führungsrinne ermöglich wird.
  • Die Rinnenelemente können einstückig, vorzugsweise mittels Spritzguss hergestellt sein. Bei einem modularen Aufbau der Rinnenelemente aus einzelnen Modulkomponenten können dieselben jeweils einstückig, vorzugsweise mittels Spritzguss hergestellt sein. Bevorzugter Werkstoff ist in allen Fällen Kunststoff.
  • Eine weitere Vereinfachung der Montage und der Bevorratung kann dadurch erzielt werden, dass ein Set zum Aufbau einer Führungsrinne gemäß einer der oben beschriebenen Ausführungsformen bereitgestellt werden. Hierbei kann das Set eine Vielzahl von Rinnenelementen gemäß einer der zuvor beschriebenen Ausführungsformen umfassen. Zudem kann das Set zumindest ein längliches Halteelement umfassen. Das längliche Halteelement kann, wie oben beschrieben, auf eine bestimmte Länge ablängbar sein und/oder beispielsweise in zwei Halteelemente für einen unteren Rinnenabschnitt und einen oberen Rinnenanschnitt teilbar sein. In dem Set können die Rinnenelemente auf dem Halteelement fertig vormontiert sein.
  • Das Set kann in einer anderen Ausführungsform oben beschriebene Modulkomponente zur Ausbildung der Rinnenelemente aufweisen. Hierbei können beispielsweise unterschiedlich lange Bodenkomponenten vorgesehen sein, um die Rinnenelemente entsprechend der Leitungsführungseinrichtung vor Ort dimensionieren zu können.
  • In dem Set können ferner oben beschriebene Stützelemente der Stützvorrichtung enthalten sein. Die Stützelemente können beispielsweise Stützpfeiler vorzugsweise mit teleskopierbaren Gliedern sein, wobei die Stützpfeiler vorzugsweise unterschiedliche Höhen oder Höhenbereiche aufweisen können. Ferner kann das Set das oben beschriebene flexible Verbindungselement aufweisen, das im Einbau auf eine bestimmte Länge ablängbar ist. Die Rinnenabschnitte und/oder die Binnenelemente können als Modul komplett vorgefertigt sein.
  • Ferner kann das Set Modulkomponenten zur Abstützung des Halteelementes gegenüber einer Basis, wie die zuvor beschriebenen teleskopierbaren Stützen, aufweisen.
  • Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand einer in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Führungsrinne näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
  • 1 eine perspektivische Draufsicht auf eine Führungsrinne mit einem unteren Rinnenabschnitt und einem oberen Rinnenabschnitt,
  • 2 eine perspektivische Draufsicht auf die Führungsrinne gemäß 1, jedoch, bis auf endseitige Binnenelemente im oberen Rinnenabschnitt, ohne Rinnenelemente,
  • 3 einen Ausschnitt aus 2 mit dem Übergang vom oberen Rinnenabschnitt in den unteren Rinnenabschnitt,
  • 4 eine Ausschnittsvergrößerung IV gemäß 3,
  • 5a5c jeweils eine perspektivische Draufsicht auf die Führungsrinne mit eingelegter Führungseinrichtung, wobei die Führungseinrichtung in drei Stadien ihres Verfahrens in der Führungsrinne gezeigt wird,
  • 6a und 6b eine perspektivischer Ansicht bzw. eine Seitenansicht ein Rinnenelement, das modular aus zwei Seitenkomponenten und einer Bodenkomponente aufgebaut, zusammen mit einem eingeschobenen Abschnitt eines Halteelementes,
  • 7a7c in verschiedenen Ansichten eine erste Seitenkomponente des Rinnenelementes gemäß 6 und
  • 8a8c in verschiedenen Ansichten eine zweite Seitenkomponente des Rinnenelementes gemäß 6.
  • In den 1 bis 5 wird in verschiedenen Ansichten eine Führungsrinne 1 mit einem unteren Rinnenabschnitt 2 und einem oberen Rinnenabschnitt 3 gezeigt. Der obere Rinnenabschnitt ist über eine Stützvorrichtung 4 mit Stützpfeilern 5 von dem unteren Rinnenabschnitt 2 über eine Höhe h beabstandet angeordnet. Die Stützpfeiler sind mit einer hier nicht dargestellten Basis verbunden. Sie weisen jeweils zwei Teleskopglieder 5.1 zur Einstellung einer bestimmten Höhe h auf.
  • Hierbei ist die Leitungsführungseinrichtung L über einen Mittelpunktswinkel β in einer Bewegung in einer gekrümmten, hier kreisförmigen Umfangsbahn geführt, die durch die Führungsrinne 1 angezeigt wird. Die Leitungsführungseinrichtung L erstreckt sich zwischen einer festen Anschlussstelle 6 endseitig des unteren Rinnenabschnittes 2 und einer beweglichen Anschlussstelle 7. Sie besteht aus einem mit der beweglichen Anschlussstelle 7 verbundenen oberen Trum To und einem mit der festen Anschlussstelle 6 verbundenen unteren Trum Tu, das in einem Umlenkbereich U in das obere Trum To übergeht. Die Führungsrinne 1 weist einen Aufnahmeraum 8 für die Trume Tu, To auf. Der Aufnahmeraum 8 wird von einem Rinnenboden 9 zur möglichen Auflagerung bodenseitiger Bereiche der Trume Tu, To und zwei gegenüberliegenden Seitenwände 10, einer ersten Seitenwand 10.1 und einer zweiten Seitenwand 10.2, mit jeweils innenliegenden Seitenflächen 11 zur möglichen Anlage seitlicher Bereiche der Trume Tu, To begrenzt. Der Aufnahmeraum 8 ist zur leichteren Ablage der Leitungsführungseinrichtung L ab einer bestimmten Höhe seitlich nach oben hin erweitert.
  • Beide Rinnenabschnitte 2, 3 weisen eine Vielzahl von segmentartigen Rinnenelementen 12 auf, die den Aufnahmeraum 8 bilden. Beide Rinnenabschnitte 2, 3 weisen jeweils ein Halteelement 13 auf, auf dem die Rinnenelemente 12 verdrehsicher angeordnet sind. Die Halteelemente 13 sind insbesondere in den 2 und 3 deutlich ersichtlich. Hierbei sind die Halteelemente 13 als handelübliche Schiene mit einem gleichschenkligen T-Profil ausgebildet, die entsprechen der hier kreisförmigen Umfangsbahn kreisförmig gebogen sind. Das T-Profil wiest einen Quersteg 17 mit einem ersten freien Ende 18 und einem zweiten freien Ende 19 sowie einen sich mittig vom Quersteg 17 senkrecht weg erstreckenden Schenkel 20 auf.
  • Das Halteelement 13 des oberen Rinnenabschnittes 3 ist mit beiden Stützpfeilern 5 fest verbunden, wobei die Stützpfeiler 5 ihrerseits fest mit einer hier nicht dargestellten Basis verbunden sind. Das Halteelement 13 des unteren Rinnenabschnitts 2 ist hier endseitig über einen in 1 rechten Stützpfeiler 5 und ein zusätzliches Winkelelement 14 fest mit der Basis verbunden.
  • Es sind die Halteelemente 13, die Stützpfeiler 5 und, bis auf die beiden Rinnenelemente 12.1 endseitig des oberen Rinnenabschnittes 2, die Rinnenelemente 12 jeweils gleich ausgebildet.
  • Auf den Halteelementen 13 ist jeweils eine Vielzahl von Rinnenelementen 12 angeordnet. In Anpassung an die Form der in den 5a bis 5c dargestellten Leitungsführungseinrichtung L während ihres Verfahrens, sind die Rinnenelemente 12, 12.1 des oberen Rinnenabschnittes 3 zu einer radialen Mitte der Führungsrinne 1 hin geneigt, während die Rinnenelemente 12, 12.1 des unteren Rinnenabschnittes 2 von der radialen Mitte der Führungsrinne 1 weg geneigt angeordnet sind.
  • Die Einstellung der Neigung der Rinnenelemente 12, 12.1 bezüglich der Horizontalen wird mittels einer Einstellvorrichtung 15 ermöglicht, die in die Rinnenelemente 12, 12.1 jeweils integriert ist. Hierzu weisen die Rinnenelemente 12, 12.1 jeweils einen Einstellraum 16 mit der Einstellvorrichtung 15 auf. Die Rinnenelemente 12, 12.1 sind auf den jeweils zugeordneten Halteelement 13 bezüglich der kreisförmigen Umfangsbahn so fluchtend angeordnet, dass die Einstellräume 16 der Rinnenelemente 12, 12.1 gemeinsam eine kanalartige Form ausbilden.
  • Das Halteelement 13 ist durch die Einstellräume 16 der jeweils ihm zugeordneten Rinnenelemente 13 geführt und mittels der Einstellvorrichtung 15 in einem bestimmten Verdrehwinkel α zu den Rinnenelementen 13 verdrehsicher in demselben festgelegt. Dies ist insbesondere in den 3 und 4 sowie in den Darstellungen des Rinnenelementes 12 mit jeweils einem Abschnitt des Halteelementes 13 in den 6a und 6b gezeigt.
  • In den Einstellräumen 16 sind jeweils als Formschlusselemente 22 ausgebildete Kammerseitenwände 23 vorgesehen, die Aufnahmekammern 24 für das Halteelement 13 seitlich begrenzen. Der Einstellraum 16 weist ein kreissegmentartiges Hohlprofil mit einer bezüglich in Richtung der Umfangbahn verlaufenden Stützachse s als Kreismittelpunkt und einer radial äußeren Umfangswand 25 auf. Hierbei ist im Kreismittelpunkt, d. h. in der Stützachse s eine radial mittige Aufnahme 26 vorgesehen, in die das erste freie Ende 18 des Halteelementes 13 unter Ausbildung der Stützachse s eingreift. Die Kammerseitenwände 23 und damit die durch die Kammerseitenwände 23 begrenzten Aufnahmekammern erstrecken sich innenseitig von der Umfangswand radial zu der Stützachse bis zu einem inneren Radius ri hin. Somit wird ein Kranz von Aufnahmekammern 24, hier sieben an der Zahl, ausgebildet, in die wahlweise das zweite freie Ende 19 des Halteelementes 13 eingreift. Durch die Wahl der Aufnahmekammer 24 wird zugleich der Verdrehwinkel α festgelegt. Da das Halteelement 13 hier mit seinem Quersteg 17 senkrecht fest zur Basis montiert ist, wird mit den Verdrehwinkel α zugleich die Neigung des Rinnenbodens 9 zur Horizontalen festgelegt. Da die Aufnahme 26 oberhalb der Aufnahmekammern 24 angeordnet sind, wird über die Stützachse s die maximale Auflagekraft aufgenommen, während über die Aufnahmekammern 24 hauptsächlich Kraftmomente bezüglich der Stützachse s aufgenommen werden.
  • Innenseitig des Einstellraumes ist eine Verstärkungsrippe 27 vorgesehen. Diese Verstärkungsrippe 27 erstreckt sich ebenfalls wie die Kammerseitenwände 23 von der Umfangswand 25 zu dem inneren Radius ri, aber zugleich in umfänglicher Richtung.
  • Wie insbesondere in den 6a, 5a und 5b ersichtlich, sind die Kammerseitenwände 23 bezüglich ihrer Erstreckung in Richtung der Umlaufbahn auf einen mittleren Abschnitt in der Aufnahmekammer 24 begrenzt.
  • In Einbaulage bezüglich der Umfangbahn radial nach innen weisend, ist außerhalb des Aufnahmeraumes 8 an der ersten Seitenwand 10.1 und an der Umfangswand 25 jeweils eine Aufnahme 32 jeweils mit flexibel aufweitbaren Klammern 32.1 vorgesehen. In diese Aufnahmen 32 greift jeweils ein hier nicht dargestelltes flexibles Element ein. Mittels dieses Elementes werden die Rinnenelemente 12 an diesen Stellen zusätzlich verbunden. Hierdurch wird eine weitere Stabilisierung des Sitzes der Rinnenelemente 12 auf dem Halteelement 13 erzielt.
  • In den 6 bis 8 wird eine weitere vorteilhafte Eigenschaft des Rinnenelementes 12 verdeutlicht, dass hier aus einzelnen miteinander verbindbaren Modulkomponenten eine hier stegartigen Bodenkomponente 28 mit einem Abschnitt des Rinnenbodens und zwei Seitenkomponenten 29, 30, wobei eine erste Seitenkomponente 29 mit der ersten Seitenwand 10.1 und unterseitig mit dem Einstellraum 16 sowie eine zweite Seitenkomponente 30 mit der zweiten Seitenwand 10.2 aufweisen.
  • Die erste Seitenkomponente 29 ist einzeln in verschiedenen Ansichten in 7 gezeigt; die zweite Seitenkomponente 30 ist in 8 in verschiedenen Ansichten wiedergegeben. Die Seitenkomponenten 29, 30 weisen bezüglich der Begrenzung des Aufnahmeraumes 8 jeweils ein L-förmiges Profil mit der Seitenwand 10.1, 10.2 und einem Abschnitt 31 des Rinnenbodens 9 auf. In diesen Abschnitt 31 ist jeweils endseitig die stegartige Bodenkomponente 28 einsteckbar. Eine zusätzliche Rastverbindung 33, die hier durch eine Rastnase 34 in dem Abschnitt 31 der Seitenkomponenten 29, 30 angedeutet wird, sichert den Zusammenhalt der Bodenkomponente 28 mit der jeweiligen Seitenkomponente 29, 30. Bodenseitig in dem Abschnitt 31 ist eine Eingriffsöffnung 35 vorgesehen, in die ein hier nicht dargestelltes Werkzeug an der Bodenkomponente 28 zum Heraushebeln und Herausschieben derselben aus der Rastverbindung 33 eingreifen kann. Die zweite Seitenkomponente weist zudem zusätzlich eine mittige Verstärkungsrippe 36 auf.
  • In der Zeichnung nicht unmittelbar dargestellt, aber dennoch aus dieser veranschaulichbar, kann ein Set zum Aufbau dieser Führungsrinne 1 vorgesehen sein, das verschiedene Modulkomponente und/oder einzelne Bauteile der Führungsrinne 1 aufweisen kann. Hierbei können, wie oben beschrieben, die Rinnenabschnitte mit Halteelement 13, Rinnenelementen 12 als Module fertig vormontiert sein. Desgleichen kann das Set zum Aufbau der Rinnenelemente 12 Bodenkomponenten mit unterschiedlicher Steglänge enthalten.
  • Wie bereits oben beschrieben, weicht die Form der endseitig auf dem unteren Rinnenabschnitt 2 vorgesehenen Rinnenelemente 12.1 von den übrigen Rinnenelementen 12 ab, indem die Rinnenelemente 12.1 lediglich aus der ersten Seitenkomponente 29 aufgebaut sind. Hierdurch ist der Aufnahmeraum 8 an dieser Stelle radial nach innen geöffnet. Durch diese Maßnahme kann der Verschleiß beim Verfahren der Leitungsführungseinrichtung L vermindert werden.
  • 1
    Führungsrinne
    2
    unterer Rinnenabschnitt
    3
    oberer Rinnenabschnitt
    4
    Stützvorrichtung
    5
    Stützpfeiler
    5.1
    Teleskopglied
    6
    feste Anschlussstelle
    7
    bewegliche Anschlussstelle
    8
    Aufnahmeraum
    9
    Rinnenboden
    10
    Seitenwand
    10.1
    erste Seitenwand
    10.2
    zweite Seitenwand
    11
    Seitenfläche
    12
    Rinnenelement
    12.1
    Rinnenelement
    13
    Halteelement
    14
    Winkelelement
    15
    Einstellvorrichtung
    16
    Einstellraum
    17
    Quersteg
    18
    erstes freies Ende
    19
    zweites freies Ende
    20
    Schenkel
    22
    Formschlusselement
    23
    Kammerseitenwand
    24
    Aufnahmekammer
    25
    Umfangswand
    26
    Aufnahme
    27
    Verstärkungsrippe
    28
    Bodenkomponente
    29
    erste Seitenkomponente
    30
    zweite Seitenkomponente
    31
    Abschnitt
    32
    Aufnahme
    32.1
    Klammer
    33
    Rastverbindung
    34
    Rastnase
    35
    Eingriffsöffnung
    36
    Verstärkungsrippe
    α
    Verdrehwinkel
    β
    Mittelpunktswinkel
    s
    Stützachse
    ri
    innerer Radius
    h
    Höhe
    L
    Leitungsführungseinrichtung
    To
    Oberes Trum
    Tu
    unteres Trum
    U
    Umlenkbereich

Claims (24)

  1. Führungsrinne für eine über einen Mittelpunktswinkel in einer Bewegung in einer gekrümmte Umfangsbahn jeweils über eine bestimmte Höhe zu führende Leitung oder Leitungsführungseinrichtung, die sich zwischen zwei relativ zueinander beweglichen Anschlussstellen erstreckt und aus einem mit einer der Anschlussstellen verbindbaren oberen Trum und einem mit der anderen Anschlussstelle verbindbaren unterem Trum, das in einem Umlenkbereich in das obere Trum übergeht, besteht, wobei die Führungsrinne einen Aufnahmeraum aufweist, der von einen Rinnenboden zur möglichen Auflagerung bodenseitiger Bereiche der Trume und zwei gegenüberliegenden Seitenwände mit innen liegenden Seitenflächen zur möglichen Anlage seitlicher Bereiche der Trume begrenzt wird, und zwei bezüglich der Höhe beabstandete Rinnenabschnitte, einen oberen Rinnenabschnitt für das obere Trum und einen unteren Rinnenabschnitt für das untere Trum umfasst und wobei der untere Rinnenabschnitt einen gekrümmten Verlauf aufweist, eine Vielzahl von segmentartigen Binnenelementen umfasst, die längs der Umfangsbahn durch ein Halteelement verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine in die Rinnenelemente (12, 12.1) integrierte Einstellvorrichtung (15) vorgesehen ist, mittels derer eine Neigung der Rinnenelemente (12, 12.1) bezüglich der Horizontalen einstellbar ist.
  2. Führungsrinne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung der Rinnenelemente (12, 12.1) bezüglich der Horizontalen durch Form- und/oder Kraftschluss der Rinnenelemente (12, 12.1) mit dem Halteelement (13) einstellbar ist.
  3. Führungsrinne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinnenelemente (12, 12.1) jeweils einen außerhalb des Aufnahmeraumes (8) angeordneten Einstellraum (16) mit der Einstellvorrichtung (15) aufweisen, wobei die Einstellräume (16) der Rinnenelemente (12, 12.1) in Einbaulage derselben fluchtend zueinander und ineinander übergehend angeordnet sind und das Halteelement (13) durch die Einstellräume (16) geführt.
  4. Führungsrinne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (13) als Träger für die Rinnenelemente (12, 12.1) dient und dass das Halteelement (13) in Einbaulage fest mit einer Basis verbunden ist.
  5. Führungsrinne nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung (15) eines Rinnenelementes (12, 12.1) Formschlusselemente (22) zur Verbindung desselben mit dem Halteelement (13) aufweist.
  6. Führungsrinne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Formschlusselemente (22) als Kammerseitenwände (23) ausgebildet sind, die unter seitlicher Begrenzung von Aufnahmekammern (24) für das Halteelement (13) in Einbaulage des zugeordneten Rinnenelementes (12, 12.1) bezüglich einer Stützachse (s) in Richtung der Umfangsbahn umfänglich voneinander und radial zu der Stützachse (s) hin ausgerichtet angeordnet sind.
  7. Führungsrinne nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstellraum (16) ein kreissegmentartiges Hohlprofil mit einer bezüglich der Stützachse (s) radial mittigen Aufnahme (26) und einer radial äußeren Umfangswand (25) aufweist, dass die Kammerseitenwände (23) innenseitig an der Umfangswand (25) angeordnet sind und sich radial zu der mittigen Aufnahme (26) hin erstrecken und dass das Halteelement (13) ein Querschnittsprofil mit zwei freien Enden, einem ersten freien Ende (18) und einem zweiten freien Ende (19), aufweist, wobei in Einbaulage des Halteelementes (13) das erste freie Ende (18) um die Stützachse (s) über einen Verdrehwinkel (α) verschwenkbar in der mittigen Aufnahme (26) angeordnet ist und das zweite freie Ende (19) radial in eine Aufnahmekammer (24) eingreift und seitlich an den diese Aufnahmekammer (24) begrenzenden Kammerseitenwänden (23) anliegt.
  8. Führungsrinne nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (13) in Einbaulage mit seinem ersten freien Ende (18) nach oben weist.
  9. Führungsrinne nach Anspruch 7 oder 8, soweit auf Anspruch 6 rückbezogen, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (13) als Schiene mit einem T-Profil mit einem das erste freie Ende (18) und das zweite freie Ende (19) aufweisenden Quersteg (17) und einem sich mittig vom Quersteg (17) erstreckenden Schenkel (20) ausgebildet ist.
  10. Führungsrinne nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstellraum (16) unterhalb der Ebene des Rinnenbodens (9) angeordnet ist.
  11. Führungsrinne nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Rinnenabschnitt (2) radial außen eine als erste Seitenwand (10.1) ausgebildeten Seitenwand (10) und radial innen eine als zweite Seitenwand (10.2) ausgebildeten Seitenwand (10) aufweist und dass der Einstellraum (16) in einem Bereich unterhalb der ersten Seitenwand (10.1) angeordnet ist.
  12. Führungsrinne nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinnenelemente (12, 12.1) außerhalb des Aufnahmeraumes (8) mittels eines flexiblen länglichen Verbindungselementes verbunden sind, wobei sich das flexible Verbindungselement in Richtung der gekrümmten Umfangsbahn erstreckt und in einer vorgesehenen Aufnahme (32) an den Rinnenelementen (12, 12.1) angreift.
  13. Führungsrinne nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rinnenabschnitt (3) einen gleichen Aufbau mit einer Vielzahl von Rinnenelementen wie der untere Rinnenabschnitt (2) aufweist.
  14. Führungsrinne nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Rinnenboden (9) des oberen Rinnenabschnittes (3) zu einer radialen Mitte der Führungsrinne (1) hin geneigt und der Rinnenboden (9) des unteren Rinnenabschnittes (2) von der radialen Mitte der Führungsrinne (1) weg geneigt angeordnet ist.
  15. Führungsrinne nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Rinnenabschnittes (3) zur Beabstandung von dem unteren Rinnenabschnitt (2) mittels Stützelementen einer Stützvorrichtung (4) abgestützt wird, wobei jeweils ein Stützelement an den Endbereichen des oberen Rinnenabschnittes (3) angreift.
  16. Führungsrinne nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einige Bauteile der Führungsrinne (1), wie die Rinnenabschnitte (2, 3), die Stützvorrichtung (4) und die Rinnenelemente (12, 12.1), als Modulkomponente bzw. als Module aufgebaut sind.
  17. Rinnenelement für eine Führungsrinne nach einem der Ansprüche 1 bis 16, wobei Führungsrinne (1) für eine über einen Mittelpunktswinkel (β) in einer Bewegung in einer gekrümmte Umfangsbahn jeweils über eine bestimmte Höhe (h) zu führende Leitung oder Leitungsführungseinrichtung (L) mit oberem Trum (To), unterem Trum (Tu) und diese verbindenden Umlenkbereich (U) ausgelegt ist und einen Aufnahmeraum (8) aufweist, der von einen Rinnenboden (9) zur möglichen Auflagerung bodenseitiger Bereiche der Trume (To, Tu) und zwei gegenüberliegenden Seitenwände mit innen liegenden Seitenflächen (11) zur möglichen Anlage seitlicher Bereiche der Trume (To, Tu) begrenzt wird, und wobei das Rinnenelement (12, 12.1) einen Abschnitt des Aufnahmeraumes (8) begrenzt und längs der Umfangsbahn der Führungsrinne (1) mittels eines Halteelementes (13) halterbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Rinnenelement (12, 12.1) eine Einstellvorrichtung (15) integriert ist, mittels derer die Neigung der Rinnenelemente (12, 12.1) bezüglich der Horizontalen einstellbar ist.
  18. Rinnenelement nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass außerhalb des Aufnahmeraumes (8) ein Einstellraum (16) mit der Einstellvor richtung (15) vorgesehen ist und dass die Einstellvorrichtung (15) Formschlusselemente (22) zur Verbindung des Halteelementes (13) mit dem Rinnenelement (12, 12.1) aufweist.
  19. Rinnenelement nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Formschlusselemente (22) als Kammerseitenwände (23) ausgebildet sind, die unter seitlicher Begrenzung von Aufnahmekammern (24) für das Halteelement (13) in Einbaulage des Rinnenelementes (12, 12.1) bezüglich einer Stützachse (s) in Längsachse der Führungsrinne (1) umfänglich voneinander beabstandet und radial zu der Stützachse (s) hin ausgerichtet angeordnet sind.
  20. Rinnenelement nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstellraum (16) ein kreissegmentartiges Hohlprofil mit einer bezüglich der Stützachse (s) radial mittigen Aufnahme (26) für ein die Stützachse (s) ausbildendes erstes freie Ende (21) des Halteelementes (13) und mit einer radial äußeren Umfangswand (25) aufweist und dass die Kammerseitenwände (23) innenseitig an der Umfangswand (25) angeordnet sind und sich radial zu der Stützachse (s) hin erstrecken.
  21. Rinnenelement nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Rinnenelement (12) einzelne miteinander verbindbare Modulkomponente, eine Bodenkomponente (28) mit zumindest einem Abschnitt des Rinnenbodens (9), eine erste Seitenkomponente (29) mit der den Aufnahmeraum (8) begrenzenden ersten Seitenwand (10.1) und eine zweite Seitenkomponente (30) mit der den Aufnahmeraum (8) begrenzenden zweiten Seitenwand (10.2), aufweist.
  22. Set zum Aufbau einer Führungsrinne (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, wobei das Set eine Vielzahl von Rinnenelementen (12, 12.1) und zumindest ein längliches Halteelement (13) umfasst.
  23. Set nach Anspruch 22, wobei das Set Modulkomponente zur Ausbildung der Rinnenelemente (12, 12.1) gemäß Anspruch 23 mit unterschiedlichen Dimensionierungen der Modulkomponenten für die Rinnenelemente (12, 12.1) umfasst.
  24. Set nach Anspruch 22 oder 23, wobei das Set Modulkomponente einer Stützvorrichtung (4) zur Abstützung des Halteelementes (13) gegenüber einer Basis umfasst.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202011004776U1 (de) * 2011-04-01 2012-07-04 Tsubaki Kabelschlepp GmbH Energieführungsvorrichtung für große Verdrehwinkel
EP2446513B1 (de) * 2009-06-26 2015-06-17 Koninklijke Philips N.V. Führungskette für führungskabel oder andere leitungen bei einem medizinischen diagnostischen gerät
US11566685B2 (en) 2017-10-09 2023-01-31 Igus Gmbh Line guiding system and guide trough, in particular for high displacement speeds

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DE202011004776U1 (de) * 2011-04-01 2012-07-04 Tsubaki Kabelschlepp GmbH Energieführungsvorrichtung für große Verdrehwinkel
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